Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 4 (13.1.1922)
- Date
- 1922-01-13
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 JUEDiSCHE RUNDSCHAU Seite 25!Nr, 4 \ " best] I lak { Arabern P Totc [Die pa.;'Wieder. Na|K.׳ bo Nyptet! bekannt!.Verkehr r<i. Von 1• einiger 21. Diese J;e::>d1äft- »CdVpten!br.iisdic Salomoti tlistisdie r o i! e n nehmen Jäclisitn rinnsimn eilendes erbaut ®ierung Alcxa». a״ersn von eil schaft ,;l.evont laß das *ringen. leieret,1r Februar cl-iciht rke sind Söiilidi- >) >lls für!den in tsdinft• fuhv/oll Münden khinen, 1s Inrischen I1 mit chaftsdabei ärti- 11׳ viel 1 wird genau cnincn erden, e pa- 1 lecken {el in ngsclicn ilch- Impfer fit am r um* (te belischen K auch So aus £ dem jiVc in Iciitar-!;Fachgibt und jtsalem püiko.) I nach Sdic 9 k i I Zen* fcrsätijBhmcn Igudas »mung löwolil nerzeit «eil״ feudas »eil- »lgetikr die tungcri jsclih den (diesen |c von Außer- F CC׳ I« 0• kiii.11׳' eines I l>a- An unsere Abonnenten! $׳!r madicn hierdurch darauf aufmerksam, daß wir •jtfj den heutigen Portosätzen nur daun in der Lage sind, (;״,pfangsbestätigungen für Geldsendungen zu rtrscndcn, wenn das Porto hierfür mit vergütet wird. t&'ir sind ferner nicht mehr in der Lage, Reklamahonen über Ausbleiben unseres Blattes zu erledigen, (C durch einfache Vorstellung bei dem zuständigen pcjieilpostamt erledigt werden können. Wir machen ,icdcriiolt darauf aufmerksam, daß die Zeitung von uns (,Ir die Besteller zur Lieferung während des ganzen Vierteljahres bei dein hiesigen Postzeitungsamt äugeneidet wird, das die Verteilung an alle Bestcllpostainler in Deutschland vorninnnt. Ein Ausbleiben der Zeitung während des Quartals kann also nur auf ein VcrgC|!cn des Postamtes zurückzuführen sein oder auf einen Wohnungswechsel des Bestellers, der sofort hei uns gemeldet werden muß. Die Post liefert Zei• hingen bei Wohnungswechsel nur dann nach, wenn eine fbstüberweisuugsgcbühr entrichtet worden ist. Verlag ״Jüdische Rundsehau“, O.m. b, H״ Berlin W 15, Sächsische Str. 8• fS i § Ka! 14? Der Kampf am die Budapests jüdische Gemeinde Budapest, 6. Jan. (J. C. B.) Wie ״Egycnlöseg“ berichtet, wird der gewesene Minister Wilhelm Vazsonyi sicli persönlich an der nächsten Wahlhtwegung der israelitischen Gemeinde beteiligen. Vorige Woche fand im Demokratenklnb eine Besprechung der Lciicr der einzelnen (Budapcster demokratischen Bezirksgruppen statt, bei ,welcher auch die demokratischen Parlamentsmitglieder Wilhelm Vazsonyi;mul Ernst Brody anwesend waren. ,Es wurde beschlossen, bei der kommenden Gemeindewahl ,,eine größere Aktion zu entfalten und Vazsonyi!gebeten, sicli an der Spitze der Bewegung zu stellen. Vazsonyi sagte zu und versprach bei ,allen Vcrsammhmgen pcrsönlieii mitnmirken. Er gab ,der Hoffnung Ausdruck, daß Paul Sandor ebenfalls mit ihm gehen werde. Die demokratische Partei will s e 11 ä r f c r g e g e » d i e Zurücksetzung der Juden au (treten, während die gegenwärtige Leitung der israelitischen Gemeinde unter S z e k c 1 y »dt mit den gegebenen Verhältnissen ablinden will. Bötoi Borlln»r Zlonlatiaoh» Vorolnt£an(t, Bnrlla 0 10, 8»yd«l»tf, I T«I»pbon 1 Kontrtun 8014/15 Poat»sl1«okkoato Ho. 1X008 Bnrlla NW 7, Knaaonv»rw11ltanfr der B. Z, V. Ilehrilirh« I,״»nl1«110 401 E11Itur<i»»f1raat# 40r B, Z. V, Draeoner• •trailo 22 (Hof). — Oeöffuot llonteg, Mittwoch and Don* neroteg von 5 — 10 Our. — Kart alle hohrttlrobrn Zeitungen and Uonatahaft• «1er Welt liegen au• — Au«k unftaitolla far hobritlaoli» AngeleKenhelteu. — Hehrälroh» LelirervermittlunZ — Treffpaakt *Iler freund» dor hobrälaohon bpraob«. Eintritt frei. Sonnabend, den 14. Januar »bnadr 8 Uh» llapofel-lltaaVr, In dor Palartina-Laabe, FrlodrIchatraB» 181 d . Vortrag von Oinwer Dr. SaBmann! ״Die La ge der Jaden In Ka««laad und die »«nlrUiek• Arbeit." ElntrUt für Niohtobaweiim Mk. 1.— MimtM-Ju-rnilitrinrlarelirft. Im Holm, Dragoner Str. 83, abend• 8 Uhr Dr. Lioborinaun: ,Ueaprechaa* aa«»enaalUr Kapitel au« daei Teaaeh" Sonntetj, d,'n 15 Jennar abend« 8 Uh* MUreeUI-deRonilaesortnefdiaft, im Halm, Drarnnoretr. 24 Edmund L 0 w y 1 ״VorUa(?««jUu• Uber da■ jlldlieh» tiekel" •בירדהועד בברלין 05 בשעה»/81 בדיוק, ירצה הד״ר. j*»«»* ביום ה׳ <לח׳ סבת צ׳ ר גובי ץ <רב צעיר> באולם "בית המדרש לחכמת היהדות" Artllieileatr. 14. "על פרצופו הרוהונו של הפרופ׳ הופמן,. הקהל העברי מתבקש לבא. Monlar, den 18 Januar abend» Uhr MI«r»ehI.J־gend*emela«el1»ft, im nein», Dr»s:onor«tr. 22 uemoro Hcltlar (Syubo«1ron) unter Loltua* von Herrn Kahnomann Dien«ta(t, den 17. Januar abend■ 8H Uhr drjpco tbaileilcaburir, in dor Konditorei Wollt (Jonny), Momm.enetrade 83. I)ieku»«iou»abend1 ״WlrtiehaUUeh» I'aiaatlaaf(»*«»״ Eiulvitondea ltoforati Herr Paal Utokr. Oie Einwanderung nach Amerika New York, 4. Jan. (J. C. B.) Wie aus Washington gemeldet wird, hat die vom Vorsitzenden der Einwaitdeningskommisskwi, Koiigrcßinann Johnson, eingebrachte Kongreßresolntion wegen ihrer milderen Fassang allgemeine Uc b e rra s chu ng hervorgeruien. Die Resolution entlialte einen Vorschlag, daß den über die Quote eingewanderten und im Hafen zurückgehaltenen Emigranten die Landung gegen den Erlag einer Kaution für die Dauer von 6 Monaten erlaubt werden soll. Die Leiden der in den Häfen airückgchaltenen Emigranten haben scheinbar auch auf die Haltung Johnsons, der als stärkster Gegner jeder weiteren Einwanderung bekannt ist, einen mildernden Einfluß ausgeübt. , Seit einiger Zeit macht sich im allgemeinen bei der amerikanischen Regierung eine günstigere H n 1 - hing in der Einwauderungsfragc bemerkbar, die auf die ungünstigen Ergebnisse bei den letzten Stadtratswählen, wo die Republikaner zelmtauscnde Stimmen verloren haben, zuriiekzuführen ist, da die cingebürgcrten Einwanderer gegen die die Immigration erschwerende Regierungspartei gestimmt haben. Sprecbsaal (Ohne Verantwortung der Redaktion.) Zur Fragender Organisation und der Beamten Wir erhalten folgende Zuschrift: Immer wieder wird bei uns die Frage diskutiert, י1יי unser organisatorischer Apparat nicht zu groß sei, 011 wir nicht zuviel Beamten haben und ob nicht an den «Iministrativcn Ausgaben gespart werden könnte. Ein ׳eil unserer Gesinnungsgenossen fordert von der Leitung eine Vermehrung der Sekretariatsstcllcn, während ein 5״derer Teil gegen diese Forderung protestiert, weil eben "Wer Apparat schon jetzt viel zu groß sei. Da ist es “tnn vielleicht nicht ohne Interesse, den Kritikern und ׳-weinern einmal vor Augen zu führen, wie andere iüfische Verbände in Deutschland organisiert sind. Vor j״jr liegt ein Flugblatt des Zentralvercins deutscher Staatswger jüdischen Glaubens. Es ist betitelt: ״Ein Tag im ״'׳ntr,!!verein“ und soll den Mitgliedern des Zentralvercins י® Größe der Organisation demonstrieren, ״auf daß“ — w heißt cs wörtlich — ״die Haltlosigkeit des allgemein ״wichen Schlagwortcs der Teilnahmslosen: ,cs geschieht 1״uits‘, vor Augen geführt wird“. Aus dem Flugblatt Rfnt hervor, daß der Zentralverein heute über 16 Landes- Vcr״ände und Syndikate verfügt. In der Zentrale arbeiten!®er dem Syndikus, seinem Stellvertreter, dem Bürowrektor und vier Dezernenten, also außer sieben höheren 6״amten, noch 70 Angestellte. .. Diese Angaben mögen genii״en! Wollen wir dem «ntralvcrcln das Feld in Deutschland nicht überlassen, *° Müssen wir unermüdlich bemüht sein, unsere Or* Wsaüon administrativ weiter aiiszubauen, F.% k\ he* ^uerildi, daß In dieser Beziehung zu wenig geschieht! Ein Zionist. HUravht-Jascadavnivlaickrfl (ftroppe Weit), fm Tlorgartenhof, abmirf» 8 Uhr. De. O ■ k a r Wo it» b 01 g! ״Kr.lolmaKiprobleme" Mittwoch, den 18. Januar aheada 8 Uhr Gruppe 0«t, in d«n UnlonsMen, Orolfiwalder RiraSa 224 lararmatloafDlikHMloniabead. Aaaapraeh» .Veaer JOdlreher Game<ad'*V«r«l■, Im RroSon Saal» de• neuen V»r- W»11u0g»gubi111in« dor |ü l|*ohen Oomoind», Ilotenatr. 2—4, abend» » L’liri OrJuutlkbe Geocf»ber1»1amlunf Donnor»Ue, den 10. Januar abend» 8k{ Uhr Mlarii'hl-Juuriultfuirlmchaft Im Holm, riraKOnerrlr. 24 Siogfriod Kpjmtolui ,Haefer Uaa(ad«l voa BlaUk“ IlexIrkiRMtpc» HUilwe.tlleh» Vororte, |n dor Konditorei Carl Dlatrleh, K,i, di'Tiuu Naaxtr. (Keko KaUereblio) alienil• 8 Uhr Vortrag Vr. Erwin Meyer! ״Ille Katnleklaat 11er Iraliirfra!» In I’alSitlaa nach dam Karlabader Koafte••" 80nnab»nd, dun 21. Jannnr abend8 ״ Uhr MliraclibJugeBilsemelaaeliaft. Im Holm, Dragonoritr. 22 Teriamailimg der aktlvea Mitglieder aar Uaaprcehang Cb»r dt» weitere Arbeit Donnor«.tait. den 23. Januar abonda 8V, Uhr Uruppe Höd, ln den Kammeralllon, Teltower StraSa 8 IilterarUelier Abeadi ״Krnat aa» Humor ia jSdlacbtr Dlobtaait". AauoblioMoad gutoUigna Bnlaaramonaoin mit Tana and kttaatioriaohon Vorträgen. Uebrilacher Kladergartea Weil, nohoaataafanatr. 42, bol Kodak Montag—Kroltag voa 10—l Uhr. Moldangon aa Fraa Or. Bo ■anbarg, Aagaburgor Strato 17 (StalnpL 1UÜ34) oder an das Kaltardocornat dar B. 14. V״ SoydaütraS» 8 (Zentr■ 8(114/15). Hobr. Rplelatrhmltlag 50rd*W»»t. Anmeldungen atnd sa riohtea an Fraa Zamory, Uoaslngatr. 7 0,1er an da• Kaitardeaernat der B. Z, V״ SoydolatraBo & Hebrälachor SpteUaebulttag ßiid. Jodon Mittwoch nachm. 8—5 bei Borg, Laiaonaior 11. — Anmoldung and Aaaküntto bei. Frl. Lucio Taoh, Tomnolbof, Droibundetr, 45 (ÖUdring 841) oder im Kuliurdci-.ornnt dor U. Z. V., äoydolatraSe 8 {Zentrum 8814/15) Die Chaluzkonfercnz Die vor einiger Zeit angezcigte Chaluzkonteren z in Essen findet erst am 29. Januar 1922 in Essen, Städtischer Saal halt, Huysscnallee 1, statt. Es wird eine große öffentliche Versammlung und eine interne Besprechung mit Fachleuten stattfinden. Oeplant ist, die Vorbereitung für die Ausbildung von 30 Maurern zu schaffen. Interessenten wollen sich an Herrn Dr. Ncuniami, Essen, Kampstr. 57 oder an das Jüdische Arbeitsamt, Berlin, Auguststr. 17, 11 Trp., wenden. Teilnahme von Fachleuten an der Konferenz ist dringend crwiinsdit. Mlüeilnngcn des Palästina-Amtes Gewährung von Darlehen an Chainzim. Bezüglich der vielen Anträge und Aufgaben, die in letzter Zeit an die Exekutive und die Keren Hajcssod- Zentrale wegen Gewährung von Darlehen an ChaUmm gelangten, muß folgendes festgcsicllt werden: a) Darlehen an Chaluzijn für Reisekosten dürfen nur für einen Teil ihrer Reisekosten und nur 2n AusnahmefUlfen bewilligt werden. Die diesbezügliche Resolution des XII. Kongresses lautet: ״Die produktiven Elemente, w׳elchc für den Aufbau Palästinas notwendig sind, können in Ausnahmefällen Anleihen zwecks Ergänzung der Reisespesen aus denjenigen Summen erhalten, welche die Zentrale des Keren Hajcssod für diese Zwecke den Palästina- Aemtcm zur Verfügung steilen wird.“ b) Von den Elementen, die in erster Reihe für solche ausnahmsweise Behandlung gegenwärtig in Betracht kommen können, sind folgende hervorzuheben; Erfahrene und besonders qualifizierte Handwerker im Baufache und solche Chaluzim, die in der Land- Wirtschaft eine besonders gründliche und allseitige Vorbildung erworben haben. In beiden Fällen müssen jedoch auch die allgemeinen Qualifikationen der betreffenden Immigranten und die sonstigen Umstände solcher Art sein, daß eine ausnahmsweise Bebandiung berechtigt erscheint. Mit den Anträgen für solche Unterstützungen sind jedesmal die genaue Zahl der Chaluzim, ihr Beruf, Dauer und Art ihrer Fachausbifdung und alle anderen berücksichtigungswerten Unv stände anztigeben. c) Die ZaJUtmgen für solche Unterstützungen gehen zu Lasten des Palästinarlmmigrationsbudgcts, 90 daß damit immer eine gewisse Schwächung der Organisation für die Arbeit in Palästina selbst, verbunden ist. Daher ist bei der Beantragung und Bewilligung solcher Unter- Stützungen besondere Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erforderlich. Im jetzigen Zeitpunkt ist besonders zu beachten, daß sich in Palästina mehrere hundert Arbeitslosc befinden. d) Die Exekutive hat letztens in einigen dringenden Fällen Zuschüsse zu den Reisekosten von Chaluzim bewilligt. Die Exekutive in London hat sicli mit der Exekutive in Palästina in Verbindung gesetzt, um festzusidlen, welcher Gesamtbetrag ,aus dem Immigrationsbudget für die •Chaluzim für das nächste Jahr bewilligt werden kann. Ein im Spiegel -undGlasschleifen erfahre• ner Facharbeiter wird dringend für Palästina gesucht. Meldungen an das Paiästina-Amt Am Sonntag, den 15. Januar 1922 wird die Vcr- Sammlung der zionistisch sozialistischen Partei ״Zc'irc- Zion“ im Saale Tiergartenhof (Bahnhof Tiergarten) stattfiivdcn. Tagesordnung: 1. Vortrag; Die Orgamsationsformen der Bewegung Zc'ire-Zion, 2. Unser Arbcitsproi'gramm. Anfang 8 Uhr abends. Vorlesung Martin Buber Marlin Buber las letzten Sonntag in der Ewer- BiicJihaiidhiiig cliasskiischc Geschichten, größtenteils bis- 11er unveröffentlichte Stücke. Zuerst einen Abschnitt aus einer Lebeusgeschichle des Baal-Sdiem, die Buber jetzt als Ergänzung seiner ״Legende“ in Vorbereitung hat. Es war der Bericht über die Heirat des Baal-Schein, der tun des besonderen Verdienstes einer Entscheidung Willen von einem berühmten Rabbi zum Schwiegersohn erkoren, dann aber von dessen Sohn als unwissend und Schandfleck ,ms dem! I lause gejagt wird, Israel zieht in die Berge und lebt fürder vom Lciungralicn, wobei ihm sein Weib hilft. Leuchtend stellt die Welt der reinen Einfalt zwingender Gotlesfrönunigkeit neben der offizieiien Welt der gottfernen Sdiriftgclchrsnmkeit. - Der zweite Teil der Vorlesung brachte drei Darstellungen des Augenblickes, che man Kol Nidrc sagt. In diesem Augenblick muß die Welt versöhnt werden, sonst ist Gottes Versöhnung unvollkommen 1und wertlos. ׳ Denn in der chassMischen Lehre kommt es nicht darauf an, wie der Mensch zu Gott steht, sondern wie er lebt, wie er mit den Menschen und mit der Kreatur verfährt. Abgclösle Frömmigkeit bedeutet nichts, nur durch ge• lebte Frömmigkeit wird die Erlösung gefördert. Diese Grundgedanken illustrierte Buber durch eine Reihe von Anekdoten aus dem ,1unerschöpflichen Schatze der chassidisclicn Tradition. Jede einzelne Geschichte ist cino tiefe Wahrheit, und alte zusammen sind eine Symphonie der übcrwcUlichcn, erlösenden Liebe. Buber las meisten■ hilft um! vermochte wirklich in jene! geistige Welt zu entrücken. Das Publikum, dichtgedrängt in dem viel zu engen Ihnim, huschte mit «leniloscr Andacht. — 0 - Zionistischer Ornppenverband Rechtsrheinland• Westfalen Tagung in Essen am 15. Januar. Am Sonntag, den 15. Januar, vormittags 10 Uhr, findet im Roseneck-Saal des Stadt. Saalbau, Esser* Huyssenallcc, der Gruppenverbandstag des rechtsrhein.- wcstiäl. Bezirks statt. Tagesordnung: Vormittags: 1. Begrünungsansprache des Vorsitzenden des Gruppenverbandes. Herrn Dr. G r ü n c b e r g, Elberfeld. 2. Referat der Sekretärin des Gruppenverbandes, Frl. Aeime Pomcranz, Elberfeld: Unser Anteil an der zionistischen Arbeit in Deutschland. 3. Referat des Vorsitzenden der Zionistischen Vcrcinigung für Deutschland, Herrn Rechtsanwalt Felix Rosenblüth, Berlin: Die gegenwärtige innere und äußere Lage des Zionismus. Nachmittags: 4. Referat von Herrn Dr. Harry Epstein, Duisburg: Unsere Stellung zur geplanten Neuregelung des judischcn Gcniciitddcbens. 5. Debatte zu den Referaten. 6. Anträge, Dcchargc, Wahlen. Mitteilungen: Die Ortsgruppen werden gebeten, ihre Delegierte« sofort dem Sekretariat, Elberfeld, Aderstr. 39, bekanntzugeben. Jede Ortsgruppe kann mindestens einen Delegierten entsenden. Gruppen mit mehr als 25 Mitgliedern können für je 25 weitere Mitglieder einen weiteren Delegierten entsenden. Am Abend nach der Tagung findet ein von der Ortsgruppe Essen veranstalteter gemütlicher Abend statL Sonstige anläßlich der Tagung stattfindende Verpstaltungen weiden rechtzeitig bekanntgegeben. Auswärtige Gesinnungsgenossen, die Hotelzimmer besorgt haben wollen, wollen sich rechtzeitig bei dem Vorsitzenden der Ortsgruppe Essen, Herrn Ad. Koch, Heinickcstr. 3, melden. Jugendliche, die auf privates oder möglichst billiges Quartier reflektieren, melden sich bei Referendar Adolf Rosenberg, Essen, üahnhofstr. 78. Wir rechnen bestimmt damit, daß alle Ortsgruppen die Tagung zahlreich — nicht nur durch ihre Dele* gierten — bcwhicke«, Anfragen sind an da» Sekretariat, Elberfeld, Aderstr. 39, zu richten. Der Vorstand des üruppenvefbandes. Dr. Grüneberg. Aerinc Pomeranz. ---- . j