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Jüdische Rundschau · 1921-01-28 · Heft 8 (28.1.1921) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 8 (28.1.1921)
Date
1921-01-28
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 52 JUE DlSCHf: RUNDSCHAU Nr. h lernen der sozial Arbeitend«! in all«! Ländern und dem dadurch ermöglichten Ideenaustausch. Bedeutungsvoll waren die Informationen aus den verschiedenen Landern <kr Not und der Hilfe — obwohl diese schematische Einteilung nicht durchführbar ist. UcbcraU steckt die Arbeit noch in den Anfängen. In manchen Ländern, wie in der Ukraine, hat die Not einen Umfang ange• iicinmen, demgegenüber jedes Vorstclltmgsvermögeu versagt. Die Systematik der Hilfe kam zur prinzipiellen Scheidung von schneller und konstruktiver Hilfe. Grundsätzlich soll die schnelle Hilfe vom Lande selbst aufgebracht werden, die Mittel des Auslandes sollen der konstruktiven Hilfe dienen. Die Philnutropie kann die nötige Arbeit nicht leisten: hier muß Aufbauarbeit eines Volkskörpcrs in solidarischer Verbundenheit geschehen. Es gibt keine Gehenden und Nehmenden mehr: Glieder eines Volkes geben ihrem Volke. Karlsbad lehnt jede von aullen kommende Pliilantropie ab. Die Verteilung der Mittel ist Sache des Landes, in das die Mittel kommen. Der Aufbau des llilfswerkes muH demokratisch sein. ■ Die Konferenz kam zur Schaffung der nötigen Zentmlstclle in London, an der Vertreter aller Länder beteiligt? Es bedarf nun aber auch sehr schneller und sehr intensiver Arbeit, um die praktische Erfüllung der Aufgaben durchziisctzen. Die Hillsarbeit ist unpolitisch tttui muli es bleiben, muH aber geleistet werden iin Zusammenhang mit den jüdischen politischen Faktoren. Als letztes Referat erfolgten die Ausführungen zur Ustiudeufürsorge in Deutschland durch Generalsekretär F. AL K a u f f m a n n, des Leiters des Arbeiterfürsorgeamtes. Die planlose Wanderung jüdischer .Massen, die aus der Hölle des Ostens ohne greifbares Ziel fliehen, ist eine Erscheinung der letzten Jahre, die vielfach auch bei Juden unverstanden geblieben ist. Ais a!1 die Gesundung des Arbriterfürsorgeamtcs geschritten wurde, war cs beinahe schon zu spät und der Beginn der Arbeit trug provisorischen Charakter, Ein erheblicher Teil «ler Flltchtlinge sind gelernte und halbgdcriite Arbeiter, ln der ersten Zeit konnte nur eine Art konsularischen Sclmtz.es gewahrt werden, insbesondere gegen Polizeischikanc und zwangsweisen Rücktransport. Ein Netz vo»!•'tirsorgestelle verhinderte die Zentralisation der Massen in ein paar grollen Städten. Später wurde die Arbeitsbeschaffung als wesentlichste Hilfe in Angriff genommen. Hier hatte die jüdische Arbeit gute Vorarbeit geleistet. Mehrere Tausende sind in der rheinisehen und obcrschlesischcn Schwer- und Leichtimlustrie, besonders and! im Bergbau, untergebracht worden. Die fortschreitende Wirtschaftskrise seit dem Herbst 1920 erschwert unsere Arbeit sehr. Erfreulich ist, daß die Gewerkschaften energisch gegen die Entlassung ihrer jüdischen Kollegen protestieren, weil sie vorzüglich mit ihnen auskommen. Nach Frankreich und Belgien konnten größere Arbeitermassen vermittelt werden, mit zunehmender Krise ist auch das fast unmöglich gewor* den Die Fortsetzung der Arbeit ist eine moralische Pflicht des deutschen Judentums gegenüber den Ostjuden, die einen Leidensweg sondergleichen zurückgelegt haben, che sie zu uns gelangen konnten. Die Wahl zum Berliner Studentenparlament In der Dienstagabend vom K. C. veranstalteten Wahlversammlung wurde von diesem ein Flugblatt verbreitet, das entgegen unserem Wahlabkommen einige sehr scharfe Sätze gegen uns enthält. Wir können die Begründung, daß wir in unserem Wahlaufruf durch die Worte ״Lebensgemeinschaft nicht nur Abwehrgemein־ scluft“ die Neutralität verletzt haben, nicht anerkennen, da dies nur die gemeinsame Basis, auf der sich die verschiedenen Gruppen vereinigt haben, kennzeichnen sollte. Daß wir auf irgendeine Weise unsere Stellung kennzeichnen mußten, wird 11ns wohl der K. C. zugestehen müssen. Wäre von!ins ein Angriff gegen den K, C. geplant gewesen, hätten wir ganz andere Argumente ins Feld führen können. Wir halten dies aber nur für eine politische Entgleisung des K. C, und hoffen, daß trotzdem beide jüdischen (IrnpjK'ii Im Studenten- Parlament gemeinsam alle jüdische!•'ragen behandeln weiden. Auf unserer Seite ist der feste Wille hierzu vorhanden. Innerhalb der Hochschule müssen alle Juden eine geschlossene Front bilden. Hans Köhler. Kunstßachrichten Synaj;ogale Musik Arno Nadel leitete seinen Konzertabend un Ueethovensaal mit einem Vortrag über Wesen und Merkmale der jüdischen Musik ein. Nadel erlebt die religiöse Musik — nur diese, nie die weltliche spricht er dem Judentum zu — und erlebt sie so unberührt von der allgemeinen Assimilation an den niehtjüdischcn Kirchengesang aller Konfessionen, daß er den Hörem und zumal denen, die in Synagogenkommissionen sitzen und das musikalische Wohl und Wehe des Gottes* dienstes 7.n betreuen haben, die mülltc. Von denen zu schweigen, Symgogenmitsik schreiben oder sic zu singen, zu' spielen oder zu dirigieren haben. Inbrunst ist ilun alles. So hatte er von den vielen Kol-nUlre-Vcrtonungcn die von Welntraub hervorgesucht, das B’rosch-hasdwnoh von Sulzer und als Gipfel religiöser Kawanah die Einleitung des Vorbeters zum Mussnfgebct des Neujahrfestes, wie sie sieh in den Machsorim (Fcstgcbctbüchern) dis alten Ritus findet. Nach alter Weise lut Nadel dieses Gebet notiert und eine Chorbeglcitung dafür geschrieben. Ein Stück, das in seiner ganzen ergreifenden Gewalt nur ein echter Beter erfaßt; den die Naivität des Textes rührt.־־■wie er auf bekannte Zitate mul Prädikate Gottes sich berufend, um Kraft bittet, das Gebet der Gemeinde würdig zu vertreten. Es gibt heute nur noch wenige Vorbeter, die sich ihrer Mission als Scholiach Zibbur bewußt sind und aus innerstem Empfinden ihre Gebete so vortragen, daß der Gesang eine innere Nötigung erscheint Hauptkantor Oronich ist ein solcher; Er erschütterte den, dem Gebet Erhabenes ist und riß den zu freudig ergriffenem Beifall, dem schöner Gesang näherliegt Die ganze Vortragsfolge war sorgfältig ausgewählt, um auch die äußeren Merkmale Jüdischer DOroi Berliner ZlanltllKh« VerclnlduBg, Berlin C 1», Seydeteftr.S. Telefon 1 Zentrum 5414/15 i’o»l»tfc!1־kkont• No. 1JOO*. Berlin NW 1 Rarienverweltuutl der 5. Z. V. Hobrlltche LeichaHe de« Kullurd«»orn«l1 der B. Z. V. Drogoneritr. 33 (Hof). — Geöffnet tagtleh »on 4—10 Uhr. — F01I alle hebraluhen Zeitungen und Monatshefte der Welt Hegen au«. - AutkunRuttll« fdr tubrfiUch« Angelegenheiten. - HebrSUche Lehrerrcrmllltung. — Treffpunkt aller Freund* der hebrSlechen Sprache. El nl rill frei._ Sonnabend, den 3t, Januar .abend« t Uhr HopoSl * Hoiatr, In den Räumen de» Zlonltiltchea Ja«on1lvoroln«, Hellltfegelitilr. IS Scholen« Alcchcm-Abcnd, Vertrlge und Keillellon ״ Eintritt für Chawerim M l - , für Nlihldiawatlm M. 3.-. von Haydn, Mozart, Badi. Beethoven vorgetragai), bezeugte die Unterschiedlichkeit in der seelischen Da», bictung eine besondere Wesensvertrautheit mit de* Schöpfungen Bachs. Hier wurde am vollkommener* die absolute Loslösung von jeder bloß zeitlichen!1« Ziehung erreicht; die Künstlerin wurde, ohne etwa durch subjektiv-unbehutsame EigenwiUigkcitcn das Werk anzutasten, zu einer Produzierenden, da sie »!״, einer ihr verwandten Atmosphäre heraus gestalten durfte, Die Art, in der Marie Zweig die Mondschein-Sonate gliederte, bewies eine reife Beherrschung ihrer geistige-,! und musikalischen Struktur. Bei einer Mozart-Sonate gelang am schönsten ein Adagio friedlicher Schlichtli-.-ii — So bleibt Marie Zweig als eine Persönlichkeit zu i». grüßen, die, mit unalltäglichen Qualitäten und sensiW fl Instinkt ausgestattet, noch künstlerisch Bedeutsamste• zu sagen hat. .Iwvc. Gruono 1a<lwuill<fc« Vororla, Retlauranl Hohoniolltm. Frl«4tn»u, Hondjerytlr. 14. Uitilblldef •Voilroil von Harro Erl* Totplllii ״Dl« Kuntldcnkmltor <!e» JOtll•*•» Volke«.« EI n t r 111 > M*. 5, Montag, den 51. Januar V«rlr*<*rvcra*mmlung der Berliner Zlotd«tt«t»*1» Vereinigt*«» g Im Zlonlillidien Jugtfldvercln, Hclllgrgclihtr. 51 Tagesordnung: 1, Erg5mung»wohl «um Voritand. 1 lahreiberlthl de« Voulomle«, 5. ElaUberalung, Mllgllcder der D. Z. V. heben Zutritt• Dlenilag, den 1, Februer »t>end« I Uhr Ocffenlllcher Vortrag von Herrn Dr. Len d 1 b er g: ״Die deutlichen luden and P*!*«tlno* In den UQrgertllen, Neukölln, Bergtlr. 147. AVrcni'!■ -Vev-Aodemn«;«» 1 Alle Mllglledcr der ö. J~ V, werden gebeten, von Jeder Veränderung Ihrer Adrerie dam lla.o «oforl KiMellu.11: •u biadsen. Mlllwodi, den 3, Februar •banda ( Uhr Gruppe Oit, In den Union 5llen, Oretliwaldir Jlr. XU. Frage* und Dlikuuloniabcnd Pcrsonalnachricht. Der seitdem 22. November l'׳u als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter und Relereiit für jüdi sehe Angelegenheiten im Auswärtigen Amt be«ch;:i- __ 1 tigte Professor Dr. Sobcrnheint ist mit Wirkung v:h;i •bend« Uhr j 1. Dezember 1920 zum Regicrungsrat im Auvvär. _ •* Amt ernannt worden. Chefredakteur Oscar Grün, Herausgeber der ״;u. dischcn PrcUzentrale Zürich“, hat sicli am 20. Ja!;’,uu in jüdisch-politischen t;nd wirtschaftlichen A1:g.:!<.-. heiten nacli Amerika begeben. Vor seiner Abreise i׳,ui er in Paris mit führenden jüdischen Persönlich!!c1;c* konferiert und wird am 1. Februar in New York eintreffen. Der Herausgeber der ״J. P. Z.“ Ivat wieder!,ult in jüdischen Angelegenheiten mit Erfolg interveaiert. z. B. bei der Mazzoth-Versorgitng Wiens im Jahre 1918 und kürzlich bei König Konstantin wegen «k* Wiederaufbaus des jüdischen Viertels und jütisch« Schulen Salonikis. Donnarileg, den 5. Februar ebenda Uhr Gruppe Nordweit Im Ttergartenho) Vorlrag von Herrn Hugo Wo I fr r mann: ״Die geltllgea l’roSilcinc de« Uoluiteben.« Gruppe Weif, (Oil drr Veraomml-ing wird in der nidülen Runditha unummer und durch blnlodungen bckannlgegeben). Vorlrag von Herrn lullu» Bergers ״Die Krlif« In der xlonlitlichen Orgnnliallon*. Kulturdezernot der B, Z. V, HebrSlicher Kludergnrtcn Chnrlollcnburg, Im Retlauranl Berliner Klm'.l, Kailtlnrr Str. 6. Von Montag bl» Freilag 10—1 Uhr. Hcbr.'.iichcr Kindergarten Weil, Wochentag« Synagoge, Münchener Sltnfce 5T. Von Montag bl» Freitag 10—1 Uhr. HebrSlicher Klnderiplelnndimllieg Cbarlollenburg, Im Reitegranl Berliner Kindl, Kaurlner Mr. 4. Jeden Mlllwodi von H4“H4 Uhr. HebrSlicher Hlnderiplelnachmllllig «QdwetlUche Vororte, bei Freu Sdiolem. Friedenau, Wlelandilrabe 4. Jaden Montag und Donnertlag von MS -Ml Uhr. HebrSlicner Klnderiplelnachmlllag Oil, In der Wohnung von Herrn 5mll. E1ma׳ch1lr 31. jeden Montag und Mittwoch von M*—MS Uhr, HebrSlicher Splelnachmlltng Nordweil, ab I, Februar, Diemlag und Sonnabend von W4 -5 Uhr In der Wohnung ven Frau Fried- Jfcr 31. (Nlhere• liehe Kedekllonellen Teil). linder, Holilelner Ufi für dlfi Mitfirboitor an der Keren Hajessod *׳ Aktion für GroO-Öerlii». Veranstaltet von der Abteilung für Zentraleuropa de! Keren UajesBod, Kreter Abend: Mittwoch, den 2. Februar Grundlagen und Struktur des Keren Hajeitod Vortragondur: Julius Borgor, Mitglied dor Abteilung für Zontralouropa de» Keren Uajetiodj Zweiter Abend: Mittwoch, den 9, Februar Die Propaganda für den Keren Hnjcssod. Vurtriigomlor: Kurt Bluineufeld, Mitglied der Abteilung fdr Zentraleurepa des Keren IIajes»od . Dritter Abend: Mittwoch, den 18. Februar Die Preise Im Dienste des Keren Hajessod. Vortragender: Dr. Jfl r i c h Marx, Leiter dor Pressozentralo dor Abteilung für Zentraleuropa 2.• ־־■.!;,, /,• ''■'•.J.de» Keren HnjoBsod. Die Vorlegungen finden im Sitzunginaalc dos Bttrog in dor Sächsigchen .Xtrnßo 8 glatt und beginnen pünktlich um 8'/« Ubr abends. An die Vorlesungen wird sich regelmäßig eine Besprechung mit praktischen Beispielen anschließen. T-'y■ Kn wird gebeten, dlo Teilnahme an dom Kurs bis 1. Februar schriftlich bei der Abteilung für Zentraleuropa de» Keren HaJeuod, Berlin W 15, Sßchiliche Straße 8, anzumeldon. Synagogeumusik darzutun, wie sic Nadel fcstgelcgt hat c' ״.י1.-.־יי -י-״-»-»‘ ־־' ־־•“••‘״-יי •־••' ■ man tätive. dm! Misciichamkicr der foimrtctirdcB'WccliftcI* Charakter der RhyUitucti, Von den übrigen Vortrags* stücken war der Kaddisch von Salomone Rossi historisch-stUistisch, das Ez-cI1aj’im von Naumburg melodisch und durch die Stimmführung interessant, Der ganze Abend war lehrreich und dem fromm Empfindenden ein Kiddusch-Hasdtcm, L. F. Die fünfte ״Ewer“-Matlnce, Die in der letzten Nummer angczcigtc Arno Nadel- Matinee der ״Ewcr“-Buchhandlu11g findet am Sonntag, den 30. d. Mts., vormittags y3VZ uhr, statt. Klavierabend Marie Zweig. Als vierte künstlerische Veranstaltung der ״Ewer“- Buchhandlung fand am letzten Montag ein Klavierabend von Marie Zweig statt, der einer größeren Zuhörerschaft die Bekanntschaft mit einem starken pianistischai Talent vermittelte. Obschon in technischer und tntellcktucller Hinsicht eine auf sicherem Können beruhende Gleichmäßigkeit zu beobachten war (es wurden .Werke r. Die Arbcitcrkoniercnz in Haifa. Die Berliner Ortsgruppe des Hapocl-Hnzau ver!!«• staltet Montag, den 8. Februar, eine öffentliche Vei- Sammlung, die der Einiguiigskonfereuz der j>a!äst.ו *- sischen Arbeiterschaft gewidmet ist. Der Zweck de! Abends ist es, vor allem der deutschen zionistische» Jugend die Bedeutung dieses Ereignisses für die iDu* Wicklung Palästinas nahezubringen. Die VersammUm(• die durch Referate der Chawerim Max Straus» und Robert W c 11 s c h eingeleitet wird, findet im Meiste 1 s a a I, Kötheucr Straße (Grüner Saal) statt. Eintritt 2 Berliner MisrachL tm Misrachihcim. Grenadierstraße 13, i«e*1 jeden Sonntag, präzise 6 Uhr, unser Gcsinnungsganossa Herr Storni aus dem Midrasch vor. Herr Storni intcrpretiert in sehr geisvoller Weise. Unsere Chawerim und Gäste werden um zahlreiches und pünktliches Srscheinen gebeten, Berliner Misrachignippe. An alle zionistischen Zahnärzte und Studierende• der Zalinlicilkundc Zur Herbeiführung eines engeren Zusammenschlusses aller zionistischen Zahnärzte zur Ermöglichung »Ser Lfcbcrsiediung usw., bitten wir alle Kollegen, die zur Mitarbeit bereit sind, ihre Adresse und ihre Zustimmung einem der Unterzeichneten zu übermitteln. Dr. L i c h t w i t z, Dr. Erich Moses, Guben. Chemnitz. Der Zionistische Jugendverein Berlin veranstaltet im Rahmen der Nationalfonds-Woche zu Purim an Donnerstag, de» 24. März 1921, abends 6 Uhr, in dea Gesamträumen des Brüdervercinshauses, Kurfürstenstr, Nr. 115/110, einen Kostümbaß zugunsten des Nationalfoiuli in Form einer Messe in Merehawja. (\V. J. S\.) Orientalische Kostüme sind erwünscht, iedodi nicht Zwang. Der Z. J, V. bittet daher aße uesinmtngsgenossen, sich diesen Tag freizuhalten. Jüdischer Schulvcrcin, Berlin. Wir beabsichtigen, 1171 April 1921 die unterste Klasse einer jüdischen Ci ru atlsc h tt 1 e im Westen und i. e n t r 11 in Berlin» zu eröffnen und bitten aße Eltern, die ihre Kinder dort tinsc!1ulen wollen, sich an uns zu wenden. Fräulein Gberlchrcrin Landau, die Leiterin der Schule, steht zu weiteren Auskünften am Dienstag, den 1. Ftbntar, v<!4» 4 -5 Uhr, im Büro der Berliner Zionistische» Verehugung, Seydelstr. 3, und am Donnerstag, den 3. Februar, von 3—4 Uhr, im Zionistischen Zentralbüro, Sächsische Straße 8, zur Verfügung. Da die Eröffnung der Klassea davon abhängt, daß sich genügend Teilnehmer finden, bitten wir aße hieran Interessierten, sich bei uns zu meldea Bochum. Bei den kürzlich stattgefundenen Repräsentantenwahlen, zu den auch die hier ansässigen wenige• Ostjuden ihre Stimme abzugeben hatten, wurde auf ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde ein eigener Vertreter aus den Reihen der Ostjuden gewählt, und zwar Herr Nathan Weidenfeld. Berlin. Der Israelitische Foribildungsvercin ״Montefiore“ veranstaltet am Dienstag, den 1. Februar, präzise 7#/« Uhr abends, im Oberlichtsaal der PiuF harinonic, Bernbiirgcr Str. 22/23, einen Vortragsabend, an dem Herr Regicrungsrat Hans Goslar üoer da» Thema ״Jüdische Scxualethik". ein Weg zur Renaissance des Judentums, sprechen wird. Um regen Zuspruch und pünküiches Erscheinen wird gebeten. Zur Deckung der Unkosten wird M, 1.— erhoben. Wocbenkalendcr. Sonnabend, 29, Januar, 20. Sch’bat 5081, Jithro, Nacht 5,31. SchiuS des redaktionellen Teil». CieschuftSiche Mitteilung im Inseratenteil finden unsere Leser ein Inserat über die 4 Bände des Doroth Horisehonim von Isak Halevv. Eine nähere Erläuterung über die Bedeutung dieses allgemein anerkannten Gcsclitehtswerkcs erübrigt sich. Die 4 Bände, die uns bis Jetzt vorliegen, umfassen im wesentlichen beinahe die ganze Geschichte von den MängJ°ßcn Versammlung bis zur spanischen sehr vvü>««»en, daß aße Freumio der jüdischen Wissenschaft diese« Werk jvicht nur be- Slerem ** *״^ Urti!kU iir I;oho ןןת1ז X3 ni• Ec’! «B i

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