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Jüdische Rundschau · 1920-06-17 · Heft 39 (17.6.1920) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 39 (17.6.1920)
Date
1920-06-17
Page
– (sequence 7)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 309 Nr. 39 »lall wir »ms nicht mehr davon 7.1» befreien ver- 1111i״on mul (ianernd das Volk dadurch entwürdige«, daß wir es geringschätzig als ״Masse" bezeichnen, worunter wir eine Mehrheit verstehen, an die man nur geringe VuspmclK• stellen darf. Diese Auffassung empfinde teh als in hohem (irade ״volksfeindlich“. Volksfeindlich darum, weil es ihr an dem Willen mangelt, die ganze innere Kraft wirklich auf die Arbeit am Volke, d. h. in den Menschen, zu konzentrieren und sie sich daher mit einer Wirkung auf die ״Menge“ begnügt, “crc״ Dauerhaftigkeit außerordentlich zweifelhaft ist. Beiger sagt seihst, daß die Propaganda sich nicht begnügen darf, durch Massenversammlungen usw. zu wirken. Dem zweiten Teil seiner Ausführungen ist vorbehaltlos z.uzustimmen, Derade darum aber empfinde ich es peinlich, daß er im ersten Teil seines Artikels die Voraussctzungen lieg er!, auf denen allein die fruchtbare Propaganda beruht: die Wirkung auf den Menschen. Man kann zwar ,licht ״dir ein Erlebnis propagieren“, aber man kann ein Erlebnis wecken, allerdings nur dann, wenn die ganze Wucht der Idee fühlbar wird, nicht aber, wenn man sich heinülit, dm 1.enteil klarzumachen, daß der Zionismus 1a in Wirklichkeit gar nicht mit ihren ohnedies schon vorhandenen Anschauungen in Widerspruch steht. Nur diese Art der Argumentation dürfte auch Gg. Schay meinen, wenn er von einer F.utwiirdigung des Volksnleals spricht. Dies alles wird auch Berger ziigeben,. Der Hauptgegensatz steckt anderswo. Berger steht auf dem Standpunkt, daß alle ün heutigen jüdischen Volk vorhandenen Potenzen von uns ״erfaßt und intensiviert“ werden sollen f:r is! der Ansicht, daß ein Auswahlprin/.ip und eine gewisse nationale, und menschliche Bewertung nicht zulässig ist. Ich dagegen glaube, daß der Zionismus nicht anders denkbar ist als durch Verneinung des gegenwärtige״ Zustandes des jüdischen Volkes, und zwar nicht mir der äußeren Lage, »011dein auch seines inneren und seelischen Zustandes, Wir müssen dm Mut haben, zu bekennen, daß es im heutigen Judentum sehr viel Schlechtes gibt, sehr viel Erbteil des Ghetto und sehr viel nationale Entartung. Zwar gehören zum jüdischen Volk alle Juden, aber das heißt nur, daß »ich auch die zionistische Forderung der Aeuderuug des Lehens an alle richtet, nicht umgekehrt, daß wir uns <fen Tatsächlichkeiten des heutigen jüdischen Lebens anpassen sollen. Unser ganzes wirtschaftliches, soziales, kulturelles, religiöses Lebet» ist durchaus abnormal und der Sinn des Zionismus ist cs, diese Abnormität z»1 bc- *eiligen. Diese (irundcinsiclit dürfen wir um keines Respekte's für die ״Menge“ willen verwischen. Darum darf sich unsere Propaganda unter keinen Umständen an die Menge, sondern sie muß sich an den Menschen richten. An der zionistischen Forderung gemessen ist das heutige jüdische Leben tiii/nfüiiglidi, und wer diese Unzulänglichkoit zutiefst fühlt, ward an der Behebung dieses Mangels mltarheiten. primäre Pflicht ist, zunächst etwas zu lernen und nicht; durch Worte, sondern durch das Beispiel zu wirken. Die dauernd im Parfcihctrieb stehenden Menschen müssen innerlich ausgehölilt werden, wenn sie nicht »len Ansehhiß an nationale Realitäten finde»1. Es ist ein Verdienst Bergers, immer die Notwendigkeit von Sachlichkeit und Realität in unserer Bewegung betont zu haben, ich habe vor einigen Jahren zufällig gerade gleichzeitig mit Herrn Berger auf diese Notwendigkeit hingewiesen (s. meinen Artikel ״Dienstpflicht" in der ״ji'id. Rundschau“ Nr. 52, Id 16, und ״Das Arbeitsamt" in der ״J. R." Nr. 20. 1017, sowie den Artikel ״Gesinnung und Kenntnix“ von Julius Berger in der ״Jiid. Randschau“ Nr. 14 und Nr. 15, 1017). Ich glaube, daß der Organisation der schwerste Vorwurf zu machen ist, daß sie diese Dinge völlig unbeachtet ließ. Die Jugend kann nichts dafür, daß wir ״unsere nationalen Forderungen nur herausrufen“; gerade sie sucht ja, soweit es au ihr liegt, selbst Ernst zu machen, sich auszubilden in jüdischer und menschlicher Beziehung und gerade deswegen hat sie Abneigung gegen jene Propaganda, die seit Jahren nichts zu bieten hat als Worte. Die Organisation aber hat es versäumt, diesen für das Volk nicht minder als für das persönliche Leben des einzelnen belangvollen Fragen die Aufmerksamkeit z.uz.11\vende11, durch Beratung, durch Schaffung von Instituttoneil und realen Arbeitsmöglichkeiten die Jugend am' den Weg der sachlichen Arbeit zu führen. Nicht der von Berger in seinem Aufsatz ״Aufbausorgen" erhobene Vorwurf, daß wir keine fremden Fachleute zur Arbeit heranziehen, ist zu machen, sondern der, daß wir nicht dafür gesorgt haben, unsere 1;eilen Jürgen zu Fachleuten für die Arbeiten, die das Volk braucht, heran/.ubiklen, und als die einzige nationale Beschäftigung die Mitwirkung in der Propaganda des Versatnmhingssaales anerkannt haben. Wir brauchen die Kräfte des ganzen jüdischen Volkes, aber wir brauchen sie nicht nur auf dem Papier oder in der Kartothek. Wenn wir bei Beginn der Aufbauarbeit nicht genügend geeignete Menschen haben werden, so ist das eine Folge jener falschen heute in Deutschland eigentlich' schon überwundenen Propagandamctliode, für die Berger — wie ich glaube, ohne cs selbst zu wollen — eine Lanze bricht. Wenn wir früher mit realer Arbeit bc-!1 gönnen hatten, so hätten wir zweifellos auch in der Propaganda stärkere Wirkung erzielt. Die beste Propaganda ist die, die nicht ״gemacht“ wird, sondern gewissertnaßen als Nebenprodukt sich einstellt.. Reale Arbeit muß aber erfüllt und getragen sein von dort Glauben an das Volk und seine Erneuerung durch den Zionismus. Reale Arbeit wird niemals von einer ״Menge“ gemacht, sondern immer nur von Menschen. Der XVI. Delegierteetag Die Delegierten derjenigen Orupprn, die ihre Wahl verspätet melden, werden gebeten, ihre Ausweis-Papiere ■ Sonntag, den 20. Juni, vormittags bis I, Uhr im Büro der Zionistischen Vereinigung für Djiitichland Sächsische Str.8 pt. und nachmittags von 5 '/a Uhr ab bis zum Beginn der Er- Cffnungssitzung im Büro des Delegiertentage•;, Blüthnersaal, Lützowstr. 76. in Empfang zu nehmen. Es stellt sich als unbedingt notwendig heraus, Delegierte in Privatwohnungen unterzubringen. Wir bitten daher dringend alle Berliner Gesinnungsgenossen, die in der Lage sind, einen oder mehrere Delegierte bei sich aufzunehmen, uns dies unverzüglich mitzuteilen. Wir rechnen hierbei mit Bestimmtheit auf die Unterstützung unserer Berliner Freunde, da es besonders jugendlichen Delegierten vielfach unmöglich ist, die heute sehr großen Kosten für den 1 loteiaufcntiialt aufzubringen. Anträge zum Delegiertentag Der Gesehäftsführende Ausschuß beantragt die A b - ändern ng des Statuts der Z. y. f. D. in folgenden Punkten: § 8 erhält folgende neue Fassung: Jedes Mitglied der Z. V. f. D., welches das 18, Lehensjahr vollendet hat, hat das aktive Wahlrecht zuin Delegiertentage. § Q erhält folgenden 2. Absatz: Das gleiche gilt für Jugendvereine, die mit Genehmigung des Landesvorstandes als selbständige Gmpen der Z. V. f. D. anerkannt sind. Ortsgruppen und ugemlvercinc, die noch nicht »Irei Monate existieren, aben kein Wahlrecht. § 16 erhält folgende neue Fassung: Die leitenden Sekretäre der Z. V. f. D. und die Redakteure der ״Jüdischen Rundschau“ haben während der Dauer ihres /Vintes Sitz und Stimme im Zentral- Komitee. § 22 erhält folgende neue Fassung: Mitglieder zionistischer Sonderverbände können, soweit sie im Gebiete des' Deutschen Reiches wohnhaft sind, auch Mitglieder von Ortsgruppen der Z. V. f. D. sein; sie haben dann alle Rechte und Pflichten der Ortsgruppen™ itglicdcr. Gruppen zionistischer Sonderverbände können sich als solche geschlossen der Z. V. f. D. anschließcn; sie haben dann alle Rechte und Pflichten von Ortsgruppen. Das Wahlrecht zum zionistischen Kongreß haben Sondervcrbands-Mitglicder und Sonderverbands-Gruppen, jedoch mir in ihren Sondeiverbänden gemäß deren Bestimmungen. § 24 erhält folgende neue Fassung: Di»• Höhe der Beiträge zur Z. V. f. D. wird durch »len Delegiertentag festgesetzt. Das Wahlrecht zum Delegiertentag ist von der Zahlung dieser Beiträge abhängig. Außerdem sollen die den Landesverbänden angehörigen Zionisten gemäß ihrem Einkommen unti Vermögen »lic Zionistenxtcuer zahlen. Ermäßigungen der Landesbeiträge für Mitglieder von Somlcrverbämlen, die gleichzeitig den Landesverbänden angehören wollen, kann »ier l andesvorstand bestimm»■״ Herr Berger wirft der zionistischen Jugend vor. dal) ihr »las Lehen der deutschen Jiulenheit gleichgültig »st. Auch dieser Vorwurf trifft nur insofern zu, als cs »ich um das fiktive Leben handelt, das heißt also, um all diesen Wust von Vereinsmeierei, politischer Spielerei und jenseits aller wirklichen Lebensintcresscn sich auslebenden Geschäftigkeit, »lic man im deutschen Judentum Leben nennt. I s ist uns Zionisten bisher nicht gelungen, dieses Leben irgendwie zu verändern, weil wir uns nicht darüber klar waren, »laß eine Aeiuleryng nur dadurch denkbar ist, »laß »las jüdische Interesse mit dem iudividurften Lehensmtcri'sse itleiitisch wird. Gerade diese Wirkung auf den Einzelnen will aber Berger aus der Propaganda ansschaltcn. Wenn die zionistische Propaganda wirklich überzeugend erkennen ließe, daß es ihr darauf ankommt, das Lehen zu ändern, Realitäten zu schaffen, dann wäre der Anteil der Jugend zweifellos stärker, Berger seihst polemisiert dagegen, daß man von den deutschen Juden nur Geld verlangt und nicht mehr: wenn wir aber sagen, wir wollen nicht nur Geld, sonden» wir wollen den ganzen Menschen, dann nennt er diese Auffassung volksfeindlich. Was also will er von den deutschen Juden außer dem Geld? Etwa noch eine Art Ziigchörigkeitscrkläruiig, die er dann durch eine entsprechende Gegenerklärung »initiieren will, um »lern Leuten seine gesellschaftliche Anständigkeit zu beweisen uiul ihre Eitelkeit zu befriedigen? Oder — wenn auch er den ganzen Menschen will, wo steckt dann der Gegensatz? Nur aut einen Punkt inöclite ich noch hiriweisen, der mir für die Praxis von ausschlaggebender Bedeuttmg erscheint. Bergers Bemerkung über die Abneigung der Jugend gegen die Propaganda hat eine gewisse Bcrerfitigung. Durch zwanzig Jahre sind die jungen Leute bei uns sofort nach Verlassen der Schule in den Dienst der Agitation gestellt worden, sie haben einige Jahre unermüdlich agititiert, mul wenn sie ins bürgerliche Lebe!» cintrats.11, waren sie entweder ermüdet und haben s'eh ganz abgeweudet oder aber sic haben in den Mußes iiikIcu ihres bürgerlichen Daseins auch weiter noch in ersammhmgen Reden gehalten. Unsere Agitation ist at ureh nicht besser geworden. Erst die von Berger bc- .‘11"f .e, 1״,hensive“ Auffassung des Zionismus hat der J»1f, 11» argemacht, daß man erst selbst menschlich etwas ccnciiteii muß, daß mau erst gewisse konkrete Kenntnissc Hauen muß, um überhaupt ernsthaft Propaganda treiben zu können; und darüber hinaus, daß es einfach uueilaubt ist, dauernd anderen Menschen Dinge zu pred.gcr., tl.c man nicht selbst erfüllt, daß es die schwerste Schädigung des Menschen ist, wenn er sich für den Versaintnhtngssaa! eine für die Menge berechnete Phraseologic zurechtmacht, deren Geltung außerhalb des Versammlungssaales nicht einmal er selbst anerkennt Darum hat die Jugend heute Oottlob etngesehen, daß es ihre findet am 20. (abends), 21., 22., 23. und 24. Juni 1920 im Blüthnersaal. Berlin W. 35, Lützowstr. 76, statt. Tagesordnung des Delegiertentages Sonntag: (abends). Eröffnungsrede: Dr. Alfred Klee. Begrüßungen. Wahl des Büros. Aussprache. Rechenschaftsbericht des Geschäftsführenden Ausschusses, erstattet vom Vorsitzenden Dr. Alfred Klee. Mo n t a g: Bericht des Wahlprüfungs-Ausschusses. Fragen der Zionistischen Gesamtpolitik Ref.: Richard Licht heim (äußere Fragen), Julius Berger (innere Fragen). Aussprache. Di en s t a g: Palästinaarbeit: 1. Der Aufbau Palästinas. Ref.: Dr. S. Soskin, Haag; 2. Berufliche Vorbildung für Palast in a. Ref.: Dr. Walter Moses. * Aussprache. M i 11 vv o c h: ZionistischeArbeit in Deutschland. Ref.: Kurt Blumenfeld. Unterreferate: 1. Unsere Geineindepolitik (Dr.W. Victor-Hamburg). 2. SozialeVolksarbeit (Dr. S. Moses- Berlin). 3. Jüdische Bildungsaufgaben (Studienrat M. Calvary), Aussprache. Donnerstag: Fortsetzung der Aussprache. Doch arge. Wahlen. Für den Delegiertentag sind Zuhörerkarten an der Kasse des Delegiertentages zu folgenden Preisen zu haben; für die ganze Tagung’ 10.— M.,fürdieEröffnungs- Sitzung 5.— M., für einzelne Sitzungstage 2.— M. Die zionistische Ortsgruppe München schlägt vor: I. Der 16. Dclegiertentag wolle beschließen, daß für die Ausbildung aller derjenigen, die als Angehörige technischer Berufe irgendwelcher Art (gelernte Facharbeiter, Vorarbeiter, Werkmeister, Techniker, Ingenieure) am Aufbau von Erez-Israel mitarheiten wollen, 1. ein Fonds geschaffen weriie, der cs ihnen ermöglicht, sich als Volontäre die nötige Praxis anzueignen, um nach möglichst kurzer Zeit als Cadres der Einwanderer- und Kulturarbeitsarmee hiniiberzu,gehen; 2. »laß dureil weitestgehende Prjpagaiuiu im Laude und außer Landes jüdische Familien an Orten, wo AusbiUhmgsmögliehkeiten vorhanden sind, in möglichst großer Zahl veranlaßt werden sollen, Qiahtzini wahrend ihrer Ausbildinigszcit als Angehörige des Haushaltes zu halten; 3. »laß alle Volontärstellen und sonstige Ausbikhingsmöglichkeiten ihr Angehörige technischer Berufe »he bekannt sind, au einer zentralen Stelle gesammelt werden und allen Landsmannschaften, zumal »lern zu biklendeii technischen Chain/ zur baldigen Besetzung initgeieilt werden. Die Besetzung würde durch den technischen Chaluz, im Einvernehmen mit den Zentralen der Organ!- satiotien der Jugendbewegung, zu erfolgen haben, •L »hiß eine Stammrollen,artige Registrierung aller Juden, die unausgebildet liimihergeheii wollen, durchgeführt werde, in viel schärferer Weise als bisher. Diese Stammrolle hätte als wesentliche Punkte die Art und den augenblicklichen Stand der fachlichen Ausbildung zu enthalten, sowie den Zeitpunkt der Beendigung der Ausbildung. Als Gegenleistung verpflichten sic!» die nach 1 oder 2 unterstützten Chaluzmi nach erfolgter Ausbildung einige Jahre in ihrem Fach am Aufbau des Landes gegen Gewährung eines Existen/minimiims zu arbeiten. II. Die Ortsgruppen sollen verpflichtet werden, den Delegierten das Reisegeld zu bezahlen. Ehe Delegierten können das Reisegeld beanspruchen, können es aber auch einer nicht lokalen Organisation zuführen. ,Antrag der Ortsgruppe Königsberg: ״Der für das Aulbauwerk in Aussicht genommene Finanzplan ist von einer besonders zu berufenden Kommission erneut zu bearbeiten. In dieser Kommission 9011 das kaufmännische Element hervorragend vertreten sein.“ Gemeldete Delegiertenwahlen Königsberg I. Pr.: Prof. Dr. K u t z i n s k i, Königsberg, Dr. Robert Weltsch, Berlin Dr. Leo Pc ritz, Königsberg, Dr. Kurt Le walti, Königsherg, Delegierte. — M, Samburski, Dr, laruslawsky, Königsberg, Leo Podbielski, Marggraoowa, Ersatzdelcgierte. Kiel (Misrachi-jugcndgruppc): M. Mal in a, Berlin, Delegierter. 1 Marburg (Misrachi-Gruppc): Rabbiner Dr. Liebermann, Berlin, Delegierter; Jurovics, Berlin, Ersatzuelegierier. י

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