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Jüdische Rundschau · 1919-08-19 · Heft 58 (19.8.1919) · page 3

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Ir. 58 )jU. ED ISIS HE RUNDSCHAU Seite 449 jsterpräsidenten, den Reichswehnminister, den Ober•;Identen von Ostpreußen, den Kommandierenden Ge- ,ן in Königsberg und den Landrat Fischbausen beauf• t Dies Telegramm lautete: ״I.rn Aufträge der jüdischen Kurgäste des Ostseeades Cranz bringen wir zur Kenntnis, daß durch aus• cdehnte Verbreitung von Hetzflugblättern, die sich (״en die Juden wenden, die Sicherheit der jüdischen urgäste aufs Schwerste gefährdet erscheint. Zusam• iciistöße haben bereits stattgefunden. Verbreiter der lugbliitter tragen Reich swehrunifor m. Um ■hiennigste Maßnahmen zur Beseitigung dieser geihrdrolienden auf Pogrome hinzieknden Zustände Ird dringena gebeten."“ (gcz.) Rechtsanwalt Ehr• ich-Tilsit, Dr. Kit tzi n s k i - Königsberg, Her- 1;u1n M ila n k o w s k i-Berlin, Referendar Wechse 1- | a n n - Königsberg, Leonhard W e i B b r e m - Königs• erg. Am Tage der Absendung traf von dem Oberprasiien Herrn W Innig folgendes Antworttelegramm ״Die Flugblattverbrcitung In Cranz wird unter• udit. Stellt sich heraus, daß Inhalt der Flugblätter egen Strafgesetze verstößt, wird gegen Verbreiter einescliritten werden. Zunn Schutz gegen Angritte radau- ,;stiger Elemente trifft auf meine Veranlassung heute \bend Militärkommando dort ein. Ich empfehle den irch die Flugblätter gekränkten Staatsbürgern beson• lene Ruhe. Es wird nichts unterlassen werden, um ede strafrechtlich faßbare Kränkung von Ehre und ersonen zu ahnden.“ (gez.) W i n n i g. Oberpräsident. Das von einem Leutnant geführte Militärkommando; auch wirklich ein. Die Soldaten meinten, nach 111z entsandt zu sein, damit ״die Juden nicht zu frech :n“ Der Führer des Kommandos hatte noch 24 nden nach seinem Eintreffen und dem Eingang der tivort des Oberpräsidenten, seiner Angabe nach keiner• dienstliche Anweisung, wozu er mit seinen Leuten entlieh nach Cranz entsandt sei und erklärte dem iireiber dieses ausdrücklich, daß auch er geglaubt hätte;rher beordert zu sein, damit sich ״die Juden nicht tusig machten.“ Natürlich konnte ein solches Kommdo nicht die Verwirklichung der Zusage des Oberäsidenten bringen. Der Deutschvölkische Bund betrieb ine Propaganda ruhig weiter und cs kam, trotz der!Wesenheit von Gendarmen, wiederum zu großen An• ■Jungen, die sich gegen die jüdischen Badegäste Meten und zu persönlichen schwersten Beleidigungen hrten; der Staatsanwaltschaft ist wegen dieser gegen nz.eine sich richtenden Exzesse Anzeige erstattet und ivatklage eingeleitet. t/nter dem Eindruck dieser Zustände entschloß sich ne Abordnung, persönlich beim Oberpräsidenten vor• eilig zu werden und Bescheid zu erbitten, auf welche eise er sein gegebenes Versprechen zu verwirklichen :!bsichtige. 111 Vertretung des verreisten Oberprasi• aicn wurde diese Abordnung von Herrn Oberpräsidial• t Hasselt empfangen und diesem Herrn der Ernst der tuntion und die schweren Folgen etwaiger weiterer Aushrcitungen gegen die jüdischen Badegäste nochmals!!,gelegt. Es wurde die Entsendung eines älteren Offiers, der sich der Tragweite seines Auftrages bewußt :ire, sowie einer Verstärkung des Kommandos und chtige Instruierung־ zugesagt, sowie die Veröffenthun״ einer Verfügung seitens des Oemeindevorsteers herbeigeführt, in der es beißt: ,,Unter den Badegästen und Passanten von Cranz machen sich seit einiger Zeit Unruhen bemerkbar, die zu Zusammenstößen geführt haben. Die Bewegung ist Motiven des Rassenhasses entsprungen. Nach!nüridlicher Berichterstattung beim Herrn Oberpräsidenten habe ich mir vom Generalkommando Königsberg eine Trappenabteihing zur Unterstützung der hiesigen Polizeiorgane zuweisen lassen und werde unnachsichtlich gegen jede Beeinträchtigung der öffentlichen Ordnung einschreiten. Im Verkehrs- und sicherheJtspoIizeilichen Interesse verbiete ich hiermit nochmals ausdrücklich jede Verteilung von Flugblättern auf der Uferpromenadc und am Strande. Ich verbiete ferner das Zusammenstehen von Gruppen auf der Uferpromenade, das Halten von Ansprachen und habe angeordnet, daß Zuwiderhandelnde zu sistieren sind. Zettelverteiler werden von der Ufer- Promenade entfernt. Urheber von Schlägereien in Haft genommen, gleichviel welcher Partei und Konfession sie angchören. Die Polizeibeamten sind von heute ab — wie die Gendarmerie — mit Schußwaffen Und scharfer Munition ausgerüstet.“ Tatsächlich ist dann die Verstärkung des militärischen (ommandos nach Cranz gekommen, hat auch die zeit- '׳eilige Verhaftung eines Fiugblattverteiters vorgenomneu, ohne natürlich in der Lage zu sein, die Hetz- »ropaganda zu verhindern. Immerhin wird diese jetzt '.ui׳ in versteckter Form und im Geheimen betrieben, >esom3ers nachdem der Cranzer Fischerverein in einer mter Bezugnahme auf das Preßgcsetz der ״Ostpreußi-;chcn Zeitung“ gesandten Berichtigung ausdrücklich ergärt hat, daß die Cranzer Bevölkerung, d. h. die ־'ischer, diesen Treibereien völlig fern steilen, dieselben i'ä das Schärfste verurteilen und in Zukunft ihrerseits nit aller Energie gegen die antisemitische Hetze Stcl- Uj!g nehmen werden. Diese Vorgänge, die sich in ähnlicher Form atidi 1 den anderen benachbarten Badeorten, namentlich in tauschen, abgespielt haben, verdienen aber deshalb puiz besondere Beachtung, weit sie uns gezeigt haben, aß der Deutschvölkische' Bund genau nach den Mettio- >e1x der ״Schwarzen Hundert“ in Rußland arbeitet, veme Lüge ist so gemein, daß sie nicht von den Provo*;ateuren des Bundes benutzt würde. Systematisch ver- '1׳eilten z. B. in Cranz die antisemitischen Hetzer, deren ■tauptführer in diesem Falle der Angestellte der Mittelhutschen Creditbank, Filiale Königsberg, Herr Eugen uossakowsky ist, Truppen und Bevölkerung einzureden, de Juden wollten ״die Reichswehr verprügeln“. Durch betrug und Lüge und Verleumdung wird der Zorn der Bevölkerung von den wirklich Schuldigen auf die Juden ibzulcnken versucht. Sehr bedauerlich ist cs, daß der häufig wirklich fMe Wille der Regierung an den in Frage kommenden militärischen Dienststellen zuschanden wird. Diesen nahegehende Kreise beherrscht eine hemmungslose Judenk'indsehaft. L. W, Berlin er Versammlungs-Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin C19, SeydeUtr. 3. Telefon? Cenirum 56UA3. Donnerstag, den 21. August: Abends 8 Uhr. Bezirkigruppe Ost, Crdfswalder Hof, Crdfswalder Strebe 43. Hs spricht Herr B reger, Sekret&r der Mlsrachl-Föderaflon über ״Ziele ud Wege dei Mlirschl׳'. Dienllog, den 26. August: F.e rksgruppe Ccnirtim• Abends 8 Uhr. Zwangloses Beisammensein in der ftölzow •Brauerei, Premlauer Berg. Zionisten desWeslens lreflen sldi Jeden Sonnabend, ebenda 81/, Uhr, Im Cafe Nürnberg, Nürnberger Platt (Untergrundbahn). Vom jüdischen Leben in Litauen (.Eigener Bericht.) Auf Einladung des Ministers für jüdische Angelegenheiten fand in Kowno vom 31. Juli bis 3. August 1919 eine Beratung statt, an der etwa 30 Mitglieder von Gemeinderäten Kownos und der benachbarten Kreisstädte teilnahmen. Die Beratung glaubte nicht, bindende Beschlüsse fassen zu dürfen, da sie von einer nicht genügenden Anzahl von Vertretern beschickt war, sondern regte nur an, daß, sobald in allen Gemeinden Litauens Gemeinderäte gewählt worden sind, ein Kongreß sämtlicher Gemeindevertreter durch den Minister "für jüdische Angelegenheiten einberufen werden soll. Dr. S o 10 w c i ts'ch i k erstattete einen ausführliehen Bericht über seine Tätigkeit, und im Anschluß daran fand eine lebhafte Diskussion über Fragen des Schulwesens und der ökonomischen Lage des litauischen Judentums ,statt. Die Versammlung beauftragte den Minister, einen speziellen Rat für die ökonomischen Fragen einzusetzen, der ein Programm entwerfen solle, wie die Produktivität der jüdischen ökonomischen Tätigkeit gehoben werden könne. Ueber die Schulfragen entspann sich im Anschluß an die Berichte Dr. Solowcitschiks und Dr. Deutschland« rs (Ministerialrat beim litauischen Unterrichts-Ministerium) eine lebhafte Diskussian, an der sich Vertreter der drei Hatiptrichtungen, der orthodoxen, der liebraistischen und der jidisdistischcn beteiligten. Folgende Resolution gelangte einstimmig zur Annahme: 1״. Die Beratung bekundet ihren festen Willen, daß die jüdischen Volksschulen sich überall unter der Aufsicht der betreffenden Orts gemeinden befinden sollen. Jüdische Volksschulen, die auf Staatskosten unterhalten werden sollen, sollen ausschließlich auf Antrag von Gemeinden errichtet werden. 2. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Kongreß von Gemeindevcrtretern einberufen werden soll, der das Programm der jüdischen Schulen für ganz Litauen zu bestimmen haben wird, sind die Ortsgemeinden allein für das Programm wie auch für die Unterrichtssprache zuständig. — Die Beratung fordert von der Regierung, daß den jüdischen Schulen kein Programm außer einem obligatorischen staatlichen Minimum, aufgezwungen werden soll. 3. ’ Die Beratung fordert den Minister für jüdische Angelegenheiten auf, eine gemischte Kommission ei 11 zusetzen, die beauftragt werden soll, sämtliche von der Regierung ausgearbeitete Schulprojekte zu prüfen, um sie mit den oben genannten Anforderungen in Einklang zu bringen.“ ln einer der Sitzungen wurde auch von allen Seiten anerkannt, daß die litauische innere Anleihe von allen Schichten der Bevölkerung tatkräftig zu unterstützen sei. Diese Sitzung wurde vom Finanzminister Herrn J. Wil et schis besucht, und im Anschluß an seine Worte die zur Zeichnung der Anleihe aufforderten entspann sich eine bedeutungsvolle politische Diskussion, die viel zur Klärung der litauisch-jüdischen Beziehungen beigetragen hat." Es wurde ferner beschlossen, eine Deputation an den Ministerpräsidenten zu entsenden, und ihm ein umfangreiches M e m orandumüberdieWünschederlitauisehen Jude 11s eh aft zu unterbreiten. Dieses Memorandum, dessen Fassung׳ ebenfalls einstimmig zur Annahme gelangte, wurde am 4. August 1919 in jüdischer und litauischer Sprache dem Ministerpräsidenten Dr. Slasevtcius durch eine Deputation (Advokat Herr Al. Levyn aus Rossicni, Rabbiner Kahano wer aus Poniewez, Herr Dr. Wolff aus Kowno und Herr Gold er aus Wilkamir) unterbreitet, und in einer dreiviertelstündigen Besprechung erörtert. Der Minister- Präsident versprach, alle im Memorandum geäußerten Wünsche zu erwägen, und soweit es bis zur bevorstehenden Einberufung des Gründungs-Sejms (Konstituante) durchführbar sei, zu verwirklidien. Die Beratung, die sehr sachlich verlief, wird hoffentlich viel zur Belebung der nationalen Tätigkeit beitragen. Persönliches Herr Dr. Pick, Bibliothekar an der Staatsbibliothek, Mitglied des Gcschättsfütirendcn Aus- Schusses der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und einer der Führer der Misrachi-Bcwcgung, ist zum Professor ernannt worden. Wir sprechen ihm unseren herzlichsten Glückwunsch aus. Aus der Turn- und Sportbewegung Ein Zionist Meisterschaftsläufer Bei den am Sonntag, den 10. August 1919 stattgefundenen Wettkämpfen des Verbandes der Berliner Athletikvereine gelang es Ernst Simon II (Bar Kochba, Berlin» im 800-ni-Lauf als erster Sieger in der glänzenden Zeit von 2 Minuten '2,4 Sekunden die M e i - sterschaft zu erringen. Dieser Sieg ist umso bemerkenswerter, als die von Simon erzielte Zeit die beste ist, die in diesem Jahre in Deutschland1 bisher gelaufen wurde. Der Sieg des ״Bar Kochba“ ist in allen Berliner Tageszeitungen gewürdigt worden. Kriegsbeitrag 1919 3. Ausweis Berlin: 100.— Bum»; 60.— Dr. M. Meier: 30.— Dr 3'’, Kassel; 20.— Wj. Orünbanicn, J/uidwi« Sbcrn; 12.— A■ Frank; 10■— Jul. Baron, Eänil Bcndix, A. Dn1«eutl1al, C• II. Uarba&ski Dr. JosepJi, J. Klopatovlc, Hans Levy, Dr- 1’riU Löwenstem, Hildo Löwonstoin, Apoth. Mamloik, Dr. Meinl, O. Kaseufeld, Dr. 14. 'l’reiiUl, Weudriner. Bingon: 10.— .1. Borg, Bonn: 10.—■ J. Plawm, Breslau.: 15_Frieda Kober, Ma.x Kober. Düsseldorf: 10— A. tlreifamaau. ■Elberfeld: 15.— D Waller. ’ A. IS. Eisfelder. E s s e 11: 2U.— Daniel Trau «. A., Minna Treu• Frankfurt a. O.: 20.— Dr. Hanna Oliicksmaim. Frankfurt *. M.: 10— 14. Grünblatt, J. Goldjohmidt II alberst a dt: 20.— J. Feuerring; 10.— F. Sänger, Hannover: 20.— I4.-A. David. I n ster bürg: 10.— A. Kador. Kempen: 10.— 14. Saft. Köln: 15.— 14.-A• Jonas; 10— A. Oha Eeriterslians« 11: 10.— Knsitin. h i p x i g : 10.— VI. Kalt. L ü beck .10 ־.— II Fried liinder. Magdeburg: 10.— N. Opjieaheim. Merthauseu: 10.— Lehrer Schiratiki. München: 10.— Dr. J. Adler, Hedw. teringer. S t o 1 p: 10.— Clara Simon. Stuttgart: 10.— Leop. FhrUtii. Vsiuisburg:!(>,— l'locki. Ausweis der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Schekel: Ahrweiler 2.—, Annen 2.—, Autenhausen 3.—, Berlin 21.—, Zion. Mädchenklub 30—, Bonn 100.-, Bruchsal 104.—, Buer 2—, Bunzlau 2—, Buttenhausen 4.—, Butzbach 2.—, Chemnitz 2.—, Cuxhaven 2.—, Darmstadt 28—, Dessau 16—, Dortmund 32—, Dörrhof 2.—, Dramburg 4.—, Dt.-Eylau 15.—, Dt.- Lissa 2.־•, Floß 2—, Gey 2.—, Gleivvitz 160— Göppingen 2.—, Grünberg 2.—, Guben-Crossen 12—, Guttstadt 2.—, Halle 32.—, Hof 2—, Hungen 2—, Insterbürg 13.—, Ksisingen 2.—, Königsberg 444—, Lautenbürg 2.—, Meiningen 2.—, Militsch 6.—, Mokrau 4.— München 12.—, Nauheim 37.—, Neiße 4—, Nürnberg 260.—. Osnabrück 2.—, Posen: Jugend-Bund 50.—, O.G. 140—, Ratibor für 1917/18 30—, Recklinghausen 2.—, Salmünster 2.—, Schönlanke 20—, Schw.-Gmünd 2.—, Sobernheun 2.—, Sensburg 2.—, Tuchei 2.—, Trachenberg 2.—, Uhu 12—, Weißenfels 1—, Wilhelmsbrück 2.~, Wresdicn, Jugend-Bund, 16.—, Zerkow 2.—. Landesbeiträge: Ahrweiler 10.—, Allenstein 70,—, Annen 10.—, Berlin: Zion. Jug.-Verein 60—, Zion. Mädchenklub 30.—, Hapoel-Hazair 450.—, Verein Ibriah 135.—, Misrachi O.G. 240—, Tifereth Zion 204.50, Jug.-Gemeinschaft Misrachi 155.—, Beuthen 210.—, Bochum 68.—, Bonn 154.—, Breslau 400.—, Misrachi 90.—, Bromberg 205.— Jugendgruppe 40.—, Bruchsal 175.—, Buer 10.—, Bunzlau 10.—, Butzbach 10.—, Chemnitz: Misrachi Orts- und Jugendgruppe 39.—, Cuxhaven 10.— , Darmstadt 70.—, Dessau 48.—, Dortmund 50.—, Dörrhof 10.—, Dresden 400.—, Misrachi 90.-, Dt.-Eylau 30.—, Dt.-Lissa 10.-, Duisburg 50.—. Erfurt 100—, Essen 90.—, Floß 10.—, Frankfurt a. M.: Misrachi 186.—, Misr. Jugend-Gruppe 116.—, Fulda 54.—, Gey 6.—, Gteiwitz 400.—, Gnesen 38.—, Göp• pingen 10.—, Or.-Strehlitz 50—, Grünberg 10.—, Guben-Crossen 25.—, Guttstadt 10.—, Halle 80.—, Hamborn 12().—, Hamburg 812.50, Hamburg-Hannover: Misrachi 240.—, Hannover 180.—, Heilbronn 100.—, Hof 13.—, Hungen 10.—, Insterburg 39.—, Karlsruhe: Misrachi 120.—, Kattowitz 243.—, Kiel 104.—, Kissingen 10.—, Königsberg 10.—, Misrachi 76.50, Konstanz 50.—, Kronach 10—, Lautenburg 5.—, Leipzig: Misrachi 162.—, Liegnitz 80.—, Lübeck 112.—, Misrachi 43.50, Magdeburg 204.—, Marburg: Misrachi 37.50, Messingwerk-Eberswalde 55.—, Militz 30.-, Mokrau 20.—, München 254.—, Hasdiachar 25.—, Misrachi 48.—, Myslowitz: Jugendbund 31.—, Nauheim 125.—, Neiße 13.—, Nordhausen 50.—, Nürn* berg 216—, Misrachi 84.—, Osnabrück 10.—, Pforzheim 140.—, Plauen 255.—, Posen: Ortsgruppe 360.—, Jugend-Bund 50.—, Misrachi 85.50, Jugend-Gr. Misr. 25,—, Ratiboir (f. 1918) 60.—, Recklinghausen 10.—, Salmünster 10.—, Schönlanke 50.—, Schw.-Gmünd 10.—, Sensburg 10.—, Sobernhchn 10.—, Spandau 44.—, Stettin 106.—, Trachenberg 10.—, Tuchei 10.—, Ulm 30.—, Untenveserorte 50.—, Weißenfels 10.—, Wilhelmsbrück 10.—. Wreschen: Jug.-Bund 16.—, Zcrkow 10.—. Eingang vom 1. April bis 20. Juli 1919: Schekel: 1638.-; Landesbeiträge: 9779.-. Schekel f. 1917/18: 30.—; Landesbeiträge 1918; 60.- M. Gesamteingang: Schekel 1918/19: 2738.— M. Landesbeiträge 1919: 12688.— M. Propagandafonds 1919: Berlin: 100.— M. Riwlin; 50.— H. Lewandowski; 30.— R.-A. Aufrecht; 25.— J. Boschwitz R.-A. Th. Heilborn; 15.— Martin Brunn; 10.— R.-A. Erich Cohn (u. Ä).— für 1917 und 1918), Hugo Fraenket.; 5.— Maria Kramer. Breslau: 50.— Max Guttinann s. A. (lt. letzwilliger Verfügung); 20— Leo Grünthal; 5.— J. Bartfeld. Chemnitz; 50. L. Schwarz. Düsseldorf: 10.—Dr. O. Jonas. Elberfeld: 10.—Amalie Eichengrün. Erfurt: 5.— Kotzynski. Floß: 8.— F. Bloch. Glogau: Sonderspende 10.—. Halberstadt: 10,~ Is. Feuering. Halle: 10.— Dipl.-Ing. D. Löwenberg. Hamburg: 10.— Dr. Kalmus. Karlsruhe: 10.— Wein׳• traub. Kattowitz: 10.— aus dem Nachlaß v. S. Rappaport s. A. Köln: 25.— Dr. Bodenhcimer; 12.— R.-A. Jonas. Königsberg: 10.— H. Lewin. Leipzig: Sonderspende 10.—. Militsch : 25.— Dr. jutkovvski, München: 20.— Dr. E. Straus. Pencun: 5.— B. Baum. Stettin: 5.— Jacob. Eingang vorn 1. April bis 20. Juli 1919: 600.— Mark. Gesamteingang: 5234.— M. Adresse für Geldsendungen: Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W15, Sächsische Straße 8. Postscheckkonto: Berlin 8091. Bankkonto: Nationalbank für Deutschland, Deposltenkasse: Berlin, Kurfürstendamm. Schluß des redaktionellen Teils.

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