Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 14 (18.2.1921)
- Date
- 1921-02-18
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 14 »te JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 05 Partei oder Arbeitsgemeinschaft Zur Neuorganisierung der Z, V. f. D. Von Fritz Noack• Gotha. Vorbemerkung. Die nachfolgenden Gedanken, sowie der angehiingte itatutcncutwurf wurden etwa im April 1020 niedergeschrieben und haben dem GcschäftsfWiremicii Aus• schuß bereits im Mai 1920 Vorgelegen. W« 1« «״ jetzt, grundsätzlich unverändert, der Gefient.ichkeit vor•!egen lasse, so tue ich es in dem Gefühl, daß die Entwicklung der letzten Monate mir mclit unredu gegeben hat. Ich hoffe, daß sie die D.sk.ission über die Organisationsfragen beleben tmd ve.liefen werden. /״ dem kürzlich vom O. A. der Z.V.f.D. vorgelegtcn .Statutenentwurf Stellung ru nchnicn, war nicht nicme Absicht und schon deslialb unmöglich, weil dieser damals noch nicht vorlag. Wir 1. Die Aufgaben. können es uns nicht langer verbergen, daß die ׳:,mistische Bewegung sich in einer tiefen und verhäng• aisvollcn Krisis befindet. Wir empfinden tief, daß der große Moment der Verwirklichung uns in einem Stadium überrascht hat, in dem wir uns auf die zu lösenden ',!!?gaben noch nicht eingestellt haben. Wir waren bisher eine Propagandaorganisation zur Verbreitung der zionistischen Idee. Plötzlich sind wir vor ungeheure '»!!{gaben aufbauender Art gestellt worden. Der ganze \pparat erweist sich als unzulänglich. Eine Nervosität bemächtigt sich aller und besonders derer, die die Vor- •׳.tvvorUmg fühlen. Auch die Menschen sind nicht für 'iese Aufgaben erzogen. Wir haben einen UeberfluB 1:1 Rhetoren, Propagandisten, Programmatikern und Theoretikern, aber 1!11s fehlt der Mann der wirklichen, praktischen Arbeit, der Schuster, der seine Stiefel macht, /'eich ob national oder liberal oder sozialistisch, ln diesem Augenblick stehen wir vor einer Umwertung :!'.!er Werte in der Schätzung des Einzelnen für die Bewegung; der glänzende Vcrsainmlungsrediicr, der Hunderte zur Begeisterung fortriß, unsere Hauptstütze •tiiUer, ist erledigt; der zähe stille Arbeiter, der seine!hm übertragene Arbeit gewissenhaft und rühmlos durch führt, ist unsere Hoffnung. Unsere Aufgaben haben sich gewandelt, sie sind aus ideellen objektive geworden; nicht der begeistertste, sondern der tatkräftigste Zionist «st am wertvollsten. Unsere gesamte Arbeit hat jetzt unter dem Gesicht Imilkt zu erfolgen: Mobilisierung aller für den Aufbau Palästinas verfügbaren Kräfte und Mittel. Dazu gehören: Aufbringung der Geldmittel, Y.irbi•reitimg der Jugend (Berufsausbildung, Hebraisie• nuii'), fachliche und wirtschaftliche Beteiligung am Vifbau, Auswahl geeigneter Kräfte, Durchführung der 'V a uderungsorga n isation. Ferner: Hebung der sozialen Lage des jüdischen Proletariats in Deutschland, besonders der ostjiidischcn Flüchtlinge, Beteiligung an der Fürsorge für diese, sowie ihre Ueberleilung in produktive Berufe, Schließlich: Aktivierung der deutschen Judcnheit zur Teilnahme am politischen und kulturellen Leben der! iesamtjudenlu.it: Einflußnahme auf die Gemeinden, be sonders das Schulwesen, Ausbau des Pressedienstes!, ׳!er Bibliotheken, Eintreten für eine jüdisch-nationale Politik auch im Galuth. Es muß klargestcllt werden, daß die Aufgaben der Organisation nicht mehr propagandistischer, sondern konkreter Natur sind. Sie sind die Objektivierung un• serer Gesinnung. Idealismus, Begeisterung sind nichts^ ״ad Phrasen, haben nur Wert als Vorstufe der Vor׳ wirküdnjng. Wir brauchen deshalb keine Gesinnungen 11׳ den Zionisten 7,u verlangen, sondern ״nur" Taten. Das ist auch die einzige Möglichkeit, um mehr ' Vganisationsfrcudigkeit zu erreichen, Die Jugend meidet trotz allem nach wie vor die Organisation, Sie sicht nur ein Bündnis von Gesinnungsgenossen mul sie sucht eine Arbeitsgemeinschaft. Gebt ihr Auf• gaben innerhalb der Organisation und sie wird sich mm-jndrängen. II. Aufgaben und Organisation. Diesen Schritt von der Partei zur Arbeitsgemein• schaft muß die Organisation nunmehr mit Entschiedenheit tun. Jede Organisation gestaltet sidi nach den Aufgaben, die sie zu lösen hat. Man sage nicht, daß unsere Menschen nicht ״reif" dafür sind. Wir haben kerne Walil, die Menschen müssen reif sein. Aus den Aufgaben ergeben sich ganz bestimmte Forderungen, die an unsere Organisation zu stellen sind. 1. Tadellos funktionierender, durchorgan! »iertcr Vcrwaltungsbetrieb. Dieser muß in /.ukunft das Rückgrat der Organisation sein. Das heißt <m einzelnen: Zusammenfassung kleinerer zu immer :ühcren Vcrwaltungseinheiten: Ortsgruppen, Bezirks• verbände, Landesorganisation. Diese Einteilung muß ׳iiTchgeführt werden. Die Zentrale muß von allen lokalen Angelegenheiten entlastet weiden, die Zuständigkeifsverbältnissc der Verwaltungskörpsr müssen entsprechend ihrer geographischen Ausdehnung verteilt werden. Jede Angelegenheit darf nur von einer Stelle und muß von dieser bearbeitet werden. Die bisherige Verwirrung, das grenzenlose Durcheinander muß aufhören. 2. Ein geordneter Verwaltungsbetrieb laßt sich aber nur durch eine disziplinierte Beamtenschaft durchführen. Wir brauchen deshalb den Begriff des ziomstisclicn Beamten in erweiterter Form. Es darf nicht mehr so sein wie bisher, daß völlig ungeeignete Leute aus Kovvcdgnmden Acmtcr zieren; jeder Ortsgruppen- Kassierer (auch der unbezahlte) muß ebenso wie der hauptamtliche Sekretär ais Beamter ausgewählt und eingeordnet werden. Beamter ist jeder, der eine Funktion 7.11 erfüllen, der ein Amt Iwt, Beamter ist nicht, wer ein Mandat hat. Kemizeidien des Beamten ist die persönliche Verantwortlichkeit für sein Dienstbereich. Lr ist zu verpflichten und unterliegt einem Disziplinar recht, Wer ein Amt nicht korrekt ausfüllt, wird bestraft, Wir haben Machtmittel, soviel wir wollen. Wir müssen nur den Mut haben, sie anzuwenden. 3. Haben wir die disziplinierte Beamtenschaft, dann können, dann müssen wir auch an die restlose Demokratisierung unserer Einrichtungen gehen, aber nidit vorher. Demokratie ohne das gesicherte Verwaltungssystcm ist gefährlich, bringt Unruhe in den Apparat, entwickelt Redner aber keine Arbeiter. Aber wir brauchen sie aus Gründen der Gerechtigkeit und politischen Moral und weil sie unsern Aufgaben entspricht. Sie bringt Bewegung, läßt immer neue junge Kräfte hochkommen, verhindert die Entwicklung eines starren Notablcnsystems, einer Beamtcnhicrarchic, rüttelt in Wahlkämpfen die gleichgültigen Massen auf und entwickelt neue Ideen. Sk bringt den Vcrwaltungsapparat in dauernde Berulirung mit der zionistischen Ocffentlicbkeit. 4. Haben wir ein demokratisches Parlament, dann muß cs ständig aktiv sein. Natürlich werden wir nicht einen dauernd tagenden Delcgiertentag haben, aber die Delegierten dürfen nidht nur ad hoc gewählt sein. Um einen Delcgiertentag fruchtbar arbeiten zu lassen, muß er ganz anders vorbereitet werden als bisher. Die Delegierten dürfen nicht völlig unvorbereitet hinkommen, wochenlang vorher müssen sie Ge׳ legenbeit haben, srcli in die Gegenstände der Tages• Ordnung zu vertiefen, ein dauernder Parlaments• rischer Ausschuß muß tuit der Leitung in Fühlung sein. Die Funktionen aller dieser politischen Organe müssen zugleich erweitert und begrenzt werden: der Delcgiertentag muß in politischen Angelegenheiten souverän, in Vcrwalfungsangdcgenhcitcn lediglich kritisch sein. 5 Weitanschauungsfragcn kann man nicht auf Dclegiertentagungen austragen, auf denen klar formulierte Fragen zu beantworten sind. Weitanschauungsfragcn gehören in Wahlversammlungen (evier private Zirkel). Die Klärung der prinzipiellen Fragen muß vor den Tagungen erfolgen. Deshalb ist die Bildung von Fraktionen grundsätzlich zu fördern, da :111;• dam:!, wenn auf den Tagungen nicht hundert Eimze'mcmungcn, sondern drei oder vier Gruppcnmeinungen in Erscheinung treten, ein aussichtsreiches Arbeiter, möglich ist. Damm kann zu den Wahlen nur ein Proportionalwahl• recht in Anwendung kommen, das den Wähler zwingt, sachlich 1u1d nicht persönlich Stellung zu nehmen. Wünschenswert ist dabei, auch auf die Auswahl der Personen dem Wähler Einfluß zu geben. 6. Es fehlt uns an kleineren, untergeordneten Einheiten in der Organisation, die jungen Kräften Gelegenbeit geben, sieh zu entwickeln und. Erfahrungen zu sammeln. Deshalb sind besonders die Bezirks vorbände als Selbstverwalttingskörper auszubauen; in *ihren Vertretungen werden die Menschen sich ausbiklen und bemerkbar machen, die die Organisation braucht. 7. Stärkung aller zentripetalen Tendenzen. Die Zionistische Organisation muß die Organisation der Zionisten sein, m der — unbeschadet der Notwendigkeit, daß die jeweils stärkste Meinung sich durchsetzt — alle zionistischen Meinungen Platz haben, jede Absplitterung ist zu erschweren. Deshalb keine korporativen Anschlüsse, keine Sondervorrechte für Parteiorganisationen, HL DieOrganisation und der Mensch. Idi glaube nicht, daß die Aenderung der Organisation allein genügt, um den Aufgaben gerecht werden zu können. Wir brauchen natürlich das entsprechende Menschenmaterial. 111 diesem Sinne ist die seelische Umwandlung des jüdischen Menschen, die Produkt!- vierung seines Juckntümlidien, eine Tendenz, die durch Meclumisierisng nidvt ertötet werden darf. Aber wir leiden an einer unglaublichen Uebcrschätzung der Phrase, des Idols, der Lttopie, der Idee. Selbst die Wertung der Handarbeit ist für die meisten nur Gegenstand der Begeisterung, aber nicht der Tat. Wir stedken noch itn krassesten Subjektivismus. Der Pcrsönlichkeitskult, sei cs auch der Kultus der jüdisehen Persönlichkeit, darf nicht aus der Gemeinschaft führen. Wir stecken noch zu sehr jnGaluthidcalen. Wenn es die Jugend nidrt selbst tut — welcher Zionist läßt seinen Solu: Schlosser werden, wenn er die Mittel hat, ihn auf die Universität zu schicken? Was wir brauchen ist Einordnung, Unter- Ordnung. Jeder muß den Ehrgeiz haben, eines! Arbeitsplatz innerhalb der Organisation zu besetzen. And! wenn dieser Platz nicht an hervorragender Stelle ist. Die Organisation muß siel» der Menschen bemachtigen, dadurch^ daß sie jedem seine klare Aufgabe in ihr zuweist. Sie muß dafür sorgen, daß die jüdischen Energien nidrt zerfließe», verdampfen, versickern, sondern sieh in einem Strom sammeln, der in den Jordan fließt. Und dazu ist nötig, daß an hervorragender Stelle Persönlichkeiten v611 Autorität und■ Tatkraft stehen. Wir braudien, viel mehr Rücksichtslosigkeit, Unbedenklidikcit und Entschiedenheit. Wir braudien einen Schuß Militarismus (den sogar die Sowjetmacht besitzt). Bewegung und Organisation schließen sich nicht aus sondern bedürfen einander. Organisation, die durdi Mechanisierung und Schematisierung die Bewegung ausschaltet, ist tot. Aber Bewegung, die nicht durch Organisation in geregelte Bahnen geleitet wird, ist wik\ unfruchtbar, ein verzehrendes Feuer. Der Entwurf eines neuen Statutes auf Grund vorstehender Prinzipien folgt in der nächsten Nummer. Purim-Aktion des Nationalfonds Die von der Nationalfonds-Kommission für Deutsch- Land angeregte Purim-Aktion begegnet bei allen Freunden des Nationalfonds großem Interesse, weil sie als eine aussichtsreiche Gelegenheit erscheint, den für Landerwerb jetzt dringend erforderlichen Barfonds zu erhöhen, 48 Städte, große Ortsgruppen sowohl wie kleine Provinzstädtc, haben bereits mit de» Vorbmütungen begonnen und setzen alles daran, um die Aktion zu einem vollen Erfolg zu gestalten. Im folgenden teilen wir die Namen der Orte mit, die sich bis jetzt zur Verfügung gestellt haben. Wir erwarten bestimmt, daß alle noch säumigen Ortsgruppenvorstände und Vertrauensleute sieh diesem Beispiel sofort anschließen und der Zentrale einen genauen Plan für die Aktion einsenden. Es sei noch darauf hingewiesen, daß Purim diesmal in die CH ar wo che fällt; sollten für die Genehmigung der Veranstaltungen daher in dieser Wo che behördliche Schwierigkeiten entstehen, so kann der Termin selbstverständlich auch auf die Zeit vor oder nach der Charwoche verschoben werden. Ihre Beteiligung haben zugesagt: Abterode, Alsbacli, Berlin, Bielefeld, Bleichcrode, Bochum, Bremen, Breslau, Brieg, Buer, Cöln, Dillingen, Dresden, Deutsch-Krone, Duisburg, Efringcn, Eschwege, Eydtkuhncn, Frankfurt a. M., Geestemünde, G'.eiwitz, Guben, Hagen, Hamburg, Hannover, Hiklcshcim, Kartsruhe, Königsberg, Königshütte, Kro:1ad1 i. B., Kudowa, Lübeck, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Memel, Mündien, M.־G!adbach, Ortelsburg, Panzlau, Rostock, Saarbrücken, Schwcinfurt, Stettin, Stuttgart, Tarnowitz, Tilsit, Wiesbaden. Organisation der zionistischen Frauen in Deutschland Am 9. Februar fand in der Aula der Kai״5׳r-Friedrieh- Schule eine von der B. Z. V. einberufene Versammlung statt, bei der Frau S. Wronsky und Fri. Helene Hanna Cohn über das Thema: ״Was fordert dajüdische Volk von der Frau?‘׳ sprachen. Die Vcrsamm- Hing wurde eingcleitet von Frau Nanny M a r g u 1 i c s, die von der B. Z. V. mit der Einrichtung einer Zentrale für Frauenarbeit beauftragt worden ist. Frau Wronsky verweilte bei den besonderen Pflichten der Frau gegenüber den besonderen Verhältnissen der Gegenwart und den Anforderungen in Palästina und der Piaspora. Frl. Cohn, die mit ihrer Ansprache von den deutschen Gesinnungsgenossen vor ihrer Uebcrsiedlur.g nach Palästina Abschied nahm, entwickelte im einzelnen ein Programm zur Erziehung der Frauen in Palästina als nützliche Glieder der Gemeinschaft. Zum Schluß der Versammlung wurde cinsmnmig die folgende R c - solution angenommen: Die am <1. Februar in Berlin auf Einladung der B. Z. V. stattfindende Frauen Versammlung• anerkennt die Notwendigkeit einer erhöhten Teilnahme der!•'rauen am palästinensischen Aufbauwerk. Sie anerkennt: 1. daß die Mitarbeit der Frau vor allem auf haus- und garten wirtschaftlichem Gebiet liegen muß; 2. daß die Erzieherin der jüdischen Frau zur Pflegerin des Hauses und seiner Umgebung am besten durch eine starke Frauenorganisation erfolgen kann. Infolgedessen begrüßt die Versammlung den Plan eines Zusammenschlusses der in Deutschland bestehenden Frauenvereine zu einer Zionistischen Fraucnvercinigung für Deutschland, die einen Teil der Welt- Organisation zionistischer Frauen bilden und sidi die folgenden Aufgaben stellen soll: a) Erziehung von Frauen und Mädchen zum Verständnis der sozialen Frauenaufgaben in Palästina und Deutschland und ihre Heranziehung zur jüdisch-sozialcn Arbeit; Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Mädchen und Frauen, unter besonderer Berücksichfi fttn״ der in Haushalt, Feld und Garten auszuüben ien Berufe; Unterstützung des Aufbauwerkes i!1 Palästina durch selbständige Beschaffung von Mitteln und Materialien für die von Frauen in Palästina cinzurichte״- den Wohlfahrts- und Erziehnngsinstitule. b) c) Nordwestdeutscher Gruppenverband d. Z. V. f. D. Am Sonntag, den 23. Januar, fand in Osnabrück, unter Vorsitz des Herrn Leopold Landau-Hamburg, eine Sitzung des Gruppenverbandsvorslaudes statt, dem Mitglieder aus Hamburg, Bremen, Lübeck, Kiel und Osnabrück angehören. Äußer dem Vertreter von Kiel war der Vorstand vollzählig erschienen, ln der Vonnittws- Sitzung wurde ausführlich über die Notwendigkeit der Schaffung eines Gruppe n verband sor gans gesprechen, sowie über die bisherige Tätigkeit für den Keren Hajessod berichtet. Für die Weiterarbeit und die Propaganda in den kleinen Plätzen des Verbandes wurde ein festes Programm auf ״es teilt, durch welches jede Ortsgruppe verpflichtet ist, die in ihrem Bereich liegenden Plätze zu erfassen und für die Propaganda auf dem flachen Lande, mit Unterstützung des ßezirkssekretariates in Hamburg, zu sorgen. Auch Frage der Zionistensteuer wurde erörtert und beschlossen, in allen Gruppen verstärkt an ihre Aufbrmgung zu gehea Nach einem gemeinsamen Mittagesse» wurde die Sitzung mit einem Bericht des Herrn Dr. Fritz Löwenstein-Berlin, über die Tagung des Landes- Vorstandes, und eine sach daran anschließende Debatte