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Jüdische Rundschau · 1921-06-10 · Heft 46-47 (10.6.1921) · page 10

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 46-47 (10.6.1921)
Date
1921-06-10
Page
– (sequence 10)
Language
German
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iji ilii f&SiÄ -־ Seite 336 | UED1SCH E RUNDSCHAU Zionistischer Arbeiter■ und Handwerker-Bund Chalaz-Sclilosserei 1 >51׳ uik, jugvivltidu׳ aus eigener elektrotechnische!iickliilw'» Verhältnis■»■ In Polen haben vic.c Arbeiter nach Deutschland getrieben. Als Ösijude» sind sie im allgemeine» nicht in der Lage, ein wirkliches Handwerk zu erlerne», befinden stell größtenteils im Elend und sind zu Geschäften gezwungen, die niemandem erwünscht sind, nur um ihr Leben zu Diese junge•» Juden müssen a,ls Arbeitskräfte ebenso mit Rücksicht aut I K'iitschL'ind als auch auf 1 alastma fruchtbar gemacht werden.; Das Gelingen dieser Produklivicnmg• Ist von der Beschaffung von Auslnldmigsiiiöglichkeite» abhängig. Für Ausländer ist die übliche deutsche Ausbildung erschwert uml für ältere Leute vou 18נ2ך Jalneu, Alter, das bei den Ostjudeu am. lianfiirsteii ist, trnmug• lieh, Man muH also die Ausbildung m die eigene Es /,einen sich mm für die Errichtung soll hoi Werkstätten zwei prinzipielle Wege: Die Au״hedenmg an einen bestehenden Betrieb, oder die selbständige Errichtung eines!)etliches. ״ , , ״ Die Unterzeielmeten Italien zunächst den ersten Weg ■be sei!ritten, weil er der billigere■ ist. Durch ein Darlelic'ii und Beschallung von AuMrägen haben sic eine־ Schlosserei instand gesetzt, eine Erweiterung vor/unehmen, die ausschließlich der Ausbildung jüdischer Lehrlinge dient Ans dem (iewinii wird ein Teil tür BeköstDmv■ und Unterbringung der Lehrlinge verwandt. Man "erwart et, dall die Werkstatt in kurzer Zeit imstande sein wird, den Lebensunterhalt der Lehrlinge Arbeit zu bestreiten. Ebenso ist die Werkstatt aiifgebaut. Die Entscheidung, darüber, ob die Lehrlinge sieh also selbst den Lebensunterhalt verdiene» können, hängt ab von der Zuweisung von Aufträgen, Eine Angliederung wie oben beschrieben, könnte natürlich mit ungleich gröberer Wirkung an eine 01011־- Industrie vorgeuommen werden, die daun aus sich heraus der Werkstatt Aufträge /utüiireu konnte. Zur selbständigen Errichtung von Lehrwerkstätten fehlt es zurzeit noch an Mitteln, Diese wären nicht nur zur Einrichtung, sondern auch zur Deckung eines dauernden Fehlbetrages notwendig; denn wie bei allen Lehrwerkstätten wäre eine Rentabilität nicht restlos zu erzielen, wenn man die Lehrlinge in allen Zweigen ,iiisliiklcn will, oder man miilSle z,u leicht erlernbar.־1 ׳ Massenfabrikation greifen, welche immer noch die 1(011karren/, der Masclnucufabrikatiou hätte und bei der die Lehrlinge mir einseitig ausgebildef werden würden. Die beiden bestehenden Werkstätten dagegen arbeiten rein kaufmännisch.. Eine vollwertige Arbeit ist /»gesichert. Auf Wunsch werden Proben rbeitcii hergestellt. Es werden nur so viel Lehrlinge beschäftigt, als der Betrieb ohne Schaden vertragen kann. Die Ueberwaclmng der kaufmännischen, ijualitativeu und erzieherischen Bedingungen wird durch ein trculiändle risch cs Kuratorium von Mitgliedern des Verbandes jüdischer Ingenieure gesichert. Es mulS noch einmal darauf hingewiesen werden, daß hei Zuweisung genügender Aufträge nach )deichen Prinzipien mit Leichtigkeit eine Schmiede-, 'lrsehler-, Klempner- und Stellmaciierwerkstatt eingerichtet werden könnte. Die deutschen I laudwerkmeister und Innungen sehen in diesem Unternehmen keine Konkurrenz., da flic ausgebildeten Leute nicht die Absicht haben, in Deutschland zu bleiben. Es konnte unter diesem Gesichtspunkc bei Besprechungen mit den Innungen erreicht werden, dall die Ostjuden schon in erheblich kürzerer Zeit als üblich zur Gesellenprüfung /»gelassen werden. In Anbetracht der Bedeutung, die der Produkt!- yicrung der Ostjudeu zukommt, bitten wir alle j ü d i s c 11 e 11 F a b r i k a 111 e n und Arbeitgeber unsere Sache durch Erteilung von Aufträgen zu unterstützen. Zur Besprechung stehen wir jederzeit zur Verfügung und laden jeden, der dafür Interesse hat, zu einer Besichtigung der Werkstatt ein. füdische Arbeitgeber und Fabrikanten, unterstützt durch Aufträge die jüdischen Lelirwerkstätteiii. Das Fachkuratoriuiu gez. Dr. Walter I' r e 11 ß , Jüd. Arbeitsamt, Auguststr. 17 (Telepli. Norden 21, 33) Architekt Arthur Korn, Charlottenburg, Kömigsweg 24 (Wilhelm 40, 10) Dipl.-Ing. Haller, Berlin O 17, Mülilenstr. 60b (Köuigstadt 878) Dr,-Ing. Louis Silberberg, Joacliimstlialer Str. 0 Dipl.-Ing, Blumenreich, Holsteiner Ufer 17, Nicht abgeholte Briefe Alle in diesem Verzeiclmis genannten Adressaten werden ersucht, sich im Arbciterfürsorgeamt, Auguststr. 17, 1. (Zimmer 7) täglich׳ zwischen zwei und drei Uhr nachmittags zu melden, wo man ihnen die tur sie bestimmten Briefe gegen Lcgitimationsvorzeigung aushamligen wird. Allen im Auslande oder in der Provinz sich hc- S71 Adressaten werden die für sie bestimmten j" ״״״V1®8־*. fmse״d״ng von Rückporto und Angabe der genauen Adresse) «achgcschickt. dieJs u.?"/c״n idd'sebeii Zeitungen werden gebeten, M-J״ A1;VerzC'c״i, s vbenfa!1s\lm1druckeu lakob iureiischlah• ’ ז*nfenger; Abram Apelojg; Hans bC it'■ L׳!״s aus Abraham, S. Beiigelsdorf; Josef ßS Wolf ״cm'ld »enizweig; Rosa Balsam; joset unck, Wolf Buzstcm; Jonas Tiaunülil; Bulvva ■ h B.lr״: IlorllntT /lo״i1,t.f׳H׳l1״ Vi.reiiilgmiK, Uorlin C 10, Hoyd״Utr»#o 5 Tulni.hoin /,entrinn IHiM/15 * Po«t.«0)1c1׳kl1onto No. IZeW) Jiiolln NW 7, KHiHmmvprwaltnng 1). /!. V, KebrilUeti״ Iioitrliftll« ü*9 KuHurdnzeruaU der II. Z. V. DfAKonor- »tr״y5 Ü2 (UuO. — GcöUßot tus״Uoh vun 4-10 Uhr. — Fast ailo hobrlUiotion Zöltungon und Moimtiiholto der W0U Hegen an». - AußhunftNstoH־» für hobrUlnolio Ang<'!üK*nho!too. - IfohiftDoho LfbrorvormitUung. — Trodpmikfc n\U*r Freund# der bobrttUohon HpracUo. Kln tritt frei. Sonntag! Ooit Hi. •Juni mittag# 23 Uhr ZiouistiHoher jogeadverein Berlin Uomoitumme Fahrt nach Dahlem. Trotfjiuukt 4 Uhr Bahnhof Thielplata. DionaUg, den H. Juni abend« 8 Uhr 0«ijQ(H«obo Gruppe ״!{•«IImaIi*4 der JI.Z. V. in U#a MuiikorfoiUiUen, K ulnur •Wliholm ״ Str. (Sl. üroain eaiJbdUrbe Yorseiumluiiit ״Ute hehre von .Uff» und unner Beoht »uf Kinw»nd#rung.¥ Kuforonton 1 Dr. Arthur Hanfcko, Kftgiorungsral jlan« Uoalor, Jouof Lin. Eintritt Mk. 2•--. Mittwoch, den 16. Juni abond* 8 Uhr OruypeOit, in UenUnlon־Hit]onlGr#i(iWÄidor8tr.ä'J2(SiUang«aimmor) Fortsetzung der DittkUHniun über dm Thoroai ״Krneucrutiff tin Zionismus“• in gemeinsamer Aussprache mit d#m Koforonten Uovcn. ReKiorui'RHrnt Hub» Goslar. Aiitiordom Wahl oiiios UruppondoloKierten für die Vortrotorvorsammlung der 11. Z. V. (Jiuppo Norduei.t, im Tiergarionhof, abond• 8 )■5־׳ Uhr Tagcaordnung 5 1. iJoBprooliung in Ornppf-nangoh gonholton. 2 Walil eines Gruppondolo^iorton für di• Vortrofcorvors. d. B. Z. V, 8, ZuwßnummaeUi im Uerton. Aiiressea -Voraodrrsngeii I Allo Mit^llodor der B, Z. V. wordon gobnton, von jeder Vorfindoruog ibror Adresse dom Büro sofort Mitteilung au machen Donnoralug' den 16. Jvmi abond• 8 Uhr Gruppe (;imrloUonbarfc, im KAaiuo-KoftUturuDt, WilraorsriorforMtr.lOtt Vortrag von llorrn Dr, Tilublor: ״Kill und ReitauratioB.4* AuÜordom Wald oines Gnippondelogiorton, für dio VortreturvoranmmluDg der B. Z V. Grupp• Nord, in der Konditorol Wobor, Uouooitr. 18, abend• 8 Uhr Tfttfosordimrif׳! 1. Bericht Übor dio Wahlen zur Vortrotervcrsammlung (Hof. Dr. Max KouonborgV 2. Wahl dn0H Ginppoiidelegiorton für di• VortroUrvor». dor B. Z.V. U. Freie Ausspraelm. Turetsfel des «Jödlaekea TurnTercln« Bar KocUbs, Berila 1. MUnnarabtoilungj Donnerstag 8 — 10 Uhr, Or. ffamburgor Htr. %7 & ־־ ״ ״ H H. ״ Montag 8■ I. Kr&uonahtoilung! Dumi-'rutag 8- ״ Montag 8 10 סו¬ ס! 10 8. ״ Mittwoch 8—10 1. Jugondubtöünngi Mont. 0. Don. 8 -10 1. SeUillorabtnilK.i DonuersUg 8-8 SchÜlorahtig.Oiubg.: 8—6 ״ 1. Mftdohonabtoiig.i 8—6 ״ H Mittwoch W-Wi Miidchonnlit-Chlbg.: Montag Fcohtörsohaft: PleriHtag 8 —10 Oharlhg., Byhelntr. 2*4 Anguntstr. 67—68, Auguststr 07—OH, Charlbg, SyboUtr. 2*4. Itftandetr. 10. Woiüenbargor Str. 4a. WoiBonburgor Str. 4 a• Charlbg., Sybolstr. 2*4. Auguststr. 67— (W. ItfUmUtT. 10. Cimrlbg., Sybolstr. 2-4. Auguststr. 67—68. Nr. 46/47 Vermißte Verwandte in Rußland und Ukrain w 'egeu der vielen Anfrage», die wir täglidi V(,., denen im Auslaiul erhalten, die vou ihren Verwandi!:!, ii| Rulilaml utul Uer Ukraine schon längere Zeit Naclirieht I1al/V11, machen wir hiermit bekannt, d;di \v;r unter folgenden' Bedingungen bei dem Aufsucheu von vermißten Verwandten und der Feststellung ihres gegenwaldige» Wohnortes und Befindens belüinich su״ können. Für jevle Person, die in RulSLind oder der Ukraim; gesucht wird, muß ein Formular ausgefullt werden, a״f dem folgende Fragen zu beantworten sind; 1. Vor- und Familienname der Person, die gesucht wird; 2. ihre letzte Adresse in Rußland; '3. seit wann keine Nachrichten von der betreffenden Person; nähere Angaben, die das Suchen erleichtern können «icr ganz kurze private Mitteilungen (über eigenes Ikfimlcn usw.); 5, Name und genaue Adresse des verwandte» im Aiisl.inile. Der Name mul in Rußland müssen der Verwandten im gegeben werden, alle anderen Angaben belieb:ge 11 Sprache gemacht werden. Die Formulare können entweder von (lern |»wf. essenleii selber ausgefullt werden (bei Voreinsendung von entsprechendem Porto schicken wir die gewünschte Anzahl solcher Formulare umsonst zu) oder sie werden nach den uns gemachten brieflichen Mitteilungen in unserem Büro ausgefüllt. Die ausgefüllten Formulare werden bei 1ms registriert und gleich nach Rußlaml verschickt. Die Antworten aus Rußland werden den Verwandten im Auslände auf die durch sie angegebene Adresse zugesehickt werden. Zur Deckung unserer Auslagen bitten wir für die Erledigung eines jeden Formulars (die spätere Antwort aus Rußland inbegriffen) 10 Reichsmark, die entweder per Postanweisung oder in Papiergeld oder in interuatio■ n.aleii Marken den Briefen au uns beigelegt werden können. Die Uiibemittelten sind von dieser Zahlung befreit. Sämtliche Briefe sind zu adressieren an den Generalsekretär Dr. M. Ürender, für Zentral- Hilfskomitee, Berlin SW 47, Yorkstraße 84. Wegen des gegenwärtig hohen Posttarifs bitten wir allen an uns gerichteten Briefen, auf die eine bosondere Antwort verlangt wird, das entsprechende Porto beizufügen. 1Berliner Abteilung des Skaiv.l.-Jftdisehen Zentralkomitecs. H(111rUU.ollunK1 Holirll'l.nU1f״n,11r״»t1n, 11.11■ Kofllor, Wilmor«- tlorl’, t'iiiiluliornur HU•. B7, Altor-llorron•Band! Sohrtftf1ihrerftdro.il», Julius L»ry, Ttlo- Watdonbarg-Stritfl« lü, KclturJ״,.ernst dtr 11. Z, V, lUbrüU.ilicc Ktnder|ttrl«n Wsst, tm OtthophiHseb.u Turulnstltu» Frl. '/.onatiolhurg, Kisonftohor Btr. 'A (uoh. Kloisteü.). Von Mon• t»a bi« Freit1*K 10—t Uh», Hehräl.ehsr Kl.dersplelnsrhmtUsit ttordw.st h»t Fintt FrioAlSndo», Holstolnor U'for'al. Jed.n toioristog u. Sounubond von H^6־־ Uh». M. Bronowski; Uschcr Baklinger; Josef Boruzweig; Isaak Bckiiiowitzki; A. Berliner; Zafke Bialisokcnski; Josef Bych; Briuzel; J. Chiuielcwski; Benj, Carowski; Abrah. Gitron; Chessin; Scliia Dumaii; Siegmimcl Da11ck; läimkeh'ot; Mordche Ltornstreich; Schlojmc Dzischa; Moses Duhenski; Dzialowski; Suro Drobincr; Samuel Dudowit/; Males Danziger; Sundei Elkon; M, Eigenherg; Ellj'titer; Feige Eltz; J. Feuchtbaum; Freimowicz; Moritz Fersteiifeld; Sclioel Fcldmaim; Saul Finkeistein; Josef Fink; Meier Fried; Rosa Für• manu; Meudl Friedman»; Nataii Forst; II. Federgrün; Leibyseh Frcjtack; J. Fogehnanu; Friedlahn; Joel Gardian; Isaak Gousiorek; Jacob Ginsburg; J. Goldreich; Kariel Goldstein; A. Gelbard; Marjam Gelbard; Glatt; Gcrscheiizweii׳; Sandor Grinlierg; Aron Glück; L, Grünspan; Cliaim Grindstein; S.!Garbasch; David Griustein; J, Goldwasscr; P, A, Gruschka; Moschck Goldberg; Rubin Gert sch; Wulf Gut mann; Hersch Orapa; Jossck Horn; J, Hoffmann; B. Halbcrstädtcr. Nachrichten des Verbandes jfldischer Ingenieure Für einen D i j> 1, -111 g. des Maschinenbauf ach es mit praktischen Erfahrungen im allgemeinen Maschinenbau, Hydraulik und Bergbau, zurzeit in ungekündigter Stellung als Betriebsassistent bei der Großimlustric suchen wir passenden Wirkungskreis. F'ür einen Studenten des Mascliinciihaufachcs suchen wir eine Beschäftigung, in der für ihn die Möglichkeit besteht, sein Studium nebenbei fortzusetzen. Regierungs- und Baurat B ä r w a 1 d , Berlin-Dahlem, Takusstr. 3, beabsichtigt in den großen Ferien einen Kursus mit Uebimgen für palästinensische Hochbauwesen abzuhaltcii. Das Honorar beträgt für zehn Vorträge 50 M, und für zehn vierstündige Uebimgen 100 M, Zuschriften sind direkt an Herrn Bärwald zu richten, Sekretariat: Architekt Arthur Korn, Charlottenburg 5 Königsvveg 24. ' die Adresse der gesuchten Pcr.-ot, in russischer Sprache, die Adresse Auslände in lateinischer Schrift ankönnen in jeder Maskir Ncschamoth-Speiiden zu Schewuoth Es ist eine schöne jüdische Sitte, das Andenken an die Verstorbenen, deren wir uns zu Maskir Neschamoth erinnern, durch Spenden zu ehren. Die würdigste Ehrung ist die Pflanzung von B ä u m c» für den H e r z 1 - wald des Nalionalfonds, da sie den Namen des Verewigte» dauernd mit dein Aufbau von Erez-fsracl verbinden. Jeder Freund des Nation,ilfomfs wird auch am Scliewnothfeste den Herzlwald mit einer Maskir fleschamoth.Spende bedenken. Briefkasten J. Sternberg. Sie schreiben 1ms: ״Daß ein Utgroßvater an seinem, Urenkel noch die Beschneidung vollführt, dürfte ein Ereignis sein, welches nicht alle Tage vorkomnit. Wir sind in der Lage, ein solches Ereignis heute registrieren zu können. Herr Simon Hoffmann in Altrich, der in uneigennütziger Weise bis- 11er diese religiöse Vorschrift aitsiibtc und dabei weder Entfernungen, noch Mühen und Kosten scheute, wenn es sich darum handelte, einen Knaben in den Bund des Judentums cüvzuführeii, nähert sich heute dem Alter der Patriarchen. Welch ein Kontrast. Wie einst Abraham, so hat der greise Urgroßvater seinen Urenkel durch Beschneiilmtg der jüdischen Gemeinschaft zugeführt,'‘ ״Jüdische Jugendblättcr.“ ln unserer Anzeige dieser neuen Zeitschrift ist versehentlich die Angabe der Adresse weggeblieben. Auf mehrfache Anfragen tragen wir diese hier nach; Jüdische Jugendblätter, Prag 1, Dlouhä tu. 22. jüdisches Arbeitsamt Die juristische Sprechstunde im Jüdischen Arbeit*- amt findet jeden Montag und Donnerstag von 3—4 Uhr statt. Erledigt werden alle Fragen der Arbeitseinsteihingen, Demobilmachungsscluviengkeitcn usw. Das jüdische Arbeitsamt, Berlin, Auguststr. 17, vermittelt Teppichklopfer und häusliche Hilfsarbeiter und übernimmt Arbeiten für Adressenschreiber. Wir bittan zu beachten, daß das Jüdische Arbeit»- amt sich jetzt Auguststraße 17 befindet. Die Ortsgruppen Dessau. Als ein wesentlicher Fortschritt in unserer Gcmeindcacbeit ist die Tatsache zu buchen, daß unser altbewährter Gesinnungsgenosse Dr. Moses vor kurzem in den Vorstand der Israelitischen Kultusgenieinde ge״ wählt worden ist. Damit hat eine lange E|»cl1e schweier und heißer Kämpfe ihren Abschluß gefunden. unterstütze die נייי &cm

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