Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1921-11-15 · Heft 91 (15.11.1921) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 91 (15.11.1921)
Date
1921-11-15
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2651273-2652316-2652397--14473-2672300
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Seite 650 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 01 Tschechoslowakei Der Präsident des Jüdischen Nationalrütcs bei Ministerpräsident Dr. Bcnescli Freitag, den •1. Nov., wurde Dr. Ludwig S i 11 g e r, Präsident des Jüdischen Nationalrates, vom Minister- Präsidenten Dr. Ben es eh empfangen, den er im Namen der Vereinigten Jüdischen Parteien über die Wünsche des national bewußten Judentums in politischer und kultureller. Hinsicht informiert hat, insbesondere über die Verhältnisse in ״Karpathorußland“ (das Gebiet von Munkacs und Ungvar in der nördlichen Slowakei). Dr. Singer wies hauptsächlich auf den Umstand hin, daß die Regicriingsorgaiie bis jetzt — besonders׳ in der Slowakei — nicht genügende Rücksicht auf das Resultat der Wahlen in die Nationalversammlung genommen haben, bei denen mehr als die Hälfte des Judentums sich auf das n a t i o 11 a 1 - j ü d i s c h e P r o g r a n; in gcstellt hat. Ministerpräsident Dr. Bcnescli erklärte, daß er die Verhältnisse in dem östlichen Teile der RepubLk mit größter Aufmerksamkeit verfolge und daß er bei der notwendigen Konsolidierung die Mitwirkung des n a t i o 11 a 1 - b c w u ß t c n J 11 d e n t u m s erwarte, dessen Regenerationsbestrebungen er in ihrer vollen Bedeutung würdige. Die Kultuswahlen in Prag Vorige Woche haben in Prag zum ersten mal nach Durchführung der Wahlreform die Kultuswahlen stattgefimden. Vier Listen standen sich gegenüber: Die J u - d i s c h 11 a t i« 11 a 1 e 11 (Dr. Ludwig Singer) erhielten 1963 Stimmen und 5 Sitze, die ״Demokraten“ (deutsche Assimilanten, alte Ratliatispnrtei) 2S62 Stimmen und 8 Sitze, die tschechischen Assiinilanten 231-} Stimmen und 6 Sitze und die ״Mittelstandspartei“ (Konservative und Orthodoxe) 2083 Stimmen und 5 Sitze. Da die ״Mittelstandspartei“ aus Gruppen besteht, die dem Jüdischen Nationalrat iiahestehen, ist das Ergebnis für die jüdischnationale Richtung ziemlich günstig, besonders wenn man bedenkt, daß die Zionisten zum erstenmal ins Rathaus einziehen. Das Wahlrecht war allerdings noch imdcmokratisch genug, vor allein ist die briefliche Wahl zugelassen, so daß der Wahlakt vielfach zu einem Ein sammeln von Wahlzetteln bei Bekannten herabsank.;"׳i Die hebräische Realschule in Haifa Wie uns aus H a i f a direkt mitgeteilt wird, ist das Technikum in Haifa nunmehr endgültig von engtischem Militär verlassen worden. Die Realschule hat nunmehr ihr eigenes Gebäude beziehen können und den Unterricht im neuen Schuljahr daselbst begonnen, und die VoUendungsarbeitcn im Technikumsgcbäude können energisch aufgeuommen werden. Wie wir hören, ist es dem Leiter der Realschule, Herrn Dr. Birain, der zurzeit in Deutschland weilt, gelungen, die innere Einrichtung der Schule ebenfalls sicherzustelim. Enteignung jüdischer Landsitze 1n Ostgalizien. Die Bödenkommission in Ostgaüzicn beschloß die Besdilagnahme eines polnischen und vier jüdischer Landsitze. Die letzteren gehören den Juden Ehrenbrot, Landau, Kreizcr und Ecker. Außerdem müssen drei andere Juden, Steiner, Weiser und Sied1nan.11, ihre Güter der politischen Regierung übergeben. Jnfolgc dieser Maßnahmen werden die Arbeiter und Angestellten auf diesen Gütern brotlos. 111 die zionistischen Ortsgruppen und Vertrauensleute Gemäß dem Beschl1tf.se des XII. Kongresses muß baldigst mit der Schekelsamm 11> \ g für 56S2 begonnen werden, da wir die erste Schekelrate schon am 1. Tebeth (l. Januar 1922) nach London abführen müssen. Wir fordern daher hierdurch alle Ortsgruppen und Vertrauensleute, die noch im Besitz von alten Sclickelblocks sind, dazu auf, uns dieselben unverzüglich zurückzusenden, ebenso müssen alle Schekelsammcllisten, die für die Sammlung 5CS1 benutzt wurden, restlos abgeliefert werden. Die Ausgabe neuer Blocks wird dann sofort in die Wege geleitet werden. Wir machen ferner alle Ortsgruppen darauf aufmerksam, daß die zweite Rate der Landesbeitrüge fällig ist und jetzt an uns abgeführt werden muß. Nach Beschluß des XVII. Delegiertentages in Hannover ist der Landesbeitrag auf 20.— Mark pro Jahr festgesetzt worden, so daß für das 2. Halbjahr 1921 noch 10.— M. pro Mitglied an Landesbeitrag abzulicfern sind. Die Mitglieder der Sonderverbände Misrachi und Hapocl-Hazair zahlen 12.— M., Jugendmitglieder 5.— M. pro Jahr, also 6.— resp. 2.50 M. für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 1921. Für Zionisten, die an Orten wohnen, an denen keine Ortsgruppen bestehen, ist der Landesbeitrag auf 40.— M. jährlich festgesetzt. Zionistische Vereinigung für Deutschland W 15, Sächsische Str. 8. Postscheckkonto: Berlin 8091. — Bankkonto: Nationalbank für Deutschland, Dep.-Kasse Kurfürstendämm. Brief aus Marokko Wir erhalten folgende Zuschrift: ln der ״Jüdischen Rundschau“ Nr. 81 las ich die Mitteilung aus London, daß in Meli 11a (Marokko) Pogroine ausgebrochen seien. Diese Nachricht ist nicht wahr. Der Stamm der Kabilim, der sich im Monat Juli gegen Spanien erhoben hatte, kam niemals in die Stadt Melilla. sondern sie kamen nur au die äußersten Fcstim- ״en. Die Bewohner der Stadt (50 030, darunter etwa 404)0 Juden) litten nicht unter dem Aufstande. Die spanischen Soldaten, 40 000 Mann, wurden gruppenweise in das AufstandsRebiet geschickt. Die Aufständischen wurden geschlagen, und die Orte, die in ihre Hände gefallen waren, sind schon vor einem Monat besetzt worden. In ihnen gibt es keinen einzigen jüdischen Einwohncr. lin allgemeinen leben unsere Brüder in Marokko in Ruhe und Frieden; sie wohnen teils in dem Teile, der den Franzosen und teils in dem, der den Spaniern gehört, im ganzen etwa 250 000. Wenn ich von der jüdischen Lage in Marokko spreche, gedenke ich mit Freude des Vertreters des Keren H a j e s sod, des Herrn Dr. Ariel Benzion, der in den Sommermonaten in Spanien war, und seiner fruchtbaren Arbeit. In den Städten Tanger, Larradie, Tetuan und Ceuta wurden 400000 Frcs. gezeichnet ln Gibraltar wurden 2500 .11, in Lissabon 1/2 Million Frcs. gezeichnet; in Madrid etwa 150000 Frcs. Dies sind die Früchte der ausgezeichneten und zündenden Reden und der harten Arbeit des Herrn Dr. Benzion. A. A. Perl. נאלמה - wie ein verstummtes Schaf (Jes. 53,7) — ״wie Rachel, die Mutte r“ (S. 12); רוחות רעות — schlechte, stürmische (Herbst-)Winde — ״böse Geister“ (S. 18); חכו כמעט — wartet ein wenig — ״versteckt sidi fast“ (S. 23); ׳ גן נעול ein verschlossener Garten (vergl. Hohcnl. 4,12) — ״Gau Edens verschlossene Tor“ (S. 47); נוצה רכה — weiche Federn (Bettfedern zur Brautausstathing) — ״Federnschimick“ (S. 48);בהנשא הנם — wenn die Fahne geschwungen wird — ״wenn das Wunder sich erhebt“; 7היזדעזע המת — rührt sich der Tote? — ״Der Tote lebt!“ (da in der Textangabe aus Versehen das Fragezeichen fehlt, hat der Uubersetzer den Sinn und die Fragepartikel tri] übersehen) usw. usw. Wie ungeheuerlich diese Art von Uebersetzen erscheinen mag, etwas Sonderbares ist sie keinesfalls. Man wird in jüngerer deutsch-jüdisdier Literatur schwerlich «ine andersgeartete Uebersetzung, auch nur einzelner Zitate, finden können. Es ist schon einmal in Deutschland Brauch, das Hebräische so zu handhaben. Hat einer mehr oder weniger Lektionen des ״Rath“, dieses hebräischähnlichen Lehrbuches des Kinderstubenniveaus, durchgenommen, so kann er zu literarischer Betätigung schreiten. Die vielbesprochene ״ostjüdische Kultur“ hat wohl Liebe, Lob und Anpreisungen erworben, zur Achtung hat sic sich noch nicht durchringen können. ... Deshalb finden cs die Verlagsanstalten auch nicht »ur, n^'ß; c‘nc Arbeit vor ihrer Veröffentlichung einer fachmännischen Begutachtung zu unterziehen, nicht einmal «me Bialik-Uebcrsctzung, David josef Bornstein. ,,Der Veifall der Erotik und das jüdische Wesen“ (Zuta Problem Otto Weiningers) Der bekannte Prager blinde Dichter Oskar Baum hält am Sonntag, den 20. November im Rahmen der ״E w e r“- 1311c 11 ha 11 d 1 ung, Berlin W, Kncscheck Straße 54/55 (zwischen Kurfürstemlamm und Lietzenburger Str.), einen Vortrag, den er bereits in Pr.ig vor einem zahlreichen Publikum unter großem Beifall geholten hat: ״Der Verfall der Erotik und das jüdische Wesen“. Oskar Baum ist auch dem zionistischen Publikum kein Unbekannter. Er ist durchaus national-jüdisch orientiert, auch wenn er sich parteipolitisch nicht bindet, Seine dichterisdien Schöpfungen, so der rasch bekannt gewordene Erstlingsroman ״tXns Leben im Punk« In“, der im Schicksal eines Blinden seine eigene Lebeiisgcsciiichte behandelt, versdüedene Novellen, besonders aber der jüdische Kleinstadtroiaan ״Die böse Unschuld“ haben ihn bald als einen unserer besten jüdischen Dichter bekannt gemacht, in der letzten Zeit sind von Baum der bedeutende Weltanschauung»■ roman ״Die Tür ins Unmögliche“ (K. Wolff Verlag), ferner das Drama ״Das Wunder“ erschienen. Raum hat vor dem Kriege wiederholt mit einem. ungewöhnlichen Erfolg yorgelesen. So schrieb über seine Vorlesungen im Klindvvorth-Scharwcnka-Saal die ״B. Z. a m M i 11 a'g“: ״Baum hat hier schon viele Freunde; und auch die, die ihn nutd seine Arbeiten gestern erst kennen lernten, trugen einen ungewöhnlich starken Eindruck davon. Unter den Schriftstellern des jungen Prag ist Baum wohl der n n n a t ü r 1 i c her Erz ä hier g a b e reichste. Er, dem die unmittelbare Betrachtung des Lebens nicht zu Gebote steht, überrascht durch ein fast nachtwandlerisches Wissen von men schliehen Charakteren und Situationen.“ - Das ״Berliner Tageblatt“ schrieb: ״Im Klindworth-Scharvvenka-Saa 1 lut Oskar Baum aus eigenen! Werken vorgclescn. Zuerst war inan «in wenig abgclenkt 1 TOB dem ungewöhnlichen Anblick, «inen Blinden auf dem i Podium lesen zu scher*. Seine Finger glitten aber ruhig* 1 und mit ganz kleiner* Bewegungen aut den plastischen Keren Ffajessod Keren HaJessod-KonFerenz in Manchester Ende Oktober wurde in Manchester eine beton- «kre Be/irkskonfewau von Delegierten du» U nabhängigen Ordens B ne Brith und des Order of Ancient Macca'neans cinberulen, welche der Arbeit für den Keren 1 iajessod gewidmet war. [v׳r Vorsitzende des Vereinigten Rates J. M. Sieff Ix׳- grüßte die zahlreich erschienenen Delegierten aus 1.0;;. «ton, Manchester, Leeds, Liverpool, Nottingham, Sheffield und Bradford und hob hervor, daß der Unabhängige Orden Bne Brith der erste jüdische Orden sei, der das zionistische P r o!; r ■a 111 111 a n 11 e h m e. Redner sprach die Hoffnung aus, daß sein Beispiel auch auf die anderen Orden Großbritannien־, wirken werde. De Orden seien ein wichtiger Faktor für die National!- sierung des englischen Judentums. Die heutige Vcrsammlang sei dazu cinberufen, um die Berichte und Vorschlüge der Zionistischen Organisation cntgegcnzunelimen mid ihrer Leitung moralische und materielle Unter- Stützung zu verschaffen. Herr Marks hielt eia Referat über die Arbeit der politischen Kommission und über die gegenwärtige Lage. Herr Sieff sprach über die Finanzen und Organisation und die Aufgaben in Palästina und erläuterte das vom Kongreß angenommene Budget. Er betonte die Notwendigkeit einer ausgiebigen Unterstützung de; Keren Hajcssod und schlug die Wahl eines kleinen Komitees zur Organisierung der Arbeit vor. Der Vorsitzende des Subkomitees, Mr. Isaacs, schlug folgende Resolutionen vor, weiche angenommen wurden: 1. Die Konferenz beauftragt den Vereinigten Rat des Unabhängigen Ordens Bne Brith und des Order of Ancient Maccabeans «in besonderes Keren Hajessod-Komitee «inzusetzen. 2. Der Vereinigte Rat setzt in jedem jüdischen Zentrum vereinigte Komitees des U. O. B. B. und O. A. M. für zionistische Propaganda und Keren Hajcssod- Arbeit ein. 3. Jede lokale Organisation der genannten Orden legt eine Liste von Agitatoren an. 4. 111 den Distrikten, wo kein Keren Hajcssod- Komitee besteht, muß der Vereinigte Rat die Verant- Wartung für die Aktion übernehmen, 5. Der Vereinigte Rat wird sich mit allen bcstellenden Keren Hajessod-Koniitees behufs Zusammenarbeitung in Verbindung setzen. Keren Hajessod-Atbeit in Elsaß-Lothringen ■Eine Gruppcnversanimhing־ der Zionisten in Straßbürg am 19. Oktober erörterte die Pläne für die künftige Arbeit für den Keren Hajessod in El’saß-Lotlmngen. Dr. Robert Levv entwickelte einen Arbeitsplan, wobei beschlossen wurde, sofort in 'die Aktion eiii/utretea. Ein spezielles Keren Hajessod-Komitee wurde eingesetzt, bestehend aus den Herren Caleb, Robert Lcvy und Schtaniek. Herr Edgar Weil wurde als Spezial- Kommissar für da Keren Hajcssod eingesetzt. Einstein in Italien.' Die Vorträge Prof. Albert Einsteins an den Universitäten zu Bologna und Padua hatten einen großen Erfolg. Alle Zeitungen bringen hierüber ausführliche Berichte. ״Secolo“ veröffentlicht ein Interview mit Prof. Einstein, der sich nicht nur über seine wissenschaftlichen Theorien, sondern auch über das Judentum und den Zionismus mit großer Begeisterung äußerte. ■ .l.|-■Ll;■llJIIIIIM^!!L.2וL-"l"J!ע^»^^J?^י'l-^!2^^■^.^2L-.*^^^ 11 CIL.J ■1■”""^.■'"״-■■J."■ ■■ll'L■'■■■ '"*Jl!■‘■ -"".■■!■HL■.BFS.!■יי Punktreihen der Kartonblätter, so daß man bald nicht mehr auf seine lesenden Hände sali, sondern auf ihn und immer wieder auf seine Augen. Man kann nicht gleich verstehen, daß sie ja blind' sind, sie scheinen zu glänzen und uns anzubiiekea während er spricht, und es ist uns wirklich, als ,warn Oskar Baum alle deutlieh unterscheiden könne, die vor ihm sitzen. Manchmal hat er ein kleines, unbeschreiblich glückliches Lächeln, daß wir 1ms schämen, ihn bemitleidet zu haben. Und wenn er die blinden Augen langsam öffnet und auf uns richtet — während er ohne Gesten und mit ruhigen Worten von dem Schlag erzählt, der dem Knaben Friedei das Augenlicht raubt, vielleicht also von seiner eigenen Jugend da ist es uns, als wenn sein Blick nur ganz entfernt an uns vorüberstreife und dann irgend etwas zu sehen scheine, was »ms ganz unsichtbar Weiht" Da nur wenige Karten (ä M. 20, 15. 10 und Stellkarten i» M, 5) zu diesem Vortrag ausgegeben werden können, empfiehlt sich schon jetzt Vorbestellung in der ״Ewer“-Buchl1and!ung. Der Vortrag findet Sonntag, den 20. Nov., 11m 11 Uhr vormittags statt. Dienstag um 8 Uhr folgt dann eine Vorlesung aas eigenen Werken. Für das Bezalel-Museum Der Leiter des Bezalcl, Prof. Schatz, wendet sich in einem offenen Schreiben, um dessen Abdruck samtliehe Zeitungen ersucht werden, an alle Organisationen der Komitees, die für den Keren Hagenlah Wertsachen- Sammlungen veranstaltet haben, worunter sich zahlteielie, künstlerisch wertvolle Kostbarkeiten aus Gold, Silber usw. befinden dürften, diese nicht an Privatleute zu verkaufen, sondern dem Bczalel-Museuin zuzuwenden. Dadurch würde das Museum nicht nur bereichert, sondern auch ein Impuls zu einem neuen künstlerischen Industriezweig geschaffen werden und außer dem hohen moralischen Werte, Palästina auch ein ökonomischer Profit entstehen. Auf jedem Geschenk soll zum Andenken der Name des Spenders eingraviert werden , . .... ■

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.