Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 39 (3.6.1919)
- Date
- 1919-06-03
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 39 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 309 eck, er fe^ e!11\ inden tin.i ilen lnattro ach Untersuchungs-Kommission Einer Untersuchungs-Kommission, die der polnische andtag nach Mittelgalizien entsandt hat, wurde nach ngen Bemühungen als einziger Jude der Abg. Dr. e hi pp er beigegeben, der das jüdische Interesse j wahren haben wird, lieber Galizien ist das Stand- :cht verhängt. Das Komitee der jüdischen Delegation in Paris .tzte nach schrecklichen Pogromschilderungeri durch die inzwischen in Paris eingetroffenen Vertreter der tiden Rußlands Aleixiikoff, I d e 1 s o h n und Naiditsch und der Ukraine Salkind, Goldtein und Kaplan eine Spezialkommission mit dem Ziel ein, das Leben der Juden zu verteidigen. Zum ersitzenden dieser Kommission wurde Louis M a r hall mannt. In Frankreich hat sich eine Vereinigung mit enstelbcn Zielen gegründet, in Italien und anderen ändern wird eine gleiche Gründung geplant. Die Verinigung soll an die gesamte Menschheit einen Appell chten. Am 24. Mai veranstaltete die Liga der Menschenrechte in Paris ein Protestmeeting egen die Pogrome. Las- [dt hen enlen, tzon \nmg in 3 i - en eiem - stibar >mr er ert aus der dit־ s - e - die Die Times «achten am 22. Mai einen Artikel von Israel Cohen, Jer eich mit der jüdischen Frage in Polen beschäftigt. Cohen führt aus, die Juden wünschten keine politische Autonomie, aber nationale Minoritätsrechte, was ja auch die Polen in der Ukraine versangen. Cohen fordert das Recht der Selbstverwaltung iti allen die religiöse Erziehung, kulturelle Fragen, die Wohltätigkeit, öffentliches Gesundheitswesen und die ikonomische Besserung betreffenden Fragen, ferner bestimmte Raten von den Kommunal- und Staatseinkünften mr Erhaltung jüdischer Institutionen sowie Proportional- Vertretung im Parlament, Regierung und Munizipaldienst, rerner einen Staatssekretär für jüdische Angelegenheiten. Die Times besprechen diesen Artikel in einem Leitartikel, beschuldigen die Polen des Mordes und befürworten jüdische Selbstverwaltung in Polen im reli- ,bösen, kulturellen und ökonomischen Leben, ohne die Forderung nationaler Rechte für andere Länder als Palästina anzuerkennen. Der Völkerbund müsse über iie Durchführung wachen. Times befürworten auch, eine Minoritätsvertretung im Parlament. Daily News empiehien Unterstaatssekretär Harmsworth, den Bericht Zohens eingehend zu studieren. Westminster Qaze 11 e fordert in einem Artikel vom 27. Mai über die jüdische Frage vor der Friedenskonferenz für die Juden Osteuropas nationale Minoritätsrechte und erklärt, daß die Fragen die Aufmerksamkeit des Völkerbundes verlangen, falls sie ungenügend gelöst werden. Leib Jaffe und Niger befreit en. er;en in er- »w, Wie das Londoner Zionistische Büro mitteilt, erhielt s eine Nachricht vom britischen Außenministerium, daß °r zionistische Führer Leib J a t f 6 und der Schriftsteller ׳ g e r, die, wie bereits gemeldet, von den Polen nach Eroberung Wilnas verschleppt worden waren, insehen befreit worden sind. die len bt. ter les ar, len :rn wa;eil kr nt, er en, zu- ־en 1en 1er en in 1er in nd ia, ch nd er- >rt im n• IH Jüdische Jugendgärten. Von Prof. Dr. K a t z - Göttingern. ln Heft 10/11 des 2. Jahrgangs des ״Juden“ bin ich für die Gründung von jüdischen Jugendgärten eingetreten, unter Hinweis aut die segensreidien erzieherischen Wirkungen, welche von derartigen Gärten auf iie jüdische Jugend ausgehen können. Schneller, als di hoffen durfte, hat die Erfahrung gezeigt, daß die Erwartungen, die ich an die Schaffung der Jugendgärten jeknüpft hatte, sich in der Praxis vollauf bestätigen. Es liegt der erste Jahresbericht*) des in Leipzig ini Jahre 1918 ins Leben gerufenen und von der Gartenichullehrerin Elfriede Bambus geleiteten Jüdischen ugendgartens ,(Jüdische Gartenbausiedlung) vor. Ueberzeugender, als* es jede theoretische Erörterung vermöchte, zeigen die in Leipzig erzielten Erfolge die Jervorragende Bedeutung, welche der Arbeit im Jugend-!arten im zukünftigen System der jüdischen Erziehung dnzuräumen sein wird. Diese Zeilen sollen die in Be- (rächt kommenden Kreise mit allem Nachdruck auf die erzielten Ergebnisse sowie auf die Wege hinweisen, iie sich bei der Ausführung des Plans in Leipzig als?angbar erwiesen haben. ״In Leipzig-Mockau wurden drei Morgen Land gepachtet, um die jüdischen Familien geneigter •u machen, ihre Kinder zur Gartenarbeit zu schicken (es >estand eine Abgeneigtheit der Eltern gegen die gärtneische Tätigkeit ihrer Kinder!) wurden zwei Morgen zu! V8 und V4 Morgen für Kartoffelland parzelliert. Ehe :r״te dieser Parzellen, für die nur der Pachtpreis und Jas Geld für die Saatkartoffeln bezahlt wurden, gehörte «n Pächtern, doch wurde zur Bedingung gemacht, daß lie von ihren Kindern das Land bebauen ließen. Wir latten 20 Pächterfamilien. Der dritte Morgen war als ugendgarten eingerichtet. Auf seinen Ausbau war der lauptwert gelegt. Im ganzen haben einige 40 ostudisdie Kinder den Jugendgarten regelmäßig besucht. *) Die in Anführungsstriche gesetzten Sätze sind lern Jahresbericht des ״Jüdischen Jugendgarten“, »Leip- ׳*g, entnommen. (D. Red.). Entgegen den vielfach vorher geäußerten Bedenken war der Besuch äußeret regelmäßig, ja häufig kamen die Kinder sogar öfter als an den festgesetzten Tagen.“ Die Kosten für die Einrichtung und den Betrieb des Jugendgartens wurden zum größten Teil durch Spenden beglichen, die Monatsbeiträge der 'Kinder waren äußerst niedrig gehalten. ״Die Gartenbaulehrerin sorgte dafür, daß die Arbeit von den Kindern niemals mechanisch ausgeführt wurde, sondern durch Nachdenken belebt und beseelt wurde, Auf ihre Anregung schrieb jedes Kind seine Eindrücke von der Gartenarbeit in ein Tagebuch und füllte so einen Teil der Ruhepausen bei der Arbeit aus.“ Man muß di!e im Bericht nii (geteilten Tagebuchblätter selbst lesen, um sich davon zu überzeugen, wie die Gartenarbeit ein wahrer Gesundbrunnen für die jugendliche jüdische Seele ist; man spürt, wie alte Quellen der Naturliebe wieder aufbrechen, die so lange verschüttet waren. Mit freudiger Ueberraschung stellt man fest, mit welcher!Liebe von diesen ostjüdischen Kindern auch das scheinbar Unbedeutendste der Gartenarbeit zur Beobachtung und zur Schilderung voller Anschaulichkeit kommt. ״Der erste Versuch eines Jugendgartens für ostjüdische Volksschulkinder ist ermutigend ,genug, um diese Einrichtung in allen Städten wachzurufen, in denen eine größere Zahl jüdischer Kinder lebt.“ Die sicherste Gewähr für ein Gelingen von Neugründungen liegt in der Tüchtigkeit der leitenden Gartenschullehrerin. Darum sei an dieser Stelle ausdrücklich hingewiesen aut den in Leipzig eingerichteten Kursus zur Ausbildung■ von Jugendgärtnerinnen unter Leitung von Fräulein Elfriede Bambus, die sich bei der Organisation des Leipziger Gartens ausgezeichnet bewährt hat. Es wäre sehr erwünscht, wenn sich diejenigen Mädchen beteiligen würden, die als Lehrerinnen oder Kindergärtnerinnen vorgebildet sind. Aus der Misrachibewegung Misrachi und Agudaß Jisroel Zwischen Vertretern des ״Misrachi“ und der ״Agudahs Jisroel“ fand im Mai in Berlin eine Besprechung über die Möglichkeit gemeinsamer Arbeit statt. Es nahmen an ihr teil von seiten der ״Agudahs Jisroel“ Rabbiner Dr. Auerbach (Halberstadt), Rabbiner Dr. Esra Munk und Moritz A. Löb; von seiten des ״Mrsrachi“: Dr. Hermann Pick, Dr. Aron Barth, Direktor Willi David und Hermann Struck. Als Richtlinien einer möglichen Zusammenarbeit stellen sich folgende Punkte heraus: 1. Einrichtung eines thoratreuen Schulwesens; 2. Gründung thoratreuer Kolonien; 3. Eine der Bedeutung des thoratreuen Einwanderung«- Elementes entsprechende Vertretung der zionistischen und nichtzionis tischen thora treuen Juden in den Ein- Wanderungsämtern; 4. Heilighaltung des Sabbath im öffentlichen Leben; 5. Berücksichtigung des Schmitta- Gesetzes; 6. Gültigkeit des jüdischen Ehrenrechtes; 7. Gültigkeit des jüdischen Zivilrechtes. Punkt 4—7 in dem Maße, welches die dafür zuständigen rabbinischen Stellen für nötig erachten. Von seiten des ״Misrachi‘• wurde noch als besonders dringend die Schaffung eines autoritativen rabbimsehen Rates vorgeschlagen, der alle die jetzt aktuellen Fragen vom religionsgesetzlichen Standpunkte aus zu bearbeiten hätte. Neue Ortsgruppen In allen Ländern breitet sich die Misrachibewegung in weitesten orthodoxen Kreisen aus. Die bestehenden Ortsgruppen arbeiten fleißig, veranstalten Vorträge, halten Kurse ab und versuchen, ihre Mitglieder i!1 jeder Weise in die misrachistische Bewegung einzuführen. Zahlreiche neue Ortsgruppen werden gegründet. So wird aus Chemnitz und Karlsruhe von der Gründung von Ortsgruppen berichtet. Auch in Pa- 1 ä s t i n a sind einige neue Ortsgruppen entstanden, so in Hebron und Ri schon 1 e Zion. In Aegypten wurde in Alexandria eine neue Gruppe 'gegründet. Dresden. Auf Einladung der hiesigen Misrachi- Gruppe sprach Herr Davis Tri et sch, Berlin, am Donnerstag, den 1. Mai d Js., im großen Saale der Dresdner Kaufmannschaft über das ״Neue Palästina“. Die sich an den hochinteressanten Vortrag anschließende Lichtbilder - Vorführung sowie die Aussprache, gaben Aufschluß über die gegenwärtig in Palästina herrschenden Zustände. Leipzig. Die *Leipziger Misradiigruppe veranstaltete am 1. Mai einen sehr interessanten Vortragsabend, aut dem Herr R.-A, Dr. Loeb über ״Die Orthodoxie und der Aufbau Palästinas“ sprach. Wir können feststeilen, daß zum ersten Male in Leipzig, dank der überzeugenden Worte des Redners, kein Gegner der Aguda, wie auch der Arbeiterpartei, den Mut zur Gegenrede hatte. Nach dem Redner sprach noch Herr P o 11 i s o h n aus Berlin über ״Die Grundgedanken des Misrachi“. Herr Pollisohn, ein begabter und großer Talmudist, brachte verschiedene Stellen aus talmudistischer und maimonistischer Literatur über die Bedeutung des Zionismus und besonders des Misrachi. Nach wenigen Worten unseres Vorstandsmitgliedes, Herrn Dr. Meiir, über Talmud tauro-Kurse, wie auch des Vorsitzenden der zionistischen Ortsgruppe, Herrn Dubiner, über die Spaltung in dem Lager des jüdisehen Volkes, welche die Agudah anstrebe, erhielt Herr Dr. Löb das Schlußwort, in dem er zur Einigkeit, zur Tauro und zur Unterstützung des Zionismus aufrief. Misr&chi-Landeskonferenz in Polen Vom 28. Nissan bis 1. Ijar fand in Warschau die zweite Landeskonferenz der Misrachi-Vereine Polens statt, welche von zirka 300 Delegierten aus 220 Städten Polens besucht war. Anwesend waren ebenfalls einige Delegierte aus Galizien und Li!..׳;cn. Unter der!!).legierten be״ fanden sich 20 der ersten Rabbon im; Polens, u. a. nennen wir Rabbiner und Rebbe Landau aus Sawietcze, ein Enkel des großen, in allen Weltteilen bekannten clias •i dischen Rebbe Awrohoni Landau aus Czechanow, ferner Rabbiner Trunk aus Kutiio, ein Enkel des Goan Rebbe Jesehuoh aus Kutno, der Rabbiner Grau barth aus Staszow, Rabbiner Kowalski aus Wk׳r lawek, Rabbiner Z 1 o t n i c aus Gombin, Rabbiner H u r witz aus Krakau, Rabbiner Sega low icz aus Mlawa, Rabbiner B raunrot aus Czechanow, Rabbiner Amiel aus Grajewu. Die Versammlung wurde von Herrn Rah biner Kowalski mit einer sehr wirkungsvollen hebrüisehen Rede eröffnet, in welcher er einen UeberblicK über die letzten traurigen Ereignisse der Pogrome in P i n s k , Lemb e r g usw. gab. Das- Präsidium, welches nur aus Rabbiner! bestand, wählte zu seinem Vorsitzenden Herrn Stadtrat Farbstein aus Warschau. Referate hielten u. a. Farbstein über ״Die poiitische Lage des Zionismus in der Welt“, Rabbiner Zlo tnicz über ״Die Aufgaben des Misrachi im Golus und in Ercz-jisroei“, Dr. Posnanski aus Warschau als Gast über ״Kiudererziehung“ und Rabbiner Nissenbäum aus Warschau über ״Die Arbeitsverhältnisse in Erez-Jisroel“ und über ״Die Gleichberechtigung der Frauen in unserer Bewegung“. In letzter Frage kam es zu einer Abstimmung, welche mit einer Mehrheit ergab, daß man im Prinzip den Frauen das aktive und passive Wahlrecht bei allen jüdischen Institutionen, sowie auch bei den städtischen Wahlen zugestehen wolle mit dem Vorbehalt, daß die Rabbinerkomniissioii darüber entscheiden soll, ob dies nicht gegen das Religionsgesetz verstößt. Aus der Fülle der Resolutionen heben wir hervor: Gründung von Rabbiner- und Lehrerseminaren, Gründung von allgemeinen profanen Schulen . beginnend bei der Volksschule bis zum Gymnasium, Gründung von Kolonien in Erez-Jisroel. Ferner wurde beschlossen, einen Fonds mit Namen ״Kuppas Rebbe Akiba“ zu gründen, weicher zugunsten von Erziehungs-Institutionen bestimmt ist. Ern Referat über die Stellung des Misrachi zu der Agudath Haortbodoxim hielt noch Rabbiner Amiel aus ürajewo. Die Konferenz verspricht, für die Entwicklung des Misrachi reiche Früchte zu tragen. Frauengruppe der Berliner Zionistischen Vereinigung Nachdem sich die Organisation der Jüdischuattonaien Frauen Vereinigung schon vor kurzer Zeit korporativ der B. Z, V. angeschlosseu hatte, fand am 13. Mai im ״R h e i n g o I d“ eine Versammlung statt, in der beschlossen wurde, alle weiblichen Mitglieder der Berliner Zionistischen Vereinigung in einer besonderen Frauen gruppe der B. Z. V. zsuammenzufassen. Diese Frauengruppe konstituierte sich unter dem Namen ״Jüdischnationale Frauenvereinigung“. In den Vor stand wurden gewählt: Frau l.)r. Zlo eist i Frau Lina Wagner-Tauber, Frau Wronskv, Frau Dr. Herzberg und Frau Dr. Kirschner. Ferner wurde beschlossen, eine Arbeitsgemeinschaft samtlieber nationaljüdischer Frauenorganisationen Berlins zu gründen. Vom K. J. V. Breslau. Am 10. u. 11. Mai fand in den Räumen der Lessingloge eine vom Bezirksverband der Alten Herren des K. j.V. für Mittel- und Niederschlesien einberutene, zahlreich besuchte Tagung statt. Aus den Beratungen seien die Referate von Glaser und Blume nfcld über die Aufgaben des K. J. V., van Lachmann über die Sonderausgaben der Alten Herren in der Geffentiidi keit und ein Palästinareferat von B 1 u m e 11 f e 1 d! her vorgehoben, der als Vertreter des Präsidiums erschienen war. Bei einer gleichzeitigen Zusammenkunft der Frauen der Alten Herren referierten Frau Glaser um! Frau Rosen bäum über die Aufgaben der jüdischen Frauen. Anläßlich der Tagung fand am 11. Mai, vorm. 11 Uhr, eine gutbesuchte öffentlicheVersammlung statt, bei der Kurt Blume nfeld über das Thema: ״Der Aufbau Palästinas — die Aufgabe des Gesamtjudentums•• sprach. Hamburg. Das K. J. V., das in den I. M. imstande gewesen ist, in Göttingen, Würzburg, Münster, Rostock und Leipzig neue Verbindungen ins Leben zu rufen und seine vier Berliner Korporationen durch zwei weitea• zu vermehren, hat auch an der neu gegründeten Ham burger Universität sofort Fuß gefaßt. Die neu gegründet!:■ V. J. St. Kadimah an der Hamburger Universität ver anstaltete gemeinsam mit dem Hamburger Bez.irksverbaud der Alten Herren des K. J. V. am 11. Mai eine stark besuchte akademische Eröffnungsfeier. Nach einer ein״ leitenden musikalischen Vorführung begrüßte Zahnarzt Alfred Unna die Erschienenen, dann schilderte der Erstchargierte, John Toe plitz, das Erziehungspro- ." ״ Dr. Egon Rosenberg namens des Präsidiums de״; K. J. V. die Festrede. Er sprach in kraftvollen Worten von dem neuen jüdischen Geschlecht, das freudig seine besten Kräfte der Mitarbeit am Wiederaufbau Palästinas hiimtgeben bereit ist. Unter dem starken Eindruck dieser Rede schloß die Feier mit der Hatikwah. Ni;chr!chten Berlin. Die Jüdisch-nationale Loge ״Degel Jehuda“ veranstaltet am Mittwoch, den 11. Juni, abends 7/4 Uhr, im Künstlerhaus, Bellevue- Straße 3, am Potsdamer Platz, folgende Vorträge: 1. Koloniegründung ״Degel Jehuda“, Referent Herr id di be 8t, en he | Zahlt den Kriegsbeitrag 19191 |