Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 58 (22.7.1921)
- Date
- 1921-07-22
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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UMHlWMIft•: ׳ I f . (erlern;esc lerdes ritfr d1־s lick Jen US- «11 ten Sic muierlen «1. di- Ird 1«• 3etet Jid ,en die in midr I ier tre Kir en- 1er ein ms ist, li it. laft rztgcr in •z.“ ׳ten 4 '} \ den *ein der lais itc. 1en!er- ICH en. sns sie iten laß auf ihr woten ten ier dims tur die on tie 1d- ,dirtc em ufmf. e a“. Jen u;n .eein phe dirlers ch itet hedie Irk-!isc mit :ht »eit tm- •i י¬ " Nr. 58 _JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 415 zweifellos fest, daß es unter den Führern nicht wenige Juden gibt. Die jüdische Masse jedoch und selbst die jüdischen Arbeiter sind entschiedene Gegner des Komiminisinus. Jeder Jude ist sich iin klaren darüber, daß der Sturz der Kommune von den furchtbarsten Folgen ii!r das Judcntmn begleitet wäre, da bisher überall, wo weiße Truppen die Räteherrschaft stürzten, blutige IV>- grome verübt wurden. Dieser Umstand erschwert ungemein die einheitliche politische Stellungnahme der Juden, obgleich cs jederman offenkundig ist, daß die Juden es sind, die das ehebaklige Ende des Kommunisnuis herbeisehnen. Ain bezeichnendsten hierfür ist zmu Beispiel die Tatsache, daß das letzte Attentat gegen 1. enin von einer jüdischen Studentin verübt wurde. Noch ein interessantes Dokument: Der greise Oberrabbiner von Moskau, Masch, richtete vor kurzem •ein Memorandum au Trotz k i, in weichem er ihn darauf aufmerksam machte, daß der Kommunismus nur durch Opferung von Millionen Juden verwirklicht werden kann, und ihn bat, doch Rücksicht zu nehmen und Erbarmen mit seinem Volke zu haben. Die Autwort des Juden Trotzki lautete; ״Selbst wenn der Kommunismus, das heißt die Befreiung der Menschheit, nur mit der Aufopferung des gesamten jüdischen Volkes verwirklicht werden konnte, so müßte er auch dam! in die Tat umgesetzt werden, denn das wäre die schönste Mission, die ein Volk überhaupt erfüllen kann.“ Die jüdischen Massen jedoch (lenken ganz anders über ihre Zukunft mul ihre Mission. (Jeber die antijQdische Boykottbewegung in Lettland Herr Professor Ballod, dem unsere No;iz über ״Die antijüiisclie Boykottbcwcgung in Lett-!and" von Herrn Trictsch übermittelt wurde, so 11det uns diese Antwort. Wir möchten dazu hemerken, daß Professor Bal’ods Interesse an der jüdischen Frage und speziell an Palästina so lebhaft ist wie je. Im letzten Jahre hat er m Riga wiederholt m jüdischen Versamml.tilgen ge* sprechen, Auch für die neueste Entwicklung in Palästina zeigt er großes Interesse und bedauert es sehr, daß die allgemeine Zustimmung, die seine Arbeit über die Kolonisationsmüglichkeiten in Pa- Lästina gefunden hat, nicht zu einer praktischen Arbeit in dieser Richtung führte. In einer Zuschrift unter diesem Titel wird be- Jutiptct, ich hätte mich an einer ״heftigen Kampagne", die in der lettischen Presse gegen die Juden geführt wurde, beteiligt. Als Beweis dafür wird aber mtr angeführt, daß iclt in einem Artikel, der sicli mit der jetzt in die Wege geleiteten Gründung einer Emissionsbank beschäftigt, davor gewarnt hätte, den ״Minderheilen׳‘ zu großen Einfluß in dieser Emissionsbank zu gewähren. In der Tat habe ich nur für untunlich erklärt, daß nach dem Regicrungsprojckt der Staat aus Mitteln der Steuerzahler die Hälfte des Aktienkapitals hergibt, dabei aber nur zwei von sieben Bankdirektoren zu ernennen sich Vorbehalt, fünf dagegen von ausläudisehen Aktionären und solchen der Minoritäten, da es lettische Aktionäre nicht geben dürfte, wählen lassen will. Ich hatte darauf hingewiesen, daß bei der Deutschen Reichs bank, trotzdem sie als privates Aktiennmernehmen ins Leben gerufen ist, der Staat allein den Präsidenten ernennt und daß kein Staat bisher sicli des maßgebenden Einflusses auf die Emissionsbanken begeben hat. Der Berichterstatter hätte, wenn er die lettische Presse genauer verfolgt hätte, fcststeFen können, daß ich wiederholt ausdrücklich die Hetze gegen die Juden für unberechtigt erklärt habe; ich habe nur die Regierungspoütik des -- jetzt gefallenen —■ Kabinetts Ulmanis bekämpft, das dem Schieber- und Spekul.mtentmn einen' zu großen Einfluß ei,!geräumt liatlc. Die Mitteilung von der Entstehung des Antiscmithuius in der lettischen bürgerlichen Presse ist zutreffend. Es sind daran die unglücklichen Verhältnissc Lettlands schuld. Vor dem Kriege bestand ein durchaus freundliches Verhältnis der Letten zu den Juden. Wiederliolt sind aus Lettland jüdische Allgeordnete mit lettischer Hilfe in die russische Rcichsduina gewählt worden. Vor dem Kriege war in den Stadien Lettiauds ausreichende Erwerbsgelcgenheil für Letten und Juden. Heute liegen die Dinge anders. Lettland hat im. Kriege außerordentlich gelitten; die bestellte Ackerfläche ist auf 70 Prozent ztiriickgcgangcn, die städtische Industric ist fast völlig vernichtet Die Regierung tut nichts für die Wiederbelebung der Industrie, der herrsehende ״Bauernbund‘‘ ist direkt industriefeindlich, weil er rat ihr eine Stärkung des Sozialismus fürchtet. Nun strömen aber Flüehtlingsmasscn von Sowjet- R u ß 1 a 11 d zurück nach Lettland. Ein großer Teil von ihnen bleibt in den Städten sitzen . . ״ da es industrielle Fh werhsgelcgenheit nicht gibt, wirft sich alles auf Hantle! und Staatsdienst. Der Staatsdienst ist überfüllt; itu Flandel ziehen die Letten den Juden gegenüber als die weniger dazu Geschickten den kürzeren . , . Und da. es dem weitaus überwiegenden Teil der lettischen bürgerlichen Presse nicht paßte, von der Regierung euergischcrc Maßnahmen zur Wiederbelebung der lettläudisehen yolkswirtschaft zu fordern, verfiel man auf den Antisemitismus als die bequemste Ablenkung der allgemeinen Unzufriedenheit . . , Würde für Wied«•- belebung der Industrie gesorgt werden, 90 würden sich die Gegensätze bald abmildem, Berlin-Lichterfeide, den 9, Juli 1921. Dr. C. Ballod. 6re!-Israel Die Lüge der Arbeit In Palästina Die Ereignisse des Mai haben natürlich eine starke Rückwirkung auf die Lage des palästinensischen Arbcitsniarktcs gehabt. Einige kleinere Fabriken und Werk- Stätten von Juden, die sich im arabischen Viertel von Jaffa befanden (Gerbereien, kleine Gießereien), sind eingestellt worden. Hundert Mann, die in Jaffa bei Bauarbeiten der Regierung Beschäftigung finden sollten, wurden arbeitslos, da die Regierung jetzt nicht baut. Unter den Metallarbeitern, Tischlern, Schneidern und Schustern herrscht Mangel an Arbeit. Nur die Bäcker in Jaffa haben Arbeit genug, da die• arabischen Arbeiter, die bis Peßaeh in den jüdischen Bäckereien arbeiteten, ihre Arbeitsplätze verlassen haben. Der Stadtrat von Tcl-Avviw hat, tun dem Mangel an Arbeit abzuhelfen, MllliilNiilliiiiiiM^ Donnerstag, 28. «lull, abends 8 Uhr Meistersaal, Kütkener Str. 38 (Am Potsdamer Platz) der Berliner Zionistischen Vereinigung Redner: Lazarus Barth Eintritt 3 Mark• lllllillllillUIIIIIM beschlossen, eine Straße von der Allcnbygassc zur Fabrik ״Silikat" anzukgen, welche Anlage 120 Arbeitern Bcschäftigung gibt. In Jerusalem wird dieser Tage eine Eisfabrik in Betrieb gelten, welche von einem tsebedtoslowakischen und einem einheimischen Fabrikanten gemeinsani gegründet wurde und mehrere Arbeiter beschuftigen wir,!. In Jerusalem weilen zurzeit Delegierte einer sehr großen und gut finanzierten Gruppe von Lodzer Fabrikanten, welche in Palästina auf einer Fläche von 30 0110 Dunam Manufaktur-Fabriken und Arbeiterhäuscr errichten wollen. Herbert Samuel hat die Delegierten empfangen u!1׳.l ihnen zugesagt, daß die Regieriing ihnen den Boden zu günstigen Bedingungen und /׳alituugsuiodaiitäten abgeben wird. Sollte dieses Projekt verwirklicht werden, 90 würde cs vielen Eiuwanderem Arbeit geben, Dje Bautätigkeit geht nur in sehr langsamem Tempo vorwärts. Von allen Seiten erlicht sich die Frage, ob die Zionistische Organisation Mittel und Wege finden wird, um noch im Sommer, vor Eintritt der Regenzeit, Bauten in größerem Stile durchzuführen und so der furchtbaren Wohnungsnot abzuhelfen. Mit einem Kredit von einer halben Million Pfund führt der ״llapoel- Hazai'r“ aus könnten 2000 Häuscr gebaut, 6000 Mann durch vier Monate beschäftigt werden. Wenn uns die Sitzung des Großen Actions-Comites in Prag nicht diese Möglichkeit verschaffen wird, dann wäre es besser, sie fände nicht statt . . . Auch die Wochenschrift des Misraehi, ״Hato:", bringt zwei Leitartikel zur Dringlichkeit des Hänscrbaties. Ohne Häuserbau׳ keine weitere Einwanderung! Palästina braucht sofort, noch vor weiterer Einwanderung, 2500 neue Wohnungen: 1000 in Jaffa, 600 in Jerusalem,!00 in Haifa, 500 in den Kolonien. Dies isi das Minimum. Diese Wohnungen müssen von Gürien umgeben, sein. Die letzten Ereignisse, der Boyl.ott in Jaffa, haben gezeigt, daß wir in Palästina ausgehungert werden können, wenn wir tortfahren, von den Arabern abhängig zu sein. Die Kosten der 25Ü0 Wohnungen — führt ״Hator“ aus - werden drei Viertel Millionen betragen. Das Gahith mu ßdie halbe Million gegen gute Verzinsung borgen. Die Juden Palästinas werden hiervon eine Viertel Million tragen. So sind — in den Zeiten der Chaltikah! die großen jüdischen Viertel in Jerusalem, so ist Tcl-Awiw erbaut worden. Die Wohnungsnot ist — zumal jetzt, wo die Juden die gemischten Viertel der Städte aus Furcht vor Uebcrfällen verlassen haben und Hunderte von Familien in Zelten wohnen — derart groß, daß eine gute Verzinsung der Anleihe gesichert ist. Die Not ist derart groß und die zur Verfügung stehende Zeit derart knapp, daß selbst wenn wir nur die Hälfte des dringendsten Bedarfs befriedigen und 1200 Wohntingcn bauen wollen, zehn Wohnungen täglich gebaut werden müßten. Wird die Prager Beratung diesem ökonomischen Programm ihre Fiauptaufmcrksamkeit zuwenden oder wird sie, wie es nun schon seit vier Jahren geschieht, sielt nur mit politischen Fragen befassen? Das ist die ■Frage, die der )vilüsfine-usische Jischub stellt. Jeder fühlt hier, daß die rein po'itisciieu Bemühungen in eine Sackgasse geraten sind, aus der wir herauskammen können, wenn wir die ökonomischen Fragen, die Fragen des realen Aufbaues, in die erste Reihe rücken werden. in wenigen Wochen werden die Chausscearbeitcn — die ״Kwiseliim“ — beendet sein und es erhebt sich die bittere Frage: Welche Arbeit haben wir für die 2000 bis 3000 Menschen, die dort frei werden? Und solange diese Arbeiter und die 1500 auf dem Wege befindlichen Chaluzim (auf die Palästina mit Spannung wartet) nicht beschäftigt sind, wird die Regierung die Einwanderung nicht freigeben. Die Frage der Arbeitsbeschaffung Ist gegenwärtig, auch politisch angcselicm die dringendste Frage des Aufbaues Palästinas. (J. C. B.) Professor Warhurg übcrsiedelt nach Palästina Prag, 14. Juli. (J.C. B.) Einem Beschlüsse des Großen Actions-Comites folgend, übersiedelt Professor Dr. War bürg nach Palästina, wo er die Leitung der Versuchsstation übernehmen wird. Werkzeuge für Palästina New York, 11. Juli. (J.C. B.) Am 16. Juli geht nach Jaffa ein Transport von Maschinen und Werkzeugen für die vereinigten jüdischen Arbeiterorganisattonen Palästinas ab. Die Kosten dieses Transportes, der einen Wert von 100 000 Dollar darstellt, wurden zur Hälfte von dem New Yorker Palästina-Werkz eug - Kom it ee, zur Hälfte von verschiedenen Provinzkomitees aufgebracht Mit demselben Schiffe begeben sich einige Ingenieure und Techniker von der zionistischen Ingenieur-Gesellschaft nach Palästina. Erdbeben in Jerusalem ״Haarez“ vom 27. Juni bringt die Nachricht, daß am 26. Juni um 11,50 Uhr vormittags in Jerusalem ein leichtes Erdbeben zu spüren war, das fünf Minuten dauerte. ״Doar Hojom“ verboten Die Zensur hat die hebräische Zeitung ״Doar Hajom“ am 1. Juli für einen Tag verboten Sprecbsaal (Ohne Verantwortung der Redaktion.) Hugo Schachteis Protest in Nr. 56 werden wir alle zu stimmen, wenn wir auch die widrigen Umstände, die die von ihm beklagten!Unzuträglichkeiten bei dem diesjährigen Kongreß herbeiführen, strafmildernd in Betracht ziehen wollen. Wie die Bemerkungen der ״Jüd. Rundschau“ zu dem Protest zeigen, ist auf eine Acndcrung dieser Verhältnisse jedoch leider kaum noch zu hoffen, und wir werden uns daher, wenn auch unter Protest, damit abfinden müssen. Aber ich möchte einen Verschlag machen, dessen Ausführung für die große Zahl von Kongreßbesuchern, die einen Tribüncnplatz nicht erhalten oder nicht bezahlen können, viel Versöhnendes haben würde. So wichtig die eigentlichen Kongreß-Verhandlungen für die Delegierten sind, und so wichtig ihre genaue Kenntnis für jeden Zionisten ist, so sind sic für die große Zahl der Kongreßgäste vielleicht doch nicht das Wichtigste bei dem Kongreß. Für diese ist vielmehr das Zusammensein mit den Zionisten anderer Länder und anderer Gruppen, die Aussprache, die Anknüpfung neuer persönlicher und sachlicher Beziehungen usw. von größter Bedeutung; und vor allem das ganze ״Nebenher“ des Kongresses, die Diskussionen und Besprechungen in den ״Couloirs“, die Ausstellungen, etwaige Veranstaltungcn und Demonstrationen, all diese Eindrücke sind so wichtig und unter Umständen so bestimmend für die weitere Entwicklung, besonders von jungen Zionisten, daß hierauf bei der Vorbereitung dieses Kongresses ganz besonders Rücksicht genommen werden muß. Mein Vorschlag geht nun dahin, daß nur der Eintritt in den eigentlichen Sitzungssaal von dem Besitz der Eintrittskarte abhängig gemaciit wird, daß aber das Kongreßgebäude im übrigen allen Besuchern offen steht, und daß dort Gelegenheit ist, nicht nur Ausstellungen (Palästina-Ausstellung, N.-F.-Ausstelltmg, Schul-Ausstellung usw.) zu besichtigen, sondern auch an Hand dieser Ausstellungen gut informierende Vorträge von Fachleuten der einzelnen Gebiete (z. B. Landwirtschaft, Arbeiter, Immigration, Hygiene, Unterricht, Häuserbau, um nur einige zu nennen) zu hören. Diese Vorträge sollten während der ganzen Dauer des Kongresses, neben den Verhandlungen, stattfinden. Abends könnten dann in Versammlungen der Landsmannschaften oder Föderationen über die Kongreßverhandlungen des betr. Tages Berichte gegeben werden, mit Diskussionen über die vcrluudelten Gegenstände, woran ich mir mehr Nutzen verspreche, als von der früher üblichen täglichen Berichterstattung durch eine ״Kongreß-Welt“. So würde der Kongreß für alle Teilnehmer eine große Bereichening sein, er würde davor bewahrt bleiben, eine parlamentarisclie Session zu werden, er würde das werden, was er sein soll, ein oongressus, d. h. eine Versammlung und Verschmelzung aller, denen der Aufbau des jüdischen Palästina eigenste Angelegenheit ist. Ist der Zionismus ״das jüdische Volk unterwegs“, s>0 sind seine Kongresse Haltepunkte auf dem Wege, mit großem Appell aller Wanderer, mit Verabreichung von Wcggebtmg und mit Maschinen Wechsel oder Kesselfüllung, je nachdem. Unter den Tausenden, die voraussichtlich an diesem Kongreß tcilnehmcn werden, sind nur wenige Delegierte, noch weniger ״Kriegsgewinnler“ (die gibts bei uns nur sparlieh), die große Mehrzahl kommt unbekümmert, ob sic in den d irr di 500 Kronen geheiligten Verhandlung*• saal hineindarf, kommt, um bei dem Appell anwesend zu sein, um von der Wegzehrung etwas abzubekommen. Sehr viele von ihnen haben sich die erheblichen Kosten der Reise Monate hindurch am Munde abgespart und machen di« Reise unter persönlichen Strapazen und Entbehningen. Für diese muß die Kongreßleitung sorgen, daß sie nicht enttäusdtt zurückkommen. Denn alle Beschlüsse des Kongresses werden auf dem Papier bleiben, wenn nicht diese sic sich zu eigen machen und aus dem sorgsam behüteten Parlamentssaal in die Wirklichkeit des Lebens hinüberführen. Cassel. Joseph Prager. Hamburger Zionistische Vereinigung Auswärtige Zionisten, die auf da־ Durchreise zum Karlsbader Kongreß über Hamburg kommen, wollen sidt auf dem Büro der Hamburger Zionistischen Vereinigung, Hamburg, Hartungstr. 9, melden. i \ \ S 1 l i 1 1 I I I 1 J I