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Jüdische Rundschau · 1919-08-15 · Heft 57 (15.8.1919) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 57 (15.8.1919)
Date
1919-08-15
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 444 Dr Bcr ru.1t kanische Lebensmittelkonmission und die italienische Mission «einerzeit über Intervention des Oberrabbiners Chajet beim amerikanischen Geschäftsträger in die Zusicherung gegeben hat, daß bei der Nahsmiltelversorgung auf die Flüchtlinge Rücksicht genominell wird. Nunmehr hat sielt die Regierung neuerlieh mit dieser Frage befaßt, nachdem unausgesetzt von christlichsozialcr und chauvinistisdi-sozialdeuiokraiischer Seite - diese beiden Parteien wetteifern um die Palme des Antisemitismus — gehetzt wurde. Bereits am 19. Juli wurde vom Kabinettsrat beschlossen, mit der sofertigen Ausweisung sämtlicher Flucht- I i 11 g c vorzugehen. Die Regierung setzte sich jedoch mit dem jüdischnationalen Abgeordneten Stricker und den jüdischnationalen Gemeinderätcn der Stadt Wien in Verbindung, um deren Zustimmung zu der geplanten Maßregel zu erlangen. Die jüdischnationalen Mandatare legten‘natürlich den schärfsten Protest ein und Abgeordneter Stricker wies in den Verhandlungen immer wieder darauf hin, daß eine generelle Ausweisung nicht nur eine Ungerechtigkeit und unmenschliche Härte, sandern auch eine physische Unmöglichkeit ist; an den Juden, die genügend reich sind, auch anderswo leben zu können, sind wir desinteressiert und die jüdischen Frequer!tauten der Spielhöllen und Rennplätze solle man ruhig ausweisen. Aber die Maßregel * träfe nicht diese, die sich zu helfen wissen, sondern die Armen und Elenden. Stricker schlug daher vor, eine Registrierung sämtlicher in Wien woh- II e n’d e r FJ ü c h 11 i n g e vorzunehmen und nur gegen diejenigen vorzugehen, bei denen dies durch ausreichende Gründe gerechtfertigt wäre. Der Minister des Innern hat sich auch der Auffassung Strickers angesdikxssen. Nichtsdestoweniger wurde von sozialdemokratischer Seite weiter intrigiert und am 31. Juli brachte zur allgemeinen Ueberraschung das sozialdemokratische Zentralorgan, das jetzt offiziöses Regieruagsorgan ist, die Nachrieht daß am selben Tag eine Kundmachung der niederösterrcichischen Landesregierung, erscheinen wird, durch welche alle Personen, die naai dem 1. August 1914 in Niederösterreich sich niedergelassen haben und nicht die deutsch-österrcidiischc Staatsbürgerschaft besitzen, bis 15. August das Land zu verlassen haben. Diese Veröffentlichung erzeugte eine ungeheure Panik unter den gafizisehen Juden. Abgeordneter Stricker intervenierte sofort beim Landeshauptmann und infolge seiner dringliehen Vorstellungen wurde die Kundmachung inhibiert. Im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern wurde dann neuerlich der oben erwähnte Modus akzeptiert. Damit war diese Angelegenheit nach langen Verhandlungen und Tagen der bangen Ungewißheit günstig erledigt und die Katastrophe abgewehrt. Es hat sich gezeigt, welche mächtige Position die jüdischnationalen! Mandatare sich bereits im politischen Leben geschaffen haben. Die galizisdien Juden, deren Lebensinteressen durch die Ausweisung bedroht waren und mit ihnen alle Nationaljuden, die sich mit ihnen ‘ solidarisch erklären, wissen dieses Verdienst der jüdischnationalen Führer wohl zu würdigen. Insbesonde re Abgeordneter Stricker hat sich durch seine Unermüdlkne und hingebungsvolle Arbeit und sein mannhaftes Eintreten neuerlich das Vertrauen der jüdischen Massen gewonnen. Es hat sich wieder gezeigt, wie bedeutungsvoll der politische Sieg der Jüdischnationalen über die Assimiknten bei dem letzten Wahlen י war. Ohne ihn wäre das jüdische Volk ohne Vertreter jeder Willkür schutzlos preisgegeben. Bemerkenswert ist, daß besonders das von assimilatorischen Juden redigierte sozialdemokratische Hauptorgan diesmal die führende Steilung in der Kampagne gegen die Ostjuden eingenommen hat. ln einem Leitartikel, der des schönsten antisemitischen Hetzblattes würdig gewesen wäre, bezeichnet cs die Fluchtfinge summarisch als ״Händler, Agenten, Spekulanten und Schleichhändler aller Art“. Diese Herren sind noch immer weit van dem Verständnis dafür entfernt, daß ein großer Teil der Flüchtlinge, als er als Opfer des Krieges, 3er wahrhaftig keine jüdische Angelegenheit war, in die damalige Reichshauptstadt verschlagen wurde und die größten Qualen und Leiden auf der Flucht erdulden und schließlich doch auf unfreundliche Aufnahme gefallt sein mußte, den Händlerberuf ergreifen mußte, wenn er nicht verhungern wollte. Arbeit wurde den Juden in vielen Fällen verweigert und von der kläglichen Unter- Stützung konnte niemand leben. Die meisten Fluchtlinge aber leben noch heute in Wien im fürchterlichsten Elend. Das soziale Organisationsamt des Jüdischen Nationalrates hat hierüber erschreckendes Material gesammelt. Eine Rückkehr nach Galizien ist infolge des Krieges zwischen Polen und Ukrainern, der verscliiedenen Kriege mit den Bolschewisten und der Pogrome ganz unmöglich, zumal auch die Verkehrsmittel für größere Transporte nicht zulangen. Dies alles ignoderen die jüdischen Redakteure der ״Arbeiter-Zeitung“ und ergehen sich in schmähenden Beschimpfungen gegen die Flüchtlinge. Dieses unduldsame, unmenschliche Verhalten ist nicht geeignet, die Stellung .Deutschösterreichs ln der öffentlichen Meinung der Welt zu heben. Die ״Arbeiter-Zeitung“ kann keinen Anlaß voriibergehen lassen, ohne in gehässigster und feindseligster Weise gegen die Jüdischnationalen Stellung zu nehmen. Dies zeigte sich auch jüngst gelegentlich einer aufsehenerregenden Rede Strickers im Parlament. Bei der Beratung über die bei Namensänderungen einzuheberrden Gebühren behandelte Stricker die Frage vom prinzipiellen Standpunkt und forderte, daß die Namensänderung jenen Juden erleichtert werde, welchen seinerzeit bei der Namengebung von den antisemitischen Behörden ekelhafte Namen beigelegt worden waren, weil sie nicht genügend Bestechungsgelder zahlen konnten. Demgegenüber müsse betont werden, daß 95 Prozent der Gesuche um Namensänderung von Juden auf Feigheit und Charakterlosigkeit zurückzuführen sind. Von diesen Menschen, mit denen die anständigen Juden keine Gemeinschaft haben wollen, soll eine möglichst hohe Gebühr eingefordert werden. Die Renegaten werden sie schon zahlet!, weil für sie die Taufe gar keinen JUEB11BB* MUUeiCBXO Nr. 57 BeriiEierVersamnüuiigS'Kaleiider Büro: Berliner Zlonlstlsdi* Vereinigung, Berlin C. 19, SeydeUlr. 3. Telefon; Cenlrum 3614/15. Monjflg, den 18. Augusf: ZionliHidter Jugend ״Verein. Nodim. 3 Uhr. Sommerfeit. ^- Restaurant Waidpa k^ Halensee, Huberlusbaderatr. 2—6. Dienstag, den 19. August: Bezfrksgruppe Central*. Abends 8 Uhr Zwangloses Beisammensein in der BöUow - Brauerei, Prenzlauer Berg Donnerstag, den 21. August: Abends 8Uhr Bezirksgruppe Ost, Greifswaldcr Hof, Greifswolder Sfr. 43. Es spricht Herr ßrager, Sekretär der p.tsreschi-Föderation über Ziele und Wege des MUrackl". Zionisten desWestens treffen sich jeden Sonnabend, ebends 8V* Uhr, Im Cate Nörnberg, Nürnberger Piafi (Untergrundbahn). Wert hat, wenn sie den jüdischen Namen behalten sollen. Diese Rede, mit der Stricker sich heftig gegen die Anti- .semiteu wandte, deren Zwischenrufe er schlagfertig parierte, und zugleich die jüdischen Renegaten abschüttelte, hat großen Eindruck gemacht und wurde von allen großen Wiener Tageszeitungen vollinhaltlich wiedergegeben. Zum ersten Maie haben auch die liberalen Blätter von dem jüdischnationalen Abgeordneten anerkennend Notiz genommen. Nur die ״Arbeiter-Zeitung“ machte hämische Bemerkungen und behauptete sogar, Strickers Rede sei ״antisemitisch“ gewesen. Wohl weil sie sich gegen die Juden vptn Schlage des Herrn Austerlitz gewendet hat. So gelingt es allmählich, durch unaufhörliche politische Arbeit die Wiener Oeffentiichkeit über das Wesen unserer Idee aufzukliären. Die Wahlen zum Jüdis eben Nationalrat, zu welchen die Varbereitung jetzt in großem Stil geleistet wird werden beweisen, in welchem Grade die jüdische Oeffentiichkeit bereits für den nationalen Gedanken gewonnen ist. Der Trauerzug, der an! 20. Juli zum Grabe Herzls zog, hat diesmal eine Länge gehabt wie in keinem Jahre zuvor. Nach einer Schätzung dürften. 27 000 Menschen daran teilgenammen haben. Der Zug war nach Organisationen und Bezirksgruppen gegliedert, welchen die unabsehbare Menge 11er einzelnen Trauernden folgte. Weder beim Begräbnis Herzls, noch bei dem Besuch des Herzlgrabs anläßlich des Wiener Zionistenkongresses hat die Beteiligung eine derartige imposante Größe erreicht. Herzls Idee hat fünfzehn Jahre nach seinem Tode in der Stadt seines Wirkens auf der ganzen Linie gesiegt. Nun erwächst den Nachgeborenen die heilige Pflicht, das Werk der jüdischen Regeneration in »einem Geiste aufzubauen. Verband jüdischer Ingenieure Am 29. Juli 1919 hielt Dipl.-Ing. Dr. Ciffrin einen Vortrag über ״Die Hafenfrage Palästinas“. Nach einer einleitenden Uebersicht über die gegenwärtigen Hafenverhältnisse des Landes erörterte der Redner, welche Häfen für einen künftigen Ausbau und eine moderne Ausgestaltung in Betracht kommen. Zur engeren Wahl können nur Haifa und Jaffa gestellt werden. Der Vortragende unterzog die Ausbau Würdigkeit von Haifa und Jaffa als einzig in Betracht kommende Plätze einem eingehenden Vergleich. Auf Grund eines umfang, reichen Materials kam der Redner zu dem Schlüsse, daß Haifa gegenüber Jaffa außerordentliche Vorteile aufweise und forderte daher, daß nur dieser eine Hafen als Zukunftshafen des ganzen Landes ausgebaut werden soll, und zwar mit den besten zur .Verfügung stehenden Mitteln. An den Vortrag״ schloß sich eine Diskussion an, in der die Herren Dipi.-lng. Hecker, Dr. Rornm und K -a m i n s k i sprachen. Hebräische Sprachschule in Berlin 1. Der Unterricht beginnt wieder am׳ Dienstag, den 19. August 1919. Es wird pünktliches Erscheinen der bisherigen '"Teilnehmer erwartet. 2. In allen Kursen können den Vorkenntnissen entsprechend Neuaufnahmen erfolgen. Es werden jedoch fortan grundsätzlich nur Anmeldungen für mindestens ein Vierteljahr entgegengenommen. Das Schulgeld beträgt monatlich 12 \L, für Schüler 3 M. Gesuche um gänzliche oder teilweise Befreiung vom Schulgeld sind an den Unterzeichneten zu richten. 3. Neue Anfängerkurse beginnen erst im Oktober. Fortan wird schon heim Eintritt in die Anfängerkurse die Kenntnis des Lesens vorausgesetzt werden. Es wild daher rechtzeitige Vorbereitung empfohlen. Stundenplan für August und September. I. Im Zionistischen Zentralbüro, Sächsische Straße 8. KWuwe lla jjl. MffieMufe): Montag tt» Dcanentag •%—Uhr nachmittag■. Lehrer M. E. JemeMta und Qi. Kruptiik. f. Klaa*e Ilb (1. Mittetatufe): Montag bte Dre1ner»taf 6‘/j—7*/! Unr nachmittag». Lehrer M. E. Jemen•» und Ch. Krupnik. 1®. Klaase IV (Oberstufe): Montag bis Donnerstag §—6(4 Uhr nachmittag». Lehrer M. E. Jeuneudki. Wegen eine» neuen Literaturkuraes erfolgt •och besondere Anzeige. Zuschriften sind zu richten «■ Dr. Smfoira, Bari* VF. 1§, Württemberg»ehe Straße 25-26. Mitteilungen des Palästina-Amtes der Z.V.i D. Die Handel•- Und I ndus t r i e a b t e il u ■ g bei dem Zionistischen P alä s t i n a - De pa rtment in London beabsichtigt, ein Register aller privaten Unternehmungen und Vorbereitungen für kammerzielle oder industrielle Tätigkeit anzulegen, um zu verhüten, daß private Unternehmungen infolge der Utikenntnis und Unwissenheit der gegenwärtigen Lage in Palästina miteinander kollidieren. Wir bitten daher, uns von allen geplanten Unternehmungen der gedachten Art unverzüglich Kenntnis zu geben, wenn möglich unter eingehender Darlegung folgender Punkte: a) Art der Unternehmung; b) Form der Organi- Gation; c) investiertes Kapital; d) persönliche und berufliehe Eigenschaften der Gründer oder gegenwärtig leitenden Persönlichkeiten; e) Statuten; f) Arbeitsplan für di« nächste Zukunft (Ort und Zeit der Geschäftserrichtung; Vorliegen besonderer Schwierigkeiten; Notwendigkeit irgendwelcher Erleichterungen). Desgleichen bitten wir solche Personen, die Kapitalien in irgendeinem Geschäftsunternehmen in Palästina an legen möchten, oder Personen, die ihre Kenntnisse und berufliche Erfahrung für den Wiederaufbau Palästinas verwenden wollen, uns eingehend zu informieren.• Palästinaamt der Z. V. f. D. Berlin W. 15. Sächsische Straße 8. Nachrichten 1. Klasse la (Anfänger): Montag bis Freitag 7(4—8(4 Uhr morgens. Lehrer Ch. Krupnik;. 2. Klasse Ib (Anfänger): Montag bis Freitag 6V2—Ws Uhr nachmittags. Lehrer Dr. Smoira.. 3. Klasse il (1. Mittelstufe): Montag bis Freitag 3(4—f.Vs Uhr nachmittags. Lehrer Dr. Smoira, 4. Klasse III (2. Mittelstufe): Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 7(4—•$SA Unr morgens. Lehrer Dr. Smoira. und M. E. Jemenski, 5. Klasse IV (Oberstufe): Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 5—6(4 Uhr nachmittags. Lehrer Dr, Smoira und M. E. Jernenski. 6. Konversationskurs (Mittelstufe): Dienstag 71/4—8(4 und Donnerstag 8(4—9(4 Uhr abends. Lehrer W. Werba. II, In der Heiligegeiststraße 52 (Zionist Jugend verein). 7. Klasse I (Anfänger): Montag bis Donnerstag 5—61/4 Uhr nachmittags. Lehrer C11, Krupnik. Berlin. Einen sechswöchentlichen Kursus in Wochen- und Säuglingspflege veranstaltet Schwester Rose Wöllstein, Berlin NW. 87, Evcke von Repkow-Platz 5. Näheres im Inseratenteil der heutigen Nummer. Bad Reinerz. Am 5. August sprach Herr Dr Albert Baer über ״Das Kolonisationswerk des Jüdischei Nationalfonds in Palästina“. Im Anschluß an den gut besuchten Vortrag beantwortete der Redner an ihn ge■ richtete Fragen. Der materielle und ideelle Erfolg der Veranstaltung war befriedigend. Düsseldorf. Der im Jahre 1882 gegründete ״Vereii zur Förderung der Handwerke und technischen Berufsarten unter den Juden (E. V.)“ hat unter der Kriegsnot stark gelitten. Am Schluß des abgelaufenen Gc• schäftsjahres waren nur noch 8 Lehrlirtge in Werkstatten und in dem Heim untergebracht. Klagen und Beschwerden sind nicht ausgehlieben und fanden in da Generalversammlung ein starkes Echo, sie zeitigten aber auch den einstimmigen Beschluß auf eine durchgehende Besserung. Angesehene jüdische Handwerksmeister kontrollieren die Lehrstellen. Neue Einrichtungen sollen der theoretischen Ausbildung, einer Vertiefung der Schul• bildung, sowie der Erziehung der Knaben zu selbstbewußten, Charakter- und sittenfesten jüdischen Man• nern dienen. Um das Handwerk unter den Juden zu verbreiten, bringt der Verein Söhne auswärtiger Eitern bei tüchtigen und gewissenhaften Meistern Düsseldorf! unter, deren Handwerk auf der Höhe steht und deren gewerbliche Fortbildungsschulen für Knaben und Fach• schulen für die weitere Ausbildung weithin berühmt sind. Im Lehrlingsheim des Vereins erhalten die Zögling« volle rituelle Verpflegung und genießen eine von moder• nen und freiheitlichen Grundsätzen geleitete jüdisch! Erziehung, die das Elternhaus ersetzen soll. Die un• gewisse Zukunft Deutschlands scheint gesichert nur fü! den Handwerker und Facharbeiter. Wegen Unterbringung von Lehrlingen wende man sich an den Geschäftsführe! des Vereins', Herrn Zeitungsverleger J. Thal he im er Düsseldorf, Oststr. 13; auch Herr Rabbiner Dr. Eschelbach er, Düsseldorf, Kasernenstr. 67b, wir! gern Auskunft auf Anfragen erteilen. Wochenkalender. Sonnabend, 16. August, 20. Al 5679, Ekew, Nacht 8,19. r V» w fa! Vo der um zu stra lästige &us be Pogroi vergeh Betr Mi de: I 8 i e ו * od at Tt M Schluß des redaktionellen Teils. r Fanny Mayer Oskar Picard St. Gallen Tetlfoner Str. Verlobte August 1919 Konstanz Schwtdaaatr. J r Dr. med Eh« Cohn Dr. med. Rudolf Jacobi Verlobte Berlin, im Juli 1919 J r Stuttgart Werderstr. 141 Frieda Weinberg Leopold Geller Verlobte Kleinsteinbach (Baden) Die Selbstbesteuerung ist die Einkommensteuer des jüdischen Volkes!

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