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Jüdische Rundschau · 1920-05-21 · Heft 33 (21.5.1920) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 33 (21.5.1920)
Date
1920-05-21
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 33 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 257 |f 4־ lf er Jen |ml Dei׳on len, ben |1<>-!״t* vn,!eilt cs j/II* ■c n ■ i n H L' , |h* atf er- ־ini “dii ml י .in- -}ro 5 .1- >.ie ה:.. den ,;u-;nii• :mr ,um Jat l:״׳fl nie- .,di- :׳. j, des ■׳ ן :n 11־ i 4. j •■t. vj.ir und cerc auf den Gebieten der sozialen Fürsorge und des Rechtsj gdmtz.es hin. Gleichzeitig hob er hervor, daß der Verband an den großen Aufgaben des Gesamtjudentums aktiv mitzuwirken habe. Herr F, M. Kau f m a 11 n,; der Generalsekretär des Arbeiterfürsorgeamtes der jüdisehen Organisationen Deutschlands, beleuchtete sodann an Hand statistischen Materials die ostjüdische Einwaudertmg in Deutschland und legte dar, daß die jüdischen Emigranten, deren Zahl maßlos übertrieben wird, produktionsfähige Kräfte sind und für die deutsche Wirt- Schaft nutzbringend verwendet werden könnten. Herr Jakob Reich, Vorsitzender des Gesamtausschusses der Ostjuden in München, sprach über die Aufgaben des Verbandes, der danach zu streben hat, daß die Ostjuden ווו nlicu sic betreffenden Angelegenheiten nicht als Objekt, sondern als Subjekt fungieren sollen. Im Anschluß an die Referate berichteten die Vertreter der Ortsgruppen über die Lage der Ostjuden in ihren Städten und schilderten insbesondere das tragische, ergreifende Los der ostjüdischen Flüchtlinge. Die Frage tier jüdischen Wanderung der Fiüchtlingsfiirsorge hehandelte Herr Dr. Taubes in einem eingehenden Referat und wies besonders darauf hin, daß Deutschlaud vornehmlich eine Etappe auf dem Wege der jüdisehen Wanderung bildet. Einen Hauptgegenstand der Vcihamilungen bildete der Ausbau der Organisation. Es wurde ein zwölfglicdriges Zentralkomitee als Leitung der ostjüdischen Gesamtorganisation in Deutschland! gewählt, dem fünf Mitglieder aus Berlin und sieben! aus der Provinz angeboren. Die Debatten nahmen i einen würdigen Verlauf und führten zu voller Ueberj cinstimmimg in allen einschlägigen Fragen. Die Kon- 1 ferenz setzte die Richtlinien für die künftige Tätig-! kei! des Verbandes fest. Zum Schluß drückte sie ihren j Dank an die jüdischen Organisationen in Amerika aus; für ihre segensreiche Hilfsaktion zugunsten der notleidenden Juden in Osteuropa. Der Verband der Ostjuden und die Ostjudennot Am 6. Mai fand in den Musikcrsälen in Berlin, Kaiser-Wilhelm Straße, eine öffentliche Versammlung des Verbandes der Ostjuden in Deutschland statt, in der 1 Herr Prof. Dr. Heinrich Loewe über das Thema ״Eier Verband der Ostjuden und die Ostjudennot“ sprach.; Die Ausführungen des Redners wurden wiederholt von < stürmischem Beifall unterbrochen. Herr Prof. Loewe beleuchtete das Verhältnis zwischen Ost- und West- judentuin und wies auf die besondere Bedeutung der j ostjüdischen Kultur für die Erhaltung und Stärkung j des gesamten Judentums hin. Der Redner schilderte soi j dann die erschütternde Notlage der ostjüdischen Flucht- 1 i linge in Deutschland und die segensreiche unermüd- 1 ן liehe Tätigkeit des Verbandes der Ostjuden bei der j I Durchführung seines sozialen Hilfswerks für die heim- It losen Brüder. Darauf forderte Herr Kraus die An- י wesenden zum Beitritt und zur Mitwirkung an den großen | } aber schweren Aufgaben des Verbandes auf. Herr; r Rechtsanwalt F e b I o w i c z sprach über die bcvorstchen- ' den Gemcindewalilen und wies auf die Notwendigkeit hin,! : auch Vertreter der Ostjudcii in die Gemeinde-Repräsen- 1 i tanz zu delegieren. Herr Josef Lin beleuchtete die! \ schöpferische Kraft des jüdischen Genius, der־ sich ,; in den Schätzen der jüdischen Kultur und hebräischen |! Sprache und Literatur offenbare. Zum Schluß betonte ו; Herr Prof. Loewe die cntschchhmgsvollc Bedeutung f 1 des gegenwärtigen historischen Moments für das Schicki ' mI drs jüdischen Volkes. Die tiaeli tausenden zählende j f Versammlung, die von Herrn Max Lcwit geleitet . wurde, begleitete die Ausführungen der Redner mit stür-! mischen, begeisterten Beifallskundgebungen. t Jüdische Volkshochschule Berlin. Einladung zu I I einer Hörcrversammlttng am Montag, den 31. Mai, \! abends •/*S Uhr im Gartensaal, Logenhaus, Kleiststr. 10. Tagesordnung: l, Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Kellerj I •nanu; 2. Allgemeine Aussprache; 3, Wahl von Ver-;•/ traucnspcrsoncii seitens der Hörer. 1111 Interesse der t|§ buche wird um zahlreiche Beteiligung gebeten. A Freie Jüdische Volkshochschule E, V.! i 1)1־. R. Lcszynsky, Vorsitzender. i Das Vermächtnis eines britischen Zionisten. The : ' Loadoii Jewtsh Correspondencc Büro meldet: im Oktober vorigen Jahres starb in Bringhton Mr. Louis Rosen- :! [. 1 m > der ein Vermögen von rund 50 000 Pfund! 1 bü*j־!i11^ hinterließ. Das Haus mit den dazugehörendcu . 1 Grundstücken bestimmte er für eine Erzieh u 11 gs- י jüdischer Waisenknaben, wo He- 1 ־ tir.lisch als lebendige Sprache unterrichtet werden soll. i 1 u" ׳״c hebräische Universität jit Jerusalem vermachte ' j cr. *'M* Piuttd Sterling und über Jen Rest seines Ver-; ן •ttogens verfugte er, wie folgt: ״Da cs mein Wunsch; j 1-''׳ daß die Mitglieder meiner Familie in Palästina ihr | ’.״m. errichten und vom Boden leben sollen, vermache; , hü den Rost meines Vermögens dein: Jüdischen , *י a 110 11 a I f o 11 d s zum Zwecke des Erwerbes von 1, , י,1' י!}d Buden in Palästina, um solchen Mitgliedern emer l atuilie, welche in gerader Linie von meinem ' ״ stainmon, die sich in Palästina ansässig machen י‘"1 •״*״״. Möglidikeit dazu zu gehen, wobei sie ' den ffi1"״״״״• Bir das Gemeingut erforderlich gelten- Inben^™""1"’^11 111111 Bedingungen sich unterzuordnen ih r W 1r!'i״?'SC'ac ^c,4u״ßcn 41 Warschau eingestel w'-ihninJ*1a״cr Wegierungskomniissär Anusz hat 1״ Zeit״״,, r sJ:u11'ichen Ordnung“ folgende jüdi sei h1״. n• K e n konfisziert und ihr Weiterersclieinen v sihiii r (das Tagblatt der buudi; Onnnt r4>;l״lsat10n); ״Arbeitenvort“ (po.׳:lc-zionist1scl stimme«* " rvr ״"° Weß“ Ul«4 ״Sozialistische Jugci und L־ P'f .1^daktionslokale der ״Arbeiterstimm ״Arbeiterwort'* wurden polizeilich versieg! Jerusalems veranstalteten eine gre no«pn züJ* 1ZUI)-, Eintragung Jabotinskis und seiner C n in das Goldene Buch des Jüdischen Nationalfon ZIOllls Ü3d:2 jdirccltorikrcfiz iucv/cgang' oder Kongreß? Die Sitzung des Aktions-Komitees, die ursprünglich für den 9. Mai einberufen war und später auf den 10. Mai verschoben wurde, ist nunmehr nach der Riiekkehr Wcizmanns und ■ Sokolows aus San Remo endgültig abgesagt worden. Offenbar war die Leitung der Ansicht, daß im gegenwärtigen Augen• blick iiacli der Sachlage das Aktions-Komitee keine fruchtbare Arbeit hätte leisten können; dabei ist zu berücksichtigen, daß die Sitzung unter dem Eindruck der Ereignisse von Jerusalem und der Gerüchte über eine drohende Aeiulerung der englischen IYilitik über besonderen Wunsch des damals aus Palästina zurückkehrenden Dr. Weizmann einberufen worden w׳nr. Nachdein nunmehr die politische Aktion ihren Abschluß gefunden hat und die sachliche Arbeit beginnen muß, könnte eine kurze Aktioiis-Komitcc-Sitzung wahrsdiciti-!ich nicht viel Ersprießliches leisten. Es drängt sich nun die Frage auf, ob die Jahreskonferenz in Karlsbad imstande sein wird, nicht nur die kolossalen Arbeiten zu bewältigen, die jetzt der Organisation gestellt sind, sondern auch ein adäquater Ausdruck und ein deutliches Bild des jüdischen Volkswillens zu sein. Wenn sich nach der völkerrechtlichen Anerkcnnung des jüdischen Volkes und seines Anspruches auf Palästina die Abgesandten des jüdischen Volkes versammeln, so muß diese Zusammenkunft Dimensionen haben, die die der früheren zionistischen Kongresse weit überragen. Demi niemals noch hat ein Kongreß sich solchen Aufgaben gegenüber ״eschen wie diese Jahres- Konferenz. Es ist für jeden Zionisten eine schmerzliehe Empfindung, daß in diesem; entscheidenden Augenblick nur die Jahreskonferenz und nicht der Zionistenkonpreß zusammentreten soll. Wir verstehen zwar die Schwierigkeiten, die der Einberufung eines Kongresses und der Durchführung entsprechender Wahlen entgegciistehen, insbesondere da das Chaos im Osten die Beteiligung des russischen Judentums zum mindesten zweifelhaft erscheinen läßt, aber es müßte vielleicht doch nochmals erwogen werden, ob nicht trotz allem der Kongreß zu ermöglichen wäre. Voraussetzung hierfür ist allerdings, daß er ebenfalls nicht später oder doch nicht erheblich später als die Jahreskonferenz einberufen wird, und daß die wichtigsten Landsmannschaften, vor allem Amerika, in der Lage sind, den Kongreß ausreichend zu beschicken. ' Ganz abgesehen von der Möglichkeit der Heran- Ziehung werlvoller Kräfte und der Verteilung der Arbeiten, der planmäßigen Organisierung der sachlichen L'riordernisse der Organisation, die der Kongreß ennöglichte, würde auch die Wirkung nicht nur auf die Außenwelt, sondern vor allem auf das jüdische Volk eine außerordentlich kräftigende sein. Das jüdische Volk hat in diesen letzten Jahren verlernt, seinen eigenen Kräften zu vertrauen, es ist der demokratischen Selbstrcgicrung zu der gerade durch die zionistische Bewegung die Ansätze vorhanden gewesen waren, entwöhnt worden. Durch einen Kongreß und die Ausschreibung zionistischer Wahlen würde das Volk das Gefühl politischer Selbstbestimmung ziirückgewiimcn. Bel aller dankbaren Anerkennung der großartigen Leistungen der zionistischen Führer kann doch nicht übersehen werden, daß gerade dieses Geführtwerden für das Reifwerden des Volkes nicht förderlich ist. Das Volk muß selbst Gelegenheit zum sprechen bekommen. Ein Zionisten- Kongreß wäre im gegenwärtigen Moment ein unverglcichliebes Ereignis für die jüdische Welt. Es ist daher natürlich unerläßlich, daß der Kongreß in eine Stadt der jüdischen Massensiedlung verlegt wird, in ein Zentrum jüdischen Lebens oder doch zumindest in eine Stadt, die von den großen Zentren des jüdischen Lebens leicht erreichbar ist. Wenn'die Abhaltung des Kongresses im Osten oder zumindest in Wien untunlich sein sollte, so bleibt als das einzige in betracht kommende Land die Tschechoslowakei, wohin auch die Jalireskonferenz einberufcii war. Von nicht unerheblicher Bedcutung ist dabei auch die Forderung, daß der Kongrell in ein Land mit niedriger Valuta einberufcii wird, damit nicht nur die Delegierten die Möglichkeit der Zurei■;,e haben, sondern auch die Gäste aus der ganzen jüdischen Welt, die diesem Ereignis beiwohnen wollen. Jedenfalls scheint uns• die Frage der Erwägung wert. In der Proklamation der Geulah-Woche hat die Leitung mitgetcilt, daß sie der Jahreskonferenz einen detaillierten Plan der Aufbauarbeit in Palästina vorlegen will. Bis jetzt ist darüber nichts näheres bekannt geworden. Wir hoffen, daß diese Pläne der zionistischen Oeffcntlichkcit rechtzeitig bekanntgegeben werden, damit sie vor der Jahreskonferenz diskutiert werden können. Sollte man sich doch entschließen, den XII. Kongreß einzuberufen, der seit fünf Jahren fällig ist, so müßten noch umfassendere Vorbereitungen gemacht und reditzcitig vorgelegt werden. Das ganze Volk muß jetzt an der Arbeit teilnehmen und cs ist zu wünschen, daß cs auch zur Beratung in weitestem Maße herangezogen wird. Zionistische Konferenz in Beßarabien Am 5. Mai wurde in Kischi new unter Teilnähme von zirka 100 Delegierten der erste Delcgicrtentag der beßarahisdien Zionisten eröffnet. Den Vorsitz führte Dr. Kohau-Bernsteüi. Die Vertreter der rumänischen Regierung waren anwesend und erklärten sieh einvei^ standen, daß die Verliandhmgen nur in jüdischer und hebräischer Sprach« geführt werden. I Clarencc de Sola ״Zionist Bulletin“ bringt eine aus Montreal vom 11. Mai cingelatifenc Nachricht, daß Clarencc J. de Sola, Ehrenvorsitzender der Catiadischcu Zionistischen Vereinigung, soeben verstorben ist. Das Engere Acfions- Comite in London hat ein Beileidtelcgramm abgesanct. De Sola, 185S in Montreal geboren, stammte ans einer der berühmtesten jüdischen Familien, deren Stammbäum bis ins 8. und <). Jahrhundert nach Toledo und Navarra zurückführt. Er nahm vom Beginn der zionistisehen Bewegung aktiven Anteil an ihren Bestrebungen und wurde auf dem 4. Kongreß ün Jahre 1900 in London zum Mitglied des Actions-Comites gewählt. Dlo amerikanischen Delegierten Die Zionistische Organisation in Amerika hat kürzlieh durch ihre Landes-Exekutive folgende Delegierte gewählt, die sic auf der jahreskonferenz in Karlsbad vertreten sollen: Mr. Justice Louis IX Brandeis, Washington, D. C.; Judgc Julian W. Mack, New York; Dr. Stephen S. Wise, New York; Dr. Harry Friedenwald, Baltimore; Jacob de Haas, New York; Louis Lipsky, New York; Miss Hcnrietta Szowd , Palestine; Peter J. Schweitzer, New York; Joseph Barond e s s, New York; S. S. B l o o m , Philadelphia: Reuben Drain in, New York; Israel ß. Brodie, Baltimore; Ben V. Cohen, London; Dr. S. M. D e i n a r d, Minneapolis; Rabbi Nahtim H. Ebin, Buffalo; Win. Edlin, New York; Prof. Aaron Ember, Baltimore; Mrs. Mary Fels, New York; Jacob Fish m a n, New York; Bernard Flexner, New York; Felix Frankfurter, Boston; A. H. Fromenson, New York; Abram Goldberg, New York; Dr. Bcnj. L. Oordon, Philadelphia; Prof. Richard G o 11 h e i I, New York; Mrs. Caroline Greenfield, New York; Boris Grabclsky, New York; Sol. Kahn, Mobile; Boris Kazmann, New York; Louis E. Kirstein, Boston; Norvin R. Lindheim, New York; Morris Ma rgu 1 ies, New York; Rev. H. Mastiansky, New York; Dr. Martin A. Meyer, San Francisco; Emanucl Neumann, New York; Judgc Hugo Pam,, Chicago; Dr. David de Sota Pool, Palestine; Bcrhard G. Richards, New York; Louis Robison, New York; Sylvan Robison, New York; Bernard A. Rosenblatt, New York; Sol. Rtisenbloom, Pittsburgh; David Roscnblum, New York; Morris Rothenberg, New York; S. Schimmel, Phila* delphia; Bernard Shelvin, New York; Max Sh ulman, Chicago; Rabbi A. H. Sil ver, Cleveland; Joshua Sprayregen, New York; Nathan Straus, New York; Abraham Tulin, New York; Mrs. Emil Weinhcim, New York; S. J. Weinstein, New York D!e Wahlen zum Delegiertentag der Z. V. f. D. in Berlin Die Wahlen zum Delegiertentag der Z. V. f. D. beginnen in Berti« am 0, Juni. Sie finden nach dem Grundsatz der Verhältniswahl und dem Prinzip der gebundenen Listen statt. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied der Berliner Zionistischen Vereinigung. Mitglieder von Sondcrgruppeo der B. Z. V., die eigene. Delegierte wählen, sind nicht wahlberechtigt. Wählbar ist jeder Zionist, der das 24. Lebensjahr vollendet hat, sowie Mitglieder von Jugendgruppen, die das 21. Lebensjahr vollendet haben. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 30 Wählern unterzeichnet sein, von denen einer als Bevollmächtigter für weitere Verhandlungen zu bezeichnen ist. Sic müssen spätestens am 26. Mai im Büro der B. Z. V., Seydelstr, 3, eingercicht sein. Die Wahlvorschläge sollen etwa 32 Namen enthalten (die Zahl der zu wählenden Delegierten steht nicht genau fest). Die Wahlvorschlägc können jedoch’ auch weniger oder mehr Namen enthalten. "Bei der Einreichung der Wahlvorschläge .ist von jedem Vorgeschlagenen eine schriftliche Erklärung beizufügen, aus der hervorgeht, daß er mit seiner Auf- Stellung als Kandidat einverstanden ist. Mehrere Wahlvorschlägc können miteinander verbunden werden. Die^Verbindung muß bis zum 3. Juni dem Büro der B. Z. V. erklärt werden. Der Hauptvorstand der B. Z. V. Dr. Egon Rosenberg. Landeskonferenz des Hapcel-Ha2alr in Deutschland Der Zentrale Waad des deutschen Landesverbandes des HapoU-liazair beruft eine Landeskonferenz ein, die am 16. j 11 n i a b e n d s beginnen und an den nächsten Tagen fortgesetzt werden soll. Auf der Tagesordnung stehen Referate über die politische Lage, über die St eihing im Weltverband Hapoel-Hazäir-Zeirc-Zion, Fragen des Programms, der Arbeit für Palästina, der Gnippenarbeit in Deutschland, Genaueres wird noch bekaimtgegeben werden. Jede Gruppe bis zu 20 Chawerim entsendet einen Delegierten, von 20—50 zwei, für, jede weitere 50 Chawerim je einen Delegierten. Der Zentrale Waad.

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