Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1921-08-05 · Heft 62 (5.8.1921) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 62 (5.8.1921)
Date
1921-08-05
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2651273-2652316-2652371--14223-2672024
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

7 entity mentions

s *c Jid ids äs» er- A ter t־n »k־ ו4!י 1t• ir-;is trnd itz tu eer Nr. 62 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 447 Verlautbarungen der Hauptwahlkommission der Z. V. f. D. Letzte Wahltage in Berlin Sonnabend, den 6. August, abend» 9-l/212 Uhr, Loge Agudas Achim, Gormann str. 29. Sonntag, den 7. August 10—1 Uhr mittags, Monbijouplatz 1 im Misrachibfiro. An die Wahlausschüsse. 1. Am Schluß der Wahlen, also am Schluß des lelztcn Wahltages Ist das Ergebnis der Wahlen festzastdlen. Die Stimmzettel sind bis zum 15. September 1921 beim Vorstand jeder Ortsgruppe aufzubewahren, und zwar dl* gültigen Stimmzettel getrennt von den ungültigen. Der Wahlausschuß muß in der Lage sein, jederzeit auf Verlangen die Stimm• iettel an die Haup.wahlkommission oder an den Lcgitlmationsausschuß des Kongresses einznsenden. 2. Ueber das Ergebnis der Wahlen ist ein Protokoll nach folgendem Muster aufzunehmen: Wablprotokoll. Die Wahlen zum XII. Zionistenkongreß sind iu der Ortsgruppe.innerhalb der Watilzeit vom 31. 7. bis 7. 8. 1921 an folgenden Tagen . . . vorgenommen worden. Es entfielen auf Liste Nr. 1 ... . gültige Stimmen. Es entfielen an! Liste Nr. 2 . . . . gültige Stimmen. Die Zahl der ungültigen Stimmzettel betrug .... Die Unterzeichneten versichern, daß die Wahlen ordnungsmäßig nach den Vorschriften des Wahlreglemcnts vorgenommen worden sind, 4 Unterschriften. 3. Das Protokoll muß spätestens am 8. August 1921 an die Hauptwahlijommssion der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Sächsische Str. 8, abgesandt werden. Bekanntmachung über die Wahlen innerhalb der Z. V. f. D. Bei der Hauptwahlkommission sind nachstehende Wahlvorschläge ordnungsgemäß eingereicht worden: Liste Nr. 1. Binjan Haarez. Bewerber: 1. Dr. Max Kollenschcr, Rechtsanwalt, Berlin. 2. Dr. Alfred Klee, Rechtsanwalt, Berlin. 3. Dr. Walter Steinitz, Arzt, Breslau. 4. Hans Block, Rechtsanwalt, Hannover. 5. Dr. Emil Cohn, Rabbiner, Bonn a. Rh. 6. Dr. Galla nd, Rechtsanwalt, Breslau. 7. Prof. Carl Lewin, Arzt, Berlin. 8. Frau Hedwig Mayer-Lübke, Berlin. 9. Prof. Gotthold W ei 1, Dozent, Berlin, 10. Dr, Wunderlich, Rechtsanwalt, Oppeln. Ersatzbewerber: Ersatzbewerber für Nr. 1: Dr. A Klee, Berlin, 1, 2 ״ ״: Dr. W. Steinitz, Breslau. >, 3 ״ ״: R.-A. H. Block, Hannover. 4 ״ ״ ״: Rabb. E. Cohn, Bonn. 5 ,, ״ ״: Dr. Galland, Breslau, 6 ״ ״ ״: Prof. C. Lew in, Berlin. 7 ״ ״ ״: Frau Mayer-Lübke, Berlin. 8 ״ ״ ״: Prof. G. Weil, Berlin 9 ״ ״ ״: R.-A. Wunderlich, Oppeln. 10 ״ ״ ״: Dr. Gustav Witkowsky, Berlin, Westfälische Str. 35. Liste Nr. 2. Vereinigte Zionistische Gruppen. Bewerber: 1. Dr. Arthur Hantkc, Berlin. 2. Felix Rosenblüth, Berlin. 3. Martin B u b e r, Heppenheim. 4. Prof. Heinrich Löwe, Berlin. 5. Kurt Blum enfeld, Berlin, k S. Schocken jr., Zwickaa 7. Hugo Schachtel, Breslau. 8. Dr. Ernst Kalmus, Hamburg. 9. Siegfried Moses, Berlin. 1?' er Mo ses, Berlin. 11. Elias Straus, München. 12. Julius Rosenfeld, Karlsruhe. 13. Harry Epstein, Duisburg. \t‘ .¥ulc Landau, Danzig. 15. Moses Smoira, Gießen. 16. Julius Moses, Mannheim. 17. Josef Blumberg, Berlin. E rsatzbewerber: Ersatzbew. für Nr. 1: Egon Rosenberg, Berlin. » n!2 ו: Julius Berger, Berlia >1 11 n 3: Max Strauß, Berlin. » n n 4• Sammy Gronemann, Berlin. n!5 ו! ו: Geow Landauer, Ct^n. יי n »6: SaMi Hirsch, Halberstadt. n m n 7: Julius Moses, Mannheim. tt tf tt tt tt n tt tt Ersatzbew. für Nr. 8: Walter Weigert, Hamburg.!9 .. ״ ו: Moses Smoira, Gießen. 10: Mcinliold Nußbaum , Nürnbg. 11: Max Go Id reich, Beuel bei Bonn. 12: Dr. Alfred Landsberg, Wiesbaden. 13: Siegmar Ginsburg, Königsbg. 14: Gertrud Dresel, Stettin. 1, 15 ״ ״: Julius Moses, Mannheim. , 16 ״ ״: Josef Blumberg, Berlin. >, 17 ״ ״: Hermann Stahl, Tarnowitz- Berlin. Die Wahlen finden in der Zeit vom 31. Juli bis 7. August 1921 statt. (Wahlzeit.) Die Wahl ist geheim. Jeder Wähler muß persönlich im Wahllokal erscheinen und den Stimmzettel persönlich in die Wahlurne legen. Die Ausübung der Wahl durch briefliche Einsendung des Stimmzettels ist nur den Wählern gestattet, die in der Wahlzeit von ihrem Wohnort abwesend sind, oder deren Wohnort nicht im Bezirk einer Ortsgruppe liegt. Wähler dieser Art legen den Stimmzettel in einen verschlossenen Umschlag und senden diesen Umschlag in einem Brief (in einem zweiten, äußeren Umschlag) an das Büro der Zionistischen Vereint gung für Deutschland, Berlin W 15, Sächsische Str. S, ein. Im äußeren Briefumschlag ist beizu* fügen: 1. ein Begleitbrief, in dem mitzutellen ist, daß der verschlossene Umschlag den Stimmzettel für den 12. Zionistenkongreß enthält; 2. die Schekelquittung oder Mitgliedskarte. Die briefliche Wahl ist ungültig, wenn der Brief an die Zionistische Vereinigung nach dem 7. August 1921 zur Post aufgegebea ist. Auf dem Stimmzettel muß der Wähler die Ordnungsnummer und mindestens den Namen des an erster Stelle stehenden Bewerbers eines Wahl- Vorschlages vermerken. Die Veränderung einer Liste ist unzulässig. Stimmzettel, die dieser Be- Stimmung nicht entsprechen, sind ungültig. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied der Zionistischen Weltorganisation, das das 18. Lebensjahr vollendet hat. Angehörige des Sonderverbandeg Misrachi haben innerhalb der Z. V. f. D. kein Stimmrecht. Bei irrliimliclier Einsendi der Sitmmzetiel verreister Oriigruppenmttgtleder an die Ortsgruppen erbitten wir sofortige Weitersendung ohne Öffnung des Stimmzettelumscblag« an die Haupiwahlkommisslon der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Berlin W15, Sächsische Straße 8. Ein Wähler, der in der Wahlzeit vom 31. Juli bis 7. August 1921 verreist ist, oder der nicht im Ortsbezirk einer Zionistischen Ortsgruppe wohnt, fibt sein Stimmrecht folgendermaßen ans: I. Er schreibt einen Stimmzettel aus, der folgendermaßen aussehen kann: An die Hauptwahlkommission der Zionistisehen Vereinigung für Deutschland Berlin W 15 Sächsische Str. 8. Liste Nr. 1 Liste Nr. 2 Binjan Haarez oder Varelnlgts ZioDlstluki Gruppen Dr. Koltenschsr Or. HtnUt der aber auf keinen Fall mit dem eigenen Namen des Wählers unterschrieben sein darf. II. Diesen Stimmzettel legt er in einen Umschlag und verschließt denselben. III. Den verschlossenen Umschlag legt er in einen zweiten, äußeren Umschlag, der folgendermaßen adressiert werden muß: In den äußeren Umschlag legt er ferner die Schekelquittung oder Ortsgruppenmitgliedskarte und außerdem ein Schreiben folgenden Inhalts: Ort, Datum. An die Hauptwahlkommission der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Anliegender verschlossener Umschlag enthält meinen Stimmzettel für die Wahlen zum XII. Zionistenkongreß. Mein Wohnsitz ist.ich befinde mich zurzeit auf Reisen, (oder: ln.befindet sich keine Zionistische Ortsgruppe). Schekelquittung (bzw. Mitgliedskarte) füge ich bei. (Evtl. 10 M. füge ich bei.) Ich versichere, daß ich bereits 18 Jahre alt bin und mein Wahlrecht noch nicht anderweitig ausgeübt habe. Mit Zionsgruß (Unterschrift) Heimatsadresse l IV. Wer keine Schekelquittung oder einen anderen Ausweis zur Hand hat, oder wer noch nicht Schekel gezahlt hat, kann statt der Quittung oder des Ausweises zehn Mark beifügen. Die zehn Mark werden zurückgezahlt, falls nachträglich nachgewiesen werden kann, daß der Schekel bereits entrichtet war. V. Die Stimmzettel sind ungültig, falls der Brief an die Zionistische Vereinigung f. Deutschland vor dem 31. Juli oder nach dem 7. August 1921 zur Post aufgegeben worden ist. Die Hauptwahlkommission der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Die Wahlen des Misrachi im Verbände des Weltmisrachi finden innerhalb Deutschlands am 6. und '7. August 1921 statt. Nähere Ankündigungen in der ״Jüdischen Presse“. Inhaber von Misrachi-Schekolim nehmen tn dea Wahlen im Verbände der Zionistischen Vereinigung für Deutschland nicht teil. Berliner Kalender Büro ו Borliner Zlonlatiache Vereiilgang, Borün 01*, Seydelatral« | Telephon: Zentrum 8614/15 » Poataeheokkonto No. 12005 Berlin NW 7, Keaaeneorwaltong der B. Z. V. Sonnabend, den <>. August abends 9 Uhr Loge Agudas Achim, Gonnannstr. 29. Hapoel-Bazair: Zur Frage der jüdischen Legion. Referent Obawer Max S t raues. Eintritt für Nichtcluwerim l Mk. Mittwoch, den 10. Angaat abend• 6 (Jhr Grappa 01t Beiaammenaein im Sohweizer Oarton tarn Priedrichahain). abend« 9 Ohr Grappa Xordneat, Stnmmtiieh Charlottonhof. Adreaaea -VerSnätnagea 1 AUe Mitglieder der B. Z. V. werdet; geboten, ■»on jeder Vorne daran* ihrer Adreaae dem Büro soiurt Mitteilung zu machen. Turatafel dea dEdlaehea Tnrnieriisi Bar Koehba, Berlin 1. MännerabtoUnng: Dannentng 8-10 dar, Gr. Hamburger Str. 27. ä. » ״ 10—8 ״ Charlbg, 8yW«*r. 9-4. B. ״ Montag 6--10 - — 1. VrauenabtaUung: Donnoratng 6—10 2. ״ Montag 6—10 tt. » Mittwoch 6—10 1. Jogendabteilungi Mont, a.&on. 6—10 1• SahiUerubteilg.: Donner• tag 6—8 SehUlerabtlg.Oblbx.: 8—6 ״ 1. Idttdohecnbteilg. t 6—6 ״ 2. ״ Mittwoch MÄdchcnabt-Oblbgj Montag Koehteraobaft: Dienet ag 6—10 SporUbUUungt Schriftführer ad reis», H ana Koftler, Wiimara- . ״ dorf, Paiüaborsar 8t«, HZ Altar ■Herren * Bund: Behriltfübreredreeta i aliua Dow«, Tila- W ardanberg - Btraio 1* Angaetstr. «7—68. Acguauitr. 67—«H Cbarlbg, Sybalatr. iM. Ifflandittr. 10. WeiBenburger Str, 4a. Woiienburgor Str. 4 a. Charlbg, Sybclatr. 9-4. Angaatatr. tn—66, UUandatr, 10. Charlbg, Bybelatr. 94. Angnatstr. 67—61. 11

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.