Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 59 (22.8.1919)
- Date
- 1919-08-22
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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►*ץ 58 JUiaiSCHE KUN»Se1AÖ Nr. 59 Nr. 59 gleich-?׳■/ls.״hfn Po!an und Türken sei eine Beleidigt m״■ für das!x;״:L-.::he Volk. Wenn die Juden auch gegen diesen erwähntem Passus im Frieden,:*vertrag proies-ieren wi'irden, so könnte dies nicht die Sachlage ändern, denn man werde cs den jaden nicht erlauben, die Rechte;!;dzttgebcn, die nuan ihnen zucrlauuit hat. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß in der nächsten Zeit die Mißsliinde verschwinden würden, die de״! Abgrund zwischen Jeden und Polen geschaffen haben. Der Botschafter empfing u. a. auch den Rabbiner Rubin stein aus Wilna, der sieh gegenwärtig in Warschau befindet. Von War־cI1au begab sich die Konimission nach Lodz, von wo sie nach Wilna und Lida weiterreiste. In Wilna hielten sich M arge n tli a u und die arnerikanische Kommission länger auf als geplant war. Die Kommission war bestrebt, in der kurzen Zeit, die ihr zur Verfügung stand, sich ein möglicust objektives Urteil über den Wilnaer Pogrom zu bilden. Während des Verhörs der Hinterbliebenen und Zeugen kam cs zu lierzzerreißenden Szenen. Der Rabbiner aus Lida, welcher die dortigen Ereignisse schilderte, wie 70jährige Orei.se und 10jährige Kinder aus den Wohnungen auf die Straße geschleppt und getötet wurden, brach während seiner Rede in Tränen, aus. Morgenthau und General J ad win waren tief erschüttert. Morgenthau konferierte in Wilna mit allen bedeutenden jüdischen und polnischen Politikern und empfing auch Deputationen der weißruss«- scheu und der russischen Bevölkerung. Beim Zivilkonimissar für Litauen, Herrn Osmolowski, fand in Anwesenheit der amerikanischen Kommission eine widitige politische Konferenz statt, an der Vertreter der polnischen Regierung, der Mili tärbehörden und der jüdischen Parteien teilnahmen. Dr. W igodzki präzisierte die Forderungen der Juden. Morgenthau verlangte in seiner Rede, daß die Nationen in Polen in derselben Eintracht leben sollen wie die verschiedenen Völker iri Amerika. Morgenthau hatte in Wilna a«d! eine längere Be- »prechung mit dem Staatschef Pilsudski, welcher damals an der litauischen Front ■weilte. Der mehrtägige Aufenthalt Morgenthaus in W i In a , L id a und andere* Städten Litauens, ־wo er und andere Mitglieder der Kom-!nission das stark pulsierende jüdische Leben aus ummittelbarer Nähe beobachten konnten, das würdige und selbstbewußte Auftreten der dortigen Judenschaft ohne Ausnahme, haben auf Morgentliau großen Eindruck gemacht. Den Vertretern der jüdischen Presse gegenüber, welche die Kommission begleiteten, erklärte Morgenthau, daß ihm das jüdisch-nationale Problem hier verständlicher werde und er den Zioai*־ mus zu verstehen beginne, welchem er jetzt behilflich se in wolle. Er habe hier viele arbeitskräftige und arbeitswillige Juden gesehen und begreife jetzt, wie ausgezeichnet sich die Juden bei roHständiger Gleichberechtigung entwickeln würden. Die amerikanische Kommission ist am 5. August nach Warschau zurückgekehrt, wo sie mit dem dritten führenden Mitglied der Kommission Johnson zusammenkam. Es herrschte hier die Meinung, daß der Aufenthalt Morgenthaus in Litauen einen entscheidenden Einfluß auf die weitere Arbeit der Kommission haben wird. Es ist charakteristisch, daß bei dem feierlichen Empfange der Kommission im Klub der Zionistischen Organisation in Wilna, bei welchem der Vorsitzende der Zionistischen Organisation L. J a f f e eine sehr kluge und wirksame politische Rede hielt, auch der Vertreter des polnischen Ministeriums des Aeußern Graf Zolt o w s k i Anteil nahm, welcher während der Debatte das Wort ergriff und unter anderem bemerkte, daß seine Anwesenheit im zionistischen Vereine als Zeichen des künftigen Friedens zwischen Polen und Jude* betrachtet werden möge. Holländischer Pretest. Das ״H«Hündische Komitee geget die Pogrome in Osteuropa" veranstaltete am 27. Juli eine Protestversammlung im Konzertgebäude zu Amtterdam, an der Tausende von Delegierten aus alle! Teilen Hollands, Juden sowohl wie Nichtjude■, teilnahmen. Vor Beginn der Versammlung fanden Trauergottesdienstc in den Synagogen und in den christbchen Kirchen zu Ehren der Opfer der Pogrome statt. Ein unübersehbarer Demonstrationszug bewegte sich durch die Straßen der S-tadi zum Zeichen des Protestes gegen die Pogrome. In allen Diamantschleitereie» ruhte die Arbeit vollständig und die Arbeiter beteiligten sich vollzählig an dem■ Zuge. An die Friedenskonferenz in Paris und au die Regierungen verschiedener Mächte wurde folgende Resolution telegraphisch übermittelt: ,,Die Versammlung der holländischen Juden, die ein 27. Juli 1919 im Konzertgebäude zu Amsterdam stattfand, einberufen vom ״Holländischen Komitee für die Opfer der Pogrome in Osteuropa“, der ״holländisehen Abteilung der Alliance Israeife Universelle“, der ״Niederländischen Zionistischen Organisation“, der holländischen Abteilung der ״Jewish Territorial Organisati-011“ (Ito) und der ״Zentralorganisation für die religiöse und moralische Hebung der Juden in den Niederlanden“, drückt ihren tiefsten Unwillen und ihren Abscheu über die Morde, Ausschreitungen. Plünderungen und Unterdriiekungen .aus, denen die Juden in Osteuropa ausgesetzt sind. Sie erblickt in dem- Friedensvertrag eine Garantie für die nationalen Rechte der Juden in Osteuropa, insbesondere in Polen, der Ukraine und Rumanien, und erwartet von der Liga der Nationen, daß diese die Rechte der Juden durch die Ueberwachung der strikte:» Befolgung der Artikel des Friedensvertrages wahmimmt und mit allen Mitteln, die ihr zu Gebote *teilen, de« Exzessen in Osteuropa ein Ende macht.“ * Palfistinaarbeit in Polen. {* Warschau ist vor etwa sechs Monaten ein Palästinaamt errichtet worden, daß seine Tätigkeit auf das alte Kongreßpolen erstreckt, während für Galizien ein besonderes Palästinaamt in Krakau besteht. Die Hauptarbeit des Warschauer Palästinaamtes bestand in der Durchführung der Registrierung. Diese Arbeit ist mit großer Vorsicht durcligetührt worden, um durch sie keine verfrühten Hoffnungen zu erwecken. Die Registrierung hat sich nur auf solche Personen erstreckt, die entweder in einem bestimmten Beruf ausgebildet sind oder ein genügendes Vermögen haben. Es sind vorläufig ncoh nicht alle Registrierungsbogen wieder in Warschau eingegangen. Eine besondere Registrierungsaktion erstreckte sich auf Projekte und Pläne für Palästina, bestimmte Fachleute usw. Die vom Palästinaaint veranstalteten Palästinakurse haben aus etwa 50 sehr gut besuchten Vorträgen bestanden. Es ist ferner eine Gesellschaft zur Entwicklung• vo 11 Industrie und Landwirt- Schaft gegründet worden, die von Zionisten geleitet wird, der aber auch zahlreiche andere Juden angeboren. Um sich über die Verhältnisse in Palästina klar zu werden, ist beschlossen worden, eine Kommission zu entsenden, die im Lande selbst alle Fragen genau prüfen wird. Auch die Presse beginnt sich in immer steigendem Maße mit den speziellen Fragen der palästinensischen Kolonisation zu beschäftigen. Es erscheint jetzt eine hebräische Monatsschrift ״Erez Israel“, die ausschließlich kolonisatorischen Fragen gewidmet werden wird. Außerdem gibt der Hechaiuz eine besondere Zeitschrift heraus. Charakteristisch ist die Tatsadie, daß die polnischen Behörden sich für die Emigration der polnischen Juden besonders interessieren. Beim Ministerium für öffentliche Arbeiten besteht eine besondere Sektion für jüdische Auswanderer, die sich durch einen Fragebogen genau darüber zu vergewissern sucht, wieviel Juden aus Polen nach Palästina, Amerika usw. auszuwandern gedenken. Für die wichtigste Frage hält man in Polen die der Beruf*Umschichtung. Die Zahl der polnischen Juden, die mit der Landarbeit vertraut sind, ist größer, als man erwarten sollte. Tausende von Juden waren als Kriegsgefangene in Deutschland mit Landarbeit beschäftigt und haben sich gute Kenntnisse erworben. Man schenkt dieser, aus wertvollen, aber in schlechten Verhältnissen lebenden Elementen bestehenden Gruppe, besondere Aufmerksamkeit. Aber auch viele Juden, die in■ .Polen geblieben waren״sind der Landwirtschaft näher gekommen. Viele haben, urn sich einen Nebenverdienst zu schaffen, kleine Parzellen gekauft, die mittlerweile zu ihrer Haupterwerbsquelle geworden sind. Endlich kommen etwa 3000 Chaluzim in Frage, die .auf großen Oütern oder kleineren Parzellen die Landwirtschaft erlernen. Insbesondere ist hier die Farm bei Czeustochau zu nennen, deren Lehrgang bisher 30 Chaluzkn durchgemadit haben und wohin jetzt 40 neue kommen. Alle Chaluzim beherrschen Hebräisch Ausschreitungen in Ungarn. Meldungen Berliner Blätter zufolge hält In Bud*- pett und anderen Orten Ungarns eine Judenhetze an, bei der es einige Tote und Verwundete gab. Es beteiligen »ich auch Offiziere der Szegediner Regierung dar*». Arbeitsbericht der Berliner Zionistischen Vereiniging im Juli 1919 Die Tätigkeit der B. Z. V. Kit in den Sommermonaten unter der Abwesenheit zahlreicher Mitglieder, •o daß die Veranstaltungen im allgemeinen nur spärlich besucht wären. AI? gemeinsame Veranstaltung aller Gruppen fand am 20. Juli eine Gedenkfeier j,m Meister- Saal anläßlich des 15. Todestages Theodor Herzls statt. Herr Dr. Auerbach hielt die Gedenkrede. BezirksgruppeSüd: Der Betrieb litt unter den Ferien. Die alle 14 Tage stattfindenden Heimabende waren mäßig gut besucht; ebenso die mit diesen alterliierenden zwanglosen Zusammenkünfte im Restaurant ,Viktoriaterrasse auf dem Kreuzberg. Noch recht wenig werden die Bibliothekabende besucht. Die kommenden Monate werden zeigen ■müssen, ob der Bibliothcksgedankt lebensfähig ist. Bezirksgruppe Centrum: Die Gruppe sah davon ab, in den Sommermonaten Vorträge oder Kurse zu veranstalten, man traf sich nur regelmäßig jeden Dienstag in der Bötzow-Brauerei. B«zirk»g!uppe "West, Charlotten bürg und Nordwest: Die drei Gruppen haben beschlossen, während der Sommermonate ihre Veranstaltungen gemeinsam abzuhahen. Es fanden folgende Vorträge statt: Herr Ch. Z. Klötzel über ״Erziehungsfrage n“. Herr Architekt Richard Michel über ״Das jüdische Bauwesen im neuen Palästina“. Herr Davis Tri et sch über ״Das Zeichen zürn Aufbruch“. Die Vorträge waren sehr gut besucht. Es wurden in jeder Versammlung Zeichnungen zur Zionistensteuer entgegengenointnen. Die Soiinabendzusamrncnkünfte waren nur schwach besucht. Der von Herrn Dr. Kluge bisher geleitete hebräische Gruppenkurs mußte aus fallen, wird nunmehr aber auch wieder aufgenommen. B e z irk s gr u pp"e Norden: Am 18. Juli hat die Gruppe ״Norden“ vereint .mit der Bezirksgruppe ״Ost“ in der Synagoge Schönhauser Allee 4 eine würdige Gedenkfeier für Theodor Herzt veranstaltet. Nach dieser Feier versammelten sich die Mitglieder beider Gruppen im Vereinslökal, Elsässer Str. 3, wo Herr Leo ן Kopf einen Vortrag über ״jüdische Volkslieder“ hielt. ן Die gelegentlich der HerzUaer veranstaltete Sammlung erbrachte für beide Gruppen den Betrag von 2.4,20 M,’ der dem Nationalfonds zugeiührt wurde. In einer vorn Gruppenvorstand einberufenen Sitzung ist beschlossen worden, ein geeignetes Heim zu beschatten. B e z i r k 's g r u p p e Ost: Kommt jeden Donnerstag 1111 Greifswakier t.fof, Greifswalder Str. 43, zusarnmen. Sie veranstaltet dort regelmäßig Vorträge, I n f o ni 1 a li 0 n s a b c n׳d e, G rti p p e 11 v e rs :1 m 11! 11 in ״ e n, geselli: ׳ e Zusammenkünfte. Das Leben in der Gruppe war trotz der Ferien sehr lebhaft. Am 3. Juli referierte Herr Gottlieb über die ״Juden in England“. Am 10. Juli fand z.inn Gedächtnis von Herzls 15. Todestag ein Gottesdienst gemeinsam mit der Gruppe Norden statt. Im Anschluß daran wurden mit ie 20 Bäumen 2 Gärten (Berlin-Ost und Berlin-Nord) im Herzl-Wald gegründet. Darauf hielt Herr Leo Kopf einen Vortrag über ״Das jüdische Volkslied“. Herr Hartenberg sang einige jidis-che Lieder, Am 17. Juli referierte Herr Lachmann über die neubegründete Sied ungsgruppe ״Cobeja“. Sic soll Uebcrsiecllutigsbcreite, die sich als Kleinsiedler oder Industrielle in. Palästina ansiedeln wollen, zusammenfassen und ihre gemeinsame Uebcr- Siedlung vorbereiten. Anschließend entwickelte Herr Gott Heb das Winterprogramm der Gruppe. Am 24. Juli fand ein geselliger Abend statt, an dem sich die Herren G e I d 7. ä 11 I e r, E i s n e r , S a s s und die Damen Lotte Noack und Grete Milgroin beteiligten. Die Gruppe hat für die verschiedenen Arbeit*• gebiete Kommissionen eingerichtet: 1. für die Informationsabende (Obmann Herr Gottlieb, Meyerbeer• Straße 6); 2. für Kurse (Obmann Herr Schwarz, Frenzkuer Allee 23); 3. für Geselligkeit (Obmann Herr G e Id z ä h I e r); 4. Finanz und S.euerkommisslon (Obmann Herr Wolfermann, Lippehner Str. 9); 5. S!ed!u!1gsgruppe ״Gobeja“ (Obmann Herr Lachmann, Prenzlauer Allee 49). Jldisch in dfen Berliner Gewerkschaften In der Berliner Schneiderbranche finden sicii sehr viel jüdische Arbeiter, besonders in der Konfektion*־ branche. Zu!m größeren Teil sind sie Mitglieder des hiesigen Schneiüervcreins. Da nicht alle Deutsch verstehen, haben die jüdischen Schneider eine besondere jüdische Sektion verlangt, welche die jüdischen Arbeiter in dem Verein organisieren sollte. Dieses Verlangen ist erfüllt worden. Vor einigen Wochen hat diese Sektion eine Versammlung mit jüdischen Referenten einberufen. So ist die jidische Sprache zum ersten Male von den deutschen Gewerkschaften anerkannt worden. Hebräische Sprachschule in Berlin. Der Konversationskurs (Mittelstufe) des Herrn W e r b a findet fortan in seiner Wohnung, Darm- Städter Str. 8, am Dienstag und Donnerstag von 7> 4 bk 81*» Uhr abends statt. An Wir ui Einzahlun Deuischlai Nr. 17 392, amt Wien das Posisi: auf das Ü folgen kör Bad-Nr im Saale < der zlonistis Sammlung s furt a. 1\l. nalismus 1111 dien zwei c Lehrer M 0 Eiberfe veranstaltet! Barmen“ s der eine in Die Sitzunt Vorsitzende(?weiten Vt do r f f, eri der Gesdiäf׳ licrvorgehol beiden Gern! Einzelperson treten. Die tncinde hause Verband gs .eher» Jude vTrbaiides lerstung vo Hauptaufgal in Zusanimi richtige B1 iche Arbeite rermittlung 1 «*gebaut," n rie mit der n Verbinde ung von Da: weder aufg rerden. Di «haften Ir; «fietiden / r Berichtigung Herr Rabb. Dr. Lange, Essen, bittet uns um Veröffentlichung folgender Zeilen: ״ln Nr. 43 der ״Jüdisehen Rundschau“ vom 20. 6. 1919, ist der Bericht über die Delegiertentagung des Verbandes jüdischer Jugendvereine Deutschlands abgedruckt. Er enthält audi eine Bemerkung über mein Referat ״Der Antisemitismus und seine Bekämpfung“. Ich bin zur Vermeidung von Mißverständnissen, wie sie sich bereits hyrausgebiklet haben, gezwungen, gegen den Ausdru־. k des Bericht- ,erstatten einzuschreiten: ״Dr. Lange stellt fest, daß alle Arbeiten des ״Centralvereins“ in dieser Hinsicht (sc. Bekämpfung des Antisemitismus!) ohne Erdig geblieben sind . . jeder deutsche Jude kennt die Arbeiten und Erfolge des Centralvereins auf diesem Gebiete. Sie werden auch, wie ich es oft erfuhr, von zionistischer Seite erkannt und gewertet. An einer Stelle des Referates berührte ich die völlige Schutzlosigkeit der Juden gegenüber der antisemitischen Welle und versuchte Idar zu machen, daß selbst der ״Centralverein‘׳, um die Schwere der Gefahr ins Licht zu stellen, gegenüber vielerlei Geschehnissen machtlos sei. Daß die Ursachen des Mißerfolges, gegen den der ״Centralvcren!“ mit Macht und Fleiß ankämpft, in der Eigenart uni Schärfe der politischen Lage begründet sind, ist jedem Juden bekannt. Da auch ich persönlich zu den Mitarbeiten! des ״Centralvereins“ zähle, wird niemand annehmen können, daß es meine Absicht gewesen sei, im Sinne des oben angeführten Satzes die Arbeit des *Centralvereins“ herabzusetzen.“ Freiburg i Beuthen 0 Karlsruhe, Die gl Breslau 1 *uraeit Priva Aus der Turn- und Sportbewegung Berlin. Am Sonntag, den 24. August, nachm. 3'2׳ Uhr, veranstaltet der Jüdische Turnverein ״Bar Kochba“ ein großes n a t i o n a 1 j ü d i - sch es Turn- und Sportfest auf de1!־ Sportplatz des S. C. C. am Königsweg. Der Platz liegt dirikt am Stadtbahn ho f Witzleben (eine S alion 1 iwer Charlötteiiburg) und ist auch mit der Un.ergruiidba'm und Straßenbahn zu erreichen. Näheres ist au? der Anzeige in der letzten Nummer der ,,Jüdischen Rundschau“ zu ersehen. Das Sportfest gewinnt dahird.1 an Bedeutung, daß außer zahlrei her! Berliner und ans- «׳artigen Vereinen sich auch die Wiener ״i׳l a ko a h“ mit einer größeren erstklassigen Alauns haft gemcldc; hat. Die offizielle Preis Verteilung und ein goniutlichcs Beisammensein finden abends, um 1,28 Uhr, in Neumanns Festsälen a־m Ha.kcschen Ma.kf, Ro ett'aal.r Straße 43, statt. ftr Scluehrii Vorstand < Gemuht “ perfekt a nr riiehtige, »«nd* mid ji « Welt-Ve: Inr die islbstb^steueruna schafft den iiilionenfonds des Jüdischen Nat oiiallo >ds! »:-gm - ■—— |4£^ןי ט A»»bl«i ,»er well*: *•ftrgger « 8»«*aeaer I Weit» au -*.-■ . —