Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 73 (19.10.1920)
- Date
- 1920-10-19
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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F•־ üäKÖöWßÄT'"' Kiß&L iUdakti•* und Verlag W. IS, KnrMlurfi«!JU״*»Ug «ml l־‘r4iUg. Briugaprei* hol pMtktntcrn wi«rt«l|»l’rlloh 12,50 M, rgcnU w«rttan I» «i** Währung Mt, * <\ u z e I fr £ n * V c r u׳ n I I uj ÜipnüÜon ׳ in D*uU<fcl*od, y*u14«D«U״bor»nc• der «inxulnnn Länder Wrttimrt. Nummer 73 Berlin, X. 1^20 Verlas Alwin LocwcntUI, Berlin W, 15, Sacliatjclie Str.B. *־ Telephon: Ami UhUnri 845 und H4G. Aoitlseapf«•׳ •״' ״B•• «1fi>0״״r;r,*^ ׳v*nP׳u1ilU*«tl• &ßtt M.. ® * P Familien,״*eigen mit 20% Aufschlag. Uie«r*t«? *md I-reU»ft uBtSimlUs:• 4 Lb» > ׳ f, Nt HG סרס. Ana üal.aü 1.״« ״נ p;11.- .<׳«!,ür O <t erf*W1 t 1*0 *Ulf 1יייח?1י110־ג'׳ Wien, lAao»• ן■“, T'iil.־.-,־%>־׳sUwi^ei. I*•» ■'*.(»»ייי•־',׳‘ י"‘•׳' *’rag. Km»♦* kfdaWnot.r'-tG!»^ :»out.Ul «»<J W»Uw׳c. ׳>' n*cl rr Ut»f. An’s־sl?f1'vs«eblr 7. Chcschwan 5631 XXV. Jahrß. Der Zioniuinu« erstrebt ffir da« |Qdlocbe Voll! einer öffcaftlidi-reclätlidi gesicherten llolmst.'ltte In Palttstin». ,Baseler Programm* Erez-Israel Palästina und das Ostjordanland 1 >!c ״J. R.“ brachte in Nr. 62 einen Gericht über den Besuch Herbert Samuels in Transjordnnieu (Linde August) und die Erklärungen, die der 1 lin׳l 1 Conuii.ssiuiser dort ilber die Zukunft Traiisjordunieiis ahgnb. /u diesen (ür die Zukunft des Landes etitseheidungsvoüen t rkl.t rm1j>c11 schreibt die englische .Zeitschrift ״Palestine“: Sir Herbert Samuels alliierst wichtige Lrklänii!); Kcgciiiiber den traiisjordaiiisdici» Scheichs und Nufabeli» m l's S.dt mneht /war einige I*unkte klar, lallt aber, .oldere ziemlich dunkel. Die Be-witigwig der arabisel.cn Regierung in Damaskus dureh die Franzosen keli die I rage, wer in Transjordanien als Autorität /n ״eiten habe, m Schwebe. Nach der Disposition der provisorisehen Mihtärbcsct/.mig, die von L.ord Aüenby :.e״ 1!•offen war. bildete ri'.iusjimlaiiieii einen Teil von! >. li, T. A, TM und stund daher nominell unter der Herrschaft l'mir i'eisals. Als die Lr.m/osen den Platz des Lmir in Damaskus einnahmen, erhob sich die Frage, «b sie auch seine Rechtsnachfolger i.1 der Regierung nher Transjordanien seien. Auf eine d;esbe/üg׳'iche Anfrage antwortete die Pariser Regierung imver/üghell, dali sie sich in die Angelegenheiten Transiordaniens nicht eiimnniselicn gedenke. Damit kamen die Schwieligkeilen mit den l iiiwolmern. Die transjordanisc'ien Scheichs hatten niemals besondere Sympathien für die arabische Regierung von I )ama.ikus, besonders als diese Anshcbuugcn tCu!rch/11 füllren und Steuern ein/utreiben scr- ־•lichte. Schon hingst hatten die Scheichs hritisclie Intervention gewünscht, und da diese jetzt Hand i!1 1 larnl ging mit der Versieliermig, dali keine Aushebung; und keine Entwaffnung beabsichtigt sei (und dies ist einer der empfindlichsten Punkte der Beduinen), ist •'־.׳ ,;oft• Aufnahme der briihehen Oberh׳.:rrse‘.:׳f1 als durchaus aufrichtig an/usehen. Soweit Kt alles Idar. Was aber sind die ü r e 11 /. c n »<»!» Transjordanien? Welches wird sein V e■ r ־ h.iltnis /. u ' P a I ii s t i n a sein? Wie soll mail sich seinen politischen Zustand vorstellen? Auf keine die-er!•!ngca gab der High Commisskmer eine ausreichende \ntwort, wahrscheinlich, weil in diesen Beziehungen noch keine klaren und endgültigen Entscheidungen getroffen sind. Nach dem Sykes-Pieot-Vcrlrag erstreckte sieh die britische Liuihißzone im Süden bis zu einer linie, die von Akaha ausgiiig und die I Icdscl1a-d>a!1n sindieli von Maan kreuzte. Im Norden ging die Grenze entlang des Jarmuktales und von dort nordöstlich. Weder ist im Westen ein Unterschied zwischen Palästina und Transjordanien gemacht, noch im Osten zwischen 1'raiisjordaiiien und Mesopotamien. Wenn der Sykes- Picot-Vertrag die Sache nicht regelte, so tat dies ebensowenig der tatsächliche Zustand zur Zeit von Emir 1 eisais Regierung in Damaskus. Dieses provisorische .Militär;»•.•dem hot uns weder eine Ostnoch eine Nordgrenze für das Gebiet dar, wo jetzt Großbritannien, die Oberherrschaft hat. Die Grenzen werden jetzt mst bestimmt werden müssen. Der Sykcs-Picot-Vcrtrag ■־Übst ist ja, abgesehen davon, daß er wichtige Punkte unbestimmt laßt, längst zum alten Eisen geworfen. Die < ircmen werden!::,dt sichereren Grundsätzen bestimmt ■'׳ ׳ rrieii müssen als die für ein flüchtig /.us.mniicngebrachtes diplomatisches Gemachte bestimmend waren,!ins niemals imstande war, aueli nur einen einzigen 1 ׳(•und zu gewinnen, seit es das Licht der Oe ff enthclikeit erblickte. Die hritisclie Verwaltung wird auf Transjordanien ausgedehnt, aber nicht in derselben Form wie sie in Cisjordanicii bestellt. Die Autorität der Scheichs wird bcibdiahen, mir daß sie britische politische Beamte als Berater erhalten. Transjordanien erhält seine eigene Verteidigung*- und Polizeitruppe, und die dort aufgebrachten Steuern werden im Lande selbst verwendet. Bedeutet dies, wie manche vermutet haben, daß Translordam'cn ein besonderer Staat neben Pa- Gstin״ sein soll oder daß es eine eigene Provinz '״» Palästina wird, die ein für ihre besonderen Bedmgungen passendes Verwalttmgssy.stein erhält? Wir '״ulen in Sir Herbert Samuels Rede keine klare Ant- «״rt. Wir entnehme» ihr nur, daO für Cisjordanicn ״״d Transjordanien ein gemeinsamer High Commissionen, ״״d dal) zwischen beiden Teilen absolut freier Verkehr “'in soll. IXis spricht für■ die zweite, optimistische Auslegung, ohne sie aber ganz sicher zu machen. Vom palästinensischen Gesichtspunkt aus ist diese 1 läge eine Lebensfrage. Cisjordanicn und I r a 11 s j o r d a 11 i e n s i ת d geographisch, Wirtschaftlich. historisch und strategisch untrennbar: es sind zwei Hälften eines einzigen ganzen Palästinas. Der Jordan ist keine Grenz- und rrennungslinie und kein Hindernis und war es «ie. Handel und Verkehr gingen immer hinüber und herüber und dieselben Völkerschaften und derselbe Staat hielt zu jeder Zelt beide Jordanufer besetzt, Qilead ist die erste jüdische Ansiedlung in Palästina. Die reichen und zum großen Teil leeren sind für das wirtschaftliche Leben eines jüdischen 1 a Lüstina unentbehrlich. Sic werden das liefern, das Palästina braucht und das niemals 1111 Gebiete Trausjordaniens Vieh und neliniimgeii ist kein Mangel und es steht außer Zweitel, dali die polnische Vereinigung und die vor/ugaclic Balm- und Schiffsverbindung mit dem b'.tihcnden Aegypten dem treide ...... . ., ״. notwendigen Ausmaße in Cisjordanicn erzeugt eW kann. Sie werden das Land für große Atvsiedluug {iarhieicn, den» es gibt mehr freies oder wenig benautes Land, besonders Land von guter Qualität, östlich als westlich vom Jordan. Da» Transjordanien strategisch von Cisjorüimien untrennbar ist, beweist die ganze Geschichte, mul die zahlreichen Raubzuge der letzten Jahre illustrieren diese Behauptung. Die Lebensfrage ist, ob Transjordanien jüdisches Siedlungsgebiet wird oder nicht. Es muß so sein, wem» dem jüdischen Palästma sein Recht weiden Soll, und wäre es nicht so, dann würde bei der Geburt ries jüdischen Palästina seine wertvollste Provinz unerlöst bleiben. Natürlich ist dort an keine Kolonisation ohne Zustimmung der Scheichs und der Landbewohner zu denken. Abel die trau v>ld;meH'hcn Scheichs 11 dien seit Monaten -,clion den Wunsch nach jüdischer Ansicdhmg ausgesprochen. Sie wissen, daß keine Litt Wicklung des Landes möglich ist als mit und mittels jüdischer Kolonisation. Sir’ Herbert Samuel hält Ausschau nach allen Möglichkeiten wirtschaftlichen Portschrittes, aber dieser Fortschritt ist in Transjordanien nur möglich durch jüdische Ansicdhmg. Die Beduinen, die jede Steuer verabscheuen, werden nicht die!Mittel für Schulen, Spiliiler und Straßen aulbringen; und es ist and( nicht j daran zu denken, daß einzelne Kapitalisten ihr GeM ] tu trau '',jordanische Gebiete stecken werden, so lange i dort keine Sicherheit für Leben und Eigentum bestellt, J und diese Sicherheit wird d'urch die administrativen Maß- | nahmen, die Herbert Samuel empfiehlt, nicht über Jeden! Zweifel gewährleistet. Einzig mul allein das jüdische | Volk Kt bereit, die Opfer zu bringen mul das Risiko I auf siel! zu nehmen, das nötig ist, wenn Transjordanien zu einem gesunden und blühenden Lande gemacht werden sali. Wird Transjordanien, wie immer sein Verwaltungsapparat aussclien mag, ein Teil des gemeinsamen palästinensischen Vaterlandes sein, ein Land, das jüdischer Ansiedlung freisteht? Das sind die fundamentalen!•'ragen. Es solPe u'ari.if nur eine Antwort geben. Das Budget der Kwiizolh Die palästinensischen Zeitungen brachten am 26. Sep-!emher ein Telegramm, die Exekutive hätte naclitraglieh das Budget f ü r d i e K w u z o 111 b e »v i 11 i g t und die Hälfte der geforderten Summe bereits überwiesen Wie ״Haare/‘‘ nunmehr meldet, stimmt diese Nachrieht nicht g a!1 z. Der Waad Hazirim lt:1t folgendes Telegramm aus London erhalten: ״Es wurde beschlossen, die Kwuzoth trotz der schwierigen fiiuuizieSlen Lage ü» bisheriger Weise zu erhalten. Wir überweisen .')!!00 C (pro Monat).‘‘ Danach ist nur das Budget von Anfang 5(■30 (von 5Ü00 C monatlich) bestätigt worden, nicht aber das neue Budget für Arbeitsbeschaffung der neuen Palästinaf.1״t!rer, das zirka 15 000 V monatlich beträgt. Die Eröffnung des Katasters ln der Notiz über die Eröffnung des Katasters in Palästina in Nr. 71 unseres Blattes sind die Bedingungen zu dem Bodenerwerb in einem Punkte in einer mißverstäiidlieheii Fassung wiedergegeben. Es heißt dort, daß nur derjenige Boden erwerben darf, der ihn ״nachweislich selbst bebaut“. — Aus dem uns nunmehr vorliegenden englischen Originahext des Gesetzes geht hervor, daß dieser Passus nicht in der von unserem palästinensischen Korrespondenten erwähntet! Wei.c zu verstellen ist, vielmehr beißt es dort, daß Boden nur derjenige erwerben kann, der denselben ״sofort in Bearbeitung nimmt (bei ländlichem Grundbesitz) oder entwickelt (bei städtischem Boden)“. Damit ist demnach nur gemeint, daß der Boden mir dam» erworben werden darf, wenn er nicht brach liegen gelassen wird; diese Bedingung hat jedoch nichts zu tun mit der .aus der Terminologie unserer linken Parteien bekannten Forderung nach Selbstarbeit. — Wir werden auf das Gesetz übrigens noch zurückkontmeu. Ein deutsches Urteil ln der Zeitschrift ״W i r t s c h a f t s d t e 11 s t", die. von der Zentralstelle des Haniburgischen Kolonialiustituts herausgegeben wird, finden wir folgende Beurteilung der läge ir» Palästina, die um so bedeutsamer ist, als der ״Wirtschaftsdieivst“ nicht gerade eiiglandfretmdüch ist. P a I ä s t i na- Hierher hat die Eröffnung des Lindes für die jüdische Einwanderung zwar bisher noch nicht idlzu starker» Zufluß an Einwanderern,' dafür aber tun so mehr an Kapital und Unternehmungsgeist gelenkt. An .Projekten für Wegebauten, Bahnen, Änforstungen, Hafeiuulagcn. Banke« und landwirtschaftlichen Unter- Heiligen Lande ungleich günstigere Aus-äehten gewährt, als dem nördlich" benachbarten Syrien. Dazu kommt, da» in Ia11dwirtscha.lt.iclicr Hinsidit Palästina iiniit nur durch seine reiche Küsteueheue, sondern atten diuch sein Hinterland, das Ostjordangobict, ernährungstedmiseh sidtergesteilt ist. Vorbedingung für eine günstige Ent- »vicklung Kt aßertlings, daß es den Engländern gel.ngt, die Gegensätze /.wischen den verschiedenen Elementen der Bevölkerung;»»*zugleichen. Dali sie in 1'a ■ 1 a s t i n a eine Politik der allgemeinen V e r söhuuag au strebe 11, haben sie dadurch b e w iese», daß sie k ii r z 1 i c 11 den d e 1: t s.c 11 v 11 .Siedlern, die s i e 11 a c 11 Aegypten v c r schleppt hatten, die Rückkehr in ihre Kolonien gestattet habe n. Herbert Samuel und die Araber. Herben Samuel besuchte• in Begleitung U s s i s c h_k i n s, Mcyuclias mul l>r, Thons die arabische Siedlung Abu Liliosh, vvo er von allen arahis e h e 11 S eil c i e 11 v der Umgebung lurzlicli begrüßt und empfangen wurde. Auf eine Rede des High Commissiuiiers antwortete im Namen der Ver.-anmielteu der Scheich Achmed Aluri und dankte der englischen Regierung für die Ernennung Sir Herbert Samuels zum High Comntissioner Palästinas, unter dessen Regierung das Land sieh wieder zu erholen begonnen hat. Juden nnd Araber. Wie ״llatoren“ berichtet, fand jüngst in der nördlichsten Kolonie Metuiah, an der Stelle, wo Trumpeldor gefallen ist, eine Versohmuigsfeier statt, der Juden, Christen und Araber beigewoimt Italien, Alle Anwesenden Indien feierlich geschworen, den alten Haß zu vergessen und fortab in Frieden zu leben Zum Einwanderungsstatut. Zu dem in der ״Rundschau“ veröffentlichten Einwanderungsstatut ist noch zu bemerken, daß jeder Einwanderer einen Fragebogen ausznfüllen ha*, in dem außer den gewöhnlichen Personalien noch anzugebet» ist, wieviel Sprachen der Eit»• wandeu• r spricht, schreibt oier verstellt, wie lauge er im Lande zu bleiben gedenkt, womit er sich beschaltigen will usw. Jedem Gesuch von Einreiseerlaubnis müssen zwei Photographie» bciliegen. Muselmanische Frauen sind von dieser Pflicht befreit. Der Schadenersatz für den Peßaci1p׳;grom. Du* Finaiuvmvaltuiig der Regierung hat mit der Zahlung von 20 000 ti Schadenersatz für die von den Jüdin während der Pelkichimrtihen erlittenen Schäden t egönnen. Die Beträge werden von der dazu eingesetzten Abteilung des Waad Hazirim festgesetzt und von der behördlichen UiitcrsucliuttgskominKejou genehmigt. Städtebau-Ausstellung. Ar» 21. September wurde die von Prof. Gedeles in Jerusalem verunstaltete Stiidfebau-Ausstelluug in Anwesenheit Samuels eröffnet. Samuel wies in seiner Ansprache darauf hin, daß man jetzt in Palästina nicht neue ״Ruinen“ aufbauen dürfe, smi-. dein Baulichkeiten, die den sanitäre!» und ästhetischen Forderungen des [.,indes entsprechen. Man dürfe nicht den Bauten anderer Länder sklavisch folgen, sondern hei aller, durch die geringen Mittel au!gezwungenen Beschränkung danach strebe», den Baustil der‘ Vcr• gaugenlieit des l ״mies unter Berücksichtigung dm jetzigen Bedingungen und dem ״paiestiu'an spirit“ anzupasse!!. Weitea׳ Reden wurden von Pro!. GetLie•,, Stadtp!äsident Nasltashini, David Jeliin, Me. Lee namens der amerikanischen Christcnganemie Jerusalems, Ashl» dem Berater der Regierung in K.oifragen, und Iksiscbkm geh u;e». Die Cbrltiz im Wanderung, Am 21. September langte in Alexandrien ein griechisches Schiff mit 21XH) (׳•־) Clialiizim an, die dort auf Fahrgelegenheit nach Palast na harren. Atn 23. brachte die ״Bukowina“ aus Ko»? stmitmopel 3J5 Leute, größtenteils (ihaluzim, darunter 11 sepliardische Familien und am 20. die ״Tirol“ aus niest D5 Manu, wovon ebenfalls die meisten Chaluzim sind, nach Jaffa. Einweihung der, Eisenbahnlinie Jaffa—-Ludd. Ihe neue, seinerzeit von den Türken zerstörte Eisenbalu»-!!tue von Ludd nach Jaffa, wurde wieder hergestclh und durch den Olierkomniissar am 3. Okt. eingewciltt. Santuei führte den ersten Zug persönlich von Ludd •wh Ja! D. In Te!-/\wiw überschütteten jüdische Massen die Lokomotive mit Blumen. Samtie' seitlug *etzteu Nagel in einen W’aggivn ein, dadurch die Beendigung des Jerusalem und jalfr, verlämleiulci Bahnbaucs symbolisierend, ln einer Rede betonte Samuel dali dies der erste Schritt sei, zu- Handclsentwicklune von Jaffa, das in Bälde einer de■ größten Hären am Ostnfer des Mittel'ämlisclun .Mecie«' »eenJen wird Beirut, Die Bevölkerung von Beirut dortige!*resse über eine Reihe um nächstens behoben wenl«■!! müßten. daß_ Beirut hinnen kurzem von den Hüten überflügelt werde. Auch der Die Lage in klagt durch die Miilständen, die will mau nicht, palästinensischen . ״ ״v,״v. ,״ Eisenbahnverkehr killt noch sehr viel zu wünschen übrD. Die I resse verlangt die rasche Umstellung des Eisenbahnnetzes auf die NormaJspur, da die Spurweite von nur 103 cm eine starke Belastung der Eisenbahnwagen, die entsprechend kleiner sein müssen, nicht zuläßt Auch der Hafen von Beirut ist zu ,klein, um den grollen Verkehr zu bewältigen, der zwischen der syrischen Seemetropole und der übrigen Welt besteht, und der mit der Zunahme der Sicherheit »in Lande noch wachsen wird.