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Jüdische Rundschau · 1920-06-11 · Heft 38 (11.6.1920) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 38 (11.6.1920)
Date
1920-06-11
Page
– (sequence 7)
Language
German
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י 38 JUEOISCME RUNDSCHAU Seite 299 II. Landeskonferenz des deutschen Landesverbandes Hapoel-Hazair Die Landeskonferenz lw ginnt Mittwoch, den 16, dieses Monats, 7 Ul״' abends pünktlich, im Meistersaal, Kiithcmr Str, :18, und wird an den folgenden Tagen m denselben Räumen fortgesetzt. T a g e s o r d n u n g. Mittwoch, den!6. Juni, 7 Uhr abends: I F r ö I f u u n p s a ח s p r 3 c 11 e: Dr, Roh. W e 11 s c h. / DK• Bedeutung der Prager Konferenz (Referenten: ’ Ludwig Strauß, Rudolf S a nt u e 1). Donnerstag, den 17. Juni, 10 Uhr vormittags: 4 Rechenschaftsbericht des Zcnjralcn Waad (Viktor Cli. Arlosoroff) t. Debatte. j Don 11 erst a g, nachmittags: j ¬ז. Unsere Arbeit in Deutschland j ,ו) Cimnds.it/licl1cs (Kurt Blumen^ cid);! b) (mipj'enarbeit (Gerda A r 1 o so ro f f - ü o I d - b e r g), Freitag, den IS. Juni, 10 Uhr vormittags: 7. Gialuzarbeit a) Leo K a u f tu a n n, Leipzig, b) Ji/chak Syrkin, Vorsitzender des Wand Alijah, Itcrlin. s. Debatte. Freitag, nachmittags: 0. Organisation, Finanzen, Wahlen. Allo Ortsgruppen des Hapoel-Hazair, die bisher ihre Delegierten nicht nominiert haben, werden dringend uifgcfordcrt, dies unverzüglich zu tun. Mit Rücksicht auf .;;c Bedeutung der Tagung ist es unbedingt erforder-!׳.eh, daß alle Gruppen Delegierte entsenden. Die Konferenz ist allgemein zugänglich. Zur Deckungder Santkosten werden Zuhörerkarten hu Preise von י M. für die ganze Tagung ausgegeben, für die Eräff-!־ungssit/iing Karten zu 'i M. Für Chawerim des Hapoei-Ha/air gilt der Preis von 3 M. und 1 M. Die Karten werden ausgegeben im Sekretariat des lokalen Waad, Berlin NW., Dorotheeustr. 35, von Montag, den I I. bis Mittwoch, den 16. <1. Mts,, vormittags von 12 bis 1 Uhr mid Mittwoch, den 16״ abends am Saaleingang •m Meistersaal, Kötlicncr Str. 38. Chawerim, die in der Lage sind, Delegierte aus der Provinz für die Tage der Konferenz, zu beherbergen, werden gebeten, sich sofort mit dem Sekretariat des zentralcn Waad, Berlin W. 30, Schwäbische Str. 19, in Verbmdunjj zu setzen. Säder-Propaganda Um in weitesten jüdischen Kreisen das Verständnis für die Beschlüsse von San Remo und die Aufgaben des Wiederaufbaus zu steigern, beabsichtigen wir, ungeiälir von Mitte Juli bis Ende August eine intensive Propa-;anda in Bädern und Kurorten durchzuführen. Als Veranstaltungen kommen Vortriige, Lichtbildervortiilirungen und Sammlungen in Frage, Es ist gar keine Frage, daß gerade der Reiseaufenthalt eine gute Gelegenheit bietet, das Interesse und die Gebefreudigkeit der!cutschen Juden anzuregen. Voraussetzung ist, daß uns jeder Zionist, der e.ncr* Bade- oder Kurort aufzusuchen beabsichtigt, so• ort seine voraussichtliche F e r i e 11 a d r e ss e mit• :eilt. Aueli die Ortsgruppen, die in der Nähe solcher )rte liefen, bitten wir dringend, sich uns für die Vor-; :.ereitimg zur Verfügung zu stellen. Für entsprechende 1 Redner werden wir sorgen. Die Bäder-Propaganda bietet ein ausgezeichnetes .Wittel, insbesondere für den Nationalfonds zu werben. Sie!miß in diesem Jahre großzügig aufgeiiominen wer■ ärn. Wir erwarten daher, daß alle in Betracht kommenj len Zionisten sich uns mit Angabe ihrer Ferienadresse j -)fort zur Verfügung stellen. : Z e n t r a 1 e d c s Jüdischen Nationalfonds. ־, ' r- * f ■*■ף*־*» Bdrol Btällnef Z!cr.!j*'.icJ,0 Vcrr!.-.'!!«rUa C.49, Scydclilr, 1 Telefon! Zentrum KU/19. *!’«•:;girtLIumlf» Ko. 15084 tWUa NW. I Knstcnvcrwftlluna <lcr U, Z. V. Die zionistische Parade in New York. ״Jcwish Daily News״ (New York) vom 12, Mai berichten in -!eir Leitartikel über die zionistische ״Parade״ in New '!!אזי, Diese Parade bilde eine neue Frschvüiung im indischen Leben Amerikas, Bisher kannte man solche 1-ilisdieii Massenaiisaniinliingcii mir zu Zwecken des totestes oder aus irgendeinem traurigen Anlaß. Diese Parade war zum ersten Male eine imponierende Kundgebung der Freude, die zugleich die Einheit mit den 1 »riuleru ,enseits des Meeres ]!erstellte. Au! der mehrtägigen Sitzung des Exekutiv-Komilees ues Misradii in New York wurde u. a. auch eine Reso- ,'י 'on ßefallt, daß im jetzigen Momente eine Vcremi- ׳ י■>K aller zionistischen Parteien für die Palästina-Ar- P irt.a’''“111'h1-nswcrt .ist> i״so,L'nl die Prinzipien jeder 1;';mii'״"* wie auch im Galuth gesichert bleiben (■!״.ן•a',, t:s w״l''!c11 Direktiven für die Delegierten zur ■•erlui.r» ״crVu, i״ DHidon ausgearbeitet, wobei auch st-ittf;״ *1'47״..!.״ali der Kongreß womöglich in Jerusalem' Amm)'■׳ * .<x*cr 9018י* >» Basel, aber nicht in!״: ״*״,,״ HeschluB der Amsterdamer Konferenz ״־.״1•,״!•.׳־",uhr1.״« v0״ /Avci Waadci-Hachinuch wurde A 5"־. f ür di; jahreskooferenz wurden trotz ,1": 1x,LP°sllm' die der großen Spesen ■wegen nur :mmttKRlcrtc entsenden wollte, zehn Delegierte he-!,£1״״ ^amitc amerikaniseh-jüdische Schriftstellerin n,enk*1 ^z0*d Leiterin des Erzieherngs-Depärto 11.-ד״״ . ■ amcrikan;_sd1en zionistischen Organisation und grunderm der Hadassalt ist in Jerusalem eingetroffen. WShlervermuimliiiigei» der JGt!l1ü1ea VaMujmrlrl Monlnj, den 14. )11111 Abemli I Uhr ׳!״rudiiillle de» Weilern״, Jpld1e1n»lr. 5. Dlemlog, den!5. Juni Abend» 8 Uhr 1 ״Nordwe»l-HolcI", Turmihr.«. [ Mlllwoth, den 16. Juni Abend» 8 Uhr | .Uf»ldenz-F<jl»ale*, LondibergerSlf. 51, j Donnerilag, den!7. Juni Abend» B Uhr 1 .Sophten-SZle״, Sophten.lr. t7-!& j DonnerUno, den 17. Juni Abend» 8 Uhr I ״Aul• der Kolier-Frlcdridi-Schule״, Knetebedolr. 34. j Thema: ״Auf zur ltcprS»c»laoU-nw«hl für die U«te ] Dr. Alfred Klee ״. Referenten: Dr.A»<her. Kurt ftlumenfeld, Dr.Calvary, Engländer. R. A. Feblowlcz. Han» Go»tar, Groncmann. Jalowlcr, Dr.Klee, ür. Leiewer, Prof. Carl Lewln, Dr. A. Loeb, Prof. Loewe, Dr. M. Rotenberg. Dr. Sandler. Arthur Sehragenhetm, Dr. Wltkowalct. Dr.ZtocI»11. Dlcrulog. den 15. Juni Abend» V!* Uhr . Mltrachl-Ortigruppe ״Herlln", Aula der Cemelndetchulr, Clpiitr. 33■ Mltttlledcr-Vcraammlunii. T a g e »> r d n;u n g: t. San Itemo und die letalen Crtl1:nlue In Brei ItraeL Referent Er n »I Drager, Orrlln. X Wahlen tum Deleglerientad der Z. V. f. D. Dannenlag, den 17. Juni Abend» 8 y$ Uhr Gruppe ״Weil״, im ZahnSulehau», DOlowdr. tOL I ErÄuleln Ro»a A»d1 er: ״ Wa» für VcrMtlalne finden, wir In Palltilna rar Errichtung eine» Flauihalt» vor?* Gruppe ״Oil", Im Heim, l Ippehner Sir. 9. Abend» 8 Uhr Hellerer Abend mit Keiüollonen und Gesang. Mitteilungen des Kulturdczernats der B. Z. V. Hebräische L c s e h a 11 c. Die Räume der hebräischen Lesehalle, Dragonerstraße 22, werJeu gegenwärtig instamlgcsetzt 1ut11 die Innaiciiiriehtmig vorbereitet. 1 >ie Errichtung der Lesehalle, die Beschaffung der Zeitschriften und der Präsenzbibliothek erfordert viel Arlicit und Mittel, Das Kulturdezeruat bittet alle, die ernsthaftes Interesse au der Schaffung eines hebräischen Zentrums in Berlin haben, die für die Einrichtung notwendigen Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Sendungen sind zu richten an Dr. Max Schwabe, Scydeisir. 3. Die Eröffnung der hebratsehen Lesehalle findet während des Delegiertentages statt. i i e br ä i s ch e Schul e. Im Oktober wird die ״Jüdische Grundschule“ iiü Westen Berlins eröffnet. Alle Eltern, die für die Schule Interesse haben, sollen sich mit Anfragen schon jetzt an das Sekretariat des Jüdischen Sebuhereius, Seydelstr. 3, wenden. 11 a 1 a s ch on. Das bekannte Lehrbuch S. L. üordon, ״Halaschou“, Teil 1, 2 und 3, ist jetzt in einer großen Anzahl von Exemplaren vorhanden. Ls hat sich ais sehr geeignet für die Abhaltung von hebräischen Kursen erwiesen. Bestellungen in beliebiger Anzahl bei Kotowitz, Erasmusstr. 12 (Sprechstunden des Herrn Kotowitz täglieh von 2—5 Ulcr außer Sonnabend und Sonntag, Berlin NW. 87, Erasmusstr. 12). \ ־ Die Sprechstunden des Kulturdezernats der B. Z. V. (Dr. Max Schwabe) finden von jetzt ab nur Montag und Freitag von 10—12 IJhr statt. Achtung, Chaiiuira! 111 der Werkstatt Gold Schmidt & Schwabe, Schillstr. 14 (Fel. Liit/uw 4570), in der Chaluzim beschädigt sind, wird ein gelernter Elektromonteur, Chaluz, verlangt. Die Werkstatt ist als Aushildmigsstätte für technische Chaluzim gedacht. Wir bitten alle Gesinnungsgenossen, ihre Reparaturen und Anlagen durch unsere Chaluzim machen zu lassen. Anfragen sind zu richten an Hans F r i cd m a 11 n , Kratisnickstr. 3a. Nachrtätlen Bcuthcn O.-S. Einige obcrschlesisclie Zionisten haben die Landhaugesel'sdiaft Nicdcr-Gimmel, O. m. b. II. gegründet und das 500 Morgen große Dominium Nieder-Gimmel, Kreis Wohlan, erworben. Das Gut wird von 15 jungen Leuten und fünf Mädchen unter Leitung eines Fachmanns bewirtschaftet. Bei der großen Zahl von Chaluzim, die sich für Palästina vorberciten, ist die Gründung gleichartiger Gesellschaften zwecks Ankaufs weiterer landwirtschaftlicher Grundstücke dringend erforderlich. Auskunft über alle einschlägigen wirtschaftlichen, Stempel- und steuerrechUichcn Fragen erteilt Rechtsanwalt Dr. Dobrzynski, Bcuthcn O.-S. Bcuthcn O.-S. Die Vertreter der zionistischen Ortsgruppen Oberschlcsiens kommen Sontag, den 13״ vormittags 1Ü Uhr, Gerichtsstr. 2, zusammen. Es werden Herr Arnold Wiener, Kaitowitz, über den Delcgiciientng .und Herr Rechtsanwalt Wunderlieh, Oppeln, über Gemcindcpolitik referierten. Oesinntingsgenossen haben Zutritt: Bruchsal. Am 30. Mai sprach hier Herr Karl Glaser aus Nürnberg über ,,Jüdische Realpolitik“. Als Erfolg ist die Aufbringung einer namhaften Summe für den Aufbaufonds zu verzeichnen. Cöthen. Am 20. Mai fand die Generalversammlung der Ortsgruppe statt. Die Wahlen ergaben folgendes Resultat: 1. Vorsitzende: Frau L. Schönfeld. 2 Vor* sitzender: stud. ing. Sclmanowitz, der zugleich das Schriftführcramt übernahm. Sämtliche Anfrage» und Briefe sind an Herrn M. Sclmanowitz, Cöthen, Wallstraße 24 I, zu richten. Als 3. Mitglied wurde in den Vorstand Herr Uzyalioczmsk! delegiert. Die Zu- ».unmenkünftc der Z0:1־istisd1en Ortsgruppe finden alle H 'J age, Donnerstag, im Rnthauskcller statt. Das Amt des NationaUomls-Kommissns wurde Herrn Sicrndiki itberirageik Duisburg. Hier wurde eine aus 47 Arbeitern stehem!״ c311 ■-;:nippe ׳!es I |ap<1e!-lla/air gogiumlet. Uuihueg. ln olfcutluher Yolksversainmlnni;, 1i1v die Zionistische Vereinigung DuUburg eiiibcrufen halle, spr.; .11 Kurt B l u m e 11 f e Dt im überfüllten großen Saale :'er Börse über: ״Die Beschlüsse von Sau Remo: Palastina als Judeailaud". Die Festigkeit und Würde, mit du׳ hier der großen Oelfeutlichkeit jüdische Wcltjvolilik vor Augen geführt wurde, hatten eine Wirkung, die man nicht erwartet hatte. Die überaus stark besuchte Versammlung bestand zum größten Teil aus Nichtjudeii, vor allem aus Antisemiten, deren Organisationen zum Teil aufgeboten waren, um die Versammlfmg zu spreugen. Die Kraft, mit der der jüdische Nationalismus bis in seine letzten Konsequenzen den erstaunten tlüreru sich darbot, bezwang Assimilanten und Antisemiten, die bald jeden Sturiingsveisuch nufgaben und sichtlich überwältigt von der Bedeutung dieser ihnen unbekannt( .1 Auffas ,1mg der Jttdcnfrage respektvoll das Neue auf sich wirken ließen. Die Wiikung war entgegengesetzt de«׳• jenigen einer vor kurzem hier vom ״Centralverein" vcra11->:aiieten Versammlung, die den Zweck hatte, den Ar.tisemi;is!m1s im Hinblick auf die bevorstehende Reichstagsw.üi! durch Beteuerung des Deutschtums der Juden zu beseitigen, die aber beim Eingreifen der Antisemiten zu einem vollen Mißerfolg wurde, ln der Diskussion betonte der Gemcimlerabbiner Dr. Ncumark, er sene ein Glück und einen Fortschritt darin, daß nunmehr die judenheit einen nationalen Freistaat besitze. Hier könne auf jüdischem Boden jüdische Arbeit getan werden von jüdischen Menschen, die nicht, wie sonst überall, von dem Hali der Umwelt niedergedrückt würden. Die gesamtc Presse berichtete, teilweise in spaltenlangen Wiedergaben, über die Veranstaltung und brachte die Ausführungen Blianenfelds in aller Ausführlichkeit, ihre Bedeutung und Wirkung anerkennend. tilbert'eld-Barineii. Ein Hilfswerk für den Aufbau Palästinas ist in unseren Städten und der Nachbarstadt Solingen unter Mitwirkung der Gemeinden, Rabbiner und Angehörigen aller Richtungen im Judentum eingoleitei worden. Spenden nimmt die Geschäftsstelle des Hilfs- Werks,.der jüdische Wohifahrtsvcrbniid Elberfeld-Barmen, Gcnü״sa!;1keiUtr. 7, geöffnet Montags bis Freiing• nior- I gens 9—12 Uhr, Tel. 1589, entgegen, j Hannover. Am letzten Sonntag Vormittag sprach ׳ im vollbesetzten Saal des ״Haus der Väter“ Herr Kurt j Bl 11 m e n f c Id aus Berlin über das Thema: ״Der Zionis- | mus und das deutsche Judentum“. Der Referent ging j davon aus, daß nicht, wie so oft behauptet werde, die j Zionisten die Utopisten seien — im Gegenteil sei das I Ziel tler Gegner e:ne echte Utopie; sie erwarteten alles j von einer Entwicklung, deren Unmöglichkeit aus der Geschichte zu erkennen sei, ohne selbst zu der Gestaltung dieser Entwicklung etwas beizutragen. Da« deutsche Judentum hinke seit einem Jahrhundert den Geschehnissen nach. Die zionistische Bewegung wolle in die jüdische Entwicklung schaffend eingreifen. Die Judenheit, auch die »ichtziomstisrfic, werde gezwungen werden, sich für Palästina cinzusctzen. Denn wenn der Aufbau Palästinas jetzt, wo die theoretischen Voraus- Setzungen gegeben seien, mißlänge, dann werde es die uichtjüdischc Welt für erwiesen erachten, daß der Jude nicht atifbaucnd wirken könne und daß seine Veranlagung lediglich destruktiv sei. An den Vortrag schloß sieh eine angeregte Diskussion, die aber kaum auf die sachliehen Ausführungen des Referenten einging. Leipzig. Die Geulah-Woche gestaltete sich in unserer Ortsgrup!K zu einer machtvollen Kundgebung für den Palästinagedankeii. Am Sonnabend, den 29. Mai, fand ein Fcstgottesdienst in der Auhel-Jakob-Synagoge statt. Herr Rabbiner Dr. Lcvy hatte die Fcsipredigt übernommen. Die Synagoge war bis auf den letzten Platz besetzt. Der Vorstand der Synagoge hatte alle nötigen Vorbereitungen ganz ausgezeichnet getroffen. Am Sonntag, den 30. Mai, fand eine große Fcstkumigebung mit dem Thema: ״Palästina, die Heimstätte | des jüdischen Volkes“ statt. Die Herren Dr. Klee um! I Dr. Nach u m (i 0 l (I m a u n sprachen, mehrfach vom | spontan einsetzenden Beifall der Hörer unterbrochen, in I formvollendeten, tiefgründigen Vorträgen. Eine Reso- I luiion wurde einstimmig angenommen. Der Erfolg der | Versammlung zeigte sich bei der sofort cinsctzendcn j Sammlung. : Messingwerk. Am 20. Mai 1920 sprach in einer : von unserer hiesigen zionistischen Ortsgruppe einbej rui'eueu Versammlung Herr Ernst Brager von der ״Misrachi“ (Berlin) über das Thema ״Erez-Israel“. Seine! klaren,, mit großer Begeisterung vorgetragenen Ausfüh- 1 rungen wurden mit großem Beifall von den sehr zahlj reich Erschienenen aufgenonunen. tm Anschluß an das ן Referat entspann sich auf Grund der niisrachistischen An- ן scltauung des Redners und seine diesbezügliche Beleueh- 1 tung des genannten Themas eine sehr rege Diskussion,; an _ der sieh besonders die in unserer Landwirtschaft I tätigen Zionisten, sowie unsere Polcnkolonie, welche zu;:! j Teil der Poale-Ziou angehören, beteiligten. Eine für | den N'.-F. vorgeuommene Sammlung ergab für unsere! verhältnismäßig kleine Ortsgruppe ein sehr schönes | Resultat. , : Stettin, ״lieber eile Ereignisse 1 im besonderen über unsere uns aus i Rechte erwachsende Pflichten für den j Israels sprach Herr Redakteur Ernst | der hiesigen Ortsgruppe am 7, i Referat wurden die Wahlen ׳/ Remo'* in hau diesem unserem Neuaufbau Ercz- Bragcr-Bcrliu in Juni 1920. Nach diesem zum Delegiertentag vorgenommen und der Vorschlag des Vorstandes ohne Dcbntte angenommen, der neben einem älteren Zionisten auch einen Jugenddelegierten in klarer Erkernum!* der Lage aiifstcllen mußte. Zwickau. Am Sonntag, den 30. Mai, haben die Zionistische Ortsgruppe und der Zionistische Jugend- Bund hier im Bader Garten einer Festlichkeit voranstaitef, zu welcher etwa 200 Personen erschienen waren. IVochenkalender. Sonnabend, 12. Juni, 26. Ssiwan 5680, Sch'lach l’cha, Neumond weihe, Nacht 9,29; Mittwocli, 16. Juni, 30. Ssiwan, 1. Neumondtag; Donner»- tag, 17. Juni, 1• Thamnius, 2. Neumondtag. Schluß des redaktionelle!! ,Teil*.! 1 I

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