Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 68 (26.8.1921)
- Date
- 1921-08-26
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 490 J U E DI SCM E RU א DSC H Ä ü bezahlen, und es bleibt 11011 11־ Mark v. II. für die Vor- WitltHiij'ssjH'sv» und ReseivebMilim!. Vorausgesetzt al.o, daß keine unvorhergesehenen Katastrophe» komme», ist der Geschäftsgang der lkmk auch dann (residiert, wem» die Siedlungen selbst zunächst keine Erträge ahwerfe». 2. Es ist ein verzinsliches iiatkmaljüdisclics Dipier geschaffen. Und wenn dieses Papier auch nur 2 «!0 fest trägt gegenüber den mark'üübücliei! •I--6 <״«, so muH inan zweierlei bedenken: a) Die den Pfaudbriefhesitzcrii gehörende Hälfte des Gewinnes der Siedlung«! birgt eine grolle Ertrag- und Kiiissteigeruiigsaussieilt in sich, besonders unter Berücksichtigung der Hoiknwcrtsteigenmg. h) Der Jude gibt das (leid für Palästina nicht nur des Zinses, sondern auch des Volkes wegen. 3. Jeder palästinensische Siedler wird das Bestrebenhaben, sich mit müglichst geringem Aufwand eiu/.urichten; denn je geringer Sein Aufwand, desto geringer ist seine Zijvsvcrpflielitung, desto gering•«־ a-ucl) der Gewinnanteil, den er an die Piaudbiiefiuhaber abgeben muß. In die palästinensische Kolonisation wird der Sjmrsamkeitstrieb kommen, und zwar nicht durch Zwang von oben, sondern durch freien Willen van unten. Daß der Verkauf der Pfandbriefe nicht zu einer ziouistischen, sondern zu einer aJIjüdisclien Angelegenheit gemacht werden soll, daß der Ih'amlbriefinlutber und die mit deren Hilfe Angesi cd eilen sich zu einem seit»־ ständigen Unternehmen zusamnie»schlicken müssen - liaiS sind organisatorische Selbstverständlichkeiten, deren Ausgestaltung aber viel neue Einzelheiten bringen kann. Doch kommt es zunächst darauf an, ob die• aargeiegte fhianzidje Grundlage stichhaltig ist. Ein Antrag Ich stelle folgenden Antra« 2um Kongreß: Zum Zweck des inneren Ausbaues der Organi satioo beantrage ich die i lerausgnbo eines dreisprachigen (englisch, deutsch, hebräisch) Wochenblattes als Zentrab organ der Exekutive. Das Zentralorga!» soll dienen: 1. als •offizielles Organ der Exekutive; 2. als Mittel für die Weltpropagauda ihr die Bewegung; 3. zur Anregung und Belebung der privaten luitia'.ive zum Aufbau Palästinas und zur Schaffung von Ar- 1 bcitsmöglichkciten. Im weitesten Maße muß die j Initiative der gesamten jüdischen Handels- und Inj dustriesvelt heraugezogen werden. Hierzu bedarf es j einer Diskussion der berufenen Vertreter des Handels, : der Industrie, der Technik und der Landwirtschaft. | Die Rentabilität dieses Zcutralorgans kann da- 1 durch gesichert werden, daß der wirtschaftliche Teil! zum Exportanzeiger der für Palästina und den; Orienthnndel interessierten Kreise gemacht wird. Das i Blatt muß durch wirtschaftliche Rentabilität so billig j abgegeben werden können, daß cs wirklich jedermann zur Hand bekommen kann. Es könnte eine Vertemiung mit dem bisher erscheinenden Maolam :ingestrengt werden. L. Tuiiipovsky, Leipzig. Aus der palästinensischen Fresse ״Haarez“ veröffentlicht in mehreren Fortsetzungen [ eine Artikelserie von Dr. Gliickson, der zu allen!•'ragen des XII. Kongresses Stellung nimmt. Dr. Gliickson j gehört zu denjenigen palästinensischen Publizisten, die in j der letzten Zeit sehr scharf gegen, die Samuekelio Politik aufgetretien sind, was ihn bereits in einen Presse*. j1n»/eß v11׳ wickelt hat. Der Artikel ist mich von der palästinensischen Zensur stark zusanime»gestrichen, hesonders in demjenigen Teil, der die I-Tage» der äußeren l’olitik behandelt. Er teilt die I-Tagciv in zwei Gruppen ein, nach außen und nach iuaen. Nach außen hin muß der Kongreß endlich eine richtige Abschätzung der BalPoui-Deklaralion geben. Es wäre falsch, übertriebene Hoffnungen auf die Hilf« Englands zu setzen für den Fall, daß' ein reales Interesse am Zionismus einmal nicht mehr vorhanden sein sollte oder er gar im Gegensatz zur englischen Orient|K»litik stehen sollte. Wir stellen an die Mamlatamiaclit keine übertrklxncn Forderungen, Wir wollen die Balfour-Deküra- Eon nicht erweitern und verlangen keine ■Privilegien! uud Geschenke auf Kosten anderer. Wir müssen aber von j emer MaiKlatarmacht wie von jeder Regierung tuvbcdiiig-t fordern, daß sie ihrer Pflicht, im Lande Ordnung zu schaffen und Schutz des Lebens und Eigentums zu bieten, ohne den keine Arbeit möglich ist, nadiioimiit, Ferner forden» wir, daß die Balfour-Dcklaration und die Resolution von San Remo überhaupt irgendwelchen I »halt, und sei er noch 90 minima!, erhalten, daß wir nicht andauernd willkürlichen Auslegungen und geheimen Intrigen ausgesetzt sind, die uns unmöglich madieu, die Lage zu übersehen und irgendwclohcn Plan aiifzustelk'ii. tv* mul) der XII. Kongreß mit der Mandatarmacht sprechen. Eine Politik der klarer» und ehrlichen Worte müssen wir sowohl mit der palästinensischen Regierung wie auch, mit unseren arabischen Nachbarn führen. Es liegt gewiß' nicht in unserem Interesse, die Autorität der 1>alüstim,־»sisehen Regierung zu untergraben, aber in dieser Aüno• Sphäre der ewigen Hetze und des Hasses müssen wir vor allem die Wahrheit wissen, und in dieser Hinsicht muß der Kongreß ebenfalls klar zum Ausdruck bringen, daß wir von der palästinensischen Regierung fordern, daß sie ihre von der Mandatarmacht und vom Völkerbund übernommene Pflicht, die jüdische Heimstätte aufzu» hauen, erfüllen muß, daß sic aller auf Kosten unserer Ehre üud unserer Interessen keine Uebers־tiirau1gspo.lHik treiben darf. Es ist nicht anzunehmen, daß man durch nodi so ruhige und ehrliche Worte auf die arabischen Hetzer enjwirkeii kamt. *Wir dürfen uns aber dieser Pflicht in dieser ernsten Stunde nicht entziehen und müssen offen über uaserc Absichten mul über unsere Bezieht!»geu z.um arabischen Volke sprechen. Die anonymer» arabischen Massen, die noch keinen politischen Willen haben, müssen wir zu gewinnen suche», was wir bis jetzt nicht getan haben. Wir haben es recht verstanden, über d!e Häupter der Effcndis den Weg zum arabischen Volk zu tanden. Das arabische Volk wird einschcn, wie segensreich die■ jüdische Tätigkeit für das ganze Land Nr. fg Kd? d״״״׳* י * 14 £20*0 1 Borltaor fch)״l8tl*obo Vßrote*rün1r, B»ri!n 01% Toicphoai Zosil rui« 8H14/15 * po*t«cH*<1kkoott> No. 12D06 Borlln tfW 7, Ka**onvorw«HanR dor B, Z. V. MirXlSöha X^1f21*S10 »los KultukIpzoiögIi do* 11.Z. V. pragr•«**• utriiüo 2״J ־*־• Montag, Mlttwoub und l> ם ס n « r * t a vun fr-10 Uhr. — Fant »JJ« hc.bräl*chou Zöituoir*» uu<l IfonwlslutiU dar W«U IUkmi *u*. — AonkunftnntoHo 01t hobriÜNfth» AiiKN'^K-onboitaa. ־־־ HobtlUacb# Lalirorvonuittlaug. — Tre.Ip»1ukt alior Fromvta dor hobrlliacboa Sprach©, Eintritt f r 1 ת. Somiaboml, don צ?. Awpiat aUiml« H® Übt HapotU - lu tUn Hiinuipn der Atfutlfiä Achim, Üormunn«tr. üö Vortrag vou Chawer JuniyinaU, Jnilai *»Bl© Bau© in Kre*• lnr.irlH Kintf itf für NioM-ehitwttrin» Mlc, U —. Sonntag, don iM. August (irnpp© Vbarlottoabarg Ausflug. Treffpunkt Bahnhof Charlottonbur*, F.ingang StuttKartor 1*1<m5& uin'i*;, Uhr. Aboudbrot ist mitaai׳ringon.!,icnu:!; <־' Üir mc übritf haben,!)»cs /u fiurr mor.iDation der ganzen Partei, und der Kongreß ״uä uns von ihnen befreien. Glückson spricht über!!,״! (.iegeiisatz zwischen London und Amerika, in dem er •4(4 zwar der Londoner Auflassung anschließt, anerkennt ato'r den große»! Wert der auf bauenden, gutgläubigen Kritik jn allen praktischen Angelegenheiten, von denen die A1ntn. kaner sprachen. Was Palästina anlielrifft, iim.-eeu die dortigen Eragu» in vier Kategorien eingeteilt werden: Einwanderung 1:m) Arbcitsbescliäffimg, landwinseha Bliche Kolon; sat;«,* Häuserhuu und Kreditwesen, ülücksort weist darauf h;r; daß die Einwanderung die Onindlagc 1m־J die Bür<p.c|.:,g für de» Erfolg unserer Arbeit ist. Das .־mage/eidm«■ u; Mensclieinnaterial ist der beste Trost in dieser schwer«» Zeit. Wir müssen versuchen, neue Wege für die dauernd* Ansiedlung und für die Arbeüsbesc'iaifung zu füv״cn. Auch hier muß der Kongreß rücksichtslose Kritik an <j״!bisherigen Arbeit üben. Mittwoch, den Üt. August Urappe Out Jh1lHarucrM\QH0iu yoh\v©ivL©rg©rton abonüs 8 Uh* am FriodrickiaHAti) U2. Gewählt? Delegierte der Exekutive sind bisher KalturdcKcra&t dor R» Z. V. Krüffnuiiff d©r lifbriilwlicu Kiadcrgilrtcn Wf»t lind Chtflottewbarg Anl'uu(? odttc M>Uo T*olnoh1»©r wollen tür Cbar• luttonbuvg »n Horm Dr. Ü*bf Hro00״JR0r •Str. U (Uhlaud Alhti), f«r W.'ht nn Fri Dandriu. Mot*.«tr.4l (Uhlond 40:id) o.ior on da» Ku!tur<!o*ornat dor B.S5. V״ Scyüolatr. 3 ^Zontrom BHUHJij woudon. TttriiUf»! d©• jüdisch?» TuinYirolo• Bar Kocüb», tlerlü» Uh*. Gr. Hnrobureof 8tr. 7צ. n Ohftrlbg,, öylHÜMtr. 3*4. ״ Anßusutr. tfi—«y. ״ Auj?w׳*^fcf. 87—ÖB, ״ CharlbKn SybeUtf. S-4. ״ Iiflandatr. tOw w Woiüo»bar«or 8tr. 4 a. ״ WoäB(*nbur«:or Htr. 4eu ״ ChArtbg., B>b»l?tdf* 2*4. ״ Iffl»*n«intr. 10. * Cltarlbg•» ^ybalttr« S-4* n Augusts*. U7—68־. Koftler, Wümc*»- 1. MlUmorabtoUan# 1 Itmnorvt&s 8-10 8-10״ ״ B. ״ W«or»lnK 610~־ , 1. FrauößabUUvffigJ!)onnorstog b10״׳ , 2. ״ MtüitH10—8 ״׳ , H. * Alittwoch 8—10 , i. Jt1{jondabt0Btmgs Moat^ u.Don. 8—10 , 1. SoDülorabti'ilp:.! UoiiuornUg H—8 , ÜohÜbtnvbtl^Oiübg.j 8—8 ״ , t. Müdohonabtoll^.t t, 8—8 , 2. ״ HUUwoch K‘5—Mr* 1 Mlidchonabt.Ohlbif.i Ythmln{' J׳V!-־־HP Kuohtorecbal'fcj Dlonßtag 8—10 , Sportftbtollung: Bobrlltfölirorftdrc»««, Han« dorf, Pmlsbornor Bür. 87. Alto*״Herren•ßnnds HchriftfiiJm.rftdrc»&0 Julia! L• wy, 111•» Wftrüpnbcrg: ־ HtrnÜ© VM war. jeder Ort, wo der jüdische Kolonist oder Cha'.uz : hMigekommcn ist, ist zu einer Quelle materieller und i geistiger Kultur für die ganze Umgebung geworden, ׳ und die Araherinassei» habet! von unserer Tätigkeit un- geheuer piofitiert. Auch im naüoimlen Sinne wird eine; jüdische Siedlung in Palästina dem arabischen Volke j als Ansporn zum Aufstieg dienen, und das Resultat! eines sokhei» friedlichen Wetteifers der beiden semitischen; Völker ist für den Orient gar nicht abzuseheu und 1 abzuschätzen. i Zu der iiiinrren Politik übergehend, warnt Glückj smi ebenfalls vor übertriebenen Hofl'»um;t*11, die uns nur ן Iüittätisclnnigeii bereik'n mtiswu. Der Kongrci! kann j keine Wunder schafien. Er kann keine neuieu Kräfte | ans dem Boden starnjifen und wird durch einen Zauber- 1 Spruch nichts an den Realitäten, die für oder wider uns sind, andern. Er kann nur das zum Ausdruck bringen, | w.i.s »11 uns vorhanden ist, Fehler aufdeeken und uns den ׳ richtigen Wejt zeige!». IX'11 I lauptfehler in der innerj zionistischen Politik der letzten Jahre sieht Glück*»» i darin, daß wir die primäre!» Lebenskräfte der Bewegung i zugunsten von Aeulkrlichkeitcn vernachlässigt haben. 1 Die Organisation, die der Bewegung dienen sollte, ist die; Hauptsache geworden, uiml es sieht fast 90 aus, als ob die j Bewegung der Oiifainisatümsmaschiue dienstbar geiiiaclit; wird. Die ()1g»(11i*.,1linn hat auf,gehört, ein Echo der! neuen Kräfte zu sein, die aius einer inneren (1,׳innig in unserem Lebe» entstehen. Die große Lehre des j iianionalen, synthetische!» Zionismus, die jede schöpfe-; rische Regung aiulf.ingf und befruchtet, ist beiseite ge- ' schoben worden. Wir halben 1ms beeilt, unser Schiff vom ,,ideologischen“!Salbst zu befreien 11ml sind zu sehr Praktiker und Realisten geworden. Es blieb für uns nur »och die Parteimasehiue, der Apparat; die Seele des Volkes aber, sowie die Seele der Bewegung ]!aber! wir den vernichtende» Stürme!» der Zeit schutzlos preisgegeben. Der XII. Kougreß muß uns wieder der großen Bewegung näher bringen und diese Bewegung in den Mittelpunkt unserer Tätigkeit stellen und ihr die Organ!!- sufioii dienstbar machen. Der Kongreß darf nicht äugstlieh theoretische »rnd prinzipielle Auseinaatdcrsciztmgen,׳ vermeiden. Wenn der Zionismus wirklich aus dem imieren Dnijiige des jüdische!» Volkes entstanden ist, so braucht er keine Angst vor Aitseiiuiinlersetzungen zu haben. Von diesem Gesichtspunkt betrachtet, muß der Kongreß seine Stellungnahme zum g c samten Ko m ple x der Ci al u t h f r a g e 11 fest setzen. Der Kongreß mul) die große Wahrheit des synthetische» Zionismus wieder laut verkünden. Der Zionismus ist mehr a,ls die Kolonisation Palästinas, Er ist }dcicliiwth'iiknd mit der Konzentration der naitionaleii Krätte sowohl in Palästina als auch in der Diaspora. Alle Gebiete der Kulturarbeit in der Diaspora, der nationalen Erziehung und nationalen Politik sind unentbehrlicher Bestainiltcil der nationalen Reiwissance. Die Riesenkräfte des jüdischen Volkes können nur durch großzügige Plane und weite Aufgaben wachgerufen werden. Wer am diese Kräfte nicht glaubt, muß auch den Glauben an Palästina verlieren. Der XII. Kongreß muß die volkstümlichen deinekriutisdien Grundlagen der Organisation wieder aufrichten. Der Xli. Kongreß muß der Bewegung eine neue Leitung setzen, die da!s Vertrauen der Orgnnisaäoi» h;1,t und nicht aus aus persönlichen Gesichtspunkten, criinmntcn Mitgliedern besteht. Der Kongreß muß den Mut haben, überall der Wahrheit ins Gesicht zu sehen und darf sieh nicht mit Kompromissen begnügen. Diesen Mut zur Wahrheit muß der Kongreß vor allem bei der Säuberung des veraltete» Apparates des A.-C. aufbringen. Diese Institution muß aufhören, ein Jubiläumskomitee zu werden, das aus Notabein und Re* Präsentanten besteht, die weht mehr arbeitsfähig sind. Mail muß dieser Heueitelei ein Ende setzen wonach mau Millionäre wählt, die zwar hochtönende Phrasen über den Keren Hajcssod, über den Maasser, über die Pflichten der Stunde im Munde führen, aber ihre Millionen in allen Ländern investieren, nur nicht in Palästina, die wunderschöne Pläne für Kredltinstitutionen entwerfen und nur Laut Bulletin Delegierlcnwahlcu für den Kongreß gemeldet worden: Südafrika: Delegierte: B. Gordon, J. nower-Johannesburß; L.. Kessler-London; Aaron Alex.־!»• der-Cairo; S. D. Bloch-London; Rev. Harris Isaccs- Kimbcrley; N. W. Lurie-Londou. E r sa t zde le ״ i e rte: A. S. Yahmia-Madrid; j. Josepii-I.oudon; Hirse!! Wilg mau-Durban; Sam. Sanders-Berlin. - Sibirien: DeU•- g i c r t e; Moses Novoiueysky-Ja.'fa. — A r g e 111 i n 1 e »: Delegierte: Alexander < u.idsieü!, Abraliam IdeRoli». London; Samuel I lurewitz-liueiias Aires, - Türkei: Delegierte: Maurice Abraham, Maurice Abrahamowitz, Dr. J. Caleb, David Elkcnave, Aron Gourland• Konst:mtinopel. — Beßarabien: Delegierte: 1) Berusteiu-Kogan, W. Tiomkin, Dr. M. Schwartzma», J. Gottlieb, Ch. Grünberg, M. Bcrliand, J. Scher’•- man, L. Margolis. — Kanada: Delegierte: L. ,1 Goldman, 11. M. Cciserman, Harry Wolofsky, N. Sä- »vay, Frau Lewin-Montreal. Ersatzdelegiert«: j Frau Vera Veizmann-Lcmdon. Holland: D׳■!«- | gierte: Dr. A. va11׳ Ra-alte, Dr, li. A. Kahn-Amvcr- 1 dam, A. Sitnoits Mzn., Nehetnie de Lieme-Haag• Ers.־t| ■- 11 elegierte: I). A. Hildeslieimer-Nymcgen; l)r. M. . Schloessinger-Huag; Ing. Js. Bewly-Amsterdam. I Griechenland: Delegierte: Abraham Samuci Reccaaati, David Isaac Fiorentin, Isaac Saui Amarigiio, 19.1.■re Jacob Alchen-Saloniki. E r sa t z d c 11־ g i e r te: IRasse Aron Alvo-Salonlki - Tschechoslowakei: Gemäß Mitteilung der ״Selbstwehr“ erscheinen gewählt: Dr. Emil Margulics, Dr. Ruieisen, Dr. Hugo Bergmann- Jerusalem. Paß- und Viscnbssch&üung für Karlsbad I. Finanzamt. Zur Erlangt»!״ eines Passes nebst den erforderlichen Visen muß sich der Reisende zunächst von seinem zuständigen Finanzamte eine Bescheinigung geben Lassen, daß seiner Ausreise aus steuerlichen Gründen keine Bedenken entgegenstehen. (Steuernuittiuigcs vorzeigen!) II. Polizeirevier. Sodann hat der Reisende persurr lieh eine ״Vorbescheinigung“ seines zuständigen Polizeireviers einzuholcn, die gegen Ausfüllung eines Frage• bogens sofort gewährt wird. Unbedingtes Erfordernis hierfür sind zw׳ei Paßphofographim, itwa in Größe 1 ■l X 1׳ cm. (Paß mitbringen, falls bereits vorhanden.) 1 III. Polizeipräsidium. Mit diesen beiden Besdiemij gungen beantragt der Reisende — und zwar innerhalb •18 Stunden nach Erhalt der Vorbescheinigung — beim j zuständigen Polizeipräsidium die Ausstellung eines Reisepasscs. Gleichzeitig beantragt er dort die Erteilung des Ausreisevisums nach und des Rückreisevisums vor. der Tschechoslowakei, unter Angabe des Zwecks der Reise. (Bescheinigung der Z. V. f. D. oder Ortsgruppe mitbringen!) Besitzt der Reisende bereits einer» gültigen Pa3, 0־ beantragt er lediglich die Erteilung des VBums. IV. Tschechoslowakisches Konsulat. Nach Erhalt des deutschen Ausreisevisums wende man sich sofort an das nächstlicgendc tschecliosiowaldsche Konsulat, das gegen Vorzeigung der Legitimation d e r Z. V. f. 1). ohne weiteres das Hin- und Riickreisevisum ausstellt, und zwar ab IS. August 1021 zu ermäßigtem Preise. Das Berliner Konsulat befindet sich Hildebrandstr.il (Lützow 2102־). Ferner befinden sich Konsulate in: Bremen, Buslau, Chemnitz, Cöln, Dortmund, Dresden, Frankfurt a. M., Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg und Oppch». Ein deutscher Auslandspaß verliert seine Gültigkeit nach Ablauf eines Jahres, vom Ausstellungstage ab gerechnet. Grenzübcrschreihmgsstellcn für Reisende aus Nord- und Mitteldeutschland sind Tetschcn und Bodenbach, für Reisende aus West- und Süddeutschland Eger. Zionistische Vereinigung für Deutschland. Berlin W 15, Sächsische Str. 8. Ml«.־*» Dh Mt Dresden. Ihirchreisende sucht, sich in Dresden bei I melden, und zwar schriftlich Anruf unter Nr. 15001. Be 'ח r■ (P*. I-• Urs im Be! : .1 bni un cm he! zum Kongreß weiden «1־ errn Dr. John Lew zu Hohe Str, 3S oder durch Außerdem wird auf 1i Heim der Dresdner •Zionistischen Vcreinuning auf der Seestr. 7, II, hingevviescn. ״ Die Adresse der »Zionistischen Vereinigung für Deutschland“ und derRedaktion der ״Jüdischen Rundschau“ lautet vom 28. August bis zum 10. September: Karlsbad, Schützen haus. Dorthin wolle man eilige Sendungen richten. Alle laufenden Geschäfte finden unter der gewohnten Berliner Adresse ihre Erledigung. bei Bc *ereilt sieh 4 Rund»