Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 81 (11.10.1921)
- Date
- 1921-10-11
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite £04 JUEDISCHE RUNDSCHAU HcbrSIscho Sprachschule ta Ccrlla. 1. Die Eröffnung neuer Anfänget-klassen für Seiuilcr und Erwachsene findet Ende Oktober statt. Vorbesprechung zwecks Festsetzung des Stundenplanes in de« Anfängcrklasscn: für Schüler: Donnersta״, den 13. Oktober, ö‘/4 Ulir abends in der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Artilleries tr. 14; für Erwachsene: Donnerstag, den 20. Oktober, SVk Uhr abends, Hochschule. 2. ln allen Klassen für Fortgeschrittene können noch Neuaufnahm en erfolgen. 3. Wir beabsiditigcn bei genügender Trilnefunerzaiü die Eröffnung a} einer Klasse für diejenigen, die gewillt sind, inten« siver Hebräisch zu treiben, und zwar: 10 Wochen« stunden in der Schule und wenigstens ebenso viele Zeit für häusliche Arbeiten verwenden wollen. Vcr« laugt wird die Kenntnis der hebräischer! Formen, lehre 1u1d da■» Verstehen eines leichten Bibcltextes. b) einer Klasse für solche, die in Chadarim und Jesdiiwotii Bibel und Talmud gelernt haben und sich in Grammatik, neuliebräischcr Spradic und Literatur ausbildcm wollen. Wir ersudicn alle, die in eine dieser Klassen cintreten wollen, uns umgeliend über ihre Vorkenntnisse, Zeit usw. schriftliche Mitteilung zu machen. Näheres wird noch bekannt gegeben. •1, Wir benötigen für das Wintersemester eine Anzahl Exemplare von Aclud Haani, Sclialom Alechem (Katlirielim) und vom Lesebuch Prakim Risclwnim II. und III. und ersuchen Freunde der hebräischen Sprachschule, die im Besitze genannter Bücher sind, sie uns entweder leihweise zur Verfügung zu stellen oder scheuken zu wollen 5. Schriftliche Anfragen sind an den Unterzeichneten zu richten (Rückporto ist beizufügen), Spredistunden bis auf weiteres: Montag, Mittwoch und Donnerstag, 8y« Ulu■ abends, Hochschule, Arterie« Straße 14, 1 Tr., Zimmer 4. N. Berggrün, N 37, Wörther Str. 46. jüdisches KünsUertlicatcr. to dem Aufsatz über das Jüdische Künstlertheater von Baruch Krupnik in der vorigen Nummer ist ein Druckfehler zu berichtigen, der den Gedanken ins G«11»׳teil verzerrt. Es lic-ilit dort fälsch!ich: ״Mau müßte überhaupt dem ganzen Ensemble bessere Schauspieler wünschen“; soll alx*r heißen: ״bessere Schauspiele“. Warnung. Alle Ortsgruppen und Gesinnung»• genossen werden hierdurch vor einem Dr. Markscn gewarnt, der durch betrügerische Angaben sich in den verscliiedcnen Städteu Gelder erschwindelt. Für einen jungen Menschen im Aller von 20 Jahren wird eine Volontärstelle in einem guten Friseurgeschäft gesucht. Für einen Palüstiiiafahrcr wird eine Ausbildung«־ möglidikeit als Kiuoopcratcur gesucht. Meldungen umgeliend an das Palästiiuamt. Vortrag Max Brod: ״Adolf Schreiber, ein MusikersclucJcsal“. Dem Andenken an den genialen Musiker, für dessen Werk Max Brod mit der ihm eigenen Hingabe sich eingesetzt hat, ist ein Vortragsdveml gewidmet, der vom ״Kiinstlcrdank“ am 14, Oktober im Saale der Sezession, Kitrfürstendami» 232, abends 8 Uhr, veranstaltet wird. Max Brod wird über das .tragische Musikerschicksal sprechen, Manja Barkan wird Schreibers Kompositionen vortragen. Auf das gleichnamige Buch unseres Freundes und die Ausgabe der Schrcibcrschcn Kompositionen (beide im Welt-Verlag erschienen) sei bei dieser Gelegenheit hingewiesen. Bernbur;׳. Am vergangenen Sonntag sprach Herr Reg-Rat Goslar im Anschluß an eine Tagung des Bezirl« verbände* Sachsen-Anhalt über ״De Zukunft der deutschen Juden“. Der Vortrag, der nicht nur von dem Nr. h! größten Teil der hiesigen ajiti- bzw. niditzionistisdic» Gemeinde, sondern auch von zahlreichen Freunden mit! Gegnern aus Aschers leben, Bleicherode, Göthen, De^viu. Eisfcben, Halle, Leipzig, Magdeburg, StciwLü usw sucht war, erntete stärksten Beifall. Die Diskussion lVt der sich besonders der Rabbiner der hiesigen Gerne’ing״ beteiligte, bewegte sieh auf einem bemerkenswert tiefen Niveau, verfehlte jedoch ihren Zweck, den Eindruck des, Vortrages abzuscfnvnclien, völlig. Der Abend wird wesentlich zur "Erleichterung unserer zionistischen Arbeit beifragen. Kattowitz. ln unserer Ortsgruppe erstattete Herr Arnold Wiener, einer der Delegierten der obersch!Cj;. scheu Landsmannschaft, den Kongrcßbc rieht. h! ״'" drängter, sowohl erzählender als auch kritischer [L. Stellung wurde den Hörern der Gang der Verhandlun׳f,V die innen- und außenpolitische Konstellation des Zio:,^ mus und deren Auswirkung auf die Kolonisation-,[}!,“.* die Arbeit der Organisation und der Leitung übermittelt Soweit es in einem zweistündigen Vortrag möglich js,' wurden die Hauptfragen, die 1ms jetzt bewegen, behandelt. Eine Diskussion schloß sieh nicht an, .k sollen in weiteren Vortragsabenden die wichtig,t«! (tl_ biete, wie die Arbeit des Keren Hajcssod, der O r g a » i s a t i o n, der Araber, des S c )11t 1 w e’r k $ des Hcchaluz u. a. m. erörtert werden. Dr Abeivi hätte eine größere Zuhörerschaft als 60 verdien!, \jpv machen es allen unseren Mitgliedern zur Pflicht, im eigenen Interesse unsere Zusammenkünfte zu besuch«׳!) und auch Freunde und Gegner mitmbringen. Wir erwarten, daß auch unser Nachwuchs an solchen Abend«! von selbst das Turnen ausfallen laßt. Wochenkalender. Sonnabend, 15, Oktober 1021 13. Thischri 56S2, Haasiim, Nacht 5,55; Montag, 17. Ob tober, 15. Thischri, I, Tag Szukoih, 1. laubhüttenfest Nacht 5,51; Denstag, 18. Oktober, 16. Thischri, 2. Tai׳ Szukolh, 2. Laubhüttenfest, Nacht 5,19; Mittwoch, 1?’ Donnerstag, 20., Freitag, 21. Oktober, 1713 ״'’ 19. Thischri, 1., 2., '3. Tag Chol hamemoed. Schluß des redaktionellen Teil#. ~ /8 ’״'׳t»tt K *rto a! Traut Po io wer * Waller Gutfmann V o r \ o b t e. Charlotten bürg, im Uktober 1021. Bleibtroaitraüo 47, V. Empfang Sonntag, den 16. Oktober 1921, f Stud. med. Hertha Wellenberg Cond. med. Max Schramm Vorlob to. ״ . ״ S e. 11 w e r i! (ließen. Oktober 1921 Harktatr. 27 G 1 s » 0 n ץי־ V Dr. med. Alfred Lewln Lenl Lewin, g«b.stz»uB V e r m 11 h 110. W 0 r tu 8 a Rhein, SiegfriofUtraß» 18. ץי Allen Verwandten, FreundeDQ.ßokan&tenwüasohon ,wir ©in glückl. non«» Jahr. Ing.N.Gitmannu Fr4uReüecka, Cob Ihnlctv1»nn. Haartoiita U Theater in d. Kommandantenstr. (JillKunstlertlieater) Spislpl&n für die Zeit vom II. 10. bis 16. 10, 1921 Dienstag, 11. 10. 1921, geschlossen (Versühimugstag) Mittwoch, 12. 10. 1921, abends 8 Uhr: ״Nowoife“ Donnerstag, 13. 10, 1921, abends 8 Uhr: ״NoweJlG'׳ Freitag, 14. 10. 1921, abends 8 Uhr: ״NewO|le1' Sonnabend, 15.10.1921 ,abdc.8U.: ״Die verlassene Schenk.»“ Sonntag, 16. 10. 1921, abends 8 Uhr: ״Novuejle“ J Junger praktizierender 311 r © f für עברית ©vti. au«h תג״ך Absolvent höher. Salmlo, «acht Siollang *am 15. Oktober oder «p{ltor. Goto Röfor. Off. »nt. D.L.8813AunudoHWoiM,Dr«td3n. Gebild.Kinderfräulein oderKindergärtnarin 4 Kimlorn im Altor von Johr.n in «trong rit Ban,holt gosuclit. Dr. Zuniz, Hamburg, Woidonnlloe 03». ב1: Suche für meinen lßjiihr. Sohn in bei einem Oberlehrer ivil Jnngor Wann, 2• J.» aaa der j p.״«־ ״״:״״« Wöb«l-Br»ncho,.aohtp*i..nd» fl. Provinz mögt. gta)]Hng. Oöorton nntor D. 10 ‘ an (iio ״Jlldiioh« Eund.ohou", U»rUn W 15, SUloUaisoho Btr. 8. individ. Unterricht zur Ablegung d. 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IjU in einem Band br, 36.— , geb. 40.— Mk. Der Karlsbader Kongress xwingt, das Game der Bewegung xu überprüfen. Kur aus ihrer Geschichte, also nur aus dieser ״kurxen Dar- Stellung ihrer Entwicklung“ ist das Gewordene mit allen seinen Mängtln und Zukunfishoff nungm erkennbar. ״ . . . gut und übersichtlich disponiert, die Fülle des Gegebenen oft überraschend, die Darstellung geschmackvoll und flüssig.“ Im Deutschen Rtieh. J}et5f-U?öttc, herausgegebm v. F. A. Thtilhaber, Er. 10.—, geb. 14.— Mk. Wie dem Herausgeber die schwierige Kunst, aus dem geistigen Schaffen eines Grossen das Wesentliche herausxmuchen, gelang, mögen die Worte der Wiener JUorgcmeitung besagen: ״Jedes Wort klingt tvü ein Dogma und jeder Satz um ein Gebet“. Ein reizendes Oeschtnkbändehen! 2!r«m Sattl): O&vtbo&oric unb 3to<ti9mu&. Er. 4.- ». Die Schrift des angesehenen Misrachiführers gibt eine klare vorurteilsfreie Darstellung des Problems und seiner Imung vom Standpunkt des national empfindenden gesetzeslremn Judentums. _ UV Zu beziehen durch jede Buchhandlung oder, wo keine ist, direkt vom JilV 7, iborotlieenstrasse35 Wtlffelm: 3üb»fdic pianmirl|diaft in paläitina. Wertvoller Beitrag zum Aufbau Palästinas vom Standpunkt einer am Kommanistnus orientierten Wirtsehafisaufjässung. Verarbeitung wichtiger Programm punkte des Sozialismus. tlatlian ben Mat^an: Die <2rbpacf!t• 12.-Mk. Rein PaUistinabueh. Keine Parteisehrifi. Aber jeder am Kolonisaiionswtrk Bauende oder wenigstens Interessierte wird sieh mit dieser fachmännischen Darstellung der wichtigsten Eigentumsform und -re form, der Zukunftsform in unserem Kolonisation*• sgstem, vertraut machen müssen, tlbeobov lilcje# £jef!, bcc Do 1• fämpfer bcs Sozialismus unb ©ionismus. Der grosse Ahne und Almer des Zionismm* wird in dieser Biographie, die Geschichte einer Zeit ist, in den Zusammenhang der grossen Bewegungen des 10. Jahrhunderts hineingestellt. Hlofesl^cff: ScjiallffiidveJlufjätje. Herausgegtb. v. Theodor Zlocisii. Br. 20. —, geb. 30 - Mk. Obwohl tief tn der Tradition des jüdischen Wissens, Denkens und Empfimlcns verwurzelt, sind weder die jüdischen Schriften von Bess noch ״Rom und Jerusalem“ ohne Kenntnis des Sozialisten Hess verständlich. Sabarbal, Au*,-T*rw. Jüdiaaba Bomteh.u ä.abH.a«״״ W U. BSabüseb. 6«■»