Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 50 (24.6.1921)
- Date
- 1921-06-24
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 360 1UEP1SCHE RUNDSCHAU Nr. 50 Sonntag, den 2G. Juni, obends 9 Uhr, Im Lehrcrveroinshau s. Sexanderplatz r* ■ i ■ Eintritt S Mark. ••יי ץ~>/ ן ן \ ZT ^1 \~J lJ |j ki C»-׳ 3Ü n n I , {-f-j י־־־ץ^ 1 \ 2. *■ן ן y v.״_y .y '^*y.-.y /־־־- | <׳“״n j ■rr p r lv__> Li Ü L A Lj U Mitglied der Executive der Zionistischen Organisation. Eintritt 2 Mark. Das Arbeitcrlürsorgeanit und die Ostjudenfrage Am 6. d. M. fand im Berliner Logcnliaus eine Iieratung der Vorstände und Vertreter aller großen jadisclier» Organisationen Deutschlands statt, die vom Arbeilcriiirsorgeamt einberufeii \vorder* «־11;׳, liin die Fra1rc des Ostjudonhilfswcrks Dciitscliland m kl.uu . Es waren vertreten: Agndas Jisroel, Zenlralvcrem dejitscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Zeutialsteile tu 1 jüdische Wanderannenfürsorgc, Zcntralwohlfahrtssfclle der detitsdien Juden, Deutsch-israclhischerGeniemdelniml, Groß löge für Deutschland, Montcfiorclogc,. .Bcrthold Auerbachlogc, Spini-.wabge, Timendorier jubilaumslogc, Rcicl1s!oge,r'l lilfsverein der deutsclien Juden, Repräsentanz und Vorstand der jüdischen Gemeinde Berlin, Verband der Ostjmlcn, Zionistische Vereinigung für Deutschland. Nachdem Herr Dr. Siegfried Moses (Z. V. f. D.) die Erschienenen begrüßt batte, gab Herr Dr. Paul N a t h au (I lilfsverein) ein Bild der politischen Probleme, die mit der Einwanderung der Ostjuuen nach Deutschland und ihrer Durch Wanderung nach Uebersoc verknüpft sind. Er betonte, wie die deutsche Heeresverwaltung durch Proklamationen an die Juden des Ostens, in denen sie denselben Befreiung und Freundschaft verhieß, viel dazu beigetragen habe, um nach dem Ruckzug der deutschen Heere aus 1*01011 und Rußland eine den Juden feindliche Stimmung iin Osten zu schaffen. Dr. Nathan erwähnte kurz das schmerzliche Kapitel der Deportationen ostjiidischor Arbeiter nach Deutschland zur Arbeit in der deutschen Kriegsindustrie, die vieler• orts unbekannt sei. Der Redner ging daun auf die Behandlung der Ostjudenfrage in Deutschland durch die republikanische Regierung ein. Wenn die Regierung ein jüdisches Problem dadurch anerkennt, daß sie im Auswärtigen Amt ein besonderes Referat mit einem besonderen Vertreter errichtet hat, wenn die Regierung seihst sich entschlossen hat, im Einverständnis mit der jüdischen Oeffentliehkeit die entstandenen Frngcn zu losen, wenn sie sich der Unterstützung und des Rates des Arbeiterfürsorgemutes bedient, dann muß das dent• sehe Judentum auch seinerseits mit aller Energie die Losung der sich ihm aufdrängenden Aufgaben in die Hand nehmen. Die Wichtigkeit der Aulgaben, die durch das ostjiidischc Problem dem deutschen Judentum gestellt worden sind, ist von allen Richtungen des deutschen Judentums anerkannt worden. Anerkannt worden ist aber auch tlas politische Interesse, das eine mcnschliehe Behandlung der in Deutschland befindlichen Ostjuden mit Rücksicht auf die früher oder später doch eiutretenue Notwendigkeit der Auswanderung für den deutschen Arbeiter und Kaufmann erfordert. Audi vom jüdischen Standpunkt ist eine Politik als kurzsichtig zu bezeichnen, die den Antisemitismus dadurch zu hekämpfen glaube, daß mau die Ostjuden filier die Grenze zuriiektreiben wolle, während doch mir eine vernünftige sozialpolitische Behandlung der Frage, wie das Arbeiterfürsorgeamt sie bisher im Einverständnis mit der Regierung betrieben habe, geeignet sei, dem Antisemitisinus seine Waffen aus der Hand zu winden. Dr. Nathan fordine zum Schluß die Anwesenden auf, die Aufrechterhaltuug des vom Arbeitcrfürsovgcamt geleisteten Werkes im eigenen Interesse wie iin Interesse der ostjüdischen Flüchtlinge wie im deutschen Interesse mit allen Kräften zu unterstützen. Er machte darauf aufmerksam, daß die Amerikaner, die Millionen für das Hilfswerk zur Entlastung der deutschen Judeulicit gegeben haben, eine weitere Unterstützung abhängig machen von der stärkeren finanziellen Beledig im׳ ׳• auch der deutschen Juden. , Ihe Sekretäre des Arbciterfiirsorgcamtcs, Dr. Senator und Herr Berger, gaben in kurzen sachlichen Ausführungen bemerkenswertes Material über Umfang und Art des Hilfswerks für die Ostjiidcn in Deutschland, die Entwicklung der Ein- und Auswanderung und der ganzen Frage in den leFzten Jahren. Sie berichteten ferner über die guten Erfahrungen, die mau mit jüdischen Arbeitern gemacht habe mvd die Stellung, die die deutschen Gewerkschaften den jüdischen Arbeitern und der ganzen Frage gegenüber entnehmen. Sodann ergriff das Wort Herr Dr. Bcrthold Haasc (/-cntralverem), um zugleich im Namen des Arbeitertursorgeamtes die imtcn abgedruckten Resolutionen eia- Zubringern Die deutschen Juden, so führte er aus, haben ein icnhaftcs und dringendes Interesse daran, die Arbeit des Arbcitcrfursorgeamlcs aufrecht zu erhallen. Hier ist positive praktische Arbeit, fruchtbarer Kampf gegen de״״ ״cSVnWt״S!"",S geleistet worden. liier ist Tnuscnü?'Vr, <|h'״he1isge11(1sseu wirklich produktiv ge- 5ÄÄ ( Ts YC,rk muli ״«״״ alle״ Umsunuui weiter aufrecht erhalten werden. des Arhem.';1i! ‘?asc vcrwics auf die grollen Leistungen 50000 Personen'j״’dcrLmiJ״'h bereits über יי י»׳ יד־— Vertreter der jüdische״ versammelten Vorstände und tmd der jüdischen Gemeindest״rra״i1״C.״ LXutschl:!iuIh richten S 2־״ "AdwE V־°'! dt“ lk־־ werk «Icb A11w.11 ־"״ י11"'"11 'ס m!'en über das liiife. A1 he 11erti 1 r«1 r!!eamte» für die JtjüdÄ‘ liilfe der jüdischen Gemeinden und Organisationen mir Bewältigung der durch das Ostiudcuproblem in Deutschland entstandenen Aufgaben. IX'is Arbcitcrfiu sorgeamt, das von den jüdischen Organisationen Deutschlands geschaffen worden ist, benötigt und verdient zur Durchtührung seiner Aufgabe die finanzielle und moralische Unterstützung der gesamten deutschen Juden heit, ־zumal die Wcitcrgcwah- ""!יי der /hr AuirechterhalUmg des Hijfswcrks tmcrlaßlieben amerikauiseben Subventionen eine stärkere Ileteiligung der deutschen Judenheit unbedingt zur Voraus- Setzung hat. nie jüdischen Gemeinden Deutschlands, die von land und die WeitertührimV . sfrPe in D«1t> Lehmbaukurse in Soraa der Fursoroc für die Ostjuden in Deutschland nicht entziehen dürfen. Die Versammlung der Vorstände und Vertreter der großen jüdischen Organisationen richtet an die Berliner Jüdische Gemeinde, als die größte Deutschlands, das Ersuchen, die Führung einer Aktion zu übernehmen, deren Ziel es ist, eine Verpflichtung der deutschen jüdischen Gemeinden zu bestimmten Beiträgen für das 10111־ Arbeiterfürsorgeamt geleistete große Werk der Ostjudenhilfe in Deutschland herbei/uführen. Die Vorstände und Vertreter der großen jüdischen Organisationen Deutschlands und der jüdischen Gemeirnle, Berlin, begrüße» es, daß die Zentralstelle für Wanderannenfürsorgc bei ihrer letzten Tagung erneut den Beschluß gefaßt hat, ihre Aufgaben i» gemeinsdiaftlieber freundschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Arbeiterfürsorgeamt zu lösen. Sie erwarten von einer solchen Zusammenarbeit eine Förderung der von beiden Organisationen geleisteten sich eng berührenden Fürsorgetiitigkeit.“ Nach kurzen zustimmenden Erklärungen des Herrn S.-R. Dr. Gold schmidt (Großloge für Deutschland) wurden die vorstehenden Entschließungen einheilig von sämtlichen Vertretern der großen jüdischen Organisationen angenommen. Es darf mit Bestimmtheit erwartet werden, daß diese Erklärung über die Notwendigkeit des Ostjinlenhilfswerks, die die prominentesten Vertreter Ger deutschen Judenheit öffentlich abgegeben haben, den Erfolg haben wird, daß auch in Deutschland die erforderlichen Stimmen zur Bewältigung der Aufgabe aufgebracht werden. Von der Arbeit der jüdischen Turnvereine (Aus Turncrkrcisen.) Vor mir liegen die Berichte, die aul der General- Versammlung des J. 1', V. Bar Kodiha, Berlin, gegeben wurden. Wer in der Jugendbewegung arbeitet, der sicht derartige Berichte mit völlig anderen Augen, als alle die vielen Menschen, die auf Sport- und Turnplätzen Beifall klatschen oder sich stolz in die Brust werfen, wenn ,,ihre Bar Kochbancr“ auf irgend einer öfieuiFeheii Veraiistaltimg einen ersten oder zweiten Platz erkämpfen. Aber ebenso häufig wie auf fruchtloses Wohlwollen aus Unverständnis stoßen wir auf Gegnerschaft aus Unkenntnis. Man glaubt in unserer Arbeit das Wirken wahrhaft jüdischer Kräfte zu vermissen. Man sagt, unsere Jugend sei nicht radikal, nicht intensiviert genug. Auch vermißt man ihre praktische Mitarbeit in der Zionistischen Organisation. Und doch liegen die Dinge wesentlich anders. Aus einer Unsumme kleiner und kleinster Teilchen trägt diese jüdische Turncrjugcm! ein großes nationales Werk zusammen, das aufzubauen eigentlich andere verpflichtet wären. Ein Blick auf den Finanzbericht des Berliner Bar Kochba spricht deutliche Worte darüber. Der Etat dieses Vereins ist außerordentlich hoch. Er besoldet einen Turnlehrer tmd einen Sportlehrer, zahlt teure Turnhallenmieten und erhält ein Vercinsbiiro mit Heim und vieles andere. Trotzdem, hat die Jugend des Bar Kochba mit ihren geringe» Einkommen und Taschengeldern stets den Etat ihrer Organisation selbst bestritten tmd noch vor ganz kurzer Zeit aus zionistischem. Pflichtgefühl heraus die Subvention einer zionistischen Organisation abgelehnt. Es liegt eine große nationale Leistung darin, daii die jüdische Jugend die nationalen Institute für Leibesübungen — und das sind die jüdischen Turnvereine — selbst finanziert, die bei anderen Völkern aus öffentlichen Mitteln erhalten werden. Beachtenswert erscheint mir auch die Nationalfomls- und Keren Hajessod-Arhci't in den Turnvereinen. Hier kann es nicht auf Zahlensondern mir auf Erziehungserfolge ankommen. Wenn sich Jugciidmitglieder von ihrem Taschengelde einige Mark ahsparen. 11ml diese innerhalb ihrer Riegen Zusammenlegen, bis eine Tausendmarkzeichmmg zusammeiikommt, so ist das an Geldeswert nicht viel, in bezug auf Gesinnung und Idealismus aber ־.st das nicht nur Maasser, sondern hundertprozentig! Ueberhaupt: ״Maasser und Arbeit“, das war von jeher die Erzielnmgsparole der ־ jüdischen Turnvereine. Wieviel Arbeit, technische, organisatorische und jüdische wird da geleistet. Um Jugend 2״ erzielten, müssen Jugeiulfuhrcr ständig herangehddet werden. Eine tiefll.ehe Arbeit auf diesem Gebiete Hat im vergnngenun Jahr der Berliner Bar Kochba in seinem Führensein,mar geleistet. Außer technischem Wissen wurde Wntcmcht in jüdischer Geschichte, Literatur und Patuslmafrage» gegeben. 1 ״״Wif ."1“״“ fpiniii. daß wir noch viel mehr zu leisten iz'!.w "!* 1. ,/.H:'i״Vi,c m Jn!p1d in unseren Rethen stellt (in Berlin nur zirka 800. Aber cs heut daran, daß die jüdische Turncrschaft innerhalb der licwe£uu|y jetzt erst um ihre wirkliche Stellung* und Aivcrkcnmmg ringt. Der kommende Turntaj? wird darin hoffentlich Wandel schaffen und zum, Erfolge führen. Ch i m. Bei dem Interesse für die Lchmbauweise bei dem Sicdlungswerk in Palästina verweisen wir auf die j0|- gende Zeitimgsnotiz. In Betracht kommen in diesem Jahre nur gelernte Baulinndwcrker. Die Lehr- und Vcrsuchsstel'c für Naturbauweisen in So rau (Nieder-Laudizj veranstaltet zusammen mit der Lehmbauberatuugsstcl'e des Deutschen Aus- Schusses zur Förderung der Lehmbauweise auch dieses fahr wiederum Lehrgänge zur Ausbildung von Fach- Ieutcn. Jeder Lehrgang dauert vier Wochen. D,e Teilnehmer, welche sich diesmal nur aus handwerklieb vorgebikleten Baufachleutcn zusammensetzea werden, erhalten einen angemessenen Verdienst, u״j zwar vier Fünftel des tarifmäßigen Stimdenlohne.s, und könne» außerdem auf besonderen Aittvag eine lagjehe Beihilfe bekommen, die je nach Familienstand tmd Bedürftigkeit bis zu 25 Mark für den Tag betragen kann. Die Unterkunft und Verpflegung geschieht’in der Nähe des Siedhingsgelamles. Für Unterkunft werden täglich 2 Mark vom Lohn in Abzug gebracht. Beginn der Kurse am II. Juli, S. August und ä. Sc••- Fernher. Wir möchten auf diese Kurse ganz besonders liinweisen, weil hier Fachleuten die seltene Gelegen- Heil gegeben ist, die altbewährten Naturbamvcncn unter Leitung erfahrener Fachspcziai'sten wieder zu erlernen. Hierzu noch einige Bemerkungen. Tro'z entgehnstehender Vorurteile wird die Lehmbauweise in Deutschland mehr und mehr angewendet, und zwar überall, wo fachmännisch gearbeitet wird, mit bestem Erfolg. Der Deutsche Ausschuß zur Förderung der Lehmbauweisc hat im Mai dieses Jahres im Beisein von Vertretern verschicdcner Regierungen eine Tagung abgehalten, bei der u. a. festgestelit wurde, daß die hypothekarische Beleihung von Lehmbauten keine Schwierigkeiten findet und in derselben Höhe wie bei 1 laristeiiibauteii stattfindet. Auch wurde die Erwartung ausgesprochen, dal! die. F'enerversicl1en1n;;sgcselKchafic11 für das Lehm- Schindeldach wesentlich geringere Prämien festset/cn werden als beim gewöhnlichen Strohdach. Große Verbilligimgcn sind nicht nur beim Mauerwerk, sondern bei Deckcnkonstrnktionen zu erzielen. Statt der geplanten Aufstellung von 25 003 Holzbaracken zur Unterbringung der Arbeiter beim Wiedcranibau im zerstörten Gebiet soll auf die Verwendung des Lehmbaus hingewiescu werden, durch welche eine Schonung der deutschen HolzbcstämJc tmd eine• wesentliche Verminderung der Transporte herbeigeführt werden soll. Diese Gesichtspunkte spielen auch für Paläslina eine Rolle, wobei noch zu bemerken ist, daß der Lehmbau die typische Bauweise tlcs Orient•, ist. Wenn tlic Lehmbauten der eingeborenen Bevölkerimg oft sehr ärmlich und mangelhaft sind, so stellt nichts im Wege, unter Anwendung erprobter Technik aus demselben Material Siediungsbautcn aufzuführeii, die auch modern europäischen Erfordernissen entsprechen, wie* aus obigem hervorgeht. D. T. Gründung eines Keren Hajessod-Komitees in Stettin ln Stettin wurde iin Anschluß an eine Versammlung, in der die Herren Rechtsanwalt Felix Rosenblüth, Berlin, mvd Rabbiner l)r. Wiener, Stettin, über das Thema: ״Das deutsche Judentum mul der Aufbau Palästinas“ sprachen, ein Keren Flajessod- Komitee gegründet, dem folgende Herren bei traten: Georg Cohn, Dr. Dresel, Max Eisenstein, Hermann Jacob, Louis Lew, Justizrat Mann, Nathan Marx, Karl Sc he rk, Rechtsanwalt Schon, Rabbiner Dr. Wiener, Leo Will. Von den Mitgliedern des Komitees sind die Herren Dr. Dresel, Jacob und Scherk Zionisten. (־1■י übrigen sind Nichtzioiüsten, unter denen sich auch Mit־ glieder des Gemeindevorstandes und der Repräsentanten־ Versammlung befinden, In der konstituierenden Sitzung wurde ein Arbeitsauschuß gewählt, dem die Herren Rabbiner Dr. Wiener, Rechtsanwalt Schön, Nathan M a r x angeboren. Es wurde beschlossen, mit einer größeren Anzahl weiterer Gcmehidcmitgliedcr i» Ver• biiKlung zu treten, um sie für den Eüttritt m das Komitee zu gewinnen. Die Sammlung für den Keren Hajessod soll im Herbst aufgenommen werden. Judentum und Bolschewismus, ln einem ei,;•".־־ tümhdien Lichte erscheint die fortwährende Heize der nationalistischen Presse gegen die bolschewistischen Tendenzen des Judentums, wenn man sie vergleicht mit der neuesten Sympathiepolitik für die mit den Bolsehcsviki verbündeten türkischen Nationalisten. Die a k eutsche Presse geht mit ihrer Bewunderung für die MihtarregHTimg Kemal [>,m-h:»s soweit, daß sie sogar 11 crcn Huiiunts mit Moskau /uni Zweck der Entente 41* Triumph verherrlicht. Wieder ein cliaraktcristischcs Beispiel dafür, wie alle diese demagogischen und denunziatonschen Schlagworte nur dazu dienen, um zu ,״Kämpfen, .״wenn ma״ aus anderen Motiven bckämpfen will.