Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 81 (11.10.1921)
- Date
- 1921-10-11
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2651273-2652316-2652389--14402-2672221- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
JU EDISCHE RUNDSCHAU Seite 563 Nr. 81 1.39 1., Abkommen zwischen der palästinensischen Regierung und der Regierung des Oatjordanlandes Jerusalem, 26. September. (J,C. B.) ״Amulkat.un“' zufolge ist in der verfallenen Woche zwischen dem High Coinntisxioner und dem Minister! «fäsidcntcii( des Ost jordanlandes, Assalon, ■ein Abkommen geüolfen worden, welches die Redde des britischen Vertreters in Amman um schreibt. Diesem Abkommen gemäß bat der britisdie Gesandte nicht das Recht, weit in Angelegenheiten der Verwaltung■ des Ostjordanlandes eiimmmclicn, er hat nur das Recht, uer Regierung Ratschlage zu geben. Dia Heer steht vollständig zur Verfügung des Emir Abdullah, und der militärische Kommandant hat mir die technische Seite der Bewaffnung zu beaufsichtigen, ln einige« Tagen wird auf Grundlage dieser Bestimmungen cm formeller Vertrag abgeschlossen werden. Eia Auslieferungsverirag zwischen Palästina und Syrien Jerusalem, 23. September. (J.C. B.) In diese« Tagen wurde zwischen Sir Herbert Samuel und dem französischen Oberkoiniuissär für Syrien, General Go uh ratid, ein Abkommen, betreffend die gegenseitige Auskefenttig von gcrichtlidi verurteilten Verbrechern, getroffen und unterzeichnet. Zollgrenze zwischen Syrien and Palästina Jerusalem, 26. September. (J, C, B.) Am 1. Oktobrr soll der Zoll vor trag zwischen Palästina und Syrien, der aidalSlich des Besudies wn Sir Herbert Samuel in Beirut abgeschlossen wurde. in Kraft treten. 11er Vertrag wird wa’nrsdveinlich eine Bestimmung erhalten, wonach in Haifa ankommende, für Syrien hestimmte Güter in Palästina nicht besteuert werden, 90m der» erst in Damaskus einer Steuer unterzogen werden. Ehr■ soldir Bestimmung würde den Verkehr zwisdien Palästina und Syrien sehr erleichtern. Kurse für höhere Mathematik. Dr. Chevvroni eröffnen' in Jerusalem einen Kursus für höhere Mathemaük für Abiturienten, und Abiturientinnen der palästinensisein-n Schulen. Die Kurse werden zweimal wöchentlieh im Saale des Lehrerseminars abgehalten. (״Haarez“.) Elektrische Beleuchtung in Haifa. Der Magistrat der Stadt Haifa gibt bekannt, daß eine Konzession für die elektrische Beleuchtung der Stadt an Private «irr Einzelpersonen zu vergeben ist, Interessenten mochten sich an den Magistrat wenden. (״Haarez“.) Erhöhter Posttarif. Der Oberpostdirektor gibt bekamt, daß mit Rücksicht auf die bedeutend erhöhten Vcrkelirsraten, die als Ergebnis der Allgemeinen Posttoonferenz, die im vergangenen November stattgefunden hat, nunmehr aus auf Palästina stammende Postsendungen erlioben werden, es erforderlich geworden ist, vom l.Ökt. ab eine revidierte Postsendungsskala für Auslaodsverkehr in Palästina einzuführen. Die neuen Satze sind bedeutend niedriger als diejenigen, die bereits seit einigen Monaten in Aegypten in Kraft sind, oder als der Tarif, der nach dein 1. Januar 1922 in allen dern Allgemeinen Weltpostverein (Universal Postal Union) angenönenden Ländern in Kraft treten werden. Die gegenwärtige*» fnlandssätze bleiben bestellen B&so 1 Barltco! E10nt*ü*oh« Vtteialcuig, Bartls 0 U, BtyitlalnU Tslaphoai Zoubum eßltzU PMUahaakkoDtu Ko. ISK»• Barlla KW 7, KsssiBvai-w<Miy der B. 15» V, ..“״—'י־ י •יי Befcrilarli* le»«h»U* <u Kan1t**»ra*t• 4er B, Z. T. Dragon*»• •traB* ii (Hof). — OeSüntt Montag, Mlttwa«h und Don- Boratag von 8—10 Ulur. — tut •11• btbr&Uchon Zaitnngos nod Uonetahoft* de« Welt Utf!*a 8a*. -־ AsaknsltaataU* i&i b*fcr&Uoh• Angotezonbett**, — HabrRüoh• baluttnrari&Ittians. — Xrräpo&kt •Uer Vrennd« drur bobrlUioboo Bprftoba. Eintritt < r 1. Bosnsbond, don 15. Oktober fthoiui» 8>/, Obi B*proM »latalr: PnUntlsalaabo, FrtadriohatreB» 181• ״UllBotdiilh und Zloataiaa• nach dem Koagre••■“ Donnerateg, don l'i. Oktober abaada 8 XJhx Teitroter-Veraamaalaag der B.Z.Y. im Sltanng»*»nt der .Ttidtiebori Uemoindo, lloaonatruBo 2>L TajoiordinuR; 1. Kingdngeund Uonohmignng do* Protokoll» dar totalen Sitaunp. SL Ktutboratung tür das IE Halbjahr 1921. 8. BaBprochung 4er Propaganda-Arbeit (Boferat von Herrn Dr. Stein). A AntrSga nnd Allgemeine«. — Dio Sitzung äst lar alle HitgUodor der Ü. Z. V. diTentUok. Oroppo Bord-Waat, im Thentinorbrkn, Strömst»., Koke Alb-Moabit Orden tIM■• Oaseral tcrummlasg Tago*ordnang: 1. Barloht do» Vor*tando*. 8. Boriaht der KwaonroviBoreji. 3. Krtollnng der Dochnrn«. 4. Wahl doa nnnon Vonmindo». 6. Wahl der Ke»*onrovl»oron. 8. Antrüg•• Mittwoch, don 19. Oktober »b«od* 8 ühr Grapp* 0*t, in den UnioreHlen, Grellawalder Str. —.2 [SiUungwsftäl pt.) Ordaatllch« Geaeralvrrazamlang (Tag•• Ordnung vrlo Qroppo Kord-We*t) Doanorateg, don SO. Oktober abeo.le 8% Uhr Grappa Cberlottunburg, Im Knffino-H«»t«arent, Wümorad. St». lW, Ordeatlleho tiener»]r«r>ammluag (Ta Beiordnung wie Uruppo Nord-Waat) Grappa Kttdwoitllrfco Varorte, in» Hohonaollarn-Kartatniaat, Pricilumu, Hnndjoryatr. Bl. •benda 8 Uhr Crdratllelie Gaaer»lf*r>«mmluag Tegeiordnnngi 1. Herioht de• ICeieoavoretuvda*. 8. ErtaUunf der Doeliarg«, 8. Nouwahl de« Vorztande*. i. Antriga. Grappa Kor«l-W*«t, im Tiorgerlcnfcot, •band* 8% ühr Vottiog von Herrn Hebbincr I)r. L l ab •»mannt _״Der Feetaioaat Tlaehrl.“ Biuuntag, den «M. Oktober Gruppe 0*t, in don UnloneÄlen, Grei(«vr»ld0f 8t». 322 Slmeliai-Tasro-rait Ntthero« wird noch bekannt gogeben. litbrSUchar Klodargtitea Wut, Behrnitaafenttr. 42, bei Z adele Montag— Proiteg v<׳n 10—i üb». Meldungen an Kran Dr. Hoion■ barg, Augaburgex Straße 17 (Stoinph 13Ü34) oder an da« Kulturdozornut dar B.!i. 7, Boydolitrsbe 3 (Zantr. B614/IÜ). llabr. BpleliachailUag Kord-Waat. Aninrtdangea tlnd ea riahton an Herrn Öeorg Preund, Oaxhavener St». 18 oder an da* Knlturdeeernet der 11. Z. V. fretern des jiidisclicn Gemeindcvcrcines, des jüdische» Bodenbundes, des Joint, der Hias (Hebrew Immifjraiion Aid Society) und den ukrainischen Hilfskomitees zusammengesetzt werden soll. Mr. Rubinstein versprach der neuen Organisation die moralische und materiell« Teilnahme des Joint und der gesamten amerikanischen Judenheit. Auch die Anträge des Uias-Vertrcters, Mr. Silbcrt, betreffend die Versorgung der Flüchtlinge mit allerhand Arbeiten und Beschäftigungen, damit sie nicht in den Lagern demoralisiert werden, wurden angcnommen. Ferner wurde über Antrag des Oberrabbiners Dr. Nimirower beschlossen, sich mit einem Hilfaufruf an die Juden im Auslande zu wenden, daß sie das Hilfswerk der gesamten rumänischen Judenheit zugunsten 50 000 Hcimlosca tatkräftig unterstützen. Eine Tagung der zionistischen Jugendorganisatioa in Rumänien Bukarest, 4. Oktober. (J. C.B.f Ende Scptember fand hier eine Konferenz der zionistischen Jugend- Organisationen statt, zwecks Beratung des Statutes für die Schaffung einer einheitlichen Organisation der zionistischen Jugend Großrumäniens. Das Statut wurde angenommen und die Organisation ins Leben gerufen. Die Konferenz nahm auch eine einhellige Resolution an, die allen vertretenen Organisationen die Pflicht auferlegt, die Keren Hajessod-Aktien tatkräftigst zu unterstützen. Hmcrika Gründung einer Palästina-Bank durch die BrandelS'Gruppe New York, 2. Oktober. (J.C.B.) Auf einer an Hause Nathan Strauß abgehaltaien Sitzung des ״Palestine Developpmcnt Council“, wurde die Eröffnung einer ״Kreditunion und Volks• h a n k“ in Palästina beschlossen. Nach einer von Mr. de Haase uns zu gekommenen Mitteilung, werden sich in Kürze Mr, Sal. Rosenblatt und seine Freunde nach Palästina begeben, um die Bankeröffnung zu organisieren. Wie ferner verlautet, hat die Brandeis-Gruppe eine Palest ine Cooperative Company mit einem Aktienkapital von einer Million Dollar begründet, wovon etwa ein Viertel bereits aufgebracht wurde. Die Tätigkeit der American PalestineCompany ״Haarez“ veröffentlicht eine Unterredung mit Dr. B e n d c r 1 i, den! Vertreter der American Pakstine Company, der seit einiger Zeit in Palästina im Aufträge dieser Gesellschaft weilt. Dr. Benderli erklärte, dnß die Ge- Seilschaft ausschließlich Erwerbs- und Handelsziele in Palästina verfolgt. Ihre Mitglieder gehören den versdiiedensten Kreisen des amerikanischen Judentums und des amerikanischen Zionismus an, die überzeugt sind, daß man Palästina nur durch die Entwicklung von Handel und Iiulustrie, nicht aber durch Spenden aufbauen kann. Die Gesellschaft hofft, aus ihren Unternehmungen in Palästina 4—6 «״׳ Dividende erzielen zu können. Ein etwaiger Uebersclniß wird zum Zwecke der Schaffung eines Reservefonds verwendet. Die Gesellschaft hat 5000 Aktien zu je 10() Dollar ausgegeben, von denen 1500 in Höhe von U/2 Millionen Dollar bereits verkauft sind. Dr. Benderli, der Gründer dieser Gesellschaft, ist von Geburt Palästinenser und ist mit den palästinensischen Verhältnissen vertraut. Die Gesellschaft beabsichtigt zunächst die Gründung einer Handelsbank in die Wege zu leiten. Sie will keine eigenen Handelsgeschäfte betreiben, sondern Klein- und Großkaufleute durch Ge- Währung von Krediten für aussichtsreiche Unternchmungen unterstützen. In Jaffa ist das Büro der Gesellschaft bereits eröffnet, die Eröffnung von Büros in anderen Städten Palästinas steht bevor. Nachdem das Kapital der Gesellschaft durch Verkauf weiterer Aktien vergrößert sein wird, plant Dr. Benderli auch die Eröffnung einer eigenen Hypothekenbank. Die Feiertagsbampagne für den Keren Hajessod in Amerika New York, Z Oktober. (J. C. B.) ln allen Städten der Verei nigten. Staaten wurde die feiertagskampagne für den Keren Hajessod mit großem Elan, aufeenonmu'ii. Man hofft, daß die Losung zuf Sammlung einer Mindestsumtne wn einer Milliort Dollar wälBmti der jüdischen Feiertage zu vollem Erfolg fülwen wi«L Milderung der amerikanischen Aaiiimmigrationsbiil Washington, 3. September. (J.C. B.) Auf einer vorn Arbeitsminister einberufenen Besprechung ir» Ein wand crung s fraßen, der auch der jüdisch« Kongreßmann Siegel beigezogen■ war, wurde eine Reihe vor» Erleichterungen für die überzähligen Einwanderer beschlossen. Dem״•anäß sollen bis auf weiteres die Frauen, Eltern, Bräute und Kinder (unter 18 Jabren) amerikanischer Staatsbürger sowie derjenigen, 'die in der amerikanischen Armee oder Flotte gedient haben, in die Vereinigten Staaten auch, nach Ueberschrei tung der!Quote hereingelassen werden. Eia Jude Gesandter der Vereinigten Staaten Eur die Türkei? Es scheint traditionell zu werde®, daß ein Jude als Vertreter der Vereinigten Staaten nach Konstantinopel geht, Nach Henry Mergenthau wunde Herr Elkus amerikanisdier Gesandter der Türkei und jetzt teilt der ״Boston Jewish Advocate“ mit, daß Herr A, C. Ratslievsky, Präsident der United States Trust Company, dem Präsidenten Harding für den Posten des amerikanischen Gesandten in der Türkei empfohlen worden ist. (J. C, B.) Die persischen Juden und die Unruhen in Jerusalem Der Waad Leumi erhielt den nachstehenden hebräisehen Brief vom Präsidenten der Jüdischen Gemeinde in Persien: ״Mit großer Betrübnis bestätigen wir den Empfang Ihres Zirkulars, in welchem Sie uns die Festsetzung eines Trauertages mittcilen. Wir sind tief erschrocken. Wir leben so weit von Ihnen entfernt, daß die Nachrichten aus Palästina uns erst nach zwei Monaten erreichen. Wie konnte im Heiligen Lande ein Pogrom ausbrechen und unschuldiges Blut vergossen werden? Glücklich sind die Opfer, welche ihr Leben auf dem Altar ihres Glaubens nicderlegen konnten. Ihr Blut stärkt die Grundlagen des nationalen Heims, und ihre Namen haben sich tief in unsere Herzen eingegraben. Was denken die Feinde Israels? Die Geschichte hat bewiesen, daß Verfolgungen den jüdischen Glauben stets verstärkt haben. Solche Ereignisse schwächen unsere Hoffnungen nicht, im Gegenteil, um so stärker werden wir. Int Namen der persischen Juden im allgemeinen und der Zionisten im besonderen sprechen wir unseren Kummer aus und bitten Sie, die Betroffenen zu trösten. Wir beten, daß der Allmächtige Erbarmen mit seinen Kindern haben und daß der Trauertag sich in einen Festtag verwandeln möge.“ Rumänien Konferenz der jüdischen Gemeinden in Rumänien Bukarest, 4. Oktober. (J. C. B.) Hier wurde eine dreitägige außerordentliche Konferenz aller jiidisehen Gemeinden Großrtimäniens abgehaiten, die sich ausschließlich mit der durch die Regierungsverordnung akut gewordenen Flüchtlingshilfe befaßte. Namens des jüdischen Bodenbundes referierte Dr. Fi 1d e r m a 11 n über di« Notwendigkeit einer schleunigst zu organisierenden großzügigen Hilfs- und Fürsorgeaktion im ganzen Laude, da die Internierung der Fluchtlingc auf Befehl des Generalstabes erfolgte, dessen Durchführung nicht zu verhindern war. Ueber Antrag des Joint-Vcrtreters, Mr, Rubinstein, wurde beschlossen, eine allgemeine Hilfsorganisation zu schaffen, die aus Ver- Das neue Kabinett Faisals Bagdad, 4. Oktober. (Reuter.) Unter der» Ministen» des neuen Kabinetts befinden sich mehrere■ MJü• glieder der provisorischen Regierung. Es handelt sich nicht ausschließlich um Mohammedaner; der Finanzminister ist ein Jude und der Gesundkitsministef ist ein syrischer Katholik. Jadenmassakres in Marokko London, 1. Oktober. (J.C. B.) ״Daily Expreß“ zufolge haben die gegen Spanien kämpf«»- den marokkanischen Aufständischen bei ihrem Ejnruarscb in Melilla die aus Juden bestehende Mehrheit der Bevölkerung förmlich abgcschladitet und deren Häuser total ausgeplündert. Treffahrt der national-jüdischen Jngcnd- Organisationen Am Sonntag, den 30. Oktober, veranstaltet der Ruder- V. J.St. Ivria gemeinsam mit den übrigen Berliner K. J. V.-Verbindimgcn eine Tref fall rt aller national-jüdischen Jugendorganisationen in Gosen am Seddinsee, in derer» Mittelpunkt eine Rede des Herrn R.-A Rosenbiüth stehen wird. Die Veranstaltung wird vor» 11 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags dauern uml im übrigen mit Wettspielen für Jungen und Mädchen und einer Ruderregatta ausgefüllt sein. Alle Zionisten sind hierzu herzlich eingeladen, die Alten Herren des K.J. V. mit ihren Familien sowie alle national-jüdischen Jugendorgazüsationen werden bestimmt erwartet. Näheres wird noch bekannt gegeben. Ruderverein Jüdischer Studenten Ivria in». K. J.V. Hilfe für Oppau Vor einigen Tagen wurde im Rcichsarheitsminrsterium ein ״ Re i eh sh il f sa 1 issdiuß für Oppau“ gegründet, dem Vertreter der höchsten Behörden, der Industrie, der חס• gamsierten Arbeiterschaft, der großen Wohlfahrtsverbäxule interkonfessioneller wie auch konfessioneller Art angehören. Als Vertreterin jüdischer Interessen ist die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin, dem Rcichshilfsausschuß beigetreten und richtet daher an die gesamte jüdische Bevölkerung in Stadt und Land die Bitte, sich an dem Hilfswerk für die Opfer des Oppaner Unglücks aufs wärmste zu be-!eiligen. Spenden werden angenommen auf Postscheckkonto Ludw1gsha׳fen Nn 15000, Frankfurt a. M. Nr. 55000 und Berlin Nr. 117 000 (Retchshilf&aussdiuß für Oppam).