Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 35 (1.6.1920)
- Date
- 1920-06-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Endresultat? Welclie wirtschaftliche, «ozütle u*<i geistig# Struktur unseres Volkes in Palästina sollen wir für die Zukunft ersehnen, erwarten, erstreben?“ Und im die nach seinen! Ideale nt erstrebende Struktur m erzielen, hält er bei der Fundamentierung eine Auslese, eine Einschränkung für unerläßlich. — Gegen da ca Aiinimalisteu dieser Art kann ich mich von;meinem Ausgangspunkte nicht wenden. nenn ich wende mich erstens nur gegen den, der die unzulängliche Fassungskraft des Landes als absolut dauernd, für immer, statuiert, nicht aber gegen den, der diese Unzulänglichkeit als relativ• temporär für den Anfang, sagen wir für die nächsten Jahrzehnte oder länger («kos ist eben wieder vom techi- »iicli-fadiniännisdien Gesichtspunkt allein) bejaht. Und zweitens sage ich doch, daß auch derjenige, der von der absolut-dauernden kleinen Fassungskraft Palästinas überzeugt ist, daraus keine Folgerungen ziehen muß, die unsere Anstrengungen lähmen, kein Dogma von der ewigen Gallith aufstellcn darf, weil bis einst diese Unzulänglichkeit unseres Landes in reale Wrikung tritt, das jüdische Volk sich irgendwo, irgendwie ein anderes! Konzentrntioiisgebict suchen wird. — Wobei ich das entschieden nicht von einet tcrritorialistisdien Orien• tiening aus behandle. Nicht weil mir «ins als ein Palästina gleichwertiges, überhaupt als ein erstreben*- wertes Ziel erscheint. Ich will vielmehr nur auch den vom ungenügenden Fassungsvermögen Ercz-lsrael* zu tiefst Ucberzeugten noch an der Sicherheit einer ewigen Oaluth zweifeln lassen. Ich fasse wiederholend zusammen: Meine gegen das: ״Dogma von der ewigen Galuth“ gerichteten. Ausführungen können sowohl von Maximalsten wie von Mininialislcii gebilligt werden, sofern sie ca erstreben, daß keine jüdischen Massen für immer in der Zerstreuung Zurückbleiben und ihr durch nationale Autonomie, Miuoritatcnschutz oder durch andere, was weiß ich, welche humanitären, evolutionären, revolu- »ioniiren Prinzipien geschütztes anormale« Leben fort- Mfarea. Genehmigen Sie usw. A v, r a h a in Schwadron. Der XVI. Delegiertentag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland findet am 20. (abends), 21., 22., 23. und 24. Juni 1920 im Blüthnersaai, Berlin W. 35., Lützowstr. 76, statt. Tagesordnung des Delegiertentages Sonntag: (abends). Eröffnungsrede: Dr. AJfred Klee. Begrüßungen. Wahl des Büros.! Reehenscliaftsberidtt des Geicüäftsführenden Ausschusses, erstattet vom Vorsiiaeiiden Dr. •Alfred Klee. Aussprache. Montag: Bericht des Walilprüfungs-Aussrftusse*. Fragen der Zionistischen Gesamt* Politik Ref.: Richard Lichtheim (äußere Fragen), Julius Berger (innere Fragen). Aussprache. ־. (Dienstag: Palastinaarbeit: 1. Der Aufbau Palästinas. Ref.: Dr. S. Soskin, Haag; 2. Berufliche Vorbildung für Pa* lästina. Ref.: Dr, Walter Moses. Aussprache. Mittwoch: Zionistische A'rbcitiaDeutseh]and. Ref.: Kurt Blumenfeld. Unterreferate: 1. Unsere Gemeindepolitik (Eh־. W. Victor* Hamburg). 2. Soziale Volksarbeit (Dr.ß.Moses- Berlin). 8. Jüdische Bildungsaufgaben (Studienrat M. Calvary). Aussprache. onnerstag: Fortsetzung der Aussprache. Dechargc. Wahlen Berliner Gesinnungsgenossen, die Delegierten während der Tagung Unterkunft gewähren können, werden gebeten, sich sofort mit der Z. V. f. D. in Verbindung zu setze«. Nachstehende Gesinnungsgenossen stille« s!#h den Gruppen für die Ucbernahme eines Mandates zur Vcrüpng: Dr. Oeorg Wöllstein, Berlin, Dr. Eduard Uepmann, Berlin, C. Z. Klötzel, Berlin. Siegbtein, Berlin, Dr. Albert Baer, Berti«. feert?/ahl der B. Z. V. zum Delegierten tag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Folgende fünf Wald Vorschläge sind im Büro der B. Z. V. ordnungsgemäß eingegangen, Pie Waiden finden statt: 1. 111 einer Hauptversammlung der B. Z. V. am Miltwoch, «len 9. Juni in der Aula der 4. Pfliditfartbilduugsschtile, üeorgenstr. 28/30, abends 1/ß Uhr. 2. Am Donnerstag, den 10. Juni, in den G r 11 p p e n ־ I. o k a 1 e n von 1/.8׳ Uhr bis 1'all Uhr abends.; 3. Am Sonntag, den 13. Juni, vormittags von 11 bis 2 Uhr in den Gruppeii-Lnkale n. 4. Am Donnerstag, den 10. Juni und Freitag, den 11. Juni von 9—6 Uhr, Sonntag, den 13. Jum von 9—1 Uhr im Büro «1er B. Z. V., Seydelstr. 3. Alles nähere wird in der nächsten Nummer der Rundschau bekannt gegeben. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied der B. Z. V. und der ihr korporativ angeschlosseneii Vereine. (Hapoeii-lazai'r. Herzl-Club, Zionistischer Jugendvercin, Zioni* stiseher Mädcheiiklub, ״Jehudith“, jüdischer Jugendverein Ibriah). Nicht wahlberechtigt sind Mitglieder die dem Misrachi, der Misrachi-Jugendgerucinschaft, und Tifereth-Zion angehören. Die Wahl ist geheim, sic erfolgt auf einem Stimmzcttcl, der dem Wähler gegen Abgabe seiner Legitimntion ausgehändigt wird. Jedem Wähler wird vom Büro der l'i. Z. V. diese Legitimation zugeschickt. Der Stimmzettel wird vom Wähler in eine un Wahllokale aufgestellte Urne gelegt. Mitglieder der B. Z.V., oder der ihr angcschlosseneu Gruppen, die bis zum 8. Juni keine Legitimation erhalten haben, wollen beim Büro der B. Z. V. reklamieren. Berliner Zionistische Vereinigung Dr. E. R o s e n b e r g. Wah!Vorschläge zum Delegiertentag. Liste Nr. I. ״Freie Zionistische Gruppe׳. Dr. G o 11 h o I d Weil. Dr. Gustav Wükowski, Dr. Martin Ascher, Dr. Salomon Hildesheimer, J. Engländer, Arno Wagner, San.- Rat Dr. Simon, San.-Rat Dr. Emil Simousohn, Dr. Tugendreich, Dr. Walter Fricdemann, Dr. Lazar Dünner, Dr. J. Ziegler, Dr. Gustav Wermut'!!, Assessor Georg Loewenhcrg, R.-A. Dr. Alfred Gurau. Liste Nr. 2. ״Zionc-Zion“. Für jüdische Volksarbeit in Palästina und im Gallith. Prof. Dr. H ein r 1 c 11 L o c w c. Dr. Elias Auerbach, Dr. Moritz Bilcski, Julius Berger, Dr. Hermann Leiewer, Dr. Alfred Schwarz, Frau Sonja Gronemann, Walter Samuel, Dr. Gerhard HoMheim, Hugo Wolfennann, Alfred Frank, Dr. Arthur Stein, Baruch Krupnik, Siegfried Weitzmann, Dr. Bcrtliokl Colin, Max Kurz, Walter Roth, Willi Preis. Liste Nr. 3. 1״ lnpoel-Hazair“. Dr. Robert W e 11 s c h. Alwin Loewenthal, Chaim Arlosoroff, J. Lin, Ludwig Strauß, Israel Reichert, Rawidowitsch, Architekt Alex. Lew, Rudolf Samuel, Moses Dawidowitsdi, Dr. Erich Buduholz, Gerda Arlosoroff, J. Biumbcrg, S. Ochs, Paul Sachs, Hans Lewy, Afax Eisensdimidt, R. Stutzinska, L. Karfunkel, Perlmutter, M. Hochermann, M. Jcrusalimski, Diamant, M. Roschansky, Emma Cotin. Liste Nr. 4. ״Palästina-Föderation“. Davis Trietsclx Paul Kaufmann, David Rosenberg, Ernst Hermunn, Usclier, Zinink, Max Cohn, Ch. Garbatzki, S. Michclsohn, Philipp Griinbamn, L. H. Judey, Miliz, S. Norden, Schadowsky, Leo Schöner, Dr. Georg Witkowsky, Jakob Bluwslcin, Frl. Bertha Sdiiratzky, Frl. Ida Fudis, Krause, Bernhard Gorlinsky. Liste 5■ Walter Moses. Georg Strauß, Heinrich Margulics, Dr. Max Sdiwabe, f>r. Moses Smoira, Ferdinand östertag, Walter Samuel, Dr. Werner Senator, Dr. Grete Pinner, Dr. Eridi Buchholz, Dr. Max Hirsch, Dr. Hans Oppenheim, ,Frau Nanny Margulics, Grete Eckstein, Dr. Georg Wollstein, Frau L)r. Tilli Pulvermacher, Robert Katz, Ester Klee, Dr. Felix Pulvcrmacher, Fritz Hammersclilag, Dr. Walter Strauß, Rcinhold Cohn, Werner Rosoiio, Leo Rosenblüth. Gemeldete Dclegiertcn-Wnlilcu. Erfurt: Dr. Wolfheim, Dipl.-Ing. Schein, Erfurt, Delegierte, Bernhard Bahr, Ersatz-Dclerierter. Cassel: Dr. Julius Prager, Sally Kaufmann, Delegierte, Referendar Dr. Kegel ma n n , Cassel, Dipl.-Ing. Katzen stein, Berlin, Ersatz- Delegierte. Oppeln: Rechtsanwalt Wunderlich, Oppel», Delegierter. Jüdisches Arbeitsamt Das Jüdische Arbeitsamt, Berlin, Monbijouplatz 1, sudit Stellung für: Abraham F e I d in a n 11, Schreiber, der polnische und russisdie SpradiUeiiutuisse hat, drei Semester das Polytechnikum besudit hat und dann sein Studium wegen Krankheit aufgeben mußte. Raticii Hirsch, Abiturient, Stellung als Geschäftsfüll rer, kann Stenographie und Sdireibmaschinc. Stellung für einen Elektromonteur, der alle Arbeiten (auch Reparaturen) selbständig übernehmen kann. Zetir!- inssc vomandeii. Elektrisches Licht, sämtliche Krafttaxi Schwadistronianlagcn. Bei uns gemeldete offene Stellen: Fürsten wähle an der Spree sucht einen Kantor, der *«*'*•« ^cuächtcr wiuli una an einer Volks*־ oder Mittelschule uiitcrrichlon kann. Sehr anständiges Gehalt, Pensionsberechtigung usw. Fht junges Mädchen zu zwei Kindern, drei Jahre und vier Monate für vormittags gesucht. Roit, Gcrviiiufl* Straße 20. 50 M. Gehalt. Sämtliche- Anfragen und Offerten sind zu richte» an das Judiscne Arbeitsamt,“Berlin, Moirbijouplatz 1. Tatsächliche Berichtigung Herr Dr. Ignaz Zollsehaii , KarlAad, seudet uns eine Berichtigung der in Nr. 27 enthaltenen Notiz unseres Prager A.-H.•Korrespondenten. In der Zuschrift heißt cs: 1. Es ist falsch, «laß ich mich nicht an den jmj;. sehen Nationalrat gewendet habe,־ um eine Aussprache mit den ״maßgebenden politischen Führern“ au erzielen Richtig ist vielmehr, daß auf meine!» Wunsch und durch Intervention des Distriktskomitees (Prof. Freud) b.r n5 vor «fern für den 5. und 6. Jänner 1919 einberufeihn Nationalkongreß eilt für den 25. Jänner angeset/ter Vortrag im akademischer» Verein ״Bar Kochba“ Tvreinbr.n worden war, der ausdrücklich nur der Auscinamferselzu i״ mit den ״maßgebenden politischen Führern" dienen soll!* Bei meiner (wie ausdrücklich erklärt, nur zu i!tfornm!iven Zwecken) am 5. und 6. Januar erfolgten Anwesenheit m Prag wurde diese Vereinbarung noch mit Dr. Su■ »r Dr. Max Brod, Prof. A. Engl, die damals (wie 1׳^״ jetzt) an der Spitze des Natkmnlraics standen, cbc,;<״ wie mit anderen p«)litischen Führern ausdrücklich 1!,;..,,!. lieh wiederholt. Z Es ist falsch,-daß ich mich bei diesem Kotig reu von den mir durch dessen Präsidenten Dr. Singer etteilten Aufklärungen vollkommen una ausdrücklich ,1, befriedigt erklärte. Wahr ist vielmehr, daß ich Herrn Dr. Singer mut andi'rn Herrn gegenüber in uuiucr lobenden Kritik des Kongresses ausdrücklich eine Treunting zwishen Iniialt una Form der Poshilatc durch, führte. Während ich (wie auch nadther in meiner Schrift! in den sachlichen Forderungen mit den Ergebnisse» dir Kongrcßverhandlungen einverstanden war, wies nusdrücklich darauf hin, daß meine gegnerische Stellu״״ sich auf «las Formelle und Terminologische beziehe, weil ich diese Form für das Wohl der Juden und für <tic zionistische Entwicklung als schädlich ansehe. Ich vorwies dabei ausdrücklich auf die für wenige Wodieu später anbcratimte größere Auseinandersetzung. 3. Es ist unwahr, daß ich nicht den Versuch uu'ernahm, eine Austragung der Meinungsverschiedenheit zuerst innerhalb des Rahmens der Partei zu erzielen. Wahr ist vielmehr, daß (der getroffenen Vereinbarung zuwider, laufend) kein einziger von den ״maßgebenden politischen Führern“ zu «lern dieser Besprechung dienenden Vortrag erschien. Deshalb sah ich mich schon bei die ,er G - Icgcnhcit zu der Erklärung gezwungen, daß ich «u mehr den Gegensatz zu meinen Parteigenossen nicht mehr verbergen könne. Bezüglich meines am 27. Januar in der Loge gehaltenen Vortrags ist folgendes 5m sagen: Es war vorher mit L>r. Singer ausdrücklich vereitUwrt worden, daß dieser Vortrag auf der Gruntllagc der in der internen Auseinandersetzung erreichten Ergebnisse aufgebaut sein sollte. Da mir aber weder an diesem Abend noch in den darauffolgenden zwei Tage« eme Verbindung mit den maßgebenden politischen Führern ermöglicht wurde, lag nunmehr klar zutage, daß dir ״maßgebenden politischen Faktoren“ eine Äuseiiiaader- Setzung innerhalb der Partei nicht nur nicht aiditcn, Standern ihr geradezu auswichen. Aus bloßer Parteidisziplin zu einer Politik zu schweigen, die meines Erachtens zum Unheil der Judenheit führen muß, konnte und kann mir nicht zugemutet werden. So kam der bisher Jahre hindurch verschwiegene Gegensatz mm öffentlich zum Ausdruck. Dabei war .־!her mein Logenvortrag eine von niemandem anders aufgefaßte und von dem dabei anwesenden bekannten Gg. Dr. ׳Bergmann auch besonders als solche anerkannte Rede für den Zknmrrtus. Im übrigen aber wurden meine Versuche zur friedlichen Austragung der Meinungsverschiedenheit »nncthalb des Rahmens der Partei auch nachher noch fortgesetzt. Eine diesem Wunsch dienende, der Prager Parteileitung lange vor dem Erscheinen meiner rlroseiiüre vorgelegte Resolution des Karlsbader ״Volksvcrcin Zion‘׳ ist jedoch bis heute noch unbeantwortet. Angesichts dieser Konstatierungen, die an Ha«d «kr in meinen Händen befindlichen Briefe und Aufzeiclinungen jederzeit unter Beweis gestellt wer«Ien körnen, möge cs den Leseru überlassen bleiben, die ״Fest- Stellungen“ Ihres A.-H.-Korrespondenten genauer m qualifizieren. Ihnen für die Aufnahme 'dieser Berichtigung bestens dankend J. Zo«flsd1«o, Karlsbad, am 3. Mai 1920. Wir haben die vorstehende Zuschrift unseren* A.-t L- Korrespondenten vorgelegt, der sich dazu folgendermaßen äußert (von der Redaktion gekürzt): 1. 111 70llseha11s Buch ln־il)t ei im Vorwort: ״Die.er Gedanke auch bestimmte mich zu dem Versuch, meiner. Ansichten zunächst wieder im Kreise der Partei selbst Gehör zu verschaffen. Erst als ich midi daselbst — Einte Jänner — starrster Ablehnung gegenüber sah, reifte in mir der Entschluß zu vorliegender Broschüre.“ Im Nachwort: .die Gewißheit, daß ein anderer Weg als der durch eine solche Sdirift nicht mehr existierte, da die Partei nach wie vor auch in der Zwischenzeit den auf internem Wege versuchten Bemühungen gegenüber sich unzugänglich zeigte und die Versuche, eine Revision der schicksalschvvcrcn Schlagworte einzu* leiten, an der Mauer der S c Ibs t s i c h e r h e 11 .zerschellten.“ Was ist aber wirklich geschehen? Die mündliche Einladung, die Dr. Zollschan an einige Personen beim Nationalkongrcß int Jämier 1910 gerichtet haben will, war diesen so wenig im Gcitächtiiis, daß Dr. Singer diese Herren an demselben Abeml j-t einer Zusammenkunft einladen und sie ihr ahntmgslo#■ Folge leisten konnten. (Herr Dr. Singer hat Dr. Zollschan übrigens vor dessen Vortrag noch telephonisch gebeten, er möchte später ebenfalls zu ihm kommen, da er leider die Zusammenkunft nicht mehr verschieben konnte. Ferner waren bei «lern Vortrag andere Mitglieder des Jüdischen Naiionalrats, auch prominente, anwesend. Ich konstatierte-und tue cs weiter, daß Dr. Zollsclum sich nicht an «len Jüdischen Nationalrat als einzige politische Repräsentanz der Zionisten in Böhmen gewendet hat, denn dieser hat von ihm nicht eine Zeile erhallen oder wurde auch nicht auf anderem Wege offiziell von einem Wunsch Zollscha ns nach einer Auscinandersctznng verstäiuligt. Das hat Dr. Zollschan auch nicht in seiner ״Berichtigung“ gc!cu<01et weil cs nicht geleugnet weiden kann.1* Die Anklagen ־ seines BtKdr.s sind somit von ihrer schon komisch anmutenden. U«bcrtreibung ganz abgesehen, objektiv unwahr.