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Jüdische Rundschau · 1919-08-26 · Heft 60 (26.8.1919) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 60 (26.8.1919)
Date
1919-08-26
Page
– (sequence 1)
Language
German
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J*־ - *».;afe es»*■ JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion o. Verlag W, 15, SSAsisAe Str. 8. Erscheint jeden Dienstag u.Freitag, Abonn.bei d Exp, u. d. Postämtern viertelj, M. 6,— in Deutschland, m Oesterreich Kr, 12,!.Ausland M. 10,— "״NummclM50™r^3e1rlini26L^ll7l91^^ Unzeitgemäßes aus der Berliner Jüdischen Gemeinde Von Dr. Öusta/v Witkowsky Die Berliner jüdische Gemeinde hat in diese■ Tage« die Wählerliste für die am 23, November 1919 stattladenden Wahlen ausgelegt. Sie enthält 16000 Waldberechtigte unter 50000 Zensiten. Von mehr als 150 000 Seele■ sind etwa 10•/• berufen, übe*• die UiinfMge Gestaltung der Gemeinde zu entscheiden. Gegenüber dem Friedenajahr 1913 ist die Zahl der zur Wahl Zugelassenen um mehr als 7000 zmückgegange*. Sie setzt sich zusammen aus den Männern, die am Tage dea Kriegsausbruches das 45. Lebensjahr vollendet hatten, aus ehemals Reklamierten und Dienstuntauglichem, ferner aus Kriegsgewinnlern, aus Schiebern und ähmlidien .*wtwendigen Kategorien der menschlichen Gesellschaft. Ausgeschlossen vom Wahlrecht sind die Tausende von Kriegsteilnehmern, die, wie der Schreiber dieser Zeilen, jahrelang im Felde •fanden und als Soldaten vom ,der Steuerleistung befreit waren, ausgeschlossen sind ferner jene Unglücklichen, die durch den Krieg wirtschaftlich ruiniert, zur Steuer nicht veranlagt oder mit der Zahlung im Rückstand geblieben sind; ausgeschlossen sind endlich, wie bisher, die Frauen. Und dies von Rechts wegen im revolutionären Deutschland! Ein Triumph der jüdischen Nutokratie, wie er auch im Wilhelminischen Zeitalter nicht schöner möglich gewesen wäre, Daß der engstirnige Klingel ia der üemeindeverwaltung allen revolutionären Gewalten zum Trotz *ich *halten konnte, ist ein Vorgang, der entschieden einer Angehenden Betrachtung wert ist. Als im November 1918 der Rat der Volksbeauftragten dekretierte, daß künftig alle Wahlen zu den, öffentlichem Körperschaften ■ach dem allgemeinen, geheimen, direkten Verhältnis- Wahlrecht für Männer ■und Frauen stattzufinden Laben, atmeten alle wahrhaft, nicht nur nach der Part eischab kxne freiheitlichen, Geister im deutschen Judentum auf. Gefallen war damit die schändliche Bestimmung des Judengesetzes, nach der das Wahlrecht nur solchen Gemeindematgliedern zusteht, die während der letzten drei Jahre nät Entrichtung der Abgaben für die Synagogengemeinde *acht in Rückstand geblieben sind, ln der Gemeindestube herrschte kopflose Verwirrung, man sah bereite die alte Klüngelwirtschaft in Trümmer sinken und der bis dahin so rührige Syndikus der Gemeinde entschloß »4d1, im Besitze des höchsten pensionsfähigen Dienstalters aus Gesundheitsrücksichten sein Amt niederzulegen, während seine Parteifreunde ihn als Dezernenten für jüdische Angelegenheiten ins Kultusministerium zu hinderen suchten, wobei sie entweder die Gesundheitsrücksichten oder die preußischen Staatsinteressen unterschätzt haben müssen, ja, es geschah sogar das scheinbar Unmögliche, daß die Führer des Neuen jüdischen Gemeinde Vereins, berüchtigte Zionisten, zu gemeinsamen Besprechungen sämtlicher Parteien gebeten wurden. Herzlich gern erklärte man sich bereit, das im J all re 1913 versprochene Verhältniswahlrecht nun nach fünf (!) Jahren und unter dem Druck der ministeriellen Verfügung ui beschleunigtem Tempo durchzuführen. Es war überkaupt eine Lust, in der Atmosphäre einer milden Melau- «faolie mit de» Vertretern des totgeweihten Regimes zu verhandeln. — Da kam! der Umschlag, überraschend Sir alle Teile. Die Regierung erklärte, daß «ich! der Wahlerlaß für öffentliche Körperschaften nicht au# die jüdischen Gemeinden beziehe, ln dem Glauben, daß die Trennung der Kirche vom Staat unmittelbar bevor- Stehe, wollte sie offenbar nicht Ln die anscheinend nur *odi kurze Zeit bestehende Judengesetzgebung eingreifen. Die Zionisten stellten nunmehr in der riehtlgen Erkenntnis der gefährlichen Situation den Antrag, gemeinsam bei der Regierung um Aufhebung der das Wahlrecht von der Steuerleistung abhängig machenden Bestimmung des Judengesetzes zu petitionieren. Der Antrag fand nicht die Zustimmung der bisherigen Machthalber, die indessen durch den Syndikus die bindende Erklärung abgaben, daß sie einen Mindeststeuersatz von 1,20 M. elnzuführen bereit seien!, um dadurch das Wahlrecht nach Möglichkeit zu einem allgemeinen trotz der einschränkenden Bestimmung des judengesetzes zu ge- *talten. Leider fand dieser Vorschlag, der, wenn loyal durchgeführt, die schlimmsten Härten de» Wahlrechts beseitigt hätte, außerhalb der zionistischen Kreise allzu leicht Glauben, so daß die von den Zionisten verlangte Petition unterblieb. Die Gutgläubigen mögen jetzt mit Heydebrand rufen: ״Wir sind belogen und betrogen worden!“ Der Schmerzensschrei ändert an der harten Tatsache nichts, daß man das unzweideutig gegebene Versprechen bei der endgültigen Beratung der Satzungen mit Taschenspielervirtuosität hat unter den Tisch fallen lassen. Die Verwalter der Gemeinde haben auch, sonst akht ungeschickt tu operieren gewußt. O, man ver- Staad es «uch diesmal das freilich sdvon arg abgenutzte pfttriotiectie Mäntelchen sich umsuhängen, um nach außen Anzeigen-Verwaltung: Walt-Verlag, Berlin NW. 7, Dorotheenstraße 35. Telephon: Amt Zentrum 4814 u. 4815. Anzeigenpreis für die sechsgespaltene Nonpareitlezcile 75 Pf., TeuerungstusAlag 20%. ״Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Sch affunj «hier öffeniifeh-rechllidi gesicherten Helmstüife in Faltsiina.*' Baseler Programm. dea Schein höchster Loyalität zu wahre». Hatte man die Kriegsteilnehmer nicht vor Jahren aufgefordert, mehr als ihre Pflicht zu tun? So sagenhaft fern liegt ja diese Zeit nicht zurück, daß sich nicht dieser oder jener Frontsoldat jener merkwürdigen Mahnung der Zu-Hause-Geblie^enen hätte erinnern können. Man rieh• tete also an die Regierung die Anfrage, ob es sich auf irgendeine Weise ermöglichen ließe, den Kriegs teilnehmern das Wahlrecht zu wahren, ohne das Judengesetz zu verletzen, das von den Wählern dreijährige Steuerleistung verlangt. Naive Leute! Man hätte nur das gegebene Versprechen ■wenigstens für die Kriegsteilnehme!• halten und für diese einen Steuersatz von 1,20 M. jährlich festsetzen sollen, das war reditlich möglich, da das Judengesetz nur die Steuerleistung an sich verlangt, die Modalitäten, aber dem Statut überläßt. Die Regierung riet der Gemeinde, den Kriegsteilnehmern die Steuern zu stunden, — nicht zu erlassen - und sie dann in die Wählerliste aufzunehmen. Nun hatte die Gemeinde in derselben Zeit eine weitere Anfrage an die Regierung gerichtet, ob ganz allgemein die Stundung der Steuern nicht als Rückstand in der Steuerzahlung »uzusehen sei und also nicht vom Wahlrecht ausschließe. Die Antwort durch das Polizeipräsifum laulete dahin, daß Stundung der Steuern Verlust des Wahlrechts bedeute. Es lagen also aus der gleidien Zeit zwei einander völlig widersprechende Aeußerangen der Regierung vor, was ja bei der gegenwärtigen Ersehütferung der Staatsmaschine nicht weiter wundernehmen kann. Auf der einen Seite riet das Ministerium des Innern den Kriegsteilnehmern die Steuern zu stunden, um ihnen das Wahlrecht zu sichern, auf der anderen Seite erklärte ■der Polizeipräsident, daß, wer sich die Steuer« stunden lasse, das Wahlrecht verliere. Eine wahrhaft loyale Verwaltung hätte unverzüg- Mch die Regierung auf den Widerspruch aufmerksam machen und um Aufklärung bitten müssen. Wahrsctieinlieh wäre der Bescheid so äuigefaüen, daß Tausende» das Wahlrecht zugesprodien wäre. Das tat die Verwaltung natürlich nicht, sondern Hielt sich an den Bescheid der Regierung, der ihren Interessen am meisten entspricht und ließ alles beim alten. Man kann ohne Uebertreibung sagen, daß nunmehr von den jüdisehen Männern Berlins bis zu in 30. Lebensjahr kaum 5 •/*, bis zum 40. Lebensjahr immer noch weniger als 10 •/« wahlberechtigt sind, stellen da doch im ganzen nur 32 •/• der Zensiten in der Wählerliste. Die tatkräftigsten, auf der Höhe ihrer geistigen und körperliehen Entwicklung stehenden Elemente sind ausgeschlossen und die Entscheidung über die künftige Zu- »ammensetzung der Repräsentanz bleibt Greisen, Rcklamierten und Kriegsgewinnlern überlassen. Daß ia einer Zeit der denkbar weitesten Ausdehnung de» Wahlrechts ein 90 skandalöses Wahlunrecht möglich geworden ist, darf nicht als ein durch widrige Umstände bedingter Zufall angesehen werden. Seit Jahren haben wir oft genug mit bitteren Worten die reaktionäre Gesinnung im jüdischen Gemeüidetebe« auf Seiten jener Kreise bekämpfen müssen, die sich in der deutschen Oeffentlichkeit nicht radikal genug gebärden können. Der Sinn für Tradition und historisch Gewordenes erwacht in ihnen erst, wo es gilt, ihre■ Parteiklüngel und ihre jüdische Machtstellung zu erhalten, von der aus sie seit Jahrzehnten da* deutsche Judentum mit ihrer Assimilationssucht und tuiwalirhaftigen Deutschtümelei vergiftet haben. Die Wahl der Greise und Schieber soll den verderbliehen Einfluß des Klüngels vor den Stürmen der Revolutbn schützen, und der grimmige Witz des Geschehens wil es, daß ihnen der sozialdemokratische Minister de» Innern in völliger Ahnungslosigkeit hilfreich die Hand hierzu bietet. Wer kann sagen, was uns in dieser krause» Welt der nächste Tag noch an Ueberraachungen bringt? Der Wahlrechtskampf in Sachsen Die Jüdischen Gemeindevereine i rn Freistaat Sachsen hielten am Sonntag, den 17. August 1919, in der jüdischen Lesehalle in Le ipzig eine Vertreterversammlimg־ ab. Den Vorsitz führte Herr Gemeindevcrordneter Blümlein (Leipzig). Die Tagung beschäftigte sich eingehend mit der Demokrat:- sierung der jüdischen Gemeinden, namentlich mit der beschleunigten Durchführung einer zeitgemäßen Wahlreform, die auch den zahlreichen, teilweise in manchen Gemeinden überwiegenden Gerne! 11 demifgliedernnichtdeutscherStaatsangehörigkeit das ihnen gebührende gleiche Mitbestrmmungsrecht in allen Angelegenheiten der jüdischen Gemeinschaft gewähren 901. Die Jüdischen Gemeindevereinc Sachsens Telephon: Amt Uhland 845 u. 486. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich: Postsparkassenamt SAeckkonto Nr. 156030. Redaktion sschhifi Sonntag u. Mittwoch na Am, 30. Ab 5679 I XXIV. Jahrg. sind grundsätzlich der Ueberzeugung, daß die rein ladturellen, sozialen und; religiösen Fragen, die den Wirkungskreis der Gemeinden bilden, mit der großen Politik nicht das geringste zu tun haben, also aucti nichts mit der Staatsangehörigkeit. Die unterschiedliche Behandluug reichsdeutsch er und ausländischer Juden ist völlig laijüdisch. In der Vertreterversammlung schilderten Leipziger, Chemnitzer und Dresdener Delegierte die Lage in ihren Großgemeinden. Maji war sich darüber einig, daß der Kampf für die demokratischen Ideale mit allen geeigneten Mitteln geführt werden muß, durch Aufrüttelung und Organisation der jüdischen Oeffentlichkeit und durch Schritte bei den Regierungen und den gesetzgebenden Körperschaften. Die Bildung von Separatgemeinden darf, um die jüdische Einigkeit nicht z« etährden, nur Im äußersten Notfall, wenn die Demoratisierung am Widerstand der jetzigen Machthaber in den Gemeinden scheitern sollte, erfolgen. Der ausgeprägte Materialismus und die erschreckende Vertlachung der jüdischen Interessen in den breiten Masse■ der jüdischen Großstadtbevölkerung ist, so wurde auf der Tagung ausgeführt, vor allem daraus herzuleite«, daß sie durch die jetzt geltenden Bestimmungen vo« jeder aktiven Betätigung in den jüdischen Gemeinwese« ausgeschlossen sind. Unsummen von Energie gehe■ hierdurch der Gesamtheit verloren. In dieser Beurteilung der Lage war sich die Vertreterversammlung einig. Die Leipziger Tagung erbrachte als praktisches Ergebnis die Einleitung des Z u s a m m am - Schlusses sämtlicher Oemeindcverefle Deutschlands zu einer einheitlidien Bewegung, ferner Maßnahmen zur Organisation des Wahlrechtskämpfes in den sächsischen Gemeinden und zur Aufk lärmig der jüdischen Massen, schließlich die Vorbereitung einer Einflußnah m e auf die sächsische Landesgesetzg ebung. Die Durchführung dieser Aufgaben obliegt einem ständige• Ausschuß, welchem hervorragende Mitglieder der sächsisehen Gemeinden an gehören, als Repräsentanz des freiheitlid» gesinnten Judentums »tn Freistaat Sachsen. Liberale Angstpolitik Von Gertrud Dresel-H aase lu Königsberg i. Pr. fand am 14. August 191• eine Mitgliederversammlung der ״Deutschen deniokjati-־ sehen Partei“ statt. Ein Dr, Loehrke nahm während dieser Tagung in einer längeren Rede Stellung m den bekannten antisemitischen Ausschreitungen in Cranz, über die auch in der ״Jüdischen Rundschau“ berichtet wunde, und die eine starke Abwanderung der Jude» *us diesem Badeort Ostpreußens zur Folge hatte*, da säe neue Pogrome fürchteten. Die Rede und auschließende Resolution, die einstimmig angenominen wurde, lautet: ln Cranz haben »ich Szenen abgespielt, die die gesamte Oeffentli-chkeit stark erregten. Ich spreche in diesen! Augenblick nicht im Namen des Vorstandes oder als Vertreter der Partei, sondern lediglich füz meine Person. Es Hegt System in dieser Judenhetze, Mari macht es den Juden durch unerhörte Beschimpfimgen unmöglich, in die Reihen der Rechtsparteien ei■- zutreten, um dann die am weitesten linksstehende, wchtsozialderookratische Partei als ״Judenpartei“ m bezeichnen. Aber ganz abgesehen davon glaube ich, daß wir auch als politische Partei die Pflicht haben, uns mit den Cranzer Vorgängen zu beschäftigen. Wir gehören einer Partei au, die Gleichberechtigung aller Bürger auf ihre Fahne geschrieben hat, und aus diesem Grunde sind wir verpflichtet, angesichts der sdunacb• vollen Granzer Schmutzblätter unseren schwer gekränkten jüdischen Mitbürgern zur Seite zu trete». Andererseits kann und soll nicht verschwiegen werde», daß in Cranz auch von seiten eines Juden Ausdrücke gefallen sind, die unser Deutschtum beleidigen und fierabsetzen. Gewiß tut jna!1 de» Worten eines unreifen Burschen zu viel Ehre an, sidi in ernster politischer Versammlung mit ihnen zu beschäftigen. Dennoch müssen wir, um zu verhindern, daß derartige Geschmacktostgkeiten verallgemeinert und verbreitet werden, ihnen entgegentreten und mit klarer Entsehiedenheit von derartige» Zeitgenosse« a brücken. Und wir werden weiterhin mit aller Klarheit uad Entschiedenheit abrücken von allen Bestrebungen internationalen Oepräges, mögen diese sich nennen wie sie wollen. Jenes prachtvolle Wort, das auf dem Berliner Parteitage unter 90 stürmischem Beifall gesprochen wurde, kan« nicht oft genug wiederholt werden: ״Wir sind national bis auf die Knochen!“ Und wen« ich sage ״wir“, so weiß ich mich eins auch mit allen mir bekannten jüdischen Demokraten Königsbergs. Darum glaube ich, daß wir uns alle aut eine Resolution einigen können, die ich Ihnen hiermit in! Namen der Vorstandsmitglieder Dr. Brück m a 11 n , Oberin Ciäbler, Frf. Dr. H o 1 - I a t z, Justizrat Dr. L i c h t e n s t e i 11, Stadtv. Neidhardt und Architikt Müller vorlege: ״ln Cranz ist es zu Zusammenstößen zwischen Badegästen christlicher und jüdischer Konfession gekommen, die die Aufmerksamkeit weiterer Kreise erregt haben. Ueber die Frage der Schuld an diese■ Vorgängen wenden die Gerichte zu entscheiden fiaben. Ohne dem Spruch der Gerichte vorzugreifen, darf indessen festgestellt werden, daß einerseits vom ״Deutsch-völkischen Bund“ Flugblätter verhetzende» Inhalt« gegen die Juden verteilt worden sind, «tnd

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