Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 57 (15.8.1919)
- Date
- 1919-08-15
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 57 JUEDiaCHl RUNDSCHAU Seite 441!7 sich mals auf wiki;gen urdi ibiet von nelir die des :hen eich iken sich und rer lUf- -ung 1ang :ichmpf wort aus dien! 1111rher Ciew;gen kam;־teilt!zeit gut :biet teni- :mea zu « in •iki r n i- und 1 a r- 1 e n Zwisoou- End-׳ nchr bis aus- ״eise den, che vielowie dien hritt ^eise Poliat eben ssare er i- Die •rate Periode liegt ix der Ze i t de r •ie g ־ reichen Kämpfe Petliuraa gegen de■ Hetman (November hw Januar 1918). In diese Periode fallen vor allem die *chredfclichen Pogrome von Schilomir und Owrutz, über welche die ״Jüdische Rundschau“ bereits berichtet hat. Die zweite Periode fällt in den Februar bi» April 1919. Es ist die Zelt, wo ,die Petlijujra- T r u ק p e n sich vor den Bolschewik! auf dem Rückzug befinden und zahllose Banden auf taue hen. Besonders schlimm waren die zweitägigen Schlächtereien in Proskurow (14. u. 13. Februar 1919), wo der Oberst Simosento den P-ogrom organisierte. Es ist absolut festgestellt und registriert, dsß dabei 1700 Juden ermordet worden sind. Vielfach 6ind ganze Familien völlig ausgerottet worden. Ate das Zentrale Hilfsaomite von dem Pogrom erfüllr, sandte es einen Kommissar mit hunderttausend Rubeln nach Proskurow, um die Hinterb'.iebenen zu unterstützen. Der Kommissar wußte aber vielfach nicht, wem er das Geld geben sollte, da eben Hinterbliebene überhaupt nicht da waren, ln dem Proskurow benachbarten Filtsdhtin wurden 400 J u ־ den getötet. Ein besonders schrecklicher Fall war auch die A11 haltungein es Dampfers auf dem 0 n j e p r in der Nähe von Menschikorie bei Kiew, von dem 103 Juden heruntergeholt und ertränkt wurden, lieber 60 Leichen wurden gefunden. Die schlimmste Periode wütet seit dem April ds. Jahres. So haben die Grigorieff-Truppen bei der Eroberung von Tschetkassi dort 800 Per-!3 o 11 e n U ni ge b r a ch t. Ebenso schrecklich jvaren die Ausschreitungen in Elisa bethgrad (ca. 2000 Tote), ln Trostjenietz befand sich eine bolschewistische Garnison. Als sich die Bauern gegen die bolschewistische Macht erhoben, ging der cfiristliche Teil der Garnison zu ihnen über und entwaffneten ihre jüdis che« Kameraden. Darauf wurden sämtliche mindestens zwölfjährigen Einwohner des Städtchens, die Juden waren, in der Gemeindestube cingesperrt, dort zwei Tage gefangen gehalten und nach längeren Beratungen ermordet. Mehr als 400 Personen sind dabei getötet worden. Das nationale jüdiHlieSekretariat hatsSmfliche Pogrome genau registriert. Hiernach haben in der Zeit von Ende November 1918 bis zum 20. Mai 1919 in 127 Orten Pogreme und billige Exzesse stattgefanden. Von weiteren 40 bis 50 Orten läßt sich nicht geaau sagen, welchen Umfang dort die Ausschreitungen angenommen haben, da das Sekretariat mit ihnen nicht in Verbindung treten kann. Bei diesen Pegroman sind 30—35000 Juden ermordet worden. Eine groBe namentliche Liste der Frmordeten ist in den Händen des nationalen Sekretariats Diese Ziffer pst abaolat zuverlässig, sie ist eher noch za faleia. Die Juden haben überall versucht, eine Selbstwehr zu organisieren, das wurde aber von den Bolschewiki nicht gestattet, die die Juden vielmehr aufforderten, in die Rote Armee einzutreten, wenn sie jüdisches Leben verteidigen wollten. Die Pogrome zeigten überall dasselbe schreckliche Bild; eine viehische Mordlust und eine unglaubliche Zerstörungswut. III. Die allgemeinen jüdischen Verhältnisse. Von der!nationalen Autonomie und den zahlreichen jüdischen Institutionen (Gemeinden, kleine Nationaiver- Sammlung, nationales Sekretariat, jüdisches Ministerium, Zentralhilfskomitee für Pognomopter, Roter Mogeti-Dovid uaw.) i«4 unrter de» Bolscf irvrikilierrschaft nicht• ührig gebliebea Nicht nur di« Gemeinde« und die Organe der Autonomie, sonder« auch reine Wohltätigkeits-Organisationen wurden aufgelöst. Auch das Pbgromkomitee wurde nicht geduldet, obwohl es sozialistische Mitglieder hatte; allerdings haben die Bolschewiki das in ihrer Macht stehende getan, um selbst die Pbgrome zu unterdrücken1 und die Hinterbliebenen zu unterstützen. Ebenso wurden keine Sammlungen irgendwelcher Art gestattet, auch nicht für die Pogromopfer. Die jüdischen Parteien sind von Grund auf zerstört. Jede der drei sozialistischen Parteien, Poale- Zion, Bund und Vereinigte (SS.) sind wiederum in sich in einen kommunistischen, einen linken und einen rechten Flügel gespalten. Ke kommunistischen Mitgheder des Bundes und der SS. haben sich zu einem ״jüdisch-kommunistischen Verband“ zusammengeschlossen. Hinter diesem steht der größte Teil der allerdings nicht sehr zahlreichen jüdischen Arbeiterschaft. Alle jüdischem Zeitungen sind unterdrückt, es erscheint hur die ״Kommunistische Fahne“ in jüdischer Sprache. Schulen i!n hebräischer Unterrichtsspräche/sind verboten, dagegen wird die jüdische Sprache gefördert. IV. Die wirtschaftlichen Verhältnisse. Ke wirtschaftliche Lage der Juden ist eine rerzweifelte, Kr jüdische Handel ist ruiniert, die Vermittlungstätigkeit und vor allem das Getreidegeschäft, bisher eine Hauptbeschäftigung der ukrainischen Juden, infolge der M onopolisierung und infolge der fürchterlichen Transportverhältn i s s e sowie (wegen!!der Unmöglichkeit, sich aufs Land zu begeben, hat völlig aufgehört. Ebenso sind die Banketi völlig ruiniert. Da Handwerk kann wegen Mangels an Material nicht arbeiten. Man ist gezwuugen, das Geld, sowie es nicht beschlagnahmt ist, auszugeben, so daß die breiten Massen der jüdischen Bevölkerung langsam dem Hungertod preisgegeben sind. V. Hilfsaktion. Das zentrale Pogromeomite verfügte in der ganzen Zeit der Pogrome nur über 4 1Millionen Rubel, von denen 3 Millionen von der Petliura-Regierung im Januar 1919 nach den ersten Pogromen gegeben worden waren. Dieses Geld ist bis auf den letzten Pfennig verausgabt. Die Bolschewiki haben zwar viel Geld für die Hilfsaktion gegeben, ebenso das russische Rote Kreuz, aber das alles ist in so unproduktiver Weise geschehen, daß die Lage der Pogromopfer — es handelt sich um mindestens eine halbe Million Seelen — grenzenkxs verzweifelt ist. Die Lebensmittelpreise steigen, Kleidung, Wäsche, Schuhe sind nicht mehr vorhanden, ebenso keine Wohnungseinrichtungen, selbst das. Fensterglas ist geraubt worden. Die Verluste der jüdisehen Bevölkerung werden auf einige zehn Milliarden geschätzt. VI. Die Zionistische Organisation. Obwohl die Zionistische Organisation von den Bolsdhewiki als konterrevolutionär bezeichnet und behandelt wird, ist es bisher nicht möglich gewesen, sie zu unterdrücken. Da eine politische Tätigkeit jetzt nicht in Frage kommt, konzentriert sich! alles auf die Paläs t i naa r b e i t. Die Registrierung der Aus- Wanderer ist vorgenommen, worden, mehr als 70 Achusoth und zahlreiche Uebcrsiedlungsgenossenschaften wurden gegründet. Diese sind vielfach in den Registern der bolschewistischen Regierung wie alle Genossenschaften aufgezeichnet worden. Das Zentralbüro in Kiew besteht weiter. Eine für den Juni ein berufene allgemein ukraimsch-zioeine rzahl eine;men des nche der <raft ieidi 'Erzerwenden Einucht- und ihrer topic von. unter tändsind das xmd, 1 oft Meninbar hnen [iclie, egendem wirft. , für in ist dien, ־aben eruniläne, giscl! jendbereidt, sondern die Männer ihres Faches, neben ihnen wirken hier und bei den Kindern die oben charakterisierten Erzieher und Erzieherinnen. Vertrauen zu dem ernsten Strebern der sich selbst lebenden Jugend ist die Voraussetzung dieser Erziehung, und wenn auch freilich Vertrauen nur edlen! Naturen nützlich, den gemeinen schädlich ist, so wird, doch oder vielleicht gerade darum ein Uebernraß von Vertrauen weniger Fehles bewirken, als das Mißtrauen im! System des heutigen Schul- und Lernzwanges. Aber in dieser idyllischen Schilderung herrscht über- 11aupt Angst vor der Wirklichkeit. Man höre die Schilderung eines Zukunfts-Cheder für die Acht- bis Dreizehnjährigen. ״In jedem! Zimmer ist ein Langer Tisch für etwa zehn Personen und kleinere für ein, zwei und drei. Ke Tische haben Sdireibvorricihluingen und sind bei aller Freiheit der Anordnung gegen eine Wand gerichtet, an der eine Tafel befestigt ist. Man merkt, die jungen Leute, die in diesen Zimmern wohnen, pflegen mitsamrnen zu lernen, aber cs muß ein freiwilliges sein, das atmen die Räume, nur mit so viel Zwang verbunden, als jedes Lernen fordert, und zwar jedes in Gemeinschaft geübte. Aber es kann hier nicht nur gelernt werden; in diese Ecke zieht sich gewiß zuweilen einer zum einsamen Träumen zurück, und an jenem Tisch fehlt Tinte und die leiseste Pedanterie, hier kann nur gespielt werden.“ Man spürt das Idyll: Freiheit und doch Ordnung, ständige Gewohnheit und doch Freiwilligkeit des Lernens!, Gemeinschaft und doch Einsamkeit! Und wenn nun ein paar Zwölfjährige es verziehen, zu toben statt zu träumen? Sollte dazu nicht doch ihr Elternhaus und seine Umgebung angemessener sein? Ke Scheu vor der ״Politik“ der Wirklichkeit verbietet, daß! eine Wahl durch Abstimmung vorgenommen wird, vielmehr bilden sich die Führerschaften van selbst in. einem! idyllisch natürlichen Wachstum! der Gruppen! Wie weich, wie abgeklärt, wie kampfentriiekt sind alle diese Morenu —■ man wünschte ihnen manchmal, ein Donnerwetter in die Stille ihrer Weisheit hinein. Ke große Qual der Jugend aber, die aus ihr selbst immer wieder mit Notwendigkeit geboren wird, aus der Leidenschaft ihrer Sinne und ihres Herzens, aus der Unbefriedigtheit ihrer Sehnsucht, aus unruhig-schaumendem Drängen, das weder in sich noch in einer Aufgabe Halt findet, der Trieb der Jugend, den Aufbau des Lebens gerade in Selbstzerstörung zu vollziehen, a!1 Freuden, an unendlichen, an Leiden, an unendliehen sich die Seele satt zu trinken, dieser Sturm, der Ausgangspunkt Bernfelds in seiner Schilderung der heutigen Gesellschaft, er ist in seinem! jüdischen Zukunftsbild zum milden Säuseln geworden. Diese jüdische Jugend ist fleißig, ist sittlich, ist voller Bereit- Schaft, sich jedem Anspruch zu unterwerfen, voll sehnsüchtigen Erkenntnisdrangs, ist zur Verurteilung von Rausch und Lust geneigt; — sie ist auf einmal so harmonisch und konfliktbefreit geworden, wie nur ein Erwachsener. Wirklichkeitsfern ist auch das Judentum des Buches, Wie oft beklagten wir, daß das Judentum der letzten anderthalb Jahrhunderte stets bemüht war; die jeweilig letzte, modernste Anschauung als die ewige Weltanschauung des Judentums zu predigen: Individualismus, Optimismus, Ddesseitigkeit, Sozialismus, Mystizismus, wie es kam. Und nun, nachdem soeben das Probleni des Führers und seiner Gefolgschaft in der dcutsehen Jugendbewegung als zentrales Problem aufgetaucht ist, schon lesen wir, auch bei Bernfeld, es ist fast körperlieh schmerzhaft, daß das Judentum, wie kein Volk, diese Beziehung zwischen Volk und Führer gelebt habe, daß nur auf ihr alle Kultur beruht, und daß das Judentuni sein wird!, was es war: das Volk der Kultur, das einzige! Wie unscheinbar war der alte jüdische Gedanke der Aiiserwiihltheit gegen diese Ueberhebiuig! Aber es gibt doch nun einmal außer diesem Judentum der sittlichen Funktion Inch ein natürlich gewordenes, ein Judentum der Wirklichkeit, wir mögen ihm weitenweit entrückt sein und können es doch nicht bestreiten, ein Judentum der Enge, der Beschränktheit, mag sein, aber es atmet und will leben, und von der ungeheuren, erdrückend schweren Aufgabe, diesem Volke und seiner Jugend ein aus seinen ganz konkreten Formen und Bedürfnissen heraus erwachsenes freies, jüdisches Menschentum zu schaffen, von dieser Aufgabe ist in Bernfelds Erziehungsbuch leider kaum die Rede. nistisdbe Konferenz mußt» wege* der Pogrome und der »Tran.sportschwierigkeiten vertagt werden. Die Stimmuag für die Uebersiedlung ist ungeheuer groß; nur mit größter Mühe gelingt es, die Auswanderungswilligen von überstürzter Auswanderung abzuhalten. Das nationaljüdische Sekretariat, da» von der Natiotialversainmlutig gewählt wurde, setzt, obwohl verboten, seine Tätigkeit fort. Es bemüht sich, die Geincindeinstitutionen zu erhalten. v Wir werden demnächst mit der Publikation zahlreicher Dokumente beginnen, die sich zum Teil auf die Pogrome, zum Teil auf die zionistische Palästinaarbeit ia der Ukraine beziehen. Der jüdische Weltkongreß K. Z. B. Das ״Co mite der jüdischen Delegationen“ bei der Friedenskonferenz, i» Paris besprach in seiner letzten! Plenar-Sitzung eingehend die Frage des allgemeinen jüdischen Kongresses. Motzkin schlug eine Resolution! vor, wonach das ״Comite der jüdischer! Delegationen“ oder das an seiner Stelle nach Schluß der Friedenskonferenz zu wählende Comite einen allgemeinen jüdischen Kongreß einberufen soll, sobald die technische Möglichkeit zu dessen Veranstaltung vorliegt. Der Kongreß soll eine jüdische Vertretung mit demselben Programm wie das zu schaffende Comite wählen. Motzkin berief sich auf analoge Resolutionen der jüdischen Nationalversammlung der Ukraine und des amerikanisch-jüdischen Kongresses. Die Herren Rechtsanwalt Rosenbaum, Dr. Syrkin, Dr. Salkind und Kaplan unterstützten den Vorschlag Motzkins, während mehrere andere Mitglieder des Comites, darunter Sokolow, Aleinikof f und P a 6 in a n i k den Vorschlag sympathisch begrüßten, aber Vorbehalte machten; Dr. Reich und andere forderten eine genauere Präzisierung des Programrns. Nach einer sehr lebhaften Debatte wählte das Comite eine Kommission bestehend aus den Herren Sokolow, Motzkin, Reich und Rosenbaum zur Formulierung der Resolutionen des Comites bezüglich der Einberufung des allgemeinen jüdischen Kongresses. K. Z. B. General AII e n b y ist zum Feldmarsch all ernannt. Die Zionistische PaMistinakommission sandte ihm ihre Glückwünsche. m General Miney , der Chef der Palästina-Verwaltung, sandte an Dr. Kromsky von der amerikanisch-zionistischen Aerzteexpedition einen Brief, in dem er sich für die wertvolle Arbeit auf dein Gebiete der Augenkrankheiten bei den Arabern, bedankte. Dr. Max Nordaus 70. Geburtstag Die Mitglieder des Engeren Aktionskomitees, Prof. War bürg, Dr. Arthur H an tk e und Dr. Victor Jacobson, sandten an Dr. Max Nord au anläßlich seines 70, Geburtstagea folgendes Glückvvunsch-Telegrainm: ״Zum siebzigsten Geburtstag sprechen wir Ihnen unsere herzlichsten Glückwünsche und den tiefgefühltesten Dank der Zionistischen Organisation für die unschätzbaren Dienste aus, die Sie uns seit den Tagen Theodor Herzls geleistet haben. Wir hoffen, daß die Zeit gemeinsamer Arbeit am Aufbau Zions bald beginnen wird.“ Denn, und das ist das tiefste Bedenken gegen das Buch, es ist erfüllt von einer ungeheuren Ueberschätzung der Ratio. Es erwartet alles von einer Wissenschaftliehen Erfassung der Jugendlichkeit, ihres Wachstums, ihrer Problematik, ihrer Behandlungsmöglichkeiten, von einem methodischen Aufbau der Erziehungsinstitutionen. Aber es ist ja nicht wahr, daß nur und gerade dann der Verkehr mit Kindern diesen zur Qual, dem Volke zum Unheil wird, wenn die Lehrer nicht die wahre, pädagogisch wissenschaftliche Erkenntnis besitzen, wenn die Gegenstände nicht in der rechten, jugend- und naturgemäßen Art und Folge der Jugend vermittelt werden; in diesem Punkte ist schon Maria Mantessori angreifbar, die Lehrmeisterin Bernfelds. Das eine wird durch die Wissenschaft von der Erziehung erreicht, daß weniger Fehler in der Behandlung der Jugend gemacht werden. Das ist wichtig genug, aber die positive Wirkung von Mensch zu Mensch, zwischen Erzieher und Zögling, wird immer von der pädagogischen Genialität des einzelnen Erziehers ergänzt, und die wird auch im Lande Israel gesegnete Ausnahme sein. Das heißt natürlich nicht, daß wir aufhören dürften, die Einrichtungen der Er- Ziehung im Sinne und auf dem Wege Bernfelds zu bessern; aber im Grunde kommt es weniger darauf an, alle Einzelheiten seines Buches ins Leben um;zusetzen> als vielmehr die Erwachsenen, Eltern und Erzieher mit dem Geiste des Buches zu erfüllen. Und nie sollten wir vergessen, daß wahrscheinlich von einer Mutter, die ihren Jungen küßt, eia lebendigerer, fruchtbarerer Strom natürlicher Erziehung ausgeht, als von allen jiädagogisehen Heimen und Provinzen. Literarische Mitteilungen ״Zidowska skoia“ (Jüdische Schule) betitelt sich die für die Tschechoslowakei neu geschaffene Lehrerzeitung. ln Wilna erschien! unter der Redaktion des liebräisehen Schriftstellers $. L. Zitron ein Saimnelbuch ״Meet leet“. t