Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 19 (9.3.1920)
- Date
- 1920-03-09
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 10 lUEDlSCtfF RUNDSCHAU Seile 133 hat, zoi!;1 uiii, «laß tl.v Idee «*es hebrimclH•! Uieaters mit gutem Willen leicht verwirklicht werden kann. Aus Amerika gehen uns Nachrichten zu, daß die ״Histnilruth Iwrith“ Pläne zur Gründung eines hetuaisclien Theaters ausgearheitet hat. Auch Deutschland darf bei dieser ktilturelh-n Tätigkeit nicht hintenan stehen. Berlin verfügt heute .lach über alle Vorbedingungen, die die Entwicklung einer cVganisationslH’Wcgnng für das hebräische Theater begitur.lijH'ii. Das Kultnrdc/ernat der B. Z. V. wllf den ersten prak• tischen Schritt tun. Es beginnt in Berlin eine hebräische 1fr»malische Gesellschaft zu organisieren, aus der, wie wir 1 Kiffen, eine hebräische dramatische Schule hervor- Ü'rfien wird. , , ,, Bald wird die Guimlungsversaminluug der ״Heluilschen Dramatischen Gesellschaft Hahimuh“ zutMnin «!treten. Wir bitte״ alle die, welche die Ab-!acht haben, tätig nritzuwirken, ihre Adresse an das Kulturdczernat der Berliner Zionistisclicn Vereinigung, Berlin C. 19, Scydclstr. 3 cin/usenden. Das Kulturdczernat «1er B. Z. V. gcz. Dr. Max Schwabe. Jecheskel Feinberg. 3eilisei׳ KnIcnder ItOrOi Barlin« XI0«1!»n1tHc Verctnlzunc, Bern» C. tf, Saydalatr. 1 Ttlcton t Zrnlnun M14/I1. DonncMtaa. d«n tl. HD־» Abend» S Ubr Cure;•*?® .Nordw«»!*, Im Hdm Tlercartcnark. Klop1losi.tr. I. Herr Juief Lin vom Verband der üiljudtii: .JQi'.ixhc VolkaarbeU.* (Truppe .Weil*, Im Zahntirilrhau«, Baiowitr. 104 (Cultmenn-Seal), Abend* R1/, Uhr. Voilras de• Horn Victor Chsjlm Arloaorofft .0er SoilaUinm• In »ciacn Inneren Bexlehunücu »um Aolhau de« neuen l׳*U«!lna.* (truppe .Nord’, In der Konditorei Silber. 8otentlr. IS Abend» Uhr Vortrog de« Herrn Kurt RI u m e r» I«I d 1 .Unter Pal&illna, ein menichllcbe» Probien».* Gruppe ״lad", Im Helm P1ln«en«tr. 48 Abend» Uhr Tagesordnung 1 I. ßerkhl de• Voritonde*. S. ttrilchl der Kaxenrerltoren. 3. Erteilung der Dechorge. 4, Wahl de» neuen Vorilondet, 9, Wohl der Keucnrcvhortn. ä. Anträge. Gruppe .OU*, Im Helm. Ltppehner Jtr. 9, pari. Abend» Uhr Vortrag de• Herrn Dr. Blocht .Aut der Gctchlchle der Juden im Mittelalter.* ßterbcfall. Rabbiner B. M. ituige Jalue als wunle in Block Am 19. Februar verschied Herr Aucrliach. Der Verstorbene wirkte Rabbiner in Gollub und Wroukc, Fr in Polen geboren und ist ein Nach- Uwnnic des lK־riihmtcn Blocker Rows Auerbach. Schon m früher Jugend war er ein begeisterter Anhänger und Förderer «kr zionistischen Idee. Seine Söhne, die Herren Sör. Elias und Dr. Israel Auerbach, sind seit langer Zeit in unserer Bewegung tätig und der zionistischen Oeffentliehkeit wohlbekannt. Wir sprechen «tcr Familie dcß Verblirfienen unsere aufrichtige, herzliche Teilrahme aus Gruppe Garlen. .Charlottenbarg*, ln den WUhtlnuhtllcn am Zoologltchen Ab«»d» S Uhr Vortrtg dci Herrn Olnidifer Pr. Arnn Wtgntn Politik In Deuüchiaad. ,Zloatitbcha Nachrichten Jüdische SportplatzgcselUchaft c. V., Berlin. Eine gröbere Anzahl iüdisclrer Jugendvereine hat einer Einladung des Bar Kocliba Folge geleistet und die Gründung einer Gesellscliaft beschlossen, die einen ijrortplat/ itri Griniewaht ankauft und verwaltet. Das »atut dieser Gesellschaft ist bis jetzt von ungefätir zwölf Jugcndvercinen angenommen, u. a. vom neutrulen Jugendveretn, vom BaT Kochba, lftus, Herzl (.tut), sowie Sport V. J.St. 11. a. Der A. J.G. V., die Kameraden, der Turnverein von 1905 die Jugendgruppe ,tcr Apudath und einige andere Vereine haben ihre Tciliulmie in Aussicht gestellt. Es ist zu erwarten, dab mit «kr Schaffung eines großzügigen Sportplatzes cmi Sammelpunkt für die jüilischc Jugend Berlins er- «aöglicht wird. ZiLsehriffcti und Spenden werden .־ui (Vts Sekretariat p. Adr. J. Fuchs, SW., Honistr. 11 erbeten. Berlin. Waldrauf der Jüdischen Turner- .clia ft Die Jüdische Tumcrschaft veranstaltet für ihr angeschlossenen Berliner Vereine und die übrigen berliner nationaljüdisdren I ugendorganisationen am Sonntag, «len 21. März, im urunewald einen Wald- ■ auf in drei Klassen für Rennmannsdiaften, Jugend- und IVopagandamannsdiaftcn. Das Gelände führt vom Bahnhof Gruncwald zum Grunewaldsee und zurück. Da ionnkji. den 14, M&r» Abandt Uhr KuUurdczernai der ß. Z. V., In den RSurnen d«t K. J. V, Kur(ür»len*lf. 150. 3. Hebräficher Jugcndabcnd. Rtfertnl Htir Arthur Rau< .Volk, Sprach« and Literatur.* «•ערב צעירים ע בדי 14 בשעה 8 בערב. m.1980 :הוטן המרצה: א• תא הנושא: עם׳ שפה וספרות IC J. V. KurfQrttendr. 150, L :רמקום Dlcnalag, den 16. Mär» Abend» ■ Uhr Zlonlillicher Jugendycreln Berlin, Helllres*'«l«tr. 58. Vortrag des Herrn Hen» Goalar: . Jüdliche Jagend and Sexualethik.‘ JQdlich-nallonale Fraucnveretnlgant. Im croiea Saale de» ,Rhtl.igold*, Ikllen1e»lr. 30, nachmittag» ,/,t Uhr Parlmfeler für Qrofj und Klein »u Cuntten der Abteilung .lugentlfariorge*. Au» dem Proyromm! .Mo« und Morlr« Ir• Feulcn*. Purtmbomödte mit Gesang und Ton« von Uns Wagner-Tauber / Hebrihcher Chorg-oang von Kindern der hebrtlichrn Splelnacbinltlage / Lebende Hobelbank. Elntrittakarten fCr Kinder M. 1.75. für Eiwarhnrne M. S.50 «Ind nur lm Vorverkauf bi allen «lonUllicben BCroa «u haben. (Trupp« ,Wed-, Im Zahnttrdchatn, Balowatr. 104. (GutlmannaaaL) llluitrferier Pa!3»itna-Kur*1u fOr alle Mitglieder der 0. Z. V.!.Abend. Maatag. den 15. HSr» Land und Landachafl (m-LlthibUdein). X , Denneritag, den IS. Mär«: Städte and Siedlungen (mit Utblbildern 1. 5. . Montanden 17 M4>»; Dia Bewohner de» Lande» (n»U Lld>tbildern). 4. . Donnentog. den 35. Mar*׳ GUberlfe Kolonliallon and Technik de» neuen Aufbau» (mll Lichtbildern). Vortragender: Herr Dari» Trlelach. UnlrllUpreU belrSgl M.4.— (Cr den ganten Kuriu» und kann an der Abendkaoe an 15. Mir* he!ahll »erden. — Dl* Vortrage beginnen PCnkiUdi 8)4 BK. mehrere Vereine Ihre Teil11.1'«.״e I zugesn;׳.I luiu ו׳. 90 wird mit einer guten Bcleihgung geatimef. Austütuft erteilt: Ernst Simon, I hk'nscc, Kurfürstciulainm 7t!. Bonn. Die VcrlsLndung jüdischer Studenten , I4!dimah‘‘ veranstaltete anläßlich de»' Einweiluing ihres 1 Ia1;sr־s einen l'esikonvent. Dresden. Am 22. Februar wurde ein BaEistiia- LidilbililcrvortTag veranstaltet. Au Stelle des «lurch Traiicrfall verhinderten Herrn Dr. Etias Auerbach hat.• diesen Herr Herrmann (Berlin) in liclv'tiswurdiger Wwlse übernommen. Hannover. Für «len hiesigen Platz hat «he N. 1 Arbeit der Cksimu1ng9׳;enosse Ludwig Scgall, RamlxTgstralle 32 bei Sternke, Telephon Nord S5׳S0,'ütKirnommen. Alle Gesinnungsgenossen und Freunde werden gelxtiu, SjK-uden, Ausweise v.w. dort bzw. bei 1 ׳rüulcti Rceina Bloch, Nikolaistr. 44a, Telcplion Nord 2032, alvzugclKgi. Dort sind aucli Brosehiireti, Telegramme, Wertzeichen, Büchsen des N. F. zu hat>en, ebenfalls wird bereitwilligst jede Auskunft erteilt. Leipzig. Heute wurde ein Vorkämpfer unserer Idee, Herr Tobias Bilski, liier, zu Grabe getragen. S«‘it den ersten Tagen, da mutige Männer zum Kampfe wu die Erneuerung unseres Volkes aufriefen, gdiorte er zu uns. In den langen Jalvren luit er Fretxl und Leid) mit uns geteilt und hat uns stets mit Rat und Tal auli kräftigste unterstützt. Wk־ werden sein Angedciikea stets in Treue bewahren. Stuttgart. Am Samstag, den 28. Februar 1*>20, referierte in einer gut besuchten ()*;tiudeuverr.amn'kiiiif, «lie Herr Dr. Schäfer leitete, Herr Redakteur Karl Glaser über ״Die gegenwärtige Lage der Ostjuiku in Deutschland‘‘. Ausgehend von aktuellen Freigüiiseu in Stuttgart forderte Herr Glaser sofortigen Zusammenschluli der Ostjuden Stuttgarts zu einem ostjüdischai Verein, der die Aufgabe habe, die Ostjudcn nach außen auch den Behörden gegenüber zu vertreten und vor allem jene Stärkung des jüdischen Lebens »1 crzitJua, die allein die schnelle Assimilierung der OstjiKicn in Drutsddand verliindern könne. Eine der vornehmsten Aufgaben dieses Vereins sei die Mithilfe zur Pinanzienuig des jüdisdion Arbeitsamtes in Süddcutschbiul das vor allem die Unterbringung der jüngeren ostjüdi- »dien Generation in produktiven Berufen und damit l.'ire nützliche Einordnung in das Wirtschaftsleben zu bewirken habe, ln «kr Diskussion sprach Herr Lieht i n g c r und wies an Hand seiner Erfahrungen bei de■ letzten Ereignissen in Berlin die Notwendigkeit dm־ ostjüdischen Organisation nach. Am Schiasse der Ver- Sammlung zeichneten sich die Anwesenden fast vottzählig in die auslicgeodc Mitgliederliste ein und bigründeten so «kn Verein der Ostjuden in Stuttgart. Fiz das süddeutsche Arbeitsamt wurden sofort 800« M. g*- zeichnet. Schluß des redaktionellen Teils. An unsere Leser! Wer zum 1. April eine Wohnung, möbliertes Zimmer, Pension, SXcIKiiä Unterricht usw. sucht oikr an zu bieten hat, der benutzt hierzu am wirksamsten die ״Kleinen Anzeigen“ der ״Jüdischen Rundschau“. Der Anzeigenschluß für die Dienstag-Nummer ist am Freitag vorher, für die Freitag-Nummer am Dienstag vorher. ״Jüdische Rundschau" Anzeigenverwaltung Berlin NW. 7, Doroüieenstr. 35. r Cilly Rau Karl D&lken Verlobte Förth (Bayern) im Februar 1v20. Köln a Ith. im Adur 6680. r \1 llanil Frlcdmann Dr. med. Leo Frlcdmann Verlobte NllmVi.rg, Fr»״kftjrt *. U Hoehatral« ft. WltUl»l>»chor AU» r Moitriie Jo*ef Mond Lea Mond, geh. Kcllermann I V •rmühlt• I Cöh» ». TUj, , Dabburg, Tl>>«bo)(l«z. 8-8■ lm Adar 5880 ünlv«r»1tat»«ir. 18 L J ״ Wir ■eigen die Oebart unsere» Jungen an. Leo Kaufmann, Gertrud Kaufmann, geh. Löwenstein• Leipzig, den Uft. Februar 1920. Apotln kenbesitier Erich Doberxluiky und Frau*^ Geria, geh. Boss, zeigen die Gebart ihres Sohnes an. Berlin, ‘■5. Februar 1020. HtrnJ«u«r PUt» ZU. -5 I 1 Die Gsbnrt Dir»• F)rUdareh»1>a l»berl JUcholc beehr« n *ich »u1a««ig*&. Margot, Edith, I.ydia, Gerda und Eltern Hermann Cohn und Prau Hertha, geb. Nathusiua SahOnlenkn, O.tbiUin. jlitrkl lil. & P«br. 1880. 17. Sohaliat 6080. . ■■ €s kostet Sie wann Gla bei Elchalaag *aa Offenem, Einfordem vom PrelaUitee ete, aal dte,/edlaabe Knndsehau‘ « Baaug aehaeaa, aber 8 Sit i « )/ ־ l v ^31 ZAHNPASTA 3!!^ך־-י^.*]צ־לי erhält bet regelmöblgem Gebrauch Mund und Zahne rein und gesund, weil sie den Ansatz von Zahnstein verhindert und der Bildung von SCureu Im Munde vorbeugt. Probciuben ko*t«nireL?.BEIERSDORF a CO., G.m b.H.. HAMBURG SO. .# %י%,זיייוווווו*«״### Am ZU Kabratr 1881 «ntaehlief •anf« nsah ■chwarem Leiden meine lau(8g.!li«ble Frau, antere hentenagu(• Mutter. Tochter, Schwader, ächwügerin und Nicht« Frau Rosa Preufj, gab. PrauU Im Alter von 98 Jahren. Beuthen (O.-a).den 1. Mitra 1920. Im Namen der trnnernden Hinteibllebanea Apotheker Hermann Preufj. Am 2. Mörz, nachts, verschied plötzlich und a■- erwartet mein inuigstgelicblor Gatte Tobias Bilski. Im Namen der Hiiterbliebenen Comiila IMltkl, geb. Wien«. Leipzig, den 0. März 1020. Klein© ünzeioen Die glückliche Geburt ihres Sohnes Ernst EU■* zeigen an Rechtsanwalt Dr. Manncberg u. Frao l Oppeln. Sutl, geb Zweig. ר, Am 28. Ffit'rucr IC20 vcraol.ied an den Folgen der Grippe anf einer li«aach»rol*o in Brc«l»u mein InnitTgeliohter Mann, der troasorfiundo Vator meicce Kinde», mein treuer Holia, ua««r guter llrudor, Bohwagor, Nade und Vetter Rabbiner Dr. F. 1» Bernstein lm Höhenden Alter von 32 Jahren. In tiefntem Sehmere zeigea die« ha Namen aller Hinterbllebenon an Pr. ätargard, Ureslaa, Zürich, Grita Stuo Denulrln. geb. Lehmann al« Gattin, There»« Uernilein, gob Baer al» Mnttar. 18Fjah"״‘Sl“ »u‘he׳ £wstei!e auf ,iücH״ob»'m L»n!teut awack« pmkiinoht r AuhMI nmgllaiTUHim Hciitit enb«r|Tt ilauthon O.-W. I)i« LQiioW'Apoihcki! Btrila V, 620 sucht «inen fi מ ״/At י“ח1ז) כ־חך Lj Li Lj teJ w Irf inifc Primarstfo oder Abitari«*ut Urilndlichs Au8bild. ■ugo*ioh«rt Förder, Verwalter i LchcmiicSlonil. AI« BtütsbO BctriebeUUsri '•rJrdl von oinor .Sntmtag g:«sebl liuobdrucksroi sin jftngor«r se»ß«r oder Schvrci/.ordoK«*«», d«r mit der Dnickhorstoihmg״ 'vollk:. ▼ertraat u. im Korrektur!« sen Kicher iat, •de 1 Faktor g*e. Btrobssme Heirea» korrekt im Auftroieu gegonftber dem Be• triobsperKonsl, w<»](הי ihre Bowor» bangKKchreibon mit Keugntsebsehr. ••mlen unt. A. 236 an den We»t״ , Yerlag, Borlii^ DorotheenstrnAedb. I«״, U’dl JcJlä* ..— an 1A>*tH0hk*U©n, HochnoHen H'J ח וזו Btvnun ««■w. •tou! Kapellmeister Gabel, Berlin N» ZuhilenicLer Htruge HL Jünger tüchtiger Zahntechniker dor Id Kautsohak und ׳^old erst• klst-siff ea arbeiten Vfr״t.'bi, gnW ZouKmftxe bst uud Hchsbbo• hkU, xnoKio «ich »of unt An^*De seiA0r bedm^unpm xnu /.•>UL׳uiMen kai Zol-.imrzt Wofff Gunacntiavii׳ n (UitteHranhen) Uctiilioretr. 1(1 Gasuchtl anm I. April eino Wirtschafterin für rita-llen HanahalL M. Heilbrunn / Gurbnrgaeao. InSEPBt? ,iad ‘״ **r Jiaad lUbtai aiK »ohau“ erfolg reich.