Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 59 (26.7.1921)
- Date
- 1921-07-26
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 423 r. 59 ise von *Oanzcn züchten e Pläne tlichung p 2 \ 6 erzls angen, e. Die natiors wie Jracht, }Reihe;te für eif geles jülassen, ft, den (gaben füsten. fcrneut brten, nscrer eidien s Zeiästina Auflelfen, 1 der Größe iserer einen pende euch che“, re hat ledcm erheb- ז Ziotrotz t und Ischen I ver- 1 der und :r im i k a , o r i - itung eine h i n Symmbild illens ׳eiten ■n, da efern!eichdes la n - n ihr 8 der 1 ihre naler die . und , ist egen arakgamistea Voronür ches ende tächmit her,, fienizair cmn- Uhr, Die (wer (,wer ösef isen aum den 1:1 ייין Nr. 59 Bekanntmachung der Berliner Zionistischen Vereinigung über die Wahlen zum 12. Kongreß innerhalb des Berliner Stimmbezirks. Auf Grund der von der Exekutive der Zionistischen Organisation und vom Landesvwstand der Zionistischen Vereinigung für Deutschland erlassenen Wahlordnungen machen wir über die Durchführung der Wahlen innerhalb des Berliner Stimmbezirks folgendes be- Raunt: 1. Groß-Berlin bildet einen Stimmbezirk. Der Haupt- Vorstand der B. Z. V. gilt als Wahlausschuß für diesen Stimmbezirk. 2. Die Wahlen finden in der Zeit vom 31. Juli bis 7. August in verschiedenen Stadtgegenden (si-ehe unten) statt. Jede Wahlhandlung wird von einem von dem Haupt- Vorstand der B. Z. V. ernannten Wahlvorstand geleitet. 3. Die Wahl ist geheim, jeder Wähler muß persönlieh im Wahllokal erscheinen. Er übergibt dem Walil- Vorstand seine Schekeiquittung, die er abgestempelt wieder zurückcmpfängt. Er erhält darauf vom Wahl- Vorstand einen Stimmzettel, den er persönlich in die Urne legt. Auf dem Stimmzettel ist die Nummer des Wahl vor- Schlages sowie mindestens der Name des an erster Stelle stehenden Bewerbers zu vermerken. Wähler, die den Schekel entrichtet haben, jedoch nicht mehr im Besitze einer Schekelquittun״ sind, müssen sieh über ihre Person ausweisen, und erhalten, falls sich ihre Schekelzahlung aus der Wählerliste erweist, die Wahlberechtigung. 4. Gesinnungsgenossen, die nicht im Besitze einer Schekeiquittung sind und sich im Zweifel über ihr Wahlrecht befinden, können im Büro der B. Z, V,, Seydelstr. 3, in der Zeit von 9 bis 4 Uhr Auskunft erhalten, ob sie in der Wählerliste stehen. 5. Alle Schckalim, die bis zum 7. August gezahlt sind, berechtigen zur Ausübung der Wahl. Der Schekel kann an den Wahlvorstaod entrichtet werden. 6. Schckcizahler, die das IS. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, besitzen keine Wahlberechtigung. Der Wahlvorstand ist berechtigt, in Zweifelsfällen einen Ausweis über ihr Alter zu verlangen. 7. Die Wahl findet in folgenden Lokalen und za folgenden Zelten stutt: Sonntag, den 31. Juli,!0 bis I Uhr mittags, im Büro der B. Z. V., Seydelstr. 3. Wontag, den 1. August, 8 bis 7,12 Uhr abends, Wahlveisammlang der B. Z. V. Im Tiergartenhof, Bahnhof Tiergarten (siehe auch Inserat in der heutigen Nummer). Dienstag, den 2. August, 8 bis 10 Uhr abends, im Kartell Jüdischer Verbindungen, Kurfiirstcnstr. 150, 1 Tr. Mittwoch, den 3. August, nachmittags 4 bis 6 Uhr, Scydcl- Straße 3; abends 8 bis */912 Uhr, in den Uniong- Sälen, Greifswaiderstr. 222, Versammlung der Gruppe Ost. Donnerstag, den 4. August, 10 Uhr vorm, bis 3 Uhr nachm, und 7 bis 9 Uhr abends, im Zionistischen Zentralb&ro, Sächsische Str. 8 (Archiv) 1 Tr. Berliner Kalender Büro! Berliner Zlonlatlaok* Vereinigung, Berlin 018, SoydeUtrele B Tolephon 1 Zentrum B8U/16 FoateeheoMtonto Ho. 1900« Berlin NW 7, Ktaaenverwaltung der B. Z. V. Donnern»*, den 28. .Toll »band• 9 ühr «rnppe Cherlotteabug and Weit Qeeoll. Bebemineneeia in Jormy’a Koudit. n. Cafü, Monunannair. 89 abond» 8 Uhr Horzl-Oedonkfolar der Berliner Zioaistisobon Vereinigung im M0Utor1»»״dt Köthensr Straße M Eintritt 2.- M. Sonnabend, den liö. .1u U abend• 8übr HajioM-llazitr (Agudad Achim, Eoienthaler Straße&6) 1. Hond-Gedonkrede, (Chowor Lowit). 2. Kongrvßlragen. I. Abond* (Chawer Welt• oh). Bio Sitzang (loa Aktionskomitees und der Kongress. Gusto wülkommou! Eintritt I.— M Öonutag, den Bl. Juli . (i rappe Nordwett Aubflug nach Strausberg Abfahrt 1,67 Uhr« Fembahsstaig Zoo. Montag, d״n 1. Augatt abends 8 Uhr Wild 1er8«mmi0D| der B. Z.V. im großen Saale des Tiorgartonhofes, am Stadtbahnhof Tiorgarten. Näheres wird noch bekannt gogobon. abends 8 Ubr IUaptverssnimiuag der Berliner ZlonUtUchta Vereinigung. Ta;010rdnuug: Bio Wahlon zum Karlsbader Kongreß. Es ׳•piirlit. nach der Liste jo ein Redner. Anschließend freie DiKiunudoo. Zum Schluß Abgabe dor Stimmzettel« Mittwoch, den 8■ August abends 8 Uhr Gruppe Out, Uniocsfestsäle, Oroifswalder Str. 222. Der Karlsbader Kongress• Beloro nt: Herr II.-A• RosenblÜth. Anschließend Diskussion und Abgabo der Stimmzettel. Freitag, den 5. August, 5 bis 7a8 Uhr, bei Herrn San.-Rat Dr. Laserstcir, Kaiserallee 114. Sonnabend, den 6. August, abends 9 Uhr, Loge Agudad Achim, Rosenthaler Str. 56. Sonntag, den 7. August, 10 bis I Ubr mittags, Monbijoapl. 1, im Mlsrachl-Biiro. Es steht Jedem Wähler frei, wann and «0 er das Wahlrecht ausüben will. 8. Persönliche Wahlaufforderungen ergehen nicht Der Hauptvorstajid der Berliner Zionistischen Vereinigung, gez. Dr. Egon Rosenberg. 1. An die Ortsgruppen der Zionistischen Vercinigung für Deuisfiilaiid ist ein ausführliches Schreiben mit eingehenden Instruktionen über die Durchführung der Wahlen zum XU. Zionistenkongreil versandt worden. 2. Am Sch lull der Wahlen, also am Schluß des letzten Wahltages ist das Ergebnis der Wahlen festzustellen. Die Stimmzettel sind bis zum 15. September 1921 beim Vorstand jeder Ortsgruppe aufzubewahren und zwar die gültigen Stimmzettel getrennt von den ungültigen. Der Wahlausschuß muß in der Lage sein, jederzeit auf Verlangen die Stimmzettel an die Haupt- Wahlkommission oder an den Legitimationsausschuß des Kongresses einz»senden. 3. Ucbcr das Ergebnis der Wahlen ist ein Protokoll nach folgendem Muster aufzunehmen: Wahlprotokoll. Hie Wahlen zum XII, Zionistenkongreß sind in der Ortsgruppe.innerhalb der Wahizeit vom 31. 7. bis 7. 8. 1921 an folgenden Tagen. vorgenommen worden. Es entfielen auf Liste Nr. 1.gültige Stimmen. Es entfielen auf Liste Nr, 2.gültige Stimmen. Die Zahl der ungültigen Stimmzettel betrug .... Die Uirer/eichneten versichern, daß die Wahlen ordaungsmäl’ig nach den Vorschriften des Wahlreglements vorgenommen worden sind. 4, Das Protokoll muß spätestens am 8. August 1921 an die Hauphvahlkommissian der Zionistischen Vercinigung für Deutschland, Berlin W 15, Sächsische Str. 8, abgesandt werden. Mitteilung des Büros des Zionistenkongresses Der XII. Zionistenkongreß beginnt ln Karlsbad am 1. September (28. Ab). 1. Visa. Die tschechoslowakische Regierung hat mit Erlaß vom 12. Juli, Nr, 10035 Pres. os. 21, den Besuchern des 12, Zionistenkongresses eine 50 prozentige Ermäßigung der Visagebühren gewährt. Die Ermäßigung wird erteilt auf Grund einer Legitimation des zionistisehen Zentralkomitees des beireifenden Landes, die in der Landessprache abgefaßt sein soll und folgenden Wortlaut haben muß: ״Auf Grund des Erlasses des tschechoslowakischen Ministeriums des Addieren Nr. 10 035 Pres. os. 21 vom 12. Juli betreffend Visagcbührenermäßigung für Besucher des 12. zionistischen Kongresses in Karlsbad bestätigen wir hiermit, daß Herr. aus .mit ..... Familienmitgliedern (Frau, Sohn, Tochter usw.) zwecks Teilnahme am zionistischen Kongreh nach Karlsbad fährt. Datum.Unterschritt Stempel Adresse des Zentralkomitees.“ Tür geschlossene Gruppe::, die anläßlich des Kongresses nach Karlsbad kommen, wie Turner, Schauspieler, Musiker, Studenten, Sportvereine usw. bemühen wir uns, S a m m c 1 v i s a zu erwirken. Wir betonen nochmals, daß die tschechoslowakische Regierung zugesagt hat, jedem 1 cilnchmer am Kongresse, der sich durch die Legitimation eines zionistischen Landesverbandes als solcher ausweist, das Einreisevisum zu erteilen. 2. Fahrpreisermäßigung. Jeder Besucher des Kongresses hat das Recht, von der tschechoslowakischen Grenze an eine 331 "<׳ige Ermäßigung des normalen Fahrpreises auf den Eisenbahnen zu beanspruchen. Er muß also seine Fahrkarte für die tschechoslowakischen Bahnen erst an der tsrhech»• slowakischen Grenze lösen. Die Legitimationen, die zu dieser Begünstigung berechtigen, lassen wir drucken und werden sie den Landesverbänden zur Aushändigung an die Kongreßteilnehmer zügelten lassen. Jeder Jlcsuchcr des Kongresses sollte also im Besitze von zwei Legitimationsschreiben sein: 1. eines für das tschechoslowakische Konsulat, 2. eines für die tschechoslowakischen Bahnen. ,V Am 19. Juli wurde unaor *weiter Sohu Wfttaal^ goboron. i Heinrich Margulio• und Frau rtanny, *eb. Auorbeoh, | Zur»״i! ZoUh'ndorf-Wost, LussiEK״tr. 23. J Für *in größeres hebr. Gymnasium in Litna^n wordon Rosnckt: f f״r kobr. Fächer in den höheren 1. will Lv*U vi Klssaon (Akademiker bovorsugi), 2. für Deutsch, Englisch, Lateinisch (nur Akademiker) und 3. für Zeichnen nnd Turnen. Hebräische Kenntnisse für 2. und 8. erwünscht Offerten unter A. S36 an den Verlag A. Loowentb&l, lJerlin NW 7, Porothoonstrtiöe 85• f Bernhard Zimmert Lucia Zimmer geb. (!rau. Vermählte, שטעטטין J יום יד, תמוז הרפ״ א V — Die gliickliehe Ge- ' btirt eines kräftigen Jungen zeigen hocherfreut an Guiiav Michaeli! und Frau Mall, geb. Klatzko. Schwedt a. O., 13. Juli 1921. für unsere Administration eine ein« gearbeitete Kraft zur Führung der Abonnentenkartothek und Erledigung der Korrespondenz. Bewerberinnen aus der Zeftungsbranchc bevorzugt. Angebote mit Zeugnisabschriften sind zu richten an die Exped. der Jüdischen Rundschau, Berlin W15, Sächsische Str.8. Eins hebr. 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