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Jüdische Rundschau · 1921-06-28 · Heft 51 (28.6.1921) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 51 (28.6.1921)
Date
1921-06-28
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 51 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 367 icho maßen bei Kräften zu sein für den drohenden Winter, 6er weniger Gutes erwarten läßt als ie? Auch hierfür bedarf die ״Kiitdcrhilfc“ großer Mittel, vor allem aber der liebevollen Bereitschaft der Juden auf dem Lande und in kleinen Städten, solche Gnoßstadtkiitder für längere oder kürzere Zeit hei sich aufzunehmen und so Wollttun zu üben in der schönsten und edelsten Form die cs ״ibt: direkt von Mensch zu Mensch! Lin anderes Problem, das der Flüchtlingskinder! Tausende aus dem Osten, neuerdings weitere Tausende aus Oberschlcsien, Pommerellen, I>oscn. Ein unsag* bares Elend! Immer wieder das gleiche Bild, tags kein Hemd auf dem Leibe nachts kein Bett! Unvorstellbar für solche, die sich der eigenen Kindheit als einer goldenen Zeit erinnern oder den eigenen Kindern die Jugend schon und lieht gestalten dürfen. Liier wächst ein Geschlecht heran, das, wenn es aus diesem Elend Kr,dt /mn Woiterlcbcn rettet, der geschworene Feind alles Bestehenden werden muß, stets erfüllt von einer },irchtbaren Anklage insbesondere gegen die engere Gemeinschaft, die ihr nicht zu Hilfe kam. Wo gäbe es ein Mitte!, diese in Zukunft weisende Verkettung von Elend und Schuld in ihrer ganzen Furchtbarkeit Emli allen, deutsche Juden, zu zeigen? Hier ist einer der grollen Priifsteine von Wert und Unwert eures Seins als Mensch und Jude! Wir wollen vom Moralischen nicht sprechen, c9־. versiebt sich bekanntlich immer von selbst. Daß die ,,schlechte Zeit“, der ״ungünstige Augenblick", die ״Ungewißheit der Lage" keine Ausflüchte sein dürfen, wenn es gilt, denen zu helfen, für die die ,,schied!tc Zeit eine furchtbare ist, für die cs noch nie einen ״günstigen" Augenblick gab und deren Lage mit erbar- (liimg.sloser Gewißheit auf ihnen lastet, soll nicht näher .1us;;ctührt werden. Daß cs unwürdig ist, sich mit dein Hinweis auf den Steuer/ettel des Staates einer 1nui׳a!is1׳hci; Verpflichtung entziehen zu wollen, sei nur ange.leuiet. Hingegen sei von dreierlei mit allein Nachdruck gesprochen: Fr-tcns: Die ״Jüdische Kinderhilfe“ hat an Euch mindesten•, den gleichen Anspruch, den Ihr den allgcuh״■)!!;׳ Sammlungen zugebilligt habt. ./ucitens: Die ״Jüdische Kinderhilfe“ verlangt von Fucli, mich aUjüdischem Grundsatz, daß jeder gebe, ,,״.ich dem Maße seines Vermögens, des Segens, den der Ewige, euer Gott, euch gegeben hat.“ Wir betteln nicht um Almosen: das deutsche Judentum kann von sich seihst keine ״milden Gaben“ annelunen. Wir verlangen Erfüllung einer Notwendigkeit, einer menschliehen mul jüdischen, Es handelt sich nicht um Almosen, es handelt sich um wirkliche Opfer! Dann drittens und letztens: Die ״Jüdische Kinder- •nlfe" ist über die Hilfe für den Augenblick hinaus weitschaueiule Vorsorge für die Zukunft. Was wissen wir von der? Gewiß nur das eine, daß das nächste jüdische Geschlecht cs nicht leichter, sondern weit schwerer haben wird, als selbst wir es hatten. Durch Deutschland geht in den letzten Tagen ein Ahnen dessen, welch karges Leben zukünftig getragen sein will. Alle Werte schwanken, allein ungemindert bleibt 1׳er Wert des gesunden Menschen, dessen Leib und Seele gerüstet sind für den Kampf mit dem Leben. Ob es sich lohnt, Geld und Geldwert zu häufen, wer möchte das angesichts des unheimlichen Rätselspiels ewig schwankender Wertungen bedingungslos bejahen•? Wo aber ist der Volkswirt, der wahre Politiker, der nicht bereit wäre, als obersten Grundsatz, zu vertreten ״Schafft gesunde Menschen!" Ein schönes Wort von Buber nennt die Jugend die ״ewige Glückschance der Völker.“ Für uns handelt cs sich um mehr als um das Glück, tun das Dasein selbst! Das deutsche Judentum von morgen, das sind die, denen die ״Jüdische Kiiuleibilfc“ helfen will, es zu werden. Und vielleicht •erwirkt hier einmal unsere Partcitmg etwas gutes. Oh ihr l iberale oder Orthodoxe, Zionisten oder Zentralvereinter seid, Ihr habt alle ein Idealbild jüdischen Lebens in Euch und müßt wollen, daß die nächste Generation es verwirklichen hilft. Nun wohl, macht Euren Traum wahr! Gebt der ״Jüdischen Kindcrhilfe“, laß; selten, was Euer Ideal Euch wert ist. Ihr alle braucht kräftige, gesunde, selbstbewußte, lebenstüchtige Veriechtcr Eurer Gedanken. Laßt ihr die Jungen aufwathseti m Not und Verkümmerung, mit weichen Km ׳eben und blutleerem Hirn, 90 vermögen sie weder für Eure Ideale, noch gegen ihre Feinde kämpfen. Daß es insbesondere der älteren Jugend eine besondere Ehret* ptl1(!1t sein muH, au der Arbeit für ihre jüngeren Lebensgenüssen mit all ihren Kräften tcilzunehmen, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Wer sich dessen bewußt ist, wird zur ״Jüdischen KimlerhiHc“ in einem Maße beitragen, das allein bestimm werden darf durch das jüdische Gewissen. Berliner Kaien der BOrot BorHnor Zionistisch© Vereinigung, B*tUn 019» BoydolitraBo & Telephon! Zentrum 8614/15 * Postscheckkonto No. 19003 Berlin NW?, Kcssenvorwaltung dor B. Z. V. *Bebrlliebc hecehsll« de■ KsHardexernats der B, E. Y. Dragonorstrftßo 99 (Hof). — deöünot Montag, Mlttwooh und Donnoratag von 5—10 Ubr. — Fast alle hobriUsohen Zeitungen und Monatahofte dor Walt Hegen au*. — AuskunftsstoUe für hebräisch© \ Angelegenheiten. Hebräische Iiohrorvermittlung. — Treflpunkt allor Freunde dor hobrlUiehon Sprache. Eintritt frei. Donnerstag, den 80. Juni abend* 8 Uhr Hltaaag der YertnaesamSaner der Itorllaer NetloaslfondikommUiioa lm Cald Kueller, Soydolstr. U0 (Spittelmarkt) Tagosordnung: t. Bericht dos Horm pollaok vom Hauptböro über die gegen• *׳ürtigo Arbeit dos Nutionaifonds. 2. Bericht do• Herrn Dr. Sobwar* über die N.-F.-Arbeit ln Berlin. 8. Bericht ftbor da■ Sammolmittoi der N.-F.-B&ehse. 4 Besprechung dor Uorzlwald-Aktiou, ömdnnungagonosson, dio sich dom Nationalfond für die Herzlwald- Aktion *ur VorBlgung stellon wolion, worden als (lästo gern ge*ohon Gruppe Clt*rtoU«nburg Gosoll. Boi*ammonsein in Jonny'*Konditoreiu.Caf4, Momm*en*tr.89 Adressen -Yerittderaagen \ Allo Mitglieder der H. Z. V. werden goboton, von jeder Voränderung ihrer Adresso dom Büro sofort Mitteilung au machen. Sonnabend, den 2, Juli abends 8 Uhr Bspool - lisislr, in der» Bäumen der Agudath-Aoblm, Gtormannatr. 29 Vortrag von Chawor Landauer: 1. Bericht über dio Zontrnlkoroitooaitisung. 2. Zionistische Politik in Deutschland. Eintritt für Nichtchawerim 1 Mk. Sonntag, den 0. Juli Oruppe Nordwest Aosflag ■seh Waanseo* Trclfpunkt 1 Uhr Bahnsteig Bhf. B0U0va0( Groppe Ost Aaifiag nach Krkner. Treffpunkt: Vorm. 9 Uhr BUf. Aloxanderplats (Borolina). Dio Teilnohmor wordon goboton! pünktlich zu orschoi&en Turntsfel de» Jfldlscbea TarnverelB• Bar Koebba, Berlin 1. Männorabtoiltingi Donnerstag 8-10 Uhr, Or.Hamburger Btr.27 2. n ״ 10—8 ״ Charlbg., ßybelstr. 2-4 8. n Montag 8—10 1. Frauonabtoilung: Donnerstag 6—10 2• n llontAg 8—10 3. M Mittwoch 8—10 1. Jugondabtellung: Mont. a. Don. 8—10 1. SohülofftbtoiiR.', Donnerstag 8—1 Sohülorabtlg.Chlbg. t n 8—8 1. MädohenabteUg.s ״ 2. ״ Mlttwooh Mftdohonaot.Chlbg.: Montag Foohtorschaft: Dionstag Sportabtollung: ßchriltfuhroradroisn, Hans Kofflor, Wilmorsdorf, Panlsbomor 8br. 87. Alter-Horron-Bnnd: Sohriftführeradres••, Julias Levy, Tile- WarUoaborg ־ StraBo 12. A11(;u«t«tr. B7—£8. Aagn.Utr •7—H8, Ch.rlbg,, 8ykol.tr. 2 1. ltn.ad.tr, 10. WeiBenbnrgor 8tr. 414. \Votkasbargor Str. 4 ». Charlbg., Hybolitr. 2-A Augn.t.tr.81—B8. Itn.ad.tr, 10. Charlbg,, 8ybel.tr, 2-4. Auga.Utr. U7—68, Gedanken, sein Wissen in die viel größere jüdische Gemeinde zu verpflanzen. Ferner erklärt er sich bereit, den Kinderunterricht mit zu versehen, was ein großer Vorteil und Nutzen für die jüdische Jugend wäre. Zu diesem Zwecke wurde zum 6. Juni eine Gemeinde- Versammlung einberufen, tun die Meinung sämtlicher Mitglieder zu hören und Beschluß zu fassen. Als von diesem Vorhaben in der Gemeinde bekannt wurde, da setzte seitens der Westjuden eine wüste Ffetzc gegen die Verlegung des Rabbinats nach Rostock ein. Als Gründe wurden die Mehrbelastung des Gemeindeetats um 4000—5000 M. jährlich und Antipathie gegen die Landesrahbiner angegeben. Nachdem in der Geimindever- Sammlung für und wider den Rabbiner gesprochen wurde, schritt man zur Abstimmung. Von den anwesenden 48 Mitgliedern wurden 25 Stimmen, darunter sämtliche Ostjuden für, und 23 Stimmen gegen den Rabbiner abgegeben. Da entstand unter den Westjuden eine Panik und Aufregung gegen die Ostjuden, die cs gewagt haben, ihre Meinung wider den Willen ihrer Wcstbrüder kundzugcbin. Als das viele Schimpfen auf die Ostjuden an dem Abstimmungsresultat nichts zu ändern vermochte, mußten Gründe und Mittel ersonnen werden, um die Abstimmung als nicht geschehen zu machen. Da meldete sich Herr Rechtsanwalt Dr. Saw׳itz, der Sohn eines Ostjuden, zu Worte und bezweifelte die Stiminberechfigung der Ostjuden mit der Begründung, er sei nicht sicher, ob alle von den Ostjuden abgegebenen Stimmen auf Grund der Statuten — wonach jeder Wahlberechtigte 21 Jahre und selbständig sein muß — erfolgt sind. Diese Zweifel sind zum ersten Male in der Gemeinde- Versammlung nach einer Abstimmung erhoben worden, zumal erst vor drei Monaten bei der Gehaltserhöhung der Kuttusbcamten dieselben Mitglieder stimmten, und seitens des obigen Herrn Dr. Sawitz keinerlei Bedenken geäußert wurden. Nach längerem Disputieren und Beschimpfen der Ostjuden als Ausländer, wurde schließlieh die Abstimmung für ungültig erklärt, und es wurde beschlossen, dieselbe nach Prüfung der Sünimbercchtigung der Ostjuden durch die Polizei, in einer zweiten Versammlung zu wiederholen. So werden die mit gleichen Gemcindepflichtcn belasteten Ostjuden seitens ihrer Westbrüder in Rostock behandelt. Eduard Kesten, Rostock. Us3ischkin-Versammlang Am Sonntag, den 26. sprach Ussischkin vor <3uem lange vor Eröffnung der Versammlung bis zum ktzien Platze dicht gefüllten Saal über die Lage in l’ulastma und die mit ihr verbundenen Pflichten des Diaspora-Judentums. Er schilderte die Tätigkeit der zionistischen Delegation in Amerika, woher er soeben '-uri'ickgckehrt ist, tund die großen Möglichkeiten zio- «idischer Arbeit, die sich im amerikanischen Judentum, das von den Weiteretgnisscn. unberührt geblieben ist, *,u'ten. Die bisherig« Leitung hat vieles versäumt, sie versuchte, eilten nicht nationalen Zionismus zu züchten, der sich bitter gerächt hat Dik Erfolge der erstem wochcn, über die er auch an der Sitzung des Z. K. gesprochen hat (siehe erste Seite dieser Nummer) sind •uiiierst günstig. Der Redner wurde mehrere Male durch begeisterte Beifaüsäußerungen unterbrochen. Außer Ussmchkin sprachen noch Dr. Hantkc und Prof. Dr. Löwe. ביום די. בגי פיון,.29 יוני חאסף אספה עברית בהשתתפותו של מנחם אוסישקץ SoplilcnatriiMsc 19, SoplüenMÜie באולם BUrn« על יד בית הנתיבות ההתחלה בשמונה ומחצה. דמי כניסה - ש ל ש ה טיק 11"'.' .. ..־ 1) T I. -•י II 1! -T1— II 11 TIlllTirilTrriMiniMM■■ —.■■י ^... —rta:r^n111tri'.r1R1W1MSMHBiBiHH Sprecbsaal (Ohne Verantwortung der Redaktion.) Man schreibt 1ms aus Rostock i. M.: ln unserer Gemeinde ist von einem jüdischen Leben nur wenig zu merken. Der Gottesdienst muß meistens ausfnllen, da die Westjuden den Tempel nicht besuchen, und nur dank der ansässigen Ostjuden können ab und zu Sonuabendgottesdienstc verrichtet werden. Jüdische Zusammenkünfte und Vorträge finden nie statt. Die heranwachsende jüdische Jugend wird ohne jüdisches Wissen erzogen, und den erwachsenen Gemeindeinitgliedern wird nichts geboten, was zur Hebung des jiidiselten Lebens beitragen soll, so daß das jüdische Fühlen und Denken in unserer Gemeinde ganz einzuschlafen droht. Um diesem Unheil vorzubeugen, trat bei den Ost- und einigen Westjuden der Gedanke auf, das Landcsrabbinat von Schwerin nach Rostock verlegen zu lassen mit der Begründung, daß nur durch das Wirken eines Rabbiners jüdisches Leben in unsere verwahrloste Gemeinde hineingetragen werden kann. Zu dieser Verlegung lag um so mehr Veranlassung vor, als Rostock erstens die größte jüdische Gemeinde Mecklenburgs bildet, und zweitens die meisten Rabbinatsteucrn zu tragen hat. Herr Landesrabbiner Dr. Silberstein, Schwerin, erklärte sich auf das Ersuchen freudig bereit, sein Domizil nach Rostock zu verlegen, geleitet von dem Vom zionistischen Mädchenklub Breslau (Bericht über die Tätigkeit im Winterhalbjahr.) Allwöchentlich kamen unsere Mitglieder Und öfters auch Gäste zusammen, um sich in unserem Heim durch Kurse und Vorträge über jüdische, zionistische und allgemeine Frauenfragen belehren und fortbikle« zu Lassen. Wir hörten Kurse über Säuglings- und Kinderpflege von Frau Dr. Cohn-Aron und «neu Kursus über jüdische Ritualien von Fräulein Lucie Kober. Den sehr interessanten und belehrenden Ausführungen schlossen sich immer rege Diskussionen an. Die sonstigen Abende waren mit Vorträgen, wie z. B. ״Die wirtschaftliche Entwicklung der Juden seit der Zerstörung des Tempels", gehalten von caml. rned. Flora Rosenbund, ״Die praktische Durchführung sozialer Arbeit“, gehalten von Frau E. Lach mann, ferner Presscreferate, Besprechung zionistischer Tagesfragen und Lesen von zionistischen Neuerscheinungen' «ausgefüllt. Nebenher ging regelmäßig ein Anfängerkursus, in dem junge Mädchen, die für den Zionismus Interesse hatten, planmäßig durchgebildel wurden. Durch diese Kurse haben wir eine Anzahl lieuer Mitglieder für unseren Klub gewonnen. Auf dem Gebiete der jüdischen Blindenfürsorge sind einige 'anscrer Mitgßcdcr sehr tätig und haben diesen Acrmstcn durch Begleitungen bei beruflichen Besorgungen, Führung in Konzerte, und vor allen Dingen durch Arbeitsvermittlung schon viel helfen können. Alle vierzehn Tage sind bedürftige Jüdinnen unsere Gäste in unserem Heim. Wir bewirten sie, lesen mit ihnen jüdische Bücher, singen ihnen jüdische und hebräische Lieder und halten ihnen kleine belehrende Vorträge. Vor allen Dingen aber beraten wir sie und sehen zu, ihnen Arbeit zu vermitteln. Unsere Hauptaitfgnbc sehen w'ir in der bewußten jüdischen Erziehung unserer assimilierten Jugend. In unserer Jung-Juda-Gruppc haben wir große Erfolge damit zu verzeichnen. Sie hat sich im letzten Jahre so vergrößert, daß wir zwei Abteiltmgen einrichten mußten. Regelmäßig kommen einige unserer Mitglieder, die sich fiir diese Erziehungsarbeit eignen, mit den Kindern zusammen; lesen, singen, turnen, spielen und wandern mit ihnen. Mit den älteren werden jüdische Fragen durchgesprodicn, Vorträge gehalten und diskutiert. Chanuka naben wir ein großes Kinderfest, an dem 300 Kinder tcilnahmen, veranstaltet. Rabbiner Dr. Simonsohn erinnerte die Kinder in seiikcr Festrede an die Pflichten für Palästina. Fast jedes Kind hat eine Nationalfondsbüchse und sammelt Materialien für den Nationalfonds. Für den Sommer haben wir für die Kinder einen schönen Garten gemietet, auch schon eine Lehrerin gewonnen, die sie den Gartenbau lehrt. Jedes Kind hat ein Beet, auf dem cs Gemüse und Blumen anbaut. Dieser Bericht zeigt, was Zionistinnen leisten können, wenn sie sich zu organisierter Arbeit zusammenschließen. Wer für den Mädchenbund noch Interesse hat schreibe an den ״Zionistischen Mädchenklub Breslau Körnerstr. 11/13. Die Baumsammli ang zu Ehren von Herzl's Todestag dient der Au ifforstung von Erez- Israel

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