Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 24 (16.4.1920)
- Date
- 1920-04-16
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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I I Ni. 24 JUEDISCHE RUNDSCHAU In einer!,fiteren Sitzung wurde ein Bericht der « s 11׳ a t i z i s c!י c « l)e t e ga t i o 11 entgcgcngeiKimmcn, bestehend aus eien llciwn Dr.!,acht m a n n , Direktor ן ,sIc 1 , Redakteur Frostig tind Dr. Tencn• bäum «her ihre Reise «ach Amerika zwecks Rekonstruktkm des jüdischen Wirtschaftslebens von Ostgalizien. Audi anläßlich der Diskussion über dieses Problem zeigte sieii. wie wichtig die allgemeine jüdische׳ Hilfskonfeieur ist. .Auf Orutui einer vom Generalsekretär vorgenom• menen Zusammenfassung der Einzelheiten über den jel/i!׳eu Stand der Arbeiten für die Hilfskontcrcii'z. konnte die Beziehung; des Judentums gegenüber dem Plan also formuliert werden: Fast sämtliche ״emo־ kratischca und nationalen Elemente des jüdischen Vo.kes betrachte« die 1 lilfskoiiferenz als eine! Lebensnotwendig- Insgesamt waren bislang D Hillskonutccs, keit. fünf Gcmeäideverbände, in deam Programm Hilfsarbcjt eingeschlossen *st, zwei jüdische Kongresse, vier Nationalr ite und fünf allgemeine jüdische Organisationen (AU1-;!nee Israelite, Jewisli Colomsalion Association, Ztonistische Organisation, Agudas Isrocl, Bnei Bntli), also l.uitcr Or^anisationon, die indirekt auf das riiUswcrk einen Einflull ausüben, eingcladen worden. Ungo- .־ichtct dos Unistamles, dal! eine gewisse Anzahl Organisatimtiun wegen der weiten Entfernung die Einladungen folgt.. . fünfzig Delegierte zur Konferenz aug eine 1 d e t und von einer Reihe anderer Organisationen, dural Teilnahme anbei' Zweifel stellt, sind weitere zwanzig Delegierte zu erwarten. Ein Dutzend weiterer Delegierungen sind sodann nur bedingt zugesngt, aber ,•mclt deren Teilnahme ist mehr als wahrscheinlich. A b - leimend, meist 1111 ter Hinweis, daII das Projekt verfrüht sei, habe« bis jetzt nur einige Organisationen geantwortet, aber es muß gleich bemerkt werden, daß diese Organisationen im wirtschaftlichen Leben des Judenumn ekve ungeheuere Rolle spielen und über außefordeutliebe Machtmittel verfügen, weswegen auf ihre Teil- «ahme ein grobes Gewicht gelegt wird. Es handelt ־■ich um America« 'Jewisli Relief Committee, Alliance Israülitc und die jewisli Colonisaiioii Association. Gleichwolil würde« auch schon heute die zirka achtzig Dclegierte, welche mit Bestimmtheit au der Uilfskonferatz tcilucltfucn wollen und sieh aus fast allen Landern (dartinler auch Vereinigte Staaten, Südafrika, Canada) rekrutiereu. ganz hervorragende Finanzmittel repräsentieren, und andere hervorruien, — Gleichzeitig ist auf Grund der letzte« Berichte, welche von dem Abgesandten des Komitees, Dr. Salkiud, aus Amerika cingelnufen sind, zu liofl'cit, daII auch diejenigen amerikanischen Orgauisatkmen, die sich gegenüber der allgemeinen, jiidisehe« ilillskonieienz ablehnend verhallen, schließlich ihre Gesinnung ändern und auf den Plan cingcheu werden der ebenso eine Notwendigkeit ist, wie er den Volkswille« der Juden widerspicgclt, I« den Beratungen des Komitees herrschte im allgemeinen mit Bezug auf die Hilfskonferenz, eine sehr optimistische und entschiedene Stimmung: Dies kam ki einer Resolution zum Ausdruck, welche noch das Fcstl1.il len an der II i i f 9 ko« f c r c 11 z betont 11ml 11111׳ hinsichtlich des Zeittcrniins kleine Zugcetändmsse eventuell sanktioniert, einen Aufschub über den Juni hinaus jedoch nicht zulällt. Die zahlreichen Zustimmnogserklärungen, welche sodann zur Kenntnis des Koinilees gebracht wurde«, bewiesen von neuem, dali das Komitee mit tsei 1er Losung nur einem dringenden Ik'düifuts liachgekommen ist. — A11 diesen Verbandluiigeii sowie au den anderweitigen Beratungen nahm (״na; sehr aktiven Teil auch der lXputicrte des pol- «;scheu Sejms, Grüubamn, der sich vorübergehend in Paris aufhält. Was die spezielle« Formen der künftigen Organisation aiibetrifh, so wurde mit Rücksicht auf die Ab- Wesenheit des Präsidenten, Herrn So ko low, davon Abstand genommen, die endgültigen Entscheidungen zu treffe«. Einhellige Zustimmung fand indes eine Re solutio«, welche lautete■. ״Die Plenarsitzung des Komitees der jüdischen Dclegatkmcii beschließt, daß das Komitee unverzüglich au die Aktionen zugunsten der Verwirklichung׳ des ״Waad lia arazot 11“ heranfreien soll. Die weitere Itesiim muig der dahin zielenden Schritte soll erst nach Rückkehr des _ Präsidenten festgelegt werden. Bei dieser Gcleguiiieit wurde sodann beschlossen, daß Anfang j tut i diejenige Plenarsitzung stattlinden soll, welche endgültig über den ganzen Komplex der noch ausstellenden׳ I׳ragen über 11.11 Hebergang des Komitees der jüdische« I )elegaiionen zum Waad Haarazoth usw. Beschlüsse fasse« soll.“ In organisatorischer Richtung.«( beschlossen worden, e;:1e strafte Verteilung der Arbeit in einzelnen Ressorts durchzutülue«. i . Has Komitee war aufs tiefste betrübt durch die bcunn.lugenden Botschaften aus Palästina. Durch zwei Tele-; gramme von Ussisehkin aus Jaffa wurde ItonsfaÜeii, ף!." ן die Situation in dem von den Franzosen okkupierlen : ',dnet Palästinas, in Nordgaliläa, eine kritische sei ־ Mit um so größerer!Zufriedenheit nahm die Beratung «*,China!« von den Erklärungen Dr. Weizmamts i “Cl״״inis, welche dieser noch vor dem Einlaufen der t “1:ichnchic« *'•»er Palästina mit Bezug auf seine Reise . üorumi zu Anfang der Beratungen abgegeben hatte sc“i ״ c. rS Wa'l!"e L,lklill',״l1“' da,J das Hauptziel d,lc Regelung der arabisch- ״clKtier kV VV!altnisse sei und sein dazu geneue l'cunäc"11'' ■dnli Kcradc i,״ den jünjgstcn Tagen und sind, Vorsitzenden der OJcssaer jüdischen Gemeinde andere), die bereits in K011.stnn!i110pel angelangt sowie andere Mandata!« zn erwarten habe, Sclilielilieh gelangte zur Kenntnis des Komitees das interessante letzte Sdia'ilxMi des t s c h c c h o ־ s I ר ס irakischen jüdischen Na t io na I ra t es. Darin wurde das Komitee informiert, daß dank den Verbandhingen, welche das Komitee, sowie die speziell herübergekommene tschccho-slowakische jüdische Delegation in Paris mit der Vertretung des Ischccho - slowakischen Staates vor der Friedenskonferenz im Herbst 1919 gepflogen hatte und dank den daran sich anschließenden Arbeite« des tschcclio-slowakischen jüdischen Nationalrates die jüdische Nationalität als nationale Minderheit i« der Tschecho-Sbwakci anerkannt worden sei. Das Komitee «ahm diesen Bericht des jüdischen Nationalrates vou Tschccho-Stowakien und den im Schreiben ausgedrückten speziellen Dank mit der größten Genugtun«“ entgegen. Der Pariser G,-Korrcsponde11t der ״Jüil. Prcßzentrale Zürich“ berichtet: Dr. J. Goklmattn, Direktor des Joint Distribution Committee für Europa, hat für den IS. April nach Paris eine Hilfskonferenz einberufeil, an der die ״len“, die ״Alliance Israelite“, das ״English Reliet Committee“ und das ״Coinite de sccours beige“ teilnehnien sollen. — Die von mir befragten Mitglieder des Komitees der Jüdischen Delegationen äußerten ihr höchstes Erstaunen darüber, da doch das Joint Commiltcc noch nicht seine endgültige Entscheidung in der Frage der WeUhillskonferenz getroffen habe und die ganze Sache in den Kreisen, die sich in Amerika und Europa für die Wehbilfskonferenz interessieren, völlig unbekannt ist. Die Juden in Jugoslawien Das Komitee der jüdischen Delegationen bei der Friedenskonferenz teilt mit: Den neuesten Berichten zufolge verschlimmert sich die Lage der Juden in Jugoslawien wieder, da die Schikanen und Ausweisungen nach kurzer Pause in verstärktem Maße ciiiset/en. Die ersten Erscheinungen dieser Art — im Mai 1919 — kamen unter dem Vorwände vor, daß der Bolschewismus bekämpft werden müsse. Da dieser Vorwand zu durchsichtig war und sich die Ver- (jttiekimg der Juden in Jugoslawien mit dem Bolselicwisums als unbegründet erwies, wird diese Motivierung nicht mehr benützt, lut November 1919 wurde ein Er laß veröffentlicht, durch den das Vermögen aller sogenannten Ausländer, welche keine feste Beschäl tigung haben oder sich mit Spekulationsgeschäften, Schleichhandel u. dergl befassen, konfisziert wird. Vor kurzem wurde ein zweiter Erlaß veröffentlicht, der den W o h n ■u!1 g s m a 11 g c 1 als Motiv Ucran/.icht und׳ die Ausweisung folgender Kategorien der Bevölkerung vorfügt: 1. Jener Personen, welche sich während des Krieges im Staatsgebiet ansässig gemacht haben; 2. der Personen, deren Anwesenheit im Staatsgebiet nicht erwünscht; 3. derjenigen, deren Anwesenheit nicht n o t w e 11 d i g ist. Auf diese Art sollen angeblich auch die Erwerbsmögnchkciten der autochthouen Bevölkerung erleichtert werden. Das Komitee der jüdischen Delegationen bei׳• der Friedenskonferenz hat gegen diese offenkundige Verletzung des Fricdeiisvertrngcs protestiert, da nach Artikel 3 des 1. Kapitels des Friedens Vertrages alle ehemals österreichischen oder ungarischen Staatsbürger, welche zur Zeit der Unterzeichnung des Friedensvcrträges auf dem Gebiete des jugoslawischen Staates ansiissig waren, als Bürger dieses Staates anzusehen sind, ohne daß ihnen das!■{echt genommen wird, sidi zu der Nationalität zu bekennen, welcher sie anzugehören beberechtigt sind. Dr. Scluuarja Lcvin in Berlin Seite 183 ein- Mitglied des beinahe sechszurückgekehrt. bei Kriegsausin N-iclirLrlikW0'* tv‘V de" ״“wischen 1\ac11rreliten um so. tröstlicher. war w™l'11terewKt!1SttM^iVill1nKC״ dcs Sekretariats ״r• bclnvarzmaim , den Ür. Scluuarja Levin, Engeren Actiöns-Gomites, ist •nach jähriger Abwesenheit nach Berlin Dr. Levin befand sich bekanntlich bruch gerade auf einer Propagandareise in Amerika und ist während des ganzen Krieges in Amerika geblieben, wo er sich große Verdienste um die nationale Bewegung im amerikanischen Judentum erworben hat. Nach Kriegsende ist Dr. Levin nach London zurückgekehrt, wo er als Mitglied der Executive die Leitung des Kulturdepartements führte. Gegenwärtig befindet er sich auf einer Reise durch Mittel- und Osteuropa. 111 Berlin wird Dr. Scluuarja Levin Sonnabend, am 17. April, in einer öffentlichen Versammlung über die Lage im Zionismus sprechen. Ferner wird Dr, Levi!1 mehrere hebräische Vorträge hallen. Wir begrüßen Herrn Dr. Levin, der sich im deutschen Zionismus stets einer großen Beliebtheit erfreute, herzliehst bei seiner Ankunft in Deutschland, und hoffen, daß auch Dr. Levin von der Entwicklung des deutschen Zionismus während seiner Abwesenheit einen befriedigenden Eindruck bekommen wird. Kleine Chronik Die 21. Jahrcskonfcrcr.z der English Zionist Federation wird anfangs Mai in Loud.m stau linden. 1:111 genaues Datum kann noch nicht fixiert weide:), weit dju Rückkehr Dr. Weizmanns abgewartet wird. Die Konferenz soll drei Monate in Anspruch nehmen und wird ein pieues Organisationsstatut zu bcrnjen I1abcn( das die behalfung eines einheitlichen, auch den Misr1•1!״ dc!' ^)r<lcr «f AncU'ut Maccabcans schließenden Verbandes, bezwecken soll. Das jüdische Friedensgericht in Amerika. Aus New York berichtet das ״International Jewisli Prell• Bureau *: Das erste jüdische Fricdensgericiit in Amerika wurde unter dem Namen ״Jewisli Court of Arbitratiou“ anfangs Marz in New York eröffnet und hat sofort *.•ine Tätigkeit begonnen. Das jüdische Friedenspericht ja auf modernster juridischer Grundlage aufgebaut und kann deshalb mit dem Vertrauen des jüdischen Publikums rechnen. Die ersten Fälle, mit denen sieii das Gericht zu befassen hatte, betrafen Streitigkeiten zwischen jüdiselten Organisationen und ihren Angestellten. Gerade diese Streitfälle bewiesen am besten, wie notwendig jüdische 1־ ricdensgcrichte in jüdischen Zentren sind, da die Erfahrung gelehrt hat, daß den allgemeinen Gerichten für die eigenartigen Verhältnisse, aus denen sich solche Streitigkeiten ergeben, die Sachkenntnis und das Verständuis fehlen. Die amerikanische Juristenwclt bringt diesem ersten Versuch jüdischer Scbölfcngerichtsbarkeit großes Interesse entgegen. Von «lern Gelingen dieses Versuches hängt es ab, ob ihm nicht auch andere •11 Städten mit großer jüdischer Bcvöikemngszahl, wie Philadelphia, Boston und Chicago, folgen werden. Zentralisierung jüdischer Hilfsarbeit in London. Die Verhandlungen, die längere Zeit geführt wurden, um alle Hilfskomitees in London zu gemeinsamer Arbeit zu vereinigen, haben zu einem günstigen Resultat gvführt. Es wild jetzt, wenn auch die einzelnen I Ulfs- Komitees in den Sammlungen vollständig selbständig bleiben, doch eine Verbindung unter denselben hergvstellt, in bezug auf Ucbcrwcisung vou Geldern und beziiglich der Ausarbeitung von Plänen der allgemeinen Hilfsaktion. Beim ersten Exekutiv-Meeting, das 11111 23. März in Londo nstalüäiid, waren die Vertreter aller Hilfskomitees, nämlich des ״russischen Fonds-Komitees“, des ״Zentralfoiids zur Unterstützung der polnischen Jude«“ des ״Verbandes der ukrainischen Juden‘' und des ״Arbeiterkinds“ anwesend. Die Emigration nach Amerika, in Warschau sind vor einigen Tagen die Herren Massel und K*• maiky als Vertreter der ״llebrew Shetlcriug and Imtuigraut aid Society of America“ (Machu.is:1tl1 Ordiim) eiiigeiroffen, um die Emigration der polnischen Juden, die Verwandle in Amerika haben, in die Wege zu’leiten. Die Slieitering Society hat bereits Anmeldungen von 59 000 amerikanischen' Juden erhalten, die ihre Verwandten, d. h. gegen 200 000 Personen, aus dem Osten nach Amerika hcrübcritchmcn wollen. Eine vorgetiammene Enquete zeigte,!laß diese 50 000 luden 7i Miß. Dollars besitzen. Die Delegation beabsichtigt, die Emi* gration aui!lern Festlande über Paris und dann den Kanal La Manche nach Hnll tu England zu leiten, von wo die Ueberiahrt nach Amerika stattfinden soll. Sie hofft, daß es ihr trotz der noch bestellenden Komimmikntionsschwicrigkcitcn gelingen wird, monatlich 2000 IVrsoiien nach Amerika licriibcrziifüliren. ln einem veröffeiitliehten K01nmuni(|ue kündigt sie an, daß sie bereits alle Vorbereitungen getroffen habe, um i:1 allernächster Zeit ihre Tätigkeit aufnehme» zu können. Sie werde den Emigranten keine Geldunterstützuiigen gewähren sondern nur vermitteln ׳beim Erhalten der Mittel euiu Dokumente von den Verwandten in Amerika, wie auch behilflich sein beim Erhalten der Visa von der amerikanisclicn Regierung und Versorgung der Transportmittel. Die Delegation warnt vor der Liquidierung der Geschäfte bis sie nicht neuerliche Mitteilungen über die Möglichkeiten der Ausreise machen wird. Gustav Landauers Mörder freigesproclien. Vor dem Kriegsgericht i« Frei bürg wurde, wie der ״Vorvärts“ berichtet, der Soldat Dicgelc von der Anklage des Totschlages frei ״ e s p r 0 c 11 e 11, obwohl er geständig war, an der Tötung Landauers im Gefäugnis zu Stadelheim ׳ durch Abgabe eines Pistolensclnisscs auf Landauer mitgewirkt zu )inheu. IHegclc, der inzwischen bei den Balfikumtntppeu zum Unter- Offizier befördert worden ist, beriet sich darauf, dali er nur den Befehl eines Vorgesetzten ausgefiilirt habe. Das genügte dem Gerichte, tun den Mörder frcizusprecliai. Wege« Aneignung der Uhr des Toten erkannte es auf ganze fünf Wochen Gefängnis, verbüßt durch die Untersuchungshaft. Ein Aufruf zur Gründung jüdischer Sanatorien In Palästina Ein Komitee der Aerztegruppe des .Wiener Palästina• Amtes wendet sich in einem Autrut au alle Juden, insbesondere an die Acrzte und Fürsorgestdlen der Welt, sich an der Gründung von Sanatorien in Palästina• zu beteiligen. Geplant ist der sofortige Bau zweier Sanatorien und zwar für Nierenkranke und Tuberkulose. Für beide Erkrankungen ist Palästina infolge seiner geogrnnhischen L:tgre, seiner kräftigen, fieilspcudendcn Sonne bei kühlen Passatwinden, ein Kurort ersten Ranges. Durch den Bau von Sanatorien würde in erster Linie den Kranken gedient, jedoch auch dem Laude, das auf diese Weise Tausende von Menschen beschäftigen konnte. Während Länder mit zahlungskräftiger Valuta die Gebäude errichten würden, könnten Länder mit schwacher Valuta die erforderlichen Einrichtungen in ihren Staate« besorgen so daß auch diese ihr Kapital nutzbringend aiilegen Könnten. Zuschriften werden an die ״Acrztegruppe“ desPalastina-Amtcs, Wien II, Zirkusgasse 53, erbeten, wo auch Auskünfte gerne erfolgen. F Iß ff tr F I rv t. .f;