Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 98 (9.12.1921)
- Date
- 1921-12-09
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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*cläaft, 8uu.ua Küwr Ka«- » —! wie fand, trJea!biete Äsche do f!>?ha ft« >nim,! 1h> ■eiten Vcrsehen 1d er trtvi» I des on». Teilialen : zio. «Iiau der itand Vor iben, . Er und he- und ulen, iente 1 in hrm iines terte öden Es »erst- -ehrdie *icht. *ölen rmtt S. Mr, 98 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seile 705 hat, waren von ck'tn Vor- LicRiwt/, Herrn vorzüglich vorbereitet; beide Ver ifeo auf* feg־ tbcn zur len; men nim;!mii »rn, statt, weiten .!*er ״LassMIc‘• gesprochen «■t/eiaien der zionistische״ OrtsRniTO« Zahnarzt Dr. Levy, vorzüglich vorbere ^mmiungen fanden unter Leitung des D ■ 5׳ ״‘^^,״"^Sef'jndSclia״ ei״ ״des starke, KL für die MMtag* Är t\l"rtiru1uet'״-״rdcL' l)w ״׳veite hat l)r. Lcvy mit AuseinaiulersclvattiR mit dem Kos״j«|X>1»* «"*י hcuonucni. Eine Diskussion 13nu In Waldenburg hat sieh einer dem Konintunisinus diesmal nicht statt. am דס KWzmber eine ziomsuscne Ortsgruppe unter dem lorS d 'ierm Dr. U־o Cohn gebildet, hbenso Vf J, 10 November in Ocls unter dem Vorsitz des RechMiiValts Waldstei״ eine zionistische Ortsgruppe ,״T!m!cn. Am ־iS. November wurde m O log au eine 1'Ortsgruppe gebildet, als deren Vorsitzender Herr HPnkhesit/er Fritz Freund gewählt wurde. Den! KJ■־ Ortsgruppen werden die tlesimitingsgenossi!1 umliegemk'n Orten angeschlosscn. Wir wollen daß die netten Gruppen bald lebhaft mit de! bilde Ir n All■* den hoffen, Arbeit beginnen. Teilweise Sistierung der Evakuation jödlscher Flüchtlinge aus Bcßarabien Vom Exckutiv-Komitee der jüdischen Veltmlfskoiv ferenz erhalten wir folgende Mitteilung: Die Deiegienen Je י Exckutiv-Komitccs der jüdischen Welthilfskonferenz, die Herren .\t1g־ek> Sulam und Nah um Hermann, welche rach Bukarest abgercist waren, u!n mit der rumänischen Regierung• wegen "Einstellung der lEvakuafion der jüdischen Flüchtlinge aus Ikßarabien zu verhandeln, sind vom Oberkommissariat für Fluchtlingsangelegcnheiten beim Völkerbünde in ihrer Mission unterstützt wordca Wir sind in der large, nntteilen zu können, daß die Bemühungen unserer Delegation in Bukarest von einem Erfolg in dem Sinne gekrönt wurden, daß die Evakuation von nun ab nur in engerem Rahmen vor sich gehen und dadurch einer bedeutenden Anzahl von FlüchtHngskategoncn die Möglichkeit gewährleistet wird, an ihren gegenwärtigen Ansirxiliuigsplätzen zu verbleiben. Klai-Veriag fVr Klal-Verlag, der vor kurzem in Form einer Aktiengesellschaft auf breiter wirtschaftlicher Basis in Berlin begründet wurde, hat mit der Herausgabe von hebräischen und jiddischem Büchern bereits begonnen. Der Klal-Verlag hat sich zum Ziele gesetzt, gute Werke aus den verschiedenen Gebieten der klassischen und neueren Literatur pädagogischen, popuiärwisscnschaftli־hett tmd bellem's-tisdien Inhalts in moderner Ausstatring zu volkstümlichen Preisen den breiten Kreisen des’jüdischen l’ublikutns zu bieten. IX־r Verlag verfügt über eine• große jüdische Druckerei mit Handsatz und Setzmaschinen und einen den Bedürfnissen der Neuzeit entsprechenden technischen Apparat, die es ermöglichen, die Ausstattung der Verlagsausgalten auf der Höhe moderner Literaturen zu halten. Die redaktionelle Leitung liegt in den 1 Rinden des bekannten hebräischen Schriftstellers Professor S. llurwitz. Rcgieraagsrat Qoslar über Zionismus und Internatlonalismns Fiir die Internafiaitale Frauenliga für Frieden und Freiheit sprach Mittwoch, den bi). November, im überfüllten Saale des Restaurants ״Rotes Haus“ Herr Regierungsrat Goslar über ״Zionismus und Intern,dionalisinus“. ln seiner bedeutsamen Rede wies der Referent nach klarer Auseinandersetzung der Ziele und Bcstrehnngen dieser beiden Strömungen auf ihr Verhältnis ־zueinander hin und Betonte alsdann, daß beide fk״ wegimgen eine gemeinschaftliche Idee hätten — die Idee von Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und fniclitbringender Arbeit. Diese Idee zu verwirklichen, sei die Zionistische Organisation nach Kräften bemüht in der neuen jüdischen I leimstätte Palästina, an deren Errichtung heute schon Chahizim (Pioniere) unenmklüch arbeiten in der Ueberzcugung, daß sie das heilige Land ihrer Vorfahren, das ein mühender Garten werden soll, aufbauen zum Wolde der Menschheit. Die Ausführungen Goslars wurden stürmisch applaudiert und zum Gegenstand einer lebhaften Diskussion, an der sich u. a. ein christlicher Arbeiter und der Reichtagsabgeordnete• W ald cck ־Ma n a sse beteiligten; Waldcck-Manasse spradi als Anhänger des Pazifismus mit Begeisterung für den Zionismus. Fr. Misrachi-Jugendgemelnschalt Berlin, Gruppe West Alle Misradiisten, die der neu nt gründenden Westgruppe beitreten wollen, werden gebeten, unverzüglich Herrn Richard Et tisch, Bülowstr. 40, ihre Adresse mitzuteilen, damit sie zu Veranstaltungen der Gruppe Einladungen erhalten können. Vereinignng für die Interessen der ״Alten Synagoge‘‘ Einladung zu der am Montag, den 12. Dezeniber, abends S Uhr, im Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2/4, stattfindenden ordentlichen Generalversammlung. Tagc sordnung: Bericht des Vorstandes. Bericht der Kassenrevisoren, irteihmg der Entlastung. 4. Wal 11 des neuen Vorstandes. 5. Wahl der .Kassenrevisoren. <). Wahl der Kommissionen. 7. Freie Aussprache. Alle Besucher und Besucherinnen der ״Alten Synagoge“ sind fremuUichst cingcladen. Gleichzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, daß am Montag, den 20, Dezember, abends, eine g r o li e C h a n u k k a h f e i c r unter Mitwirkung bekam► ter erster Kräfte stattfindet. Näheres wird noch bekanntgegeben. Binjan Haarez Am Dienstag, den 13. November, findet ia de* Spichernsälcn, Spichernstr. 3, eine öffentliche Ver■ Sammlung der Berliner Ortsgruppe Binjan-Flaarez statt Die Herren Professor Dr. Citron und R^A. Df, Leie wer werden über das Thema ״Jüdische Einigung und der Aufbau Palästinas“ sprechen. Unkostenbeitrag 2 Mark. Konzert Am Sonnabend, den 10. Dezember 1021, findet 1■ den Kammcrsälen, Tcltowcr Sir. 1- 4, Ecke Delle- AI!iance-Str., ein mii s i k a I i s c h e r A b e n d der Gruppe Süd statt, bei dem erste Kräfte mit wirken. Aus den mns*- kalisdien Darbietungen seien hervorgehoben: hebräische Kompositionen von Meyerbeer und H.dcvy, die in Berlin noch nie gesungen wurden. Billetts bei den Vorstandsmitgliedern und an der Abendkasse zu 5 M. — Beginn *;■ß Uhr; um pünktliche« Erscheinen wird gebeten. 1. 2. X Vortrag Dawid Koigen. Der Professor der Petersburger Universität, Dr. Dawid Koigen, hielt in einer Veranstaltung der ״Ewct“-Buchhacullung einen hemerkenswerten Vortrag über das gegenwärtige Zeitalter. Ausgehend von dem Gegensatz zwischen Geschichte und Kultur, bezeichnet!• er ak Subjekt der Geschichte den Staat, als Subjekt der Kultur das lndividuum. Für die Kultur, die gewissermaßen Einzel- ״(•schichte des Menschen ist, ist maßgebend die Ethik, sie ist ein verbindendes Prinzip, wahrend die Historie von der Politik bestimmt wird, die ihrer Natur nach amoralisch und separatistisch ist. Der Krieg war die Verdrängung des kulturcll-persönlidien Lebens durch das historisch-staatliche. Nacn einer tieferen Erörterung dieser erkenn tnisthcorctischcn Gesichtspunkte ging Koigen an die Erklärung der drei großen Phänomene der Gegenwart: Rußland, Westeuropa und das Judentum. ln Rußland wurde die Kultur der Historie geopfert, in Westeuropa tobt noch heute der Widerstreit zwischen den zwei Tendenzen, im Judentum dagegen begegnen wir der Kultur ohne Historie. Im Judentum ist das Bewußtsein der menschlichen Einzelgewichte stark, darum ist es der Träger der Humanitätsidee. Das Leiden des Judentums ist ein Zusammenstoß dieser Idee der Kultur mit der separatistisch-egoistischen Tendeitz der Historie anderer Völker. Der Vortragende erwartet daher von der Wiedergeburt des Judentums in Palästina die Schaffung eines neuen pädagogischen Ideals für das Judentum. Nicht von Genf und nicht von Moskau werden die Kräfte ausgehen, die die Menschheit wieder zu verbinden vermögen, weil beide diese Versuche Produkte der Historie sind, sondern von Zion muß notwendigerweise die neue Weltkultur ausgehen, welche die Völker von dem Zwang der f listorie hefreit und wieder zueinander führt. Der zweistündige fesselnde Vortrag, der viele interessante Ausblicke ge* wahrte, obwohl manche Gedankengänge nur angedeutet werden konnten, wurde mit dankbarer Aufmerksamkeit angchört Schluß de» redaktionellen Teilt». Abraham Falnber3^\ Bärbel Fainborg geb. P11n£it VormAhlt«, aureott Ebee*Wfttd• » Krtv«*mb«r 1021. % g״bUd<״to horuf.stittigo Dfiman «liehen per 1. 1 eia ovU. *wei behaglich möbl. Zimmer mit etwa» Küch״nbcnut*at)g. Mln.ß S7and ״JUd.Kandiok.“. Barlin W IG, äaehftisoha gtr. Es Statt Karten! Dr. med. Bernhard Loewenthal Edith Loewenthal, geh. Mendel-Benjunin Verm&hlta. Hinnovpr, den 6. Daiember Itfdl Bad Salxnflan O&benitr 37 I. Parkair. 4. :c ln tiefem ,Schmerz benachrichtigen wir unsere Freunde von dem am Mittwoch Abend in Berlin erfolgten liinscheiden des Mitgliedes des Zentralkomitee» der Zionistischen Ürgani- »ation in Rußland und langjährigen Redakteurs ihre» Zentralorgan» ״Baaswjct“ <R1 ^•gf \ Die Beerdigung fand am Freitag, den 9. Do« zember, mittags 12 Uhr, in Wcissensee statt, Zentralkomitee der russischen Zionisten in Berlin. n Tief erschüttert gehen wir Kunde von dem Ableben des langjährigen Mitgliedes des Aktionskomitee» der Zionistischen Organisation aml Redakteurs des ״Haolani“ Sehmerzerftillt benachrichtigen wir unsere Freunde von dem unvermuteten liinscheiden unseres l״r am Mittwoch, den ".Dezember, 8M Uhr »bi-mls in Berlin verschieden ist. l>i« Beerdigung fand am Freitag, den 9. Dewmber, mittags 12 Uhr in WeilScnsee statt, Exekutive der Zionistischen Organisation. j*-3-—־LÜJ2 tfir beklagen tief c «•־folgte liinscheiden r ’•,,,uuiungagenossen m am 7. d. M. ia Berlin unseres hochverehrten des tioniitischen Zentralorgan» ״Haolam“. bi« Beerdigung fand am Froitag, den W.d. M., mittag« 12 Uhr in Weißensee statt, Zionistische Vereinigung für Deutschland, langjährigen Mitglied(׳,» des Zentralkomitee» der Zionistischen Organisation in Rußland und des Zionistischen Aktionskomitees, ehemaligen Redakteurs de» ״Rnsswjet“ Lokalkomitee der Organisation dar russischen Zionisten in Berlin. P«r Tod bat tan* t1n«orn lieben ßande»b!ud«r Julius Weiß (x) »tad« Ingaut Flamtrthtim (Rhld.) im jigoDdlichon Alter entrissen,. Wir d*a Hoimg״ang eines frischer, *rbeit*(readi^ea and pÜlcht« bewerten MitkAmpfer«, der mit dem idealismu« •eine« junKon Leben! für unsere Idoe •iob •üuetst♦. Wir werden •einer st lobt vergeben. Hannorsr, den L Dezombor 1921. Verbindung )Qdltcher Studenten ״BlKurah“ 1• At Paul P srk st, cand. ing, X Jüdisdie Sdirifisctzer j Im hobrAi«ch. S»t* btwand., für Baadast■ o. mr Aobildg. aa der Typogr»ph-Set»ma»ohin# »acht di« Bachdrackerei Siegfried Scholem, Bsrlin-Sohöneberg, Hauptatr.8. Anfangs?» ach 11 alter •acht p. «of Btflllnapr, möjrl h voller freier St*Ü״a. A.nKeb,ant. t», 57 an die ״Jüd. Kandaohaa", Berlin W15, n&ch»t»oneatr. 8. Zar Lcttu&it oder ptdtlvcbcs U-bcrn.hrnc der atrenjj riiuctlcD Kantine eine« berliner üro^hnndeUhauie« wird clna goeSnnoCo Persönlichkeit gösnebt. Geil. Angebote mit Uoferenzon, Zsugaitseti unter Angabe der bisherigen T»1 Ukoit erbetea unter i■ £. 15014 an Kudoll Hone, bertla SW 19. es ך! Am 30. November, abend» 10'Uhr, verschied plötzlich uusero geliebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Bertha Lewin geh. Luft im Alter von 67 Jahtan. HlntlcnbuTjj O S., GSttingen, £1!Indien. E2nx Löwin, Amnlla Roiionmeyor, g«b. Uwln, Apot Imker Hartwig Löwin, Gustav Rosonmeyer, Vally Löwin, geb. Dantiger, Hanna Lewin, geb. Davidsolm. Dia Bannlignng fand Bonn tag, da■ 4. Doumbar, «»«hm, ti Uhr •tatt. a a . a c h t für 2 Kidoha (10 and 7 Jahr.) jaagor« mauh. febiJdet® Erzieherin od*r Fröbier n.der 0nglig61j9« und fr«kQe<^itohen »jprach• mbehttR Zong: i-abAChrtfi»» •rbvten *n Fr. Sofie Mutdiert, L&ttodi• 30d. iÜJitruDfr כשל Hatuhaltsuakt Feiner, M«uoWlntsrte1ctatr«aa17.?Sr meine» («ehwed. OjEuna.tik u. orthoj. Turnen) io «ch(5nel>״rs׳ aa4 Zenirnra, ■u«h« lletnill^ang von Kindern o. Krwacheeno®, Lotte Kochmann, BtUowftr.&e. Koli.8971 Staitt fttpr. Tufnlehreria und Ortbfip&dUi. Prokurist er«ter A.-G., Kaafmaan, 53 Jahr, U6bor,eer, langjlhr. Exportn. Kiaaaxproxi», »9hr gut» t;ohn. tCunntn., baaaa.l. At»»ohm״a• u. TtoftmUj Fabrik-Org»t1l»»t, leichte Aaif a»ungeg»ba. •prioht *panoogi., frnnsd»., allnrent« Itetoraaioa, aaeht Btailaog, in der Bcbabbo« frei. OH»rfcen aatar H. V. 9&Z9 an Rudolf Kom, Uertin. Privatschulen Ludwig RÖsner, SDohhaltar-, Kontoriaton-, Btenotypixtoa-Anibildang. Kimalaatarrtcht, Privataiikal (G TaUnohmor), Halbjahre•־, Jahr••- lohrgünKa in den getarnten Ha&doiawUaenaohaftan. ־ für A ־־ Deatich ihr Auillnder. Frtndipudin Als KlavieraHmmer wpflahlt ■loh Fax•», JN. Utolwintdl tSSMlstr. I*. Cthi «*gilt* l»M, Talallladar, Aaitahrg. Walde», Qharlottenbaxg, Ka1al»tra••• l 2 gut möbl. Zimmer an aino (•vü, awel Daman) p.r JA Id. ■a varmiaua. •tohrfiti. Offerten an Htmmtrttala, DarmiUittor ». Zu Vereins- und Familienfesten »mpfinhlt »ich der lantJAhrfg bowChrte KapellmeUier fttx FrWaficttlldrkeltea Max Sdimerl C *4 - Fcrnipr. Norden 1014« Za Hauitrauungcn •tolla Oe- Mng and Harmoniaan. Für Annahme jednr Art empflnhlt •tob bat baetar Aaefahmng am״r kalaalas Jtadrugaiigon DsrapfwIscbirel.Jsrdslira“ ItcrUnNiß, Duadcertir.OA F«m»pr. Uu בוו bei d i 8ד0צ. Hebräische Schreibmasdiinen worknu« Kornfoldt» BtrUii, Xi«oftutr.U9.