Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 61 (29.8.1919)
- Date
- 1919-08-29
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 61 JUBDISCHE RUNDSCHAU Seite 473 wirken wir scMeunigSl die vollständige Auferstehung der Sprache rm Munde aller, wie verwandeln wir die üüter der hebräischen Kultur in Gemeingut des gesamten Volkes, und wie erheben wir die Volksmassen, zum aktiven Faktor im Gewebe der modernen hebräischen KiJtur. Der Beschluß der vorbereitenden Versammlung, der von jedem Mitglied« der Konstituante die Kenntnisse der hebräischen Sprache verlangt, wurde uns nicht von ußen aufgezwungen, sondern wir, Arbeiter Palästinas hatten uns selbst an seiner Fassung beteiligt und ihm m seinem Siege verholfen. Dieser Beschluit hat nicht die Absicht, irgend jemandem seine Rechte zu auben. Dieselbe Versammlung erteilte das aktive Wahlrecht den jüdischen Legionären aus England Vtiterika, Argentinien und Canada, ohne sie nach ihrer Kenntnis der hebräischen Sprache zu fragen. Dieser 1k Schluß drückt nur unsere feste Ueberzeugung aus, md wir sind sicher, daß dies die Uefae'rzeügung des jüdischen Volkes ist, — daß die Sprache der jüdischen Konstituante in Palästina nur eine sein kann . nämlich die hebräische. Diese uns beseelende Ueberzeugunjg werden keine Mächte der Welt Umstürzen. Tatsächlich leicht dieser Beschluß der Forderung eines minimalen Die glückliche Geburt eines bühtichens zeige« hseherfreut an Josef Landmann und Frau reb. Zimand Berli« N. Brunnens17 .״ Sude, Dienstag den 2. Sept., vormittags Die glückliche Geburt, zeigen hocherfreut an Jacob Bl am und Frau Erna, geh. Lewin. strammen Junge« eine» ' Danzig, den 22. August 1919 Zi«(?01stras«• 35 igkeit I tote*] 5i ln nicht lisch( heißt, schaft I äusetl it zul i der) weiße) estetu I!harnand«. statt beit« orten: I bette» I oham■1 msatil seilen I st im-| : öfeo- ׳e, d»l t WÖunter-1 , wurößtai■ I uf dkl Kriege I iaschl.r dkung J tmeter lalken■ I ‘ff ge | e 6-7 t jetzt! Leimt-1 ,10 bis 1 ׳ Tag.) rügen er pml jetzt! Hgkeit. I g- ז® aterial, er ata Man!teure» Ein Unglüeksfall entriss uns unsern heiigeliebte«, hoffnungsvollen jüngsten Sohn, unser» lieben guten Bruder, Schwager und Onkel Hermann Lissauer im Alter von 26 Jahren. In tiefstem Schmerze Emil LUtaaer u. Frau Helene, geh- Lissauer AlfredWoifcohiku FrauLrma, geh. Lissauer Hg der Harry Damiger u. Fra■ Selly, geh. Lissauer passive Dr. ■»cd John LDtauer 1e he• Ruth u. Willi Dwnclger. s und Die Beerdigung hat. bereits stattgefunden. Berlin, im August 1919 ,praa״ Wilhelm,trsfl. 49. :scfiM macht» HebrBischcn und französischen » Sprachunterricht inradw Uöd faßlich, auch Cbomesch, Baschi Tenach. tureta Ut Talmud f. Anfänger, einzeln oder in Kursen, erteilt tosner b. Richter, Berlin, Ka1*er*tr. 4, vom 3 Tr tee zur as ge• Zeitun- Ct. 1« Chaitn er Vct• ■on der he der len im le-Zkm diesen Ansicht tdigiug tel » ו darf. aJßstina >rt“ z“;Wusses ' Jfrjj* gte die erpartei g er nnrrac Möflxlinn Süddeutsche, möchte die Winter- UUg^ea maaiaen, monate in einer Großstadt bei wer leinen, jfld. Familie zubringeu, bei welcher Gelegenheit ׳» gesellschaftl. und wissenschaftl. Ausbildung geboten ist- Angebote unter Angabe der Ansprüche unter A. 99 an en Welt-Verlag, Berlin NW. 7, Dorotheenstr&ße 36. heißt Kampf ira und Sprache te d» t» Haa solutk» eile Er• ür den *rachen B Volke 1. EH* in de 1 seine : ein ■re er■ Industriebank für Palästina, in der Schweiz in Gründung begriffe«, sucht kapitalkräftige Herren oder solche, die über gute Beziehungen zu Kapitalisten verfügen, zur Beteiligung an durchaus sicheren, aussiehtsreicheu Unternehmungen. Absolute Sicherheit gegen Valutaverluste. Näheres unter!!Schweiz", Welt-Verlag, Berlin NW. 7, Dorotheens36 .-״. Leipziger Messe Wir bitten die Gesinnungsgenossen, welche die Messe besuchen, um Besichtigung unserer AUSSTELLUNG ®ugra-Haas, Petersstraße 38, III. Stock Stand 164/166 JÜDISCHER VERLAG, BERLIN Bildungsgrades. Was hier verlangt wird, ist die Beherrschung der hebräischen Sprache im Wort. Kann jemand Kandidat werden, der ein Jahr im Lande gelebt (denn nur solche haben das passive Wahlrecht) und die Sprache des Volkes nicht erlernt fiat? Beweist er nicht, daß er die Bedürfnisse des Landes nicht kennt, die Bücher und Zeitungen nicht liest, die Versammlungen und Verhandlungen nicht begreift und die Spradie der Konstituante selbst nicht versteht? Vielleicht sind in der Diaspora solche vorhanden, ■die Interesse daran haben, die Konstituante mit Obstruktion gegen das Hebräische zu beschäftigen. Hier sind solche nicht vorhanden. Unseren Genossen im Auslände rufen wir zu: Genug mit diesen Ueberresten des nationalen Opportunismus! Die zionistisch-sozialistische Bewegung ist revolutionär im höchsten Sinne. In der großen jüdisdien Revolution nimmt die Regeneration der hebräischen Spradie ihren Platz ein. Vergeudet nun jetzt, Brüder, nicht eure Kräfte in einem Kampfe gegen uns, die wir euch vorangegangen sind! Wenn in der Diaspora diese unsere Worte nicht ganz verständlich sind, so versichern wir es Euch, Ihr werdet sie liier verstehen. Der Uebergang des eingewanderten Arbeiters zu unserer Sprache ist ein לראש השנה וליום הכפורים Streng religiöser F«(lgott»14i«n>t mit Predigt, veranstaltet von dem berühmten Kantor■ Lewin unter Mitwirkung bedeutender musikal. Kräfte in Haberland’s (früher Dräsel’s) iestsälen Berlin C., Neu• Friedrlchstr. 35 lintrittnkarten »iad 1« haben in den hebräischen Buehh»nMungea von Gon*er, Oranienburger Str. 26 (Tel. Norden 10084) u. Grenadiers34 .״, Loui 1 Lamm, lene Friadrieh»63 .״. i«a Verband der Ostjude«, Gormannstr. 29 1 «. im Saale tigl. von 10-12 u. 6-8 Uhr. 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Der jüdische Arbeiter muß aber schon jetzt in der Uefaerzeugung erzogen werden, daß hier die hebräische Sprache lebendig und zur Sprache des Volkes geworden ist, Und diese lieberzeugung wird ihm auch den Uebergang erleichtern, Ihr habt selbst den Beschluß über die Organisierung des Hechaluz und über die Vorbereitung der Clialu/im auf dem Gebiete der Landarbeit und der hebräischen Spradie gefaßt. - - das ist der richtige Weg!“ Persönliches Unser Gesinnungsgenosse, der durch seine neurotogisch«! Forschungen bekannte Nervenarzt Dr. A. K u t z i n s k 1 in Königsberg i. Pr., hat den Professortitel erhalten. Schluß des redaktionellen Teils. Montag, dan 1. September, abends Uhr im Muslker-Vereinshaua, Kaiser-Wilhelms31 .״ ״Der Wahlrechtsraub an den Kriegsteilnehmern In der Jüdischen Gemeinde“ Referenten: Rechtsanwalt Gronematin, Dr. Gast. Witkowski, Dr. Zwirn. Tausche meine Hamburger 3 - Zimmerwohnung mit elektr. Lickt, i« »chöner Luge, gegen 2—3-Zimmer-Wohnung in Berlin. 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DIE SEXUALETHIK der jttdiceken Wiedergeburt Ein Wort an unsere Jugend von HANS GOSLAR Erst• Urteile: ״Die Sc&rift stellt den ersten Versuch dar, das Problem, voa dessen Lösung■ so unendlich viel für die Zukunft unseres Volkes abhingt, mit vollkommener Sach- ™ 1■ זי• י י ’יו breitungzu wünschen, und insbesondere den Jugendvereinen, wie den Blauweißführern sei sie aufs wärmste empfohlen. Audi zur Verbreitung in orthodoxen und neutralen Jugendorganisationen ist die Schrift 'ל besonders geeignet.“ (Jüdische Presse.) Preis: Mk. 1,50. Bachhändlerzuschlag 10 ״/״ JUEDISCHER VERLAG / BERLIN