Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 35 (3.5.1921)
- Date
- 1921-05-03
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 240 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr, 35 wachsenden Aufgaben des Zionismus haben eine wachsende Differenzierung des zionistischen "öefiiges zur Folge. Es wird Aufgabe des Delegiertentages sein, trotz all den aufgedeckten inneren, Differenzen die Form zu finden, die die Zionistische Vereinigung für Deutschland leistungsfähig und arbeitsfähig macht. Die Organi* sation muli stark sein, um ihre Rolle spielen zu können. Sie muU mich finanziell auf eine zuverlässige Basis gestellt werden. Der Dcle* giertentag wird die Frage der Zionistensteuer noch• mals autoritativ 2n regeln haben. Und vor allem muß der Delegiertentag eine Leitung wählen, die, vom Vertrauen der zionistischen Ocffentlichkeit getragen, die Arbeit führen kann. Auf dem Delegiertentag, der nach völlig demokratischen Priuzipien gewählt ist, werden alle Strömungen des dcutsclicn Zionismus ihrer Stärke und Bedeutung nach vertreten sein. Die Wahl der neuen Leitung gehört stets zu den wichtigsten Aufgaben unserer Tagungen; denn der Delegiertentag geht nach wenigen Tagen auseinander und überläßt die Durchführung der Arbeit den Männern, die er ge• wählt hat. Wir hoffen, daß die Zionistische Vereinigung für Deutschland nach diesem Dclegiertentag bc• fähigt sein wird, mit gesteigerter Kraft an die kommende Riesenarbeit heranzugehen. Binjan Haarez und wir, Von Dr. Rudolf Pick, Plauen i. V. Binjan Haare/, ist kein Augenblicksprojekt, keine künstliche Bildung. Er hat seit Jahren in der Luft ge* legen. Ein kleiner Teil deutscher Zionisten hatte es unternommen, dem Basler Programm Inhalt, voUmensehliehen, eigcnpcrsönlichai Inhalt zu geben; Zionist bedeute eine Lebcnsverpfliclitimg, Einsatz des ganzen Men׳• sehen für die Idee. Diesem kleinen Teil intensiver, nach Verinnerlichung drängender Zionisten verdanken wir unseren Blau-Weih. Die Leitung teilte diesen Standpunkt, auch die ״Jüdische Rundschau“ wurde in diesem radikalen Saute redigiert. Die Kluft zwischen dem kleinen Teil volltnensdilich interessierter Zionisten und der ungeheuren .Majorität der dem Zionismus sympathisch Gegenüberstehenden — innerhalb der Zionistischen Organisation — trat nur durch die Indolenz, die Kritiklosigkeit und das Mitläufcrtuin der 00 «0 sog. Zionisten nidvt zutage. Man war Zionist, horte zweimal im Monat einen Vortrag, bezahlte Beitrag (oder auch nicht), führte ein paar nationalistische Phrasen im Munde - und lebte im übrigen wie jeder andere gute Deutsche. Diesen Zwiespalt deckt Binjan Haarez auf, — und wir sog. Radikalen sollten ihn wieder verdecken? Ihn der Einheit der Organisation willen? Was ist diese Einheit wert, wenn sich Hohlheit, Verflachung, Unwahrhaftigkeit drunter verbirgt? Ja, es ist wahr: 00 Prozent der Zionisten — die Jugend ausgenommen — sind Zionisten im Sinne des Binjan Haarez, fühlen sich durch geistige und materielle Bande der deutschen Umwelt eng verbunden, sind aber soweit gute Juden, daß sic Mitgefühl für ihre ostjüdischen Brüder und Interesse am Aufbau Palästinas haben, das sie auch durch Geldopfer betätigen wollen. Besteht denn ein großer Unter■ schied zwischen diesen Zionisten und der überwältigenden Mehrheit der Niehtzionistea im heutigen Moment, wo nur einige verrannte und gcsimiungstüditige Führer des Zentralvercins einen palästinafeindlichen Standpunkt einnchmen, der von der ungeheuren Mehrheit der Mit• glieder und der sieh mit Dr. Apfel solidarisch erklärenden neutralen Jugend einstimmig abgelehnt ward? Binjan Haarez kommt im rechten Augenblick, um die Einigung zwischen allen guten Juden, die warmes Gefühl für jüdische Zusammengehörigkeit und jüdische Zukunft haben, aber für sich den Trennungsstrich zwischen Deutsch und Jüdisch noch nicht ziehen körnten oder wollen, zu vollziehen. Er wird der Arbeit für den Keren Hajessod die vereinsmiiliige und geistige Grundlage bieten, die gemeinsame Basis, auf der die deutsche Judcnhcit ihre Opfer bringen wird, er wird die Vor- Bereitung, Aufklärung und ״Bearbeitung“ besser vornehmen können uh wir, die war immer dabei den besten Teil unserer Ueberzeugsmg zurückstellcn, unser Feuer dämpfen mußten, um mehr diplomatisch, denn andern angepaßt, etwas herauszulocken. (Ich spreche aus Erfalmmg.) Der Zionismus im engeren Sinne aber wird nun wirklich in jenem reinen und unverfälschten Sinn« wirken können, der keine Konzessionen macht, der die Menschen prüft und nicht zählt, der eine Verpflichtung der ganzen Persönlichkeit darstellt. Es soll den Schwankenden nicht leicht gemacht werden, der Unsrige zu werden. (Es ist schwer, a Jid sein, schwerer: ein Zionist. sei unser Motto!) Grundbedingungen für die uf nähme: 1. Der Maasser (ein Existenzminimum pro ״P**nag steuerfrei bleiben); 2, Zionistische Dienst- Pflicht, sich erstreckend auf jede nur verfügbare freie Stunde aufbauend auf der Verpflichtung, sich mit allen menschlichen und materiellen Mitteln der zionistischen Arbeit zu weihen Ehrrch diesen Zaun schützen wir unsere Idee zutrlcich S״d * SßamMSr,/C “ «״» Cafü oder auf dem_ Podium durch nationale und radikal daran"denSn Sfü,d‘* ktpfschcu machcn 1*״״ nicht daran denken, für sich eine Konsequenz zu ziohen. Damm schlage ich für den Teil der Vollzionisten den Namen: Zionistische Arbeitsgemeinschaft vor, um zu betonen, daß wirklich nicht die Pitrase, sondern die Arbeit herrschen soll. Tätigkeit dieser zionistischen Bünde: 1. Jugendbcwegütig; 2. auf Palästina vorbereitende Arbeit jeder Art in Ackerbau- und PiLm/.ungsschulen, Sport, Wanderungen, Hcbralsierung; 3, Clmluziuth; •1, engste persönliche Fühlungnahme, wirkliche Freiuidscliafisbüiule, Arbeit im kleinen Kreise, unscheinbare, unermüdliche, Innerliche Tätigkeit an Stelle der Versammlungspropagamla. lntenüvicrung. Blau-Weiß tmd Hapoel-Hazair unsere natürliehen Bundesgenossen. Dann wird nicht mehr so mancher treffliche Zionist erlahmen, wenn er zum so und sovicltcn Mal bei seinem Versuch, Menschen zu finden und zu ergreifen, auf unterhaliungsbedürfiige Versammlungsteilneluner gestoßen ist und der Eindruck seiner Bekenntnisse unter Beifallklatschen, Dank des Vorsitzenden und gemütlichem Beisammensein begraben worden ist. Andererseits wird die große Masse der deutschen Judenbelt — zionistische und nichtzionistisdie — nicht mehr vor dem Radikalismus entsetzt ins Mauseloch zu kriechen brauchen, aus dem sie dann das milde Klingeln unseres geldbedürftigen Beutels wieder hervorlocken muß (eine klägliche und entwürdigende Arbeit für die N. F.-Sajumler wie für die ״Opfer“), sondern sic werden, wie ihr Gewissen sie treibt, Deutsche und Juden sein, und unsere■ Sache wird es sein, mit kundigem Auge Tag um Tag diesen und jenen, der für die zionistische Idee geboren ist, geradgewachsen an Leib und Seele — kein Kowed- und Wohllebcnsuchcr — aus der Masse lierausz.uaiigdn und zu einem der unsrigen zu machen, Daun wird wirklich tler Name ״Zionist eine Gewähr sein, einen Gesinnungsgenossen zu finden, während man jetzt unbekannte Gesinnungsgenossen aus Furcht vor Enttäuschung besser meidet. Tausend wahrhafte Zionisten — aus einem Stück — für eine Idee ihre junge ungebrochene Tatkraft cinsetzend, und cs steht gut um unsere Sache, Besser als jetzt, wo auch die zahlreichst besuchte Mitgliederversammlung keinen anfeuernden Eindruck macht. Die Sympathie und das Geld der ganzen Judcnhcit der Welt für Palästina und eine Kerntruppe der tiefstpersöulieh und ganz und gar dem Zionismus Hingegebenen — und wir siegen. Da nun; es lebe Binjan Haarez und zionistische Arbeitsgemeinschaft! Presse ־ Rundschau Der Verrat der Afjudah Das unerhörte Vorgehen der Agudali auf ihrer Konferenz in Wien, auf das wir noch cingchcn werden, hat im Osten, wo sich der religiöse Zionismus unter der Führung des Misrachi zu einer wahren Volksbewegung gestaltet, grolle EmiJörung licrvorgerufcn. Die Zeitungen verschiedener Richtungen brandmarken in heftigen Worten die zersetzende Arbeit der Agudah-Lcute. Nachstehend geben wir den Auszug eines Artikels von J. Grünbaum, Abgeordneter des polnischen Sejm, Redakteur der ״Hazefirah", wieder, den dieser im ״Najcn Heint“ veröffentlicht hat, und dessen Schärfe nur aus dem erbitterten Kampf, den die Zionisten mit den Agudab-Leuten in Warschau führen .müssen, zu verstehen ist■ ״Es ist wirklich schwer, eine passende Bezeichnung für die Beschlüsse der Agndah-Konferenz in Wien zu finden. Ihre Absicht ist nur die, dem Zionismus zu schaden. Es kommt ihnen nur darauf an, die Arbeit zu stören und nicht zuziiiasseiij daß das Mandat endlich bestätigt hihi die Arlieit endlich in vollem Umfange aufgenommen wird. Als Mittel dient ihnen die Daumziatiou, die für diese Leute so charakteristisch ist. Und alles geschieht im Namen des frommen, gesetzestreuen Judentums, im Namen der Thora und im Namen Gottes selbst, 01)110 dies geht es bekanntlich nicht. Die schlimmsteil Taten tun sic nur der heiligen Thora zuliebe. Jetzt wissen wir, was sie tun wollen. Da sie nicht einmal für ihre Organisation die Mittel aufbringen, bleibt ihnen nichts anderes übrig als Zerstörungswut, als niederträchtigster Neid auf die unermüdliche Arbeit der Zionisten, die immer weiter schaffen und die großen Volksmassen, sogar die Orthodoxen, mit sich fort reißen. Um das zu erreichen, benutzen sie den Weg der Dcitutizintion. Sie wollen zur englischen Regierung und zum Völkerbund gehen und angeben, daß die Zionistis׳' ׳ ■ Organisation nur eine Minderheit des jüdischen Volk׳.., vertritt und daher nicht die ״jewish Agency“ sein kann, mit der die Mächte verhandeln wollen. Und wer weiß, was sie noch den Regierungen über den Zionismus erz.ählen werden. Mit diesen Mitteln kämpft der jüdischc Klcrikalismus gegen die Befreiungsbewegung, gegen den Zionismus. Das ist ein Kampf utn die Macht im jüdischen Volke. Die antizionistische Orthodoxie fühlt, daß ihre letzte Stunde geschlagen hat. Sie begreift wohl, zu welchen Resultaten die Anerkennung der Zionistischen Organisation durch England in der jüdischen Welt führen kann. Daher der erbitterte Kampf gegen den Zionismus. Er wäre wenigstens verständlich und ehrlich, wenn die anlizionistische Orthodoxie imstande wäre, die Arbeit zu nötigen Menschen und Mittel zur Verfügung stünden, nötigen Mittel und Menschen zur Verfügung stünden. Aber daran fehlt es ja gerade. In den letzten Jahren hat die Orthodoxie nicht das geringste in Palästina geleistet. Alles, was die Agudali tut, ist nichts anderes als politischer Schwindel. Man beschwindelt die jüdische Welt, die jüdischen Volksmasscn; die noch das naive Vertrauen zu diesen Leuten bewahrt haben, welche nur mit dem Glauben hausieren. Jetzt v/ollon sie auch die Außenwelt beschwindeln und dadurch ihr gefallenes Prestige wieder aufriditen. Sie hoffen zwar nicht, daß das Mandat in ihrem Sinne geändert werden kann, hoffen nur noch darau«, daß cs ihnen gelingen wird, q* Bestätigung des Mandates m verzögern. Die ungewiß Lage in Palästina wird fortdauem, der Oberkommisy, wird seinen großen Arbeitsplan nicht entwickeln köntin die Araber werden ihr Haupt erbeben und für ihre ״ן,' triguen noch mehr Zeit gewinnen. Das ist alles, die Agudali erreichen kann. Dies ist kein Kampf mehr um die Macht, es ist einfach ein Verrat an den Interesse» des jüdisefu Volkes, So verführen die ,Führer* des jüdischen ihre gläubigen Aahaoger,“ Die unaufhörlichen Siege!in ״Hapoel-Hazair“ veröffentlicht j. Sokcr ,ן* läßlich der Heden des Ministers Churchill in Palästina einen Artikel, in dem es u. a. heißt: ״Die Balfour-Deklaration ist von neuem durch d* klaren Worte Cluirchills öffentlich bestätigt worden Ein neues IkokumeuJ. ist uns verliehen worden, und Israel hat sich wieder einmal beruhigt. Wir haben wieder gesiegt. Wir haben gesiegt in San Remo in Albcrt-Hall in London und auf dem Skopusberg’ in Jerusalem. Unser Portefeuille ist vollgepfropft mit Deklaiationeii. Wir haben eine Menge Sympathie" Erklärungen und Versicherungen und haben doch nichts Und drehen uns im Zauberkreise von guten und schlechten Stimmungen und schwanken zvvisclien Verzweiiluiig und Dankgottesdiensten. Bei solchen Siegen gehen Völker zugrunde, aber sie werden nicht erlöst Audi nicht eine Minute hielten wir die DalfourdMUration für einen wertlosen Fetzen Papier, aber sie kann wertlos werden, wenn wir uns mir auf äußerliche Fak. toren verlassen, auf die Stimmung oder Laune großer und kleiner Staatsmänner. Sichergestellt kann diese Deklaration werden einzig und allein durch die Kundgebung unserer eigenen Tat, unserer Aufbauarbeit einer ununterbrochenen E i n w a n <1 e r u n g, die allein ein Sdmtzvvall gegen jeden Versuch der Verletzung unserer Rechte sein kann. Solange wir es nicht zu einer wirklichen Macht im Lande bringen, solange wird das Damoklesschwert über uns hängen. Nur dann werden alle geschehenen und auch die rechtzeitig verhinderten feindlichen Kundgebungen wirklich verstummen, wenn in kürzester Zeit mächtige Ströme arbeitender F.inwaii• derer sieh in das Land ergießen, wenn auf jedem Hügel und in jedem Tal die lcbcns- und arbeitsfremhge Stimme des jüdischen Arbeiters erschallt. Nur dann werden wir auf die Machtpolitik der Regierung ver• zicliten können. Eine tatenlose Politik, eine Politik der Worte wird immer zu Konflikten mit dea Arabern führen. Nur in der Vrbeit kann man den Weg zum Frieden und zur Verständigung finden. In den bisher von uns davongctragenen Siegen waren nicht wir die Sieger. Unter all diesen Deklarationen, die wir bis jetzt erhielten, fehlt eine, die wichtigste und entschcielendste, die Deklaration des jü di sclicn Volkes. Die einzige Antwort auf alle Deklarationen haben vorläufig nur einige Tausend Chalu/im erteilt, die trotz aller Warnungen und Anfeindungen ins Land gekommen und bereits zu einem inner- und außenpolitischen F»<«*>* geworden sind. Die große nationale Anstrengung, die allein die großen Einwanderimgs- und Arbeit ■•.möglich• keilen in dieser günstigen Stunde schaffen kann, ist ausgcbliebcn. Vorläufig sind wir die Besiegten und nicht die Sieger. Wir haben zwar bei Churchill und anderen Staatsmännern gesiegt, wir haben aber uns selbst nicht besiegt, unsere Uneinigkeit, unsere Zerrissenheit, unsere gegenseitige Bekämpfung, über die wir uns auch in dieser entscheidenden Stunde nicht erheben können. Wietier einmal ist ein Wunder geschehen. Doch nie ist ein Volk durch Wunder gerettet worden. Ein Land ist nie durch Deklarationen und durch Raten von Staatsmännern erobert worden. Nur die tatsächliche Besitzergreifung durch Arbeit kamt uns das Land sichern." Keren Hajessod in Bulgarien Auszug aus einem Briefe des nach Bulgarien entsandten Bevollmächtigten der Keren Hnjcssod-Zentrale in London: ״Ich habe bereits in meinem Briefe aus Philippopel berichtet, daß meine Tournee durch die Provinzstädtc Bulgariens einem glänzende» Triumph gleicht. Trotzdem werde ich niemals vergessen, was ich in H a s n o w erlebte. Mein Besuch schien ein nationales Fest zu sein. Sogleich bei meiner Ankunft wurden alle Läden geschlossen, und die ganze jüdische Bevölkerung eilte «ach der Synagoge, wo die Versatnnilung siatifand. Auf der Straße vor der Synagoge et warteten sämtliche Rabbiner der Stadt meine Ankunft, und den ganzen Weg entlang waren die Schulkinder aufgestellt. Als ich mich der Synagoge näherte, begrüßte mich der Ob e r rab b i n e r, mit vollem Ornat angetan, in herzlichster und feierlichster Weise. Die Begeisterung der Bevölkerung war unbeschreiblich. Nach Beendigung meiner Rede erhob sich der Oberrabbiner, und mit äußerster Bewegung leistete er. den Schwur auf den Aron Kodesch, daß kein Jude und keine Jüdin in Hasnow sich der Entrichtung des Maasser entziehen würde. Zum ersten Mal in meinem Leben sah ich eine Zuhöncrscluft in solchen! Grade erschüttert und in eine solche Begeisterung für Erez- Israel und besonders für die Arbeit der Chaluzim versetzt. Kurz, es war ein erhebender und ergreifender Anblick. Es folgten noch einige Versammlungen, und ein beträchtlicher Geldbetrag wurde sofort aufgebracht. Die Leute gaben mehr, als man von ihnen erwartete. Am gleichen Abend fand dann ein Konzert statt. Meines Erachtens könnten die 25 Millionen sofort aufgebracht werden, wenn das Judentum als ganzes vom gleichen Geiste beseelt wäre.“