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Jüdische Rundschau · 1921-08-02 · Heft 61 (2.8.1921) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 61 (2.8.1921)
Date
1921-08-02
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 438 JÜEDISCHJE RUNDSCHAU Nr. 6 t \ * ך־ך r t fr %! ■141 ןך. 1 j /**•< ן 4nJ» Verlautbarungen der Hauptwahlkommission der Z. V. f. D. Bekanntmachung über die Wahlen innerhalb der Z. V. f. D. Bei der Hauptwahlkommission sind nachstehende Wahlvorscliläge ordnungsgemäß eingereicht worden: Liste Nr. 1. Binjati fiaarcz. Bewerber: 1. Dr. Max Kollcnschcr, Rechtsanwalt, Berlin. 2. Dr. Alfred Klee, Rechtsanwalt, Berlin. 3. Dr. Walter Steinl tz, Arzt, Breslau. •I. Hans Block, Rechtsanwalt, Hannover. 5. Dr. Emil Cohn, Rabbiner, Bonn a. Rh. 6. Dr. Galla ud, Rechtsanwalt, Breslau. 7. Prof. Carl Lewin, Arzt, Berlin. S. Frau Hedwig Maycr-Lübkc, Berlin. 9. Prof, Gotthold Weil, Dozent, Berlin. 10. Dr. Wunderlich, Rechtsanwalt, Oppeln.’ E r sa t zbe we rbe r: Ersatzbewerber für Nr. 1: 1• »» n »» »» »fl»׳״ ” ” ” e’ n 11 11 ־• 11 n 11 5' 7• 11 n 11 '• " ” ” II II II It II 10: Dr. A. Klee , Berlin, Dr. W. S t e i n i t z, Breslau. R.-A. H. Block, Hannover. Rabb. E. Cohn, Bonn. Dr. Galland, Breslau. Prof. C. L e w i n, Berlin. F rau Mayer -Lübke, Berlin. Prof. G. Weil, Berlin. R.-A. Wunderlich, Oppeln. Dr. Gustav Witkowsky, Berlin, Westfälische Str. 35. Liste Nr. 2. Vereinigte Zionistische Gruppen. Bewerber: 1. Dr. Arthur Hantkc, Berlin. 2. Felix Rosenblütli, Berlin. 3. Martin Buber, Heppenheim. 4. Prof. Heinrich Löwe, Berlin. 5. Kurt ßlumcnfcld , Berlin. 6. S. Schocken jr., Zwickau. 7. Hugo Schachtel, Breslau. S. Dr. Ernst Kalmus, Hamburg. 9. Siegfried Moses, Berlin. 10. Walter Moses, Berlin. 11. Elias Straus, München. 12. Julius Rosenfeld, Karlsruhe. 13. Harry Epstein, Dni shu rg. 14. lsaac 1. nndan, Danzig. 15. Moses Smoira, Giclien, 16. Julius Moses, Mannheim. 17. Josef Blum b erg, Berlin. Ersatz bewerben Ersatzbew, für Nr. 1: Egon Rosenberg, üerlia 2 ״ ״ ״: Julius Berger, Berlin. 3״ ״ ״: Max Strauti, Berlin. 4 ״ ״ ״. Sanitny öroneman n, Berlin. ,, 5 ״ ״: Georg Landauer, CöLn, ,, 6 ״ ״: Salli H i r sch , Halberstadt. 7 ״ ״ ״: Julius M o s c h , Mannheim. 8 ״ ״ ״: Walter W e ige r 1, Hamburg. 0 ״ ״ ״: Moses Smoira, Gießen. 10 ״ ״ ״: Meinliokl Nußbaum, Niirnbg. 11״ ״ ״: Max G o l d r e i c h , Beuel bei Bonn. 12 ״ ״ ״: Dr. Alfred Landsberg, Wiesbaden. 13 ״ ״ ״: Siegmar Ginsburg, Königsbg. 14 ״ ״ ״: Gertrud Dresel, Stettin. 15 ״ ״ ״: Julius Moses, Mannheim. 16 ״ ״ ״: Josef B lum b e rg, Berlin. 17 ״ ״ ״: Hermann Stahl, Tarnawitz- Berlin. Die Wahlen linden in der Zeit vom 31. Juli bis 7. August 1021 statt. (Wahlzeit.) Die Wahl ist geheim. Jeder Wähler muß persönlich im Wahllokal erscheinen und den Stimmzettel persönlich in die Wahlurne legen. Die Ausübung der Wahl durch briefliche Ein- Sendung des Stimmzettels ist nur den Wählern gestattet, die in der Wahlzeit von ihrem Wohnort abwesend sind, oder deren Wohnort nicht im Bezirk einer Ortsgruppe liegt. Wähler dieser Art legen den Stimmzettel in einen verschlossenen Umschlag und senden diesen Umschlag in einem Brief (in einem zweiten, äußeren Umschlag) an das Büro der Zionistischen Vercinigung für Deutschland, Berlin W 15, Sächsische Str. 8, ein. Im äußeren Briefumschlag ist beizufügen: 1. ein Begleitbrief, in dem mitzuteilen ist, daß der verschlossene Umschlag den Stimmzettel für den 12. Zionistenkongreß enthält; 2. die Schekelquittung oder Mitgliedskarte. Die briefliche Wahl ist ungültig, wenn der Brief an die Zionistische Vereinigung nach dem 7. August 1921 zur l\>st aufgegeben ist. Auf dem Stimmzettel muß der Wähler die Ordnungsnummer und mindestens den Namen des an ׳'erster Stelle stehenden Bewerbers eines Wahl- Vorschlages vermerken. Die Veränderung einer Liste ist unzulässig. Stimmzettel, die dieser Be- Stimmung nicht entsprechen, sind ungültig. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied der Zionistischcn Weltorganisation, das das 18. Lebensjahr vollendet hat. Angehörige des Sonderverbandes Misrachi haben innerhalb der Z. V. f. D. kein Stimmrecht. An die Wahlausschüsse 1. An die Ortsgruppen der Zionistischen Vercinigung für Deutschland ist ein ausführliches Schreiben mit eingehenden Instruktionen über die Durch₪1rung der Wahlen zum Xil. ZianistenkongreÖ versandt worden. 2. Am Sehluil der Waiden, also am Schluß des letzten Wahltages ist das Ergebnis der Wahlen festzustellen. Die Stimmzettel sind bis zum 15. September 1921 beim Vorstand jeder Ortsgruppe aufzubewahren, und zwar die güliigen Stimmzettel getrennt von den ungültigen. Der Waldausschuß muß in der Lage sein, jederzeit auf Verlangen die Stimmzettel an die Hauptwahlkommission oder an den Lcgiümationsausschuß des •Kongresses einzusenden. 3. Lieber das Ergebnis der Wahlen ist da Protokoll nach folgendem Muster aufzunehmen: Wahlprotokoll. Die Wahlen zum XII. Zionistenkongreß sind in der Ortsgruppe.innerhalb der Wahlzeit vom 31. 7. bis 7. 8. 1921 an folgenden Tagen. vorgenommen worden. Es entfielen auf Liste Nr. 1.gültige Stimmen. Es entfielen auf Liste Nr. 2.gültige Stimmen. Die Zahl der ungültigen Stimmzettel betrug .... Ke Unterzeichneten versichern, daß die Wahlen ordnungsmäßig nach den Vorschriften des Waid reglements vorgenommen worden sind. 4 Unterschriften. , 4. Das Protokoll muß spätestens am 8, August 1921 an die Hauptwahlkommission der Zionistischen Verein!- gung für Deutschland, Berlin W 15, Sächsische Str. 8, abgesarvdt werden. Kongreßwahlen in Oberschlesien Die Exekutive hat genehmigt, daß Obcrschlesien mit Rücksicht auf die dort herrschenden, außergewöhmliehen Zustände für die Kongrcßwahlcn die Rechte eines selbständigen Verbandes und bezüglich der Ablieferung der Schekohm besondere Vergünstigungen genießt. In Oberschiesien finden demgemäß besondere Wahlen statt. Die obcrschiesiidien Zionisten nehmen daher an den allgemeinen Wahlen innerhalb der Zionistischen Vereinigung für Deutschland nicht teil. Ein Wähler, der in der Wahlzeit vom 31. Juli bis 7. August 1921 verreist ist, oder der nicht im Ortsbezirk einer Zionistischen Ortsgruppe wohnt, übt sein Stimmrecht folgendermaßen aus: I. Er schreibt einen Stimmzettel aus, der folgendermaßen aussehen kann: Liste Nr, 1 Liste Nr. 2 Binjan Haarez HsnlnlQts Zionistisch Gruppen Dr. KoIIettschof Dr. llanlki der aber auf keinen Fall mit dem eigenen Namen des Wählers unterschrieben sein darf. II. Diesen Stimmzettel legt er in einen Umschlag und verschließt denselben. III. Den verschlossenen Umschlag legt er in einen zweiten, äußeren Umschlag, der folgendermaßen adressiert werden muß: An die Hauptwahlkommission der Zionistisehen Vereinigung für Deutschland Be rl in W 15 Sächsische Str. 8. in den äußeren Umschlag legt er ferner die Schekelquittung oder Ortsgruppenmitgliedskarte und außerdem ein Schreiben folgenden Inhalts: Ort, Datum. An die Hauptwahlkommission der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Anliegender verschlossener Umschlag enthält meineit Stimmzettel für die Wahlen zum Xll. Zionistenkongreß. Mein Wohnsitz ist.Ich befinde mich zurzeit auf Reisen, (oder: In.befindet sich keine Zionistische Ortsgruppe). Schekelquittung (bzw. Mitgliedskarte) W ich bei. (EvtL 10 M. füge ich bei.) Ich versichere, daß ich bereits 18 Jahre alt bin und mein Wahlrecht noch nicht anderweitig ausgeübt habe. Mit Zionsgruß (Unterschrift) Heimatsadresse I IV. Wer keine Schekelquittung oder einen anderen Ausweis zur Hand hat, oder wer noch nicht Schekel gezahlt hat, kann statt der Quittung oder des Ausweises zehn Mark beifügen. Die zehn Mark werden zurück, gezahlt, falls nachträglich nachgewiesen wer.' i den kann, daß der Schckcl bereits entrichtet ’ war. V. Die Stimmzettel sind ungültig, falls der Brief an die Zionistische Vereinigung f. Deutschland vor dem 31. Juli oder nach dem 7. August 1921 zur Post aufgegeben worden ist Die Hauptwahlkommission der Zionistischen ' < Vereinigung für Deutschland. I Die Wahlen des Misrachi \ im Verbände des Wcltmisrachi j *inden innerhalb Deutschlands am 6. und 7. Aut gust 1921 statt. Nähere Ankündigungen in der | ״Jüdischen Presse“. j Inhaber von Misrachi-Schekoiim nehmen an den Wahlen im Verbände der Zionistischen Vereinigung für Deutschland nicht teil. Bekanntmachung über die Wahlen in Groß-Berlin j Auf Grund der von der Exekutive der Zionistischen ' Organisation und vom Landesvorstand der Zionistischen Vereinigung für Deutschland erlassenen Wahlordnungen machen wir über die Durchführung der Wahle» innerhalb des Berliner Stimmbezirks folgendes be kannt: 1. Groß-Berlin bildet einen Stimmbezirk. Der Haupt- Vorstand der B, Z. V. gilt als Wahlausschuß für diesen Stimmbezirk. 2. Die Wahlen finden in der Zeit vom 31. Juli bii 7. August in verschiedenen Stadigcgtnden (siehe unten) statt. Jede Wahlhandlung wird von einem von dem Haupt• Vorstand der B. 2. V. ernannten Wahlvorstand geleitet, 3. Die Wald ist geheim, jeder Wühler muß perxünlieh im Wahllokal erscheinen. Er übergibt dem Wahl- Vorstand seine Schekelquittung, die er abgcstempclt wieder zurückempfängt. Er erhält darauf vom Wahl• Vorstand einen Stimmzettel, den er persönlich in die t Urne legt. ' Auf dem Stimmzettel ist die Nummer des Wa 111 vor- Schlages sowie mindestens der Name des an erster Stelle stehenden Bewerbers zu vermerken. Wähler, die den Schekel entrichtet haben, jedoch ‘ nicht mehr »m Besitze einer Schekelquittung suul. müssen sich über ihre Person ausweisen, und erhalten, falls sich ihre Schekclznhlung aus der Wählerliste erweist, die Wahlberechtigung. 4. Gesinnungsgenossen, die nicht im Besitze einer Schekelquittung sind und sieh itn Zweitel über ihr Wahl• recht befinden, können im Büro der B. Z. V., Seyddstr. 3, in der Zeit von 9 bis 4 Uhr Auskunft erhalten, ob sie in der Wählerliste stehen. 5. Alle Schekalim, die bis zum 7. August gezahlt sind, berechtigen zur Ausübung der Wahl. Der Sdiekel kann an den Wahlvorstand entrichtet werden. 6. Schekelzahler, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, besitzen keine Wahlberechtigung. Der Wahlvorstand ist berechtigt, in Zweifclsfälicn einen Ausweis über ihr Alter zu verlangen. 7. Die Wahl findet in folgenden lokalen ■ und zu folgenden Zeiten statt: Mittwoch, den 3 Aagud, nachmittags 4 bi* 6 Uhr, Scydcl• ( straßc 3; abends 8 bis ' 12 ג Uhr, in den Unions-! Sälen. Oreifswaldcrstr. 222, Versammlung der Gruppe Ost ן Donnerstag, den 4. August. 10 Uhr vorm, bis 3 Uhr nachm. * und 7 bis 9 Uhr abends, im Zionistischen Zcnfralbüro,! Sächsische Str. 8 (Archiv) 1 Tr. Freitag, den 5. August, mittags */, 1 bis 1/,4 Uhr, im Büro , des ״Binjan Ifaarez“, ßayreutherstr. 36. nach mittags von 5 bis ya8 Uhr bei Hern! San.-Rat Dr. Latersteift, , Ksiserallcc 114. j Sonnabend, den 6. August, abends 9 Uhr, Loge Agudad J Achim, Gormannstr. 29. j Sonntag, den 7. August, 10 bis 1 Uhr mittag!, MonbijoupL 1, j ira Misrachl-Büro; Es steht jedem Wähler frei, wann und wo er du Wahlrecht ausüben will. ■ 8. Persönliche Walllaufforderungen ergehen nicht. Der Hauptvorstand der Berliner Zionistischen Vereinigung. gez. Dr. Egon Rosenberg. B! D $ i \

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