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Jüdische Rundschau · 1921-12-30 · Heft 104 (30.12.1921) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 104 (30.12.1921)
Date
1921-12-30
Page
– (sequence 6)
Language
German
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?dfe?44 JUED1SCHE RUNDSCHAU ... . .. ״te. 104 11ml er ehrt sie, wenn sie so menschlich ersduittenul zum Ausdruck kommt, wie etwa in Jakob Wassermanns Rudi ״Mein Weg als Deutscher timt als Jude“. Herr Naiiiunnu in seiner naiven SelhstgerecUügkeit sdicmatisiert falsch, wenn er die Juden in Zionisten, nattouab• deutsdie Juden und ZwisdicnscJiidtt einkilt. Vielleicht wenden ihn die Aeußemnge« seiner dcuisdmatioiialcji Genossen darüber belehren, wie die Einteilung richtig; zu treffen wäre. Unter dem Gesichtspunkt der Zukunft des Judentums kann nur unterschieden werden zwischen den Juden, die ein lebendiges Judentum wollen und den nmleren, die sicli lostremien, und im ,Meer «ler Welt verschwinden. Auf die neuesten Broschüren des Herrn Naumann werden wir noch zurückkoimuuu. Zeniralverein und Palästina ln einem Rückblick auf die 1 laupiversainmlung, des ״Zentralvereins“ schreibt der Syndikus l)r. Hol-!ander in der Zeitschrift ״hu Deutschen Reich“: ״Ma.n hat behauptet, der Zeniralverein sei «ler geschworene Feind «!er öffentlich - r 0 c h 11 i c h e n Heimstätte in Palästina*), Auch dieses ist falsch. Wir bekämpfen allerdings jeden Natioualisinus, jede völkische Ueberspawumg, map; sie im deutsch- oder im jüd i sch völkischen Sinne ihren Ausdruck finden. Wir im Zeniralverein selten aber die Dinge mit ungetnibiem Blick and fühlen die Last der Verantwort«!!:;;, die auf uns ruht. Jetzt, wo unsere jüdischen Institute in Deutschland verdorren, unsere Rabbincn in kümmerlichsten Verhältnisseii leben, ein grolier Teil unserer Lehrer hungert, ersdieint es aus nicht au der Zeit, datl Millionen unserer schlechten Mark ins Ausland wandern, die wir im Vaterlamle zum Wiederaufbau und zur irrlialtmig unserer wichtigsten Lü1dduu«gc־u tu»twendig gehraudim.“ Es ist eitle erfreuliche Feststellung, «lall der Zetitralvcreitt in dieser ofti/.iösen Aeulkrung jede Gegnersdiaft gegen das Palästiuawcrk in Abrede stellt. Allerdirtgs scheint uns die Bemerkung dem Wesen der Bache, um die es gehr, in keiner Weise gerecht zu werden Retlak- Grafen 'öl- ״Die Weisen von Zion“ Beleidigungsklage Achad Haams gegen die tioit des ״Völkischen Beobachters“ und den Reventlow Achad ILtani hat gegen die Redaktion des ki sehe 11 Beobachters“ in München Privatklage wegen Beleidigung vor dem Amtsgericht München erhoben. Der ״Völkische Beobachter“ bra chte vor einiger Zeit einen Artikel, in dem die verleimtilerische llehauptiuig anlgestelit wurde, daß Achad Haam Verfasser der berüchtigten Protokolle sei, die unter dem Titel ״Die Weisen von Zion“ erschienen sind. Aus dem gleichen Grunde hat Achad Haam gegen den Grafen Reventlow beim Amtsgericht Berlin- Mitte di«' Beleidigungsklage eingereicht. An unsere Abonnenten. Wir tnadien l.icrdurch nochmals darauf aufmerksam, dnß wir gezwungen sind, au! die für das!.Quartal 1922 festgesetzten Abonnementspreise eilten TeuerungFzuscttlag von 3 Alk. za erheben. Wir richten hierdurch die dringende Bitte an alle diejenigen, die den Tcucrungszuschlag noch nicht dngescliicM haben, dies umgehend zu tun und zwar ergeht unsere Aufforderung sowohl an die Einzelabonnenten wie an die zionistischen Ortsgruppen und Vereine, die Samnulabonnemcnts bestellen. Wir erlassen diese öffentliche Aufforderung in Interesse der Porto- und Materialersparnis. Jüdische Rundschau G. m. b. H. Verlag Berlin W 15, Sächsischeste. 8. Postscheckkonto Berlin Nr. 17392. würden. Allerdings soll die bisherige Hilfsarbeit ״Hias“ einer anderen Organisation übertragen wen},״' Vorliaml «1 o r © 1 אf u <1 n ■1111־ II 11־ II III II ■■■ ■II in— ■ —1, ■■■ ■■■--ך .. Zugtimiten seines Hüfswcrkes DieiiNlag, «len :5. Januar 1!122, iibeml* 8 Uhr Eilt© »־AurrciSiriing’ des «lud. I£uBst9cr*Tt1catcrs 15 r * t m a 11 g MJfce1r ®©rfsijiiiif66״ SchausipiiT in 4 Akten von 1/ 0 ״ n K 0 b r i n , nntnr Mitwirkung 11er hervorrau«nilnte 11 Kräfte iles Jililise.bvn Künstler - BnsenibUrs, Karte» zu haben im Büro des Verbundes der Ostjuden, AngnststraUo 17, Zimmer 21. (Telephon: Norden 424 I) und an der Abendkasse. Die jüdische Emigration Konferenz der amerikanischen Poalc-Zion. Wie ans New York gemeldet wird, fand dort linde N'ovember eine überall', zahlreich beschickte Konferenz der amerikanischen Foale-Üion statt, die nebst Organisalionsfragen vornehmliclt die Ausgestaltung der Kampagne für die Arbeiterbank in Palästina behandelte. *) Sperrungen im Original. Die jüdischen Vertreter in der Enigrationskoramt'ssion des Völkerbundes London, 22. De/, (J. C. B.) In der Sitz!!■•. des Board of Depulies. teilte S!r Stuart Sam ne! tlali, (las Joint Foreign Committee seine Delegierten die Eniigrationskommissioit in Genf bereits entsem'o habe. Wahrscheinlich werde niteh die Zionistische"(!., ganisation zur Entsendung von zwei Vertretern ei״•!' latlen werden. Lin/elne Mitglieder unserer KörpersdiVs spracben in einer Weise über die Zionistische Organes tit>n, als ob der 150:1111־ ui!)*•putics der ZionisHsd; '■ Organisation feindlich;:׳.׳!;«•:liibcrstelicn würde. Idt!ei;,' int Gegenteil, auch im Namen meiner Kollegen, Bereitwilligkeit des ganzen Board zur Zusamnicrutrh-i mit der Zionistischen Organisation zwecks Ucberführui, von Juden unter entsprechender Aufsicht nach Palästir« erklären. Dr. Balaban — Nachfolger Dr. Poznanskss? Warschau, 18. Dez. (Telegramm der ״Wie:; . Morgenzeitung“.) Die Warschauer jüdische Gemein'.'. Verwaltung kandidiert als Nachfolger des verstorben - Dr. Poznanski den bekannte.» jüdischen 1 listori«: Dr, Meier Balaban. Dr. Balaban ist gegenwärtig י!; Leiter des misrachistischcn Lehrerseminars in Wnt\d:y, tätig. Vom hebräischen (Beth-Waad) Klub Warschau, 10, Dezember. (J.C. B.) Die ״Hins“ (\merik־n!is<׳h-jüdisches Einwanderer-Hilfskomitee) leitet eine großzügige Aktion für die Beförderung der zahlreichen jüdischen!•'rauen mv!l Kinder m Polen mul den Randgebieten zu deren nächsten Verwandten itt Amerika ein. Diese Aktion wird in allen Teilen Amerikas geführt, um die erforderliche 1 aiuluugsetlaubuis zu erlangen. Danzig, 10. Dezember. (J. B.) Der emopakehe Direktor «ler ״I lins“ hat eine Weihe von Schrillen zur Verbesserung tler Lage der jüdischen Emigranten imtcrnoinmcu. Die ״Hias״ ist entschlossen, alles zu unternehmen, um in <lie gegenwärtig vorherrschende Konfusion im Emigratioitswesen Ordnung zu bringen. Zu diesem /.wecke landen letztens mehrere Konferenzen mit dem amerikanischen Konsulat und mit dem Emigratioiisdepartement in Polen statt, in welchen von seiten der ״Hias“ auf die Ausarbeitung eines vernünftigen Plains bezüglich der Erteilung von Visen gedrängt wurde. Es wird versichert, daß die סי Konferenzen «inen guten Verlauf nehmen und befriedigend« Ergebnisse versprechen. Wie gerüchtweise verlautet, bereitet die ״tiias“ die Schließung ihrer Büros in Danzig vor, wodurch sich Line unbegreifliche angesichts der vielen r ■ weilenden hebräischen Schriftsteller und eines nach 1! . dorten zählenden hebräischen Publikums -- urvl naht,-, liehe Apathie bemächtigte sich der hiesigen hebräisch,•, Kreise. Die leitende Instanz, der Beth-W.tad, befand seit nahezu amlerhath Jahren in sanftem Schlaf, und ׳unter seinen vielen Anhängern schien ihn wohl kein 1;i11/1;1׳r vermilit zu haben. Erst in den letzten Woche« er.:• schloß sich der B eth-W a ad , ein Lebenszeichen von sielt zu geben und berief für den '22. Dezember «ine interne hebräisch« Versammlung ein, die durch die lieteiiigurig Ch. N. Bialik s ihren besonderen Charakter erhielt. Nachdem die ersten Redner die Mängel der bohörigen hebräischen Arbeit in Berlin besprochen mul «u zur Sanierung der Verhältnisse führenden Mittel erörtert haben, ergriff der Dichter das Wort und anlicrte m einer eindrucksvollen Ansprache sein Befremden über «len Maifgcl jeder Initiative «eiten« dev B, rüttex hebrätschen Kreise, die offenbar :iir das Gebot der Stunde kein Verständnis haben, ihre Kräfte in entscheidende«! Moment /urückhnlten und sich aus ,!er grollen Kulturbeweguug aiisschalten. Er feuerte die Anwesenden an, mehr Vertrauen zur eigenen Sache und eilte ganz andere Tatkraft an den Tag zu legen. Er vergegenwärtigte ihnen, was für eine gewaltige• hebräische Arbeit iltircii eine ki,»;!״•’ Zahl schaffensfreudiger Kräfte in den Jahren 1017—1018 in RiiBlaiid!geleistet worden war, forderte sie auf, die •e Arbeit als Muster zu nehmen und schloß mit dem Ausdruck seiner Ucber/eugtmg, daß in Berlin ein würdiger hebräischer Mittelpunkt entstehen kann und muß. und die dazu nötigen Kräfte und Mittel bereits vorhanden sind. Seine stimmungsvolle Rede verfehlte ihren Eindruck nicht. Nach weiterer» Debatten beschloß die Versammlung einstimmig, den Beth-Wxul zu erneuern und für die Kon* timiitiit seiner Veranstaltungen Sorge zu tragen. Die alte Leitung und einige neue Kräfte wurden mit der provisorischen Geschäftsführung für zirka drei Monate beauftragt. S. Gestalt eines wandernden Juden, in dessen Micneiispiel alle die Empfindungen zu lesen sind, die das ihn poinigende Symbol in ihm aus'/.ulösen vermag: die Furcht vor neuen Grausamkeiteil, der Hall gegen die blindwütigen Verfolgern, mul der unbeugsame Wille, trotz allein \on dem Glauben und der Eigenart seiner Väter nicht zu lassen - immer wieder dieselbe Stimmung, der wahrhafte (icist des Ghetto, «las eine jüdische Insel war in der mittelalterlichen Umwelt. Und es ist kein Zufall, dal! die erzwungene, unglaubwürdige Lustigkeit «Ses .Schlusses «׳s nicht vermochte, Biulko zu einer graphischen Nachschöpimig zu begeistern. Wir kennen Budko nicht erst seit heute und gestern, Vor vier, fünf Jahren hat er sich mit seiner Hagadalt- Mappe* ciiigefiihrt. Dann lernten wir ihn im ״Jahr des Juden“ kennen und in einer grollen Anzahl einzelner Blätter, Radierungen und Holzschnitte. Stets haben wir Gelegenheit gehabt, seine technische Meisterschaft zu bewundern. Immer fanden wir in seinen Arbeiten «las tiefste jüdische Empfinden und eine stets erfreuliche und wohltuende Krait der Darstellung, und jedesmal hatten seine . Blatter eine ungemein fein durchdachte, äußerst glückliche Schwarz-weilS-Wirkung, wie sie ein Graphiker niemals vermissen lassen sollte. Gerade deshalb ist es uns lieb, daß wir hier zunt ersten Male Gelegenheit haben, Budkosche Holz* schnitte in einem Buch zu finden, das auf eine typo* graphisch ästhetische Wirkung berechnet ist. Hier kann es sich zeigen, ob Budko die letzte Forderung des wahren Illustrators za erfüllen vermag: nicht nur in seiner Kamst, die inner«׳ Stimmung des Werkes wiederzugeben, sondern darüber hinaus eine Sehwarz-weilt-Wirkung zu erzielen, die in ästhetisch einwandfreier Weise mit der tiuerbittliehen Strenge der gedruckten Seite zu einer Einheit verschmilzt. Und wir freuen uns, sagen zu können, dali gerade dieses Problem vom Künstler auf das Gtückhchste gelöst worden ist. .״ui- » t,l'r. , * 'v!c״״ man eine Seite des Buches a schlagt, aut dem Text Und Illustration nebetteittan« wirken, dann ist man auf das freudigste überrascht ü illmäla״'i «‘״heitliche Wirkung, die « Zend״״PAr f*cs Desctauers vermittelt. Und hier 1 s t״ rzafÄÄ־׳« 1 haclier Schrift, die sich «f«1׳n legendär volkstümlichen Charakter des Textes anpalit und sich für ein i falzsdmittwerk besonders gut eignet. Die Driicklierstellmig wird auch vom strengsten bibliophilen Beurteiler als vollkommen einwandfrei bezeichnet werden müssen, und der Einband dunkellila Leder mit sehr reidter Vergoldung mid graublauen Lederntiflngcn ist handwerklich vorzüglieh. (Dies ist hei Vedagsi'iuhäntk'ii «׳im• Seltenheit.) Wahrlich, «In י Buch ist das schönste, was dieser Verlag, dessen bucl!künstlerischer Geschmack bekannt ist, bisher gebracht hat. M a \ i in i 1 i a n L e v i. Johannes R. ßeclicr, Zion. Gedichte. Kurt Wolff, Verlag, .München. (Der Jüngste Tag 82.) — Derselbe, A11 Alle! Neue Gedichte. Berlin-Wilmersdorf. Verlag Die Aktion. Der hitkannte expressionistische Revolutionsdichter hat liier eine Reihe von Hymnen gesammelt, die die Sache des Proletariats und den ' Kampf gegen die , Tyrannen verherrlichen. Das Hauptgedicht des erst» « genannten Heftes gilt Zion, «11111־ Sinn und der Freiheit»- | idee des jüdischen Volkes. j Bücher* Einlau? |! ג. יונג און וו. ה. יונג: "רעד קריינע געאמעטער"• (Jung und Jung: Der kleine Geometer, übersetzt von j oischwanger.) 187 s. - פראפ. וויפעך: געשיכטע 191; — געשיכטע פון דער s. .פון מיטלעלטער 195 S. ,נייער צייט• (Geschichte des Mittelalters und Geschichte der Neuzeit, von Prof. Wipper; übersetzt von M. Weimeich.)!921 פארלאג ״וואסטאק״. דרעודען יצחק קצנלסון. יצחק ברקמן: למע;ן הגחו;ל;י.'ם־ 136 S. /•ריש; הרפ״א. הוצאת ״טרכד! «i. »liuiienn. uiafinwii uLchii. Mocmia 1919. i!a;uudc ,,rattifjiaa‘1. Lion Wollt. אבני וכדון• Grabstein-Inschriften. Hebräisch und deutsch. Verlag Qustav Engel. Leipzig. 1921, 172 S. j Jüdisches Theater Am Donnerstag, den 5. Januar, findet irr! Jüdischen Kiiustlertheater, Koinmandantenstr. 57, eine Festvor- I Stellung zu Ehren des Präsidenten der Zionistisch«״׳! Weltorganisation, Herrn Prof. Dr. Chaitn Weizitunn, | statt. Zur Aufführung gelangt ״Der Dvhuk“. Da be- ׳ reits eine gröüere Anzahl vor» Vorbestellungen vorliegen, auch eil*’!’eil der Plätze für eine Anzahl von prominenten Persönlichkeiten reserviert werden ttiulUe, welche dieser F'estvorstelUuug beizuwohnen wünschen, empfiehlt es sieh, möglichst umgehend durch Postkarte bei der Direktion des Jüdischen Künstlertheaters Plätze reservieren zu lassen. Der Jüdische Theaterverein E. V. veranstaltet am Sonntag, «Jen 8. Januar, eine Matinee itn Jüdischen Künstlertheater, Komniamkmtcnstr. 57. Beginn 11 Uhr. Warnang vor Ankauf von Theaterkarten Durch Diebstahl sind folgende Karlen für die Aufführuug des־ Jüdischen Kimstierthcaters aut 3. Januar (״Der Dorfsjung“) in unrechtmäßigen Besitz gelangt: 7 namentlich bezeichnete Ehrenkarten, ferner Orchesterlöge liukft_ Reihe 1, Sitz, 5- 4», und Orchesterloge rechts Reihe 1, Sitz 5—ö; Orchester-Fant, rechts Reihe 4, Sitz 50—54; Balkonlogc links 1, Sitz t - I; Parkctt-Fam. 1. Reihe jechts, Sitz 1 ■-'4 mul Rangloge I recht« Reihe 1, Sitz 1-3. Vor Ankauf dieser Karten wir«! gewarnt. Für die bezeichnete« Plätze sind Ersat/amvcisungeit ausgegeben, die auf der Rückseite den Stempel des Verbamies der Ostjtitlen tragen. Nur diese Ersatzainvcisungen berechtigen zur Benutzung der Plätze. Neue Vergünstigung für Zwischendeckpassagiere. Der Direktion der Maawirim, jüd. Pal. Reise- und Transport ü. »1. b. 11״ ist es gelungen, bei der Direktion des Lloyd Triestino den Palästina-Emigranten folgende weitere Vergünstigungen zu sichern: Von nun ab erhält jeder Emigrant, der eine Decke haben will, eine solche leihweise gegen ein Depot von 5 Lire (beim Bon;- kommtssar erlegbar), und dieser Betrag wird ihm bei Beendigung der Fahrt voll rückvergütet. Ferner sind entsprechende Maßnahmen im Zuge, um die Passagiere der Syriendampfer in geschützten Räumen mit Betten transportieren zu können, wofür eine kleine Erhöhung des Fahrpreises vorgenommen wird. W

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