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Jüdische Rundschau · 1920-04-04 · Heft 29 (4.4.1920) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 29 (4.4.1920)
Date
1920-04-04
Page
– (sequence 1)
Language
German
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P^fktion «ad V*»Uf W, 15, $«cbal»dh« Sir. 8. Enwtieint jedno «4, F״•« .•«••»׳Wf b«i d«r EigMcitioa und doa poiläattf* vtart«ti»Hrlidh 10 M. 1b Deuta«it]aad, AtuUndaabo»ים*- B«at• w«rd«a י■ d«r Wahrung׳ dar «mieloan Linder beredinet. ־Nummer.29j BerUnTTyrig^ ך*״״״׳;• ך—c A1ixcl}?en-Verwaltuag■. WaU-Vetloj, &cvlU NW. 7, DorotWaUaß• 15. T«Uphonr Am* Zanürutn 4814 n. 4515. Aaieiseipreli (ur dl• •Ubeag-eepaheaa NoaparaillesaiW &.&Q hl״ AiieifftaachluSs Dlcsataf and Freitag aachmittaga 4 UW. »•!•»ho... ...... ״_ ...... _ _ N». 17 3מי. Für 0..t.rt.iAs P..lip״k»״.a.m« Wi.., Ke•»» Nr. 156030. Für Tadiediieelowakei: PoiUparkuimtnl Prag, Koala Nr. 156 OSO, fUdaktioaaachtaft Soest••; «ad Mittwoch eechmittSg«, 16. t]ar 5680 ( XXV. Jahrg. Der Zlonlamu« erstrebt für das JQdische Volk die Scbaffuas «tu«r Sf(eatllc!>*r«chtllct1 goildufitn Helmst&tt« tu PklAitiii■■ ״BsmIm PrograuA* y^s=7—־ <r־y & / / CT «,.* c> Die Entscheidung ist gefallen! Das Recht unseres heimatlosen Volkes auf die nationale Heimstätte in Erez Israel ist endgültig anerkannt worden. Ein zweitausendjähriges geschichtliches Unrecht soll wieder gut gemacht werden. Ein Wendepunkt in der Geschichte der Juden ist erreicht. Das jüdische Volk hat wieder ein gemeinsames, von der Welt anerkanntes politisches Ziel: Erez Israel. Weil in unseren Führern der geschichtliche Palästinawille des jüdischen Volkes, sei!\ nie erloschener Freiheitsdrang, seine nie gesprengte nationale Solidarität verkörpert war, weil sie das Zutrauen zu der lebendigen Kraft des jüdischen Volkes unmittelbar zu wecken wußten, haben sie von den Mächten die Anerkennung unseres heiligsten Volksrechts erkämpft, jetzt ist es an uns, durch Arbeit und Leistung zu beweisen, daß die Kraft des jüdischen Volkes seiner Aufgabe gewachsen ist. Zionisten! Die Zeit der Taten und Opfer, die Zeit nie erhörter Anstrengungen ist gekommen. Das einzigartige Unternehmen, ein Land durch die geistigen und materiellen Kräfte einer über die ganze Welt zerstreuten Volksgemeinschaft aufzubauen, kann nur gelingen, wenn die Pioniere dieses Aufbaugedankens, wir Zionisten, von dem Geist einer restlosen Hingabe erfaßt sind. Die oberste Leitung der zionistischen Weltorganisation wird uns in der nächsten Zeit zu Leistungen aufrufen, wie sie uns in solcher Größe noch nie zugemutet, wurden. Im gegenwärtigen Augenblick ist es daher unsere höchste Pflicht, uns für diese Forderungen bereit zu, halten. Wir müssen uns und der ganzen deutschen Judenheit die Größe des geschichtlichen Augenblicks vor Augen führen, wir müssen unsere Ortsgruppen und Jugendgruppen mit dem Geiste freudiger Bereitschaft erfüllen, wir müssen nicht zuletzt den Verpflichtungen, die uns bisher schon auferlegt waren und die klein sind im Vergleich zu den künftigen Anforderungen, schnell und freudig Genüge tun. Zionisten! Wir wissen uns eins mit Euch in dem Jubel über den errungenen Erfolg! Aller Dank in dieser Stunde gebührt den Führern, die, erreicht haben, was in der langen Geschichte der Diaspora vor Beginn der zionistischen Epoche noch nie gelungen ist: Daß sie nach dem Vorbilde Theodor Herzl’s die Judenfrage in großer und würdiger Form gestellt und auf eine würdige Frage eine würdige Antwort erzwungen haben. Aber mit dem Gefühl der Dankbarkeit muß sich das Bewußtsein verbinden, daß wir selbst erst wenig geleistet haben. Wir erwarten, daß jeder Zionist in Deutschland die Forderung der Stunde begreift: An die Arbeit! Haltet Euch bereit! # Der Gescbäfftsführende ‘Ausschuss: Klee. Blumenfeld. Lichtheim. Pick. Rosenberg. Rosenblüth. Wollsteiner. Das Zentralkomitee: Bamberg«, Nürnberg — Arnold Barth, Berlin — ßodenheimer, Cöln — Buber, Heppenheim a. d. Bergstraße — Calvary, Berlin — Ephraim Chamizer, ־־־ Dobrczynski, Bcuthen — Frank, Altona -־ Frankel, Marburg — Fuchs, Leipzig — Goitein, Frankfurt a. M. ־־־־ Gronemann, Berlin — Crflnfberg, Elberfeld — Sally Hirsch, Berlin — Joseph, Sto!p — Kalmus* Hamburg — Kareski, Berlin — Landau, Dresden — Landau, Hamburg —־ Fritz Löwensteiri, Freiburg — Julius Moses, Mannheim — Siegfried Moses, Berlin — Nußbaum, Nürnberg — Perlis — Reich, München — Rosenfeld, Karlsruhe — Rothschild, Lübeck — Schachtel, Breslau — &. Schocken jr., Zwickau — Arthur Schragenheim, Berlin — Sichel, Chemnitz — Stahl, Berlin — Sondheimer, Frankfurt a. M. — Walter Stele, Königsberg i. Pr. —־ Steinitz, Breslau — Max Strauß, Berlin ־־־ Viktor, Wandsbek — Wilkowsky, Berlin-Halensee — Wolff, Frankfurt a. M.

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