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Jüdische Rundschau · 1920-12-03 · Heft 86 (3.12.1920) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 86 (3.12.1920)
Date
1920-12-03
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 86 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 645 c!1 "h, •«־.’ ml n»', Zionistische c!1< Nordwestdeutscher Gruppeoverband der Z. V. f. 0. Aul 17. November 1420 (am! i!n Gurio-I!aus /» Hamburg 4ic dritte Bl׳/i1kst;1gu11g der ZionisL’ii Nord- Westdeutschlands statt, die von zirka 10 auswärtigen Dclegii rten und Gästen besucht war. Die Tagung wurde von dem Vorsitzende» der Hamburger Zionistischen Vv.re luguug, llvrrn Leopold Landau, eröffnet, der 1! v Delegierten mul Gäste, sowie den Vorsitzenden׳ ticr /. V. i. I)., Ilerm k.-A. Felix k ״ s e n b I ii t 11, bc- :;mlite, ilerr Inn.lau wies darauf hin, daß bereits zwei■ 1i1.il Pc/iikstaguiigen slattget'uitdcn ItiiUeti, deren Ver- -üdi einer engeren Zusammenfassung der /.ioiiisiisdR'ii 1 י nippen NordwcsUeutscUUtnds jedesmal 1»:liU1ugen sei. Iii/wisdien sei die zionistische Bewegung ein so außer• ן nicndiüies Stück wcitergvkoimucii, daß wir vor einer :;.111/lieh veränderte« Situation ständen, ferner Habe das vor einem Jahr seitens der Z, V. f. D. neu errichtete Bvv.irkssvkretariat Nord west, durch seine Arbeit die Vor• Ix'iiiugmig für die Rt\uga11isat;m des unippriiverb i.i.les geschaffen. Die heutige Aussprache habe die Rtorgauisaliuu ries Gnippeiivcibaudes nieiil ‘unter dem Gesichtspunkte ries ״ob•', stmdern unter dem des ״wie“ zu erörtern. Hierauf erstattete Herr Otto I. e 11111.1 1! 11 den I;1 t i g k e i t s he r i c 111 des Beziikssckrctürs, aus' dein lici'vorging, daß der Bezirk jetzt '21 Plätze umfaßt, die alle von ihm mehrere Male besucht und /um Teil auch mit anderen auswärtigen Rednern beschickt worden •eien. Die Zahl der Zionist,•11 Nord Westdeutschlands hat ,ich m der Beriehlspeiiode um di.׳ I l.'ilfle ries früheren Bestandes vermein!. Klage zu führen hat das Bezirks- -ekietanat über eia mangelndes Verständnis vieler (mippeu gegenüber den Aufgaben slcs Verbandes, und über mangelnde Unterstützung durch die Gruppen, derer' das Sekretariat bedarf. Das Wort erhielt dann Herr K.-A. I elix kos,:11h I 11 t 11 zu seinem kel'erat; ״Der N 0 1׳ d w c s t d e u t - sehe (i r u p p e n v e r b a n d u 11 d d e r K e 1 e n 11 a - icssod.“ Herr R.-A kosenbliith ging in seinen ausiulirbüien und interessanten Darlegungen aut die äugen•!dicklich günstige politische Lage des Zionismus em, und stellt!׳ ihr scharf die wirtschaftliche mul ti'.r.iiiz.icHc Krisis, in der d.׳r Zionismus sich augenblicklich befindet, gegenüber,!);es,• Situation gab auf der Londoner Konfea׳!!z die Veranlassung zur Gründung des Keren hajessod, der den für die Grundlage des Aufbaus Palästinas nötigen Betrag von 23 0011000 engl. Pfund Sterling ergeben soll, Redner ging daun näher auf die organisa* torische und juristische Struktur des Keren hajessod em, aut die Verwendung die die Gehler finden sollen, sowie ui! die an die Zionisten gerichtete l'ordenui!; des Atassor, 1 s 11,1 ndoli ׳,uh ü׳t/1 d'iimu, durch ein starkes ziouistisches Beispiel aucli die uiehtzionistische Judeuheit zu veranlassen, Gelder in bisher unbekannter Höhe für .den Aufbau Palästinas bereit zu stellen Dk: Generaldebatte beschäftigte sieh in der Voriiiittagssit/.uiig sehr lebhaft mit den angeschnittenen I ragen des Keren hajessod, sowie denen der praktischen Arbeit in den kleinen Plätzen des GriippeiiverbniKlcs, wobei von allen Seiten auf die Notwendigkeit der Arbeit auf dem flachen Lunde hingewieseii wurde. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde die Debutte fortgesetzt, die sieh in der I lauptsachr mit der keuigmiisatiun des Gruppcnverbnndcs befaßte. Ls herrschte absolute Einigkeit über die Notwendigkeit des engeren Zusammenschlusses. Nach längerer Aussprache wurden daher folgende Anträge des Herrn Lehmann einstimmig angenommen: 1. Die Versaiutuluug'heschlicllt die Reorganisation des Gruppcuverhumk's mit dem Vorort Hamburg. 2. Die Geschäfte des <iriippeiiverbandes führt der Griippeiivcrhaudsvorst.'iiid, der sielt aus siehe» Mitgliedern, von denen drei in Groß-I lamhin'g, vier außerhall» Hamburgs wohnen müssen, mal dem Bc/irkssckrctär, oi-'iiimienset/.t. ' Berner wurde allseitig der Meinung Ausdruck gegehen, daß die Sitzungen des Vorstandes abwechselnd 1t den verschiedenen Plätzen des Bezirkes stattzufinden hätte». In den Vorstand wurden gewählt: die Herren Leopold La 11 d a u, Alex A d I e r , I > r. k o s e 11 o w (I iainlnug), I) r. M e yv r (Lübeck), H e r m :1 n »Ost ro (Bremen), I) 1׳ T a n n e n w a I d (Kiel), G u s t a v Stein (Osnabrück). Durch eilte Resolution wurde dem neuen Vorstand aufgetragen, sofort sorgfältig die!■'rage der Ausgestaltiuig der ,,Hamburger Jüdischen Nach rieh- 11״11 ׳ zu einem Gruppcnvcrbumlsorgtm zu prüfen. Nach 7 Ultr abends schloß nach einem Schlußwort des Herrn k.-A. Felix Rosen bliith, Herr Landau die Tagung, von Her alle auswärtigen Delegierten mit mannigfaltigen Anregungen und frischem Eifer für die kommende Arbeit zuriiekgekehr! sind. Einen schonen Ausklang fand die Tagung in einer von der H. Z. V veranstalteten ö f f e nt liehe« Ver- - a 111 in 11111 g , in der Herr D r. Nabu 111 Gold 111 a 1111 über ״Untergang und Aufbau־' sprach. In dem überfüllten Saale drängte sich ein tausendköpfiges Publikum, das sich überwiegend aus nicht- ׳ionistiseben Kreisen zusammensetzfe, und mit gespann-!er Aufmerksamkeit den Ausführungen des Redners folgte. Zur Propaganda Wir sind in der Lage, eine Anzahl von Nummern der Jüdischen Rundschau aus 1920, die sich zu Pro* Pagandazwcckcn eignen, in größerer Zahl, nur gegen Ersatz des Portos, abzugeben. Wir bitten Interessenten, «ch bei uns zu melden, Vertag jüdisdhe Rundschau, Berlin W 15, Sächsische Str. 8. Keren hajessod Auf dem kiir/lichcii Gruppvnverbaudstag der oberschlesisch e 11 Z i o n i s t c ח wurde beschlossen, 1111vorzüglich in die Aktion für den Keren hajessod einzutreten. Mit de! Leitung der Arbeit in Kattouii/ \u1rden die Herren Arnold Wiener und Dr. Fritz Guttman beauftragt. In Gleiwitz. übernelimeu die Arbeit Hen Guttman in Finna IMnta, Herr Arnnheim und Herr Wo!• kowski. In den amkreii Orten wurden noch keine sp-e/ielleu V ei traueiwleute eiugeset/t, sondern vom Gruppenverbniulstag einstimmig beschlossen, daß z.,1nächst die Vorsitzenden der Ortsgruppe die Arbeit übernehmen sollten. Anwesend waren u. a. Vertreter von Benthe», Knttowitz, Tarnowitz, Groß Strelitz »ml k.'üilvor. Zwischen der Keren llajessod-LciUmg f’ir Deutschland und dem Misruehi ist eine Vereinbarung über Geineinsatnkeit der Keren hajessod-Aktion zustande gekommen. Der Misrachi bat dieser Vereinbarung letzthin endgültig /!!gestimmt. In Berlin ist die Schaffung einer umfassenden, für die Berliner Verhältnisse geeigneten, Organisation von Vertrauensmännern :11 der Dnrclifühnmg begriffen. Die K e r c 11 11 a j e s so d - B ro s eil ii re, ein Leitfaden für die praktische Arbeit, ist in neuer Auflage erscheuen. Alle Ortsgruppen, Vertrauensleute und Sammler, die nicht im Besitze •dieser Broschüre sind, werdet! gebeten, sie bei der Keren hajessod•/«»!trale für 1 )cutschlaml, Berlin W 13, Sächsische Str. 8, an/.iifordei». Deutscliland Eine neue Gefahr für die ostjüdischen Arbeiter Die ״Freiheit•‘ vom :10, November (Morgeiiausg ) bringt einen Aufsatz, dessen Inhalt für uns insofern von großer Bedeutung ist, ab: er die Interessen der ostjüdiseben Arbeiter 111 Deutschland in iiaehlialtigster Weise berührt. Nach Angabe der ״Freiheit“ ist im: Reidismnt für Arbeitsvermittlung ,berciis Ende Oktober der Entwurf einer ״Verordnung über die Be- HchättiguUji ausländischer Arbeiter'• feitiggestellt vw>rden, der bisher weder der Oeileiitlnhkeit »ocJt Hell Gewerkschaften beka11ntgege!x־n worden ist, während die Vertretung der Arbeitgeber von dem Entwurf bereits Kenntnis Fiat. Bereits im tj 1 dieses Entwurfes wird eine vv, semliebe Verschlechterung für die ausländischen Aib.-der ausgesprochen. Er will die Regelung der Arbeitsverliältuisse ausländischer Arbeiter in Zukunft auf dem V e r o r d n u 11 g s vv e g e erfolgen hissen. Es wird ■ bestimmt, daß jeder ausländische Arbeiter der nach Deutschland kommt, um zu arbeiten, die Einreisegeiiehntigütig mir dann Bekommt, wenn der Vorsitzende des für den Arbeitsort zuständigen Laudesanus für Arhcits- Vermittlung (Landesarbeitsanit) die üeneiumgung erteilt. Damit ist natürlich jeder Willkür Tür und 1 •;»r geöffnet, die insbesoiideie ■astjüdisehen Arbeitern gegenüber oft in Anwendung kommen wird. Mit dieser Regelung wälzt die Regierung die Verantwortung für die notwendige prinzipielle ,Regelung der ganzen Frage in lypischer Weise ab und überläßt den genugsam bekannten ,,untergeordneten Organen“ die praktische Erledigung! in jedem einzelnen Fall. Wie diese Organe beschaffen sind, zeigt folgende Charakterisierung der ״Freiheit:״ ״’i rot/ aller Versprechungen sind die Eandcsarbcitsiunter so stockreaktionäre Behörden geworden . . Die rheinisch-westfälischen Bctricbsiatc mul Gewerkschaften! wissen ein Lied zu singen vo.1 den rückschrittliciteti Tendenzen der Landcsarbeitsrnnter in Münster, Dtiisbürg und Bochum.“ Gerade diese Aemter würden aber dem Entwurf nach über die ostjüdisehe Arbeiterschaft im hulustrichc/.irk misschließlich zu befinden haben. Die. ״Freiheit" fährt dann fort; ״Die Leichtfertigkeit und die Gedankenlosigkeit, mit 11er diese Verordnung zusanum-ngestellt worden ist, wird treffend bewiesen durch den tj 2, nach dem die Beschäftigung fast aller ausländischer Arbeiter, auch der bereits ansässigen, der Genehmigung des Landesarheitsamtes unterliegt. Das Reichs,•mit kennt offenbar nidit die Tatsache, daß in Deutschland zahlreiche Ausländer seit Jahren ansässig sind, deren Existenz. , : durch einen Federstrich auf administrativem Wege in Frage gestellt wird. Das Rcichsamt erinnert sieh mellt mehr, auf welchem Wege während des Krieges . die ausländischen Arbeiter nach Deutscliland gebracht wurden. Wir sind gerne bereit, ihm mit einigem Material zu dienen und den Berichten über die zwangsweise Abschiebung von Belgiern und Franzosen einmal die nicht minder s c h ö 11 e 11 Tats a c 11 e 11 cl e r . zwangsweise 11 A b s c 11 i e b 1111 g v o 11 P o len, J u d c n 11 tt d 1. i t a u e r!1 aus d e m Osten an« /11 f ii ge n. Diese Menschen, die damals in der grauen• vollsten Weise von Haus und Hof!.«gerissen und zur Zwangsarbeit, nach Deutschland geschleppt wurden, sollen jetzt rechtlos gemacht werden, nachdem ihnen dank der deutschen Kriegs- führung und ihrer systematischen Vernichtung der lndustric in den besetzten Gebieten die Weiterarbeit in ihrer östlichen Heimat unmöglich gemacht .worden ist." ■ Der § 8 bestimmt: ״Die ausländischen Arbeiter sind verpflichtet, dem Arbeitgeber die erforderliche Auskunft über die Verschieden steil Dinge (Staatsangehörigkeit, Aufenthaltseilaulmis, Einreisegenehmigung tisw.) zu erteilen unvl die Einsicht in die einschlägigen Urkunden zu gestalten." Damit wird jeder einzelne Arbeitgeber dem ausländischen Arbeiter gegenüber zu einer Art Pnli/.cibüttcl, Welches Druckmittel ihm damit au Ilaiul gegeben ist, braucht nicht weiter ausgeführt z» werden! Der Entwurf würde, wenn er Gesetzeskraft erlange» sollte, die Lage der ausländischen Arbeiter;n Deutsch- Find unhaltbar mache 11. Es würden im ganzen Reiche Zustände entstehen, wie wir sie unter dem alten!,leußentum nur in Ostclhicn gekannt haben. Die ״Freiheit" betont mit Recht, daß es eine merk würdigt• St.1 itsweisheit sei, di!־ jedem Schieber »Fe Lim eise nach I »eutsehland gestatte, wühlend sie dem verwehrt wird, der das tun will, was angeblich allein Deutschland noch retten kann: arbeiten. Wie wenig diese Art, die Frage der ,nisläiidisehcii Arbeiter zu behandeln, sachlichen ■Motiven entspringt, beweist die Tatsache, daß diejenigen, mit deren Interesse allein ein Vorgehen gegen die ausländischen Arbeiter zu begründen wäre, nämlich die deutschen Arbeiter, sich gegen diese Ausnahmebestimmungen mit allen! Nachdruck wehren. Schreibt doch die ,,Freiheit“: ״Di c d e u t s 1; he Arbeit e r s e 11 a f t hat kein Interesse daran, die paar 111 s 1 ii 11 - d i s e h e n Arbeiter, die in 1 > c u t» c ti I a n 11 a r b e i t e n w o 11 e n , aus / uspert c n. , -Ahcr abgesehen davon lnt der deutsche Arbeiter ein Interesse daran, daß ihm sein Fortkommen in! Auslande gerade in diesem Augenblick nicht durch geset/liche Maßnahmen des deutschen Reichs!inmügUch gemacht wird Eine solche Aitsitahmcverordmiiig gegen ausländische Arlxeiter müßte, wenn sie zustande kommt, sofort Repressalien des Auslandes gegen deutsche Arbeiter nach sich ziehen Aufs schärfste getroffen wird dadurch der Teil der deutschen Arbeiter, dem sieb vielleicht in absehbarer Zeit eine Stellung üu Auslände bietet, in vier es dun möglich ist, wieder einmal halbwegs menschenwürdig zu leben. Es kann daher nur angenommenwerden, daß der Geist, den der Entwurf atmet, von politischen Rücksichten diktiert wurde, denen gegenüber sachlich«? und gerechte Erwägungen sich nicht dtireh/uvct/eu vermoclHen. Entspannung in der Lage der jüdischen Arbeiter in Oberschlesicn Wie bereits von uns vor׳ längerer Zeit mehrfach be• richtet wurde, hatten sieh in Obersdil,•sicit durch die MÜümmvn llct/cmcn, die sowohl von dentseli-n.ili.imdei wie polnisch-nationaler Seite gegen die dort ht'fimilichcii ostjihlischen Arbeiter betrieben wurden, in Otierscli'.cstcn große Milihelligkeiten ergeben. Obwohl die überwiegende Mehrzahl der in Oberschlesicn sich auflnltuideii jiulisehen Flüchtlinge im Bergbau und ir, vier Sehvwrimlustrie produktive Arbeit taten und 111!‘ ihren deutschen Arbeitskollegen durchweg vortrefflich auskamen, wurden in den Gruben unter Tag die polnischen Arbeiter derartig verhetzt, daß während der Unruhen im Juli und August es zu schlimmen Gewalttätigkeiten gegen die dort hciimlliehcu jüdischen Bergarbeiter kam. Es durfte auch noch bekannt sein, mit wie grausamen Mitteln mehr als 500 jüdische Arbeiter während dieser schlimmen Tage über die Grenze nach Pole» abgeschoben mul dort einem fürchterlichen Schicksal entgegengeiührt wurden. Nunmehr scheinen aber die Benifiliiingen und Verband• äungen, die das Arheiterfiirs.ngeamt üediu!11 Zusammen- Fang mit seiner Zweigstelle Knttowitz geführt tun, ein Ergebnis erzielt zu haben, das gleicherweise die Interessen des oberschles; sehen Landes, wie die der Hmuanität und der Neutralität den Flüchtlingen gegenüber berück- «'clitigt und befriedigt. Die lulerallierte Kommission in Oppeln hat, wie uns berichtet wird, Bestimmungen über das AufenthaUsrecht der!11 Oberschlesicn befindlichen ostjüdiseben Flüchtlinge herausgegeb.-n, die sich von jeder atitiscmitisebe« Voreingenommenheit frcihalten. Diese im Interesse der' Staatsräson liegende Regelung ist auf der einen Seite, soviel wir hören, tatkrliiiig gefördert worden ibircl! den deutschen Bevollmächtigt. 1! bei der Alliiertem Kommission; auf der anderen Seite war es ganz, besonders Ala jo r Watte, der die Verhandlungen durch seine vorfeilslose und mcnselu1:׳f'׳eur,d,ich1' Haltung erleichtert hat. Palästina-Aufbaufonds ii. Spendenausweis (Eingänge vom 15. Juni bis iö. September!•>2(1.) Berlin M. ()$1.10, Braiuischvvcig ld'2.50, Breslau 2$ 538.85, .Cobleii/ 10 300.--, Cöln Göthen 200. , Elberfeld ■1V275.—, Emden 2055. , Frankfurt a. •O. 1 '363.—, Frendenberg HX). , Haiberstadt 0315 , Halle 10 000.-, Hamburg 54$.-, h1«tcrbu1g <>2.10, Karlsruhe UOO.-~. Krmvach i. B. 2770׳.- , Lanileck 113, , , L-orsch 100.—, Lübeck '3000. , Lucken walde 501 . Magdeburg 700.—, Mannheim ()23. -, AUmelten-Gladbadi 500. , Mutterstadt 50. , Nordhausern 323.15, NörUlingen 1010, Nürnberg 1301.50, Ostrowo 50. , Paderborn 100.-, Sorau 70.-.;teheinfvld 5(L - , Sch na mach 50. , Stuttgart 001. , Trier 62. -, 1!1m 120 , UnteralttTheim 50.—, Zwickau 530, —, Spe/iaVfonds' ״Freunde Bcnjainins“ -120.—. Spenden 11111 v r 50.—■ M. uns folgenden Städten; Ebersladt, ,Frankfurt a. M״ Griinefehl, Homberg־, Hiin־ feld,!Konstanz, Malsch, Meiningen,' Neidenlnng, Niesky, Offcnhach, Sachsenhagen, Samlowitz, Seckenheim, Seesen, Siegburg, Sonneberg, Stadthagen, Trevsa. Gesamteijigang (üikl. Beiträgen imter ■50. *• M.) 14$ 19 L— M. Be r i eh t i g 11 ng. Von der im I. Spcndemutsweis aufgeführten Siinfme aus Bnichsal von 2248.50 M..waren nur «)2.50 M, für den Palästiiia-Aufhaufonds ix’stimmf. ,

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