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Jüdische Rundschau · 1921-06-07 · Heft 45 (7.6.1921) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 45 (7.6.1921)
Date
1921-06-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 324 JUEÖISCHE RUNDSCHAU y״^H lä (Wien, 25.-27. Mai) Die erste Sitzung Er führt יווה?, <tal> cs ucr cxckukvc 1׳cum”u1 *׳י״', .‘י jülüsclit־ ()Öffentlichkeit über die Prinzipien in der llilis- .nrbrit, die von der Karlsbader Konlereiu festgc’egt Am 2j. Ala:, 10 Uhr vormittags, eröffivete 11 er Vorsitzende der Exekutive der Jüdischen (Karlsbader) We.tfiilfskonfcren/., Herr Leo A\0/.ki11, die crs.«!>1tzu% des Zentralstes der Jüdischen Wehhufszcntr.de. I seiner ßegriißmwsredc stellt er mit Freuden fest, tun von den 27 Mitgliedern des Zentralrater die M:׳J0״Ut zur Sitzung erschienen ist. Leider müsse er auch c traurige Mitteilung von dem Ableben eine:. .1T J11'״' tigsten Mitglieder der Exekutive, Herrn Fritz Mordcchai Kaufmann, machen. Ueber Antrag des Herrn Dr. Klee (Berlm), der den Vorsitz der Versammlung üternimmt. vvird folgcitdc Tagesordnung festgesetzt: I. Bericht der Lxikutne, 2. Kinderhilfe; 3. Hilft־ für Flüchtlinge - Eimgrahon; 4. Reorganisation frage und Kooptie.ung neuer Mit.■he 1er in die Exekutive und den Zentralrat. Nach Erledigung der Formalitäten erstattete Leo Mozkin den Bericht über die Tätigkeit der Exekutive seit der Kailsbader WeUhilfskoitferenz. Er führt ans, dal! cs der Exekutive gelungen ist, die . ׳ י י' ‘ s״׳ 0־t .. יז * waren, zu informieren, wie auch zeitweise eine Koord i n i c nt n ״ verschiedener H i 11 s g e s c 11 - s c h a f t c 1! diircbzufüliren. Um für ein richtiges Informatkmsweseu entsprechende Organe zu schaffen, hat die Exekutive eine jüdische Zeitschrift _״Hilfe״ heratisgegcben und durch sie sämtlichen Hitfsorganisationen wertvolle Berichte und Anregungen für die Hilfs• arbeit übermittelt. Sodann wurde die Exekutive infolge der U e b c r f 1 u t u n g Rumäniens und Polens mit j ii d i s c 11 e » F 1 ii c 1111 i n g e n a. u s der Ukraine gezwungen, sieb mit der Organisierung der Hilfe für diese unglücklichen Flüchtlinge zu beschul'- tigen. So wurde Herr Ingenieur Wladimir Tcmkin nach ßeßarabien und Herr Dr. K r ä in e r nach Polen und tier polnischen Ukraine entsendet; zwecks Organislcrtmg der Hilfe für die Emigranten, die Italien passieren, wurde der Generalsekretär Efroikin nach Italien delegiert. In letzter Zeit wurden der Exekutive sowohl für das Emfgrntionswcscn als auch für die Kinderhilfc neue Hiifsguellen erschlossen, sowie auch verschiedene Vorschläge gemacht, die mit der Durchführttng großzügiger Aktionen zusartnmenliingen. Dank den Bemühungen der Exekutive ist es ge'ungcn, 1 250 0 )0 Francs für Hilfsarbeitern insbesondere aber für die Versorgung der iTücluUuge flüssig zu machen, tkso.11ders Argentinien fiat sich durch rege Sammlungen für diese Zwecke ausgezeichnet. letzt beginnt siel! die Exekutive auch mit der Arbeit der K i nd e rti be r na 11 m e zu beschäftigen. Dafür stehen 150 000 Eres, zur Verfügung. Die jetzige Tagung Italic die /Aufgabe, der Exekutive Richtlinien für die weiteren Arbeiten, insbesondere auf dein Gebiete der Kinderfürsorge umd der Emigrationsfrage, zu geben. Sodann erstattete Ingenieur Wladimir Tcmkin tdnen Ausführlichen Bericht über die Lage der Flüchtlinge in Beßarabicn und Rumänien. Die Lage der aus der Ukraine nach Beßarabien und Rumänien kommenden Flüchtlinge sei eine verzweifelte gewesen. Man müsse bedenken, daß jenscits des Dnjcstr, in der boischcwikischen Ukraine, sich 1 lunderttau sende von Juden befinden, die danach st reben, über Rumänien zu ihren Angehörigen nach Kanada, Amerika und Argentinien zu gelangen. Unter den in Beßarabien und Rumänien befindlichen Flüchtlingen könne man zwei Typen unterscheiden: Flüchtlinge, die zu ihren Verwandten in Amerika und anderen Ländern wollen, und solche, die nicht wisse n, w o h i n sie wandern sollen. Die Flüchtlinge liegen halbverhungert, ohne Kleider in Kellern und menschenunwürdigen Ubikationen. Sie warten zwei bis acht Monate auf ihre Visa und sind sehr oft der Ausbeutung von Agenten ausgesetzt. Redner mußte daher vor allem organisatorisch Vorsorge treffen, damit die Flüchtlinge ein halbwegs menschenwürdiges Dasein fristen können. Sodann war die Schaffung von Rcchtshilfestellcn .eine der wichtigsten Aufgaben der Flüchtlingsfürxorge, Redner habe auch mit Hilfe der dortigen Hilfsoiganisationen ein ganzes Netz von Informationsbüros wie auch Fürsorgestcl'en für diese Flüchtlinge geschaffen. Um den Flüchtlingen die Weiterreise nach Amerika zu ermögliehen, hat sich die rumänische Regierung entschlossen, den Emigranten nach einem zweimonatigem Aufenthalt In Rumänien Emigrantenpässe nusz.ustellen. Auf diese Weise erhielten 2SOO Menschen die Möglichkeit, nach Amerika, und 1200 Menschen, mach Argentinien ausz.uwandern. Fast in allen Ortschaften Beßarahicns, in denen Flüchtlinge untergebracht sind, wurden Komitees emgesetzt, die für die Beschaffung von bewohnbaren u1uert.Untt.en uml eine entsprechende Verköstigung sorgen. Ebenso wurden jetzt größere Aktionen auf dem dn״eleitet.Cr SM״^*re״ Ul'd der Kindererziehung ״: ״, a» w" ■Ti״״ :'״ i''־iS '“״ ■״ '.־ 4״ & .i ro׳.S;,W״ <״״■ verpflichtet gefühlt, als erste ,,, Welt ins Leben zu rufenden Hilfsaktio ״' ßa,uc״ v Y‘e1>.z111 ״'deren, welche nunmehr Verlauf mmmt. Dic An״ahmC) Efroikin (Paris) berichtet über die Organisicrung der , Eniigranicnfürsorge in Italien.!tnJx'» sei gegenwärtig eine T ransststc'tc für zahlreiche ukrainische Flüchtlinge, dic über die italienischen Hafen nach Amerika reisen. Seit Januar besteht ein Zentralkomitec*, 111 allen« sjrui 10kn 10 **wf'v״ kouiMecs organisiert, dic für die Verpflegung und Unterkunft, wie auch für Rechtsbeistaivl für die Emigranten sorgen Alle diese Komitees sind in einem Zentralkom’i'tee vereinigt. Außerdem haben auch dic russischen Juden!11 Italien jetzt aus ihrer Mitte Komitees gebildet, die die wohlhabenderen Elemente unter ihnen zur Hilfelcistting heranzichen. Die Naclunittagssitziin״ war mit den Debatten, an denen die Herren Prof. Si monsen (Kopenhagen), Dr. Kluntel (Warschau), Dr. He II mann (Riga), Abgcordncicr Färb stein (Warschau), Bürgin, Temktn, Mozkin, Efröikim und Frau Anitta Müller teilnahmen, ausgc füllt Ueber Antrag der Herren Dr. Margulies, Hellmann, Farbsteiu und Gelber wurde folgende Resolution einstimmig angeuorautetv: ״Nacii Anhörung der Berichte der Mitglieder der Exekutive Mozkin, Tcmkin, Efröikim und des Herrn Dr, Krämer spricht der Zentralrat seine Zustimmung und seine Anerkennung für das von der Exekutive unter den größten Schwierigkeiten aus dem Nichts Geschaffene aus und bestätigt die Grundsätze, nach denen diese Arbeit begonnen und geführt wurde. Indem der Zentralrat aus den Erfahrungen der bisherigen Arbeit erneut dic Ueberzeugung von der Notwendigkeit der Arbeit der Exekutive nach den allgemeinen Grundsätzen, wie sic in Karlsbad cingeliend festgelcgt wurden, schöpft, spricht er der Exekutive sein Vertrauen aus,“ Die zweite Sitzung in der zweiten Sitzung erstattete Frau Anirta Müller ihr ausführliches Referat über die Probleme der Kinderfürsorge. Frau Müller knüpft an die hei der Karlsbader WelthiUskonferen/. aufgestellten LcHsät/c an und bespricht die von den überseeischen jüdischen Organisationen eingeleiteten Aktionen zur Ueberfiilmmg von jüdischen IY>- gromwai'scn ätts der Ukraine nach den überseeischen Ländern. Diese Aktionen bilden allerdings nur eines der Mittel zur Lösung des Problems der Kinderfürsorge. Man müsse dafür sorgen, daß dic Pog ro m w ai s e n womöglich auch an Ort und Stelle in geeigneten Heimen iintorgcbraeht werden. Die Adoption sei nicht abzuleimen, jedoch müsse sie unter der Kontrolle von ges׳.Tsch:1f:Iichen jüdischen Organisationen durchgeführt werden. Rednerin schlägt die Errichtung einer Zenfra Ist eile für K i nd c r f ii r s <> r g e im Kabinen der Exekutive der jüdischen Welthilfskonfcrenz mit dem Sitz in Wien vor, welche das ganze Kinderhilfswork zu organisieren hätte. Herr Och borg (Südafrika) berichtet über dic Aktion der südafrikanischen Juden, welche sich bereit erklärt haben, zunächst 250 Po g r o in w׳a i s e n nach Süd a f rika zu bringen•, um sie dort in Waisenhäusern unterzubringen. Erst dort werde die Adoption der Kinder allmählich erfolgen. Die südafrikanischen Juden werden sicherlich nach dem Gelingen der ersten Ueberführttng auch weiter ihre Pflicht tun. Die Sitzung vom 27. Mai war der Debatte über die Kinder fra ge gewidmet. E1 i e s e r Kaplan berichtet über die Lage der Waisenkinder in Palästina und wünscht, daß der Ucberführting von Pogrom waisen dahin ein besonderes Augenmerk geschenkt werde. Unter Zustimmung aller Anwesenden spricht er sich gegen jede Privataktion aus, komme s־ie von wem auch immer. Herr Efroikin (Paris) beleuchtet alle Bedenken, welche gegen die Ucberführting von Kindem ins Ausland geltend gemacht werden, weist auf die ungeheure Verantwortung hin, welche man minder Unterstützung solcher Aktionen übernehme und genügende Garantien der jüdischen Körperverlangt die Grünim Osten, die Ueberöstliche Kinderhauptsächlich Frauenission habe nun in der Hilfsaktionen eine 'solche einen günstigen österreichische Verlauf w״C|eSClnbVsv''hA,1i1>d•1 1n/-cht “ 1)geh ör t ~ ver!l.al’.cn lassen WicdcitoU Ädcr. «™artete *•-* ,*״«1 d*e Inangriffnahme ähnlicher Aktionen in allen wünscht Ländern. verlangt schäften. Dr. K 1 u m c 1 (Warschau) d u n g von Werkst iittc n gäbe des Hilfswerkes an eine hilf sze nt ralc , zu welcher Organisationen berangezogen werden körnten, und spricht sich für jeden Fall für die Ueberführung von Kindern nach Palästina aus. Dr. Krämer (Czernowitz) bekennt sich ebenfalls n:cht zu den Anhängern des Exports von Kindern. F.s sei aber jetzt unmöglich, die ungeheure Zahl der Kinder im Osten selbst zu versorgen. So könne die polnische Jude nsebaft das Problem ihrer cigcnen Waisenfürsorge noch nicht lösen, in O s t g a 1 i z i c n befänden sieh 17000 registrierte Waisen, von denen nur ein Bruchteil 'ordentlich versorgt ist, es befänden sich sogar Waisenkinder bei Bauern. Man habe kemc Hoffnung, daß die 10 000 ukrainisch-jüdischen Waisen, die in Wolhynien sind, im Inland versorgt werden können. Die völlige Erhaltung von 10 000 erfordere einen jährlichen Betrag von 400 Millionen Mark, und cs sei klar, daß diese Last mehl von den einheimischen Juden getragen werden könne, “ Dr. 11 eil mann (Riga) Ausdruck, daß das Ausland ״!,״״״ Durchführung seiner Aktionen betraue, anstatt sich verantworthäuY Organisationen; zu bedienen. Wir müßten fvio I!ts!i־tvv<?rtu1i? »Wehnen, wenn die Durchführung KM״/ ®יי* ״ln letzten Moment unter unserer stunde. Das Prahlern der Ueberführung von Waiscnhimlcrn nach Palästina sei nicht nur für ״ ״ SA foa)tll״־l »11eb für Palästina sehr schwierig, stell *w «״,׳ (Pa״s) würdigt alle Anregungen, spricht stell aber dagegen au®, das jüdische Ausland in seiner gibt seinem Erstaunen Einzelpersonen .mit der Nr, 45 großzügigen Hilfsbereitschaft durch allzu grobe Skepsis zu entmutigen. Unter einer gehörigen Kontrolle werde die Adoption und d e Ueberführung det Kinder ins Aus- : Land die Lösung des Problems bedeutend erleichtern.; Für die palästinensische Aktion sei sicherl'ch 1 großes Interesse zr.1 Enden, und er glaube, daß man ( für sie geeignete Fonts schaffen werde. Angesichts der ungeheuren Notlage der Kinder seien alle Mittel 5 in Anwendung zu bringen, welche die Linderung <!«!• ן Not sichern. Oberrabbiner Dr. C Hajes konstatiert auf Grund ' seiner Erfahrungen in Amerika und im anderen Ausland * daß weite jüdische Kreise geneigt sind, d e E r z i c 1111 ng § der Kinder für Palästina zu fördern. Es können J auch außerhalb Palästinas Kinder für ihren künf. | tigen Beruf in Palästina ausgchildct werden.! Schon jetzt Ligen nach dieser Richtung hin verschiedene Angebote vor. Dr. Klee (Berlin) regt die Errichtung von Sam- ( mclvorm und schäften an. Die Patenschaft ein- I zelner, aber auch von ganzen jüdischen Gemeinden 8a ein Weg, der Hilfsaktion eine große materielle Erleichterung zu bringen. Damit ist die Debatte beendet. (Schluß des Berichtes folgt.) Vermischte Nachrichten Der Aufruf des Waad Leumi Jerusalem, 31. Mai, (J. C. B.) Der Waad Leumi (jüdischer Volksrat in Palästina) veröffentlicht einen Appell an die Judenschaft der ganzen Welt, in welch in unter anderem darauf liingewiescn wird, daß die ori.ntalischen Politiker sich weder der humanen Politik Herbert Samuels willfährig zeigen, noch die zaghafte Politik Europas in bezug auf das Mand a t verstehen können, weshalb sie falsche Schlüsse ziehen. Die Judenschaft Palästinas ersucht daher die Großmächte, den Mandatsvcrtrag so rasch als möglich zu unterzeichnen; sie protestiert gegen die Einstellung der jüdischen Einwanderung nach Palästina. Der Waad Leumi hege den innigen Wunsch, daß die Ruhe im Lande aufrechterhaiten bleibe und freundschaftliche Beziehungen zu allen Einwohnern bestehen. Der Aufruf schließt mit der Aufforderung an die gesamte judenbeit, ebenso wie wir den Ereignissen in Jaffa, auch weiterhin viele Tausende v m Einwanderern nach Palästina zu senden. Churchills Glaube an den Zionismus London, 1. Juni. (J.C. B.) Dic ״Sunday Times“ bringen nachstehende Meldung ihres politischen Korrcspondenten: Das Hauptcrcigiiis der kommenden Tage wird die großangelegte Kerle Mr. Winston Churchills über den mittleren Osten sein. Es wurde mir gesagt, daß die Ausschreitungen in Jaffa seinen Glauben an d eit 7. i o 111 s 111 u s , als die zuverlässigste Macht im mittleren Osten, gestärkt haben und daß seine Lobreden über dic von den jüdischen Kolonisten geleistete Arbeit alle diejenigen in Staunen versetzen werden, welche das ganze zionistische Unternehmen als unbedeutend betrachten. Genehmigung der Arbeiterbank in Palästina In einem Originaltelegramm wird der ״Hazefirah“, Warschau, unter dem 31. Mai aus Jerusalem mitgcteilt, daß die Regierung das Statut der jüdischen Arbeiterbank genehmigt hat Die Dienstpflicht für Keren Hajessod N e w York, 2. Juni. (J. C. B.) Der bekannte Zionist und Führer der amerikanischen Opposition, Judge Bernhard Rosenblatt, der vor einigen Monaten zum Stadtrat von New York gewählt wurde, hat seinen Posten aufgegeben, um seine Arbeitskraft g a n z d e in Ke reu Hajessod zu widmen. In einigen Tagen verläßt er New York, um zugunsten dieses Fonds eine Rede durch das ganze Land zu unternehmen. Die jüdische Arbeit in den Kolonien Im Zusammenhang mit den letzten Ereignissen fand vor kurzem eine Versammlung aller Arbeiter in Pctach-Tikwah statt, um über die ncugeschafienc Situation zu beraten. Die Versammlung nahm einen ruhigen und ernsten Verlauf. Allgemein herrschte die Meinung, daß die Zwangslage der Kolonisten nicht dazu .(usgeiiutzt werden darf, «ui die Arbeitslöhne zu erhöhen, da die jüdische Arbeit in Petach-Tikwah und vielleicht auch in ganz Palästina einer neuen E!>oclu‘ eiitgcgengeiit. Der Lehrer Schein betonte in seiner Rede, daß man jetzt nicht über Kolonisten und Arbeiter r ---- wo׳־ r» vuii uw j j;»11׳«v׳ Jiscttuw. $ c h a p i r a ermahnte die Anwesenden, d '1 Vergangenheit zu vergessen und die Arbeit* frage so zu regeln, daß sowohl die Kolonisten als auc che Arbeiter zufrieden sind. Er machte den Vorschia• che Arbeit bedingungslos weiterzuführen, bis die Ver treter der Arbeiter mit den Vertreter aller Kolonien einen Ausweg gefunden haben. D Versammlung beschloß: 1. ein Arbeitsnachweis buro zu erbt inen, wo sämtliche Arbeiter cingctrag. werden; niemand darf ohne Wissen des Arbeitsnac! Afbult■ an,nehn!en• 2. Vertreter zu wähle ‘ ‘ ^'Arbeitgebern sofort jn Verhandlungen . w*ntl zu den bisherigen Beclü fiA״ d hSC^e■‘׳ faIls sidl die Kolonisten verpflichte unterwerfeneSCh Um״ tltr ßemisch!en־ Kommission;

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