Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 7 (27.1.1920)
- Date
- 1920-01-27
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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ז 1 1 s r I I Seite 46 ___,_______ Die amerikanische Kommission für die ukrainischen Pogrome London, 23. Januar, (Eigener Drahtbericht,) Die n in e r i k a n i s c h i ü d i s c 11 c K o in m i s sion zur Untcrsuclumg der ukrainischen Pogrome ist unter Führung von l)r, Fried* hin der hier ciiigetroffcn. Sie führt demnächst über Paris weiter. Zionistische Bewegung Der Kartelllag des K. J. V. Der im l'riilijahr des Jahres 1919 »u Berlin aln'dialteiie Kai teillag des K.J. V. sah sich vor der schwierigen Aufgabe, die durch die schwere Kriegsz.eit geschwächte Organisation dos K. J. V. wieder zu konsolidicren und alle im K.J. V. befindlichen Strömungen und Tendenzen zu einer neuen kräftigen Einheit zu verbinden, ln diesem Sinne bildete der Kartclltag ein Präsidium, an dessen Spitze er Kurt Blumenfcld stellte. In dreiviertcljährlicbcr mühevoller Arbeit ist cs dein Präsidium gelungen, die ihm gestellte Aufgabe durch- Zufuhren und dem Frankfurter Kartelltag, der in den letzten Dezembertagen des abgclaufenen Jahres tagte ein konsolidiertes einiges und auf ausgezeichnete Erfolge in der Werbetätigkeit wie in der Erziehungsarbeit zu- 1 iickblickendcs K. J. V. zu zeigen. In der Zeit zwischen den beiden Kartelltagcn hatte bereits eine von der Verbindung jüdischer Studenten Zciirah Breslau geleitete Gruppe, die Mitarbeit in einem einheitlichen K.J.V. abgelehnt. Sie wollte die Ringhildimg, <1. 11, den organisatorischen Zusammenschluß gleich gestimmter Sondergruppen, unter einem eigenen Präsidium und ein Zusammenschluß dieser Ringe zu einem Kartell. Dieser Vorschlag wurde von der großen Majorität des Kartells und vom Präsidium unzweideutig abgclchnt und diese Stellungnahme wurde vom Frank- Unter Karlelllag noch einmal ausdrücklich wiederholt. Die große Mehrzahl der K.J.V. er glaubte an ein einheitliches K. J. V. und sah in der Ringbildung eine aus zionistischen Gründen unbedingt zu verneinende Schwächung der zionistischen Arbeit. Die Zctirah hat auf dein Kartclltag ihren Austritt aus dem K. J'. VJ erklärt. Einschließlich der außerhalb Breslaus Ausgetretenen beträgt die Zahl der Austritte etwa 120. Das K.J.V. umfaßt ohne die Ausgetretenen etwa 1400 Hundcsbrüdcr mit Vertretungen an fast allen Universitäten Deutschlands. Die Verhandlungen des Frankfurter Kartelltags bedeuten einen außerordentlich bemerkenswerten Fortschritt hi der K. J. V.-Arbeit, auf allen Gebieten, Die Werbearbeit hat im vergangenen Jahre dein K.J.V. 450 neue Menschen zu geführt, d. h. das K. J. V. ist um etwa Ul ״’״ gewachsen. Je erfolgreicher die Werbearbeit des K.J.V. verläuft, von um so größerer Bedeutung ist aber die Frage der Erziehung der neugewonnenen Bundcsbrüder, und diese Frage war cs, die dem Kartelltag den Stempel aufprägte. Dr. Erich Buchholz hielt ein eingehendes Referat über die Fragen der Erziehung und des Unterrichts. Das K.J.V. erblickt seine Aufgäbe in der Erziehung von jüdischen Menschen, die in dem Gefühl der Verantwortung für das gesamte jüdische Volk gewillt und 111 der Lage sind, an demjenigen/ Platze jüdische Arbeit zu leisten, an den sie gestellt werden, vor allem also durch aktive Teilnahme am Aufbau von Palästina. Die Uebermittlung der hierfür erforderlichen Kenntnisse begnügt sich seit Langer Zeit nicht mehr mit einer Beschäftigung, mit Theorie und Geschichte des Zionismus, sondern versucht mit großem IT ns 1 und wachsendem Erfolg durch ernsthaftes Studium der hebräischen Sprache den Weg zu den Kulturgütern des jüdischen Volkes, zu seiner Sprache, seiner Literatur und seiner Geschichte zu finden. Die eingehenden Dis- Missionen des Kartelltags, an dessen Verhandlungen über diesen Punkt auch Rabbiner Dr. Nobel und Dr. Jacob Klat/kin teilnahmen, bewiesen, daß das K.J.V. über den Weg, den seine Erziehungsarbeit zu. gehen hat, heute Irn Prinzip Klarheit besitzt. im engen Zusammenhang mit den Fragen der Er-" Ziehung stellt das Problem der Betätigung der K.j.V.er i!1 der iiation.aljüdisclien Jugendbewegung, in der heute K.J.V. er überall mitarheiten und in der die wichtigste Gegcinv.irtsaiii'gahe des K.J.V. zu erblicken ist. Uehcr dieses Thema referierte Kurt HUimcufctd. Die Frage der P.alästinatätigkcit wurde im Anschluß an ein Referat von Dr. Fritz Löwensteilt besprochen. Es wurde dem Vorschlag des Referenten zugestimmt, der einen größeren Betrag im K. J.V. zu dem Zweck aufzubringcu gedenkt, um K. J. V. er bei der Ucbersicdiuug nach Palästina und bei ihrem wirtschaftlichen Fortkommen in Palästina Unterstützung zu gewähren. Von den übrigen Ergebnissen des Kartelltags sei hier nur auf die eingehende Beratung des Statuts und auf die Durchführung einer bedeutsamen Finanzreform hingewicseii. Dem abgehenden Präsidium, insbesondere seinem Vorsitzenden Kurt Blumenfcld. wurde der wärmste Dank des Kartelltags zum Ausdruck gebracht und ein neues Präsidium gewählt, an dessen Spitze einstimmig •Dr. Hermann Lelcwer gestellt wurde. Der Kartelltag j U E PISCHE RUNP3CKAU schloß in dem zuversichtlichen Gefühl, das wichtige Arbeit geleistet wurde lind daß das K.J.V. sich in einer Periode aufstrebender Entwicklung befindet. Das Präsidium des K. J. V. Zionistische Arbeit in Canada Die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau״ hatte in diesen Tagen Gelegenheit, mit einem cauadischen Gesinmnigsgeiiossen, Herrn Last.ar aus London (Ont a r io - C a n a d a) eingehend über die Lage in Canada zu sprechen. Es gibt in Canada etwa 150000, größtenteils aus Europa cingcw.anderte Juden. Von diesen sind jetzt etwa 35 000, also ungefähr ein Viertel, organisierte Zionisten, die verpflichtet sind, jährlich 2 Dollar zu zahlen, die für den Schekel und für die Bedürfnisse des Landesverbaudes bestimmt sind. Die letzte Convention (1er canadischen Zionisten in Toronto brachte eine Re- Organisation der zionistisdien Arbeit. Die Zentrale blieb in Montreal. Es wurden aber unter dieser Zentrale drei mit weitgehender Selbständigkeit ausgestattete Distrikte gebildet, nämlich Montario, Quebeck und Winnipeg. Diese drei Distrikte sehen in einer systeinatischcn Bearbeitung jeder jüdischen Familie ihre wichtigste Aufgabe. Es ist interessant, daß die Anhängerschaft des Zionismus sich viel weniger aus den großen Städten als vielmehr aus den kleinen Provinz- Städten und Dörfern rekrutiert, wo vielfach die gesamte jüdische Bevölkerung zionistisch organisiert ist. Die Jugend strömt mit Begeisterung zu den zionistisehen Fahnen. Vor allen Dingen sind die Schüler der höheren Mitte!Schulklassen ausnahmslos dem Zionismus ergeben. Ebenso existieren eine Reihe vor► zionistischen Mä dehen bün d en. Die Beziehungen der zionistischen Organisation zur canadischen Regierung sind ganz ausgezeichnete. Mitglied der Regierung ist Herr Jacobs, eine der führenden zionistischen Persönlichkeiten des Landes, die in der Kongreßbewegung eine große Rolle gespielt und sich neuerdings der zionistischen Organisation an geschlossen hat. Die allgemeine Presse in Canada steht dem Zionismus mit großer Sympathie gegenüber, wovon wir uns durch eine Reihe von Zeitungsausschnitten aus allen größeren canadischen Blättern überzeugen konnten. Für die Gewinnung der canadischen Juden zum Zionismus hat der ca nadi schj üd iseh e Kong r e ß außerordentlich beiget^agen, der bekanntlich mit Einstimmigkeit die Durchführung des Basler Programms als eine Forderung der can.adisehen Juden aufstellt. Die Orthodoxie geht in immer größerer Zahl ins Lager des Mfsrachi über. Ferner existiert eine große poalezionisti9che Gruppe. Von besonderer Bedeutung ist Canada als Land der jüdischen Einwanderung. Ein canadischcs Gesetz, das nach Kriegsschluß angenommen wurde, verbietet feindlichen Staatsangehörigen, in den nächsten drei Jahren nach Canada einzuwandem. Bei allen übrigen Eimvantferern wird die Kenntnis des Lesens und Schreibens und eine Bescheinigung des Heimatsortes ver-. langt, daß er sich nichts hat zuschulden kommen lassen und ordnungsgemäß das Land verlassen hat Es leuchtet ein, daß diese Bestimmung ausgesprochen antisemitischen Charakter trägt, da die Bescheinigung der Heimatsbehörde von den Juden des Ostens sehr schwer beigebracht werden kann. Der jüdische Kongreß hat einen schweren und nicht erfolglosen Kampf zu einer Abänderung dieses Gesetzes geführt. Es wurde schließlich beschlossen, daß die genannten Bestimmungen keine An- Wendung auf solche Personen finden sollen, die ihres Glaubens wegen verfolgt, nach Canada immigrieren wollen und dort Verwandte besitzen. Diese Bestimmung, die in ähnlicher Form auch in den Vereinigten Staaten gilt, wird jedenfalls die Auswanderungsmöglichkeit erlcichtern, da ja ein sehr großer Teit der Juden Osteuropas in Amerika Verwandte hat Von der Seuche des Antisemitismus ist auch Canada nicht ganz verschont geblieben. Sogar Ritualmordlügen tauchen gelegentlich auf. Von den kommunistischen Poale*Zion Rußlands Das Zentralkomitee der ,,Jüdische^kommunistischen Partei (Poalc-Zion)“ hat sich mit einem Aufruf an die jüdischen Arbeiterorganisationen gewandt, der die kommunistische Auffassung über ein jüdisches Palästina in folgenden Worten niederlegt: ״Der jüdische Arbeiter fiat sich überzeugt, wie falsch die Versprechungen der Entente sind, die imperialistische Ziele verfolgt. Es ist ihm klar geworden, daß die bürgerlichen Zionisten, die sich auf «vre weiß-blauen Legionen stützen, sich die Ausbeutung des jüdischen arbeitenden Volkes in Palästina sichern wollen; der Politik der Entente, die mit Hilfe der wcißgardistisehen Banden der ,Polen, Pctljuras und Denikins die jüdische Bevölkerung in Polen, Litauen und in .der Ukraine abschlachtet, Stehen sic gleichgültig gegenüber. Die Jüdische kommunistische Partei steht nach wie vor auf dem Standpunkt der Gründung eines sozialistischen Staates in Palästina und der Vereintgung des jüdischen Proletariats der ganzen Welt m einer einzigen kommunistischen Partei,, die, sich auf 4 A Nr.? die dritte kommunistische Internationale stützend, die Aufgabe hat, den Kampf des jüdischen Proletariats gegen den Wcltiinpcrinlistnus zu leiten." Aus diesem Aufruf ist zu ersehen, wie völlig dokbinär und wirklichkeitsfremd der kommunistische FltDe! der Poalc-Zion den jüdischen Problemen gegcnübcrstchen Die palästinensischen Arbeiter Laben bereits bewiesen daß' sic von einer derartigen, die Tatsachen völlig verkennenden Agitation *lichtst wissen wollen. * Die Wahlen zur Vertreter-Versammhin״ der B. Z. V. S finden in der Zeit vorn 2. bis 8. Februar 1020 statt Sie erfolgen taut Statut und Wahlordnung nach Verhältniswahlsystem und dem Prinzip der gebundenen Listen. Auf Grund der zu drei verschiedenen Malen in der ״Jüdischen Rundschau“ veröffentlichten Bekanntmachung des Hauptvorstandes sind fünf Wahlvorschläge cinnercicht worden, die in der vorgcschricbenen Weise orunungsmäßig van mindestens dreißig wahlberechtigten Mitgliedern der B. Z. V. unterstützt waren. Diese Wahlvorschlag(■ werden nachstehend bekannt gegeben: Wahl vor schlag des ״Vorbereitenden Ausschusses der Pa lä st i na - F öd c rat ion“. > Liste Nr. 1. 1. Davis T riet sch, 2. Philipp Grünbaum, Mitglied des Zionistischen Jugend( ereins, 3. Uschcr Zimak, Mitglied des Misrachi, 4. Architekt Alexander Lew, Mitglied des Hapoel-Hazair, 5. David Rosenberg, Mitglied der lbriah, ö. Josef Lin, Mitglied des Verb..der Ostjuden, 7. Direktor Alwin Loesventhal, Mitglied des Hapoi.TFfa7.air, 8. Bertha Schiratzki, 9. A. üoldklang, Mitglied des Misraclii, 10. Ingenieur Paul Kaufmann, Mitglied des Degel Jchuda, 11. Siegfried Norden, 12. Cbaim H. O.arbatzki, Mitglied d. Verb, der Ostjuden, 13.. Dipl.-Ing. Michelsohn, Mitglied d. Degel Jehud.a, 14. Otto Schetflau, Mitglied d. Degel Jchuda, 15. Leon Spiegel, Mitglied d. lbriah, 16. Georg Lachnunn Mitglied d. Flapoel-Hazair, 17. Dr. Walter Kluge, 18. ur. Julius Loewenheim, 19. Bernhard Oorlinsky, Mitglied d. Verb, d. Ostjuden, 20. Ingenieur Kurt Timendorfer, 21. Paul Sachs, Mitglied d. Hapoel-Hazair, 22. L. H. Judey, Mitglied d. Degel Jchuda, 23. M. Lewit, Mitglied d. Verb. d. Ostjuden, 24. Dipl.-Ing. Fritz Komberg, Mitglied d. Hapoel-liazair, 25. Aron Hermoni, Mitglied, d. Hebr. Beth Waad, 26. Ernst Herrmann, Palästina, 27. Ingenieur A. Bernstein, Palästina, 28. Redakteur C. Z. Klötzel — Vertreter des Wahl Vorschlages tuvd zu näheren Auskünften bereit: Architekt Alexander Lew, Berlin W.. Prager Str. 22, Tel. Uhland 1914. '! W a h 1 v o r s c h 1 a g des Hapoel-Hazair. Liste Nr. 2. 1. A 1 w i n L ö w e n t h a!, 2. Dr. Robert Wellscli, 3 Dr. Orcte Pinner. 4. Kurt Blumenfeld, 5. Dr. Hermann Lelewer, 6. Simon Kawidowitz, 7. Israel Reichert, 8. Walter Preuli, 9. Erich Buchholz,. 10. Viktor Cb Arlosoroff, 11. Bcrthold Cohn, 12. Rudolf Samuel, 13. Georg Lachmann, 14. Leo Karfunkel, 15. Hersch Gugig, 16. Albert Bär, 17. Ernst Bernhard, 18. Hans Levy, 19. Bernhard Arinstein, 20. Samuel Samhurski, 21. Leo Rosenblüth. — Vertreter des WaltJvorschlages und zu näheren Auskünften bereit: Dr. Walter Prcuß, Sekretariat des Hapoel- Hazair. Dorothcenstr. 35; Telephon: Zentrum 4814/15. Wahlvorschlag der Jugcndiiste. Liste Nr. 3. 1. Kurt BI u m e 11 f c 1 d, 2. Dr. M. Smoira, 3. Boris Bernstein, 4. Dr. Max Schwabe, 5. Walter Samuel, 6. Martin Exiner, 7. Erich Buchholz, 8. Edgar Kohn, 9. Felix Rosenblüth, 10. Gertrude Welkanoz, 11. Martin Sommer, 12. Robert K.atz. — Vertreter des Wahlvor- Schlages und zu näheren Auskünften bereit: Rechtsanwalt Felix Rosenblüth, Berlin W. 15, Pariser Str. 18a; Telephon: Uhland 6102 Wahl Vorschlag des Misraclii. Liste Nr. 4. 1. Dr. Abraham Locb, 2. Arthur Markus, 3. Gabriel Knoiler, 4. Karl Gross, 5. Lina Wagner-Tauber, 6. Arthur Rau, 7. Leo Kirschenbaum, 8. Edmund Levy, 9. Lazarus Barth, 10. Zahnarzt Stein. — Vertreter des Wahlvorschlages und zu näheren Auskünften bereit: Dr. Abraham Locb, Bcuthstr. 1; Telephon: Zentrum 11 270. Wahl Vorschlag der Allgemcin-zionistisehen Arbeitsgruppe. Liste Nr. 5. 1. Dr. Egon Rosenberg, 2. Dr. Alfred Schwarz, 3. Joseph Lin, Mitglied d. Verb. d. Ostjuden, 4. Siddy Wronsky, Mitglied d. Jüdisch-Nationalen Frauen-Vcreinigung, 5. Dr. Siegfried Moses, Zentralkomitee d. Z. V. f. D. 6. Lilly Herzberg, Gruppe Süd, 7. Hugo Wohermann, Gruppe Ost, 8. Adolf Sperber, Gruppe Nord, 9. Dr. Saliy Hirsch, Gruppe Nordwest und Zentralkomitee der Z. V. f. D., 10. Dr. Martin Ascher, Gruppe West, 11. Lina Wagner-Tauber, Jüdisch-Nationale Frauen- Vereinigung, 12. Edith Schwabe, Jüdisch-nationale Frauen- Vereinigung, 13. Dr. Georg Herlitz, Gruppe Charlottenbürg, 14. Gertrude Welkanoz, Jüdisches Volkshciin, 13 Ludwig Schwarz, Verband d. Ostjuden, 16. Leo Kirschenbäum, Gruppe Nord, 17. Leo Förder, Gruppe Nord 18. Ernst Simon I, Jüdische Turnerschaft, 19. Martin Sommer, Blau-Weiß, 20. Boris Bernstein, Zionistischer Jugendvcrcin, 21. Isaac Boschwitz, Misrachi, 22. Dr. Ernst Wollstein, Gruppe Süd, 23. Walter Samuel, Hcrzl* Club. 2-1. Rose Haurwitz, Zionistischer Mädchenbund 25. Martin Exiner, Jüdische Turnerschaft, 26. Clara Boschwitz. — Vertreter des Wahlvorschlagcs und zu näheren Auskünften bereit: Dr. Saliy Hirsch, Altonaer Straße 12; Telephon: Moabit 1047, Nebenanschluß. Di« Listen Nr. 2 und Nr. 3 sind miteinander verbicnden. —— SK.' Benutzet für Anzeigen alier Art die ״Jüdisclie Rundschau“!