Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1921-08-12 · Heft 64 (12.8.1921) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 64 (12.8.1921)
Date
1921-08-12
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2651273-2652316-2652373--14238-2672041
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 4ÜÜ J U ED I SC HC RUN DSC HAU Die Wcltkonfcrenz der ״ORT“ Die Wcltkonfcrenz der Gesellschaft ORT, die vorige Woche in Ucrlin geschlossen wurde, bescliiiftijfte sich mit genauer Erörterung der auf den! einzelnen Tätigkeitsgebieten zu befolgenden Grundsätze. Es wurden Referate über die La ndwirtschaft (Ref.: Lwowicz und Prof. Frankfurt), über Handwerk (Ref.: Kahan), über die Frage der professionellen Erziehung (Ref.: Kalian-Wilna und Erwin Kolui-Berlin), über Emigrations fragen (Ref.: Efrojkin-Paris), sowie über die Frage der Beschaffung von Waren und Maschinen, und die Verl agstiitigk eit der Gesellschaft gehalten. Nach Beendigung der Diskussion winsle eine Kommission zur Ausarbeitung der Resolutionen eingesetzt. Sodann erstattete Bram,son das Referat über die zukünftigen Aufgaben der Gesellschaft und die Organisationsform, Am letzten Tage wurde eine Reihe von Re- Solutionen angenommen, welche in grollen Zügen die Richtlinien der weiteren Tätigkeit fest stellten. Der Auslandsdelegation wurde der Dank und die Anerkennting für ihre Tätigkeit ausgesprochen. Bezüglich der Landwirtschaft wurde ausgesprochen, daß die Hauptarbeit der ORT. in agronomischer Hilfe durch. Instruktoren, Schaffung von Musterwirtschaften, schrillliehe und mündliche Belehrungen zur Einführung moderner Formen von intensiver landwirtschaftlicher Kultur bestehen soll. Die Lokalkoni,itecs sollen auch bei der Organisierung landwirtschaftlicher Kooperativen mithelfen. Gleichzeitig fordert die Resolution die Komitees in denjenigen Ländern, wo eine neue Agrargesetzgebung geschaffen wird, auf, darauf hinzuwirken, daß bei der Verteilung des Bodens auch die Juden berücksichtigt werden. Bezüglich des Handwerks wurde beschlossen, bei der Organisierung der Arbeiter-und Handwerkerinstitutionen, wie Produktionskooperativen, Lager für Material und Rohstoffe, Maschinen und Werkzeuge 11 sw. initzuvvirkcn. Zur Frage der professionellen Erziehung wurde beschlossen, ein ganz.es Netz, von Bildungsanstaltcn zu schaffen, welches schon mit der Volksschule beginnen und bis zu Kursen für erwachsene Arbeiter erweitert werden soll; insbesondere sollen Lehrwerkstätten gegründet werden, welche in jeder Stadt das Zentrum, der gesamten professionellen Biklimgsarbcit bilden soll. Sic sollen auch das Patronat über die bei privaten Handwerkern untergebrachten Lehrlinge führen. Besonderes Augenmerk soll den Emigranten zugewendet werden, die für Handwerk und Landwirtschaft erzogen und dadurch auf ein produktives Leben in den Immigraiionslämiern vorbereitet werden. Zur Verlagstätigkeit wurde beschlossen, eine Reihe von Lehr- und Handbüchern für Handwerk und Technik herauszugeben. Ferner Sammellriicher über die wichtigsten Fragen des jüdisch-ökonomischen Lebens und die Tätigkeit der ORT. Aus diesen Sauimelbiichern soll eine Zeitschrift für jüdische Wirtschaft und Aufbauaibeit hervorgelien. j Zur O rg;1 ni sa t i o!1 s f r a g e wurde eine Rcso-!ufi-cn angenommen, deren wichtigste Teile wir nachstehend wietiergeben: Den Kern der Organisation sollen die Lokalkomitccs der Gesellschaft ״Ort“ bilde:!, die in jedem Lande in Uebereinstimmung mit den dortigen Gesetzen und Bräuchen gebildet und legalisiert werden sollen. In jedes derartige Komitee sollen cintrctcn: a) Personen, die durch die allgemeinen Versammlungen gewählt werden; b) Vertreter der dortigen Gesellschaften und ökonomischen Organisationen, die nahe Beziehungen zu den Aufgaben des ״Ort“ haben; c) Spezialisten und gesellschaftlich aktive Personen, die aut Grund allgemeiner Verständigung kooptiert werden. Nach der Ent- Wicklung des Netzes von Lokalkoniitccs ist es erwünscht, periodische Konferenzen der Komitees in einem ganzen Lande oder in einem gewissen ,Rayon einztiglicdetn und für den betreffenden Rayon ausfiihrewlc Organe zu schaffeu. Autier den Lokalkoniitccs und den Rayon-Organen sind für die Entwicklung der Tätigkeit des ,,Ort" Bevollmächtigte wichtig, welche sich an der lokalen Arbeit entsprechend dem Auftrag der Zentrale beteiligen. Alle Gesellschaften und Komitees ״Ort“ bilden einen allgemeinen Verband ״Ort“. Die Aufgaben des Verbandes ״Ort“ sind folgende: 1. Die Propaganda für den ״Ort“ auszubreiten und finanzielle Mittel für seine Tätigkeit zu sammeln. 2. Beziehungen zwischen dem ״Qr't“ und anderen zentralcn jüdischen Organisationen herzustellen. 3. Die Arbeit der Lokalkoniitccs zusammeuzufassen und ihnen finanziell, organisatorisch und besonders mit Instruktionen zu Hilfe zu kommen. 4. Neue Komitees des ״Ort“ zu gründen und die Tätigkeit des Ort“ in neue Gebiete zu verbreiten. 5. An den allgemeinen Unternehmungen, welche ihrem ganzen Wesen nach für die Tätigkeit des ״Ort" iu Betracht kommen, tt'ilz.iinehmen. (Einkaut von Maschinen und Geräten, Erteilung von Instruktionen, Informationen und der״!.) Die erste Konferenz des ״Ort“ wählt einen Ze: tralrat im Vorstande von 18 Personen mit de Recht, fünf weitere Personell, hauptsächlich aus Os europa zu kooptieren. Von diesen 18 Personen wäll die Konferenz eine Verwaltung von drei Mitgliedern. Die Finanzen des ״Ort“ müssen derart gestalt werden, daß in absehbarer Zeit alle Bedürfnisse in g hörigem Maße durch, die großen! jüdischen Organis tionen, welche auf demselben Gebiete arbeiten, h friedigt werden. Gleichzeitig soll ein beträchtlicher T des Budgets durch eigene Gelder gedeckt werden. JV der /ן״ aber muß das Budget efes ״Ort“ hauptsac werdenf Um1ld dcr ^clbsttätigk eit auigeha . lüi'ünzicricf bclbsttätigkeit zu £?clü׳n/rc׳n ***** jetzt mit einer umfaixgr^dmi Arfeeit iS werden, damit die lokalen Einnahmen der OR T gamsatwn verstärkt werden, z. B. die Erbium״״ Unterstutzungsgcldem für eite InstitutioiSi 1s״ aus Regierungs- und Kommunalen 0ewi! neuer ,Mitglieder und Veranstaltung besonderer Samntlungen, Schaffung neuer Komitees ir» Westeuropa und jenseits des Meeres und dergl. Als Leitung der Organisation wurde cm aus 18 Mitgliedern bestehendes Zentralkomitee eingesetzt. i>as Z e n t r a 1 b ü r o , als dessen Sitz Paris in *Aussicht genommen ist. besteht aus den Herren: Brainson, Lwowicz und Zcgelnicki, Vertreter des Arbeiterfürsorgeamtes beim Rcichsmioister des Innern Die Sekretäre des Arbeiteriiirsorgcamtes der jüdisehen, Organisationen Deutschlands Herr Berger und Dr. Senator wurden am 27. Juli vom Rcicbsminister des Innern, Herrn Dr. Gradnauer, empfangen, hu Laufe der Unterredung, die ungefähr eine Stunde lang währte, wurde festgestellt, daß der Minister mit der Politik des Arbeiterfürsorgeamtcs durchaus cinverstanden sei, £r gab der Ansicht Ausdruck, daß zwar ein neuer Zuzug von Ostjuden in das unter der Ucbcrfüllung aller Berufe leidende deutsche Reichsgebiet nach Mögliclikcit verhindert werden müsse, daß aber andererseits die bereits in Deutschland ansässigen, zum großen Teil arbeitsfähigen, mul arbeitswilligen ostjüillsclien Eiemente auf dem Wege über eine verständige Sozialpolitik der deutschen Volkswirtschaft reibungslos würden eingegliedert werden können. Er begrüße daher die Tätigkeit des Arbeitcriürsorgeamtcs, die in der oben angc* deuteten Richtung beste Erfolge erzielt habe. Im Haiiptausscluiß des preußischen Landtages sollte• nach Angabe zahlreicher insbesondere rechtsstehender׳ Zeitungen der preußische Minister des Innern Dominicus von einer Einwanderung von mehreren hunderttausend Ostjuden nach Deutschland gesprochen haben. Auf eine Anfrage des Arbeiterfürsorgeamtcs der jüdischen Qrgaiiisationen Deutschlands bei dem Minister hat dieser dem Arheiterfürsorgeaiiit mitgeteilt, daß er keineswegs von einer Einwanderung von mehreren hunderttausend Ostjuden gesprochen habe, sondern von mehreren hunderttausend F r c in d s t ä 111 m i g c n. Die Zahl der in den Jahren 1014 bis 1021 nach Deutschland cingewanderten Ostjuden betragt, wie aus den Mitteilungen des Arbeiterfürsorgeamtes bekannt ist, i m ganzen zirka 1000000, von denen über 400/0 inz.wischen entweder in die eigentlichen Auswanderungs- Kinder abgevvnndcrt oder in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Vom Slargarder Internierungslager Die Verhandlungen des Arbeiterfürsorgeamtcs der jüdischen ,Organisationen Deutschlands mit dem Preuß. Ministerium des Innern in der Stargarder Angelegenheit haben zu wesentlichen Erfolgen geführt. In dem genannten Lager ist auf Grund dieser Verhandlungen die Verpflegung erheblich verbessert worden, die Briefzensur, die bestand, wurde vollkommen aufgehoben, außerdem wurde die Instruktion der Wachmannschaften dahin ahgeäudert, daß Sie bei Beschwerden gegen Insasseu dieselben direkt dem Lagerkommandanten vorzuführen hätten, ohne erst irgendwelche Entscheidungen zu treffen. Ein Teil der Wachmannschaften, der sich durch besonders rigoroses Vorgehen gegen die Insassen straffällig gemacht hatte, ist seines Postens enthoben worden. Die betreffenden Fälle sind der Staats- Anwaltschaft 2ur weiteren Veranlassung übergeben worden. Wie die Rumänen den Minoriiätea-Vertrag erfüllen Die jüdische Schulfrage in der Bukowina Aus Czcrnowitz wird berichtet: Am 29, und 30. Juli fand beim Minister Popovici eine Enquete der Vertreter der Minoritäten in der Liukowinaer Sc 11 ulfrage statt, an •welcher für die Juden die Abgeordneten Dr. Straucher und Dr. Pistincr (Sozialdemokrat) sowie der Präsident der zionistischen, Lamlesorganisation in der Bukowina, Dr. Mayer Ebner, teiinahmeu. Die Fragen des Volks- und Mittelschulwcscns der Minoritäten wurden ein- ״chend erörtert. Als Ergebnis der Enquete verbleibt, daß die Deutschen und Polen iu der Bukowina sich mit der durch das Ministerium verfügten, Regehing ihres Schulwesens einverstanden erklären, laut welcher in ihren, Schulen die deutsche bzw. polnische Unterrichtssprache herrscht und nur vaterländische Geschichte und Geographie in rumänischer Sprache gelehrt werden, ferner Rumänisch Unterrichtsgegenstand ist. Die Ukrainer erklärten ihre Schulfordcrungcn ת i ch t als befriedigt und ihre Vertreter bei der Enquete wiesen darauf hin, daß ihr Schulwesen durch die Schließung von 86 Volksschulen mit mehr als 300 Klassen gänzlich zerrüttet sei. Der Vertreter der Regierung versprach Abhilfe gegen! die Drangsalierung des ukraiuisehen Schulwesens. Den breitesten Raum in den viclstündigen, Debatten nahm das jüdische Schulwesen ein. Bekanntlieh hat das Gcneralsckretariat die Romanisicrimg der jüdischen Volks- und Mittelschule verfügt. Den nationalen Bestrebungen der Juden will das General- Sekretariat Rechnung tragen, indem cs in der Volks- und Mittelschule den Eltern überläßt, Hebräisch oder Jüdisch als Unterrichtsgegenstand zu j wählen, Alk drei jüdischen Vertreter, die bürgerlichen (Dr. Straucher und Dr. Ebner) sowie der Sozialist,, Vertreter (Dr. Pistincr) lehnten mit Entschieden]!;•״ diese Erlässe a b. Sie verwiesen aui die Bcstimmm,,,, ״ des Fricdcnsvcrtrages, daß jede Nation in ih1\r Sprache den Umerricht genießen soll. Dagegen wur.i; eilige wendet, die Regierung könne zwei N a tionn|. sprachen nicht anerkennen. Darauf wurde crwkK.j daß der Fall eines Vorhanden sc ins zweier Naiionnjl sprachen in der Welt nicht vereinzelt dastdie. Sehof.en Irländer, Bretoncn, Wallonen und viele andere haben zwei Volkssprachen, und wenn die Regierung nur;■ine anerkennen wollte, dann wäre es ein Unrecht an 1!;״ anderen jüdischen Partei, aber kein Unrecht an <ך1ן! jüdischen Nation. Ob Hebräisch oder Jüdisch, Rumänisch sei jedenfalls nicht die Muttersprache der Juden. liegen keine Gründe vor, die anderer» Minoritäten, nationen zu befriedigen, bei der» Juden aber eine Aus. nähme zu machen. Die Verhandlungen führten jedoch zu keinem Erfolg. Nur hinsichtlich der Volksschule einig!; man sich auf die vom Vorsitzenden Deputierten Dr. Eusebie Popovici, vorgesehlagcne Formel des Utra quismus sowohl ,in den hebräischen als auch in den jüdischen Volksschulen. ,Das heißt, die Kinder werden sowohl in der Landessprache, als auch in der Natioualspräche (nach Wahl der Eltern) unterrichtet ■ werden. Hinsichtlich der Mittelschule will das Genera!. Sekretariat von seinem Standpunkt nicht abwciciten. Der Vorsitzende glaubt, daß es sich derzeit nur um;me provisorische Regelung der Schulfragc handle. Im Herbst werde eine Enquete der Minoritäten von ganz Gmlirumänien stattiimien. Bei dieser Enquete werde da Schulfragc endgültig geregelt werden. Selbstredend werden diese Vorschläge der Miiiorhäterienquete m a das Parlament beschäftigen. Die Vertreter der Juda f erklärten, daß sie, der Not gehorchend, die Lös;!!!;, j der Schulfragc hinsichtlich der Volksschule vorlaut!;״ j akzeptieren, daß sic aber unverrückbar aul dem Boden | des Friedensvertrages stehen und die nationale j Schule fordern. Es wurden .auch Personalbogen in dieser Enquete erörtert, namentlich auch die Dircktorirage am jüdisclicn Gymnasium in Czcrnowitz. Die Vertreter r.'.let jüdischen Parteien lehnten einmütig den derzeitigen Leiter des jüdischen Gymnasiums, Dr. Emil S igali, ab, ebenso einmütig forderten sie die Wiede rein- Setzung dos Direktors Dr. Spitzer. Water verlangten die jüdischen Vertreter die Bestellung eines jüdischen Inspektors für d,as jüdische Sch::!- wesen. Der Vertreter der Regierung, Generalsekretär Tomolaga, erklärte, die Regierung nehme Kenntnis von der einmütigen Ablehnung des bisherigen Leiters Dr. Sigall, sie behalte sich aber vor, die Frage der Be• Setzung der Direktorstelle am jüdischen Gymnasium nach eigenem Ermessen und im besten imeresse der jüdischen! Nation zu lösen. Auch ein jüdischer technischer Inspektor werde in Kürze bestellt werde::. Für Kongreßbesucher aus Deutschland Paß- und Visenbescbaffung für Karlsbad I. Finanzamt. Zur Erlangung eines Passes r.ebs: den erforderlichen Visen muß sich der Reisende zunächst von seinem zuständigen Finanzaintc eine Bescheinigung geben lassen, daß seiner Ausreise aus steuerlichen Gründen keine Bedenken entgegenstehen. (Steuerquittimgcn vorzeigen!) II. Polizeirevier. Sodann hat der Rcisende persönlieh eine ״Vorbescheinigung•‘ seines zuständigen Polizeireviers einzt 1.110len, die gegen Ausfüllung eines Fragebogens sofort gewährt wird. Unbedingtes Erfordernis hierfür sind drei Paßphotographien, etwa in Gr,i!1 4X4 cm. (Paß initbringen, falls bereits vorhanden!) III. Polizeipräsidium. Mit diesen beiden Kcschciuigimgen beantragt der Reisende — und zwar innerhalb 48 Stunden nach Erhalt der Vorbcsehciniguttg־ — beim zuständigen Polizeipräsidium die Ausstellung eines Reisepasscs. Gleichzeitig beantragt er dort die Erteimng des Ausreisevisums nach und des Rückrciscvismns v 0 n der Tschechoslowakei, unter Angabe des Zwecks der Reise. (Bescheinigung der Z. V. f. D. oder Ortsgruppe mitbrin״en!) Besitzt der Reisende bereits einen gültigen Paß. so beantragt er lediglich die Erteilung des Visums, IV. Tschechisches Konsulat. Nach Erhalt des deutschen Ausreisevisums wende man sich sofort an das nüchstliegemle tschechische Konsulat, das gegen Vorzeigung der Legitimation der Z. V. f. D. otme weiteres das Hintuui Rückreisevisum ansstellt, und zwar ab 15. August 1921 zu ermäßigtem Preis Das Berliner Konsulat befindet sich Hildebrandstr. U (Lützow 2102). Ferner befinden sich Konsulate in: Bremen, Bteslau, Chemnitz, Cöln, Dortmund, Dresden, Frankfurt a. M., Hamburg, -Leipzig, München, Nürnberg und Oppeln. Lin deutscher Auslandspaß verliert seine Gültigkeit nach Ablauf eines Jahres, vom Ausstellungstage ab gerechnet. Grenzübersclircitungsstdlen für Reisende aus Koni- und Mitteldeutschland sind Tctschen und ßodenbach, für Reisende aus West- und Süddeutschiand Egcr. Zionistische Vereinigung für Deutschland. Berlin W 15, Sächsische Str. 8. ti 5t .St s < R׳ zi V- M V5 S׳ <1 >־״ I) j M V sc je ־־' m fa 1 gi 1 ‘tp )׳ m U ‘י S >. 3 A I 3 4 | 1 J 11 n 2! $ d v $, t S t! £ f t z » E ת K , ü ‘י v \K j 3 € 11 <9 d A V t k F / d A .' a b C3sr־.* mar! *0.1 V0rt> R©ha «rb. •Nt' (195 S«fl •ln

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.