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Jüdische Rundschau · 1921-03-08 · Heft 19 (8.3.1921) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 19 (8.3.1921)
Date
1921-03-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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RUNBSOKKU י Seite 132 JÜ״ Nr. 19 .-u interessieren. Eine Aussprache mit Angehörigen der Nürnberger zfoniJtischea und nichtaoiiistiichcn Jugend, an der etwa 150 Personen, ntelir als eingeladtui waren, teilnahmen, bildete den Abschluß der Tätigkeit des Herrn Blumenfeld in Nürnberg. Die Entwicklung der jüdischen lugend in Süddeutachland ist eine sehr er• frculidio. Noch zwar ist alles im Fluß: man kann aber sclvori heute sagen, daß es eine jüdische Entwicklung im guten Sinne ist. ln Stuttgart sprach Herr Bium«!fdd an! Don- »erstag, den KJ. Februar, vor etwa 300 Personen. Persönliche Aussprachen mit Zionisten und Nichtrionisten gaben ihm im Anschluß an seine öffentlichen Ausführungen Gelegenheit, die ist Stuttgart besonders schwierige Wciteraiueit für den Keren Hajccsod vor zubereiten. Es verdient hervorgehoben zu werden, daß eine in Stuttgarter jüdischen Kreisen und im Wirtschaftsleben Württembergs besonders einflußreiche Person- Uchkeit bei dieser Gelegenheit für den Keren Hajcssod gewonnen wurde. Der kurze Aufenthalt des Herrn Blumen Feld in München galt im wesentlichen der Aussprache mit dortigen Zionisten und der Vorbereitung einer demnächst dort einsct/.uiden intensiven Aktion für den Keren 1 lajessod. Zusammenfassena sei fcstgesteUt, daß sich Herr Dhimcnfdd in Süddcutschlana ein nuüerordentlicliea Prestige gerade bei Nichtzionisten verschafft hat um! daß wir im Interesse des Keren Hajcssod )«offen und wünschen, ihn recht bald für längere Zeit bei uns tätig zu scheu. Inzwischen ist in Bayern der Kampf um die ües am t vc r t re tu ug des bayerischen Judentu ms in vollem Gange. Am 13. März KAil finden die Wahlen zum Verband bayerischer israelitischer Gemeinden statt, ln den meisten Wahlkreisen treten die Orthodoxen, Zionisten und die von jüdisch empfindenden Liberagen gegründete Mittelpartei als ״Jüdische Volkspartei“ der ״Liberalen Waltlvcroiniguiig“ entgegen. Der Streit geht im wesentlichen um folgende drei Punkte aus dem Programm der Jüdischen Volkspartci: § 3. Die Jüdische Volkspartei bekämpft diu Ent- /iehung oder Minderung des Wahlrechtes der ausländ;- scheu Juden in den Verfassungen einzelner Gemeinden und des Verbandes. Sie verlangt innerhalb der ji!׳Jisehen Gemeinden die Gleichberechtigung der Gemeinde- Mitglieder ohne Rücksicht auf die Staatsangehörigkeit. § (>. Die Jüdische Volkspartei verlangt von den Gemeinden und dein Verband die tatkräftige Förderung aller auf die körperliche, geistige tmd sittliche Vervollkommmuig der jüdischen Jugend gerichteten Besfvebungen. Sie fordert daher eine wirksame Ausgestaltung des jüdischen Erzieht!ngs- und Bildungsweseus (Kindergärten, Schulen, Leinkurse, Lesehallen). § 8, Die Jüdische Volksjwrtei verlangt, daß die jüdischen Gemeinden und der Gemeindeverband alle jüdischen Angelegenheiten in ihren Wirkungskreis ein• beziehen um! an der liismig der Aufgaben der Gesamtjudenheit (Ostjudeufrage, Palästinafragc usw.) tätigen AAnteil nehmen. Die soziale Arbeit (Armenpflege, Fürsorgetiitigkeit, Berufsberatung und -Umschichtung, Arbeitsnachweis tuid anderes mehr), sowie die Vcrleidigung der jüdischen Ehre gegen Angriffe von außen ist Sache der Gemeinden und des Verbandes. Die eifrige Werbearbeit der Jüdischen Volkspartci ist nicht ohne Wirkung geblieben. Das Interesse der Wähler für ihr positives Programm — die Gegner haben du solches naturgemäß nicht! — ist außerordentlieh groß. “ Demgemäß waren die Versammlungen der Volks-!xartei. die bisher stattfanden über alles Ersvarlen gut besucht. in München sprachen die Herren Kommerzienrat Sigtn. Frankel, Dr. Elias Strauß und Jakob Reich über ״Zerfall oder Erneuerung4‘ in überfülltem Saale und vor einem Publikum, das seiner Sympathie mit den Zielen der Volkspartei lebhaften Ausdruck gab. Die Versammlung in Nürnberg war vielleicht die größte jüdische Kundgebung, die je hier stattgefunden hat. Der große Saal des Hotels ״Deutscher Hof“ war von etwa 2000 Personen überfüllt. Hunderte mußten auf i>01izeiliche Aufforderung nach Hause gehen. Es sprachen .lie Herren Kommerzienrat Frä n k e f - München, Dr. Bamberg er, Dr. Sin au er, Abraham Grünbäum und Glaser- Nürnberg, sowie, recht wirkungslos, einige Gegner. Besonder* eindrucksvoll war, daß Herr Dr. Sinauer, der Führer der neugegründeten Mittelpartei, in eindringlklier Weise die Vertretung des Gemeiudeliberaiismus fragte, wie sie sich' zu den Renaissanccbcstrcburigen innerhalb der deutschen Judenheit und insbesondere zum Aufbau Palästinas zu stellen gedächten und ihnen ihre negative Haltung diesen großen jüdischen Aufgaben gegenüber zum Vorwurfe machte. Die Jüdische Volkspartei kann den Wahlen am 13. März zuversichtlich cntgegcngchen. Deutscher Kreis der Jüdische!! Turnerschatt Der Deutsche Kreis der Jüdischen Turnerscliaft veranstaltete im Laufe dieses Monats in Leipzig eine Propagandavcrsammlung, zu der drei Mitglieder des Kreis- Vorstandes erschienen. Die vom Jüdischen Turn- und Sportverein ״Bar Kochba“ (Leipzig) gut vorbereitete Versammlung war von der jüdischen Jugend stark besucht. Es sprach zuerst der Vorsitzende des Deutsehen Kreises der Jüdischen Turnerscliaft, C. Z. Klötzel, der die Aufgaben der jüdischen Turnbewegung kennzeichncte, der jüdischen Jugend nicht nur körperliche Tüchtigkeit zu verschaffen, ohne die ein tätiges jugendliches Lebensgefühl nicht möglich sei, sondern auch 10 all ihrem Tun und Lassen die Idee des iftdHchen Volk!;tun w zu vertreten und alle persönlichen Wünsche die;cm Gedenken unlera י ordnen. Der Redner schilderte die Entwicklung der jüdischen Tuiubewegung und gab zum Schluß der Hoffnung Ausdruck, daß der Wdtlürntn״ in Brünn, der im Sommer diese* Jahres statt finden* wird, die jüdische Turnbewegun;'■ in der ganzen Welt wiederum zu einem einheitlichen und willenssurken Ganzen gestalten wird. Es ergriff sodann der zweite Vorsitzende des Deutscher» Kreix-s, Heinrich Kuhn, das Wort. In glänzender Ausführung, die mehrmala von spontanem Beifall der Zuhörer unterbrochen wurde, schilderte er des Wesen der jüdischen Turnerschaft als das einer Erzielmngsgemchiscliaft. Nachdem erst einmal die jüdische Turnerschaft ins Leben g״- treten war, habe sie schnell erkannt, daß Turnen und Spurt für die jüdische Jugend nicht Selbstzweck sein könne, sondern Mittel zum Zweck der Volltscrzichung sein muß. Gerade i!n Jetzigen Augenblick, wo das jüdische Volk daran gehe, Erez-isracl nidit mehr in seinen Träumen, sondern in der Wirklichkeit auf zubauen, erkenne die Turnerschaft klar ihre Aufgabe, ihre Jugend zu disziplinierten Gliedern und Helfern des Volksgunzen zu erziehen, die restlos ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche den Notwendigkeiten der Volksidee zu opfern bereit acietu An unsere Leser und Freunde! ln dieser für den Zionismus so wichtigen Zelt, wo die Kräfte des gesamten Judentum* für Palästina mobilisiert werden müssen, Ist cs von der größten Bedeutung, daß die Information Über die Fragen des jüdischen Lebens, insbesondere aber über Palästina, in die weitesten Kreise getragen wird. Es gibt aber kein besseres Mittel, über das Leben in Palästina, die beginnende Aufbauarbeit and die Ent- Stellung der neuen jüdischen Kultur informiert za sein, als die ständige Lektüre der ״jüdischen Rundschau“. Die ״Jiidische Rundschau*‘ Ist als das offizielle Organ der Zlonistischeu Vereinigung für Deutschland, als einziges zweimal wöchentlich erscheinendes jüdisches Blatt in Deutschland die anerkannt beste jüdische Informationsquelle in deutscher Sprache. Es ist daher Pflicht unserer Gesinnungsgenossen, die Jüdische Rundschau" za verbreiten, sie in alle jüdischen ilttuscr zu fragen. Besonders wichtig ist es auch, daß die ״Jüdische Rundschau*‘ außerhalb Deutschlands verbreitet wird, damit das Bild des deutschen zionistischen Lebens, das sich in der Rundschau widerspiegelt, dazu beiträgt, den Kontakt zwischen dem deutschen Zionismus und den anderen zionistischen Landsmannschaften zu stärken. Die Werbung neuer Abonnenten ist jedoch für die ״Jüdische Randschau" auch eine Existenzfrage. Bei den allgemein bekannten Schwierigkeiten, mit denen unter den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen, and ins• besondere im Zcitungsgewerbe, Jedes Blatt kämpfen muß, um auf der Höhe zu bleiben, kann auch die ״Jüdische Rundschau" nur dann im Jetzigen Umfang erhalten werden, wenn sie durch Zunahme Ihres Abonnentenstockes auch materiell gestärkt wird. Wir richten daher an alle unsere Freunde und Abonnenten den dringenden Appell, für die ״Jüdische Rundschau“ zu werben und auf diese Weite zar Stärkung der Parteipresse beizutragen. Redaktion und Verlag der Jüdischen Rundschau, luuuuu1u!iHuu11uuu111111uu1111u1U11uw1ihw1n111umuuu1uwrmMu1!uu1,iluuiuul11Uiilull Leipzig; werden gebeten, uns ihre Leipziger Adresie rechtzeitig aufzugoben. Unser Sekretariat, 3K eil wtr ns 4■ © מ:, fünf Minnten vom Hauptbahnhof, iteht den Gesinnungsgenossen wahrend der Meßzeit den ganzen Tag über zur Verfügung. An den Abenden wird dort die Möglichkeit eines gemütlichen Beisammenseins geboten werden. Zionistische Ortsgruppe Leipzig Sprecbsaal Von Herrn Rechtsanwalt Rosenbaum, dem Vorsitzenden de* jüdischen Nationalrats in Litauen, erhalten wir folgende Zuschrift mit der Bitte um Veröffentlichung: Sehr geehrte Redaktion! In dem kürzlich erschienenen Heft der ״Freien Zionistischen Blätter“ sind mehrere Bemerkungen enthalten, auf die ich za reagieren gezwungen bin. 1. Dr. Klatzkin macht mir In seinem Artikel den Vorwurf, daß ich dafür plädiert habe, daß Memel zu Litauen kommen soll. Diese Darstellung beruht auf einem Interview, das einmal in einer Zeitung erschiene!? ist, und das längst und sogar mehrmals von mir dementiert worden Ist, Tatsächlich bin ich in der Frage auf dem entgegengesetzten Standpunkt gestanden, was mir große Uruumchmlichkeiiten von selten der Litauer eingetragen hat Ueber die polnischen Zionisten kann ich 1 mir ein Urieil nicht anmaßen, doch ist es an und für sich I richtig, daß das unvermeidliche Oegcneinandcrarbchea 1 von polnischen und litauischen Zionisten in manchen j fragen der Staatspolitik bedauerlich ist. Das CorniK j de:» Dc'Kgfttions Julves stand stets und steht bis heuu ij a;1f dein Standpunkt, sich in Grenzfragen nicht hindnzu• י mischen. Da sich auch die zionistischen Zentralstellen 1 mit den Fragen der Gegenwartspolitik nicht befassen, | ist dio natürliche Folge, daß die Zionisten der einzelne!, 1 Länder auf eigene Faust handeln müsten. I 2. 111 dem Aufsatz von Amitai ״Ela jüdischer Städte, 1 bund“ ist eine Anregung gegeben, die an und für sich | nicht neu ist. Sie wurde von jüdischer Seile früher b 1 züglicli Salonikis propagiert Die Idee ist aber in drei■ 1 fnencr Hinsicht verfehlt. Erstens handelt es sich nicht . um Minsk, Pinsk usw., denn diese Städte halten üie Russen fest, sondern es kann sich nur um Wilna, Grodic und vielleicht kleinere Ortschaften handeln. Die Id©.־, daß diese Städte Freistädte werden sollen, ist unsinni:.:, t denn Freisüdtc können nur a׳n Meere liegen, wo .,ir' mit <•!«׳ ganzen Welt verbunden sind. Am Kontim׳!!! würde eh!•• Freistadi verhungern, besonders solche Städte, *. die auch keine Industrie haben (״Meere verbinden, Lände; scheiden“). Zweitens handelt es sich nicht um die« Städte allein, sondern dazu noch um einen große!» Land strich zwischen diesen Städten. Wenn man daraus einet besonderen Staat schafft, werden die Juden dort eben« in der Minderheit sei!! wie jetzt. Drittens würde dt Frage durch eine solche Lösung nicht aus der Wc. geschafft Weder Polen noch Litauen werden darun auf diese Städte verzichte!!. Daher würden sie einet, fortwährenden Schutz frei1n.:;r Mächte haben müssen wären ein Gegenstand beständiger Kriege und ein Spiel ball der Politik, welches Schn-ksa! in keiner Hinsicii, wünschenswert ist. Das wichtigste jedoch ist folgende- , Amitai weiß wohl nicht, daß er durch seine naive Au■ rcgiing den Polen in die Hände arb. itert. Die Polen habet! diese Idee eines ״Zemral-LHaiien“ p! die Welt gesetzt, ' uni auf diese Weise die Stimmer* der Juden zu re,־' splittern, während aiie Polen selbstverständlich für Pole . stimmen werden. Dieser Tendenz leistet Amitai Vo• schab. Es muß daher als äußerst wünschenswert bereich׳ net werden, daß ein jüdischer AuU■,!■, bevor er nii* einem solchen Vorschlag in die Oeffenuichkcit tritt, di! Verhältnisse an Ort und Stelle besser kennen lernt uw! mit den Persönlichkeiten, die mit diesen politischen Fragen bcscliäftigt sind, vorher in Kontakt kommt. Eine ernste Frage Wir erhalten folgende Zuschrift: ן Wenn man in letzter Zeit eine jüdisch־^ Zeitung ü die Hand nimmt und die traurigen, nerve nersctiüttcr;;■ den Nachrichten über die grauenhafte Lüge unsere! Brüder im Osten liest, über furchtbare Schicksale, welch« an Ausdehnung, Grauenhaftigkeit und Hofb'nungslosif: , keit in unserer langen Leidensgeschichte flieht ihre’•'■ )!)eichen haben, und auf der gleichen Seity derseibm Zeitung die Flut von Ankündigungen verschiedener Bälk Tanzabende und Belustigungen aller Art, <60 erstarr einem das Blut in den Adern vor Scham' und Ver ' zwcillung.! Ich weiß es im voraus, man wird mich' überfalle: mit Argumenten, dies und jenes sei nötig, ntan miisy die da und dort herrschende bittere Not lindern, un. ׳ nur auf diese Art sei es möglich, Geld zu b«;kommen Nun frage ich mich: Verdient unser Volk, das ob seine Gebefreudigkeit bekannt und berühmt ist, daß 01er ärmst« Jude sein letztes Hemd, den letzten Bissen Für seine» notleidenden Bruder weggibt, verdient er diese s gering schätzige Urteil? Gibt es nicht andere MögJichkeiten Geld zusammenzubringen? Kann man nicht ernste, wüf dige, künstlerische Veranstaltungen arrangieren, die auch schöne Gewinne bringen könnten? ln Jerusalem sollte am 2. November 1920 der Deklarationstag gefeiert werden, welcher dort jxtzt ein nationaler Freudentag ist; als Schlußnuinmer d<ts Pro gram ms war Tanz vorgesellen. Wie aher der\ erste Festredner, Dr. Josef Klausner, über die hohe IBedcu•!1mg des Tages zu sprechen begann, traten ihm 'llräne; in die Augen in Erinnerung an die Lage, in der sie! unsere Brüder in Osteuropa befinden. Seine Feitred« wurde hierauf zu einer erschütternden Trauerrede.) Das gleiche trat bei dem zweiten Redner K. L. Simiant ein. Die Versammlung der Freude verwandelte sk\h so zu einer ergreifenden Trauerkvuulgebung. Von Ta\1zer war keine Rede mehr. \ Wenn sich in einer jüdischen Familie ein TodesVi ereignet, werden alle Festlichkeiten sofort abgesayt ein Jahr lang darf keine Musik gehört werden aus 14*• tat zu dem Verstorbenen, Unsere jüdischen FaniililT hat ein gewaltiges Unglück getroffen. Hundei ttauseiilP unserer Brüder •wälzen siel» im Blute, und wir tanze« Unsere Brüder, ja unsere Familienangehörigen tverdfly un Meere eigenen Blutes ertränkt, Millionen unseij ן Schwestern und Brüder, Greise und Kinder Frauen u׳ I Männer werden täglich auf bestialische Weise lungernd \ det, gefoltert und geschändet, der Rest irrt herum, brj ׳ fuß und nackt, wie gehetzte Tiere, im tiefen Schni/x in der grausamen Kälte! in den wilden Wäldern 1f|n״ Steppen Rußlands, die Rinde der Bäume essend als iatW einzige Nahrung. Und in dieser Zeit tanzen wir?... 1 Und wenn sogar sämtliche Gelder der Einnahnl1«׳ all dieser Veranstaltungen zugunsten dieser unglücklich«■’ Opfer bestimmt wären, ist cs nicht Schmach und Hol׳« wenn wir gar keine anderen Wege wissen, als nur;F dem Uebcrtluß unserer leichtsinnigen Belustigungen ul•1 Ausgelassenheit diesen Unglücklichen etwas hinzuwerfe1' Zürich, im Februar 1921. ן Jakob M ei••!»׳■ des Nationalfonds sMieri das neue Siedlungswerk in Palästina!

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