Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 89 (16.12.1919)
- Date
- 1919-12-16
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr 89 1U EDI SC H E RUNDSCHAU Seite 699 \ Urnen, falls er früher nach Palästina äbersiedelt, für eine andere Erwerbsquelle sorgen. Alles Gesagte gilt auch für Privatleute, die auf eigene Faust sich ansiedeln wollen. Große Güter für GetrcfcJe־ oder Gemüsebau sowie für Milchwirtschaft sind vom Standpunkt der nationalen Kokmteafiot» nicht wünsehenswert. t Nachrichten Berlin. Die Jüd 1 ach -Natfonale Frauen- Vereinigung veranstaltet am Sonntag, den 21. Dezember, nachmittags V»4 Uhr im Blüthnersaal, Lützowstraße 76, eine große Chanukkah-Kinderfeier und bittet alle befreundeten Vereine, diesen Nachmittag freizuhalten. Berlin. Der Jüdische Jugendverein ״I br!a h׳' veranstaltet am 23. a. M., abends 7 Uhr, in der Ressource, Oranienburger Str. 18, eine Chantikkah-Feier. Wir bitten alle befreundeten Vereine, ach diesen Abend frei zu halten. Näheres siehe Inserat. Berlin. An» Mittwoch, den 17. Dezember, findet in den Räumen des Bo rochow-Vereins, Linienstraße 159, um 8 Uhr eine Trauerfeier anläßlich des /weiten Todestages von Borochow statt. Berlin. Die Wahlen zur Vertretcr-Versamtnlung der Berliner Zionistischen "Vereinigung finden in der Zeit von» 2. bis 8. Februar statt. Wahl- Vorschläge sind spätestens bis zum 12 Januar im Büro einzureichen. Alles Nähere ist aus der Bekanntmachung im Inseratenteil zu ersehen. Bruchsal. Am Donnerstag, den 27. November, sprach Rechtsanwalt Dr, Leopold Friedberg aus Karlsruhe über das Thema: ״Der Jüdische Aufbau Palästinas und der Sozialismus“. Nach seinen beifällig aufgenommenen Ausführungen und einer kurzen Diskussion wurde für den Palästinaaufbaufonds der für Bruchsal grolle Betrag von 500 M. gesammelt. Breslau. Am 2. Dezember sprach Kurt Blumenfeld in einer großen überfüllten öffentlichen Versa mmhing über ״Der Konflikt des deutschen Judentums“. Chemnitz. Am 7. Dezember fand im großen Saale des Kaufmännischen Vereinshauses eine von der Z io - nistischen Ortsgruppe und dem Sozi a 1 i s ti - sehen Verein für den 16. Wahlbezirk einberufene große Protestkundgebung gege n den Antisemitismus statt. Ueber 4000 Personen, hauptsächlich Fabrikarbeiter, füllten den großen Saal bis auf den letzten Platz. Der Volkskammerabgeordnete A. 1 eil i sch behandelte in mehr als cinstündiger glänzender Rede den Antisemitismus vom kulturellen und politischen Gesichtspunkte und fand nachhaltige Wirkung. Anstelle des leider verhinderten Prof. Dr. H. Löwe sprach Dr. Sic he 1. Die Versammlung faßte eine entsprechende Resolution. Düsseldorf. Kürzlich wurde hier ein ״Jüdischer Tum- und Sportverein“ gegründet. Der Verein, der bis heute schon zirka 60 Mitglieder zählt, und dem altbewährte Turner und Leichtathleten angehören, hat es sich zur Aufgabe gemacht, weiteste Kreise der jüdischen Bevölkerung für sein Ziel zu gewinnen. Erster Vorsitzender ist Herr Rechtsanwalt Löwe. Mitteilungen und Anmeldungen nimmt der erste Schriftführer, Herr Hermann Grünstein, Düsseldorf, Kirchfekistr. 4 I, entgegen. Düsseldorf. Am Sonntag, den 23. November, fand hier die Tagung des recbtsrhein.-westfäl. Gruppenverbandes statt. Aus dem von der Sekretärin, Frl. Aenne Pom er an z erstatteten Jahresbericht ging hervor, daß hi der verflossenen Kampagne eine eifrige Propagandaarbeit eingesetzt hat und auch einiger Erfolg erzielt wurde. Es wurden einige neue Ortsgruppen gegründet. Außer der Propagandaarbeit waren OstjuJenfragc, küriftige Gemeindepolitik, Zionistensteuer, Hilfswerk, N. F, und hebräische Sprachkurse. Gebiete, denen unsere Arbeit galt, auf denen aber noch ungleich viel mehr geleistet werden muß und die unsere ungeteilte Arbeitskraft erfordern unter intensiverer Mitarbeit der Ortsgruppen als bisher. Dem Jahresbericht folgte das mit großem Beifall aufgenommene Referat von Herr» Dr. Elias Auerbach, Haifa. Der von Dr. Epstein Duisbürg, dem Gruppenverband gemachte Vorwurf, zuviel Kraft und Zeit für die Kongreßarbeit verwendet zu haben, widerlegte Dr. Grüneberg, Elberfeld, mit der Begründung, daß, wie auch von der Berliner Leitung be-!;tätigt Kongreßarbeit und jüdische bzw. national-jüdische Arbeit identische!Begriffe gewesen seien. Die Tagung endete mit dem einstimmigen Beschluß der Ansteliung eines hebräischen Wanderlehrers für je zwei Ortsgruppen, Einsetzung einer Kommission für die Fragen der künftigen Gemeindepolitik und Heran- Ziehung der!Jugend zur Mitarbeit. In den engeren Arbeitsausschuß, der seinen Sitz in Elberfeld hat, wurden zwei Vertreter der Jugend, in den weiteren Arbeitsausschuß ein Jugendlicher gewählt. Herr Dr. Grüneberg wurde unter Anerkennung seiner hingebenden Tätigkeit für den Gruppenverband einstimmig als Vorsitiender wiadergewählt. A. P. Elberfeld, ln einer sehr gut besuchten öffentlichen Versammlung sprach Herr Dr. Grüneberg über ״Die große Aufgabe des jüdischen Volkes“. Die in der darauffolgenden Diskussion von eineip K. C.er vorgebrachten bekannten M ensdhheitsbeglückungsideen des liberalen Judentums wurden von dem Referenten ta einem mit großem Beifall aufgenommenen Schlußwort abgetan. Im Anschluß an den Vortrag wurden ca. 10000 M. Zionisten- Steuer gezeichnet. — ln einer vom Vorstand des jüd. Wohlfahrtsverbandes Elberfeld-Barmen einberufenen intemen Versammlung sprach Herr Dr. Elias Auerbach, Haifa-Berlin, vor dem Vorstande und Repräsentanten der Gemeinde, dem Vorstand des Wahlfahrtsverbaudes und einigen geladenen Gästen über die politische Lage, die Aussichten und Aufgaben für den Auibau Palästinas. Die Ausführungen des Redners wurden mit sichtlichem Interesse aufgenommen und die dringende Notwendigkeit eine«• gemeinsamen Aktion allseitig anerkannt. Es wurde der Beschluß gefaßt, Herrn Dr. Auerbach um Wiederholung seines Vortrages in einer öffentlichen Gemeiodeversammi- Iung zu bitten. Berliner Kalender &#ro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin C. 19, Seydelstr. 9. Telefon! Zentrum 9614/15. Mittwodi, den 17. Deiember Nedimittags ',s4 Uhr Gruppe Sfid, Im Heim, Piltwerulr. 49. Klnder-Chanukkah-Feier de» hrbrJIsshen 5pleln«rt1!r'.t|»fis, Donnerstag den 18. Deiember Abends 8 Uhr Gruppe ,Md’, Im Helm. Prlnienslr, 42. (Nahe Moriliplalt und Hochbahn)!•( Prlnaen«Ir.) 6. Vortrag au» dem VortragsiyElus: Dl« Hauptilrbmungen de• gegenwärtigen Zionlimai. Kurl Blumenleid: ״Organltalorltdie Mftgltchkellen.“ Gruppe ״Nordweil“, Im Helm Tiergarten-*, Klop«tod11*r. 1. Nachmittag! */, 4 Uhr Ktader-Chanukkah-Fe 1er de* hebriUdien Splelnodimittag«. Gruppe ״Wett“, im Zahnlrileheu«. BOIowtlr. 104. Abend« pfinktl.SH Ohr Statt de« Vortragei de« Herrn Redakteur Julius Kall »kl: Chanukkah-Fder mit geiellitem Beigammentein. Die Sprechstunde de» Vorstände* beginnt um 8 Uhr. Sonnabend, den 20. Deiember Abend» 8 Uhr Gruppe ״Nordweit'*, Im HQttenhau«, Badnlr. 9 (om Bnhnhol Tiergarten) Chanukkah-Feier. Ansprache, VortrJge, gesellige• BeUommenseln. G8*le herrlich willkommenI Eintritt bell Groppe ״Olt," Crelfsvalder Str. 45, Im Grelfswolder Hof. Abend» 8 Uhr Chanukkah-Feier. Mu«tkall*d1e Vortrgge, Kiavlervorlrgge, Reriialionen. * Eintritt M. 1,— Gruppe ״Centrum" In den Gesamtriumen, (der Gesellschaft der Preunde) Potsdamer Str. 9. Chanukkah-Feier. * “־ ' ־' יי ־ ״HApoSI'H&xalr" Berlin, Gormanstr. 29 (Agudas Achim). Abends 8 V1 Uhr Chawer Dr, Roher! Wells di: ״Probleme des nationalen Sozialismus." Sonntag, den 21. Deiember Nadimlrtag»1/,4 Uhr Gruppe ״Centrum", im Volkshelm. Dragoners*. 22. Kinder-Chanukkah-F der des hcbröismen Splelnadimlttags. IZfanlttiidter Jagcndvercln Berlin. Nachmlilsg* 4 ־/! Uhr pflnkll. I Chanukkah-Konzert mit ansdil. Ball I ti Gunsten de» PalIsilna-Aufbeuionds Unter gflllger Mitwirkung von I Tosiy u. Albert Splwakowski, EUa Lewin, Bascha Fiitdminn. I Karten xu Mb.!0—, 8.—, 4.—. | JÜdtKh-nationale Franenverefnigung Nachmittag* 3* * Uhr Blü1hner׳$aal, Lfltiowitr. 76. Chanut! kah-ICtuderiheater. Karten für Kinder Mk. 1,90, fflr Erwadiene Mk. 5,—. Montag, den 22. Deiember Nachmltlag» >44 Uhr ' Guruppe 0*1, Esmardistr. 19. Ktnder-Chanukkah-Feier de» hebrSlsdien Splelnachmlltog•. |SL HapaCI-HaKkfr. In den Muslkerfeslitlen, Kaiser-Wllbelmslr. 51. POnklllch Lj8 Uhr abends Chanukkah-Feier unler Mitwirkung des Chores der , I b r I a ". Karlen *u 5.-, 5—, X- Mk. Dienstag, den 25. Deiember * Nachmittags Uhr Gruppe West u. Charlottcnbg, Düsseldorfer Str. 75 b. Dr. L o e w e n »t el n. Klnder-Chanukkah-Feier des hebrSlschen Spletnadimlltag». Die Lesehalle der Gruppe ״Nordvrest" (Im Helm, Tlergarlenedc Klapstocksir. 1, Ecke Htr.dcUlr.) Ist Jeden Sonntag, vormittags von 10 -I Uhr und Jeden Donnerslag, abends von 7 Uhr ob geOflnct. Die Chanakkah - Feiern der hebräischen Kinder. Splelnodimittag« stehen allen Kindern von 4-12 Jahren und den Ellern nach vorheriger sdulftttdier oder telephonischer Anmeldung unentgeltich offen. Anmeldungen sind su richten: für Gruppe Nord, (Zentrum) Sdtosdsanah MppsdiBis, Alexanders». 251 für Gruppe Ost, Regina Cohn. Jablontklsir. 10: für Gruppe West und Charlottenburg, Hermann BudzUlawsJcy, Charlbg., Sybelstr. S; für Gruppe Süd, Schwabe, Südende, Potsdamer »trage 29 «4®"tür"Nord west, Curt Chajlm Konschewski, EUserfelder Strage 18 (Moabit 5939, _ . oder an das Kallardezernat der Berliner Zionistischen Vereintgang, Seydelstr. 3 (Zenlruin 5614. 3615). Hebräischer Sprachkursus ״Nord". Jeden Donnerstag von C-8-W0 Uhr Im Herxt-Klub, Grote Piäsldenlenshr. 2. Anmeldung daselbst, oder bei Frl. Asdser, ßrelleslr. 5. Frankfurt a. M. Am Dienstag, den 25. November, begann Herr Dr. Fritz Sternberg seine Vorlesung über ״Wirtschaftsfragen Palästinas“. Anschließend daran wircf er ein Seminar abhalten, in welchem Fragen des sozialen Aufbaus Palästinas behandelt werden. Am Mittwoch. den 26. November, hielt Fräulein Dina Clemence Mayer aus Palästina einen Lvchtbildervortrag. Im zweiten Teile ihres Vortrages erstattete sie Bericht über die Kindergärten Palästinas, die ihrer Leitung unterstellt sind und gab der Hoffnung Ausdruck, ihren Schützlingen bei ihrer Rückkehr aus dem Ueberftufl deutscher Kinder mancherlei Spielzeug mitbringen zu können. Die Zionistische Vereinigung, Unterlindau 21, nimmt täglich Spenden für diesen Zweck entgegen. Geldspenden zur Verbesserung •der hygienischen Einrichtung bitten wir unter Angabe der Bestimmtung auf das Postscheckkonto J. Wolff, Nr. 45 331 einzuzahlen. Gelsenkirchen, ln einer recht gut besuchten Ver- Sammlung sprach Herr Prof. Dr. Heinrich Loewc- Berlin über den Aufbau des jüdischen Palästina. Der mit großem Beifall aufgenommene Vortrag hat eine nachhaltige Wirkung in unserer Gemeinde, 90 daß die Hoffnuog besteht, daß der Palästinagedanke auch hier allmählich tiefer Wurzel fassen wird. Hamburg. Am 30. November <L J. sprach auf Einladung des national-jüdischen Jugendawsthusses Hamburg-Altona vor einem zaMreienen Publikum, auch aus •rthoäoxen Kreisen, Herr Hans Goslar aus Berlin über das Thema: ״Die jüdische Jugend und die Verwirklkburicr des Zionismus“. Seine Ausführungen machten sichtlich einen großen Eindruck auf die Zuhörerschaft, Sie gipfelten in der Forderung, daß, was als Din dem Strenggläubigen heili״ ist, jedem Zionisten als naiionaler Mnihag Richtschnur der Lebenshaltung sein muß; das gelte nicht nur für das künftige Palästina, sondern nach Möglichkeit auch für das Leben im Ga'.uth. Hamburg. Die Misrachi-Gruppe der Zionistischen Ortsgruppe Hamburg-Altona hielt am 1. Dezember 1910 ihre ordentliche General Versammlung ab. Der von dem Vorsitzenden erstattete Geschäftsbericht besagte, daß Herr Dr. Barth-Berlin im Vorjahre über ״Die uationa len jüdischen Forderungen und die Orthodoxie“, Herr Prof Pick- Berlin über‘ ״Misrachi und Agudali“, und in diesem Jahre ebenfalls Herr Dr. Barth über das Thema ״Wie bauen wir Palästina jüdisch auf“, gesprechen hat. Außerdem fanden in jedem Monat, abgcsehen von den Monaten der Herbstfeiertage, Mitglieder- Versammlungen statt, Ln denen brennende Fragen von Mitgliedern referiert und besprochen wurden. Es wurde behandelt: Die Frage der Stellung der Misrachi-üruppen zu den allgemeinen Zionistischen Ortsgruppen; die auf dem Palästina-Delegiertentag im Mai besprochenen Themen, sowohl vor, als auch nach der Tagung, die Frage der Zionistensteuer, die Pressefrage und anderes ineKr. - Die Generalversammlung genehmigte das Prinzip des ihr vorgclegten Statutenentwürfs einer neu zu gründenden Hamburger Zionistischen Vereinigung. Ferner wurden Anträge betreffend die Pressefrage und die Erhöhung der Mitgliederbeiträge angenommen. Die Neuwahl des Vorstandes hatte folgendes Ergebnis: Dr. Sam Möller, 1. Vorsitzender, Herr Jacob Herz, Schatzmeister, Walther Wolff, Dr. med. Hugo Meyer, Diener, Altona, Mairim Magnus, Frau Dr. Möller Schriftführerin. Hannover. Am Donnerstag, den 4. Dezember, fand eine Mitgliederversammlung der hiesigen Zion ist (sehen Ortsgruppe statt. R.-A. Dr. Herzfeld eröffnete als erster Vorsitzender die Versammlung, indem er auf die Wichtigkeit der in Hannover bis jetzt sehr vernachlässigten Zionistensteuer hinwies und zu fleißiger Zeiclinur^ aufforderte. Es wurde von alten Seiten über den Mangel an Verständnis bei den Jugendorganisationen gegenüber der Ortsgruppe na rbeit geklagt und daher beschlossen, einen Arbeitsausschuß aus Vertretern sämtlicher nationaljüdischer Jugendorganisationen zu bilden. Nach einer Diskusslon über die neu gegründete hebräische Sprachschule schloß Dr. Herzfeld die Versammlung mit einem beifällig angenommenen Referat über Martin Bubers ״Der heilige Weg“. Nordhausen. Herr Otto Lehmann aus Hambürg sprach am 27. November in öffentlicher Vcrsammiung. Thema: ״Der Antisemitismus und die deutsche« Juden“. Der Vortrag war ziemlich gut besucht und die anschließende Diskussion gestaltete sich sehr lebhaft. -- Am 28. November sprach Herr Lehmann in B lei cherode im ״Neutralen jugendverein“ über das Thema ״Die Grundlagen des Zionismus“. Rybnik. Am 6. Dezember veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe einen Vortragsabend, an welchem Herr Dr. Outtraann aus Kattowitz über das Thema: ״Der Aufbau Palästinas“ sprach. Konferenz der deutschen Vertrauensleute des J. N. F. Wie im vorigen Jahr soll auch dieses Jahr eine Konferenz der deutschen N.-F.-Vertrauensleute stattfinden. Sie ist diesmal besonders wichtig, da im nächsten Jahr eine erheblich größere Summe in Deutschland aufgebracht werden und die Propaganda grundlegend ausgebaut werden muß. Die deutsche Zentralstelle des N.-F. ladet daher •alle Vertrauensleute zu einer Konferenz für Donnerstag, den 25. Dezember, nachmittags 4 Uhr, in die Räume des Zionistischen Zentralbüros, Berlin W,, Sächsische Str. 8, und bittet, ihr das Ein verstandnis umgehend mitzuteilen. Schlug de• redaktionellen Telia. Geschäftliche Mitteilung Das allgemeine jüdische Krankenhaus ״Schaare- Zedek“ in Jerusalem, welches in der heutigen Ausf. Ereignisse des Krieges seine segensreiche Wirksamkeit fortgesetzt. Durch die stete Inanspruchnahme und Teuerung hatte die Verwaltung große finanzielle Opfer zu bringen; es sei deshalb das ״Schaare-Zedek“-Hospitai dem Wohlwollen unserer Leser besonders empfohlen. Zentrale für Deutschland Jüdischer Nationalfond Zentrale für Deutschland LC: iSSSii WM» CeldUead1m»cn gind gutichlieBltch cd richten an Herrn Mt* WöU»tt»n«r, Ch&rloUenlturg, Ra*ch«r*SUa£e 51 Zeichnungen fflr die Selbstbegteuerung zugunsten des Jüdischen Nationalfonds sind zu senden an unsere Zentrale, Berlin W. 15, Sächsische Straße 8. Für die Sdhstbesteuerung 1919 wurden bisher gezeichnet 238 000 M. זדרים בביח־המדרש לערונהחסידים ברחובערעגאדירי 87 "כנסתמשרא?".