Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 11-12 (14.2.1922)
- Date
- 1922-02-14
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 74 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. ll/ij' Nr־ Geplante Schalgründung F.» wird beabsichtigt, hier in Berlin ein j U d i tches (hebräisches) Gymnasium — für Knaben und Mädchen, von Sexta aufsteigend — zu gründen. In dieser Anstalt soll das Lehrziel der allgemeinen höheren Schulen mit einer starken Pflege des Hebräischen verbunden werden, Eltern, die den Wunsch haben, ihre Kinder in einer solchen Schule ausbilden zu lassen, werden gebeten, möglichst umgehend mit Herrn Dr. Lic bermann, Berlin NW, Tile-Wardenbergstr. 11, *ich schriftlich in Verbindung au setzen. Aus der Makkabibewcgung! Turnfest in Wien. Durch die Preise geht eine Nachricht, daß in der Zeit vom 15. bis 13. Juni 1922 eine , Jüdische Olympiade“ in Wien stattiindeu soll. Das Präsidium des Makkahi-Weitverbamles gibt bekannt, daß es sich hier zweifelsohne um eine Fehl m e 1 d u 11 g handelt. Denn der auf der Karlsbader Tagung im Sep■ tember 1921 reorganisierte Makkabi-Wcltvcrband ist zurzeit organisatiojksteduiisch noch nicht in der Lage, eine ״Jüdische Olympiade“ auszuschrcibcn, deren Aufgabe es wäre, die nationalen Höchstleistungen des jüdischen Volkes auf dem Gebiet von Turnen-, Sport und Spiel zu erkämpfen. Die Veranstaltung in Wien wird lediglich ein Kreis-, Turrv und Sportfest sein, an dem sich, falls der Name ״Jüdische Olympiade“ abgelegt wird, auch einzelne Gäste aus anderen Kreisen beieiligen wer• den. Zwischen dem Präsidium des Weltvcrbaiides und der Kreisleitung Oesterreich besteht vollkommene Ucbcreinstimmung. Spende für lirez-lsrad. Um bei der Neueinrichtung von Schulen in Erez-Israel auch für die körperliehe Erziehung der Jugend Sorge zu tragen, hat der Maickabi-Weitverba.1d des Waad! Hacbintich ruitgetcilt, ■laß er bereit ist, die palästinensischen Sdiulcn mit dem .nötigen Turn- und Sportgerät auszurüsten. Der Waad Haehinuch hat durch eine Umfrage an die Lehrer und Schulen Palästinas eine Liste der benötigten Gegenstände aufgcstelit, die der Makkabi nach Maßgabe seiner Mittel als Spende nach Erez-Israel senden wird. Fcchtwcttkßnipfe des Bar Kochba. Der Sonntag, der 12. Fchruir 1922 gehört dem Fechtsport. Der Bar Kodiba, Berlin, ladet zu drei Konkurrenzen ein: a) Sportwaffen, offen für alle Mitglieder des deutsehen Kreises des Makkabi-Weltverbanctes, b) Sport- Waffen, offen für alle unorganisierten Berliner!■'echter, c) sdvwercr Säbd, offen für alle jüdischen Fechter, eie einer jüdischen Organisation angeboren. Die Kämpfe finden am Sonntag־ vormittag ab 91/2 Uhr in der Turn. Schekelpropaganda Oie Exekutive hat mitgeteilt, daß der Prell de! Schekels für Dcuhchhmd für dal Jahr 5C.S2 auf Mk. 25.— fcitgcictzt worden ist. Die Verteilung der Scliekelb'ocfc• an die Landetand SondcTverbändc wird ln den nlctwten Tagen erfolgen. Auf Wunsch der Exekutive sollen die Monate Mürz bli Jnll einer Intensiven Schekclpropnganda gewidmet werden. Ule F.xekutlvc uHuscht feiner, daß, um die Einheitlichkeit der Bewegung zu demonstrieren, die alte Einrichtung der Scluke!wedle wieder ins Leben gerufen und die Elnrlchtung einer besonderen Srhekelpropagnnda übersII In der Wcu wahrend der kommenden Peisacb •Woche proklamiert werde. ,halle, Auguststr. 67/63 und Sonntag nachmittag ab 3 Uhr in der Turnhalle Sybelstr. 2/4 statt. Am Abend findet im Saal des Deutscivcn Opemhäus-Restauranls, Bismarckstr.?4/37 ein offizielles Schaufecliten statt, verbundcu mit Preisverteilung und geselligem Beisammen. sein. Verband der jüdischen Jugendvereine Deutschlands Der Oesamtvorstand des Verbandes der jüdischen jugendvereine Deutschlands tagte am 29. Januar 1022 in Berlin. Auf Antrag des Verbandsvorsitzenden wurde einstimmig folgender Beschluß gefaßt: Der Gesamtvorsiand hält es für notwendig, daß der Delegiertcnversammlung, soweit ei forderlich, eine Satzungsänderung und Wablvorschläge unterbreitet werden, durch die der Einfluß der jugendlichen Mitglieder innerhalb des Gesamtverbandes und in der Leitung des Gesamtverbandes, der Landesverbände und der Vereine erhöht wird. Die mit der Ausarbeitung der neuen Verbands- Satzung betraute Kommission wird insbesondere mit der Prüfung der Frage betraut, inwieweit den Jugendliehen und den Wanderern selbständige Zusammenkünfie und selbständige Gruppierung ermöglicht weiden soll. Auch wiid der Kommission die Prüfung der Frage aufgegeben, ob es nötig ist, besondere Vor- kehrungen zu iteffen, dafi die tätige Mitarbeit und der Rat iitener (bewährter) Mitarbeiter gesichert bleibt. Die Delegiertemagung des Verbandes findet Pfingsten d. J. voraussichtlich in Bonn statt. In den Vorstand wurden Dr. Ludwig Frank, Nürnberg, und Grete Kovacs, Berlin, die derzeitige Geschättsfüluerin des Verbandes, hmzugewähit. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde einntimmt Kurt Neu, Berlin, gewählt. Die VcrbandazeiUchrift wird ab 16. März d. J. zweimal monatlich, und zwar am 1. und 16. eines jeden Monats erscheinen. Sie soll als repräsentatives Organ derjenigen betriebt«! des deutschen Judentums ausgestallet werden, die auf dein Boden der Einheitsidee des Jugendveibandcs stehen. Die Redaktion liegt in den Händen von Dr. Alfred Apfel, Berlin, Dr. Gustav Löffler Frankfurt a. M., Grete Kovacs, Berlin, Kurt Neu, Berlin/ An der Vorstandssitzung nahmen Vertreter der Oroßloge für Deutschland, des Deuttch-lsrae- 4 i t i s c h e n Oemcitidebundes, des Jüdischen Frauenbundes, desRabbinerverbandes und des Verba!!des der Jüdischen Lehrervereine im Deutsehen Reich teil. ORT •Vortrag. Donnerstag, den 16. Februar, 8 Uhr abends, findet in den Spichemsälen (Spichernstr. 3, Untergrundbahn Nürnberger Platz) ein Vortrag des von einer Reise durch Polen und Wolhynien zurückgekehrten Mitgliedes des Zentralrates des Verbandes ORF, A. Singalowsky, über ״Die Lage der Juden in Polen und Wolhynien und den beginnenden Wiederaufbau ihres Wirtschaftslebens“ statt pintritt frei. ״Rabbiner Dr. Nobelgarten des NationaUonds“ Am 50. Geburtstag vom Herrn Rabbiner Dr. Nobel wurde ihm dieser Garten gestiftet. Freunde und Verchrer des Verstorbenen haben hier Gelegenheit, ihm; in dem Lande, dem seine Liebe und seine Hoffnung! galt, ein ewiges Denkmal zu setzen. Die Baclmrim des täglichen Sciiiur: Isi Broch, Walter Fischei, Erni Fränkel, Erich Fromm, Nachum Glatzer, Fritz Goitcin, Benno Kolm, David Nachmansolm, Fritz Neumann, Ernst Simon, Franz Rosenzweig, Isidor Hcrzbcrger. Preisausschreiben Die Moritz Lazarus-Stiftung hat an jetzige und ehemalige Hörer der Lehranstalt einen Preis von 2000 M. für die Bearbeitung des folgenden Themas zu vergeben: Steinthal als Ethik er und Religions- Philosoph. Die Arbeiten sind bis zum 15. Februar 1923 bei uns cinzu reich cm; sie sind mit einem Kennwort zu versehen, das auch auf einem geschlossenen Briefumschlag stehen muß, der die nachfolgende mit voller Namens- Unterschrift vollzogene Erklärung enthalten muß: Ich versichere auf mein Ehrenwort, daß ich diese Arbeit ohne fremde Bcihüfe angefertigt habe. Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Wir bitten unsere Leser, die folgende Nuamern entbehren können, ans diese zur ErgXnzung unserer Jahrging• freundllchst überlassen zu wollen. Porto wird auf Wunsch auf Abonnement »errechnet. Von Jahrgang 1921: Nr. 44, 49. 61, 62, 64. 72, 73, 77, 80, 100, 101, 102/3. Von Jahrgang 1922: Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6. Expedition dar ״jüdischen Rundtch&u“ Jüdisches Arbeitssat Am Dienstag, den 14. Februar 192?, abends 81/, Uhr, findet in den Jugendsälen, Rosenstr. 36, eine öffentliche Versammlung statt. Thema: ״Antisemitismus und die Berufsschichtung unter den Juden״, Referent Dr. Walter Preuß. Alle Interessenten und speziell alle jüdischen Handwerker sind dringend herzliclist eingeladen Veranstalter sind: Verein selbständiger Handwerker jüdischen Qlaubens, Jüdisches Arbeitsamt. Berlin, und Verein für Arbeitsnachweis der Logen U. O. B, B. Warnung! j Die zionistischen O rtBRry) pen, Insbesondere in S Gd de u 18c! Und, werden hiermit vor einem r wissen Erwin Cohn aus N & r n be! gewarnt, der mit einem unterschlage;•, Spendenblock,angeblich auf Veranlasst des Bezirkssekretärs Karl Glaser, betrüg rischerweise in süddeutschen Ortsgrupp; Geld sammelt Bezirkssekretariat Nürnberg, 1!«;der! - “t;. niete ngo heti •ar d .nfflüt Kt 1iss) all 7•];-«r ül er di resse' uck יו >• i 1i ■ is Fl an א f.iBbi lerr Führungen Dr. Toeplit*. Die im Rahmes i Jüdischen Volkshochschule stattiindenden V01 träge , Dr. Erich Toeplitz über ״Stätten jüdisch Kunst" werden Sonntag, am lö. Februar, mit ז Führung durch die Sammlung Kirschstein fortgesetzt. T:. punkt Bahnhof Nikolassee 10,15 Uhr. Nachzügler komt direkt zu Kirschstein, Nikolassee, Burgunder Str. 3. Vom hebräischen Klub (Beth-Waad) Der Berliner Beth-W*ad setzt seine regelmässigen Donnerstnge fort, ln der vorletzten Januarwoche sprach der junge Schriltstellcr Woislowski über den verstorbenen Idelsohn. Das war kein üblicher Nachruf, keine Lobiede, sondern eine sachliche Darstellung der Gedankengänge und der Denkform des wirkungsreiclrn Publizisten Als die Zentralidee Idel- 8011ns bezeichnetc der Referent seine bedingungslose Bekämpfung der Illusion einer noch existierenden Volkstümlichen jüdischen Kultur in der Diaspora. Er wies dabei auch auf die fatale Lebensparadoxie hin, die sogar einen Idelsohn gezwungen habe, für Gegen wartsa r b e i t zu sein, aber nicht als Selbstzweck, wie cs manche .Strömungen im Zionismus fordern, sondern als Basis für Palästina, als Organisation des Exodus. — ln der letzten Januarwoche sprach Herr Dozent D r. Torczyner Uber die jüdische Urgeschichte. Der Vortrag zeichnete sich aus durch geistreiche Kombination von Bibelsteiien und anregender Heran- *iehung vergleichender religionsgcschichtlicher Tat- Sachen aus dem Leben der Beduinen. Am 2. Februar hielt Bialik einen zweistündigen Vortrug über den Dualismus im Judentum. Die von ihm hierbei angeschnittenen und eigenartig beleuchteten Probleme hielten die zahlreiche Zuhörerschaft in Spannung Der Vortrag erscheint demnächst in der hebräischen Publikation des Klubs. Abendkurse des Verbandes der Oltjuden Elisabethstr. 57/58, nahe Alexanderplatz, Im Königstädtischen Gymnasium, Hof 1 Tr., Zimmer Nr. 12. Englisch: Montag und Mittwoch von 7—8>/a Uhr für Anfänger, von 8Va—10 Uhr für Fortgeschrittene. Hebräisch: Montag und Mittwoch von 7>/s—-8•/» Uhr für Fortgeschrittene, von 8>/s—9'/a Uhr für Anfänger. Deutsch: Dienstag und Donnerstag von 7—9 Uhr. Rechnen: Dienstag und Donnerstag von 9—10 Uhr. Talmud: Dienstag von 71/3—91/8 Uhr im Hause des Taimud-Thoravereins, Linienstr. 19, vom 1 Tr. Anmeldungen werden an allen Unterrichtsabenden Elisabethstr. 57/58 entgegengenommen. Schulgeld 20 M. monatlich. Rund ״Der jüdische Humor“. DU Ortsgruppen 7 0 W ,-ifal!;me ge : 011 n ■.•taust _ hiclivc Am Montag, den 20. Februar, atmds 7»/. findet in der Aula der städt. Fortbildungsschule Georp! v Straße 30 (am Bahnhof Friedrichstraßc) eine V«j •>1(. g anstaltung des Israelitischen F o r t bi{ /ן/Vind» dungsvcrcins ״Mon tef iorc“ mit folgern;■ /,,.,״ן Programm statt: I. Teil: Vortrag Sr. Ehrw. des Ht-rl f^zend Rabbiners Dr. Hcrrmann Klein über ״Leitende ki! ' ״nnt in der jüdischen Geschichte“. II. Teil: Musikalii.Jctf Darbietungen von Elisabeth Kramer (Violine) und Sek{ /, ‘ r Kramer JKla vier). III. Teil: Rezitation des Herrn Mor{ £:onjsr ■',vrno Leimt!( Lc gruppe t'iligni ja. D T u m ן Spiegel zahl, d icitigei Aufgal fonds, faules, iiügcn würdet Mhlreii!:um d Aufwai .lohn; n ein! 1 las b ‘.',illii; jadisct j d6ü00 I ):istina , Voijah 1 «lenen;:■!er N: ,.mg ei auch N’ation Brandenburg Am 39. Januar 1932 hielt hier 11! Dr. Löwenstein aus Berlin ein Referat über{ Thema ״Jüdische Geaenwattsfragen". Die Versamml war für unsere Verhältnisse gut besucht. An der batte beteiligten sich meistens Herr Rechtsanwalt 0 und Herr Spandau. Wir glauben, dass der Vorträge Herrn Dr. Löwenstein seine tiefe Wiikung nicht verf!: hat und danken ihm an dieser Stelle nochmals. Bremen, 1. Fcbr. In der gut besuchten Versammle unserer Ortsgruppe spradi Herr Dr. BI o e d e aus Hr bürg über ״Ludendorfs Angriffe und die wirkliche jüdisc Politik“. Der Referent verstand es meisterhaft, die 2; hörer völlig in seinen Bann zu ziehen. Die Ortsgru;• hofft, daß Herr Dr. Bloede möglichst bald wieder! Bremen sprechen wird. Nach einer kurzen Diskussion t: dem mit größtem Beifall aufgenommenen Schluß« des Redners richtete der Vorsitzende der Ortsgmp; Herr Rechtsanwalt Dr. Katzenstein, einen App־ an die Anwesenden, im Sinne der Ausführungen vi Herrn Dr. Bloede zu wirken. 1 Chemnitz. Am 18. Januar sprach hier Herr Reell anwalt Jakobsohn aus Breslau über die Einheit«!!״ Im deutschen Judentum. Herr Jakobsohn führte aus, dt! nachdem bisher nur Zionisten am Aufbauwerk Paläs'iu gearbeitet und alle bisherigen Erfolge allein erzielt hat'{ jetzt auch die nichtzionistische judenheit anfinge, sich kj dieses große Werk zu interessieren. Da eine Reihe ז führenden jüdischen Persönlichkeiten den Aufruf nun rer unterzeichnet haben, 80 können wir daraus die Hoffn! ergänz verhält 1:; ׳ordei schöpfen, daß am Aufbau Palästinas sich jetzt das gar| tande deutsche Judentum durch entsprechende Zeichnungen | Vj l h den Keren Hajessod beteiligen würde. | vurde; Elberfeld. Für den neu gegründeten hebräisch}׳■ ,;eues Schulverein werden Anmeldungen im Zionist. Büro, Ade« ,\usscl Straße 30, sowie von Herrn Kurt Hamburger, Barnitf Arbeit Hebräische Musik. Freitag, den 17. März, abends >/s8 Uhr, dirigiert Heinz Ungar in der Philharmonie eia« hebrätsche Rhapsodie ״Sdtcltvmc“ von Emst Bloch, Die Veranstaltung verdient zweifellos hohes Interesse Oberwalistr. 47, entgegengenommen. Anmeldungen »' Unterricht, in Kursen oder privat, ebendaselbst. Elberfeld. Vor einem aus allen Kreisen der ji; dischcn Bevölkerung zusammengesetzten Publikum spr* Herr Dr. Nachum Gold mann über das Theis ״Realität und Idee in der jüdischen Geschichte“. Av* gehend von den zwei extremen Volkstypen, dem in <׳r Realität wurzelnden (Griechen, Römer, Engländer) w: dem in der Idee wurzelnden (Vorderasiaten, Russe! führte er aus, daß die Juden einen Zwischentypus <11' stellen, wohl fest in der Idee verwurzelt, und den»' nie der Realität entsagen könnend. Ein Volk des Geist» mit einer unglücklichen Liebe zum Lehen, das cs st»1 als eine Aufgabe in der Welt empfand, die Idee i: realen Leben zu verwirklichen. Zwei gewaltige Vf suche der Verwirklichung haben die Juden tmternomm®1 im Prophetismus durch das lebendige Wort und >r Talmud durch das Einfangen der Idee in einem <ücWf Netz von Vorschriften. Beide Versuche sind feH»g schlagen, weder durch Ueberredung, noch durch ZwöJ lieft sieh die Idee verwirklichen, 011:1 so zog das V®| zur Rettung der Idee vor der allmächtigen Realität df römischen Weltreiches freiwillig ins Galutb. Fast 2hJ Jahre blieb es tut Ghetto der Idee treu, bis eine nrti welle der Realität, die Emanzipation, die Schranh| des Ghettos fortspülte. Die so lange zurückgchal*^ Liebe zur Realität brach so gewaltig in der jiidaih■', durch, daß die Befreiten sich schrankenlos dein Lc״ in die Arme warfen von dem Wunsche beseelt, ei״» zu sein wie die andern Völker. Das ist der wahre l״ rakter der Assimilation, im tiefsten Sinne eine Tn'1* losigkeit gegen die Aufgabe des Judentums, die Ho/ gäbe der Idee und ihrer Verwirklichung zugunsten ״ Realität der umgebenden Welt, Aber selbst ia ״ Assimilation konnten die Juden ilir innerstes Vi'e*' nicht verleugnen, statt in Naivität das Leben zu ergteb• wie die anderen Völker, wurde ihnen selbst die Av■ tnilation wieder zur tdec, zur Theorie statt zur ,״1״י, lidikeit. Und so ist dieser Versuch thircb die Unmöglichkeit heute bereits als mißlungen aiizusc״/, Im Zionismus, 111x1 besonders in seinen edelsten Zick j der Cbaluziuth ■und dem Maasser, beginnt “T Idee der Verwirklichung wieder ihren Siegeszug. , | Der Zionismus ist nach Piophctismus und Talmi« ״[ dritte große Versuch der Verwirklichung der ld« ’| der realen Welt. I Von der zwingenden Form und dem tiefen Gew! kcninhalt dieses hier kurz wicdcrgegcbcnen Vorttap ן (Fortsetzung S«. 75) M Ucner Mund Herr Tätigt •inslall 1)1111 ־ { ‘ Ui־״, f; unter richtet ' im le samm', bracht auf. I : der C reicliti müsst Tätig] veitai Decha Täiigl sicher groüz annah I. Genei zusetj 'Aobcl der R sind, liehen auf ן auf 3 , E K'rig« ktit P hiesig sarnm VOrrrp 1 U4'r größt Wg? Herr s. S ■ 1• s, ׳,rau