Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 3 (11.1.1921)
- Date
- 1921-01-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 3 JU E Dl SCH E RUNDSCHAU;des f»7. vorthen Ite» ' tiiU tbo- »״g. der ins, und zu tsse Beind der ler, X׳ir V-e ■tm ichler, Wxi Ueh )di- & folk »te lern sn■:. ora te:1, rfen Jtne!die ffd J in als oße *nlien lg Seite 17 berat 11 ng eia Die Grundlagen für stärkere Durchführung »irr seit;־iegsemle Begonnenen allgemeine» Hcbraisiertutg des Kartells und für eingehendere Durchbildmig auf jüdischem und zioiüsttschem Wissensgebiet wurden erweitert mul aiclt einmal festgclegt und die Richtlinien für die allgemeine K. J. V.eriiclumg in ausführ'icher Aussprache geklart. Dabei war es für die Aelteren eine besondere Freude zu seiten, da(5 jüngere Generation herangewaehsen ist, die die ziciumgsaufgabcu mit lernst und Vtlichtbcwulitsein, sowie auch mit der nötigen Sachkenntnis selbst in die Hand nehmen kamt. Besonders klar wurde erkannt, <la!i es eine Hauptforderung zionistischer Erziehung emc Er- Berliner Kalender »Orot Berllntr ZlonUIUche Vereinigung, Berlin C 19, 5«y<ltt»!r. 5. Telefon t Zentrum 5614/15 Poilich dkonto No. 13006, Berlin NW 7 Kaiienxrwaltunv der •. 7. V. he- I deutet, den Lebeu-beruf so zu wählen, dali er zwar selbstverständlich den vorhandenen Anlagen und mog- | liehst einer echten Neigung des einzelnen entspricht,; aber aueit im Dienste um! zum Wohlc des jüdischen Volkes ansgeübt werden kann, ln der Jugendbewegung ist also größter Wert auf besonnene und zielbewullte Berufsberatung zu legen, da das Volk nur die ttieh• tigsten mul liestvorgcbddeteu Menschen für seinen nationaien Aufbau braucht und gleichzeitig in einer Er- »elumgsgcmcinscitaft nur derjenige zum ganzen Mensehen und volle» Juden herangebiWet werden kann der wirklich in allen seinen Lehensbeziehungeci das Bewußtsein habet» kann, ein nützlicher Diener seines Volkes zu werden. Aueit tiir diesen wichtigen Zweig der Arbeit wurde ein entsprechendes neues Priisklialrcssort für Berufs- Beratung eingerichtet, das im Zusammenhang mit Fachgruppen, mit dem Berliner Arbeitsamt und mit anderen Jugeiidgeiucinsehaften den Informationsdienst zu leisten , und die Vorarbeiten zentralisiert zusautmenzufassett hat. Alks in allem konnten die Teilnehmer vom Leipz!ger Karlelltag des K. J.V. den freudigen Eindruck starker Zusammengehörigkeit, emc gründliche Klärung der Wege und Ziele zionistischer Jugenderziehung und erneuten pflichtbewußten Arbeitseifer mit nach Hause nehmen. Besonders erwähnt werden soll aber auch das Gefühl der Dankbarkeit gegenüber der Leipziger U r t s g r u p p e , die die zusamnienströnicuden K. J. V.er aufs gastlichste aufgenommen und ihnen im Anschluß an die Tagung ein jüdisches Fest geboten hat, das zu den erfreulichsten Erscheinungen auf diesem Gebiete zählen kaut». Bruno Perl. Finanzausschuß der Z. V.!. 0. Iltbrlliche LeichaUe de• KuUurdexerntta der D. Z. V. Dragonerttr. 11 (Ho(!. — Geöffnet »*'!Ich ran 4—10 Uhr. —!-'••I alle hebriltc'nen Zeitungen und MonaliheA« der Welt liegen au». — AutkunAitlelle tur liebrDitche Angelegenheiten. — HebrßUct!« Lehre;־ Vermittlung. — Trctlpunkt aller Freunde der hebrttichen Sprache. Eintrittfrei. Oonneriteg. den 13. Januar abend• 4 Uhr Gruppe Nordwett, tm Tlergarienhof Vortrag de» Herrn Atlmlnlilralor Dyk, Meulngwcrlt: »Wie Bit( unter Land koloniilert werden?” Zunz-Stiftung. Die Zunz-Stiftung unterstützt nur diejenigen ungedruckten Arbeiten durch eine Beihilfe zu den Druckkosten, welche in philologisch-historischer Methode die Wissenschaft des Judentums fördern. Die Antragsbriefe sind in deutscher Sprache und begleitet von der ganzen Arbeit oder von einem für eine Beurteilung ausreichenden Teile nur im Monat April 1921 an die Adresse der Zunz-Stiftung, z. H. von Frl Rofhstein, ArtiUcricstr. 14, cinzurcichcn. Direktor Oscar Wassermann, Vorsitzender. Gchcinvrat Dr. O. Minden, Schriftführer. Gruppe SQd, In dir Sthulthelb - Braurrrl, Neue fakobitr. 35 (an der Kdpentdor Sir.) abend» * X Uhr. Vertrag ran Herrn Dr. Marx: »Der Aufunuptan für Paliillna.*' Gruppe Charlollenburg, Im Katlno Rctlauranl, Wllmertdorfer Sir. 106, abend• B Uhr Gliiteabend. Vortrag von Htrrn Prof. Dr. Car 1 Lt*l■: »Zlonhilidie Politik In DeuUchland.“ Adreuaa ■V«rlad«»a(c■ I »1)5 Mitglieder der B. 2. V. werden gebeten, van Jeder Veränderung Ihrer Adrea«e dem DOro •oforl MUtellung tu atadtan. Donneritag, den 15.!onuar abend» ■ Uhr Gruppe 10dwe»Hld1e Vororte, Im Retlauranl Hohemottern, Friedenau Handjeiyilr. 44, Vnrlrag von Herrn Dr, FrlrdKrtder! »Die Rehen der luden Im MlilelaUcr,” Gruppe Nord, In der Konditorei Weber, Katentlr.tl HebrSliditr DltkuMlomabend mit amditlehendcm hebrfltdten Anlerneiluri. Z. V. f. 1). hat mehrere auskooptiert; er besteht nuntxes idi- V.,!10an lat, em 7as rch t*1fzur ckin Befer das att 1cn ׳er- 3en n»t. •etvzen ege ir.ihen die oh* ■tng rer- Der Fittatt/.ausschuÜ der wärtige Gesiummgsgcnossen mehr aus folgende» Herren: Julius Berger, Berlin, R.-A. Dr. Gerson, Berlin, Reg.-Rat Hans Goslar, Berlin, Siegfried Hirsch, Halbcrstadt, Dr. Victor Jacobson, Berlin, Leopold jacoby, Chemnitz t. S., Direktor Kareski, Berlin, Leopold Landau, Hamburg, R.-A. Dr. Liebes, Berlin, Direktor Alwin Loewenthal, Berlin, Heinrich Margulics, Berlin, l)r. Erwin Michel, Berlin, Dr. Siegfried Moses, Berlin, Dr. Walter I1 inner, Berlin, S. Schocken jr., Zwickau i. Sa., Dr, Alfred Schwarz, Berlin, Davis T r i c t s c h , Berlin, S. Weitz.mann, Berlin, Jacob Wolff, Frankfurt a. M., Max Wollstciner, Berlin. Ah Unterausschuß des Finanzausschusses ist ein ״Ausschuß für wirtschaftliche Fragen“ gebildet worden. Der Ausschuß hat seinen Sitz in Hamburg und wird von Herrn Leopold Landau geleitet. Folgende Herren gehören dem Ausschuß an: Alexander Adler, Leiter der Warenabteilung des Bankhauses Alexander Carlcbach & Co.; Boris Leibowicz, Südfrucht-!!«- und Export; Leo Joel, Geschäftsführer eines Hamburger Exporthauses; Heinrich Mayer, Prokurist und Leiter der Warenabteilung des Bankhauses M. M. Warburg ft Co.; Dr. Willi Jacobson, Direktor von P. Betersdorf & Co.; Dr. J. Schwabacher, Syndikus des Vereins Hamburger Exporteure. Zettschriftenschau ״Der Jude“. Eine Monatsschrift. Herausgegeben von Dr. Martin B u b e r. Heit 8/9 ist soeben als Doppellieft erschienen und hat folgenden Inhalt: Haus Kohn, Der Augenblick; Leon Reich, Das Komitee der jüdischcn!Delegationen in Paris; Theodor Herzl über Uganda; Arnold Zweig, Der heutige deutsche Anti* scmitisnius; Rafael $ c 11 g m a n n, Humanismus; Siegtried Bernfeld, Ein pädagogisches Forschungs-Institut in Palästina; Samuel Rappaport, Aus dem religiösen Leben der Ostjuden; Erich Toeplitz, Jüdische Friedhofskunst; S. J. Agnon, Der Verstoßene; Martin ßuber, Lehrer und Schüler (Zwei Geschichten vom Basischem). Bemerkungen; Hans Kohn, Zur Araberfrage in Palästina. Umschatt; Markus Reiner, Sozialismus; A. G r a n o w s ky, Emigration; Nathan ben Nathan, Kolonisation; Helene Hancia Cohn, Frauenfragen; Robert Welt sch, Religiöses Leben; Chaim Tartakowcr, Einiges zum Kapitel Landespolitik; R. Bernstein -Wisch nitzer, Die Kulturliga; Mark W i sc h n i t zcr, Brief aus London; J. (Obermann, Religionswissenschaft. — Jüdischer Vcrlag, Berlin NW 7, Dorotheenstr. 35. Abonnement vierteljährlich M. 15.—, das Doppelheft M. II.-. Sonnabend. den 13. Januar abend• 6 Uhr HapoSI-Hax&tr (»gudeth-Ad1lm), Coimennllr. 19 Vortrag von l) r. Sondier: ״Dia flremen PtUdttu•* Eintritt für NlditdtaweMm M 1. . Mittwoch, den 19, Januar «btnd• Uhr Gruppe Ott, In den Unton •Sslen, Grell«wa!der Jlr. 332. Hellerer Abend mit Ge»a«nJ1vorirIflen (largor.lteder;, Elnlrllt •ur Ded»ung der Unhotlen M. IAO. Voranzeige I Sonntag. den 35. Januar nachmittag• 5 Uhr Gruppe Nordwett, Im Tiergartenhof (iplegeltaal) Geiellichafiaabend. Ndhcrei Im ״Redaktionellen Teil." »Ewer" Buchhandlung, Berlin W J J, Knetebedtilr. 54— 55. Melly Jätrph'GedlchtnliaauleUuug, Tggllch geatmet. Einte ln frei. Die Lesehalle der Berliner Jüdischen Gemeinde in» Synagogengebäude, Fasanenstr. 80, ist geöffnet: Mon-; tags, Dienstags, Mittwochs und Donnerstags von 5 »bis 8 Uhr, Sonnabends von lD/a bis Vf! Uhr, Sonntags von 10 bis 2 Uhr. Im Lcscsaal befinden sich zablreiche jüdische Zeitungen und Zeitschriften, deren Bcnutzung für jedermann frei ist. Der Lesehalle ist auch cük• reichhaltige Bibliothek angeglicdert. Berichtigung Bei der Veröffentlichung des Nachrufs für Frau Toni Oppenheim in Nr. 93/94 sind die betreffenden Zeilen versehentlich unter ״Hanau“ gesetzt worden, während es ״Schweinfurt a. M.“ hätte heiße» müsse». Hebräische Sprachschule in Berlin. Anfragen sind bis auf weiteres zu richten an Herrn N. Berggrün, Berlin N 37, Wörther Str. 40, bei Bartz. Zur Ausrüstung der Chaluzim Alle Inhaber von Geschäften mit Bekleidung*-, Ausrüstungsstücken und Geräten aller Art, Apotheken usw., die bereit sind, den nach Palästina auswaudernden Chaluzim Gegenstände zu billigem Prcise abzugeben, wie cs in Wien und anderen Orten, durch welche eine größere Anzahl von Chaluzim kommt, durcligcführt ist, mögen ihre Adresse dem W a a d Alijah, Heiligegeiststr. 52, mitteilen. Dadurch würde die so wichtige Ausrüstungsfrage, die infolge der holten Preise sehr schwierig ist, wesentlich gefördert werden. Mlllwod». dm 36. Januar abend» 6 Uhr Freie 2to״l1II1<hc Gruppe, Im tlfOdenrnelntlmi» Kuifarttentlrebt 115 (Koler Seal;. Vollrage der Herrn» Dr. G. Wt ttko w •kl: »Zlontitliche Politik In Dculichland.” Prof. Dr. Carl Lewin: »Die Aufgaben der freien zlontttl- »clicn Gruppe.” Kullurdexcrnat der &.Z.V. Hebr&ticher Klndergnrlcn Charlollenburg, Im Restaurant Berliner Kindl. Kdilrlner Sir 4. Von Montag bla Freitag 10—t Uhr. Hebräischer Kindergarten Weil, Wochentags Synagage, MOntbener Strnhe 37. Von Montag btt Freitag 10—1 Uhr. Hcbr&licher Klndcrtplclnachmlltag Chartoltenborg, tm Resleuranl Berliner Kindl, KQstrtncstr. 6■ Jeden Mlllwod» von X4־H6 Uhr. Hebriticher Klndersptelnaehmlllkg •Odwetlllche Vororte, bei Frau Siholrm. Friedenau, Wleiandilrake 4, Jeden Montag und Donnerstag . von H5-HJ Uhr. tlcbrklichcr SplelnachtnlHag Ittd, Im Helm, Prlntenitrake 43. Jeden Montag lind Donn-rita« von kJ4—K6 Uhr. Hebrlltcher Kinder«piclnachmltlag Ott, In der Wohnung von Herrn Smll, Esmerchitr, 37, jeden Montag und Mittwoch von 3£S Uhr. Zcntrahvohlfahrtsstclte der deutschen Juden. Tagesordnung der ersten Wohlfahrtstagung der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden um 21. und 25. Jan. 1921 in BerEn, tm Logeuhaus, Kleiststr. 10. I, Montag, den 24. Januar 1921, vorm. O'/g Uhr: 1. Eröffnung durch den Vorsitzeiulctv: Geh. Justizrat Bertliold Tünendorfer-Berlin; 2. Geschäftsbericht: Eugen Caspary und Dr, Segall-Berlin; 3. Vorlage der Satzungen der Zentralwohlfahrtsstdle: Berichterstatter Justizrat Saömou-Berlin; 4. Finanzen: Frau Henriette JVVay-Berli»; 5. Wahlen des Gesamtvorstandes und des ersten Vorsitzenden; 6. ,,I>ie Fordermige» der Gegenwart an die jüdische Wohlfahrtspflege“: Frau S. Wronsky-Berlin; 7. ״Jüdische Sozial|X)litik“: Dr. Georg Baum-Berlin. Aussprache. — II. Montag, uen 24. Januar 1921, nachmittags 4 Uhr. 1. ״Die Not unserer Waisen- und Erziehungsanstalten“: Emil Wakistein-Breslnu. Aussprache. 2. ״Aufgaben der jüdischen Kiwlerfürsorge״: R.-A. Dr. Fritz Latnm-Bcrlin. Aussprache. Abends: Gemütliches Beisammensein. — III. Denstag, den 25. Januar 1921, vormittags 91/7 Ul»r. 1. ״Sozial-hygienische Aufgaben in der jüdischen Wohlfahrtspflege“: kef.: Privafdoz. Sanitiitsrat Dr. Hanauer- Frankfurt .r M.; Korreferenten: a) Prof. Sanitätsrat Dr. Tobv Golm-Berlin: ״Fürsorge für Nervenkranke“; b) Sanitätsrat Dr. Wilhelm Feilchenfekl-Hcrlin: ״Fürsorge für Lungenkranke“; e) Sanitätsrat Dr. Nawratzki- Berlin-Nikolassee; ״Fürsorge für geistig zurückgebliebene Jugendliche“. 2. Die Notwendigkeit der örtlichen Zentralisicrung der jüdischen Wohlfahrtspflege“ sowie ״Die Maßnahmen zur Verhütung von Doppciunterstütznstgcn unwürdiger Bittsteller“, Referenten: rran Clara Samuel- Elberfeld und Eugen Caspary-Berlin. 3. ״PLäne zur Begründung einer deutschen ’Rcichsarbeitsgcmeinschaft für freie Wohlfahrtspflege und die Anteilnahme der Zentralwohlfahrtsstelie“; Referent: Dr. Albert Levy- Berlin. Aussprache, ־— IV. Dienstag, den 25. Januar 192^ nachmittags 4 Uhr: l. ״Jüdische Auslandshilfe“: Direktor Dr. Friedrich Ollendorf-Berlin; 2. ״Karlsbader Welthilfskonfcrenz und ihre Bedeutung für die jüdische Wohlfahrtspflege“: Dr. Alfred Klee-Berlin; 3. ״ProMemc der Ostjudenfrage in DeutscWand“: Fritz Mordcchai Kaufmamv-Bcrün. Aussprache. Jüdisches Arbeitsamt Das Jüdische Arbeitsamt, Berlin, Monbijouplatz 1, vermittelt Teppichklopfer und häusliche Hilfsarbeiter. Das Jüdische Arbeitsamt, Berlin, Moabijouplatz I, übernimmt Arbeiten für Adr es sen sch r e i be r. Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Nordwest. Am Sonntag, den 23. d. Mts., soll unsere Mitglieder und deren Angehörige eine anspruchslose Geselligkeit vereinen, Der Abend, an dem auch unsere Jugend zu ihrem Recht kommen wird, trägt intimen Charakter, da Veranstaltungen großen Stils bei dem Emst der Zeit unan׳• gebracht erscheinen. Programm, Eintrittspreis und sonstige Einzelheiten werden noch bekanntgegebeti. Die Ortsgruppen Berlin. Ostjüdische Gcsinnungsgenosser» treffen sich jeden Abend im *נש Restaurant und Cafe unserer Gesinnungsgenossen Gebrüder Rückenstein, Münzstr. 24, Ecke Dragoncrstr. Fast sämtliche jüdischen und hebräischen Zeitungen liegen aus. Ge* dankenaustausch. AUabcndlich Künstlerkonzert. Hamburg. Herr Dr. Alfred Klee, Berlin, sprach am 30. Dezember in einer von der Hamburger Zionistisehen Vereinigung einberufenen Versammlung über das Thema ״Arbeit am Volk“. Die Zuhörer, die so zahlreich erschienen waren, daß der Saal nicht alle zu fassen vermochte, folgte interessiert dem Vortrage des Redners, der es meisterhaft verstand, alle Fragen jüdischer Volksarbeit iin engen Rahmen eines Vortrages zu behandeln. Seine Ausführungen, in denen er eingehend über die Bedeutung der jüdischen Schule im Galtith, die Notwendigkeit der Mitarbeit in den Gemeinden, die Frage der 'Gesamtorganisation, die Ostjudenfrage und die Bedeutting der Palästinaarbeit sprach, fanden ungeteilten Beifall. Die nachfolgende kurze Aussprache brachte keine neuen Gesichtspunkte, und nach einem kurzen, eindrucksvollem Schlußwort konnte der Vorsitzende, Herr Dr. Kalmus, die würdig verlaufene Versammlung, die eine erhebliche Zahl Neuanmeldungen brachte, schließen. Köln. Samstag, den 1. Januar, fand die General- Versammlung der hiesigen Misrachijagendgruppe statt. Betreffs der K. Z. V. wurde nach einer längeren Ausspräche beschlossen, Liste 1 zu wählen. Nach Entgegennähme des Tätigkeitsberichts schritt man zur Neu־ wähl des Vorstandes, in den folgende Personen gewählt wurden: Dr. David Holstein (1. Vorsitzender), Isidor Jaßer (II. Vorsitzender), Leo •Müller (l. Schrift- [ührer und Inhaber der Geschäftsstelle für die Jugendgruppe), Abraham Hemer (II. Schriftführer), Jakob Fillettbauin (I. Kassierer), Alter RicgeUiaupt (11. Kassicrer), Uscher Lehrer (Iü. Kassierer). Zwickau. Am 19. Dezember sprach Max ürod als Gast unserer zionistischen Vereinigungen über ״Geistige Strömungen im modernen Judentum“. Hatte schon die Persönlichkeit des Dichters an sich das größte Interesse in allen jüdischen Kreisen erweckt, so hat sich sein Vortrag zu einem ganz besonderen poiitischen 1u»d literarischen Ereignis gestalte». Die von ihm in seinen Schriften niedergekgten Ideen über die ktdturgeschichtliche Aufgabe des Judentums, seine Erkennt- «is des Zionismus als einen Ausgleich von Menschen!• tum und Nationalismus, haben durch des Dichters und Politikers eigenen Vortrag auch bei den außerhalb unserer Bewegung Stehenden stärkste Sympathie gefunden. Zwdckau. Der ncugewählte Vorstand der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe hat folgende Zusammensetzung: Vorsitzender: Dr. Löffler; Schriftführer: Dr. Bäumt; Kassierer: H. Grosser; Beisitzer: H. Schreiber, H. Fried mann, H. Kuflik; Nationalfonds-Kommission: Fr. Fried mann, Fr. Kuflik. Ke GeschäftssteUc der Ortsgruppe befindet sich bis auf weiteret bei H. Grosser, Zwickau, Nordstraße 15. Schluß de» redaktionellen Teil».