Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 87 (1.11.1921)
- Date
- 1921-11-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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V rtii, ן > w•V ,.";יי ן )■11 ■ י 1 'י',*!,}'. Wa!״ ro.!,.׳ 1 .׳?■, 0, lg *1 י* r 12 1', d 2!u, •S׳Xk׳n 'Jni 11:;, k ddl •.k.'aart 1 .1!11 . H>.1׳nr, ledert I-ÜlVv Totlci I*o,m (1 c 11 . oihier '״CS s M ar. Vaters dcdui fran/.c Josef ״«ein, a. d. iamch A u s K 1. v einer •r, Fr. 550 * nit H. Jitorohut je ), RCS. , Herr Fr. 7.!:rat. ser z. I;:rat. tmilah Cfanicr 4 Li, ־ a. d. : Aul. Frank: 1-Lissa indüch 525 if. •-FrkiS, 75 * zereuu, 1״ Dr.!. 1. :V. ־ re ׳,kiii s/eiu-r DJ es /. >!:. m. t. Dr. bei־:; er Ficus «- i :.:rat. . ] ■ dankt : ן Ich ei i.; י (u׳br.; j S s C I *! 1 Ii r'Jn .! L rtln ' i Ii., A. :; c \ on . .׳ ׳: Au!.!!1 Up-! Alkan- י Herzii Id. E. I! 5, Dr. manni< Karl Ernst ä , l>hil. ' Oder- : ijnu, Korb. ' j J•־*• ' I r, Leo 1 F rens-; tid, S. | 111 o - j e t:11r- ,! instein; ׳ Ed i 111! Bäume 1 Steril; 1 B״ faul. irscli- >r anl. me 50 : Herrj Mein- . l>e,:r. j 25 * ij n anl.; , Frau j ן 1e 125 ij ntraub; j 2045 1; 505226 U x r K114 ׳.VU0U 1»1ul Veri5״r \kr 15, SadnijMcli* Slrt-ße 8. Kr*<d1cint je<iמיי PttmRlHg’ und!,;Ti'5tajf. Rrtuj*spr<!rt he » drr F.*prd1ti<־»n uml <Jrn PoBlüralfrn vierlcijülmjch IH- M. m DcuUrhlnnri. Auf»l#n«i»«Honne• *ipotj werden in der Währung׳ der «mwitirn Länder b»׳re*l1*H t. Nummer 87 Berlin, 1. XI. 1921 Anzeigen-V f.rwaltung: Jüdische Rundschau G.m.l.JI.. Berlin W15, Sächsische Str. 8 Telephon: Amt UMoiul 845 und HG. AniftK^enpreli für die *ifl»rnge*paltfne Nonpareillexell• L־־ M•* i'umti1«n«nirt-:rR f» M. pr<! ZvtUi A n m ei g!י n. « c h 1 u ü { Dien Mn? und Trcilng nacdiroittug 4 Uhr. ־~־*"-nrr'-'Mimii!—n um r-׳,r -״Tr״"K111׳« - iinrr ׳׳־r!■mram n m iw »!ווויי■ iia iiwwwBffir^wrrie■ "TfWpYion: UhUnti R4*> u. 8 »6. Po>tr.rh׳r’kor!|o: Brrlin Nr. 17 592. Für Orderfeteht PmUparrkvsicnamt Konto Nr. 156 00ל. Für 1it־׳*d'0w*Vf*i:;,r.Mtipnrkassrii*mt I’rnj», Konto Nr. JiftOJO. — Kcd« kthni»•üslsi0• Sonntag und Mitiwouh —־־ יי השרי׳ תרפ״ב | xxvi. Jahrg. 1 »״׳V Oar Zionismus erstrebt fPr cJas JOdlscbo Volk dlo Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.'• An die zionistischen Ortsgruppen / und Vertrauensleute (icmiil! dem 1 Jcsclilussu• des XU. Kongresses hi!ן I. baldigst mit der S eh 1: l< c I s a 111111 i :111 g Dir 5(182 begonnen werden, da wir die erste Schekelrate schon ani 1. Tcbcth (l. Januar 1022) nach London;ibfiihren ntitsseii. Wir fordern daher liierdurch alle 01׳ts״Tt1|>pc11 1111 ei Vertrauenslenti', die noch im Besitz von alten Seliekelbloeks sind, dazu auf, uns dieselben unverzüglich zuriickzuseiidcn, ebenso müssen alle Sehekelsammeliisten, die für die Sammlung 5(!St benutzt wurden, restlos abgeliefert werden. Die Ausgabe neuer Blocks wird dann sofort in die Wege geleitet werden. Wir machen ferner alle Ortsgruppen darauf aufmerksam, daß die zweite Rate der Landesbeitrage fällig ist und jetzt au uns abgeführt werden muH. Nach Beschluß des XVII. Delegiertenrages in Haimover ist der Landesbeitra״ auf '20.-- Mark pro Jahr festgesetzt worden, so daß für das '2. Halbjahr 1921 noch 10.-- M. pro Mitglied an l.andeslH'iu'ag abzuliefern sind. Die Mitglieder der Somlervcrbaude Misraehi und Hapoel-Haza'ir zahlen 1'2. M,, Jugeiulmitglieder 5.־ - M. pro Jahr, also «1. - resp. 2.59 M. für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 1921. Für Z-lonislen, die au Orten wohnen, an denen keine Ortsgruppen bestehen, ist der Laiulesboitrag auf 10־. - M. jährlich festgesetzt. Zionistische Vercinigung für Deutschland VF 15, Sächsische S!r. 8. f'ostsclieckkoiito: Berlin SQ01. — Bankkonto: Nationalbank für Deutschland, Dcp.-Kassc Kurfürstenda amu Die Araber und der Zionistenkongreß J e r 11 s a I <25 ,111 ׳. Oktober. (J. B.) I >:e arahisehe Ziiiung ״('.aniiel‘‘ schlägt vor, dir־ V׳ertreter der versehiedeneii arabischen nationalen Vereine zu einer a u ße r u r d e 1111 i e he 1\ Sitzung zusammenzuherufen, um über die Stellung der A r a h e r g e g e 11 ii h e r d c m Zionist e n k o n grell in Karlsbad zu beraten und zu den auf dem Kongreli gefällten Beschlüssen Stellung zu nehmen. Die Einwanderung nach Amerika (J. P. /..) Fntgvgen der Meldung von der;״,in/• iirJu'ii Sotimmg der l.1!1w.!n:k׳n!ng nach Amerika, v.m I־.iwle Oktober ־ipiilesU‘»•; aber De/ember bis I. Juli tü'i'J, infolge ilrreiduing der (,)iiait, lemerla das New Yorker ״.VVorniug Jounuil*', dall laut olfi/ielleu Daten, die vom hniiiigratioiishiiro heim I •ibotir Departeiiieiit stummen, diese für viele Juden gerailezti katastrophale N.idindu nicht 11 ea Tatsachen entspricht. Aus einer I iste des Immigration .k:»:11111K,;;1-s vom 2•'). Septi-miier!st ersieJitlieli, dall die einzigen Länder, die ihre f,11!ot0 bereits erreicht )iahen, sind: Spanien, Türkei, l'a lä s 1 i 11 a inid der Distrikt von Smyrna. Von allen anderen Ländern können mich Immigranten ins Land gelangen, während!,ölen, Oestcm id), t ngarn, Jugoslawien, Tsclicclio- Slowakei, k’ninäiiien, Schweiz, Deutsdilainl, läiglami 11. a. m, mich nicht einnn! ihre Septemherquute erreicht haben. (Die Berechnung der Monatsijuote ist allerdings ein wenig k-ompli/iert, da in jcilciu Monat l)is ein Fünftel der j.aliresrjirue frei ist; das Jahr wird .111 i. lult gerechnet.) Laut Berechn,tilgen des ״Movning Journal•• können aus •Jen meisten Ländern, aus tleiten II ie jüdischen Immigranten stammen, während der nachstell Monate noch fast ebenso viel!inniigranteii nach Amerika gelangen als bisher, seitdem die neue linniigralionslull in Anwoiultmg ist, aber auch dann werden die D>re 1111*11 gnn/ gesehkisseit sein, da (1.11111, aber erst äann, 11.!eh gewisse Kan׳;>.!nen über die Prozent norm ins Land ״ei.-tu׳»c» dürfen. Atilfmlem führt jet/t die ״Mias" 1u״ l1 Vc.jumllimgen mit l loover, tun I־'r a 11 e u 11 n d Kind ,•!• .! s S w j e t r .1111 a 11 d zu gestritten, m ihren Männern resp. IIIturn nach Amerika zu fahren. Die Q1i׳;»tc lür Rnlllaud in der /ah! von 50 (DO ist noch last ganz -ollen. Dagegen bemühen -,ich die Gegner der Immip.rntüm, t-iiie V e r s e 11 .« r 1 u n!. t! c ,• |j!! a 11 d e r 1111 g s ־ 11 i 11 nach Ablaut derselben schon jetzt vorztibereitcit. \Le1m schon nieiil eine gäu/Udu• LiivUeilung. sn «ollen sie doch zumindest die (,)ikuc ,!ui I ״״ licmhilriickcn. -Sie ii, hauptt n, dall tL'ts Volk für gänzliche Sclilieliimi• der I orc ist, zumindest aber für eine Linsehriinkutig der jetzigen Linwandenmgsqume, liiuiptargimicnt bildet die im Lande herrscbcmic Arbeitsbsigkeit, die ditrdt die länwaivderer angeblich noch verstärkt wird. Vier Jahre VFeim dieses Blatt in die Hand des Lesers komm!, werden genau vier Jahre seit jenem historisehen Tag vergangen sein, an dem das jüdische Volk zum erstenmal von einer (iroßmadit, und zwar von der entscheidenden Großmacht, die Bestätigung seines Anspruches auf firriehtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina empfangen hat. Vier Jahre der Erwartungen und Hoffnungen, vier Jahre der Begeisterung und der Ernüchterung, vier Jahre unsäglicher Leiden. Aber diese Jahre sind nicht vergebeus gewesen. Es waren Lehrjahre des jüdischen Volkes, in denen wie in allen Lehrjahren Erschütterungen und Enttäuschungen nur dazu diente 11, den Blick zu klären, die Erkenntnis der Lage z,u fördern, durch den Berg von Illusionen zur einfachen Wahrheit vorzudringeit. Was ist uns heute der 2. November, was ist uns heute die Balfour-Dcklaraliou? in der letzten Zeit wurden häufig Zweifel laut an ihrem Wert, Die Li'warlung, daß auf den 2. November 1917 sofort die Edüsuug folgen wird, hat (ehigeschlagen; die Lage in Palästina hat sich kaum verändert; das Dokument selbst wird angefoehlen, wird in den Grundfesten seines Sinnes erschüttert, wird gedeutet und gedreht. Widerstünde sind wach geworden, die durch die Tatsache der Balfour-Deklaratioti allein nicht aus der Welt zu schaffen sind. Die Gegner des Zionismus, die immer tun einige zehn Jahre iiaehhinkeii, die in• 111er den in vorderster Linie kämpfenden und alle Schläge allein tragenden Zionisinus von hinten her mit hämischer Kritik bcwerfen und dabei die von ihm in schwerem Kampf errungenen llrfolge mitgenielien, haben sich schon zu der Behauptung verstiegen, daß die jüdische Palästina-Sache ohne Balfour-1 )eklaratüm besser vonstaiteu gegangen wäre. Dies heute zu sagen, wo dank der durch die Balfour-1 )eklaration gesehaffetU'U Lage und dank der durch unennüdliciie zionistische Arbeit dem internationalen Bewußtsein abgczvuiigcm-11 Anerkennung der jüdischen Rechte auf Palästina bereits Bedingungen erreicht sind, die nicht •nein* weggedacht werden können, ist wahrhaftig kein 1 leldettstiick. Wir wisset! natürlieh, dall jede politische Aktivität nicht mir Gewinn, sondern auch Widerstände bringt, vor denen der untätig Schlafende sicher ist. Aber es gilt eben, Vorteile und Nachteile abzuwägen und zu wagen, um gewinnen zu können. Die Weisheiten, die heute besonders ans den Kreisen der Agudas Jisrod imutet wieder vorgetragen werden, vermögen uns nicht zu beirren. Wesentlich bleibt für uns nur die Erkenntnis, die wir aus der!Selbstkritik zu schöpfen haben. Die Balfour-I)eklaration ist und bleibt ein großes historisches Ereignis in der Geschichte des jüdischen Volkes. Ein Irrtum aber war das Verhalten des jüdischen Volkes ihr gegenüber. Es ist begreiflich, daß die Deklaration zunächst Stürme der Begeisterung hervorgerufen hat; sic bedeutet die Zuslümmmg der weltlichen Macht zur Erfüihuig alter Frciheitssehiisucht. Abei־ der funtlamentale Irrtum geschah dann unversehens, als das Volk plötzlich wähnte, etwas (Tanzes und Fertiges in Händen zu halten. Man dachte an den Juden- Staat, matt erhol fte von dem ״englisch-jüdischen Bündnis‘‘ die Lösung aller Probleme. Man hat vergessen, dall die Deklaration nichts anderes ist als ein Freibrief, daß sie, wie jeder Freibrief, nur etwas N e g a l i v e s bedeutet, ein Wegseh a f 1' e n von Hindernissen, die Zerstörung des eisernen Gitters, in das das jüdische Volk Jahrhunderte lang eiligesperrt war. Niemals kann eine Deklaration etwas schatten. Schaffen kann nur der Geist, durch das!״eben, das Leiten mit seinen Spannungen und Entladungen, mit seiner Grausamkeit und seiner Lust, mit dem weitverzweigten, unübersehbaren Spiel der Kräfte, die aus Liebe und Hali, Begierde und Leidenschaft, Opfer heischend durcheinander wirken. Schaffen kann nur das wirkliche Leben, das Leben des Volkes, wenn es auf ein großes Werk, auf ein großes Ziel, gerichtet ist, nicht ein politischer Akt und auch nicht das F.clto, das er in den VersniTiiiihtngssälen der Welt findet. Die Baifour-! )eklaration, die Beseitigung des Gitters, hätte mit ivslloser Hingabe beantwortet werden müssen,;!her sie fand nur die Begeisterung des Versarnmlungssaales und der Dank-Resolution. Mit der einzigen Ausnahme der Chalu/im gibt es nur wenige JStilen, die npn wirklich ihr Leben auf das grolle Ziel der Wiedergeburt des Volkes eit )gestellt haben. Daher ist auch das Werk bisher schwächlich und matt geblieben. Nicht an der Deklaration lag das, sondern an den Empfängern, die sielt die Sache zu leicht machen wollten. Zu sehr iiocii st.ik in den Gliedern die Unmündigkeit, das golnshafte Gefühl der Abhängigkeit und eigenen Schwäche; England, die große Weltmacht, hat gesprochen, seh Spruch, meinte man, wird Wüsten in blühende Gärten verwandeln. Vier Jahre haben ]ms zur Besinnung gebracht. Wir erkennen heute diesen Irrtum des Volkes und wir müssen aus dieser Erkenntnis die Konsequenzen ziehen. Das jüdische Palästina, so sehen wir, wird in schwerer jüdischer Arbeit, unter jüdischen Opfern,* mit immer neuen Rückschlägen, allmählich erstehen. Unserem (i: schlecht ist nicht der Genuß der reifen Früchte, aber es ist ihm die Lust des .Schattens an künftiger Grolle beschieden. Eine Deklaration kann nur aussprechen, was da ist, und hei der Realität kann und rnttll die Arbeit einsetzen. In letzter Zeit ist auch noch ein anderes klar geworden. Es wurde klar, daß die Balfour-1 X'klaration mir eine allgemeine Formel ist, in die konkreter Inhalt erst him-ingelegt werden 1111115. Die Interpretationeu gehen weit auseinander. Herbert Sainuel, jetzt High Conmiissioncr von Palästina, war tle•־ Hauptredner auf der ersten Feier des Deklaratiimstages uml hat dort eine grollartige Vision des neuen Jerusalem entwickelt. Am 3. Juni d. J. aber hat er der Deklaration nur einen ganz schwachen Sinn lassen wollen. Man liutß amuTuuen, dall er dennoch die Deklaration so auffallt, daß die Verwirklichung jener Vision möglich wird. Dazu bedarf es gewisser konkreter Rechte, die den Juden verliehen werden müssen. Int St ad i tim der Durchuilinnig der Deklaration können wir keine;tilge- 11!einen Formeln mehr brauchen. Zvii Faktoren müssen uns sicher sein: der Wille des jüdischen Volkes. Sein AetiHerstes zu tun, und die Verpflichtung der Regierung, die zum Aufbau nötigen km!, kirteit Voraussetzungen zu erfüllen. D:.׳ Lt Füllung diese! zwei Bedingungen muH feststeheu, alter auch dann ist selbstverständlich das Problem nicht gelöst, sondern auch dann bedarf es einer Ausemamiersetzung mit alle״ Realitäten des Landes, des Volkes und der obwaltenden Verhältnisse. Die heillose Verwirrung, die insbesondere bezüglich des Verhältnisses zu den Arabern durch unveruntwortheiles Gehaben lind leichtfertige Aettflertttigen auf beiden Seiten erzeugt wurde, muß einer Lösung zugeführt werden, die möglich ist, wenn der ernstliehe Wille dafür besteht. Das jüdische Volk 1m<ß in seiner ganzen Haltung beweisen, daß die Wiedercrrichtung Zions ein Werk der Gerechtigkeit und des Friedens ist. Uns ist der zweite teil der Deklaration ebenso wichtig wie der eme Teil, denn wii können unsere Zukunft nicht auf der Verletzung der Rechte anderer attfbauen. Lord Robert Cccil hat die Balfour-Deklaratioti das bedeutungsvollst{• moralische Ergebnis des Weltkrieges genannt. Alle Anstrengungen des jüdischen Volkes müssen der Rechtfertigung dieser Anschauung gewidmet sein. Schon regt sieh im Lande die Arbeit, die Entwickltmg hat eingesetzt, manchen ()!•;.- unmerklich noch aber es geht vorwärts. Der Karlsbader Kongrell der die Balfour-Deklaratioti rntifiziert hat, hat auch emen konkreten Arbeitsplan, ein Aufbau- Programm der nächsten Jahre, festgesetzt. Dieses Programm durchführen kann nur das jüdische Volk; dazu hilft keine Deklaration mehr. Die Mächte, und vor allem Großbritannien, haben seit dem 2. November 1917 an der Politik der Bnlfoiir-Deklaration festgehalten. Sie wurde durch die Aufnahme in den Friedensvertrag internationales Recht tnd liegt dem Entwurf des Mandates zugrunde, das der Völkerbund England übertragen soll. Das. Mandat steht vor seiner Bestätigung. Wir haben schon die Erwarlung ausge-׳ sprochen, daß die Konferenz in Washington ״es endgültig sanktioniert. Die Deklarationen sind für titts, die Welt der ״Akten“ haben wir gewonnen. Die wirkliche Welt, die Welt des Lebens, müssen | vvirerst erarbeiten. r. vv. i i.