Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1919-09-19 · Heft 67 (19.9.1919) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 67 (19.9.1919)
Date
1919-09-19
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2651273-2652135-2652202--12511-2670153
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

!■ Redaktion u. Verlag W, 15, Sächsische Str, 8. Erscheint jeden «IDienstagu.Freitag׳, Abonn.bei d.Exp. □.«!.Postämtern viertelj, in Deutschland, in Oesterreich Kr. 12, i. Ausland M.10,— ״NurnmeT'ciT^T^BerHn^^n^r'TQT^- An »eigen-Verwaltung: Welt-Verlag, Berlin NW. 7, Dorotheenstraße 35. Telephon: Amt Zentrum 4814 u, 4815, Anzeigenpreis für die sechsgespaltene Nonpareillezeile 75 Pf., Teuerungszuschlag 20 °/0. Telephon: Amt Uhland 845 u. 486. Postsclieckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich: Postspar kastenamt Scheckkonto Nr. 156030. Redaktionsschluß Sonntag a, Mittwoch nachm. 24 Antisemitismus Durchfliegt man die Meldungen über die gegen- Iwärtigc Lage des jüdischen Volkes in aien Ländern des Galuth, so kommt man zu dem Ergebnis, daß )fies nur einen Sieger nach diesen schrecklichen fünf S■Jahren gibt: den Antisemitismus. Ob in den Ländern ™■der siegreichen Entente, der Zentralmächte ■oder der neutralgebliebenen Staaten; ob Kommuni&mus, Demokra• Jtie oder Reaktion die Herrschaft ausüben: eine amtiseiniitische Hochflut strömt über alle Ufer, die die Kul- .jtur des zwanzigsten Jahrhunderts und die Erkenntnis!!wirtschaftlicher und politischer Zusammenhänge bisher “ ־!geschaffen hatten. In Frankreich sind die klerikalen!Kiese voller Wut auf die Juden, denen sie tout comme her. toous Drückebergerei und Kriegswucher verwerfen, die im Verdacht des ״Defaitismus“ stehen und die *־■in unglaublicher Weise beschmutzt und besudelt wer- Iden. Selbst in England stellt die Morning Post ein ||trauriges Beispiel antisemitischer Verhetzung dar, die der Verteidigung polnischer Pogromhelden eine ihrer ornehme.ten Aufgaben zu erblicken scheint. Die Tatlache, daß unter den Bolschewik!, die einen General-!streik hervor ruf e!n wollten, sich eifrige Juden befanden, at genügt, um ein wahres antisemitisdies Fieber in der Schweiz entstehen zu lassen, das sich gegen jeden ständischen Juden richtet, auch wenn er meilenweit om Kommunismus entfernt ist. Und was soll man an Deut&ch-Oe#terreich sprechen; von diesem iLand, wo Sozialdemokraten und Christlich-Soziale im!trauten Verein die Jüdischen Flüchtlinge zu vertreiben ueben und wo die Wiener großstädtische Presse mit |den Provinzblättem, besonders den Tiroler Zeitungen, Beschimpfungen gegen die Juden wetteifert? Gehen |wir ins benachbarte Techechoslowakien, so finda» wir mühsam niede!gehaltene Agitation gegen die (Juden in Prag, Pogromstimmung schlimmster Art in er Slowakei. Und Ungarn erlebt unter der Gegenevotution antisemitische Ausschreitungen, und Pogrome, dje besonders in Westtmgarn an die klassischen Länder er Judenverfolgungen Polen und die Ukraine eritncrn, der« •cbrecklche» Geschehen nur alzu bc-!fecannt ist. S| Wir vAs»»:‘vrti^.dÄß'J.Dettt'ach.^ofl keine Aus«. «Iahe In dieser traurigen Aufzahlung macht, wissen, naß die antisemitische Hetze, die mit unbeschränkten!!Geldmitteln, mit Untenstütziing der ganzen reaktionären ' Kreise, des Offizierskorps, des Agrariertums und der ■■Großindustrie arbeitet, Deutschland mit einem wahren pteer von Verleumdungen und Schmutz zu ersticken droht. Wir wissen, daß jedenfalls seit den Zeiten von Stöcker und Ahlwandt niemals eine derartige Empörung und Wut gegen <üs Juden exfetiert hat, wi« im . Jjalire 1919. |!1;Alle diese Dinge •ind mehr oder weniger bekannt.!|Die Zeitungen registriere(! sie und wenigstens bei den Juden herrecht allgemein U ebereinstim mung über die!!Tatsache, daß wir uns in einer der traurigsten Epochen!!unserer Geschichte befinden. Als im Jahre 1492 die «!Juden Spaniens vertrieben wurden, da fanden «de In |ltalien, in Holland und im Orient ZufJu ch'tsorte, wo!!»adi wenigen Jahren wieder jüdische Gemeinden blühten. ÜJetzt liegt es anders. Noch! ist der Verkehr von einem ^|Land zürn anderen durch tausenderlei gesetzliche Bc- *Istimmungen und reale Tatsachen gehindert, noch ist!!nicht daran zu denken, daß die Juden der Hölle des ^JOstens entfliehen können, um in Amerika sich ein neues ^!Leben zu zimmern, und schon hören wir davon, daß B|die Pforten Amerikas und Englands vor der jüdischen!!Einwanderung geschlossen bleiben sollen. So müssen ^fwir Zionisten wieder einmal die Mahnung an die Juden י ™!ergehen lassen, die wir seit Jahrzehnten immer wieder!ertönen lassen. Glaubt Ihr wirklich noch immer an Ü<ien bald vergehenden Antisemitismus, der ein Miß- ■«Verständnis, eine plumpe Verhetzung ist und mit den ™■Mitteln der Apologetik, sowie mit einigen Eingaben jtmd Protesten bekämpft werden wird? Wollt Ihr noch jimmer die Augen zuschließen vor der Tatsache, daß p nicht nur gilt, in Deutschland den Ausbruch von JAusschreitungen zu verhindern, sondern daß das Leben,!■das Schicksal unserer Brüder in allen Ländern auf ldeni Spiele stellt? Wahrlich der Gedanke des Zionisdaß wir ein Volk sind, daß dieses eine Volk ■■überall unter dem Schrecken des Galuth zu lejilen!|hat, diese Tatsache kann keine deutlichere, keine S|grausamere Illustration finden, als im Judensehicksal |im zwanzigsten Jahrhundert. Glaubt man denn, daß!die Reaktion in Deutschland, wenn sie kommt, anders ^■verfahren würde, als die Regierung des Generals Frie- ^idndi in Ungarn? Glaubt man denn, daß der Boteche- ■Iwisimis in Deutschland, wenn er kommt, weniger den 1 wirtschaftlichen Ruin der Juden bedeutet, weniger alles jno-di vorhandene jüdische Leben ersticken wird, als er |ts i'1 Rußland und der Ukraine getan hat? Die zionistische Organisation hat sich mit Energie lund nicht ohne Erfolg des, Kampfes um die Diaspora- Ircclite der Juden angenommen. Wenn die polnischen j'kvgrome nachgelassen haben, wenn der Vertrag mit ״Der Zionismus erstrebt für des Jüdltd»« Volk die Schaffung einer dffenilldi-redbUidi geiUbertea HelmstJUte ln Pal&ifna." Baseler Programm. Polen die jüdischen Rechte zu sichern versucht, wenn auch in den Verträgen mit den andern Ländern des Ostens ähnliche Bestimmungen, enthalten 4ein werden, so dürfen wir dieses als Frucht unserer Arbeit bezeichnen, und wir gestehen den Nichtzionisten gern, daß euch der Kampf gegen den Antisemitismus, wie man ihn in Deutschland zu führen pflegt, vielleicht eine Notwendigkeit ist. Es gibt sicherlich Menschen, die durch Unwahrheit und schiefe Darstellung verleitet, Antisemiten sind, und die durch aufklärende Worte überzeugt werden können. Apologetik muß sein, aber man muß sie richtig einschätzen. Wenn der Arzt einem Schwerkranken ein Betäubungsmittel gibt, damit er einige Stunden ruhig schlafen kann, so ist das gut, vielleicht notwendig. Aber verhängnisvoll wäre es, wenn der Arzt glauben würde, mit diesem Mittel die tötüche Krankheit zu beseitigen. Apologetik soll sein, aber sie kann und wird an der Lage des jüdischen Volkes nichts ändern. Wir müssen immer und immer wieder betonen: es ist die Tatsache des Galuth an ätih, die die jetzigem Verhältnisse hervorruft, und es ist die Tatsache des Galuth an sich,, daß diese Verhältnisse nicht geändert werden kann«. E# gibt nur den einen Weg, auf dem wir seit 20 Jahren vorangeschritten sind 1und der jetzt gerade in diesen Monaten allein das traurige Loos unseres Volkes zu erließen vermag, die nah bevorstehende Aussicht auf Errichtung unseres eigenen Landes. Die Rede, die Weizmann vor der englischen Zionistenföderation gehalten hat, spricht klar und deutlich aus, daß unsere Hoffnungen die besten sind und daß, wenn das gesamte jüdische Volk mitarbeiten wird, wir in abteilbarer Zeit zu dem Ziel kommen werden; dem Herzl die jüdische Bewegung zuführte: Palästina als Judenland. Mit diesem Ziel vor Augen, in der sicheren Erkenntnis, daß das palästinensische Zentrum für die Diaspora eine völtigp Umwälzung ihrer Existenz bedeutet, werden wir erst erfolgreiche Diasporapolitik treiben können. Bürgerliche Gleichsteitag und nationale deich- ׳ beröditigwig sind mur%rreicl1te״iFfif::ein «ia%«s־Jiyfari»eä; Volk, das *die Kräfte anstrengt; uni weder kulturschöpferisch auf., eigenem! Boden zu werden. Nichts wird der Diaspöra so viel Zusammenhalt geben als die' gemeinsame Arbeit an ErezIsrael; keine Arbeit wird ihre Stellung gegenüber der Außenwelt so stärken wie die Tatsache de» wiedererstandenen Judenlandes. F. L. zwischen den verschiedenen Teilen des Judentums ein® vollständige ist, sowohl bezüglich der für die Erhaltung von Leben, Freiheit und Eigentum der Juden wich׳- tigen Forderungen, als auch bezüglich der Fortsetzung ihres Bestehens als eine Nationalität in denjenigen Ländem, wo die Juden selbst sich als eine der den Staat bildenden Nationalitäten anselien als auch von ihr« Mitbürgern so betrachtet werden. im ganzen lassen sich die Forderungen zurückführe« auf die Anerkennung und die praktische Durchführung der Gleichberechtigung des jüdischen Volkes, sowohl bezüglich des individuellen als and» des Gemeinschaft*- lebeus. Das bedeutet: völlig dieselben gleichen Rechte für die Juden wie für die Nichtjuden, Erklärung dieser Rechte für alle Bürger, wie sich dies in allen moderne• Verfassungen findet; Anerkennung der ,nationalen Minderheiten in den Staaten Osteuropas als besonder® (distincts) und autonome Körperschaften in bezug aut di® Errichtung und Leitung ihrer Schulen und anderen Einrichtungen der Erziehung, des Kultus, der Wohltätigkeit und sozialen Fürsorge; Recht auf proportionellen Anteil an den für 'diese Zwecke bestimmten öffentlichen Fonds; Schutz vor Profanierung des Sabbats und da# Recht, an anderer! Tagen keinen Geschäften nachzugehen; endlich das Recht, eich beim Unterricht und in privaten und öffentlichen Angelegenheiten der eigenen spräche zu bedienen. Um die Wiederholung der erlittenen Unbilden m vermeiden, wurde außerdem verlangt, daß die Gewährung dieser Rechte in den 'Grundgesetzen der neuerrichtet« oder vergrößerten Staaten verankert würde und daß im Falle der Verletzung dieser Rechte die Unterzeichner des Friedensvertrages oder die verletzte Minorität Schute beim Völkerbund fordern könne. Indem sich das jüdische Volk unter den Schuts der Friedenskonferenz stellt, fördert es kein spezielle# Privileg. Was die Juden fordern, ist nichts als der internationale Schutz der billigen Minoritätsrechte in Osteuropa, Rechte, die ebenso nötig zu ihrer eigenen Erhaltung als auch zur Aufrechterhaltung des WeMfri«־ dens sind. Sie fordern für sich nicht mehr, als man anderen nationalen Gruppen, die ln einem Staate leben, zubilligt. Aber man kann Ihnen auch nicht weniger gewähren, ohne einen Schlag gegen die von der Gert»!- tigkeit geforderte Gleichheit zu führen. Der jfidisch*amerikanische Kongreß Von Richter Julian W. Mack, Präsident des amerikanisch-jüdischen Kongresses und des Komitees d er j üd is chen Delegationen bei der Friedenskonferenz. Wir haben bereits mitgeteilt, daß das Komitee der jüdischen Delegation in Paris ein Sammelbuch ״Los droit:: natianaux des Juifs er: Europti orientale“ hat erscheinen lassen, das aus der Feder führender Juden Osteuropas uni Amerikas (Rosenbaum, Reich, Ringel, Motzkin, Bergmann, Ussischkin, Mack u. a.) wertvolle informierende Artikel über Lage und Forderungen der Juden in den Ländem Osteuropas bringt. Wir lassen nachstehend die Uebersetzting eines Artikels von Richter Mack folgen. Der jüdische Kongreß in Amerika bedeutet eine Epoche in der Geschichte der Republik jenseits des Meeres. Dreihundert Delegierte, gewählt Aon 350000 Wählern, wurden aus allen Staaten der Union entsandt. Ferner wurden 100 Delegierte als Vertreter aller der- Brief aus Palästina .;Pa! zirkular- 4es:;ÄcÄ0n*.Cw1altit׳^׳®tr*Si#i kämpf“ I« Haifa — Das Jubiläum der ״Hadassa“ K.Z.B. Das Zirkular des ,Zionistische» Ac tions-Com i te s, in welchem die Leitung deo gegenwärtigen Stand der Bewegung ‘in großen Zügen behandelt, hat in den führenden Kreisen des jisehubs großes Interesse hervorgerufen. Die 'allgemeine Stirnmung der jüdischen Bevölkerung 'über die im Zirkular behandelten Fragen der Immigration “wird in eineiti Leitartikel der ״Chadaschoth Haarez“ Von» 19. August wiedergegeben. Nachdem dort die fürchterliche Lage de# jüdischen Volkes in den Ländern des Ostens besprochen ist, heißt es: ״Die Judenheit steht vor ,einer großen Gefahr. Dl® jüdischen Gemeinden des Ostens, wo der Vrößte Teil unseres Volkes lebt, sind ׳dem Untergang nahe. Und in dem Augenblick, wo die •jüdischen Massen ihre Blicke nach Palästina richten, rufen wir ihnen zu: ״Wartet! Waget nicht herzu kommen! Wir Verden zunächst die nötigen Vorbereitungen treffen!“ Wo aber sind die Vorbereitungen? Ein ganzes Jahr ist bereits vorüber, seitdem das Land befreit Wörden ist; und während der ganzen Zeit, in der die schreckliebsten Naduichteri aus den 'Ländern der Ostjudenheit kommen, haben wir nichts •getan und nichts begriffen. Unter der größten Lebensgefahr ,unternehmen die Flüchtlinge die Reise nach Palästina. Trotz aller Verbote kommen sie. Sie kommen auf Booten durch das Schwarze Meer nach Konstantinopel. Sie durch wandem Sibirien und Japan; Und selbst auf dein weite» Weg durch China und Indien kommen sie. Die Fluchtlinge füllen die Gefängnisse von Konstantinopei, leiden Hunger und Elend jn den verschiedenen Hafenstädten — dies alles aus Liebe zu Zion, um nur den einzigen Zufluchtshafen, der ihnen noch ‘im Leben übrig blieb, zu jeuigen jüdischen Organisationen entsandt, deren Tätigj erreichen. Wir aber rufen ihnen zu: ״Wartet noch keitsfeld die Grenzen lokaler Interessen weit übersteigt. Eine nicht zahlreiche, aber doch nicht einflußlose Minori tat, schloß sich aus. _ ... e» wenig, die Hilfe wird ,schon kommen!“ Das Volk, das zwischen 'Leben und Tod schwebt, t sieht nur einen einzigen leuchtenden Funken vor sich, Nur zwei Stimmen sprachen sich gegen die Erklärutjg (der das Dunkel seines Lebens erhellt: Erez-Israel Balfours aus; man kann ־sagen, daß alle Beschlüsse des I Dürfen wir diesen Funken äuslöschen? Haben wir das Kongresses einstimmig gefaßt wurden. { Recht, den ■unglücklichen Massen den einzigen leuch- Ein Komitee aus 52 Mitgliedern, Männer und Frauen,! tenden Strahl ihres Lebens zu nehmen? die alle möglichen Ansichten 1in der jüdischen Frage 1 Mit Schrecken vernehmen wir die entsetzlichen Nachvertreten, wurde gewählt. Nach ,langen^Diskussionen und; richten aus den Ländern der blutigen Pogrome und ver• minutiösen Beratungen, geschickt vom ,Präsidenten Louis Marshall geleitet, erstattete das ׳Komitee einen einstimmig angenommenen Bericht betreffend die Rechte, die vor der Friedenskonferenz zugunsten der Juden Ostettropas gefordert werden sollen. Die Vorschläge, die der Friedenskonferenz vom Komitee der jüdischen Delegationen •unterbreitet wurden, schließen die Wünsche des amerikanisch-jüdischen Kongresses in sich. Einige Zusätze wurden zu den in Amerika angenommenen Resolutionen beschlossen, aber 'nichts wurde davon weggelassen. Man darf nicht glauben, daß das vom Kongreß nach Paris gesandte Komitee 1 in irgendeiner Weise versucht habe, seine Meinungen ' den Vertretern der osteuropäischen Juden aufzuSwingen. j Die Einigkeit, die im 'Komitee der jüdischen Delegationen 1 erzielt wurde, zeigt nur, daß die Uebereinstimmimg suchen unser Gewissen durch Spenden an die Unglückliehen zu beruhigen. Aber 'was sind diese Geldspenden iia Vergleich zu dem großen Ruin, den wir vor uns sehen? Unser Gefühl sollte uns ,doclt zwingen, den Sehre! um Hilfe mit dem Ruf zu erwidern: ״Kommt Brüder; wir wollen gemeinsam leiden! Brot gemeinsam teilen! Wir Liebe trösten! Gemeinsam w< suchen, um unser Leben ‘im gestalten und nach unseren g׳ Zukunft m bauen!“ Wir tun dies aber nicht. Wir schließen unsere Ohren, um die Hilferufe nicht zu hören. Wir wissen, daß eine ״;rolle Mn sk eil e in wände rung sowohl den Immigranten wie uns Unglück bringen kann. Wir wollen unser letztes Werden Euch mit unserer ollen 'wir Wege und Mittel Lande der Väter neu zu erneinsamen Kräften unsere

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.