Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 65 (12.9.1919)
- Date
- 1919-09-12
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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al I JUDA I CA JQDISCHE RUNDSCHÄU Redaktion u. Verlag W, 15, Sächsische Str, 8. Erscheint jeden Dienstag u. Freitag, Abonn.be! d.Exp. u. d. Postämtern »iertelj, M.6.— in Deutschland, m Oesterreich Kr. 12, i. Ausland M, 10,— Nummer 65 Berlin, 12. IX. 1919 An «ei gen-Verwaltung: Welt-Verlag, Berlin NW. 7, Dorotheenstraße 35. Telephon: Amt Zentrum 4814 u, 4815. Anzeigenprei8 für die sechsgespaltene Nonpareillezeile 75 Pf., Teuerungszuschlag 20%. Telephon: Amt Uhland 845 u. 486. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich: Postsparkassenamt Scheckkonte Nr. 156030. Redaktionsschluß Sonntag o. Mittwoch nachm, 17. EIul 5679 I ÖC1V. Jahrg. N 9 l i I n d if hrsl mit )0 I 6001 ige e ei isfflh iot -G-en Ab« 9389 121 e lin ir.1- Zur Theorie und Praxis des Zionismus Von Baruch Krupnik Wir beginnen heute mit der Veröffentlichung einer Artikelserie von Baruch Krupnik, die sich mit einer Reihe von brennenden Fragen der zionistischen Ideologie beschäftigen. Wir stellen diese Fragen zur Diskussion. Die 'Redaktion. 1. Zionismus und Judentum Zionismus ist Form, Judentum ist Inhalt. Zionismus ist ein Programm, ein Ziel, eine Norm; Judentum ist eine Tatsache, eine Idee, ein Gehalt. Gesunder Zionismus hat immer Judentum im Unterbewußtsein, setzt Judentum voraus, ist sich bewußt, bloß die rationale Form für den irrationalen Inhalt zu sein; deshalb schreibt er kein bestimmtes Judentum vor, überläßt dieses innerliche Erleben oder Leben jedem einzelnen Und dem freien Zusammenwirken der Gesellschaft, sorgt aber um s!o mehr für die nationale Form, die man klar definieren und proklamieren kann. Gesunder Zionismus treibt nicht mit dein Volke Psychoanalyse, sondem sucht den nationalen Körper, das Gefäß der Seele, in normale Zustände zu versetzen. Krankhafter Zionismus ist derjenige, der sein formgebendes, programmatisches, normatives und zielsetzendes Wesen vergißt und sich vermißt, als Judentumsinhalt, ja als verpfliditender Ju1dentumsinha.lt zu gelten; der den Gehalt des Judentums mit den Händen zu tasten vorgibt und ehe Erfolge seiner Manipulationen ins zionistische Programm; cinflicht. Gerade weil es einen Geist des Judentums gibt, ist es eine Sünde wider diesen heiligen Geist, wenn man ihn von der philosophischen ,und soziologischen Forschung hernimmt, um ihn, je nach dem ״letzten“ Wort dieser Forschung, in den Dienst eines Programms zu stellen. Wenn es Nichtzionisten tun, so sind sie dazu gezwungen, weil ihr bißchen Judentumgehalt so blutleer geworden ist, daß es reif zur Anatomie vorliegt. Der Zionismus baut nicht auf solchen Gehalt, sondern will den noch lebendigen retten, und zwar tat dieser Gehalt rettungsbedürftig nicht weil er an und. für sich schadhaft geworden ist, sondern weil sein Gefäß ihn nicht genügend schützt. Mit der Terminologie von Dr. Klatzkin (,^Probleme des modernen Judentums“) zu sprechen: Der Zionismus hat zum Zwecke, nicht bestimmte angeblich nationale Werte zu verwirklichen, sondern nationale Kriterien sicherzustellen, damit man endlich die Grenze kennt, wo Nationaljüdisches •anfängt oder aufhört. Ein Wort von Herzl, in anderer Sache gebraucht, Läßt sich liier klärend paraphrasieren: ״Wir wollen Bedingungen, nicht Dinge schaffen.“ Wollen wir wirklich keine Dinge in Palästina haben? Doch, aber sie zu schaffen, vermessen wir uns nicht. Pflanzen und säen kann man mit den Händen, wachsen muß es von allein. Was aber dieser Aufsatz und׳ die darauf folgenden bezwecken, ist nicht eine abstrakt-theoretische Begrün►• düng des formalen Zionismus als Gegenstück zum sogenannten formalen Nationalismus von Klatzkin, sondern eine kritische Auseinandersetzung mit der üblichen Theorie und Praxis des Zionismus, unter besonderer Berücksichtigung des deutschen. Diese Auseinander- Setzung wird allerdings im Geiste des formalen Zionismus gehalten sein, wird aber so konkret und 90 positiv sein wie nur möglich, wird zu zeigen suchen, wie der formale Zionismus in jedem Einzelfalle verfahren hätte. Er hätte zunächst die theoretische Propaganda in Deutschland nicht so betrieben, wie es in der letzten Zeit geschehen ist. So wurde beispielsweise die Kongreßbewegung (über die noch weiter ein Wort zu sprechen sein wird) aus Versöhnungsgründen betrieben unter der verschwommenen Parole der Einzigartigkeit des Judeninnis, die darin bestände, daß es eine Weltanschauiungsnation sei (nicht etwa, daß es ein Volk im Exil sei). Man hoffte dadurch alle Welt für den Zionismus oder wenigstens für den Kongreß zu gewinnen, da doch eine ״Weltanschauung“ etwas ist, was man sich leicht zulegen kann, während der formale Zionismus Pflichten auferlegt ■und einen Verzicht auf die bequeme ״Zugehörigkeit“ zu verschiedenen Gemeinschaften verlangt hätte. Ueberhau.pt steht die zionistische Propaganda in Deutschland seit Jahr und Tag im Zeichen des Lockens und nicht des Mahnens. Von einzelnen Ausnahmen abgesehen, wird tagtäglich den deutschen Juden klargemacht, es gebe nichts Bequemeres, als Zionist zu sein. Man könne dabei ganz gut auch in der deutsehen Staatsgemeinschaft verankert bleiben, d. h. deutsch sprechen und tatsächlich deutsch leben, wenn man nur ״zum Judentum zurückkehrt, jüdisch empfindet und' Zionist wird“. Man sieht, das einzig Positive bleibt das ״Judentum“, weil man aus Anlaß des Judentums so schön über Pazifismus, soziale Gerechtigkeit, sexuelle Ethik und andere zu keiner Tat führende hohe Aufgaben sprechen kann, während der reine Zionismus doch in Schekel und hebräischen Kursen zusammen- ״Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina.“ Baseler Programm. schrumpft. Nun, der formale Zionismus hätte es umgekehrt gemacht: er hätte all diese Götzen zerbrochen, hätte den deutschen Juden klargemacht, daß die benächtigten Inhalte des Judentums, die doch auch von der Assimilation frevelhaft mißbraucht werden, von uns schon deshalb nicht als Gesamtheit gepflegt werden können, weil wir nicht über die elementarste Voraus- Setzungen einer wirkenden Gemeinschaft verfügen, daß wir doch gerade deshalb Zionisten sind, weil wir diese Voraussetzungen vermissen, und־ daß uns überhaupt nicht diese hohen Ideale von unserer Umgebung trennen (sie einen uns vielmehr mit Gleichgesinnten anderer Völker), sondern die Sprache und das Land unserer Vergangenheit und unserer Zukunft. Da man auf den ״trockenen“ formalen Zionismus zugunsten des Schwungvollen Judentu111szio11ism>us verzichtete, erzog man eine zionistische Generation, die wie ein Ei dein anderen der Assimilation ähnlich ist, die es fertig bringt, sich in fremden Literaturen und Kulturen , gebend und nehmend auszuleben, während sie von.Sabbat zu Sabbat im engen Vereine den Brocken .Judentum pflegt. Es ist nämlich in hohem Grade unberechtigt, wenn deutsche Zionisten jüdischen Glaubens sich auf den Inhalt des Zionismus Achad-Haams berufen. Achad-Haam lebt sein Judentum und will es im Zionismus weiterleben, Ach ad- Haam ist nicht bloß zionistischer, sondern jüdischer, hebräischer Schriftsteller. Achad-Haam ist auch ohne Zionismus Jude, ebenso seine Leser, die hebräischen Leser. Achad-Haam hat jüdische Form. Deshalb ist sein Inhalt für den Zionismus nicht schädlich. Ganz anders die Zionisten in Deutschland, deren tatsächlieber kultureller Inhalt samt der Form nichtjüdisch ist. Wenn sie ihren Zionismus mit dem zugelcrnten bissei Judentum ausfüllen, ohne den kategorischen Imperativ des Zionismus zu befolgen, der im Namen des Inhalts Formgrenzen verlangt in bezug auf Sprach- und Kulturgemeinsdhaft, so sind sie alles andere als Jünger Achad- Haantis. Der theoretische Streit zwischen Klatzkin und Achad-Haam bezieht sich auf die Auffassung des Juden■ tums, nicht des Zionismus. Ueber zionistische Pflichten sind sich Achad-Haam. und Klatzkin einig. Es kann nicht genug vor der Phraseologie des;,Judentums“ gewarnt werden, die unweigerlich im besten Falle zur Orthodoxie, im schjimmsten Falk — zur Assimilation führt. Man darf nicht die konkrete Umgebung der deutschen Judenheit vergessen. Wenn man der Jugend Inhalte predigt, so sucht sie sie in ihrer Umgebung und findet sie in einer Form, die dem Zionismus strikt zuwiderläuft. In einem Falle findet sie das Judentum in der i.11 Deutschland allein zuständigen Stelle, der Synagoge. Ist es eine Reform- Synagoge, so ist das Gift. Von ihren Führern auf diesem Gebiete im Stiche gelassen, vermag die zionistischc Jugend nicht von selbst die Assimilationspredigten kritisch aufzunehmen und so wird allmählieh der Abgrund zugeschüttet, der noch zur Zeit Herzls zwischen uns und den Protestrabbinern bestand. Ist es aber eine orthodoxe Synagoge, so ist es für unseren Zweck nicht viel besser. Es ist ein böses Symptom, daß jugendliche Zionisten manche Mizwoth: nachahmen. Nicht als ob es an und für sich schädlich wäre, es ist aber so, daß der Geist der orthodoxen Umgebung dazu verleitet, diese Mizwoth als gelebtes Volljudentum zu betrachten und sich dabei zu beruhigen. Diese Ruhe ist gefährlich. Es muß umgekehrt der Jugend unaufhörlich gezeigt werden, daß man mit der Nachahmung von existierenden Bruchstücken des alten Judentums noch nichts getan hat. Der Misrachi in Deutschland sündigt viel damit, daß er nicht einen dicken Strich zwischen seiner Art religiösen Judentums, das sich erst in Zion voll ausleben will und ■dem, der anderen, satten, ruhigen Thorajuden zieht. Aber auch in einer ganz anderen Richtung sind unterstrichene Judentumsinhalte gefährlich. Es ist schwer festzustellen, was hier Folge ist und was Ursache, aber Tatsache ist, daß die Personatunion zwischen vielen Zionisten und Sozialisten in keinem Lande so stark ist wie in Deutschland seit der Revolution, wobei der Zionismus wertvolle Kräfte verliert, die vermeinen, durch ihre Arbeit im Sozialismus im Geiste des Judentums und folglich des Zionismus zu wirken. Denn, wenn Zionismus eine Weltanschauung ist, so sind Tür und Tor geöffnet für allerhand Interpretationen. Ich hätte allen lnhaltszionisten geraten, im ״Juden“ (April-Mai-Heft 1919) den Aufsatz von Bialik über ״Halacha und, Agada“ zu lesen. Letzten Endes, besonders hier in Deutschland, ist der Streit über Inhalt- oder Formzionismus ein Streit über das Primat der geistvollen, aber sentimentalen, weichen Agada oder der formellen, aber eisernen, konsequenten Halacha. Der Wortlaut von Weizmanns Rede Am Mittwoch, de»! 20. August hielt Dr. W e I zm a n n vor der englischen Zidnistenföderation seine! schon auszugsweise wiedergegebene Rede iin Zentralbüro der Zionistischen Organisation. Außer de.1 Mit* gliedern des Rats waren u. a. anwesend Dr. V. Jacobson und Dr. S. L e v i n. Dr. Weizmann sagte, es wäre zum erstenmal seit der Jahresversammlung, daß er die Ehre genabt hätte, vor ihnen zu erscheinen, und er würde versuchen, 90 knapp und kurz wie möglich einen Bericht über den Stand der Dinge in der Bewegung zu erstatten. Es wäre auch die' erste Gelegenheit, die sich ihm zum Sprechen böte seit seinem Erscheinen vor der Friedenskonferenz. Sein langes Stillschweigen hätte natürlich Unruhe ver- , ursacht; die Leute könnten sich nicht vorsteUen, daß es keine neuen Tatsachen zu verzeichnen gäbe. Er erinnerte an die lange Zeit, die von den Arbeiten der Friedenskonferenz beansprucht wurde. Erst nach! den Verträgen mit Deutschland, Oesterreich und Huigarien — und die beiden letzteren wären noch nicht abgeschlossen — könnte die Erwägung der Bedingungen,' die der Türkei angeboten werden sollen, die Bedingungen, die so eng mit unseren Interessen verknüpft sind, stattfinden. Er sympathisiere vollkommen mit der Ungeduld der Zionisten und könnte verstehen, daß man heftiges Verlangen danach trage. Um die augenblickliche Situation ganz zu würdigen, wäre es erforderlich, nicht nur die gegenwärtige Lage in Europa, sondern auch in Palästina und Ln Nahen Orient zu betrachten. Was zunächst die Lage 1 m N al\c n Orient anbetrifft, so erwähnte Dr. Weizmann die Unruhe, die durch die Revolte in Aegypten und den Aufstand in Syrien! hervorgerufen wurde. Wie in alten Zeiten, war Palästina zwischen zwei unruhigen Ländern eingekeilt und, so streng auch die Regierung war, von der es beherrscht wurde, so wurde es doch beeinflußt von dem, was sich auf beiden Seiten ereignete. Die wirtschaftlichen und ethnischen Verhältnisse Palästinas verknüpften es mit Syrien ,und in gewisser Beziehung auch mit Aegypten, und was auch immer sich in Syrien ׳und Aegypten zutrug, fand seinen Widerhall in Palästina. Die Unruhen inAegypteil und Syrien erzeugten Unruhen in Palästina; die panarabische Bewegung verbreitete sich auch in Palästina und schuf unvermeidlich große Schwierigkeiten in einem Lande, wo zirka 10 Araber auf einen Juden kommen. Die panarabische Bewegung richtete sich gegen den Zionismus, und dies machte die Situation für die Engländer in Palästina zu einer sehr schwierigen. Ehe Lage wurde noch kompliziert durch die Bürgschaft, die man den Zionisten gegeben hatte; diese Bürgschaft wurde als Waffe gebraucht von den Gegnern der Juden, den Gegnern Englands und den Gegnern jeder lutervention irgend einer europäischen Macht im nahen Orient. Da die Interessen Englands und ,Frankreichs nicht ganz übereinstimmten, war Platz für viele Strömungen und Gegenströmungen, und die schwächste der in Frage kommenden Kräfte — der Zionismus — hatte am meisten zu leiden. Die Lage der Juden war um so schlechter, seitdem die jüdische Bevölkerung stagnierte; niemand wurde der Eintritt in das Land gestattet, und der Kontakt zwischen den Juden Palästinas und der Diaspora war nur schwach. Eine zweite Ursache, außer den arabischen Schwierigkeiten, war die Ungewißheit bezüglich Palästinas. Von der Friedenskonferenz war, soweit der Nahe Orient in Frage kam, keine bestimmte Politik verfolgt worden. Das Schicksal aller Teile des früheren türkischen Staates war noch unentschieden. Die Zukunft Arabiens, Syriens, Armeniens — alles war noch zweifelhaft, und da, wo Völker und Religionen nebeneinander kämpften, schuf diese Ungewißheit erhebliche Schwierigkeiten. Ke Friedenskonferenz hatte wiederholt versprochen, eine interalliierte Kommission nach Palästina zu senden. Es wurde häufig angekündigt, daß eine solche Kommission abgesandt' worden ,wäre, und dann wurde es widerrufen. Die ,,Bevölkerung war verschiedentüch mit, großen Hoffnungen einer endlichen Entscheidung über ihr Schicksal erfüllt worden, und diese Hoffnungen wurden wiederholt enttäuscht. Nur ein Teil der vorgeschlagenen Kommission ist bis jetzt nach Palästina gelangt — die a merikanische Ko mmiss ion. Nun haben alle Einwohner Palästinas durch: die Unsicherheit und Ungewißheit ihrer politischen Lage gelitten; aber die Zionisten brauchten ,mehr als alle anderen stabile und ruhige Verhältnisse für ihre Ent- Wicklung, und darum litten sie am meisten. Lieberdies hatte die ganze Bevölkerung an den Nach wehen der fünf Kriegsjahre zu leiden. Dr. Weizmann fährt dann folgendermaßen fort: Mit Rücksicht auf die in Palästina herrschenden Verhältnissc, welches von einer Macht in militärischer Besetzung verwaltet wurde, die aber nicht autorisiert war, sich! für die Regierung des Landes verantwortlich zu fühlen, wünsche er zu erklären, daß die Zionistische Organisation, die die Ereignisse in Palästina dauernd verfolge, bei den Verwaltungsbehörden interveniert habe, wo es sich immer erwies, daß jüdische Interessen verletzt worden waren oder verletzt werden sollten, und daß sie günstiges und befriedigendes Gehör fand, ln vielen Fällen, in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle, gelang es der Organisation, alles abzuwentlen, was dein Fortschritt der zionistischen Sache schädlich war, aber bis jetzt ist nichts geschehen, um ihre Lage zu verbessern. Man fühlte, daß/ wenn man nicht vorwärts gehe, man zuiüekkomme.tn wertie; man mußte, wenn man hier stehen blieb, die Begeisterung und den guten Willen des jüdischen Volkes verlieren.' Es wurden sogar Zweifel laut, ob die Regierung ihrer erklärten Politik zugunsten! der Errichtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina treu bleiben werde. m 1s