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Jüdische Rundschau · 1920-08-03 · Heft 52 (3.8.1920) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 52 (3.8.1920)
Date
1920-08-03
Page
– (sequence 1)
Language
German
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l...j ן C׳ / 1, i i Um* : 1 i.\ V I KmtakMoft and Vrrlag W. 15• Snd!tlsti»e tUr, 8. I׳'.r#ilunnt DunftUg ua<4 Ff« iUj. Bexu׳ii*pr<־.t* bei drr Ktpe-.üUoa utui dta PcMitnrntero r)erit>|«hriir>1 10 M. in Deutfidiland, Au«!*0115aixmne• mcnU werden ie der Währung der einzelnen Lander btrccifoet. Nummer 52 I Berlin, 3. VIII. 1920 Bßr 'ווו״ 1 י! r irm» u 1~~n״. Anrel!;ca-Verw«i tung: Verlag Alwin Loewenthal, Berlin W. 15, Sächsische Str. 8. Telephon: Amt Uhlomi 845 und 846, Autelfeeprela lür 41• •10וז«י\»ק»«ן״«י• Nonp»1«SlW»«U• 8,80 M,, Anialrenachlafii Dl«n»U1 aail FralUff BochmllU*• « Uh». T.l.olmn: Amt UltUnd 810 und 81׳,. Po.l.tlic.ikonlol Berlin Nr. 17 .m Für Österreich: i'o.t«p.rks..«n.mt Wien, *nnlo Nr. 156 030. ra» V*d1ed1».low»keB Po«t.p״k..»en«mt Pr•!. Nont• Nr. 156 03a Red«ktioon*lu8 Sonnt•! und Mittwoch mrtimltU!.!9. Aw 5080 XXV. Jahrg. Der Zionismus erstrebt für das |üd!ocho Volk die Scbaffunjj einer Sffcntllch-rcchtlUh gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm. Die Palästina-Frage j auf der Jahreskonferenz Von Davis T r i e t s c 11. in dieser Zeit der Verwirklichung des Zionismus ist es selbstverständlich, daß die Palästiiiafragcii im Mittel|W11kt tles Interesses 41er Jnlmskoniereiiz gestanden haben. AeuBerlich ist dies /׳war nicht so in die Erscheinung getreten, aller dies lag an der besanderen Form, in der die Arbeit der Konteren/׳ sich wiIIai;׳. Dies war nämlich die erste gröbere zionistische l agung, bei der das üesamtpensum auf Sektionen verteilt winde, um die lJeherfülle tles Stoffes bewältigen zu können, und es so zu vermeiden, daß das P 1 e » u m mit Ein/elfrage» befallt würde, die nur bei einem Teil der Delegierten das erforderliche Verstaiulnl.. vorgetmulcii hätlen. bis war klar, dali tlie Gesamtheit der Palästinanagen schon alt sich neben den Fragenkomplexen tler Organisation, der Finanzierung, tles׳ lZr/.ielunigswesens, und der (laluthfragen — eigentlich zu groß für eine einzige Sektion sein mußte. Man hat denn auch von vornherein neben einem ״Pleinmi der l’alasiinasektion“ eine Reihe von Em/elkoiumissiom'ii geschaffen, die überdies noch nach Betlnri Subkonimissioiien /,u bilden hatten. In diesen Kommissionen ist, wie mau wohl sagen darf, tler zentrale Teil tler Aufgaben tler Jahreskontcrt'iiz behandelt worden: die Fragen tler Ein- Wanderung und der Kolonisation. Innerhalb dieses Komplexes wiederum haben tlie prinzipiellen (lesicluspmikte tler Kolonisation den vesentlullsten Raum (׳lugimoiuilieii. Mau darf auch sagen, tlall dies verständlich wird, wenn man bedenkt, tlaß dies die erste grolle internationale Tagung seit sieben Jahren war, und daß gerade in diese Zeit die weitgehendsten Erschütterungen und Entscheidungen gefallen waren. Es war also nötig, die Veränderungen, die in den GesamtiMseliaiuingen i'ingetreten waren, zu registrieren und ‘zu Vereinheitlichen und in die Form neuer Richtlinien dir die weilere Arbeit zu bringen. Vielleicht die wichtigste unter den zahlreichen Resulutioiien, tlie den Lesern bereits ans tler ״Jüdischen Rundschau“ bekannt geworden sind, war diejenige über tlie N a t i o 11 a I i s i e r 1141 g des Bodens. Hierüber entspann sieb tler schärfste Kampf, nicht nur in den Kommissionen, sondern auch im Plenum der Jahreskonforenz. Die Resolutionen tler Kommission wurden mit außerordentlich großer Mehrheit angenommen, tlie Minoritätsaiiträge durchschnittlich mit einer Zweidrittelmehrheit nhgelchnt. 'Aber es muß m i t aller Deutlichkeit ton vornherein jeder mißverständlichen Auffassung vorgebeugt werilen, als ob sieh eine Mehrheit dagegen ausgesprochen hätte, in der Nationalisierung des Bodens das Ziel unserer Landpolitik zu sehen. Die Differenz ging nur um die Form, Wenn trotzdem diesem Streite eine große Bedeutung zuzusprechen ist, so lag tlies daran, dali der Standpunkt tler Minderheit, welche tlie restlose und sofortige Nationalisierung aller jiitlischca Botlenkiitife verlangte, in den Augen der Mehrheit eine s t a r k e B c d r o h un g des I. a u d e 1׳ w e r h s willst bedeutet haben würde. Denn tla unter den gegeheiien Verhältnissen Bodenkatif nur möglich sein wird in freiem Wettbewerb mit sowohl uichtzionistisdieii als sogar nicht jüdischen Interessenten, wärt• es eine unverantwortliche Behinderung gerade tles jüdischen Bodenkauls gewesen, hatte man sich starr auf den Bodenervverb durch den Nationalionds als einzige Form beschränkt. Die Mehrheit wollte In ihren Resolutionen eine Möglichkeit finden, mittels deren - bei aller Sieherung der nationalen Interessen und tler endgültigen Nationalisierung des Bodens selbst d o c h Boden■ kaufe im größtmöglichen Umfang 11ml unter lohnender' Heranziehung tles Privatkapitals getätigt werden könnten. Die Annahme der Miiiderhcitsvorschliige schloß tlie große (iefahr in sich, daß inan theoretisch einen Boden restlos nationalisierte, den man gerade durch diese Formulierung praktisch gesperrt hätte. Einen pnnzjptcllen Gegensatz hat es in dieser Frage auf tler Konferenz überhaupt nicht gegeben. Ucberhaupt ist es als eines der schönsten Ergebnisse zionistischer Zusammenarbeit in der ganzen bisherigen Entwicklung zu buchen, daß der soziale Gedanke die ganze Organisation beherrscht, so daß auch Beschlüsse,■ die sich scheinbar gegen eine spezifisch sozialistische Minorität wenden, dem sozialen Gedanken gerade im Hinblick auf seine Durchführbarkeit durchaus gerecht werden. Ueber diesen und anderen prinzipiellen FI״tscheidüngen sind die praktischen Vorschläge zu kurz gekommen. Man muß sagen, es haben der Konferenz, auch keine solchen Vorgelegen. Was U s s i s c h k i n namens der Palästinakomtmission zum Vortrag brachte (und was von der Londoner Leitung• sofort als mit ihren Vorschlägen keineswegs identisch bezeichnet wurde), kann uns ebensowenig als tragfähige Unterlage gelten, wie die Vorschläge der Londoner Leitung selbst. Wir müssen es aussprechen ־ was übrigens in allgemeinerer Form• auch von vier maßgebendsten Stelle gesagt worden ist daß die zionistische Organisation hinsichtlich der Einwanderung und Kolonisation noch beute iitivorbereitet ist. Mehr als das: es fehlt noch heute die Klarheit über die Grund lagen, auf denen unsere Pliine sich nufhaucu dürfen. Essollte 1ms kein Gesamtprojekt vorgelegt werden, das nicht die folgenden Gesichtspunkte berücksichtigt: wir haben ein kleines Land, wir haben für große Mcnsclicnmasseii zu sorgen, uns stellen geringe Mittel zur Verfügung, eine starke soziale Strömung beherrscht die Welt. Wenn dies richtig ist, so kann uns nicht damit gedient sein, eine langsame und kleine Einwanderung ins Land zu bringen, sie mit viel Geld und mit viel Land auszustatten, und damit Grundlagen für die Inanspruchnahme dauernder Loh11arb.it zu legen. AUe diese Filik-r kommen leider ausgesprochenen- oder utiausgcsprocheiiermaßen in den bisherigen offiziellen Plänen zum Ausdruck. Ussisch* kins namens der Pnlästinakommission vorgcbrmhter Vorschlag, einer Ansicdhmg von hundert (!) Arbeitern mit einem Kostenaufwand von je 1200 engl. Piuml ohne Boden usw. (mit Boden rund 1000000 Kronen österr. Währung der Bauer als Millionär!), vernachlässigt alle vier obigen Leitsätze in geradezu klassischer Weise. Dies wäre die Katastrophe vör dem Anfang! Während die krasse Aussichtslosigkeit solcher Projektc (und mit ihr diejenige unseres gesamten Aufhaus, wenn er sich auf nichts besseres zu stützen hat) immer weiteren Kreisen klar wird, kommen amli Plane ganz anderer Art mehr in den Vordergrund, l ür Soskius Kleinsiedlung auf bewässerten Böden, für meine eigenen Auffassungen von landwirtschaftlicher Kolonisation, für die gartenstädtischen Siedlungsformen, für die gartenbauliche Selbstversorgung im Nebenberuf iür alle diese Dinge, die 1t1if den <1ln'r,1 gezeigten Grund- und Kernsätzen in vollster U e h c r e i n s t i tu tu u n g sind, ist der Weg endlich doch einigermaßen geebnet. Aber nicht hierin allein liegen unsere großen Mögliehkeiten. In ziemlich erstaunlicher Weise ist bei fast allen Gruppen der Jahreskonferen/ scheinbar von selbst die Erkenntnis zum Durchhruch gelangt, daß unsere bisherige Arbeit in Palästina die Stadt, die Industrie, die ganze Fülle 11 i c h t lamlvvirtsdiaftlieber I ehensmöglidikeiten zu Unrecht vernachlässigt hat. Sogar der Nntionalfoitds will sieh in starkem Maße in städtischem Bodenkaiif betätigen. Es dämmert endlich die Einsicht, daß hanptborutberufliche I audwirtscliaft besonders ein׳ .solche, die sich moderner, arbeitsparender Methoden!׳*־dient ״pro Arbeitskraft eine ganze Anzahl Menschen mit ihrer Nahrung \ ersü'ht. Zwanzig Seelen pro Arbeitskraft ist eine sehr niedrige Schätzung. Wenn dem aber so ist, so sollte doch in hauptberuflicher Landwirtschaft nur ein Bruchteil der Laiideshcvölkerung nach obigem höchstens etwa ein Viertel ׳- in diesen Beruf gehören (bei Durchführung tler gartenbaulichen Selbstversorgung im Nebenberuf des Industriearbeiters, des I laiuhvcrkcrs,' des Städters usw. sogar noch viel weniger). Beachten wir nun, daß die arabische Bevölkerung Palästinas fast ausschließlich agrarisch wirtschaftet, so tritt die ganze Ve1Teh!theit der bisherigen laiKlbaiilieheii Finseitigkeit unseres Kolouisatiouswcrkcs noch mehr zutage. Auch die Exportmöglichkeiten Palästinas ändern hieran nicht viel. Unser Interesse, in Palästina eine so starke Judcnhcit, einen so großen Teil unserer Gesamtheit anzusiedeln als nur möglich, ist großer, als von dem Boden des kleinen Palästina die Welt mit Landes- Produkten versorgen zu helfen, Ausfuhr von Gemüse und Obst mag einen willkommenen Ucbergang ergeben. Ziel kann nur sein: die Ansetzung so vieler Juden in Palästina, als der Boden ernähren kamt ... und darrüber ■hinaus. Die Welt ist voller weitfläcliiger, dünnbesiedelter Länder, deren ProdnktcnüberscUuß ein so dichtbevölkertes Land wie das künftige Palästina sich diensbar machen kann und wird. Also allseitige Wirtschaft, int vollsten Umfange, unter starker Berücksichtigung der gewohnten jüdischen produktiven Berufe, aber dabei doch die Rückkehr zu natürlicheren Lebensformen Landwirtschaft für alle. Nutzgärten wenigstens zu jeder Heimstätte. Landarbeit innerhalb der Betätigung jedes einzelnen während seines Arbeitsdienstes für das Gemeinwesen. Allen diesen Din- . gen sind wir während dieser Jahreskonferenz ein gut Stück näher gekommen. Schließlich noch die Frage der besonderen Gegend, in der unser Anfällig sich vollziehe״ soll. Offizielle Pläne sprachen vom Süden, Soskin von einem; zeittraten Gebiet des traditionellen Westjordanien. Was wird man wällten? Ich halte cs für verfehlt, wollte man zugunsten auch des besten Teils von Palästina die übrigen vernachlässigen. Wir brauchen eins gan/<? : Land, nicht!einen bestimmten kleineren Teil. Dies gilt { in ziemlichem Maße schon für den ersten Anfang. Ule von Soskin vorgesc Wage neu Flächen sind Zweifellos äußerst günstig, die in Betracht gezogenen Gebiete üu Süden möge״ ebenfalls Vorzüge haben. Beschränken darf unser Anfang sieh aber weder auf das eine noch 1 auf das andere, noch auch auf beides. Vielmehr wird ,schon innere erste Jahreseinwaiuierung sich hier w ie dort, aber auch in zahlreichen anderen Laudcsteüen bemerkbar machen. Soskins nächste Pläne umfassen im ersten Stadium,; das sieh über eine Reihe von Jahren erstreckt, etwa 5(1(10(1 Seelen, im weiteren an '100 000. Alles das auf etwa einem Hundertstel der Fläche Palästinas. Ein berrliebes und dabei durchführbares Projekt. Aber soll; darum das andere Land unberührt bleibe״? Stadt und Land, Nonien, Süden, Osten und Westen, müssen ebenso wie tlie zentralen Gebiete ihre ganze Fassungskraft hergeben, um so schnell als möglieh so viele Juden als möglich nach Palästina retten zu können, um aus der Flucht einen Aufbau zu machen und mittelst rascher Majoritiits-; bildung das jüdische Palästina zu realisieren und für 1 alle Zukunft zu sichern. Es wäre ei» verhängnisvoller!־eitler, durch IV•• schränkuug auf bevorzugte l.andestcile auf anderen Wegen wieder in die Kleinheit der Auffassungen von den Möglichkeiten Palästinas zurückzuverf.iEcig tlie auf der ן Jahreskonferen/ so gänzlich verlassen worden waren, flat doch sogar Lichthcim nicht nur den Kleinmut der bisherigen offiziellen Ideen und Pläne beklagt, sondern weit über .meine maximalsten Forderungen hinausgehend ״das Unmögliche, auch auf kokmi• satorischem tmd finanziellem Gebiete“, als Ziel unserer neuen Arbeit auf gestellt. Die Jahreskonferen/ ist vorüber, und ein neuer Ahschnitt der zionistischen Arbeit beginnt. Wir können aus den Resultaten der Tagung machen, was wir wollen, ln unserer Hand liegt es, ob wir diskutieren und theorctisieren wollen, oder ob wir I Lim! an den Aufbau legen. Die Arbeitsmögiichkeiteii sind gegeben. IVie Notwindigkeiten sind größer als jemals zuvor. Zeit\erliMe werden nicht wieder ciu/.uhringcn sein. Die Aufgabe, die vor uns steht, ist» von größter Vielseitigkeit. Hierin liegt, daß jeder Beruf und jetle Fälligkeit in ihr ein Betätigungsfeld finden. Auch in den F o r m e n der Mitarbeit ist keine Beschränkung. Vor allem sind für tlie Finanzierung des Aufbaues alle Möglichkeiten offen gelassen worden. Neben dem System der Spende ist jette Form tler Privatwirtschaftliehen Unternehmung, wie auch jetle gesellschaftliche Unternehmungsform ermöglicht, nur daß mißbräuchliche Anwendung der Kapitalgewalt im Aufbau Palästinas Von vornherein mveh mehr ausgeschlossen scheinen muß als bei den gegenwärtigen Zeitläuften - in;mderen Ländern. form wird im neuen Palästina willkommen sein. IX•!■ Zustrom von Menschen in die bisher vernachlässigt•,11׳ Ländern kann auch gar nicht anders als sehr bedeutend״ neue Werte schaffen, innerhalb deren eine angemessene Verzinsung der angelegten Kapitalien mit sihr viel größerer Sicherheit zn erwarte״ ist als irgendwo sonst, nur daß in unserem Fall der durch die Schaffung neuer Zentren erzielte Mehrwert neben einer größeren Verzinsung der investierte״ Mittel der A 11 g e m e i ״. heit zugute kommen soll. Für den Spendenweg ist mehr Veranlassung als je, l>ie Möglichkeit, unser altes Land wieder aufzubauen und größeren Teilen unseres Volkes Rettung zu bringen, ist eine einzigartige Gelegenheit in der Geschichte unseres Volkes, und wohlgccignet. tlie Opferwilligkeit jedes Einzelnen a,ufs Aeullerste au/us[K>rnen. Der Bodenkatif, der ebenso im Sinne unseres alten Gesetzes, wie in dem der neuesten Reformhesh ebilligen aller Völker nationalisiert werden sollte, geschieht zweifellos am besten auf dem Wege einer bedingungslosen Mcrgnhc größerer Mittel durch die Gesamtheit selbst. Fraglich ist nur, ob auf diesem direkten und klarsten Wege genug zusanunenkomint um der großen Aufgabe gerecht zu werden. Für den anderen — leider wahrscheinlicheren Fall hat tlie Jahreskonferen/ Wege offen gelassen, unter nationalen Sicherungen auch das Kapital zu organisieren und für Bodenkäufe hcraiuuziehen, die durch eine Zentralstelle erfolgen und deren späterer Uehergang in nationales Gemeineigentum gewährleistet sein soll. Auf diese Weise sind wir sehr viel sicherer, daß wir Boden nicht nur na t io n a 1 i $ i er« n, sondern daß wir ihn auch h a be ״ wertlen. Ein weiterer Zweck eines Spendenfonds l,v׳e in der Erleichterung der Uebersiedhmg von Flüchtlingen im gesamten Fürsorge- und Erziehungswesen und i״ den staatlichen und gemeindlichen Einrichtungen sowie anderen, in direkter Form nicht• rentierenden Erfoixlermssen unseres Aufbaues. \

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