Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 26 (23.4.1920)
- Date
- 1920-04-23
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Seite 197 M. 26 jUEDlSCHE RUNDSCHAU .!״, Einrclßcineiiutcn! A\1ch hier will l>r. Freund v.iyucr ui־ Macht der OeuKiiulehcri'en nicht antasten.^ L!ul ■i.s obwohl doch die Ertalmmg (,;״zeigt hat, da 1• Teile der gt>«vtzestreu«1 Juden Deutschlands sich nc..c״ den Einfluß liberaler Mehrheiten aut' die BelanVtm׳:■!Ines religiösen;Lebens atiflelinen. Aul diesem \Vc״e 'werde« wir!niemals zu einer einheitlichen Orainsation des deutschen!Judentums kommen, da groise "1 eile der gesetzestreueu i/udenheit es ablehnen, sich an c.ovr derartig aufgebauten Oeinciiidcorganisalion _ zu oeleibuen. Die einzige!Möglichkeit, trotz der nicht zu iner Gesamt ,11 jeder Ein/elgemeimle,!soweit s._ ~ , ״ .. l.eiechtigte Ciciiieindeiiiitgliedcr iiiulasseii, sich zu Kultus• Vereinigungen ziisaiiiiiieiizuschlielieii, die jhre ׳religiösen Aiigelegenlieiten seihst regeln und deren Beitrage nicht zu Kultuseiiiriclitiingen einer «iidcrai Richtung verwandt v, erden dürfen. Zu diesen Vorschlägen mutt sich nunmehr das ״eselzestreue Judentum ändern. Wir hoffen, d;.!i es io libtieii eine geeignete Basis für seine Beteiligung ,1:n Aufbauwerk des (deutschen Judentums erkennen wird. Noch in vielen!Einzelheiten könnte der Frcuiulseht i.nuuirf einer Kritik amterzogen werden; wir haben uns ii:er mit den!wichtigsten Punkten begnügt. Iler Entwurf der!zionistischen Kommission ist in ed! r Beziehung dem des 1). J.O. B. überlegen. Dr, i'icnml bemüht sich, cweitn er auch in Einzelheiten die 1 u. ׳odsätze der Demokratie!zu berücksichtigen versucht, 1 i;<• wankende Notabelnhcrrsehaft!in den Gemeinden und damit im deutschen Judentum zu stützen. Er — und mit;11111 der L). J. ü. B. tibersieht dabei, dali es heute; «möglich ist, eine lEinheitsorganisation anders als auf \(>ill;on111u1»׳ diirchgeführtcr Demokratie imid unter voll- '1 ,miHttcr Berücksichtigung der!religiösen Gewissensin•.heit zu schaffen. Ein Versuch in der von ihm vor- .e-ü:lagene11 Richtung uuill unbedingt an dem Widersprach nicht nur des gesetzestreuen Judentums und des , ..״tisimis, sondern aller (demokratischen Elemente des utmsclieti Judentums scheitern! Wir glauben, daß einzu, die Grundsätze, ׳die dem Entwurf der Z, V. f. D, zun; ide liegen, die!unbedingt erforderliche organisatorische Lu׳• und Neubildung nies deutschen Judentums ermögiu , cu. Möge nicltt!wieder kleinliche Herrschsucht und!,m/siclitigc Machtpolitik dies Werk, das die Zeit vom lic.iisclicii Judentum erfordert,!vereiteln! Oharlotletiburg.!Siegbcrt Stein.• Tschechoslowakei Die Wahlen zur Nationalversammlung Am IS. April hallen m der Ischcclio-slowakischeii K1)׳ublik die Wahlen zur Nationalversammlung stattgeiuudai, Die Nationaljuden waren in Verbindung mit mehreren selbständigen jüdischen Gruppen im ganzen I Weid» unter dem Namen ״Vereinigte jüdische Parteien“ ’ m den Wahlkampf citigetrelcn. Aiissjchtsreieh war die | Kandidatur bloß in einzelnen slowakischen Wahlkreisen, doch sind nach dem tseliecho-slowakisdien Wahlgesetz, i euch die übrigen Stimmen nicht verloren, sofern auch nur in einem einzigen Wahlkreis die Wahlzahl oder zumindest 20000 Stimmen erreicht worden sind, da 1 dann die restlichen Stimmen aus dein ganzen Reich! ziisiimneugetäßt und im zweiten Skrutinium die im ersten Waltlgang unbesetzt gebliebenen Mandate auf die Minoritoten verteilt werden. Nach den bisher eingelangten Mel-!hingen scheint im ersten Wahlgang "kein jüdischer 1' a n d i d a t gewühlt worden zu sein; ob auch die 20000 ■ Stimmen nirgends erreicht wurden, ist noch unbekannt, i hi Böhmen, Mähren, Schlesien haben die jüdischen Listen i die unerwartet hohe S t i m in e n z a h I von ן U (RH) aut sieh vereinigt. Das Resultat aus dev Slowakei!st noch nicht bekannt. Am heftigsten tobte der Wahlkampt in Prag, wo die assimilatorischen Juden sich immer zu einer unwürdigen Gefolgschaft der Deutschen In r׳;!'gehe 11 liahen; dort ist ein deutsch-bürgerlicher t block, bestehend aus der christlich-sozialen, deutsch- ■ •'grarisclteii, deutsch-nationalen und anderen antisemi-! ii-elieu Parteien im Vitciu mit.dem für Prag zu Waldj ׳" ecken unentbehrlichen jüdischen Anhängsel unter dem j 's-mieii ״deulseh-deiiiokratiselie Freiheitspartei“ iu den I \\ ahlkninpf eingetreten und hat den getauften Juden Pro- . u";S'>r Kafka, einen bekannten Kriegshetzer und iiritto-; r :>1t Chaiiviitisieu, als l.istem'iihrer anfgestellt. In Brünn I hat dieselbe Partei einen Antisemiten als Listcnführcr j ■uiigestellt. Trotzdem hat sieh diese Partei bemüht, ] mit allen Mitteln die jüdischen Stimmen zu fangen und j «<'־• isse jüdische Assimilanteu haben ihr nach Kräften i ■׳eholfett. Immerhin ist es eine Unverfrorenheit, wenn j 11(־fr Richard Katz, der getaufte Korrespondent der •A «issiwlieit Zeitung‘• iu Prag, seinem Blatt berichtet, '!r"* diirtii die Aufstellung der jüdisch-nationalen Listen m׳s Prager Deutsrlitimi einen ״empfindlichen Verlust V;11 1mmlestens 5(KHl Stimmen“ zu verzeichnen habe. | '״׳ Jie Juden wirklich nichts anderes wären als 1 ",'!־*,״* יי *birige der Prager deutschen Antisemiten, die 1 j' '1 ,'ichtot sind, tr!)tz allen im jxßitisehai und sozialen I* 'ünmer wiederholten Hinauswürfen und Fußtritten ״׳ ן \Va 11/eiten Ixrrcitwilligst zu Diensten zu sein. Auch! kc'11 jüdischer Kandidat gewählt, wurde, sind die : ' ׳«H'eiwl t'jir die jüdische Liste abgegebenen Stimmen!’!11'! .'.1 ס■'I ''"-'1'1'׳oller als wenn sic für die deutsche d״eh ',,;1*K'tB'ücn worden wären, weil sie beweisen, daß M'!״.״?'e.crlK־hli?l1c Anzahl von Juden endlich einzu- ״cgüint, daß sie auch der Ehre des Judentums I|(, Tribut schuldet und sich nicht mehr dazu :!1ס״, ’ ),c*' ״״•bst zu verhöhnen, indem sie einem geilnr 1 ' einem Schädling des Judentums, der n seine bloße Existenz, dem Judentum mehr schadet zwanzig Antisemiten, die Stimme gibt.; j ,. Storbefall, Vorige Woche starb hier Herr Mose«! iulaA, crg.* Vater unseres Gesittmungsgenpssen Herrn ] J! Abron Eliasberg, Leiters des jüdischen Verlages. 1 ,, ״ ״prcclicu Herrn Dr. Eliasberg unser herzlichste« 1־»׳ileid aus. , Brief ■ Von unserem A. H.-Korrcspondcutcn.*) ( Die Geschichte der Anerkennung der jü - d i s c h e n Nationalität durch die V c r * fass u n g. Das bedeutungsvollste Ereignis für die tschechoslowakischen Juden ist in der letzten Zeit die durch Annahme der Verfassungsvorlagc» in der Nationalvcr- Sammlung erfolgte Anerkennung der jüdischen Natioualitiil. Damit ist die Hauptforderung des Jüdischen Nationulrats in Prag׳, für welche dieser seit der Revohition in unermüdlicher Tätigkeit gckiimplt hat, erfüllt. Es ist die Rechtsgrundlage für die .weitere Arbeit des Nationalrats gegeben, die hauptsächlich den Aufbau eines jüdischen Schulwesens umfassen wird. Ueberraschcnderweise war kurz. vor_ der gesetzlichen Festlegung der jüdischen Nationalität in der tschechoslowakischen Natioiialversammlung die Frage des jüdischen Schulwesens im Kulturausschul! und im Plenum behandelt und das Recht der nationalen Judenschaft auf ein besonderes Schulwerk anerkannt worden. Zufällig batte sich nämlich der Kulturaiissdmß wenige Tage vorher mit einem Telegramm an den Präsidenten der Nationalversammhing belaßt, welches vor ungefähr einem Jahre eine vom Schulreferenten des Nationalrats, Professor Dr, Alfred Engel, einberufctie Olmützcr Tagung der national-jüdischen Lehrer abgesendet hatte. Bereits im Ausschuß und später im Plenum als Referent hat sich der greise Prager Philosophie-Professor und Führer der nationalen Sozialisten Krcjci, der bereits früher iu der wissenschaftlichen Reute tlieser Partei ״BikIoucuo“ iu einem von hohen ethischen Ueberzeugirngcn getragenen Aufsatz und in ablehnenden Rezensionen tschcchisch-jüdisclier'Broschüren sieh als warmer Freund der nationaljüdischen Bestrebungen erwiesen hatte, für die Forderimgen der Lehrertagung eingesetzt. Die Anerkennung der jüdischen Nationalität in der tschechoslowakischen Verfassungsurkundc hat eine längere Vorgeschichte. Es ist noch nicht an der Zeit, alle Einzelheiten bekaniitztigebcn und die verschiedenen Stadien der Bemühungen des Jüdischen Nation,׳ilrates ausführlich darzustellcn. Heber die Bedeutung der Anerkemumg der rechtlichen Existenz, der jüdischen naiicmalen Minderheit in einem westeuropäischen, international bereits anerkannten Staate braucht kein Wort verloren zu werden. Sie ist beute vielleicht noch unabsclibar. Und wenn man bedenkt, welche Schwierigkeiten sich bisher dieser Anerkennung in verschiedenen Lim- (lern entgcgenstclltcn, selbst in der tschechoslowakischen Republik, in der das Ministerium für nationale Verteidigung auf Grund einer Entscheidung seiner juristisehen Sektion im Juni 1919 das Bekenntnis zur jüdisehen Nationalität im Heere verbot, indem es sich hierbei auf den aus Oesterreich übernommenen Rechtszustand berief, kann man die Größe des Erfolges der tschechoslowakischen Nationaljuden erst richtig einschätzen. War es doch selbst in Deutsäi-Ocsterrcidg wo die Nationaljuden bereits in der Person des Abgeordneten Stricker einen parlamentarischen Vertreter hatten, nicht gelungen, die Einführung der Nationalitätenrubrik bei der Volkszählung am 31. Dezember 1919 durchzusetzen. Um wieviel schlimmer die Verhältnisse in Polen liegen, ist bekannt. Andererseits wurde Litauen, wo die Juden nationale Rechte genießen, bisher von der Entente nicht anerkannt. Nach der staatsgmndgesetzlichen Festlegung der jüdischen Nationalität iu der Tschechoslowakei dürfte die Entwicklung auch in allen anderen Ländern zu dem gleichen Ziele eine unaufhaltsame sein. Die Forderung nach Anerkennung der jüdischen Nationalität war bereits in dem Memorandum enthalten, welches das Präsidium des kurz vorher gegründeten jüdischen Nationalrats am 28. Oktober 1918, dem Tage des Umsturzes, wenige Stunden vor Ausrufung des tschechoslowakischen Staates, dem damaligen Narodni Vybor .überreichte. Der Vizepräsident dieses Nationalausscluisses und jetzige Minister des Innern Sch vc lila, der mit anderen Präsidialmitgliedern die Deputation des Jüdischen Nationalrats empfing, begrüßte zwar die Forderuugen iu dem überreichten Memorandum sehr warm, jedoch war cs seihst nach Rückkehr des Präsidenten Masaryk, iu dem die Nntionnljinien einen stets interessierien, unermüdlichen und von wärmster Freundschaft erfühlen Fürsprecher fanden, vorderhand nicht möglich, eine offizielle Annahme des von ihnen verfochtenen Grundsatzes zu erlangen. Es fehlte vor allein an der geeigneten Form hierzu. Die Frage kam erst wieder in Fluß, als unmittelbar vor Abschluß des Minoritätenschutzvei trngs der Tschechoslowakei mit der Entente das Pariser ״Coniite des Delegation« Juives“ eine Ah- Ordnung des Jüdischen Nationalstes, die aus dem Präsidenten Dr. Ludwig Singer und einem orthodoxe“ Vertreter, Herrn Marcus Ungar, bestand, nach Paris berief. Es war dies die zweite Delegation, die der Nationalrat nach Paris entsandte. Bereits im Februar 1919 hatte eine aus Dr. Hugo Bergmann und Norbert Adler bestehende Vertretung der tschechoslowakischen Nation,׳djtuleii in Paris geweilt, lieber die Verband hmgeu im Comite des Delegations Juives und mit dem Minister des Arabern Dr. Eduard Bencsch kann noch nicht ausführlicher gesprochen werden. Es sei nur darauf iiingcwieseii, daß die'-Vcrtrefer des Prager Nationalrate« in Uebcrcinstimmung mit den übrigen Prager Mitgliedern desselben (jedoch nicht mit einzelnen!nährisrjien Mitgliedern) in manchmal ziemlich scharfem Gegensätze zu verschiedenen osteuropäischen Delegierten auf die Aufnahme der für die tschechoslowakischen Verhältnisse ziemlich bedeutungslosen Sabbat- und Scitulklausein aus dem polnischen ,Minoritätsvertrag kein besonderes Gewicht legten. Demi mit diesem Paragraphen war keineswegs die Anerkennung der jüdischen Nationalität ausgesprochen, da die Miuontäieusclmtzverirägc bekanntlieh zwischen Rassen- (ethnischen), religiösen und sprachliehen Minoritäten nicht unterscheiden. Minister Dr. Bencsch erklärte sich in Unterredungen mit Dr. Singer mul Herrn Ungar bereit, die innerstaatliche Durchsetzung der national-jüdischen Postulatc wärmslens zu unterstütze״. Bemerkenswert ist auch seine wiederholte, bereits im Februar abgegebene Erklärung, daß die tscheclujslowakische Republik die Juden nicht als ein Werkzeug der Unterdrückung gegenüber da! anderen natiomtlen Minoritäten des Staates oenützen werd•• Die Bemühungen der IMriser Delegation des Jüdischen Nationalrats in Prag wurden auf das Nachdrücklichste und Wirksamste durch den Präsidenten des Komitees Nahum So ko low gefördert, der ebenfalls mit Minister Bencsch mehrere Unterredungen hatte. Das Schwergewicht der Verhandlungen verschob sich jedoch bald wieder nach Piag. Hier war es wiederum Präsident Masaryk, der die Vertrete!; des Jüdischen Nationahutcs nicht nur mit seinem ganzen Einfluß unterstützte, so״- dern sie auch informierte und mit ihnen über die beste Form, in welcher die Anerkennung der Nationalität erfolgen sollte, beriet. Es ist hauptsächlich Masaryk /,! verdanken, daß die vom Jüdischen Nationalrat stammaule Formel iin Motivenbericlit zur VerfassungsurLimde bei Durchberatung des Regicriingsentwmfes im Ministerrat einstimmig angenommen und auch iin Verfassung«- ausschuß der Nationalversammlung genehmigt wurde. Der Vorschlag des Jüdischen Nationalratcs, ״daß die Juden der tschechoslowakischen Republik nicht gezwmtgen werden können, sich bei Volkszählungen, Wahlen und anderen politischen und amtlichen Handlungen sowie bezüglich der in dem internationalen Minoritätenvertrag angeführten kulturellen Institutionen (Erziehung, religiöses Leben, soziale Fürsorge) zu einer am’crcn ethnischen (nationalen) Minderheit zu bekamen als zur jüdischen, ungeachtet dessen, welcher Uingangsspraelve sie sich bedienen“, war in zwei Plenarversammlungen beschlossen und in einer dem Ministerpräsidenten Tusar überreichten, von sämtlichen national-jüdischen Korporationen, Verbänden, Stadtverordneten usw, unterzeichneten Eingabe der Regierung übermittelt worden. Die negative Fassung der Formel war im Hinblick auf die möglichen Konsequenzen der Gewährleistung der national-jüdischen Rechte und iin Bewußtsein der überaus schweren Verantwortung für die Zukunft sowie in Uebcreinstimmung mit dem moralisch allein möglichen Prinzip vollster Bekenntnisfreiheit angenommen worden. - Sie mag manchem, der die ungeheuren Schwierigkeiten des Problems der nationalen Miiioritätsrcdito für die Juden und die besonders kompliziertai Verhältnisse in der tschechoslowakischen Republik, einem Nationalitäten- Staat, in dem cs jüdische Massen so gut wie gar nicht gibt, nicht kennt, vielleicht als nicht weitgehend genug erscheinen. Die Zukunft wird lehren, ob der stets von höchster Verantwortung und Vorsicht erfüllte Standpunkt des J*ragcr jüdischen Nationalrates der richtige war. (Schluß folgt,) Letzte Nachrichten (Nach Schluß des Blattes eingelangt.) Festhalten an der Balfourdeklaration London, 21. April. (Tel. d. ״Jüd. Rdscli.“). Im Unterhaus stellte Cnptain T e r r c 11 eine Anfrage bezüglich der genauen Rcgicrungspolitik in Bezug auf die künftige Stellung der Juden in Palästina. Unterstaatssekretär Harmsworth ervvideite für das Auswärtige Amt, die Politik der Regierung bleibe, wie sie durch die Deklaration Balfours vorgezeichnet sei. Harmswortl! er• klärte auch, daß die militärischen Behörden in Paiä* siina alle möglichen Schritte tun werden, um einer Wiederholung der Vorfälle vorzubeugen und den Rassenhaß zu beschwichtigen. Die endgiltige Regelung der Zukunft des Landes hänge von der Friedenskonferenz ab. Das arabische Ultimatum London, 21. April. (Tel. d. ״Jiid. Rdscli.“). Reutern Korrespondent in Cairo stellt fest, daß die Palästina-Administration die arabischen Fordern.!•!- gen auf Unterdrückung der Zionist Commission und Ausweisung der zionistischen ,Führer nur an Allcnby überm i.tteit, jedoch nicht akzeptiert hat. (DieseMeldung ist sonach ein IXnienti der auf Seile 1 von uns wictlergegebenen Version. - A. d. R. d. ״J. R“). Die Labour Party für den Zionismus London, 21. April. Die englische Arbeiterpartei ״Labour Party“ faßte gestern! am 20, d. M. eine Resolution zugunsten der zionistisehen Forderungen. ') Wege« Raummangels verspätet. (