Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 41 (13.6.1919)
- Date
- 1919-06-13
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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י! Seite 334 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 41 des Jüdischen Kulturlebens 1■ der Voraussetzung, daß die ■offizielle Landessprache ־für das jüdische Leben in Palästina von vornherein die hebräische ist. Das' System der Bildungsanstalten muß jedem Individuum den Zutritt ru ihnen ermöglichen. 2. Durch die Befreiung der jüdischen Arbeit, die gewährleistet wird durch die Abschaffung des kapitalistischen Systems und die gesellschaftliche Regelung von Produktion und Verteilung. — Die Regelung der Wirtsdiaftsverliältnisse hat so zu erfolgen, daß keiner Klasse und keinem Einzelnen die Ausbeutung der Arbeit anderer mög'idi ist. Dabei soll d'ese Regelung der Initiative den einzelnen Kommunen und der einzeinen schaffenden Persönlichkeit soviel Spielraum lassen, als es das Gemeinschaft: interesse erlaubt. Nicht durch eine mechanische Regelung von oben, sondern durch die organische Entfaltung, der miteinander verbundenen Arbeitenden und Arbeitsgemeinschaften soll von unten auf die nationale Wirtschaft gestaltet werden. II. Zur Darchse tzung__ ihrer Ziele stützt sich die Partei insbesondere a) auf die arbeitenden Massen, d. h• die vom Ertrag ihrer eigenen Arbeit lebenden Schichten des Volkes, soweit sie national und sozialistisch gesonnen sind; b) auf diejenigen Angehörigen anderer wirtschaftlicher Schichten, die aus nationalen und sozialistischen Motiven unter Verzicht auf alle Ausbeutung zur produktiven Arbeit übergehen wollen, vor allem auf die im Hechaluz gesammelte Jugend. —- Diese Elemente, die als Pioniere unseres zionistischen und sozialistischen Ideals in der Partei zu einer einheitlichen Arbeitsbewegung zusammengefaßt werden, führen aus diesem Pionierbewußtsein heraus den Kampf für die Befreiung der Arbeit und die berechtigten, d. h. mit den Interessen der Volksgemeinschaft übereinstimmenden Interessen ilirer Träger. III. Als die Aufgaben dieses Kampfes, den sie aussebkeß- Kch mit solchen geistigen und wirtschaftlichen Mitteln führt, die das Volksganze nicht gefährden, betrachtet die Partei; a) die Sicherung des Existenzmini״ m u 111 s und der physischen Integrität jedes Gliedes der Nation; b) die Vertiefung der Arbeitsgesinn u n g des Pionierbewußtseins und des Gemeinschaftsgefühls; c) die Bildung von sozialistisch lebenden Gemeinschaften in Palästina und in der Diaspora; d) die Organisierung der Arbeitenden zum Schutz ihrer Arbeit vor kapitalistischer Ausbeutung und zur Hebung ihres wirtschaftlichen und külturellen Niveaus; e) die politische Beeinflussung aller leitenden Gemeinschaftsinstitutionen im Sinne des Sozialismus und der Demokratie. Mit der Durchführung dieses Programms will die Partei das jüdische Volk befähigen, sich a's schiffendes GHed in die Gesellschaft der Nationen einzufügen und an der sozialistischen Erneuerung und kulturellen Höherentwicklmig der Menschheit mitzuwirken. Eine Zeitschrift für jüdische Kinder Herr C. Z. Klötzel, Berlin, bittet uns tim Veröffentlichung folgender Zuschrift, der wir folgendes entnehmen: Eine Zeitschrift für jüdische Kinder zu schaffen ist nach dem Urteil aller, die sich bisher mit dieser Frage beschäftigt haben, ein überaus schwieriges Unternehmen. Bis jetzt ist es nur gelungen, für die ganz Kleinen Märchenbücher und für die halb Erwachsenen ».Jugendblätter'‘ zu schaffen. Unsere Jugend im Alter von 9—15 Jahren aber kennt keinen für sie passenden jüdischen Lesestoff. Vielleicht darf ich mit dem Interesse und der Unter- Stützung aller einsichtigen jüdischen Eltern rechnen, wenn ich ab 1. Juli den Versuch mache, allen bisher gctnaditen ״Erfahrungen“ zum Trotz mit der Herausgabe einer Zeitschrift für jüdische Kinder zu beginnen. Ich schrieb bereits in der Sondernummer der Hamburger Jüdischen Nachrichten zum iüdUcken Jugendtag im vorigen Jahre zu diesem Thema: ״Was diese Zeitschrift unserer Jugend geben soll, ist dreierlei. Zunächst soll sie eine Verbindung hersteilen zwischen den Jungen und Ser jüdischen ,Welt. . . . Unsere Jugend weiß viel zu wenig von dieser Welt, in der sie belieb ,matet sein sollte. Wir dürfen es nicht dem Zufall über lassen, ob sie aus Zeitungen oder anderen mehr oder minder einwandfreien Quellen bruchstückartig etwas über die jüdische Dinge erfährt und sich danach lir Weltbild formt. . . . ich bin überzeugt davon, daß es eine Möglichkeit gibt, auch zu ganz jungen Mensehen über jede Sache in gemeinverständlicher Weise zu sprechen, ohne daß der Bedeutung der Dinge irgendwelcher Abbruch geschieht. Soll so die Zeitschrift der jüdischen Jugend zunächst ein lückenloses Bild der jüdischen Gegenwart geben, so soll ihr eigenes Leben besonders eingehend besprochen werden. Auch hier handelt es sich in erster Linie um Tatsachen, deren Bewertung der Jugend selbst überlassen bleibe. Ferner verstellt sich von selbst, daß in dem jüdischen Weltbild, das die Zeitschrift vermitteln soll, Leben und Arbeit in Erez-Israel eine besondere Rolle spieen müssen. Unsere Jugend soll in Erez-lsrael Bescheid wissen, ebenso besser über die zum größten Teil unbekannten Lebensverhältnisse der jüdischen Massen im Osten und in Amerika. — Die zweite Aufgabe der Zeitschrift ist, unsere Jugend mit der Geschichte ihres Volkes bekannt zu machen. . . . Gar zu Viele sind ohne jede Tradition aufgewachsen, ihnen muß die Zeitschrift nach und nach festen geschichtlichen Boden unter die Füße breiten. Zuletzt, — unddarauf möchte ich besonderen Wert legen, — soll die Zeitschri t unterhalten. Unterha'tung ist etwas, was unsere Jugend nur in sehr bedingtem Maße kennt. Bäderpropaganda. Wir bitten hierdurch alle Gesinnungsgenossen, die in des nächsten Monaten Kurplätze und Badeorte aufsuchen, und die den Wunsch haben, ihre Erholungszeit such für zionistische P r op a - ganda auszunützen, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Zionistische Vereinigung für Deutschland, W. 15, Sächsische Str. 8. Damit mangelt uns aber auch eine Art der Freude, die sonst für Jugend kennzeichnend ist . . . Wenn wir in unserer Zeitschrift es verstehen werden, im besten Sinne gute Unterhaltung durch Erzählung, L:ed, Spiel und Rätsel zu bringen, so bin ich gewiß, daß wir damit eine vorhandene, aber noch nicht recht wadi gewordene Veranlagung unserer Jugend zur Entfaltung bringen. Auf diesen Grundsätzen wird die Kinderzeitschrift aufgebaait werden. Einfachheit soll ihr besonderes Kenn- Zeichen sein. Gesund, .natürlich, aller falschen Romantik ebenso fern wie jeder Nüchternheit sollen Ton und Inhalt sich halten. Sie soll in erster Linie weder belehren noch irgendwie ״charakterbildend“ wirken, sondern Freude bereiten; alles andere wird sich daun schon von selbst einstellen. Der ״W e 11 v e r I ag“, der sich in anerkennenswerter Weise der Aufgabe unterzogen hat, entgegen allen Bedenken das Blatt herauszugeben, wird für eine bei aller Einfachheit gute und geschmackvolle Ausstattung sorgen. Es wird eine reiche Beigabe von Bildern beabsichtigt, und zwar sowohl Reproduktionen nach Photographien zu aktuellen Ereignissen, aus dem jüdischen Leben in allen Ländern. besonders P a 1 ä - s t i n a b i 1 d e r, als auch zeichnerische Ausstattung des Textes. Dieser Teil der Arbeit ruht in den bewährten Händen von Menachem Birnbaum. Der Preis wird mit 3 Mark pro Quartal (bei zwei Heften von je 16 Seiten im Monat) so billig sein, wie es bei den gegenvvärtigen Verhältnissen möglich ist. Die Fertigstellung der ersten Nummer wird in wenigen Tagen erfolgt sein. Gegen Einsendung von fünfzig Pfennig in Marken senden wir dieses erste Heft portofrei zu; und hoffen, daß schon diese erste Probe genügen wird, um recht Viele zu dem Entschluß gelangen zu lassen, ihren Kindern mit dem Blatt eine Freude zu machen. (Vergl. auch das Inserat in der heutigen Nummer der ״J. R.“) Und dann bitten wir um Mitarbeit. Wir wissen, daß viele jiijlische Eltern bereits zur Selbsthilfe gegriffen haben und aus Eigenem heraus sich das schulen, was ihre Kinder entbehrten. Wir bitten dringend, uns dieses so überaus wertvolle Material, — zu dem wir natürlich auch Bilder zählen, — zur Verfügung zu stellen. — Zum Schluß sei noch erwähnt, daß wir es für eine Ehrenpflicht halten, unserer Zeitschrift audi eine hebräische Beilage zu geben, deren Redaktion iri den Händen eines der bewährtesten Lehrers an der hebräischen Schule in Berlin liegen wird. — Briefe und Anfragen, die wir in sehr großer Zahl erwarten. wolle man richten an den ״We i t ve rl ag“ für Jugendzeitung, Berlin NW 7, Dorotheenstraße 35. Turn• und Sportfest der national-jüdischen Jugend Berlins Das Turn- und Sportfest der jüdischen Turnerschaft aut dem B. S. C.-Platz am Sonntag, den 25. Mai, brachte der jüdischen Turn- und Sportbewegung einen vollen Erfolg. 4000 Zuschauer verfolgten mit regem Interesse die Vorführungen und Wettkämpfe der 800 TeiK nehmen Das Fest begann mit einem Aufmarsch, an den sich eine Rede des Herrn Dr. Elias Auerbach arischloß. Dann setzten die Vorführungen der Jugendmitglieder ein. Beachtung verdienen ferner die Vorführungen der Reck- Muster-Riege des jüdischen Turnvereins Bar-Kochba. Der sportliche Teil stand ebenfalls vollkommen aut der Höhe. Die Hauptereignisse waren der Dreikampf sowie die beiden Stafettenkänipfe, für die Förderer unserer Bewegung wertvolle Ehrenpreise gestiftet hattea Den Dreikanvpf gewann das Mitglied des Sportvereins Jüdischer Studenten, Ernst S i in o n, durch seine Siege iro Hochsprung und 100-tn-MaIlaufen. Ein schönes Bild bot die 4X100-msStafette. Der Favorit Sport V. J. St. schied leider nach den» ersten Wechsel durch Stabfallen lassen aus dem Rennen. Nach schönem Kampf siegte die Mannschaft des Blau-Weiß. Die Schwedenstafette wurde dafür ein sicheres Reimen des Sport-Vereins Jüdischer Studenten. Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina) Am Sonntag, den 15. Juni, vormittags 10 Uhr, Besichtigung des Stadt. Kinderkranken- Hauses, Berlin, Reinickendorferstr. 61; Führung durch Herrn Oberarzt Dr. Grünfelder. Treffpunkt daselbst, pünktlich am Portaf. Teilnabmeanmeldungen, auch von Niditmitgfiedem, baldmöglichst mit Angabe der Adresse erbeten an das Büro des Verbandes, Bürohaus Börse, Burgstr. 27 Büro 22, Telefon Norden 9031, 10 bis 1 und 4 fcJs 6 Uhr. Nachrichten Berlin. Am Montag, den 16. Juni, abemfe 81/» Uhr, findet in den Räumen des Herzl-Clubs, Gr. Präsidentenstr. 2, die konstituierende Versammlung einer Berufs• gruppe sämtlicher national jüdischer Lehrer, Lehre rinnen, Kindergärtnerinnen Berlins statt Dr. Max Schwabe wird über die Aufgaben der nationaljMischen Lehrerschaft referieren. Alle, die diesem Beruf angehören, oder sich auf ihn vorbereiten, sind hierzu! eingeladen. Berlin. Am 14. Mai fanden in den Wilhelmshallen am Zoologischen Garten und im Hotel Schwarzer Adler in Schöneberg zwei Versamm- 1 ungen statt, in der die Herren Prof. Dr. Lewin, Lazarus Barth, Direktor Kareski und Dr. Kluge über das Thema: ״Warum brauchen wir einen jüdischen Kongreß?“ sprachen. In der D1V kussion wandte sich u. a. R.-A. Dr. Wer t hei m gegef das Bekenntnis zum jüdischen Volke und stellte di! Palästinahoffnungen des Zionismus als zu optimistisch hin. Die Versammlungen, die auch von Nichtzionisten stark besucht waren, verliefen für uns erfolgreich. Berlin. Aus einen» Bericht der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden über ihr Arbeitsgebiet sei folgendes erwähnt: Eine besonders rege Tätigkeit wurde auf dem so wichtigen Gebiete der Jugendfürsorge und Jugendpflege entfaltet. Ein Heim für schwer erziehbare Knaben wn Alter von 10—16 Jahren wurde in Halbe bei Königs- Wusterhausen gegründet. Die Kinder stehen unter der Leitung eines landwirtschaftlich geschulten Lehrers und werden jüdisch erzogen. Im Verein mit anderen jüd!- sehen Verbänden ist auch in diesem! Jahre versucht worden, jüdische Stadtkinder auf dem Lande unterzubringen. Aus der Tätigkeit der innerhalb der Zentralwohlfahrtsstelle bestehenden Waisenkommissei erwähnt, daß ein Verband der jüdischen r. 41 1en ag «e lg• 11 er 0 sion Waisenhäuser und Erziehungsanstalten gegründet worden ist, der die jüdischen Waisenhäuser und Erziehungsar anstalten den Forderungen der Zeit entsprechend, von jüdischem Geist erfüllt, ausgestalten soll. Eine weitere wichtige Aufgabe des Verbandes ist die Schaffung von Ausbildungsstätten jüdischer Beamtin, n e n für wirtschaftliche und erzieherische Betätigung. Die Vormundschaftskommission beschafft das Material über die in den einzelnen Gemeinden vorhandenen unehelichen, verwaisten und sonst hilfsbedürftigen Kinder. In Halbe, wo sich das Heim׳ für schwer erziehbare Knaben befindet, sind 60 Morgen Land zur Ansiedlung von 10 bis 15 jüdischen Kriegsbeschädigten auf genossenschaftlicher Grundlage bestimmt. Den» Deutsch-Israelitischen Gemeindebund ist vorgeschlagen worden, die Israelitische Erziehungsanstalt für geistig zurückgebliebene Kinder in Beelitz so auszugestalten, daß Jugendliche bis zur Grenze der Minderjährigkeit aufgenommen und für den Beruf eines Handwerker? ausgebildet werden können. Die Schaffung einer Anstait für erwachsene Nerven- und Gemütskranke ist geplant. Die von mehreren Seiten gesammelten Gelder für die Opfer der Pogrome in Galizien sind einer Stelle zur einheitlichen und planmäßigen Verteilung überwiesen worden. Ebenso hat die Zentralwohifahrtsstelle die Arbeitsgebiete der Vereine für Arbeitsnachweis und des jüdischen Arbeitsamtes abzugrenzen versucht und die Auskunfts- und Beratungsstelle wurde in der kurzen Zeit ihres Bestehens in 123 Fällen in Anspruch genommen, die fast alle Gebiete der Wohlfahrtspflege umfaßten. Neukölln. In sehr gut besuchter Versammlung sprachen die Herren R.-A. Dr. Klee und, Dir. Kareski über den Jüdischen Kongreß. Fast alle Anwesenden erklärten sich für Einberufung eines Kongresses aller auf dem Boden des jüdischen Volkstums stehenden Juden in Deutschland und Unterzeichneten die ausgelegten Karten. Braunschweig. Am 12. Mai sprach Herr Dr. Lelewer, Berlin, über: ,Die SchidksalsstiMide des jüdischen Volkes“. Die Versammlung, die aus Braunschweig und Wolfenbüttel gut besucht war, nahm einen recht stürmischen Verlauf. Es war bereits vorher von unsern Gegnern die Parole ausgegeben, den Redner nicht erst zu Worte kommen zu lassen. Diese löbliche Absicht mißlang jedoch den Herrschaften trotz anfänglicher dauernder Zwischenrufe. Herr Dr. Leiewer erzwang sich nach und nach durch seine Ausführungen bei den An wesenden Gehör, und man konnte merken, wie auch uns völlig Fernstehende sich dem Eindruck seiner Worte nicht entziehen konnten. In der Debatte sprach nur Herr Landtagsabgeordneter Dr. Regensburger, der versuchte, die deutsch-patriotischen Gefühle seiner Gesinnungsgenossen aufzupeitschen unter besonderem Hinweis darauf, daß in der jetzigen schweren Zeit Deutschlands eine jüdischen Sanderinteressen dienende Ver- Sammlung zu verurteilen sei. Sachlich ging er sehr wenig auf die Ausführungen Dr. Leiewers ein, stellte aber natürlich dem nationalen das religiöse Moment gegenüber. Er legte dann eine Resolution vor, in der das Bedauern über das Stattfinden der Veranstaltung ausgedrückt und das Bekenntnis der deutschen Juden als ״national unlöslicher Bestandteil des deutschen Volkes“ erneut wurde. Diese Resolution wurde von uns natürlich nicht zur Ab- Stimmung gebracht. Nach einem wirkungsvollen Schlußwort des Herrn Dr. Leiewer konnten wir zur Gründung einer Ortsgruppe Brau nschweig-Wolfen büttel schreiten, (Jpr gleich 35 Mitglieder beitraten, und die sofort ihre Arbeit aufnehmen wird. Breslau. Am Menstag, den Aufträge der hiesigen Ortsgruppe Partei Poale-Zion in» großen löge der frühere Volksbeauftragte beiten in der Ubraine und langjährige Parteiführer A. Rewutzky über das Thema: ״Die Juden und der Weltfriede.“ In der Aussprache sprach seitens der bür gerlichen Zionisten Herr Dr. Rosenheim, sowie ein Bundist und zwei Assimalanten. Am Mittwoch sprach Herr Rewutzky im Vereinslokal der Poale-Zion über: ״Aktuelle Fragen“. Breslau. Am 12. Mai behandelte Herr Kurt Blum e 11 f e 1 d in öffentlicher Versammlung das Thema: ״Der Antisemitismus und seine Ueberwindung“. In der Diskussion verzichteten unsere Gesinnungsgenossen aut das Wort und überließen es ausschließlich den Gegnern, ihre Ansicht zu vertreten. Kein Redner vermochte der in sich geschlossenen Anschauungsweise des Reterenten Argumente entgegenzusetzen, die wirklich die Sache selb•* betroffen hätten. Eine größere Anzahl neuer Mitglieder schrieb sich ein. Hannover. Am 5. Mai menfeld in Hannover Sammlung über das Thema: Gegner“. Die Versammlung war mit über 400 Personen sehr gut besucht und das Publikum setzte sich aus allen eisen der ilinlich vie wir nocl hattcr des h ide Janiu in e Bedürin lassen. A! 1end zu sprach d;e aucl ies Merisc rache, in! Herr Rc en Ausfüt :tifelds zu Führer Behaupt endbeweg Duisbur Ch. A rl ilistischen :rner H Palästin; trzl. j u Innig, Ei! ostjüdis ■uppenaben ’riuziegent Fulda, das 1 folgten N Hamboi Persone o so ro lihiß der irtsgruppe eder beij :schloß, 1 asis zusam Leipzig enheim eri leim zu ei Marbur :mester in assel, übt 27. Mai sprach 1m der Jüd. Sozialdem. Saale der Lessing• für jüd. Angelegennippe erc sprach Herr Kurt B f u ■ in einer öffentlichen Ver• ״Der Zionismus und seine eutsciie Ji ölkerung, ehr stark skussion unter 1 oxie. — i 11 w o c bends 8 Miihlh )tto Leh anur.lung Deutsch Niirnb rlitgliederv tatt. Die Vereinsjaht tut Antra Aitglieden;lub“ in Verwechsln Regen faltet allv lieder un üdiscli-pol!alten unc rorgelesen Stuttg Israel T a Vortrage i ein ansch! polnischen udentrag« Gästen ta ersten Pi eröffneten Ansprache der hebrä der Störu! für die kl aufweisen. Thori die hiesig! größere C 500 Perso e zionis ständigen der Herr ■prach, H Dr. Wie religiösen Sozialdem׳ kannte. 1 diese Aus Ä neue 1 neu konsi S u 1 k e, son, Fr sammen. Valle S y n a g 0 mitgliedet hausen, 11 ״Jüdische den Vort: Lehrer 1• redners, Stellung ( den wur! Möglichki Büchse a Wocl 5679, B’h