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Jüdische Rundschau · 1920-01-16 · Heft 4 (16.1.1920) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 4 (16.1.1920)
Date
1920-01-16
Page
– (sequence 6)
Language
German
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I! I ן I * t; I .r ' i ו % •% K fv H rJ! .4 ) '-,H t a ite 26 Oi׳ trc/fcmJ durch den Ausdruck: die z i 0 n i s t i s c 11 e Bewegung bewegt sich nicht, d. h, ilic.aufgy* 'peicherie /um Ni sehe Spannung entladt sieh *lieht in 1 aiei:. Fr schilderte weiter «iisiührlich die zu über• windenden Schwier igkeitcii, die Iiaiijdsäelilich iu der \vett)>csel1i.-hllichc11 Fiii/.igai tipkeil unserer Aufgabe liegen, i r rcchlfeiligte demgegenüber das beliutsamc Vorgehen unserer Wortführer, die kein Versteckspiel spielen, sottdern ofien und ehrlich nur das verlangest, was, wir uvvierfiaml verwirklichen können — eine Heimstiitte, obwohl unser Endziel, wie cs gar tuclif amfets sein kann, der Judensiaat ist. In bezug auf die Ein• Wanderung sieht der Referent in der Ziffer Ru •ין ׳;in:• (mehr als 1 Million in '20 Jahren) diejenige Massen-cmigration, von der man sprechet! kann. Er scitlolt damit, dal! unsere wirtschaftliche Okkupation l’alästinas sich ebenso erfolgreich gestalten möge, wie die politische. Die laguit׳: nahm darauf folgenden Heselilull an: ..Die Tagung dtiickt der Londoner Leitung ihre 11 Dank aus lur die erfolgreiche Arbeit zur Verwirk• Leitung der historischen Bestrebung des jüdischen Volkes und ist d. •s t sicher, daII die Leilung weiterhin auf der Wacht stellen wird, bis »ie für das Volk all die politischen, so/ialen und Verwaluiiigsniögliehkciien sichern wiul, die notig sind, um für die Juden ein i.utioiialcs Heim in i'alaslina im Oeisle des Rechles und der historischen ticreehügkeit zu schaffen. Die Zioiiistische Org.iiiisalion WeilirulKatids stellt der Leitung zur Verfügung und wird alles tun, was von ihr verlangt wird, um /ur ״asclien Realisierung der Volksbcstrcbung mich voller Freiheit und Dnabküngigkeit in Palästina nt verheilen.'‘ Eine Botschaft Usrlsciikirts an die jahrcslconfcrenz Der Pariser P,-Gewährsmann der ״jüdischen Prcflzcntralc /uiieh“ t>crichtet: In der Meinung, dali die zionistische Jahrcskonferenz stallfindeii werde, übersandte Ussischkin der Konferenz ein Begrüßungsschreiben. JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr 4 der 1 i e 1 e i 11 sok.1t da׳, bearbeiten . e 11 , das kann mul Vor;:Ilern konstatiert 11:.-,;-ci.kiu sein völliges Eid• Verständnis 111 •i t Wci/inaim bez. aller I’.tJästiimfragen. Was die Lage in Palästina anbetrifft, 0oi stellt er folgende Lorderiuigen auf: •Ls ist notwendig, so schnell wie möglich die Lage Juden iu Palästina gesetzlich!zu reg 11• reu, damit wir nicht von den Launen der zeln e!1 B e a m t e 11 ,•iblningvn. Obwohl das Mandat noch nicht erteilt ist, ist eine ׳ r 0 ß e praktische Arbeit in Palästina bereits unter den jetzigen Verhältnissen möglich. Man nuillte iu unseren Händen sich befindliche Land und kann bercifs jetzt viel I. all <1 pacbman später käuflich erwerben könnte. Man muH sofort eine grolle Reibe von öfjcntliiiten Arbeiten beginnen, Häuser sMWolit für privale als für öffentliche Zwecke hauen und auch \ersehk'dene Industrien lassen sieb bereits jetzt entwickeln. Trotz der maiinigfaebsteii P.irteiströmungcn zeichnet sich das ganze palästinensische Judentum durch Lieh.• und Hingebung an das Land 4mserct־_ Väter atis.!1111 Prozesse der Arbeit würde sich die Einheit aller Par- Selen manifestieren. Es ist aber notwendig, dal! neue jüdische Einwanderer mit starken Nerven, mit ■materiellen Millelii oder reichem Wissen ins Land kommen, um sich sofort am Aufbau unseres nationalen Heimes zu beteiligen. Es ist notwendig, sofort g ro II c Ein a 1t z mittel zu schaffen, aber nicht auf dem Wege der Sammlung freiwilliger (iahen, sondern durch Gründüng gut fundierter Finanzinsiitute, da cs sielt nicht um Wohltätigkeit, sondern mn den Aufbau eines Volks• lebens handelt. Kein Augenblick ist zu verlieren, Arbeit ist möglich und alles hängt von dem Willen des Judentums ab. Von der Samuel-Kommission. Auch das zweite Mitglied der englischen Untersucluingskommissioii, Kapit.m Wright, hat bereits Warschau verlassen und sieh via Paris zugleich mit dem Sekretär erwähnter Konimission, F i 1 i p s, nach London begeben. Nachrichten Hebräische Sprachschule in Berlin. Neue Aiifängcrklasscii, iu denen mir die I\etiiitiu des Lesens vorausgesetzt wird, werden erst Mitte Am! wieder eröffnet. In sämtlichen zurzeit In stehenden Klassen sind tiocli Neuaufnahmen möglich ri.uli v׳״. lierigcr mündlicher oder schriftlicher Aimnliitm;׳ h»' Dr. Stnoira (W. 15, Wiiittcnibcrgische Sir. 2ä 20 T1V Uhl. 0012), der bereit ist, über den Stand der ein/’,!״.,״' Kurse Auskünfte zu erteilen. Sprechstunde!»:,. .' ' . IHmuerstag, nac’nnittags 5 Uhr, im Zionistis;h, ״ /£ . Büro, Sächsische Str. 8, imd Mittwoch 10 Uhr in der Wohnung; sonst nach vor/1.׳f*! " pliottischer Amneldimg. Schulgeld 12 AI "ל,,".,"•'!' für Erwachsene, für Schüler 3 M 11,11)1.1״׳»״ Berlin, iu Studenten zum letzter Zeit sind siele b 111;י ls , Studium nach 'Berlin gekommen' ,1,' miter auch einige Jmk״׳. Diese jüdischen Str,V";'!.־ aus Bulgarien iiauen sich vor eiaigei /eit •״', einem 11 a 11 o ״ u I j ü d i s c 11 e 11 Verein /usam!,״״,. geschlossen, dessen /.weck cs ist, den pet.-önie.'lieii K.״• takt zwischen den hier weilenden Baikaiijmlen iimi.׳,! zu gestalten und den Mitgliedern Ken-!t«1i׳.׳.e der;1,'״! scium Kultur zu vennilteln. Den ersten Vorir.i״ It Herr Moritz Benaroyn über ״Wesen des jm?kcln,1 Nationalismus“. Berlin. Ruth Wangenbein! spiüht an üue ,1 Vortragsanend am 13. d. M.. Uhr abends, im |!.יו• atouuintsaal, Lyrisches, Episches und I )ranmtis. lies m.uk Balladen von Heine, Fontane, Goethe, Seli:der 1 laugt mann ti. ה Dresden. Anläli.ieii!!er Verlobung wurden für die armer, jüdischen Kinder Heim Ma.'Lus 2(H) gi-sainmell. Wodiciikalcndcr: Sonnabend, 17. Jan , 56SO, Waera, Neumoudveikundigime, Nacht' woclt, 21. Januar, 1. Sch'bat, Netimoudtag Scv'-ai {•eז r«Ut;c;.M1.'liea Tt Sii Dre '׳ ek (1: tilu. ilmis (1,;11׳ h .20 י,כ 'l eb, .; Mite r Margarete Waldstein Rechtsanwalt Martin Waldstein Verlobte V Breslau, ijohon/ollorn1<tr»lie Oela (Schics.) J { ץי־ Diua Kawkcwltz Gtulw Lalfer T 0 rlobt!« flr»*1,«<1hw*I(t - W.ilffnlnltti'l Tob.nh WO Als Klavierstimmer omnllaält *ich (*•r•*, JUd. Bllndananatalt, SlguAlitr. Ul Tnlophon: Singllti 1920. m F»«ttin11t,»U«n, Hoolunltsn חחונות u&n®>» n«w. «t«ut Knpellmeistor Gabel, lii'rtin N . Z1>h׳U'ni011»'r KtraSa IS. BERLINER ZIONISTISCHE VEUEINICUNC Zum Besten des Heimfonds der Gruppe ״West“ T M 13 - A B E K H> Za 11 n i r z n•!! a 1׳ s, Bülewstrasi* 104 (Cuttmannsaal) am Donnarataz, 29. Januar 1920, begtnnead S Ubr pttoktlldk unler Mi Wirkung von Kos• Llocht enittls (Theater a. d. Kutiiggtäiier Strasse^ ReiUation von Heine, Zuckermann. Buber, BialiU, *Jeremias“ von Stefan Zweig Loo MatacliowaUl (Violine) / BesWit.it,g: Bit» Schwan Masscnct, Dvorak, I)rdl3, Wieniawski, Svcndhtn, Motrkowaki Eis»• Stand• Taepao•• AualdkfC dca Bern 101 und den Jüdischen Vc 1 1 acv:8 150 numerierte Karten nur im Vor׳vorkauf beiden Vorstand•• mitp•ledern^ der (Jmppe, in der BuchbanJliing des .lüdiuhen Verlages, Kficacbe« ksirasie?>ilc5 und im Brno der *Jüdischen Kundachau“, Süchsitehc Sl ntic H, zum!,reite von 5 — Mark ciiuchlicssticb Tcc S Zur gell.Beachtuna: Während der Vorträge bleiben die Saaltüren gesciilosacn! Zuspätkommende Uonnea ni ht cingclatscu werden! כשר על פסח Ingelhdmer la Qualität Rotwein B&desheimer ia ״ ״ Niersteiner la ״ Weißwein Oppenheimer Kehrweg la ״ ״ Dexheimer ia ״ Rotwein Jedes Quantum abzugeben. Billigste Preise besonders für Wiederverkäufer. Beste Referenzen. iVX. •T. Hclilewin«ינסן ־^•נ11ו11*נ*.*ו«1ו»ו0ז\\. rcöln a.Iih., AachencrStr.19, m Sprach - Unterricht. 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