Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 31-32 (20.4.1921)
- Date
- 1921-04-20
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 220 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 31/32 Pa’ästina-Ämt Das Palästinaamt ist geöffnet am Montag, Dienstag, M i 11 wo eh von 12—4 Uhr nachmittags sind am Donnerstag, Freitag und Sonntag von 9—12 Uhr vormittags. Auswanderer- Fürsorge Wir erhalten vom Hilfsverein der Deutsehen Juden die folgenden Mitteilungen: Das Zcntralbüro des Hilfsvereins für jüdische Auswanderungsangelegen heit e n hat seine Tätigkeit wieder aufgenoinmen. Als besonderer Sekretär für das Zentralbüro für jüdischc Aiiswandcrimgsaugclegcnhcitcn ist Herr Dr. Natlian den Nathan angcstcllt Die Arbeit des Zcntralbüros besteht in der Repulicrung der Emigration, die durch Deutschland geht, in der Beratung von Auswanderern und der Auskunftcrtcilung an Organisationen, in einer systematischen Auswandererfürsorge unter möglichster Zusammen׳• fassung aller Tätigkeiten, die mit der Auswanderung Zusammenhängen. Die Mitarbeit aller Organisationen ist willkommen. Die Zentrale ist in Ber I i n, S tcg 1 itzer S tr. 12. Nebenstellen sind in Hamburg, Ferdinandstr. 14, und Bremer», Diistcrnstr. 7, bereits vorhanden. Weitere Nebenstellen werden an den Grenz- und Haupteisen• bahnknotenpunkten, soweit nötig,' eröffnet werden. Verhandlungen mit den Schiffahrtsgesellschaften und den auswärtigen jüdischen Organisationen sind aufgenommen worden. Das Zentralbüro wird, wie vor dein Kriege, ein Korrespondenzblatt herausgeben, das luformationsmaterial über die Auswanderung enthält und außerdem die Presse mit Nachrichten über die Emigration»■ angclegenheitcn versehen. Ausweis der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Schekel 1919/20! Berliner Zionistische Vereinigung 3679.—; Berlin: Hapoei-I Inzn'ir 72.—; Breslau 3IH).—; Darmstadt 15.—; Dortmmv.l 1120.—; Düsseldorf 130.--; II sch weile 24 ז.—; F'rimkcnhausen 14,—; Gera 3.—; Heidelbcrg 15.—; Köln: Hxscliacliar 492.--; Kolberg 3.—; Lk-gniu 8.—; Limburg 3. -; Marburg 6.—; Meine! 141.—; Neustrelitz 54.—; Nürnberg 132.—; Stolp 9.—; Varel 61.—; Wiesbaden (1918/19) 330.—. Landesbcitriige 1920! Autenbauscn 3.—; Berlin 39.50, Berliner Zionistische Vereinigung 5630.25; Breslau 300,—; Darmstadt 25.—; Dortmund 9t).—; Halle 135.—; Hamburg: Misrachi 255.50; Heidelberg 9.—; Köln: Haschaciiar 168.—; Kolberg 10.—; Licgniiz 8.—; Marbürg 16.—; Memel 235.—; Neustrelitz 89.—; Nürnberg 276.—; Pforzheim 200.—; Spandau 25.—; Stolp 9.—; Varel 27.-; Wiesbaden 275.-; Hapoül-Haza'ir 511.40. Eingang von! 15. November 1920 bis 31. Mürz 1921! Schekel 1918/19: 330.—; 1919/20 : 5281.—; Landesbeiträge 1920: 8336.65. Schekel 1920/21: Bedburg 10.—; Berlin 145.—; Berliner Zionistische Vereinigung 8617.—; Bonn 550.—; Buchau 10.—; Dorndorf 11).—; Dortmund 250.—; Emmerieh 10.—; Floß. 10.—; Gailingen 100.—; Gciscnkirchcn 290.—; Gera 10.—; Göppingen 10.—; Hamborn 330.—; Hameln 70.—; HersfekJ 20.—; Heidelberg 210.—; Idar 10.—; Kolberg 10.—; Lauenförde 10.—; Licjjnitz 40.—; Limburg 10.—; Ludwigshafen 10.—; Lüneburg 10.—; Mokrau 10.—; München 10.—; München-Gladbach 120.—; Mühlhausen 20.—; Neustadt 10.—; Orteisburg 20.—; Reichenbach 10.—; Saarbrücken u. Umgegend 9S0.—; Scnsburg 20.—; Stolp 200.—Trier 580.—; Waldenburg 10.—. Landesbeiträge 1921! Berlin: Mäddicaklub Jehudiih 22,—; Bedburg 10.—; Bonn 190.—; Dresden 800.—; Domdorf 10.—; Dortmund 245.—; Floß 10.—;Göppingen 5.—; Heidelberg 85..; Idar 10,—; Kolberg 10.—; Lauen• förde 10.—; Marburg 25.—; Mokrau 15.—; München 10.—, München-Gladbach 60.—; Neustadt 10.—; Orteisbürg 20,—; Osnabrück 115.—; Pforzheim 50.—; Reichen• bach 15.—; Saarbrücken und Umgebung 320.—; Waiden• bürg 10.—. Eingang bis 31. März 1921! Schekel 1920/21: 12742.—; Landesbcitriige 1921: 2057.—. Adresse für Geldsendungen: Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W15, Sächsische Straße 8. Postscheckkonto: Berlin 8091. Bankkonto: Nationalbank für Deutschland, DeposItenkasse: Berlin, Kurfürstendamm. Abonniert auf die ,Jüdische Rundschau \ E&crlincr Raten dt? Bfirot Berliner Zloolatlaoba Varatnlgaag, Berlin 0 1U, ReydnUtreB« B Telephon! ZeatraruSHU/U י Poataohiwkkonbo No. 19003 Berlin NW!, Raaaanrarwaltntig der B IT. BabrKlaoha!•«•ekelt# de• Kaltardaaar«■*■ der B. Z. V. Dragoner• atraOa 3» (Hof). — Oeöffnnt «gl 1011 von 4—10 Uhr. — Tuet all• haiirMaohen Zeitungen und Monatahofta dar Welt liegen aae. — Auaknnftaatolla für hehrlllaoha Antcelagonhehan. — Hebritaoha LehrarvermÜUung. — Treffpunkt aller freund• dar hebrüaohe» Hpraehe. Kl 11t ritt fr•!. Palästina-Aufbaufonds 4. Spendenausweis. Eingänge vom 1. Januar bis 31. März 1921. Aachen 430.—; Aschaffenburg 7642.12; Aurich361.—; Berlin 100.—; Bonn 263.—; Cöln 234.—; Dortmund 300.—; Dürkheim 50.—; Essen 30 030.—; Gndcnberg 50.—; Mannheim 150.—; Mündien-Gladbach 230.—; Münster 100.—; Schöningcn 50.—; Wiesbaden 3540.—; Eingänge unter 50.— M. aus. folgenden Städten: Breslau, Cafsel, Hungen, Nicsky, Oberaula, Sandowitz, Schnait- ^Oesamtcingang inki Beiträgen unter 50.— Berichtigung. De im 3. Spendenausweis aufgeführte Summe von 900 M. aus Tarnowitz war nicht für den Palästinaaufbaufomis bestimmt, die ausgewicservö Summe ver״ fingert sich somit um 900 M. Doonoratng, den 21, April •band• 8 Uhr Qrappe •Cdnratllohe Varerte, Zuaummenliunft bei Harrn Sobolem, Frlotlouau, Wialandatr. 4 (nel.e Frlailonauor Kathaaa) ״ZIOBtettaohe Zeltfregea und der Ueleglerteatag•. Xatorno Aueapracho. Cruppt SBd, Im Jngdaeal dor Neuen PhUharmonU, Köponloker 8tr Btt W7, abend• 8 Uhr Vortrag von Horm Dr. Frlta I.öwonateini ״Blnjaa liiere■ uad Nalloaalar Elakaltabloak“. Groppe Weit. Dor fhr Doanoratog, den 21. April angokündig’o Vortrag findet nloht •tatt. Adreuel Variaderougeal All• Mitglieder dor B. Z. V. werden gebeten, von jeder Veränderung Ihrer Adreaae dom Büro •ofort Mitteilung ■u maobon. Montag, den 25. Aprtt abend« 8 Uhr Bapoil• Uaiatr, in don MuaikorfoataSton, Kalaar•Wilhelm■Str.81 III. Ilterariiehor Abend. Vortrag von Horm R-A. Sammy Oronemanm ״Ketnleklnng de« Jlldiaehea Theater•.“ Beaitntion der K.lm1[׳״l.lor Airo, Alomia und Bothhanna aua dem )Cratae dor Wiluaor Truppe. Eintritt Mk. 8.—, ftir Jugendliche Mk 2 —, für Chawerim M. 1.— Mittwoch, den 27■ April abend■ 8 Uhr <11U|1pe Hat, In ilen Union• Vaataltlon, Orelfawaldor Htr. 222 Ntallungnalinie au den Wahlen tan Ueleglartentag• Kelturdoiernat der B. SS. V, HebrSlaelier Klndergartea Clierlotteeharg, Im Roatanrant Barllna» Kindl, Kllatrlnnr Nrr, fl. Von Montag bla Freitag 10—I Uhr. Bahiklaeher Kladergartau Waat, Im Orthopltdtiehan Turniaatltat Kii.'Zemindburg, Kiaenachor Str. 2 (uahe Kieletatr.), Von Mon■ teg bia rre.tag Ifl t I’hr. Bebrälarlier Klnileiaplelnarhwtttag Nordirnt t *i Kren Frlodlltnder, Hidatelner l’terUI. .Indan ltionatag u Honnnbond von Hi bUhr. nehrälaeher Rplidnai-hailftag l'harlottenharg, ab Bonaeretag, de■ 7 April >0n yät H11 I hf I« lteataarant Utrllaer Kindl, KSatrtaar Ktrtaae 7. Hebrilarber Sple!naebmlttag Nord, in derWobnung von Frau Grünbauin. Invalidenate. 142 (nabe Htottinor lieh (!hot), wü.-heatliuk aw. imul j■! 2 Btun irn. Ilegiim Dienetag, den 8 Mai, J-iA I hr. Masklr Neschamoth-Spenden zu Peßach Am Schlußtag des Pcßachfesies erinnern wir uns unserer Toten. Es ist eine alte schöne Sitte, das An* denken an die Verstorbenen durch Spenden für gemein• nützige Zwecke zu ehren. Die würdigste Ehrung ist die Pflanzung von Bäumen für den Jüdischen Nationalfonds, die den Namen des Verstorbenen dauernd mit dem Aufbau von Erez-Isracl verhindere Wir sind gewiß, daß alle Freunde unserer Sache auch an diesem Peßachfcste den Nationalfonds mit einer Maskir Neschamoth• spende bedenken werden. ״Das jiddische Theater". Am 25. April, abends 8 Uhr, veranstaltet der Hapoei-Hazair in den Musikerfestsälen, Kaiscr-Wilhelm-Str. 31, seinen dritten literarischen Abend. Es spricht R,*A, Sammy Grone mann über ״Das jiddische Thcatc r“, sodann rezitieren die Schau׳• Spieler A s r o, A10 m i s und Roth bäum vom WUnacr Theater. Eintritt 5 M., für Jugendliche 2 M, Klavierabend Maria Zweig. Der Klavierabend von Maria Zweig im Mcistersaal zeigte uns die junge Pianistin als eine Persönlichkeit von beträchtlichen‘ Fertigkeiten und hohem künstlerischen Ernst, deren zuweilen noch etwas herbes Spiel durch Klarheit der Gestaltung und kraftvollen Ausdruck erfreute, ihrem gehaltenen Wesen entsprechend, brachte sie Schuberts milden Ernst und Bachs etwa» strenge Scrcnität am besten zur Wietiergabe. Zum Ausreifen fehlt cs diesem starken Talent mir noch an einem Tropfen Süßigkeit. A. K. Hebräische Sprachschule in Berlin. I. Anfängerkiassen für Erwachsene (nur Lesen vorausgesetzt) werden anfangs Mai eröffnet. Die• jenigen, die beabsichtigen, daran teilzunehmen, werden ersucht, zwecks Festsetzung des Stundenplans zu einer Vorbesprechung, am Montag, den 2. Mai, 8 Uhr abends, in der JüdischcnGc in clndc, Oranienburger Straße 29, v. III, Zimmer 85, zu erscheinen. II. Sprechstunden in allen Schuiangelcgenheften: Montags, Dienstags lind Donnerstags, 8»/* uhr abends, in der Hochschule, Artillerie str. 14. N. Berggrün, N 37, Wörther Str. 46. Personalnachricht. Unser Gesinnungsgenosse, Sanitätsrat Dr. Emil Simonsohn, Berlin, feierte dieser Tage seinen 60. Geburtstag, Sanitätsrat Dr. Simonsollt» ist eine markante Erscheinung im deutschen Zionismus. Er gehört der Bewegung seit Anbeginn an und hat auch eure Zcitlang an führender Stelle gewirkt. Wir sprechen dem Jubilar unsere herzlichsten Glückwünsche aus. Das Kulturdczcrnat der B. Z. V. beabsichtigt, am Dienstag, den 3. Mai, nachmittags '/a4 Uhr, in der Wohnung von Frau Grünbaum, Invalidenstr. 142, einen hebräischen Spielnaclimitfag rittzurichten, der zweimal wöchentlich stattfinden solL Wir bitten alle Eltern, die für eine jüdische Erziehung üirer Kinder Interesse haben, ihre Kinder in unseren Spiel nachmittag zu schickere Anmeldungen und Auskünfte beim Kulturdezemat der Berliner Zionistischen. Vereinigung, Seydel- Straße 3 (Zentrum 3614/15), oder bei Frau Grünbaum. Invalidenstr. 142 Im Scliillersaal, Bismarckstr. 110, veranstaltet Herr Leo Go Han in am Mittwoch, den 27. April 1921, abends 8 Uhr, einen ״Jüdischen Volksliederabcnd“. Wir verweisen auf das Inserat in der heutigen Nummer. Am Dienstag, den 26. April 19?l, findet im Schubertsaal, Bülowstr. 104, ein KamincrnÄsikabend des Steiner- Rothstcin-Quartctts statt. Näheres siehe Inserat in heutiger . Nummer. Die Ortsgruppen Hamburg. Nach Entgegennahme eine» Berichtes über die Tagung des Landesvorstandes wurde die am 31. März unterbrochene Aussprache über die Lage im deutschen Zionismus fortgesetzt. Folgende Ent- Schließung wurde mit Mehrheit;uigenoiiiiiien: ״Die Mitgliederversammlung der Hamburger Zionistischen Vereinigung erblickt in der Entschließung des Lande»- Vorstandes eine Form, in der die dringendsten Gegen׳« Wartsaufgaben unter Zusammenfassung aller zionistisehen Kr,Ute provisorisch bis zum nächsten Delegiertentag erledigt werden können. Ohne zum Programm der Föderation ״Binjan Haarez“ Stellung zu nehmen* hält sic die Gründung einer jeden Föderation im heutigen Zeitpunkt für unzweckmäßig.״ Eine Resolution zur Unterstützung eurer Entschließung der Hamburger Misrachigruppc, in welcher unter anderem die Sciiaffung des politischen Komitees als Verlegcnhoitsmaß• nähme und als unzureichend bezeichnet und die Schaffung einer Koalition in der Leitung unter gleichmäßiger Vertretung aller Parteien verlangt wurde, fand bei einem Abstimmungsergebnis von 24:17 keine Mehrheit. Hannover. Am Mittwoch, den 13. April fand eine Mitgliederversammlung der zionistischen Ortsgruppe Hannover statt mit der Tagesordnung: Wahlen zum Delegiertentag. Als Delegierte wurden gewählt die Herren: Karl Schiciliner, David Bravmann, Alfred Berliner; als Ersatzdclcgicrte: Fräulein Eller* Meyer, Frau Johanna Popper, sämtlich Hannover. Alle Delegierten stehen auf dein Standpunkt des nationalen Einheitsblocks. Von der Versammlung wurde mit einer Stimmenthaltung folgende Resolution angenommen: ״Die Wahlversammlung der zion. Ortsgruppe Hannover schließt sich der Resolution der Magdeburger Zionisten an. Sie steht auf dem Standpunkt, daß die Bildung einer Föderation ״ßinjan Haarez“ eine schwere Go• fahr für den deutschen Zionismus bedeutet.“ Stettin. Am Sonnabend, den 9. 4״ fand auf einer Mitgliederversammlung der hiesigen Ortsgruppe nach einem einleitenden Referat des Herrn Dr. Dresel über die politische Lage im deutschen Zionismus eine angeregte Aussprache über die Frage ■der Binjan- Haarez-Föderation statt. Im Anschluü daran wurde folgende Resolution angenommen: ״Die .Mitgliederver- Sammlung der Stettiner Zionistischen Verenigung vorn 9. 4. 1921 mißbilligt jede neue Fraktionsbildun״, da sie der Ucbcrzcugung ist, daß dadurch die Aktionsfähigkeit •!cr ^.״y׳ ffcM,״ict wird. — Sie erwartet von ihren Delegierten ein Eintreten für das Pro:׳.-amm des nationalen Einheitsblocks." Der erste Teil”'der Rcsolution wurde einstimmig angenommen. — Bei der im Anschluß daran vorgenommenen Deicgicrfcnwahl wurden gewählt: als Delegierte: Dr. Erich Dresel, Gertrud Dresel, Gustav Brandt; als Ersatzdelegicrte: Eva Cohn, Carl Scherk. — Als Schekel-Kommissar wurde Herr Gustav Brandt gewählt, Wiesbaden. Am 26. März sprach Regicrimgsrat Hans Goslar in stark besuchter öffentlicher( Ver- Sammlung über ,,Die Zukunft der deutschen Juden,“. - Dre am 9. April stattgehabte Versammlung der \Zionistischen Ortsgruppe Wiesbaden, die von W/iesbaucncr und Mainzer Zionisten zahlreich besucht /war, faßte nach einem Referat von Dr. Lamisher^ über l.Dic Zionismus" einstimmig folgende ui:nt- Schließung: ״I. Die Versammlung erblickt in dem ׳ Gesch.iftsfuhrciulcn Ausschuß der Z. V. f. ü. die einzig berechtigte Instanz zur Leitung der zionistischen Arbeit in Dcirtschlnnd, insbesondere des Keren Majessod. Sie mißbilligt aufs schärfste alle Absondenmgsbcstrebungcn, sic der vorbereitende Ausschuß zur Gründung der Jüdisches Arbeitsamt Der Betrieb der Nähstube des Arbeiterfürsorge* amts, Auguststr. 17, der am 15. 12. 20 begonnen tut und jetzt bereits 26 arbeitslos gewesene Frauen bescliäftigt, kann mir aufrecht erhalten werden bei der Mithilfe aller jüdischen Kreise durch Erteilung von Aufträgen. Flick- und Stopfarbeit aller Art, sowie auch Ncuaiiicrtigungen werden bestens und billigst ausgeführt. Das Jüdische Arbeitsamt, Bcrlire Auguststr. 17, vermittelt Teppichklopfer und haualiche »Ulf »Arbeiter und übernimmt Arbeiten für Adresse 11 Schreiber. .Wir bitten zu beacht«!, daß da» Jüdische Arbeit•• «rat sich jetzt Auguststraße 17 befindet Halt Ohi Wie Föderation ״Binjan Haarez“ propagiert. 2. De” Vär- .*> f°rclcrt erneut die Mitglieder der OrtsgruppLa Wiesbaden und Mainz auf, ihre Verpflichtung zur Zeiri*• nung des Keren Hajessod aufs gewissenhafteite zu erfüllen.“ Kzo,W2chcn’^knd?r-r- FrcitaK• 22• April, 14. Niss'hn ^81-Ercw Pessach Fasten der Erstgeborenen; Sonip- ־? ' ■®״ ^läAa\ '• Tag Pessach, abcndls Beginn des Omcrzahlens, Nacht 8,2; Sonntag 24 Anrit. A״ri)N,!7"k•2• Tag Pr^icK N:1cht V- Montag,P4 ApnL 17. Nissan, — Donnorsfajr. 28. Änril 20 Nissan Chol hammoed; Freitag, 29. April, 21. Nissan, 7. Ta"׳ PesSrh* T^fünf^end’vr301; 22. Nissan, 8. Tat׳ — Schlug de» redaktionellen Teil». Ueb in i 1; J i % i Jcsdeat ׳1 ג 1 Sollen;Costl H 30 ׳״ 1 i '1; Hab* ,׳ > tandu «rkitl ) üj i'», i •!!lau I .? Lut ■ח lochbi atorci 10 }cctad ' 1 . i i \ i, t »' ' 11111' MHI G 111 \<!׳ 1 l\\ i ׳ W (am liloina , ' '.a K.» 1 '■ idotft t; il i\ , «tim«: erlag *4 *ui -taUii t.arlo• iaS ■Uli >ucf •tir « )eite) < ׳,)״•׳: •K«U, ס