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Jüdische Rundschau · 1919-10-01 · Heft 69 (1.10.1919) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 69 (1.10.1919)
Date
1919-10-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite* 536 J U EDI SCH E RUNDSCHAU Nr. 69 Rumänien zog, blieb nur die Unterschrift des Verfassers übrig. Erst in einer nächsten׳ Nummer erfuhr man, was in jenem Aufsatz verbrochen worden war, . . . Der berüchtigte antisemitische Jassyer Professor Ctiza unterließ es auch nicht, seine Schiller gegen die neue Zeitung aufzuwiegeln, und so wurde die Redaktion eines Tages zerstört und der Schriftleiter mißhandelt. Die Zeitung; führt auch einen eifrigen Kampf für die E rob<• r!1 ngcn der j üdi s ch e n ö e m einde n d u ז c h ■J . e Z i o a i s t e n , ebenso ‘für die W a h I v o r. 1 •o n i s 1 i - c h e n K a n d i d a t e n i n 'd i c S t a d I - v e 1 v::! i (u u g e a , uni die jetzt Überalf gekämpft wird, in einer Rein•.־ von Städtchen ist es den Zionisten .:Uti» bereits ’ ־׳eiiwgeii, ihre Kandklalen durchzusetn-n. Außer diesem V/ocficnblatt erscheint ׳in Jassy eine jüdische I aj;t .-/׳eiiiing ״Mäntuirea“ (Die Erlösung). In B c r 1 d, in der 'Moldau, ist das Wochenblatt ״Bar - K oehba“ in das dritte Jahr seines Ersdieinens getreten. Es nennt sich ״Nation,iljiidisehes, riernoksatisefces Organ“ und luiinjjfi 'iür'die Bildung eines!,aüftnaijiküsci'efi Blockes in Hinsicht 'auf die erwähnten bevorstehenden Wahlen. Für die Bildung dieses Blockes treten wohl alle jüdischen Zeitungen Rumäniens ein, und die ״Vointa“ hat auch nur Bedenken gegen die Ausführharkeit dieser Idee. Die allgemeine jüdische Stiidentenvereinigung ■bei der Universität Jassy ist Vom Senate der Universität anerkannt worden. Um der Not der meisten dieser Studenten bei zusteuern, ist von philanthropischer Seite mit Unterstützung der jüdischen Oeffentlichkcit eine Mensa Academica eröffnet worden. in Rumänien hat der Antisemitismus Formen augenommen, die früher mir selten in die Erscheinung traten, nämlich die des gesellschaftlichen Boykotts. Literarische Zeitschriften, auch solche die von an geseltenen Schriftstellern herausgegeben werden, schicken die Manuskripte der jüdischen Schriftsteller, auch von .solchem mit befestigtem Ruf, zurück, ■wenn diese es cblehncn, ihre jüdischen Namen unter Pseudonyme zu verbergen. Theatcraufführungen, Konzerte, künstlerpche Darbietungen werden gewaltsam verhindert, wenn jii- (fische Künstler dabei beteiligt sind. Zionistische Bewegung Jahresversammlung des Jewish ColdWal Trust Die 25. ordcnüiche Generalversammlung des J. C- T. wurde am Montag, den 15. September, morgens, im Camion ־ Street - Hotel abgehalten. L. Keßler, der den Vorsitz hatte, legte den Bericht des Auditors und die Bilanz vor. Der Bericht stellte fest, daß es gegenwärtig unmöglich sei, den Umfang der durch den Krieg bewirteten Entwertung des Gesellschaftseigentums in Rußland zu ermitteln, und ob die Entwertung anbalten würde. Eine Summe von etwa 23 657.— £ war zur Deckung schlechter Schulden abgesdhrieben worden, die auf Ereignisse, die mit dem Krieg in Verbindung stehen, zurückzuführen sind (auf dem Balkan und in Rußland). Das augenblickliche Geschäft ist, wie Keßler sagte, besser als je zuvor, und man hoffe, alle Entwertiaigen durch den Gewinn zu decken. Bericht und Bilanz wunden angenommen. Die zurücktretenden Direktoren, die Herren Fischer, Rosoff und Julius Simon wurden wieder gewählt Die Auditoren Herren Jackso». Pix 1 ey, 'Browning lind Hnsey & Co. wurden ebenfalls wieder ernannt. Die Einnahmen des J. N. F. im Juii und August Die Spendeneinnahmen des J. N. F. in den Monaten Juli und August 1919 betrugen 433 446 Frcs. Sie verteilen sich, nach der Höhe der Beträge abgestuft, auf die folgenden Länder: Nordamerika 9964 $, Argentinien 18 544 Pes., Deutschwml 120 786 M., England, 1359.9.1p £, Polen 116 890 M., Südafrika 826.18.10 £, Palästina 496.5.42 ägypt. Pfund, Galizrei» 91 998 Kr., Holland 5151 Fl., Elsaß-Lothringen 10 699 Frcs., Tscheclio-Slo wakei 29 309 Kr., Frankreich,9291 Frcs., Oesterreich 39 910 Kr., Südstavische Länder 18472׳ Kr.,. Schweiz 4372 Frcs., Singapore 160 £, Italien 6509 L. Belgien 3060 Frcs. u. 786 Hfl., Dänemark 2971 Kr., Griechenland 3035 l>r., Kanada 595 3, Aegypten 03.10.1 £, Estland 6450 M., China 57.13.4 £, Australien 2 £. David Woiffsohns Todestag Am fünften Todestage David Woiffsohns veransfalietea die Kölner zionistischen und nationaljüdischen Organisationen einen gemeinsamen Gang zu seinem Grabe auf dem Deutzer 'Friedhofe. 130rf fand unter reger Beteiligung eine kurze stimmungsvolle Gedenkfeie!• statt, bei der die Herren Juslizrat Dr. Bodenhei m e r, Abraham R e i n 11 a r d t und Ernst Kram 1■ r -letzterer für die zionistische Jugend- Kölns — von Herzen kommende Worte sprachen. Herr Kantor Cohn sang das Ei Mole Rachamirn. Die Kölner zionistische Ortsgruppe beschloß, den Todestag Wo. ff Sohns in allen kommenden Jahren in gleicher Weise zu ehren und so dem Toieu, steis erneut den Dank seines Volkes ab zustatten. Verfreteriag der badischen Zionisten Am 21. September traten in Karlsruhe Vertreter von sieben badischen Ortsgruppen und eine Reihe in Orten oline Ortsgruppen lebender Gesinnungsgenossen zu einem Vertretertag zusammen; die Zahl der von außerhalb gekommenen Vertreter betrug über 30. Wie Dr. R o scn f e 1 d - Karlsruhe in der Eröffnungsansprache hervorhöb, sind im vergangenen Winter ‘zwei neue Ortsgruppen, Pforzheim und Bruchsal, gegründet worden, während drei weitere Gruppen, Hcidelberg, Freiburg und Konstanz, reorganisiert wurden. Die Tagung solle «ich mit der Stellung der badischen Zionisten zur'Verfassungsänderung, sowie mit dem Aus- Nr. 69 bau und der möglichsten Zentralisierung der Propag a n d a beschäftigen. Nach Verlesung eines ausführlichen Begrüßung*- Schreibens des Vorsitzenden der Z. V. f. 1). trat inan welche von I>r. Moses- Karlsruhe geleitet wurden. s c h - j ii d i s c h e Ver- Dr. Hodculitimcr- 'Ve! 1'ell : ז r a ־ aminiung über die -׳:;Inns und betonte wirktidie De tu!סu n d S y n ode, in die Verhandlungen c: Mannheim und Dr. W o Das Referat über die 1! a d i fass u n g s f r a g e erstattete Mannheim. Er informierte di׳. Reformbedürfiigkei. vier bisher! die zionistischen Forderungen a k r a t i s i c r u!! g v u:: O h c auf Beseitigung des herrschenden Not ab ein- Wesens und der unberechtigtem zahlenmäßigen Vorherrsehaft des Liberalismus innerhuib des Oberrates und der Rabbiuerkonferenz. Er berichtete über die Tätigkeit des ״Ausschusses zur Herbeiführung •einer zeitgemäßen Umgestaltung der badisch-jüdischen Verfassung“, in welchen» drei zionistische Vertreter zusammen mit Vertreten» des gesetzestreuen Judentums zusam menge wirkt haben; der Ausschuß habe u. a. verlangt, daß der Oberrat sofort paritätisch zusammengesetzt werde, und es stehe noch die Entscheidung von seiten der oberrätlichen Verfassungskomniission aus, ob diese mit dem Eintritt von je zwei zionistischen und gesetzestreuen Vertretern in den Oberrat mit Sitz und Stimme einverstanden sei. Die Debatte brachte Meinungsverschiedenheiten über die künftige Wahltaktik zum Austrag, endete aber in der e i n s t i rn m i g e ת A n n a 11 m e einer Resolution Dr. Otto S i m o n - Mannheim, worin den zionistischen Mitgliedern des ״Ausschusses“ das Vertrauen des Vortretertages ausgesprochen wurde. Es wurde ferner heschlossen, daß für den Fall der Einigung mit dem Oberrat die Herren Dr. Moses- Mannheim und Ur. Albert Hirsch* Heidelberg als zionistische Oberratsniilgliedcr präsentiert werden sollten. Die Nachmittagssitzung wurde eingeieitet durch ein Referat von Dr. Rosenfeld - Karlsruhe über die ״Allgemeinen Aufgaben der Ortsgruppen“. Er wies besonders auf die Bedeutung der Schckelsamm- I u 11 g , der Zionist e 11 steil er und des A u f baufonds bin, sowie auf die Pflege der hebräischen Sprache und der Pa 1 ä s t i n a k u n d c für die inferne Orfsgruppenarbeit. Alle diese Aufgaben prüfte er unter dem Gesichtspunkt, inwiefern sie mit Hilfe einer Zentralstelle erfolgreicher gelöst werden könnten. Nach längerer Debatte, in deren Verlaut auch die akute Frage der Bekämpfung des Antisemitismus behandelt wurde, wurde folgender Beschluß angenommen: ״Es wird eine ■Zentralstelle für die badischen Ortsgruppen und Vertrauensleute geschaffen zur einheitlichcn Durchführung der Propaganda und zur Füllrung der badischen Zionisten in badisdh-jüdisdien Angelegen!!eiten. Die Zentralstelle soll in Heidelberg ihren Sitz baten und ehrenamtlich verwaltet werden. Der Vertretertag begrüßt den Frankfurter Beschluß, eine südwestdeutsche Gruppenverhandzcntrale zu begründen, und beschließt, sich diesem Verband alsbald nach Einrichtung seines Büros anzugliedern und alsdann nur ■noch die besonderen badisch-zionistischen Aufgaben von der badischen Zentrale erledigen zu; lassen.‘׳ Als letzter Referent sprach Herr Dr. Taubes- Pforzheim über die Organisierung der Ostj u d e n. Er kenn zeichnete die besonders schwierige Situation der Ostjuden in Deutschland und zeigte an der Hand von Beispielen, inwiefern eine Vertreterschaft der Ostjuden Aufgaben zu erfüllen habe, die durch die rein zionistischen Organisationen nicht geleistet werden können. Die von dein Referenten vorgeschlagene Re solution: ״Der Vertretertag beschließt in den in Betracht kommenden Städten Badens eine ostjüdischc Vertretung zu gründen, der die Wahrung politischer, kultureller und sozialer Interessen obliegt“, wurde nach einer längeren Aussprache einstimmig angenommen. durch die Aufstellung des Prinzips der Selbstbestim- Ein Staat der Juden oder ein jüdischer Staat? Von Paul Löwenstein, Hannover. Wir veröffentlichen die nachstehenden Ausführungen, die gewisse, auf juristischem Gebiet liegende Fragen zu beleuchten geeignet scheinen. D. Red. Vor kurzem ging eine Nachricht durch die Blätter, derzufolge leitende englische Staatsmänner geäußert haben, die großbritaiinisehe Regierung werde den jüdischen Staat in Palästina konstituieren, sobald ihr von! Völkerbund formell׳ das -Mandat über diese Landstriche übertragen sei. Damit sind die Erörterungen und Befürchtimgen wieder aktuell geworden, nach denen in der Gründung des jüdischen Staates eine Gefahr für die staatsbürgerliche Stellung der deutschen Juden zu erblicken ist. Die Gründe, auf ■die sieh die-e Befürchtung einer Beeinträchtigung unserer ־ öffentüch-rech.lichen Stolung im Reiche durch die palästinensische Staatsgründung stützt, sind fast stets lediglich politischer Natur, berühren meist nur das Völkische, ״Natonale“. Hingegen i wird die außerordentlich bedeutsame rechtliche Seite I der Frage meist gänzlich unbeachtet gi Tassen. | Es kann allerdings nicht verkannt werden, daß diese! Betrachtungsweise vol!kommen der heutigen Methode politischer Erwägungen entspricht. Die neuere Oeschichte hat die Tendenz gezeigt - besonders genährt mung der Völker — im Begriffe des Staates das nationale M tim ent in den Vordergrund zu stellen. Die jüngsten Ereignisse haben daneben noch einen anderen Faktor des Staatsbegriffcs ins grellste Licht gerückt: seine soziale Funktion. Der Staat ist .aber richtiger Auffassung mich nicht .!,ur eine sazide oder bloß rationale Erscheinung, sondern auch eine rechtliche. Immer mehr ist in der Erscheinungen Flucht die rechtliche •Funktion des Staates durch seine nat'analen und so/ialen Zwecke in den Hintergrund gedriiiigt worden. Aber es wäre gerade die größte Verkennung ues Bestehenden, wollte man der rechtlichen Betrachtungsweise politischer Vorgänge keinen Raum gewähren. Man darf das nicht mit dem Satte abttin, daß das Recht den Tatsachen von selbst nuchhinke. ,Gewiß ist die normative Kraft des Tatsächlichen nicht zu verkennen; aber es braucht bloß an die französische Revolutio» erinnert zu werden, um zu beweisen, wie die Theorien des Naturrechts vorbildlich und zielgebend waren für das politische Handeln und Schaffen. Neben die politische Betrachtungsweise hat daher ergänzend die juristische zu treten. Einer Erörterung der politischen Konsequenzen der Staatsgründung ist eine Besprechung der rechtlichen zur Seite zu stellen. Von ausschlaggebender Bedeutung ist in der vor■ liegenden frage die moderne Auffassung vom Begriffe des Staates. Das wird deutlich, wenn wir ihr den antiken Staatsbegriff gegenüber halten. Dein klassischen Altertum war der Staat nichts anderes als die organi sierte Vereinigung der Bürger, die Zusammenfassung einer Vielheit von Menschen zu einer höheren Einheit, ,,:־׳.(/׳irl '0. taf.i)0;", wie Aristoteles sagt. Ein solcher Bürgerverband ist an ein Land nicht gebunden; er beruht lediglich auf dem völkischen Elemente. Nach dieser Theorie wäre der jüdische Staat an den Flüssen Babels Fortgesetzt, als Nebukadnezar sämtliche Juden in die Gefangenschaft führte. Nach dieser Auffassung würden alle zum ״Volke“ der Juden Gehörigen ii dem Augenblicke wieder eine politische Gemeinschaft, wo der ״Staat der Juden“ in Palästina konstituiert würde.! Die moderne Staatslehre ist jedoch über diese An schauung hinausgekammen, nach der es sehr kidit ״Staaten i ni Staate“ geben könnte. Nach herr• sehender Ansicht ist auch das Territorium ein Element des Staatsbegriffcs, und umfaßt die Staatsgewalt prin• zipiell - Ausnahmen nach beiden Richtungen hin sind zu beachten die auf einem gewissen Territorium lebenden Menschen. Nicht nur Körperschaft ist der Staat, sondern Gebietskörperschaft. An und! für sich werden als-o nur die auf dem Staatsterritorium lebenden Menschen der iieuerriciiteten Staatsgewalt unterworfen, Ausländer — man beachte das Vorkommen des Begriffes ״Land“ in diesen! Worte! -- werden davon nicht berührt. Hiernach werden die Worte Wilsons verständlich, ״daß die Schaffung des jüdischen Staates in Palästina die Stellung der Juden in den übrigen Ländern,nicht berühren werde.“ Wilson mußte 90 101• gern, »veil er ״r e c h t [ i c h“ denkt. Einige andere Beispiele mögen noch mehr zMr Klärung beitragen. Niemand hat daran gedacht, den viele« amerikanisierten Polen ihre staatsbürgerächen Rechte in den Vereinigten Staaten abzuerkennen, als man den polnischen Staat schuf. Wären die vielen in der Union lebenden Iren nicht mehr Amerikaner, wenn Irland au« den Vereinigten Königreichen zu selbständigem Staats• leben ausschiede? Genau so hat die Fragestellung hinsichtlich der Juden im Falle der Konstituierung des jüdischen Staates zu lauten. Diese Frage ist eine rein rechtliche. Ihre Beurteilung richtet sich nach den Gesetzen über Erv. erb ,und Verlust der Staatsangehörigkeit. Im deutsche« Staatsangehörigkeitsgesetz findet sich jedoch keine Norm, die bestimmt, daß ein Deutscher seine Staatsangehörig■ keit verliert, weil irgendwo ein Staat gegründet wird, mit dessen Volk er ״rassenmäßig“ verwandt ist Auch der neu zu gründende jüdische Staat wird als seine Untertanen nicht ohne weiteres alle ״Juden bezeichnen können. Das würde — ganz abgesehen davon, daß dieser Begriff ja selbst unter den sich zu ihn! Bekennenden überaus strittig ist — weit über seine Kompetenzsphäre hinausgehen und in die anderer Staaten unberechtigterweise eingreifen. Auch er muß gewisse Aeußerlichkeiten für die Erlangung der Staatsbürger• schalt festsetzen. Wer diese weder erfüllt noch ■achsucht, bleibt, was er ist. Die Frage nach der Beeinflussung der Staatsbürger■ liehen Stellung der Juden durch׳ die Gründung des jiidi■ sehen Staates ist eine rein innerstaatliche, für uns nach deutschem Recht zu beurteilende. Was ״extra muros“ vor geht, berührt die staatsrechtliehe Stellung■ der deutschen Juden nicht. Zu diesem Ergebnis׳ muß man gelangen, wenn man die Judenfrage nicht nur als .nationale, sondern auch ah eine juristische betrachtet. Eine Lösung derselben ist nur dann eine vollkommene, wenn auch dieser Gesichtspunkt betrachtet wird, wenn nicht nur die nationalen und sozialen!Momente, sondern auch d e Rcchtsquaiität des Staatsbegriffes bei Erörterung iler für uns sich! ergebenden Folgen der palästinensischen Staatsgründung in Be■ tracht gezogen wird. rüg«, einen den. Das in Verzeichnis 1der Stegl Breslau vor ziemlid jüdischer R statt. Zum Scholen! Al eine vom 1 tragende ha Dresde j 11 D resd sechs Mon daß der V Anspruch g 2 Persone dustrie uni Erfurt, veranstaltet Leipzif K o c h b a i, Oktober leichtathleti Männerabt« Blick“. D Anschluß i und ein g genossen t Ratib! sehen Orts Worten d liedes Si die nach■ tatkräftige! bildlich ur öberschles Straßl Ortsgruppe beinahe tä trat bishei Mchkeit. Leer Eisfeld zahlreiche *tark verl nismus gt Aii die zionistischen Ortsgruppen und trauensmänner Wirt weisen hierdurch darauf hin, daß nunmehr die zweite Rate der Landesbeiträge fällig ist und unverzüglich an uns abgeführt werden muß. Der Landesbeitrag beträgt bekanntlich jährlich für Ortsgruppenmitglieder Mk. 5,—, für Mitglieder von Jugendgruppen Mk. 2,— , für Misrachi - Mitglieder Mk. 3.—״. Die Beiträge sind auf unser Postscheck• konto Berlin 8091 abzuführen. Zionistische Vereinigung für Deutschland Berlin W15, Sächsische Str. 8. Postscheckkonto Berlin 8091. ichrichten Volkspartei warten wir 111 die Repräsentanz der Bcr- An den Vortrag Thema: ״Wen liner jüdischen Gemeinde?“ referieren, schließt sich eine freie Aussprache. Berlin. Die Freie Jüdische Volkshoch sc 11 ule in Berlin wird ihr drittes Vor'esungs׳ Vierteljahr am Montag, den 20. Oktober eröffnen. Den Vorlesungen wird am ■Sonntag, den12 ־. Oktober, eine Eröffnungsfeier voraufgehen, in der zwei Dozenten Vorüber einen volksvvi rtschaf tlichen Gegenstand halten wer- Mit ( Ablösung! die Gesai gewachse! spricht, d! Million ln wegs die erreicht \ herigeh E Aktionen, besteuern in diesem zweite nu gen wird artige Al Meutahrsi das Ergel Entg also die »eit wci Anstrang unserer * in diese! bereits di liehen Di also bei 130000 . erreichen bedauert Intensitä! rerhältni 40000 A U m s t ii unsere \ daß uns Ein einzuholu vorzunel gelingen alle » Leerung ',ergang> Büchsen Ziel auf dann wi erhöhen einen bc noch fe Wir unve r bereil Material Die M Berlin. Die Jüdische Volkspartei veranstaltet am[ Montag, den 6. Oktober, abends 7(2 Uhr, in der Aula I des Sophien-Lyzcums, Weinmeisterstr. 111/17, eine öffent-1 liehe Wählcrversammhmg. Die Herren Dr. Gustav W i tk o w s k i und Felix A. T 11 e i 1 h a b e r werden über das I Es Qesln Be! Ridiarc Bähin 2.- S Sophie

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