Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 62 (7.9.1920)
- Date
- 1920-09-07
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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I Seile 486 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 62 ' f f I, 1 i I I 1 1 1 j 1־ I ״Waad Alijuh“ für Deutschland Iäw י׳ f f* l| /״׳*«׳/. «מ■«** ' Der Waad Alijah für Deutschland veröffentlicht seinen ersten Tä t i g k e i t s be r i e h t (bis 1. •September 1<)20), dem wir nachstehende Daten entnehmen: Gründung 11 ml Zweck: Auf der Konferenz der llitacluluth I lnpocl-1 laz.ür, ZeiTe-Zion, die int März, et. J. in Prag tagte, wurde beschlossen, im Hinblick auf den grollen Mangel an Arbeitskräften im Lande, die Organisierung der Clmhizwandcnmg sofort;11 l>0ginnen. Das Zentralkomitee.der Organisation wurde beauftragt, die notwendigen Schritte zur Durchführung olcses Beschlusses zu tim. Es wurde zu diesem Zwecke in'Anlehnung an das Luropabiiro des 1 lapocMia/air in Wien der Misrad Alijah Roschi geschaffen. Von hier aus wurden Zweigstellen in den wichtigsten europäischen Zentren eingerichtet. (Kowno, Wilna, Minsk ussv., in Warschau eine Zentralstelle für Osteuropa). Das Wiener Hauptbüro arbeitet im Zusammenhang mit dem Arbeitsamt des I lapoel-Hazair in Jaffa. Dadurch wird erreich■!, dal) die Unterbringung der ankoii.mrnileii Clialn/im in de»» Arbeitsstelle» schon vor ihrer Ankunft vorbereitet und ihre Ueberleilung ohne Stucken vollzogen werden kann. Das Ziel des weiteren Aushaus der Organisation ist, die Alijah nach Direktiven des Arbeitsamts in Jaffa zti vollziehen, so dali das Hiiro in Wien die Chaluzimtransporte den Anforderungen des Jnffaer Arbeitsamtes entsprechend zusaminenstellcn kann. Dies ist nur möglich, wenn man die Chaluzitn nach Zahl und Berufsgliederung genau übersehen und andererseits in Palästina längere Zeit vorher bestimmt werden kann, wieviel Arbeiter von jedem Fach gebraucht werden. Diesen Ueberblick zu schaffen, ist dem Büro in Wien nur möglich, wenn cs vor» allen Zweigstellen dauernd mit genügenden Informationen über den gegenwärtigen Stand der Cltaluzintatishihlung unterstützt wird. Entsprechend einem Beschluß des Waud Hapoel der Hitachdtith wurde durch die Initiative des Waad Merkasi des Deutschen Landesverbandes Hapoel-Hazair in Berlin ein Waad Alijah eingerichtet. Die gleichfalls au der Ucbcrführung von Chaluziin nach Palästina interessierten Organisationen (״Praktikantenbuiul“ und ״Mahapechah“) wurden aufgefordert, sich neben der Zionistischen Organisation an der Gründung des Waad Alijah Zu beteiligen. Dieser setzt sich demgemäß zusamnien aus drei Vertretern des Hapoel-Hazair und je einem Vertreter des ״Praktikantenbundes", der ״Mahapeclml»1‘ und der ״Zionistischen Vereinigung für Deutschlaml“. &3f0i ßcrliacf ZtontnUftdie Vcrtilnl^unn# Berlin C. \% 5eydcl*tf. 3* Telefon: Xentnim 34514/15. « Post1chccL*onto No. 12006, Berlin NW. 1, Kotscni-crwoHuny der ö. Z, V. Hcbräüihc beschalle des Kullurtlercrnali der b. Z• V• Dfagonerstr. 22 (Hof)• Geöffnet lätfUth von 10-1 und von 4—10 Uhr. Post ©He hebräischen Zeitungen und Monatshefte der Welt Hegen aus. — Auikunftsiiellc für hebräische Angelegenheiten. ״- HebrSUdie Uhrerrer״ mlftiung. — Treftpunkt oller Freunde der helträlsdien 5prache. — Verbilligter hebräUther iMlcherverkouf. _EI n I r 111 1191. Adrc«cn-Vcr5ndcrunjtcnl Alle MllgHeder der 5. Z. V. werden gebeten, von Jeder Veränderung ihrer Adrette dem Büro sofort Mitteilung au machen. Mitglieder der D. Z. V.J Zahl! lofort Eure״ Schekel für dl־ J«hre 5479 und 5680 - M.6.- •uj da. Poil.dicckkonlo: Kojienverwnltunsj der ti Z.V. Nr. tMOö ein. Quittung crhilt Jeder!״gesandt. Jeder Zion!« Ist verpflichtet, den Sdiekel tu bc- Mhlcn. Er l»t tm MltgUcdibcltrog «fehl enlholten. Er.paren Me un» «n- Kulturdezernat der U. Z. V., Seydditr. S. llrlirKlniie K(n«trr-Sp(rI»acJ1mltt«de. 1. SplelnodunUlou Weil tiel 5. Wellnnnnn, llalrn.ee, Neilor.lr. 4. Jeden Uonne1.log von 3-5 Cll»r. i Splelnadunlllog Nonlweit bet Erl. Wagenheli». LeiilngUr. 2i. jeden Mittwoch von VH-'A6 ühr. Andere hebrJItche 5plelnad1mtttoge, lowle KtndergSrlen werden nodl bekannt gegeben. Sonntag, den 10. Oktober nachmittag* 5 Uhr Zlonlittidrcr Jugendverein Berlin, tSraderverclnihau*. Kutfflritemlr. 115/116. ticiellldiafllnbend. Batlmuitk 5. tran.lateur. Zionistisches K.barett. Tombola. Letzte Nachrichten Neuorganisation der ״Agudas Jisroel“ Die ״Agudas Jisroel“ hielt Ende August in Preßbürg eine Weltkonfereiiz ab, bei der 00!)elegierte aas 15 Ländern vertreten waren. Die Konferenz nahm nach dem Referat Dr. Kuhns folgende Resolutionen über die O r g a n i s a t i o 11 s f r a g e an: 1״. Das Zentralbüro wird von Zürich nach London verlegt. Bis zur Einführung der Londotier Herren in die Geschäfte bleibt das Züricher Zentralbüro im Amte. 2. Zur obersten Leitung der Geschäftsführung: Entsprechend der bcschrankten Einreisemöglichkciten für Chaluzim ist eine sehr sorgfältige Auswahl unter den zur Uebersiedluug Bereiten eine dringende Notwendigkeit. Der Waad Alijah Rösch» hat für alle Zweigstellen bestimmte Richtlinien für die Auswahl aufgestellt, die aLs Anhaltspunkte für die individuelle Entscheidung in jedem Falk dienen, nämlich: 1, Landwirtschaftliche oder handwerkliche Vorbildüng; 2, Kenntnis der hebräischen Sprache; 3, Chaluzgesinnung. Um eine unparteiische und zuverlässige Auswahl au gewährleisten, handelt der Waad Alijah nach dem Prinzip, bei der Abstimmung über die Auswahl der Chaluzim nicht nach der Organisation zu fragen, der die einzelnen angehören. Die Aufnahme in einen Transport Ist von einstimmigem Beschluß sämtlicher Mitglieder des Waad Alijah abhängig. Ucbersich t über die bisher vom Waad Alijah übergeleitctenChaluzim. a) Auszug aus dem Bericht des Wiener Hauptbür« s: Durch den Misrad Alijah in Wien wurden befördert־. Mai 270 Chaluzim, 4א Chaluzoth 332 Juni 182 ChaluzitA, 150 Chaluzoth 212 Während der Berichtszeit Mai-Juni 132 Chaluzim, 198 Chaluzoth 630 (Der Bericht über die Tätigkeit im Monat Juli-August liegt noch'nicht vor.) b) Bericht des Waad Alijah für Deutschland: ln den beiden ersten Monaten war es aus vor- *chicdenen technischen Gründen noch reicht möglich, Transporte von Deutschland nach Palästina zu überführen. Die Ucbcrführung geschlossener Chaluztransporte wurde erst ab Juli möglich. Es wurden befördert durch Vermittlung des deutschen Waad Alijah: aus Deutschland 79 Chaluzim, aus dem Deutschland benachbarten Auslande, für das der Waad Alijah in Berlin die Vermittlung übernotnmen hat (Holland, Litauen, Lcttland) 48 Chaluzim 127 Chaluzim. Finanzen sind in der Weise geregelt worden, daß ein Teil der Ueberfahrtskosten der Misrad Alijah in Wien trägt, während der andere Teil von den Zweig- *teilen in den einzelnen Ländern getragen werden muß. Infolge der Valutaschwankungen sind die Summen nicht immer gleich -groß. Anfänglich mußten in Berlin für jeden Chaluz 900 M. bereitgestcllt werden, später 1100 M. Im ganzen hat der Berliner Waad Alijah bisher zirka 40()00 M, ausgegeben. Dieses Geld wurde durch freiwillig(; Beitrüge gedeckt. Für Administrativbedürfnisse hat die Z. V.f. D. 10000 M. vorgestreckt. Außer dem Reisegeld erhalten die durch fahrenden Chaluzim in Wien kostenlose Verpflegung und Schlafffclegenhcit im Ueth Chaluzim und in Triest billige Lebensmittel. Agttdas bis zur Kcucssio Gedaulo wird — unter Auflösung des provisorischen Komitees — ein Zent r a 1 r a t gebildet, in den jede Landesorganisation die entsprechende Anzahl von Vertretern entsendet. Der Zentntir.it wählt ein Präsidium aus fünf Mitgliedern. Der Sitz des Zentralstes ist Wien. Zur Sicherung der Continuität der Geschäftsführung kann der Zentralrat sich eine entsprechende Anzahl von Mitgliedern des bisherigen provisorischen Komitees• cooptieren. 3. Die Vertretung der Agudah nach außen obliegt einzig und allein dem 7. c 111 ra I b ür «> in London. Das Zcntralbüro ist dem Zentralrat vctantwortlich und hat dessen Votum vor wichtigen Entscheidungen einzuholen. Die Richtlinien der Arbeit stellt der Zentralrat fest, die Exekutive ist allein Sache des Zentralbüros. 4. Zinn Zwecke der Organisation und Propaganda in den östlichen Ländern wird eine Organisationszciltralc in Wien errichten und mit den nötigen Bürokräften ausgestattet. Sie ist dem Zentralbüro verantwortlich. 5. lieber den Modus der Bildung des r a b b i n i s c h e n Rates soll zunächst das Votum der anwesenden Rabbinen cingcholt worden. 1 6. Die Festsetzung der Zeit und des Ortes der Kenessio Gedaulo bleibt dem Zentralrat überlassen.“ lieber das Verhältnis zum ״Misrachi“ wurde folgende Resolution angenommen: ״Die Versammlung billigt die von der Leitung bisher befolgten Grundsätze ■bei den Verhandlungen mit anderen Organisationen. Nachdem diese Verhandlungen, ohne daß die ״Agudas Jisroel“ eine Verantwortung trifft, ergebnislos verlaufen sind, fordert die Konferenz die Leitung auf, nunmehr ihre ganze Aufmerksamkeit auf die selbständige, positive Arbeit auf Grundlage der l'luuru zu konzentrieren.“ Ferner wurden nach einem Referat Nathan Birnbaums Beschlüsse auf Errichtung eines Einigrationsamtes und eines Z e n t r a 1 am te S für rasche und für Aufbauhilfe gefaßt. Wir werden auf den Verlauf der Tagung noch /.urückkununen. Große zionistische Demonstration in Rrcßburg. Anläßlich der Zionistischen Jahreskonferenz der Slowakei, an welcher 'Delegierte aus der ganzen Slowakei und KarpathoRußland teilnahmen, fand am 30. August im Komiiatsltaus von Preßburg eine große Voiksversammlung statt, bei welcher Herr Dr. Otlik in Vertretung• des bevollmächtigten Ministers für die Slowakei eine herzliche Begrüßung des Ministeriums ausspracli. Ey erklärte, das Ministerium wünsche den nationalen zionistischen Bestrebungen vollsten Erfolg und begrüße außerdem, auch die ausländischen Gäste der zionistischen Tagung. Nach einer ■Ansprache des Vertreters^ des Zionistischen Zentralkomitees für die Tschccho-Slowakei sprach Herr Leo Herrmann aus London, Mitglied des Großen Aktionskomitees und Gencrnlsckrctür der ״Keren Ilajessotl“, über die politisehen Erfolge der zionistischen Leitung und die sich hieraus ergebenden Notwendigkeiten in bezug auf den wirtschiftlichen Aufbau Palästinas, insbesondere durch die ״Keren Flajessod“, den 25-Millioncn-Foreds, "auf dessen Aufbringung■ sich nicht nur die Arbeit der'Zionistischcn Organisation, sondern des gesamtere Judentums konzentrieren müsse. , Abgeordneter, Robert Stricker führte aus, daß die politischen ,Erfolge der Zionistischen Organisation bewiesen haben, daß die politische Methode des nationalen Judentums, seine Rechte zu verlangen, ohne re •durch irgendwelche Gefälligkciten erkaufen zu wollen, die richtige gewesen ist. Der Aufbau des jüdischen Palästinas kann nur freiere Menschen, freien Juden gelingen, die auch in der Diaspora ihr jüdisches nationales Recht zu wahren wissen. Der liinweie des Redners, daß nur nationalbewußte Juden, nicht ihr Volkstum preisgebende Assimilantcn, ihrem Staate wertvolle Bürger zu sein vermögen, wurde vom V ert r etcr 11 cs Ministers mit d e m o 11 s t r a t i 'י c in Beifall begleitet, dem *ich die ganze Versammlung anschloß. ״Der illisrachjud“. Der Verband der Ostjuden wird ab I. Tischri eine Wochenschrift in jiddischer Sprache unter dem Titel ,,Der Misrachjud“ erscheinen' lassen. Dieselbe wird sich mit allen aktuellen Problemen sozialer, kultureller und politischer Natur, die die Ostjuden in Deutschland und die Lage der Juden in den Ostlätulerre betreffen, befasse» und besonders den Fragen der jüdischen Wanderung und ihrer Klärung gewidmet sein. Das Blau wird keiner partei-politischen Tendenz dienet», es wird von dem Standpunkt der l inlu-it der jüdischen (ietneireschaff in der ganzen Welt geleitet werde»». Alumnenientsprcis vierteljährlich 12 M., Redaktion und Administratioii ״Der Misrachjud", Berlin C. 54, Rogen- »Haler Str. 43, Zeitungsvertrieb llamewasser. Das Büro des Verbandes j'üdischer Frauen für Kulturarbeit in l^lästina, Berlin, Burgslr. 27, ist bis zum 1. Oktober d. Js. geschlossen. Korrespondenz wird erledigt. Hebräische Sprachschule, Breslau Am 6. Oktober beginnen neue Anfängerkursc. Es wird an vier Wochentagen je 1•* Stunde unterrichtet. Das Schulgeld beträgt monatlich für Erwacliscne 20 M., für Schüler 5 Av. Alles Nähere, besonders Zeit und Ort des Unterrichts, wird noch rechtzeitig bekanntgegeben. Anmeldungen zu den Anfängerkursen und zu den schon bestehenden fünf Kurse» der Ober-, Mittel- und Unterstufe sind zu richten an: Frl. Berta Weyl, Karlsplatz 2 oder an cand. med. Ludwig Nelken, Sonnenstr. 8. jüdisches Arbeitsamt Da» Jüdische Arbeitsamt, Berlin, Monbijouplatz. 1, bittet, ihm bei der Unterbringung, ostjüdischer Zahntee'hnikcr, Goldschmiede behilflich zu sein. Ebenso werden viele Landarbeiterstellen gesucht, desgleichen Stellen für Schlosser und Elektrotechniker. — T eppichklopfer werden durch das Arbeitsamt verinittclt. Notiz Di« vor einiger Zeit nachgefragte Adresse des Herrn Lehrer Salomon lautet: Hannover, Köreigsworter Straße 12. Die Ortsgruppen Lübeck. Am 19. August hielt hier der Delegierte des Misrachi zur Jahreskonferenz, Herr Alex Adler, einen Vortrag über die Londoner Konferenz. Die zahlreich erschienenen Gesinnungsgenosse» und Gäste folgten den Ausführungen des Referenten mit Interesse und eine lebhafte Diskussion folgte dem Vortrage. Zionistische Ortsgruppe Nürnberg. Zionisten treffen sich jeden Mittwochabend, Stammtisch Cafe Zentral. Stettin. Am 31. 8. hielt Herr Hermann Jacob in der Ortsgruppe einen Vortrag über die Entwicklung des zionistischen Gedankens in der Geschichte des jüdischen Volkes, ltn Anschluß daran fanden die infolge Ausscheidens von Herrn Hermann und Frau Cliarlotte Jacob notwendig gewordenen Vorstandsneuwahlen statt. Zum Vorsitzenden der Ortsgruppe wurde Herr Dr. Dresel gewählt, ferner wurden als neue Vorstandstnitglieder Frau Gertrud Dresel und Herr Hirschmann gewählt. Der Vorstand setzt sich nun aus folgenden .Mitgliedern /iisninitit1 :«׳. Vorsitzender: Dr. 1 rieh Dresel; stellvertretender Vorsitzender: Herr Scherk; Schriftführerin: Frau ’Gertrud Dresel; Nationalfonds- Kommissar: Herr Hirschmann; Kassenführer: Herr Grau. Nachdem Herr Dr. Dresel, Herr Scherk lind Herr Grau die Verdienste von Herrn und Frau Jacob um die Gründung und Förderung der Stettiner Zionistisehen Ortsgruppe während 18 Jahren beleuchtet und ihnen den Dank der Ortsgruppe zum Ausdruck gebracht hatten, wurde beschlossen, zur Ehrung von Herrn und Frau Jacob einer» Hermann und Charlotte Jacob- Garten im Herz.l-Waki zu pflanzen sowie die beiden verdienstvollen Gesinnungsgenossen zu Ehrenmitgliedern der Ortsgruppe zu ernennen. Mit einer angea'jptei» Aus־ spräche über das Winterprogramm schloß der Abend. Würzburg. Die Ende Juli stattgefimdeue Genera!■ Versammlung ergab , im Ueberblick über die Tätigkeit des Sommerhnlbjahres teilweise recht befriedigende Resulfate. Die vo!1 der .Ortsgruppe .eingerichteten hebräischen Kurse gaben zum .erstenmal it* Wurzburg bessere Lehrmöglichkeiten. Die Vorträge und Versaanmhingen waren gut .besucht, insbesondere. durch die Studenten, während die ältere Generation sich erheblich seltener blicken ließ. Die Außcnarbett machte Fortschritte, insbesomjere die Nationalfondsarbeit, bei der zum erstenmal in, erfreulicher Weise die Mitarbeit der zionistischen. Studenten in ausreichendem Maße, erfolgte. Nach der Decharge des bisherigen Vorstandes, in welcher besonders Herrn Studienrat Tachauer für seine wertvolle Arbeit gedankt wurde, ergab die Neuwahl Herrn Dr. Nürnberg־ ־und ' Fräulein Sonnenberg alt» Vorstandsmitglieder mit dem Recht der Kooptation./ , ׳״ :■־ Schluß des redaktionellen Teils.'׳.-‘ ■: ■י *' י" י *־'־■■ י ־■*״־־■ .׳־ ״יי -•י־י *•>1:u׳.״־c7-